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225 Beiträge, Schlüsselwörter: Gedichte, Gedicht

Gedicht Thread

31.01.2008 um 16:51
Linie 1 - Mut Zum Träumen


Die Kälte nimmt zu
und die Einsamkeit
und Armut und Ekel
und Angst und Leid

Raketen und Seuchen
und das Gift überm Pol
und der Reichtum der Reichen
und das Grinsen von Kohl

Und wir werden wie die Kälber zur Schlachtbank geführt
verhöhnt und verspottet
und nichts passiert
nichts nichts nichts passiert

Hab wieder
Mut zum Träumen
von einem Leben das brennt
Mut zum Träumen
von dir wie keiner dich kennt
Mut zum Träumen
von eiener Zukunft ohne Krieg
Mut zum Träumen
damit die Liebe siegt.


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31.01.2008 um 21:21
Wo soll ich mich bewerben in einer Welt aus Scherben


Muß man denn tun was andere wollen,
warum tun denn nicht alle was sie sollen.

Können Sie mir sagen was ich kann?

Will nicht allein, sondern mit Fröhlichkeit erreichen,
was ewig bleibt im Sinn!
Doch werden oft Gesellschaftsweichen etwas zu überschnell gestellt.
Wo bleibt das Kind?

Oder seh ich das falsch, versteh ich nur nichts,
ein Jeder stammt doch ab vom Licht.
Nur können viele Menschen nicht mehr sehen
und stürmen dann aufs Dunkle hin!

Aber was wird wohl Gut und was wird Nicht.
Ich überschau das kaum aus meiner Sicht!

Können Sie mir sagen was gelobt,
den Geist heilen oder Denkverbot?

Das Denken von wissenden Denkern
und armseeligen Lenkern,
möcht ich mal erreichen, im Sinne der Weichen
und vergessen von denen die Über uns stehen!


(m2x,**05)


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31.01.2008 um 22:30
Tribut und Zoll...

Obwohl in Kindern die Zukunft liegt,
Wird zerstört ,was schön und edel
in ihnen von Anbeginn
mit göttlicher Liebe angelegt.

Geschlagen,missbraucht,
verdorben,gedemütigt
so sehr die kleine Seele verletzt
zerstört,was fein
erst sich noch bilden soll.
Um große Zukunft gehts dabei,
und sie auch mit und
für andere zu erreichen.
Diese feinen zarten Rädchen
im Menschseinsgebilde,
sind als so wichtig
zu verzeichnen.

Das Elend von Kindern auf der Welt,
ist ohnegleichen.
Niemand kann die Zahl ermessen.
Sie liegt gedämpft im Dunkeln.
Hinter vorgehaltener Hand nur
feiges Gemunkel.

Niemand hats gesehn,
wenn es sich seinen Weg gesucht
sich offenbart.
Niemand wußte von diesem elenden Sein.
Oder verdrängt,darum gehemmt,
geschämt,die Schuld bei sich gesucht.
Hinweg geschwiegen über Jahre.
Nicht anerkannt,was geschah.
Keine Antwort jäh, auf Vorwurf,
oder weinende Frage.

Kaputtgemacht fürs weitere Leben.
Ist ja nur ein Kind....
Doch niemand erfasst,
das sie die Zukunft sind.
Ein kleines Rad im Weltengetriebe,
Doch ist`s entzwei,schon funktioniert
die Welt auf andere Art,als sie wohl soll.

Wir zahlen für diese Nichtachtung,
nehmen es nicht ernst.
Sie haben noch immer
keinen rechten Wert.
Und ein Menschenkind
das im Schmerz und Jammer
erwachsen wurd,
nimmt von uns,
in späterer Zeit,
mit Kriegen, Mordlust
und Quälerei seinen Tribut.
Weil das Kindesmaß der Qual,
nun voll
bis an den Rand,
nun auch seinen
hasserfüllten, blutigen Zoll:(

Verf. Bluish


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31.01.2008 um 23:18
Road to the end pt.1

I'm standing on a road, that leads to the end
the end of pain and mysery, my friend
and I try to walk but my feet do not move
the world fades to black and I can't grip you

Had to give up all hope, to free my mind
it unfold, all my live, I was blind
but it all changed my view and I focused on what's right
has it shortened the road ? or my time ?

