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Urlaub mit Tieren

84 Beiträge, Schlüsselwörter: Tiere
Marina1984
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Urlaub mit Tieren

14.07.2011 um 21:24
@univerzal

Danke schön. Wärst du aber zu mir gekommen und hättest mich "normal" gefragt, dann wären die Diskussionen jetzt hier gar nicht notwendig gewesen. Außerdem ist es nicht verwerflich wenn sich jemand ablenken will, dessen Mutter einen Herzinfarkt erlitten hatte und im Krankenhaus zur Überwachung liegt. Dennoch werde ich jetzt den goldenen Mittelweg gehen und nur pro Seite einen Urlaub posten. Dann sind es nicht soviele Bilder auf einmal und die Seite ist lesbar.


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Urlaub mit Tieren

14.07.2011 um 21:26
Das mit dem schlechten Gewissen funzt bei mir leider nicht.


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Marina1984
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Urlaub mit Tieren

14.07.2011 um 21:48
@univerzal

Tja. Wer sagt dir denn das ich das versucht habe oder gar damit gerechnet habe bei einer Person wie dir?


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Marina1984
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Urlaub mit Tieren

14.07.2011 um 22:37
Schottland/Reitzentrum in Schottland

Standard-Reitweise
Der raue Norden Großbritanniens gilt mit seinen ursprüngliche Flüssen, Heide bewachsenen Hochmooren, mystischen Hügelketten und geschichtsträchtigen Burgen und Schlössern als eine der letzten noch unberührten Landschaften Europas.

Großbritannien :

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Pferde, Reitprogramm: Großes Reitzentrum mit ca. 60 Pferden (zumeist Warmblüter und Appaloosas), teilweise aus eigener Zucht. Reithalle (66x25 m), Reitplatz (20x60 m). Englische Sättel und Zäumung.

Schottland-Trail
Reitqualifikation: - (ca. 25x im Gelände – sicher in allen Gangarten)

Heide, Hügel, Hochmoore
1.Tag: Ankunft, Kennenlernen der Mitreiter und Abendessen.

2.Tag: Mehrstündiger Proberitt.

3.Tag: Fahrt nach Biggar zum Trailausgangspunkt.

Biggar :

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Erster flotter Ritt entlang einer früheren Bahnlinie über flaches grasbedecktes Land. Weiter in Richtung Souther Uplands, kurze Pause an einer schottischen Bierbrauerei.

Souther Uplands :

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Wir passieren den kleinen Ort Broughton und reiten durch baumlose Hügellandschaft.

Broughton :

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In den nächsten Tagen reiten wir immer wieder auf Jahrhunderte alten Wegen, über die das schottische Vieh auf die Märkte nach England getrieben wurde.

England :

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Romantischer Picknickplatz an den Ruinen einer idyllisch gelegenen Farm. Abends fahren wir Reiter zum Hotel, die Pferde bleiben im Manor Tal.

Manor Tal :

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4.Tag: Unser Weg führt an der Stadt Peebles, am Ufer des lachsreichen Flusses Tweed vorbei.

Peebles :

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Tweed :

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Der Ort wurde von den Römern gegründet und verfügt heute noch über Gebäude aus dem Mittelalter und dem 19. Jh. Von der Hügelkuppe absteigend reiten wir zu einem großen Herrenhaus. In der kleinen Ortschaft Traquair haben wir Gelegenheit, das älteste noch bewohnte Haus Schottlands und einige Kunstwerke zu besichtigen.

Traquair :

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Schottland :

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Entlang der alten Kutschroute von England nach Edinburgh geht es durch Wälder und das Minch Moor.

Edinburgh :

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Minch Moor :

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Der Weg führt uns in das Yarrow Tal nahe dem Bowhill Haus, dem Zuhause von Europas größtem Großgrundbesitzer.

Yarrow Tal :

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Bowhill Haus :

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5.Tag: Ritt zur Burg Newark, einem typischen befestigten Adelssitz aus dem 14. Jh.

Burg Newark :

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Das schottische Grenzgebiet hat eine bewegte Vergangenheit mit Raubzügen und Scharmützeln hinter sich. Übernachtung in einer kleinen Pension an einem murmelnden Fluss.

6.Tag: Durch die mystische Hügellandschaft geht es nach Bowhill. Rückfahrt zum Reiterhof, Abschiedsessen.

7.Tag: Frühstück, Abreise. 5 Reittage je 4-6 Std.

Unterkunft, Verpflegung: Reitzentrum mit gemütlichen Doppel- bzw. Einzelzimmern mit Du/WC (Trail: zusätzlich kleine Hotels und Pensionen, Einzelzimmer vor Ort begrenzt buchbar), Vollpension (Trail: mittags Lunchpaket/Picknick).

Anreise: Flug nach Glasgow, Glasgow-Prestwick oder Edinburgh, Pkw-Transfer (ca. 75,- GBP pro Pkw/Strecke, zahlbar vor Ort).

Gästemeinung: „Pferde brav, gut erzogen, gut gehalten. Programm gut organisiert. Reitunterricht/-führung verständnisvoll und freundlich. Unterkunft liebevoll eingerichtet. Verpflegung sehr gut und abwechslungsreich. Schöne Aussichten, viele Tiere und Pflanzen. Sehr höfliche Mitreiter." B.G.


