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Schreiben mit KI

7 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Literatur, KI, Krimi ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Seite 1 von 1

Schreiben mit KI

um 09:21
Hallo, Ihr Lieben!
Benutzt vielleicht jemand von euch eine KI um Texte zu verfassen und wenn ja, welche? Funktioniert das gut?

Gestern gab es einen Beitrag dazu in das Tagesschau:

Künstliche Intelligenz als Romanautor - das Ende der Literatur?

https://www.tagesschau.de/tagesthemen/video-1558818.html

Das hat mich dazu inspiriert, es auszuprobieren und ChatGPT für mich einen Roman schreiben zu lassen.

Der Prompt:
Schreib bitte für mich einen Roman.

Jeden Tag ein Kapitel. Es geht um eine junge Frau, die Detektivin ist, auf einer Insel auf den Äußeren Hebriden in einem Cottage lebt und 5 Katzen hat. Die Detektivin muss den Mord an einem jungen Mann lösen, dessen unbekleidete Leiche am Strand gefunden wurde und dem man Symbole auf den Rücken gemalt hat.
Das Ergebnis war recht interessant und hat Potenzial, allerdings gibt es Logikfehler und auch fachliche Fehler.

Erster Entwurf des ersten Kapitels:

Kapitel 1 – Der Strand von Caladh Mòr
Der Wind kam wie immer vom Atlantik, salzig und unerbittlich, und rüttelte an den losen Dachschindeln von Mairis Cottage. Das kleine Haus hockte geduckt zwischen Heidekraut und schwarzem Fels, als wüsste es selbst, dass es hier draußen nichts zu lachen gab.
Mairi MacLeod stand in der offenen Tür, die Kaffeetasse in der Hand, und beobachtete, wie ihre fünf Katzen den Morgen inspizierten, als hätten sie persönlich Anspruch auf die Insel erhoben.
„Nicht zu weit“, murmelte sie.
Natürlich hörte keine von ihnen zu.
Bran, der schwarze Kater, führte wie immer die Expedition an. Dahinter trotteten die graue Eilidh, die rotgetigerte Sorcha, die schneeweiße Mòrag und — mit demonstrativer Verspätung — der dicke, würdevoll langsame Fergus.
Es war ein ruhiger Morgen. Zu ruhig, wie sich später herausstellen würde.
Das Telefon klingelte um 7:12 Uhr.
Mairi wusste sofort, dass etwas nicht stimmte. Niemand rief um diese Uhrzeit an, wenn nicht jemand gestorben war — oder gleich sterben würde.
Sie stellte die Tasse ab und griff zum Hörer.
„MacLeod.“
Am anderen Ende atmete jemand hörbar gegen den Wind.
„Mairi… du solltest runter zum Strand kommen.“ Es war Constable Iain Fraser. Seine Stimme klang angespannt. „Caladh Mòr.“
Mairi sagte nichts.
„Wir haben… eine Leiche gefunden.“
Jetzt stellte sie die Tasse ganz bewusst hin.
„Unfall?“
Eine Pause. Zu lang.
„Nein.“
Der Wind heulte durch die Leitung.
„Du solltest das selbst sehen.“
Zwanzig Minuten später fuhr Mairis alter Land Rover über den schmalen Küstenweg. Tiefe Wolken hingen über den Äußeren Hebriden wie nasses Tuch. Das Meer war bleigrau, aufgewühlt.
Kein Wetter für Spaziergänge.
Kein Wetter zum Sterben.
Schon von oben sah sie das Blaulicht.
Zwei Polizeiwagen. Absperrband, das im Wind peitschte. Und eine kleine Gruppe schweigender Inselbewohner, die so taten, als würden sie nicht starren.
Mairi parkte.
Noch bevor sie die Tür ganz geschlossen hatte, kam Iain auf sie zu. Sein Gesicht war blass unter dem roten Haar.
„Du wirst das nicht mögen.“
„Das tue ich selten“, sagte sie trocken.
Er führte sie über den nassen Sand.
Und dann sah sie ihn.
Der junge Mann lag halb im Spülsaum, als hätte das Meer versucht, ihn zurückzuholen — und es sich dann anders überlegt. Nackt. Die Haut unnatürlich hell gegen den dunklen Strand.
Aber das war nicht das, was Mairi innehalten ließ.
Sie ging langsam in die Hocke.
Auf den Rücken des Toten waren Symbole gemalt.
Dunkel.
Sorgfältig.
Absichtlich.
Der Wind frischte auf.
Mairi spürte, wie sich etwas Kaltes in ihrem Magen festsetzte.
„Hat ihn jemand identifiziert?“
Iain schüttelte den Kopf.
„Nicht von der Insel.“
Mairis Blick blieb auf den Zeichen.
Saubere Linien. Keine Panikarbeit. Das war geplant gewesen.
Sehr geplant.
Bran miaute plötzlich irgendwo hinter den Dünen — ein langgezogenes, unruhiges Geräusch.
Mairi richtete sich langsam auf.
„Iain“, sagte sie leise.
„Ja?“
Sie sah hinaus auf das graue, endlose Meer.
„Das hier wird häոէn.“