I can feel the road passing by down below
my friend, it ain't so easy as I let you know
all the people seem so helpfull, but who's really on my side ?
as I'm standing on the road, they all hide

-meins


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01.02.2008 um 08:21
Dunkle Nacht in Venedig.

Gestalten schweben mir entgegen.
Ich stehe selber zart vermummt,
auf der Rialtobrücke.

Und zwischen mir
und anderen zauberhaft
vermummten Wesenheiten,
hält nur nebeliger Dunst,
mir eine Lücke.

Auf meinem Herzen
lastet eine Schwere
und spüre hinter
starren Masken, dunklen Blicken,
diesen Kummer,elenden Jammer.
Düsterer Menschengeschicke.

Süße Abbilder eines
traurigen Clowns sind sie
Und diese Masken
zeigen klar mir
meine abgelegten Leben.
Sie sagen in Symbolen
mir reich bebildert.
Wirst du dir endlich mal
ein freudiges Sein nun weben.

Erfasse wissend nun,
das ich mir selber
meine neuen Kleider
immer wieder selbst erschaffe.
Nur ich allein
hab diese Macht.

Und schwebe weiter
durch den Karneval
in Venedigs nebliger
hinreissend schaurig
schöner Nacht.
Verf.Bluish



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01.02.2008 um 09:37
@bluish
klingt schön, aber warum immer so bedrückt ?
aber mit selbstfindung am ende ^^ find ich gut


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01.02.2008 um 12:26
Wenn ich doch so träume......
kann ich doch aus meinen
Träumen keine Lachnummer machen. :D

Aber ich träumte auch schon viele schauerlich ,schöne,
erbauende Sachen.*Grins*

So wie dieses!:)

Hattest du auch diesen Traum ?

Hatte einen traurig,
wunderschönen Traum.
Hab bei dir vorbeigeschaut,
doch erinnerst du dich wohl kaum.

Saß auf einem Ride,
mit dir,
ein mega Gerät,
auf hinterem Sitz
und sah nur deine Arme,
abenteuerlich tätowiert ,
mit einem Drachen,Schlangen
und Blitz.
Hielt fest mich an dir
und meine Arme umschlangen dich
voller Vertraun,
dein Gesicht,aber sah ich nicht.
Donnernd und
sausend
rasten wir durch ein ödes Tal,
das mir eigenartig erschien,surreal.
Dann hielten wir an,
an einem einsam,
dort stehenden Baum.

Die Lippen verschlossen
kein Wort erklang.
In merkwürdig,
schneidendender,fühlender Pein
verspürte ich
das Ritzen deiner Hand.
Denn ich wurd zu dem Baum
dessen Rinde du,
mit blitzend,
scharfem Stahl,
verletzt und
Konturen unserer Herzen
hinein gemalt,
in den rissigen Stamm.

Dann floß,
ein blutiges Rinnsal erst,
doch schon,
ein schwallender Strom,
der warm,ach so hell
und pulsierend, im eigenen Rot
dann im Sande verann.
Die zu klagendenTränen ,
wie der Edelsteine Glanz,
verströmend,
sich aufzulösen begannen.

Wir verließen den einsamen Baum,
bewegten uns weiter
durch Morpheus`s Reich.
schon wurd aus der Gegend ein
Traumhaftes, gleich.

Zwei Engel erschienen,
erwarteten uns schon.
Sie hoben die Hände,
umfassten mit unendlicher Liebe
unser beider Gesicht.

Sie schwebten,ja glitten
um uns
und legten
auf dieses Mal,
über unserem Mund
mit ihren Fingern
ein Siegel
auf unsere Lippen.

Wir wurden zu glitzernden Schwaden,
gleissendem Licht.
Zu fein gewobenen, nebligen Schleiern,
in glänzenden,
unendlich schimmernden Regenbogenfarben,
entschwanden im herrlichen All,
wo wir uns voller Verstehen,
miteinander verbunden haben....