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Marina1984
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Urlaub mit Tieren

19.07.2011 um 18:45
Ich hab mal gehört im Schwarzwald soll es schön sein.

http://www.google.de/imgres?imgurl=http://www.schwarzwald-mit-hund.net/fotos/schwarzwald-ferienhaus-dt-3036836.jpg&imgre...


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Marina1984
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Urlaub mit Tieren

19.07.2011 um 18:56
Ich weiss jetzt gar nicht ob man da auch mit Haustieren hin darf aber hier war ich mal vor Jahren mit einer Freundin gewesen. Es ist sehr schön dort. Allerdings ist man dort ohne Auto aufgeschmissen. Meine Freundin und ich haben am Fenster geschlafen und nachts war der Sternenhimmel immer so schön intensiv.

http://www.feriendorf-waldbrunn.de/

Irgendwie wirkt die Seite langweilig. In echt war es da viel schöner.


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Urlaub mit Tieren

19.07.2011 um 20:24
http://www.centerparcs.de/DE/DE/ferienpark/park-zandvoort

Hab gehört da kann man prima Urlaub mit Hunden machen. Da gibt es auch irgendwie so Urlaubskataloge oder so und für Leute die gern reiten oder reiten lernen möchten, gibt es wohl auch die Möglichkeit, irgendwie ein Reitarrangement zu buchen. Einfach mal schauen.

tEmV9wL Huisjes-Gallery

taL20gi Glijbaan-Gallery

tvy46fV Lammetje-Gallery

teArXHE Paardrijden-Gallery

tsWjwci Market-Dome-Gallery

t8MBmlE Amsterdam-Gallery


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Marina1984
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Urlaub mit Tieren

21.07.2011 um 11:39
@Rescue1973

Das Schäfchen finde ich zum knuddeln.


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Marina1984
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Urlaub mit Tieren

22.07.2011 um 02:23
Hier ein Erfahrungsbericht von einem Reiturlaub.

Lilian :

Andalusien für Geniesser / Juni 2011
Nach einer angenehmen Anreise kamen wir gegen Mittag auf der Finca an.
Da die anderen Gäste krankheitsbedingt absagen mussten, waren wir die einzigen; was zunächst sehr ungewohnt, dann aber wirklich toll war. Die Anlage ist sehr schön, man fühlt sich gleich wohl; auch wenn uns die Gegend anfangs etwas "spanisch" vorkam.
Die Landschaft besticht auf den zweiten Blick.- Das Gelände ist abwechslungsreich und bietet wunderbare Ausblicke. Die Pferde sind sehr trittsicher und äußerst cool. Man kan vorweg oder mit Abstand hinterher reiten; auch wenn es gerade bergab geht, der Anschluss an die Herde steht nicht im Vordergrund. Jedes Pferd sucht sich seinen Weg durch das teilweise nicht ganz einfache Gelände. Die Rittführung ist vorbildlich, etwaiige Bedenken oder Unsicherheiten werden geschickt abgebaut und jeder bekommt sein Pferd. Auch an die Reitweise und das etwas andere Equipment gewöhnt man sich sehr schnell. Das Haus ist sehr schön, das Essen im Innenhof ein Genuss. Die Küche ist lecker und abwechslungsreich; der gute Hauswein tut sein übriges. Das Bonbon ( ein besonderer Cafe ) nach dem Mittag darf auch nicht fehlen- Nach dem Reiten, Mittagessen und der Siesta bleibt noch genug Zeit an den Strand zu fahren und das Meer zu geniessen. Auch der Pool, mit seinem schönen Schattenplatz hat uns gut gefallen, ganz zu Schweigen vom abendlichen Schwimmen. Last, but not least möchten wir noch die Hunde, ein besonderer Gruss von mir geht an Lilly, erwähnen, die uns stets freundlich begrüssten und sich abends nach einem kleinen Bellkonzert gerne mit ein paar Krauleinheiten verwöhnen ließen. Wir haben die Woche bei Uta und Annette sehr genossen und träumen schon jetzt von der Mandelblüte in "Andalusien für Geniesser".-
Lilian & Sabine :) :) :)


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Marina1984
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22.07.2011 um 03:01
steffi01 :


Elstertal-Trail vom 07.Juli bis 10 Juli 2011
Hallo liebe Pferdeliebhaber,
ich kann euch nur den Urlaub in Thüringer Vogtland empfehlen. Ich war wirklich sehr begeistert und immer noch hin und weg von dem Ritt . Ich hatte mich für das Elstertal-Trail entschieden, da ich lange nicht mehr geritten bin und ich mir diesen Traum erfüllen wollte.Für Anfänger ist dieser Trail gut geeignet. Mit ein wenig Unsicherheit bin ich das erste Mal allein in so einen Urlaub gefahren. Ich hatte zuvor noch nie eine Reittour gebucht. Gleich am 1.Tag begann das Kennenlernen und die Besprechung für die Tage und ab ging es zu den Pferden. Der 1.Tag begann mit 3 1/2 Stunden reiten, um sich mit dem Pferd vertraut zu machen und eventuell noch kleine Tipps entgegen zu nehmen, was man besser machen könnte. Die Tage steigerten sich und es war gar nicht so anstrengend, wie ich zuerst dachte.
Die Pferde sind wirlich super ausgebildet,fast schon zu gut für so viele unterschiedliche Reiter. Eigentlich kennt man es ja so, das wenn so viele Menschen auf einem Pferd sitzen, die Pferde viel unsinn im Kopf haben, einfach etwas schwerer zu händeln sind. Allerdings werden die Pferde dann schnell korrektur geritten. ;) Ich hab mich noch nie so sicher auf einem Pferd gefühlt. Man merkt gleich am 2. Tag, das sich die Pferde auf dich einstellen, als wenn sie im Gefühl hätte und wissen, was für ein Reiter sie auf dem Rücken tragen, ob Anfänger oder Profi, wirklich toll. Ich war sehr beeindruckt, wie die Andalusia Pferde durch Waldgebiet hügel rauf, hügel runter und durch viele Bäche sicher durch das Gelände gegangen sind.
Die Familie von der Ranch sind auch sofort offen zu einem und somit hat man gleich einen Wohlfühleffeckt Am ersten Tag hatte ich Tobias, der einen viele Tipps gibt und auch sehr gesprächig sein kann. Die anderen 3Tage hatte ich Thomas der einen sehr viel über das Land und der Umgebung erzählen konnte. Man merkt, die Menschen sind sehr herzlich und lieben ihrer Pferde sehr. So stell ich mir einen perfekten Urlaub vor. Das war nicht das letzte Mal und freu mich auf das nächste Jahr. Ich könnte noch so viel erzählen, allerdings sollte man dieses selber erleben. Viel Spaß dabei und danke
LG Steffi aus Hamburg