*******"

Was mir als erstes auffiel: Caladh Mòr ist ein realer Ort in Irland. Ganz schlecht, gerade, wenn man keine Ortskenntnis hat, sollte man besser fiktive Orte verwenden. Aber gut, das hatte ich nicht in den Prompt geschrieben. Bei einer KI muss man wirklich jedes Detail in den Prompt schreiben, von selbst kommt sie auf für Menschen Naheliegendes nicht.

Als zweites fiel der Fehler im letzen Satz auf:

„Das hier wird häոէn.“

Als drittes die wörtliche Übersetzung aus dem Englischen:

"You won't like this"
„Du wirst das nicht mögen.“

Auf Deutsch sagt man das nicht, man würde vielmehr sagen:

"Das wird dir nicht gefallen."

Und natürlich diese stilistischen Elemente, die ChatGPT in jeden Text einbaut und an denen man immer sofort erkennt, dass der Text von ChatGPT geschrieben wurde:

Dunkel.
Sorgfältig.
Absichtlich.

Außerdem ist es nicht möglich, eine Tasse zweimal abzustellen:

Sie stellte die Tasse ab und griff zum Hörer.

Und etwas weiter unten:

Jetzt stellte sie die Tasse ganz bewusst hin.

Außerdem ist es unlogisch, dass die Detektivin mit dem Auto zum Fundort fährt und eine ihrer Katzen mitnimmt. Wie sonst wäre es möglich, dass sie ihren Kater miauen hört?

Bran miaute plötzlich irgendwo hinter den Dünen — ein langgezogenes, unruhiges Geräusch.

Mir sind auch nicht alle Fehler/Ungereimtheiten sofort aufgefallen, also lautete meine erste Korrektur:
Das ist schon sehr gut, mir gefällt die Geschichte.
Ich habe einige Anmerkungen. 1. Bitte ersetze „Du wirst das nicht mögen.“ durch "Das wird dir nicht gefallen" und passe auch Mairis Antwort entsprechend an.
2. Logikfehler: Wenn Mairi mit dem Auto zum Strand fährt, muss er etwas weiter von ihren Haus entfernt liegen, andernfalls ginge sie zu Fuß hin. Es ist also nicht möglich, dass Mairi ihren Kater Bran am Stand miauen hört, wenn der Kater zu Hause ist.
Mittlerweile sind wir viele Unterhaltungen weiter. Je mehr man darüber nachdenkt, desto mehr fällt mir noch ein. Ein sehr spannendes Projekt jedenfalls. Wenn es euch interessiert, schreibe ich gerne weiter, wie sich der Roman entwickelt.


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Schreiben mit KI

um 09:32
Zitat von violetlunavioletluna schrieb:Funktioniert das gut?
Wenn du Romane und Gedichte schreiben willst, können Halluzinationen doch sehr kreativ zum Resultat beitragen ;)
Man sagt, Claude von Anthropic sei am besten in der komplexen, anspruchsvollen Textarbeit, auch Romane etc.. Ich würde derzeit aber keine solche Aussage zu den Modellen unterschreiben. Es ist zu sehr kontextabhängig und ist ständig so was von im Fluss. Auch vom Menschen, der davor sitzt, hängt immens viel ab. Ich würde aktuell tendenziell noch am ehesten unterschreiben, dass Perplexity das einzige brauchbare Recherche-Tool unter den geläufigen Modellen ist. Aber das scheint ja nicht so dein Schwerpunkt zu sein. Du sagst oben "Chat GPT". Das heißt so für sich noch nicht viel.