Verf.Bluish



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Gladiator
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01.02.2008 um 15:31
Dunkle Wolken ziehen auf, das Wetter passt zu uns
Schlagen, stechen, schießen - das ist unsre Kunst
Kämpfen müssen wir nun - bis zum Tod
Der Schnee unter uns färbt sich rot
Wir erheben uns nun, ein letztes Mal
Bevor wir sterben, schnell, ohne Qual
Alles wird zerbrechen, bei unsrer Kampfeswut
Den Wölfen gleich zerfetzen wir, töten, schlachten
Mit Schwert, Sperr, Axt und Bogen
Ziehen wir in den Tod
Und nehmen Feinde mit
Ihr Blut ist unser Wein; ihre Schreie unser Glück
So sind wir bereit zu sterben und zu töten
Und tun alles für einen schönen Tod
Wir sehen ihre Angst; der Nahkampf steht bevor
Ich seh den Mann vor mir - nur ein armer Tor
Ich spalte ihm den Schädel, heraus spritzt sein Blut
Er hat ihn uns bewiesen, doch bracht' ihn um sein Mut
Seid still; höret auf den Wind, auf den Regen und den Fluss
An Feinden, Mördern, Dieben herrscht hier Überfluss
Sie kamen von Süden um uns zu beherrschen
Damit wir vor ihrem Gott knien
Doch wir sind Krieger; ergeben uns nicht
Wir kämpfen, bis der letzte Stahl bricht
Bis zum letzten Atemzug; bis zum letzten Tropfen Blut
Wie Feuer brennt er sich, unaufhaltsam, unser Mut
Durch ihre Reihen, lichtet sie, hält sie auf
Doch wir wissen: Es hat keinen Sinn
Wir gewinnen hier nicht den Sieg
Nutzlos ist unser tapfrer Krieg
Wir werden schließlich überrannt
Doch liefern wir ihnen einen harten Kampf
Und schreiten ehrvoll in den Tod!


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Sidhe
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01.02.2008 um 20:52
Dunkler Tann Innerlicht


Ist nicht das was es ist
Ein Funken der größer scheint
Im Banner einer Jupiternacht
Vermißt was immer dort war
Gelauscht was immer erhört
Verronnen was immer auch fest
Gekannt wie doch nie erkannt
Dem Finger einen Nadelstich wert
Der gußeisernen Mimik engbegrenzt gefangen
Gerettet wo kein Schild geblieben
Fallendes Laub, wachsender Stern
Nur minder nicht
Ein Wort, ein' Tat, ein Kuß.


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01.02.2008 um 21:03
FüreinandeR

Ich bin ein Kind, aus einer anderen Welt.
Bei uns gibts kein Leid und auch kein Geld.
WiR dürfen hier in Frieden leben,
ohne unsere Art zu quälen.

Das Oberhaupt, das sind WiR Selbst.
An erster Stelle steht unsere Welt.
Ein Planet, so nah und doch so fern,
und über uns der hellste Stern!

WiR glauben an euch, ihr könnts auch schaffen,
Ihr seid doch nicht mehr dumme Affen.
So manchen geht ein Lichtlein auf,
und viele können Zeitverlauf,
zu gunsten eurer ganzen Rasse,
in Liebe lenken, für ganze Masse!

Die Erde ist euer Grösster Schatz,
hütet Sie Gut, sonst macht Sie sich Platz,
für andere die noch folgen werden,
auch LIEBE ist der Gösste Schatz auf Erden!



(m2x,**08 )


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Gladiator
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01.02.2008 um 21:04
Wie ist meins? ;)


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01.02.2008 um 21:10
Tempelritter mäßig? Aber nicht schlecht! :)


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Gladiator
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01.02.2008 um 21:11
Wie kommt man da auf Tempelritter? :D
Naja, an Versmaß und Reimschema muss ich noch arbeiten...