LaPalma :

Reit- und Sporthotel Mühlviertel Juni 2011
Mein viertägiger Urlaub im Reithotel Mühlviertel war sehr schön.

Zum Hotel:
Die Zimmer sind groß, schlicht und sehr sauber! Auf der ganzen Anlage herrscht ein liebevolles Ambiente. Überall stehen Blumen und Figuren, die ganze Anlage ist sehr schön hergerichtet. Auf dem Hof gibt es einen wunderschönen Badeteich mit tollem Ausblick ins Mühlviertel und Ruhe ohne Ende. Das Essen ist ausgezeichnet. Die ganze Familie ist sehr gastfreundlich; auf dem Hof herrscht eine persönliche Atmosphäre in der man sich sehr wohlfühlen kann.

Das Hotel liegt schön ruhig und etwas abseits auf einem Hügel. Der richtige Ort für Erholungssuchende und Menschen die Abstand zum Alltag finden möchten. Um den Hof herum kann man sehr gut wandern oder Rad fahren. Der nächste Ort mit Einkaufs-möglichkeiten ist ca. 2 km entfernt und kann auch gut zu Fuß erreicht werden. Reiten und Pferden:

Gut ausgebildete und fein zu reitende Warmblüter. Der Reitunterricht war auf sehr hohem Niveau und sehr lehrreich ohne dass ich dabei überfordert wurde. Dadurch haben sich sehr schnell kleine Erfolgserlebnisse engestellt die einen noch mehr motivierten. Es wurde sehr gut auf die Schwächen eingegangen und die Art und Weise wie der Unterricht erteilt wurde war sehr angenehmDa der Unterricht so gut war hatte ich gar kein Bedürfnis auszureiten. Bei dieser wunder-schönen Landschaft kann ich mir aber vorstellen, dass es ein Hochgenuss ist mit den Pferden ing Gelände zu gehen. Die Pferde und der Stall sind sehr gepflegt, gleiches gilt für Sattel und Zaumzeug. Alles in allem ein wirklich toller Urlaub, an den ich gerne zurückdenke. Der Abschied fiel mir dann auch wirklich schwer.


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Urlaub mit Tieren

23.07.2011 um 14:55
@Marina1984

Ja, das ist süß.


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Marina1984
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Urlaub mit Tieren

23.07.2011 um 19:34
@Rescue1973

In welchen Centerpark würdest du mit mir als allererstes fahren? :)


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Marina1984
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Urlaub mit Tieren

23.07.2011 um 21:03
acapulco :

Katalonien: Berg- und Küstentrail 10. - 17.04.2011
Zurück aus Katalonienund restlos begeistert von diesem sehr gut organisierten, anspruchsvollen aber doch durchweg komfortablen Trail. Nach vielen Stunden im Sattel kann ich auf eine ausgefüllte Woche zurückblicken, in der einfach alles stimmte, angefangen vom Programm über die Pferde bis hin zu den Mitreitern. Aber der Reihe nach…

Tag 1 - die Ankunft:
Sonntag, 10. April 2011

Treffpunkt war 18:30 Uhr am Flughafen in Barcelona, Terminal 1, Café Jamaika. Bis 17:30 Uhr tat sich erstmal nix und der Flughafen in Barcelona ist auch nicht wirklich sonderlich attraktiv – zudem noch sauteuer, so dass sich eine Fahrt nach Barcelona Innenstadt durchaus lohnt, wenn man früh ankommt. Entweder mit der Bahn oder mit dem Aerobus (der fährt alle 15 Minuten ab Terminal 1 ab und kostet nur 5,30 Uhr, die Fahrt dauert ca. 30-40 Minuten bis zur Endhaltestelle Placa de Catalunya. Das ist dann direkt die Innenstadt von Barcelona und man sollte sich einen Gang über „La Rambla“ nicht entgehen lassen.
Ab ca. 17:30 Uhr fing jemand vom Hof, der den Trail organisierte, an, mit einem großen unverkennbaren Zettel herumzulaufen und die Reiterinnen einzusammeln. Es wurden immer mehr, bis schließlich um 18:30 Uhr 13 Reiterinnen zum bereitgestellten Bus liefen. Es war ein kleiner Reisebus mit geschätzt ca. 25-30 Plätzen, das Gepäck wurde im Hänger verstaut. Zunächst fuhren wir ca. 1,5 – 2 Stunden bis zum Flughafen von Girona, wo wir noch vier weitere Reiterinnen einsammelten. Insgesamt fuhren 17 Reiterinnen aus Schottland, Österreich, Deutschland, Frankreich, England und Schweden (ich hoffe, ich hab kein Land vergessen) fröhlich quatschend durch Katalonien, bis wir ca. eine weitere Stunde später den Fuß eines Berges erreichten und mitsamt unserem Gepäck auf drei geländegängigere Autos verteilt wurden. Die letzten 20 Minuten des Weges bis zum Hof legten wir in diesen Jeeps zurück und fuhren auf sehr engen und ebenso kurvigen Straßen den Berg hinauf, bis wir ganz oben auf der Farm ankamen. Leider war es zu der Zeit schon dunkel, aber die Aussicht konnten wir auch am nächsten Tag noch genießen.