Ich habe es Perplexity erklären lassen:
Wenn jemand sagt, er hat einen Text mit Chat GPT geschrieben, ist das noch nicht aussagekräftig. Erkläre, welche Abo-Versionen und Modelle, die Chat GPT einsetzt, relevant sind.
--> Antwort von Perplexity Pro:

Eine Aussage wie "geschrieben mit ChatGPT" ist tatsächlich vage, da ChatGPT verschiedene Abonnements und zugehörige KI-Modelle bietet, die sich in Qualität, Komplexität und Erkennbarkeit des Outputs stark unterscheiden.

Abonnements
ChatGPT hat mehrere Abo-Stufen: Free (kostenlos, limitiert), Plus (ca. 20 USD/Monat), Pro (ca. 200 USD/Monat), sowie Business (ca. 25 USD/Nutzer/Monat) und Enterprise (individuell). Free und Plus eignen sich für Privatnutzer, Pro für Power-User mit maximalem Zugriff, während Business und Enterprise für Firmen mit Sicherheitsfeatures gedacht sind.

Relevante Modelle
Die Modelle variieren je Abo und bestimmen den Textstil – z. B. GPT-5 (Basis in allen), GPT-5 thinking (erweitert ab Plus), GPT-5 Pro (nur Pro/Enterprise) oder ältere wie GPT-4o und o3-Serie. Free-Nutzer greifen meist auf GPT-5 Instant oder Mini zu (schnell, aber einfacher Stil), Plus auf GPT-5 thinking und o3 (natürlicher, reasoning-fähig), Pro auf GPT-5 Pro (hochkomplex, schwer erkennbar).

Vergleichstabelle
Abo Preis (ca., USD/Monat) Wichtige Modelle Typischer Output-Stil
Free 0 GPT-5 Instant/Mini, GPT-4o (lim.) Einfach, repetitiv, oft erkennbar
Plus 20 GPT-5 thinking, o3, GPT-4o Natürlich, konversationell
Pro 200 GPT-5 Pro, GPT-4.5, o3 pro Hochkomplex, kreativ, unauffällig
Business 25/Nutzer GPT-5 unbegrenzt, thinking flex. Professionell, datensicher
Enterprise Individuell Alle, erweiterte Features Maßgeschneidert, enterprise-sicher



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Schreiben mit KI

um 10:29
Zitat von NemonNemon schrieb:Man sagt, Claude von Anthropic sei am besten in der komplexen, anspruchsvollen Textarbeit, auch Romane etc..
Danke, werde ich mir anschauen.
Zitat von NemonNemon schrieb:Ich würde aktuell tendenziell noch am ehesten unterschreiben, dass Perplexity das einzige brauchbare Recherche-Tool unter den geläufigen Modellen ist.
Ja, davon habe ich auch schon gehört. Mir ging es aber gar nicht um Recherche (das kann ich selbst machen), sondern um die kreative Ausgestaltung von Texten. Ich war einfach neugierig, was passiert, wenn man nur grob die Rahmenbedingungen vorgibt und die KI einfach machen lässt.
Zitat von NemonNemon schrieb:Du sagst oben "Chat GPT". Das heißt so für sich noch nicht viel.
Das ist korrekt. Ich nehme die Gratisversion von ChatGPT. Welches Modell das ist, weiß ich nicht, ich habe es in der App nicht gefunden.

Ich mache das ja alles nur zum Spaß und möchte kein Geld damit verdienen. Es ist es mir daher nicht wert, dafür Geld auszugeben - mal ganz abgesehen davon, dass ich meine Daten nicht an Firmen außerhalb der EU weitergeben möchte, da dort ja viel laxere Datenschutzbestimmungen gelten.


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Schreiben mit KI

um 10:38
Mittlerweile sind wir bei Kapitel 2.