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Gladiator
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01.02.2008 um 21:19

Mitternacht, dunkler Wald, ich allein
Mein Leben gefüllt nur von Trauer und Pein
Drum will ich es verlassen; ich will für immer gehn
Und auf meinem Grab soll die Flasche Wodka stehn
Ich macht mich bereit, trink den letzten Schluck
Manche nenn'n mich klug, manche auch verrückt
Der letzte Tropfen will kaum fließen; brennt im Gaumen
Den Lauf des Gewehrs im Mund; am Abzug den Daumen
Schließe ich die Augen
Will nicht länger einsam sein
Bin getrennt von allen
Passe nirgendwo hin
Drum will ich hier mein Gehirn verteilen
Soll mich ein schneller Tod ereilen
Ich will euch alle nun verlassen
Und ewiglich die Menschheit hassen
Der Schuss erklingt, Blut spritzt umher
Ich seh euch alle nimmermehr...
Die Leiche liegt im Wald, daneben eine Flasche
Und die mit CDs gefüllte, schwarze Tasche
Vor der Leiche noch ein Player
Daneben "Hell Awaits" von Slayer
Die Leiche rottet langsam, endlos auf dem Laub
Das Hirn liegt weiter weg, mit Verlaub...
Endlich bin ich jetzt erlöst von allem Schmerz
Der Wodka brannt' sich durch mein Herz
Und dann, in der letzten Sekunde
Sie erschien mir wie 'ne Stunde
Erschien mir alles völlig klar:
Der Tod ist wahrlich wunderbar.



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01.02.2008 um 22:57
Boah ist das grusselich@Gladiator.Aber schön gereimt;)


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Gladiator
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01.02.2008 um 22:58
Dankeschön. :)
ja, es sollte negativ-depressiv wirken... ^^


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melsmell
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02.02.2008 um 08:20
@gladiatorDas tut es in der Tat;)


Muß ich mir Sorgen machen?^^


Was zur Beruhigung




...ist zwar nicht Dein Geschmack, wette ich, aber wirkt utopisch, hoffnungsvoll.....

Prost!


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02.02.2008 um 13:56

Der Geist

Ist er Dir auch bekannt?
Es gibt ihn auch in diesem Land!
Er ist mal hier und auch mal dort,
bestimmt auch mal in deinem Ort.

Er zeigt Dir Wunder, weils interessiert,
wie so manch ein "ICH" drauf reagiert.
Er wechselt ständig die Gestalt,
ist mal bei jung und mal bei alt.

Das Innere ist sein Gebiet,
weil er das Leben einfach liebt.
Sei Du Selbst, gib darauf Acht,
es ist ein Teil der Mitternacht.

Ideal wär eben Liebe pur,
ist schon so schwer das Fühlen nur.
Sein Ziel ist Gruppen zu vereinen,
mit Licht und Liebe für die kleinen!




<---- (m2x,**08 ) 8) :>



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greenkeeper
ehemaliges Mitglied

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02.02.2008 um 14:02
@Gladiator

ziemlich morbid aber ansonsten nicht schlecht, dein Gedicht. Die Atmosphäre kommt gut rüber. Ich hoffe sie spiegelt nicht dein Seelenleben wieder.

Dazu von mir weil es gerade passt:

Die Tür

An jedem Ort ist eine Tür, die man nicht sieht.
Darauf steht die Warnung "Betreten verboten !".
Manchmal erscheint sie einem für einen Augenblick.
Dann fragt man sich, was wohl dahinter ist.

Und die Neugier flüstert dir zu:
"Schau nach, dann siehst du es."
Und das Herz sagt:
"Hab Mut und wage es."
Doch der Verstand rät: "Laß es sein,
denn es gibt kein Zurück
wenn sie hinter dir zuschlägt".

Manchmal ist es besser,
der Neugier zu widerstehen,
das Herz zu zügeln
und auf den Verstand zu hören.
Denn irgendwann wirst du sowieso erfahren,
was sich hinter dieser Tür verbirgt.
Dann wird sie dir erscheinen
mit der Aufforderung:"Tritt ein."
Und sie wird nicht mehr zu übersehen sein.

Gruß greenkeeper


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