Wir waren zwei Trails, elf von uns hatten den Kultur- und Küstentrail gebucht, der im gleichen Zeitraum stattfand, und wir anderen acht den Berg- und Küstentrail. Nachdem wir die Zimmerschlüssel erhalten hatten (übrigens sehr saubere, geräumige Zimmer mit bequemen Betten) hatten wir ca. fünf Minuten Zeit, uns frischzumachen und dann gab es auch schon Abendessen. Getrennt nach Trails saßen wir an zwei Tischen und bekamen Wein, Wasser und jede Menge gutes Essen. Die Küche ist sehr gut, auch die Vegetarier unter uns wurden bestens versorgt.
Zu der Gruppenanzahl – uns wurde gesagt, dass die Höchstzahl für eine Gruppe so bei 11 – 12 Mann liegt, ab 13 – 14 Reitern wird eine Gruppe meist geteilt auf zwei Trails und zwei Guides mit jeweils einer Gruppe getrennt voneinander losziehen. Auf dem Hof sind neben den Pferden auch noch Hunde und Katzen, auch in mehreren Hotels traf man immer wieder auf Hunde und/ oder Katzen. Aber allesamt sehr brav und zutraulich.
Nach dem Essen wurden die Pferde besprochen und jeder Reiter konnte seine Reiterfahrung sowie seine Wünsche zu den Pferden äußern. Die Pferde waren eingeteilt in „Holiday-Horses“ Kat. 1-3, auf diesen kann man in jeder Gangart Fotos machen und die lassen sich nicht aus der Ruhe bringen. Die Mittlere Kategorie waren die Pferde von 4-6, die vorwärtsgehen und danach von 7-10 kamen die aktiven Pferde, die man eher zurückhalten muss. Wir wählten alle mittlere bis aktive Pferde und es stellte sich heraus, dass Julian und Sarah, die die Einteilung vorgenommen hatten, nicht nur ein gutes Auge, sondern auch ein gutes Einfühlungsvermögen hatten – was vielleicht auch an diesen traumhaften Pferden lag. Jedenfalls war auch am Ende der Woche noch jeder mit „seinem“ Pferd glücklich und die Pferde passten zu den Reitern wie auch umgekehrt.
Zu erwähnen an dieser Stelle: Auf dem Hof wie auch bei dem Trail selbst wurde hauptsächlich nur englisch gesprochen. An diesem Abend gingen wir alle nach einem guten Glas Wein (der Wein sollte uns die ganze Woche begleiten) ins Bett, gespannt auf den nächsten Morgen und die Pferde….

Tag 2 – Der Trail beginnt
Montag, 11.04.2011

Die Aussicht von der Terrasse direkt nach dem Aufstehen war faszinierend. Von dort aus konnte man beobachten, wie für die Pferde Futtertröge aufgestellt und gefüllt wurden, Wassereimer daneben hingestellt und 21 Pferde, die für die heute startenden Trails benötigt wurden, sich selbst platzierten und frühstückten, bevor sie angebunden wurden.
Unser Frühstück begann um 09:00 Uhr (auch wieder sehr reichlich) und um 09:45 Uhr versammelten wir uns um unseren Guide, der uns den Ablauf der Woche erklärte. Er zeigte uns auf der Karte den Weg, den wir diese Woche gehen würden und beschrieb die einzelnen Tage. Montag und Dienstag werden lange Tage, jeweils sechs Stunden Reiten, Dienstagabend kommen wir am Strand an und Mittwoch reiten wir am Strand entlang. Mittwochnachmittag werden wir „frei“ haben, Donnerstag wird der härteste Tag mit 52 km, die in sechs Stunden zu bewältigen sind und Freitag werden es eher sieben Stunden, wobei wir eine davon laufen bzw. klettern werden. Samstag wird nochmal ein schöner Abschlussreittag und Sonntag fahren wir wieder nach Hause. Das war die Woche in Kurzform. Wir hatten uns den konditionell anspruchsvollsten Trail ausgesucht, auch weil wir die längste Wegstrecke zurücklegen würden. Die Koffer hatten wir in die Eingangshalle parat gestellt, sie werden in das nächste Hotel gefahren, wo wir die kommende Nacht verbringen würden.