Prompt:
Bitte schreibe Kapitel 1 und 2 in der aktuellsten Version gemeinsam
Antwort:
Sehr gut — dann bekommst du jetzt Kapitel 1 und 2 in einer vollständig konsistenten, logisch sauberen Fassung, mit:

Tote liegt bäuchlings

Runen sichtbar

Straße und Fußweg oberhalb des Strandes

Callum im seichten Wasser mit Watstiefeln

Ewan weiter oben auf dem Weg

realistische Befragung

keine logischen Brüche

keine unpassenden Gesten
---
Und hier der Text. Es gab weitere Anmerkungen von mir zum (für mich als Laien) logischen Ablauf und zur Namensgebung.

Beispielsweise Schottisch Gälisch und nicht Irisch Gälisch, da die Äußeren Hebriden zu Schottland gehören.

Ortsnamen müssen fiktiv sein, aber die Beschreibungen der Orte den realen Umständen entsprechend hinsichtlich Landschaft, Wetter usw.

Nachdem die Wikinger im heutigen Großbritannien unterwegs waren, dürfen die Ortsnamen auch Altnordische Einflüsse enthalten, ebenso die Handlung.

Hebridenblut

Kapitel 1 – Der Strand von Sgeirhavn

Der Wind kam wie immer vom Atlantik, salzig und unerbittlich, und rüttelte an den losen Dachschindeln von Mairis Cottage auf Eilean na Tàirneanaich. Das kleine Haus hockte geduckt zwischen Heidekraut und schwarzem Fels, als wüsste es selbst, dass es hier draußen nichts zu lachen gab.

Mairi MacLeod stand in der offenen Tür, die Kaffeetasse in der Hand, und beobachtete, wie ihre fünf Katzen den Morgen inspizierten, als hätten sie persönlich Anspruch auf die Insel erhoben.

„Nicht zu weit“, murmelte sie.

Natürlich hörte keine von ihnen zu.

Bran führte die Expedition an. Dahinter trotteten Eilidh, Sorcha, Mòrag und – mit würdevoller Verspätung – Fergus.

Es war ein ruhiger Morgen.

Zu ruhig.


---

Das Telefon klingelte um 7:12 Uhr.

Mairi wusste sofort, dass etwas nicht stimmte. Niemand rief um diese Uhrzeit an, wenn nicht jemand gestorben war – oder kurz davorstand.

Sie nahm ab.

„MacLeod.“

Am anderen Ende rauschte Wind in die Leitung.

„Mairi… du solltest nach Sgeirhavn kommen.“
Es war Constable Iain Fraser. Seine Stimme war angespannt.

„Was ist passiert?“

Eine kurze Pause.

„Wir haben eine Leiche gefunden.“

„Unfall?“

Wieder ein Zögern.

„Ich weiß es nicht. Aber es sieht nicht nach einem einfachen Ertrinken aus. Irgendetwas passt nicht.“


---

Vierzig Minuten später fuhr Mairis alter Land Rover über die schmale Küstenstraße oberhalb von Sgeirhavn. Von dort führte ein schmaler Fußweg hinunter zum Strand.

Tiefe Wolken hingen über Eilean na Tàirneanaich. Das Meer war bleigrau, aufgewühlt. Die Flut war noch nicht ganz voll, aber der Spülsaum glänzte nass und rutschig.

Unten am Strand blinkte Blaulicht.

Zwei Polizeiwagen standen auf der Straße. Absperrband flatterte im Wind. Einige Inselbewohner hielten Abstand, wurden jedoch von Beamten konsequent zurückgehalten.

Iain kam ihr entgegen.

„Das wird dir nicht gefallen.“

„Das tut es selten“, sagte Mairi.

Er führte sie den schmalen Weg hinunter.

Und dann sah sie ihn.

Der junge Mann lag bäuchlings im oberen Spülsaum, halb im seichten Wasser, halb auf dunklen Felsen. Die Flut schob sich in regelmäßigen Abständen an seine Füße heran.

Er war nackt.

Seine Haut war blass, fast wächsern.

Und auf seinem Rücken befanden sich dicke, schwarze Zeichen.

Sie glänzten im grauen Licht. Sauber gezogen. Bewusst aufgetragen.

Runen.

Mairi ging in die Hocke.

„Identität?“

„Noch nicht“, sagte Iain. „Kein Ausweis. Keine Kleidung in der Nähe.“

Der Wind frischte auf.