Um 10:00 Uhr ging es zu den Pferden und unserer Gruppe, dem Mountain to Sea-Trail, wurden Titan für Luis (unseren Guide), Gill, Papillon, Negra, Loretta, Niento, Gala, Dana und „mein“ Popeye zugeteilt. Wir bekamen jeder einen Strick zum Anbinden, einen Putzhandschuh mit Hufkratzer und zwei für die jeweiligen Pferde passende Hufeisen, die wir in den Satteltaschen mitführten. Der Widerrist und ein Teil der Sattellage wurde eingepudert, es folgten Schabracken, Filzpad und letztendlich ein sehr bequemer Wanderreitsattel sowie Satteltaschen. Das Aufsatteln wurde uns ausführlich gezeigt, aber auch während des Trails war der Guide immer an unserer Seite und hat nach jedem Aufsatteln Trense, Sattellage und Gurt kontrolliert und ggf. verbessert. Das Picknick wurde auch auf die Satteltaschen verteilt samt Futter für die Pferde, sodass außer einer Flasche Wasser (die man immer mitführen sollte, es wird sehr heiß dort), fast kein Platz für weitere persönliche Dinge war.
Der Trail begann… die ersten fünf Minuten führten wir die Pferde und nach dem Aufsitzen stellte sich schon bald heraus, dass sowohl der Sattel als auch insbesondere Popeye sehr bequem waren. Geritten wurden in einer Reihe hintereinander, es gab keine feste Reihenfolge, außer dass der Guide vorne ritt. Ein paar Pferde waren im Schritt langsamer als die anderen, sodass immer wieder mal aufgetrabt wurde, beim Traben oder Galoppieren allerdings hatten sie alle eine Geschwindigkeit. Die Trab- und auch Galoppstrecken waren oftmals sehr lang, man benötigt für den gesamten Trail eine sehr gute Kondition und sollte häufig lange Strecken leichttraben bzw. galoppieren können.
Nach 1,5 Stunden legten wir eine kleine Pause ein, so dass jeder die Gelegenheit hatte, die „Waldtoilette“ aufzusuchen oder etwas zu trinken. Die Pferde wurden derweil abwechselnd von den Reitern gehalten. Nach weiteren 1,5 Stunden gelangten wir an unseren Picknick-Platz. Die Pferde wurden mit ihren Halftern, die sie während des Trails durchgängig aufbehielten (auch unter der Trense), an Bäumen angebunden, abgesattelt und –getrenst, erhielten Futter und Wasser und wir picknickten mit Wein, Wasser, Brot, Oliven, Wurst, Käse, Orangen, Schokolade etc. , es war alles dabei. Nach einer Stunde Siesta ging es weiter, wieder 1,5 Stunden alle Gangarten quer durch Katalonien. Landschaftlich gesehen sehr toll, satte Farben, frisches Grün, bunte Blüten überall und im Hintergrund die Berge. Nach 1,5 Stunden machten wir wieder eine „Pinkelpause“ und führten unsere Pferde 15 Minuten den Berg hinab. Es tat gut, sich die Beine vertreten zu können und bergab führen ist ganz angenehm.

Die Sonne brannte während des Rittes und Sonnencreme war unerlässlich, denn außerhalb der Sonnenspendenden Bäume kann es wirklich unangenehm für die Haut werden. Die Wege führen meist über steiniges, hartes Gelände, das die dortigen Pferde jedoch gewohnt sind und in jedem Tempo trittsicher ihren Weg meistern. Weitere 1,5 Stunden später gelangten wir an das Nachtlager der Pferde und dort wurden sie an bereits vorbereitete Stricke im Boden angebunden, bekamen Wasser und Futter, die Hufe wurden nochmal kontrolliert und ggf. die Eisen nachgezogen und die Sättel wurden in einem mitgebrachten Trailer verstaut, den Julian mitsamt Wasser und Futter für die Pferde angefahren hatte.
Nach dem Versorgen der Pferde ging es noch eine kleine Anhöhe hinauf, auf der unser Hotel für diese Nacht stand. Ein uriger Berggasthof mit geräumigen, sauberen Zimmern, drei tollen Hunden, ein paar Katzen und einem kühlen Fass Bier, das auf uns wartete. Der erste Tag war geschafft, wir waren stolz, glücklich, zufrieden und auch ein wenig geschafft. Nachdem wir alle unsere Zimmer erhalten hatten, zwei hatten sich zusammengetan und nachträglich statt zwei Einzelzimmern noch ein Doppelzimmer zusammen genommen, konnten wir kurz duschen, die Koffer umräumen und dann gab es auch schon um 21:00 Uhr Abendessen. Zunächst ein leckeres Risotto, danach leider nicht ganz so tollen Fisch aber der Kuchen als Nachtisch war dann wieder lecker. Auch hier bekamen – wie den Rest der Woche auch – die Vegetarier ein eigenes vegetarisches Essen. Ob es am Wein lag oder an der Anstrengung des Tages, nach dem Essen waren wir ziemlich müde und gingen schnell in die gemütlichen Betten.

Tag 3 – Der Ritt zum Strand
Dienstag, 12.04.2011

Das Frühstück war für 09:00 Uhr angesetzt und ich hatte Mühe, aufzustehen. Jeder einzelne Muskel zeigte mir die für mich ungewohnten Strapazen des gestrigen Tages, hinzu kam eine beginnende Grippe mit Gliederschmerzen, und doch freute ich mich auf den heutigen Ritt. Nach einem ausgiebigen Buffetbesuch gingen wir um 10:00 Uhr zu den Pferden, wo auch schon Luis, unser Guide, auf uns wartete und die Pferde bereits gefüttert hatte. Die Koffer hatten wir abholbereit ins Foyer gestellt, wo sie von Julian zum nächsten Hotel gebracht werden würden.

Auf dem heutigen Ritt wurden schon die ersten „Cava“ klargemacht. „Cava“ ist ein katalonischer Sekt, der von den Reitern für die Gruppe ausgegeben wird, wenn ein Missgeschick passiert. Das sind die Regeln vom Hof. So ließ eine Mitreiterin ihre Kamera während des Rittes fallen oder einer andere Reiterin ging das Pferd flitzen, weil sie die Zügel kurz losließ. In beiden Fällen alles gut gegangen, aber einen „Cava“ war es wert. Der Ritt war wieder wie der gestrige, 1,5 h Ritt, dann kurze Pause, 1,5 h Ritt, Mittagspicknick mit anschließender Siesta, wieder 1,5 h Ritt, danach Pause, kurzer Spaziergang, 1,5 h Ritt. Insgesamt wieder sechs Stunden Berge rauf, Berge runter, durch wunderschöne Natur, über Landstraßen, unter Brücken hindurch und durch Flüsse. Das mittägliche Picknick wurde diesmal von Julian angefahren, der schon fleißig Würstchen und Gemüseburger auf einem Campingkocher für uns kochte. Hinzu kam frischer Salat, Ananas, jede Menge Getränke und Brot/Oliven usw. – ein Festschmaus.

Die Pferde wurden im Schatten der Bäume auch bestens versorgt und konnten nach der Fütterung ihre Siesta halten. Am Abend kamen wir am Strand an, wo wir aber erst am nächsten Tag mit den Pferden hinreiten sollten. Hier wurden sie 10 Minuten davon entfernt auf einer für sie organisierten Wiese abgestellt, angebunden und mit Wasser und Futter versorgt. Die Sättel wie gewohnt verstaut, auch hier kam Julian wieder angefahren, und wir gingen zum 10 Minuten entfernten Strandhotel. Am Strand war es sehr windig, doch einige ließen es sich dennoch nicht nehmen, den Strand noch vor dem Abendessen zu besuchen. Das Abendessen war mit drei oder vier Gängen so reichlich, dass wir es fast nicht schafften, alle Gänge anzufangen. Aber geschmeckt hat es super und es wurden alle mehr als satt.

Tag 4 – Der Strandgalopp
Mittwoch, 13.04.2011

Highlight des heutigen Tages und damit der ganzen Woche: Der Strandgalopp. Früh um halb 8 ging es raus zu den Pferden, das Frühstück hatten wir uns abgepackt in Tüten mitgenommen und während die Pferde ihr Futter bekamen, frühstückten auch wir bei ihnen. Zeitnah brachen wir auf um den menschenleeren Strand nutzen zu können und standen schon 10 Minuten später an den Dünen und sahen das Meer rauschen. Luis erklärte uns die Besonderheiten, worauf wir achten müssen, wo wir am besten galoppieren können und dann gewöhnten wir die Pferde kurz an Wasser, bevor es losging. Und sie rannten, sie rannten immer an der Wasserlinie entlang, dort wo der Sand schön hart ist, sie gaben alles und der Wind trieb uns die Tränen in die Augen, während rechts das Meer rauschte und links der Sand wirbelte. Es war mein erster Strandgalopp, der nicht dadurch geschwächt wurde, dass wir alle in einer Reihe galoppierten, weil wir ein schönes Tempo draufhatten.
Zwischendurch hielten wir kurz an, um mit den Pferden Fotos im Meer zu machen, dann galoppierten wir weiter. Es schien endlos und war wunderbar. Mittags kamen wir in einem kleinen Dorf an, wo der heutige Ritt beendet wurde. Den Nachmittag hatten Pferde und Reiter „frei“. Wir picknickten noch an der Stelle, wo wir die Pferde im Freilauf versorgt hatten und sie ihren Feierabend genossen, und gingen dann in das nahegelegene Hotel. Nach der Zimmerbesichtigung hatten wir Gelegenheit zum Strand zu gehen, das kleine Dörfchen mit seinen engen Gassen zu besichtigen oder uns am Hoteleigenen Pool zu entspannen. Der halbe Tag Pause tat gut, denn ein Trail, gerade so ein anspruchsvoller wie dieser, kann sehr anstrengend sein, für Pferde und Reiter. Abends gab es wieder herrlichstes Essen und wir konnten diesmal zwischen drei Gerichten pro Gang (es gab drei Gänge) wählen. Gemütlich ließen wir den Abend bei einem Glas Wein ausklingen…


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Marina1984
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24.07.2011 um 02:47
acapulco :