Mairi betrachtete die Linien genauer.

„Du hattest recht“, sagte sie leise. „Das hier fühlt sich nicht nach einem Unfall an.“


---

Kapitel 2 – Zeugen, Strand und Runen

Der Tatort war inzwischen abgesichert. Zwei Beamte hielten die Schaulustigen auf Abstand. Der Zugang vom Fußweg zum Strand war mit Band gesperrt.

Mairi dokumentierte zuerst den Zustand des Körpers.

Mehrere Fotos.

Gesamtaufnahme.
Rücken.
Detailaufnahmen der schwarzen Zeichen.

Die Substanz wirkte dickflüssig, fast teerartig. Noch nicht vollständig vom Wasser abgewaschen.

„Wer hat ihn zuerst gesehen?“, fragte sie schließlich.

Der ältere der beiden Finder trat einen Schritt vor.

„Ich“, sagte er. „Callum MacInnes.“

Er war Fischer, Anfang fünfzig, wettergegerbtes Gesicht, schwere Watstiefel noch voller nassem Sand.

„Erzählen Sie.“

„Ich kontrolliere morgens die Netze. Die Flut war noch nicht ganz oben, also bin ich mit den Stiefeln ins seichte Wasser gegangen. Da lag er. Halb im Spülsaum.“

„Wie nah sind Sie herangekommen?“

„Vielleicht zwei Meter. Ich wollte sicher sein.“

„Haben Sie ihn berührt?“

„Nein.“

„Irgendetwas bewegt? Umgedreht? Puls geprüft?“

„Nein. Ich habe sofort gesehen, dass er tot ist. Und die Zeichen auf dem Rücken… die sind mir sofort aufgefallen.“

„Was genau haben Sie gesehen?“

„Schwarze Linien. Muster. Sahen aus wie Runen.“

Mairi notierte alles sorgfältig.

„Sind Sie allein gewesen?“

„Ja. Ewan kam erst später.“


---

Der Jüngere trat nun vor.

„Ewan Murray.“

Er war Anfang zwanzig und wirkte sichtlich nervös.

„Wo waren Sie?“, fragte Mairi.

„Auf dem Fußweg oben. Ich wollte nur ein Stück gehen. Ich habe Callum unten stehen sehen und dann den Körper.“

„Wie weit entfernt waren Sie?“

„Vielleicht zehn Meter. Ich bin nicht näher runter.“

„Haben Sie die Zeichen erkannt?“

„Ich habe dunkle Linien gesehen. Mehr nicht. Ich wollte nicht näher ran.“

„Haben Sie irgendetwas berührt oder verändert?“

„Nein.“

Mairi sah ihn einen Moment lang prüfend an.
Er hielt dem Blick stand.


---

Die Aussagen waren konsistent.

Callum hatte den Körper aus nächster Nähe gesehen.
Ewan nur aus der Distanz vom Weg oberhalb des Strandes.

Keine Berührung.
Keine Veränderung des Tatorts.

Mairi erhob sich und blickte noch einmal auf den Rücken des Toten.

Die Linien waren zu sauber.

Zu bewusst.

Der Wind trieb Gischt über den Strand.

„Gut“, sagte sie schließlich zu Iain.
„Jetzt holen wir Forensik. Und jemanden, der mir genau sagt, was diese Zeichen bedeuten.“

Sie sah hinaus auf das Meer.

„Denn das hier“, murmelte sie, „war kein Zufall.“


---

Anmerkungen der KI am Schluss:
Wenn du möchtest, können wir jetzt in Kapitel 3:

die Spurensicherung detailliert beschreiben

die Substanz der Runen analysieren

die Leiche transportieren

erste medizinische Hinweise einführen

und Dr. Walpurga Haselrieder ins Spiel bringen


Sag mir, wie forensisch detailliert du es haben willst — eher atmosphärisch oder fachlich präzise.



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Schreiben mit KI

um 10:39
Das ist irgendwie das Ende aller Dinge wenn es zunehmend modern wird dass gerade Schriftsteller KI benutzen. Ghostwriter ist ja schon schlimm, finde ich ohne das allgemein verurteilen zu wollen.

An irgendeiner Stelle hier im Forum wurde etwas davon gesagt dass Leute für ihre Beiträge GBT oder wie das heißt, benutzen. Ich weis nicht, gerade zu Allmystery passt das aus meiner Sicht so überhauptnicht.

Relativierend wurde in etwa gesagt dass diese Technik nur benutzt wird um später, nach dem eigenständigen Verfassen das Ganze nochmal auf Richtigkeit zu prüfen. In dem Fall ist das glaube ich nicht verwerflich und macht irgendwie Sinn, aber in einer Diskussion da weis ich nicht.
Wir wollen doch unsere Ansichten miteinander vergleichen, so wie sie sind und nicht erst vorher mit Programm XY.

Irgendwie wäre es doch besser wenn wir in einer fortlaufenden Diskussion zur Wahrheit oder Wahrheiten finden, uns also gegenseitig helfen im Austausch anstatt gerade dass zum Teil durch so eine Technik auszutauschen.

Bei so heiklen Themen wie Kriminalfälle und Politik kann ich es nicht beurteilen. Eine Sicherheit mehr zu benutzen um Strafen vorzubeugen ist ja eigentlich sinnvoll.


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Schreiben mit KI

um 10:50
Zitat von SiegelschildSiegelschild schrieb:Das ist irgendwie das Ende aller Dinge wenn es zunehmend modern wird dass gerade Schriftsteller KI benutzen
Tun sie das denn? Ich weiß es nicht. Aus dem Bauch heraus würde ich eher vermuten, dass Künstler, die sich als solche identifizieren, KI gerade nicht benutzen, um sich von den vielen laienhaft erstellten KI-Werken abzuheben. Ich kann das aber nicht belegen 🤷‍♀️. Ich weiß nur, dass sich sowohl Filmschaffende als auch Schriftsteller und andere Kunstschaffende meist negativ über KI äußern.
Zitat von SiegelschildSiegelschild schrieb:An irgendeiner Stelle hier im Forum wurde etwas davon gesagt dass Leute für ihre Beiträge GBT oder wie das heißt, benutzen.
Das könnte ChatGPT sein.
Zitat von SiegelschildSiegelschild schrieb:Wir wollen doch unsere Ansichten miteinander vergleichen, so wie sie sind und nicht erst vorher mit Programm XY.
Ja, da bin ich deiner Meinung. Für Forenbeiträge von mir benutze ich keine KI, nicht einmal als Formulierungshilfe. Das sehe ich in diesem Kontext auch kritisch. Da kann ich mich dann ja gleich mit ChatGPT unterhalten, wenn ich eh nur von dieser KI generierte Texte zu lesen bekomme. 🤷‍♀️ Ich finde nicht, dass es der Sinn und Zweck eines Diskussionsforums ist, die Diskussionsbeiträge zu einem bestimmten Thema von einer KI schreiben zu lassen, nicht einmal dann, wenn man die eigenen Gedankengänge formulieren lässt. Einfach aus dem Grund, dass die Texte dann alle sehr ähnlich klingen. Ein Diskussionsforum lebt aber gerade von den unterschiedlichen Stilen der Teilnehmer:innen, das macht es interessant, die Beiträge zu lesen. Wenn ich mich persönlich mit einem Menschen unterhalte, spricht ja auch jeder Mensch anders. Gerade das ist ja das Schöne daran, finde ich.

Ich bin auch der Meinung, dass man das sehr häufig erkennen kann anhand bestimmter Formulierungen und das nervt mich.

Ich spiele aber trotzdem gerne mit KI und probiere aus, was möglich ist.


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Schreiben mit KI

um 11:31
@violetluna
Wenn ich Belletristik schreiben würde, fände ich den Einsatz von KI-Modellen u. a. dafür interessant, Gliederungen zu erstellen bzw. mit komplexen Roman-Konstruktionen zu hantieren (sofern ich ohne Spezialsoftwarte arbeiten würde) und stilistische Überprüfungen vorzunehmen und, wie du es schon getan hast, Logik abzuklopfen. Man kann das in einem gewissen Sinn auch Lektorat verstehen. Das alles halte für legitim. Es sind Sachen, die sowieso dazugehören. Einige Autoren, die im Eigenverlag publizieren, könnten sich auf diesem Wege überhaupt mal einen Rechtschreib-Check gönnen.


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