Tag 5 – Die 52 Kilometer
Donnerstag, 14.04.2011

Heute standen uns 52 zu bewältigende Kilometer bevor und wir hatten noch keine Ahnung, wie wir das schaffen sollten. Viel Trab, viel Galopp, damit wir es auch in den für den Tag angesetzten sechs Stunden (wie gehabt – 1,5 – Pause – 1,5 – Siesta – 1,5 – Pause – 1,5 – Angekommen) schaffen würden.
Das reichliche Frühstück (ich muss das immer wieder erwähnen, wie viel und reichlich die ganze Woche aufgetischt wurde) um 9 Uhr nahmen wir auf der Dachterrasse des Hotels ein, ein herrlicher Ausblick über das ganze Dorf und die umliegende Landschaft. In diesem kleinen Dorf hatten wir die Gelegenheit, bei der Bank Geld abzuheben, in ein Café zu gehen, uns in der Apotheke einzudecken, Souvenirs oder Dinge für den täglichen Bedarf zu kaufen. Man konnte aber auch täglich Julian bzw. Markos (der Bruder) bitten, uns was mitzubringen, es wurde fast alles besorgt. Um 10 trafen wir uns bei den Pferden, versorgten sie und ritten gegen 11 Uhr los. Es ging über Felder, durch Schluchten, über Brücken und durch Flüsse hindurch, wir kämpften uns durch dichten Bambus und ritten Slalom in Korkeichenwäldern, wir kletterten Abhänge rauf und kletterten an anderen Stellen wieder runter, wir ritten über Straßen und durch Tunnel hindurch, wir galoppierten endlos über Wiesen und trabten lange auf den Wegen, es war sehr abenteuerlich, hat aber irre viel Spaß gemacht!

Abends um 19:00 Uhr kamen wir müde aber überglücklich im Hotel an. Die Pferde waren versorgt und wir freuten uns auf eine feine Dusche. Das Hotel war ein Spa-Hotel mit allem Schnickschnack, sogar Bademäntel lagen auf dem Bett und das Jacuzzi stand für uns bereit. Wir durften alles genießen. Abendessen gab es schon um 20:00 Uhr, sehr wohlschmeckend und auch hier durfte der Wein nicht fehlen.

Tag 6 – Eine Stunde Klettern
Freitag, 15.04.2011

Morgens um 8 beim Frühstück ahnte ich noch nicht, was heute im Laufe des Tages noch auf uns zukommen sollte. Wir ritten – fröhlich und munter wie immer los, Berge rauf, Berge runter, durch den Wald und durch die Schluchten, bis es irgendwann hieß: Ab jetzt wird geführt! Dauert 45 Minuten, wenn ihr nicht zu langsam seid. Den Weg kann man nicht reiten.

Den Weg konnte man tatsächlich nicht reiten, es ging steil bergauf und man musste klettern. Die Pferde, erstaunliche Kletterer, waren schneller als wir und wir hatten Mühe, sie hinter uns zu halten. Einige Pferde sprangen einfach die Felsen hinauf, während wir sie mühsam erkletterten – hat auch nicht lange gedauert und ich zog mir eine Verletzung im Knie zu. Nicht aufgepasst und da war es dann passiert. Für solche Fälle (der Guide war direkt zur Stelle) hätte man mir einen Transport arrangiert, der mich herausgeholt hätte. Aber ich wollte mir den Weiterritt nicht entgehen lassen und so biss ich die Zähne zusammen und kletterte langsam hinter den anderen her. „Mein“ Pferd konnte ich in der Reihe mitlaufen lassen, es wartete dann mit den anderen am Ende auf einer großen Bergwiese und fraß. Es ist mir völlig unbegreiflich, wie die anderen Reiter das Tempo der Pferde mithalten konnten, mich hätte es auch ohne Knieschmerzen fast zerrissen, es ging wirklich heftig bergauf und das ziemlich lange. Aber wir hatten es geschafft und kamen oben an, von wo aus wir nach einer kurzen Verschnaufpause weiterreiten konnten. Zum Glück hatte ich Sportsalbe und Schmerzmittel dabei, am nächsten Tag konnte ich wieder fast beschwerdefrei mitreiten. Eine Reiseapotheke (in der auch Grippetabletten nicht fehlen sollten, einige von uns wurden krank), sollte in jedem Fall gut gefüllt sein.
Wir ritten noch ein Stück weiter und kamen schon bald an der Wiese an, wo wir die Pferde die Nacht überlassen konnten. In dieser Nacht schliefen wir wieder auf dem eigentlichen Hof und Trailausgangspunkt. Dafür wurden wir bei den Pferden abgeholt und eine Stunde lang zu unseren Zimmern der ersten Nacht des Urlaubs gebracht. Der Hof ist sogar ohne Reiten schon ein toller Urlaubsort und nur zu empfehlen.

Tag 7 – Der Abschlussritt
Samstag, 16.04.2011

Den heutigen Tag sollten wir es uns noch einmal so richtig schön machen können. Wir wurden morgens zu den Pferden gefahren und ritten an gewaltigen Felsen entlang, zwischen atemberaubend großen, hohen Bergen her und blickten in tiefe Schluchten, wo unten die schönsten Bachläufe entlanglaufen. Wenn so ein Pferd mal in eine Schlucht guckt, da kann einem als Reiter schon anders werden… es war unbeschreiblich, diese Natur ein wahres Erlebnis und zur Mittagszeit kamen wir über die Steinbrücke, die auch im Katalog zu sehen war. An dieser Brücke war unser Picknickplatz für den letzten Tag, wir konnten hinunter in die Schlucht klettern und im dortigen „Naturpool“ mit kristallklarem Wasser schwimmen, was einige von uns genossen hatten.
Zusätzlich kamen wir noch an einem Café vorbei, wo wir bei Kaffee und Eis die Sonne genießen konnten, während die Pferde im Schatten ruhten und alles in allem war es ein schöner, letzter Tag. Ich glaube, diesmal ritten wir nur fünf Stunden, statt der gewohnten sechs, aber der Abschlussgalopp, bei dem die Pferde nochmal wirklich alles gaben und wir sie so richtig laufen lassen konnten war fast das Beste an dem Abschlussritt, er dauerte gefühlt ewig und nachher waren die Pferde schön entspannt, während sie weiter den Weg zu Can Jou hochliefen, bevor sie heimkehrten….

Der letzte Abend wurde nochmal richtig gefeiert, es gab „Cava“, Wein, gutes Essen und wir trafen die Leute vom Kultur- und Küstentrail wieder.

Tag 8 – Heimreise
Sonntag, 17.04.2011

Heute war der Tag der Abreise. Nach einem Frühstück um halb 8 ging es um halb 9 ab in die Autos, die uns den Berg runter zum Bus brachten, der uns dann zu den Flughäfen Girona und Barcelona fuhr. Hinter uns lag eine schöne Woche voller Abenteuer, Erlebnisse, neuer Bekanntschaften, Herausforderungen, gewaltiger Eindrücke und wir wussten – wir werden irgendwann wiederkommen.


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Urlaub mit Tieren

24.07.2011 um 15:05
@Marina1984

Port Zandvort an der niederländischen Nordseeküste.


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Marina1984
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Urlaub mit Tieren

24.07.2011 um 15:20
@Rescue1973

Also ich würde lieber mal nach Schottland, England und Irland.


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Urlaub mit Tieren

26.07.2011 um 17:12
@Marina1984

Da können wir ja immernoch hin.


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Marina1984
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Urlaub mit Tieren

26.07.2011 um 17:31
@Rescue1973

Also mir wären diese Länder zuerst lieber. :D


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Marina1984
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Urlaub mit Tieren

27.07.2011 um 01:34
Gertrud :

Wochenend-Trail in der Eifel vom 27. bis 29.05.2011
Unser Ziel für diesen Trail: dem Alltag entfliehen und hinaus in die Natur, Ruhe, frische Luft und Kraft tanken für die Forderungen des täglichen Lebens – eine kurze Auszeit.Es ist uns gelungen mit Hilfe von Gitta und Peter und ihren zuverlässigen Pferden.

Die Anreise verläuft unkompliziert und verschafft uns noch Zeit im urgemütlichen Cafe des Alten Eifelhauses in Monschau-Höfen den Blechkuchen zu testen und hiermit weiterzuempfehlen.
Inzwischen ist auch unsere Mitreiterin Stefanie eingetroffen und nach ersten Informationen zum Ablauf des Wochenendes geht es durchs Dorf zu den Pferden.
Die Wanderreitpferde von Peter und Gitta verbringen ihre freie Zeit auf großen Koppeln und im Winter direkt am Haus in Offenstallhaltung. Neugierig werden wir gleich begrüßt und die Verteilung der Pferde ergibt sich schnell, so das wir den abendlichen Proberitt beginnen können.
Der Weg führt uns ein kleines Stück durch Rohren und hinein in die Wälder der Eifel. Wir bekommen einen ersten Eindruck vom Wechsel der Täler und Höhen und der Lauffreude unserer Pferde.
Der Ausritt macht Appetit auf die kommenden zwei Tage und natürlich auch auf das Abendessen vom "Top-Koch" Peter. In gemütlicher Runde bei einem guten Glas Wein klingt der Tag aus.

Bereits um sieben Uhr am nächsten Morgen werden die Pferde von ihrer Weide geholt und für die Tour vorbereitet. Während unseres Frühstücks warten sie gerne vor dem Haus und nutzen die Ruhepause vor dem Start.

Durch das Fuhrtsbachtal und alte Schmugglerpfade entlang der belgischen Grenze geht es weiter durch das wunderschöne Oleftal. Dreißig verschiedene Grüntöne soll es hier geben, wir haben nicht nachgezählt, aber es kann durchaus richtig sein.
Regelmäßige Pausen für Pferd und Reiter werden eingelegt, wir erleichtern die Satteltaschen und die Pferde versuchen die Rastplätze zu mähen und zu düngen.

Wir reiten auf die Hochebene des Nationalparks und genießen die Fernsicht. Unser heutiges Tagesziel der Römerhof in Ramscheid ist bereits zu erkennen. Doch davor liegt noch eine Strecke ins Tal und wieder hinauf auf die Höhe.

Die Wanderreitstation Römerhof erwartet uns mit Kaffee und Kuchen, unseren Pferden bietet sie eine je eine Koppel zu zweit, gutes Heu und Hafer, wir gönnen ihnen vorher noch eine Dusche zur Erfrischung.
Weitab von Hektik und Alltag verbringen wir den Abend in gemütlicher Runde bei gutem Essen und netten Gesprächen.

Am nächsten Morgen erwarten uns gut ausgeschlafene Pferde, die sich gerne mit uns auf den Heimweg machen. Das Frühstücksbüffet bietet uns eine sehr gute morgendliche Stärkung, genug Auswahl für die Satteltaschen und sogar eine Möhre und Lekkerlis für die Pferde.

Der Weg führt uns wieder auf das Hochplateau des Nationalparks, die Fernsicht reicht heute bis zur Hohen Acht am Nürburgring. Wir reiten durch Hellenthal zum Wildfreigehege und über alte Pilgerwege zurück nach Rohren.


Als reiterliches Highlight bietet uns Peter zum Abschluss noch seine Geländetrainings-strecke – wir haben sie alle bewältigt.
Die Pferde freuen sich auf den wohlverdienten Feierabend auf der Wiese, für uns gibt es noch Kaffee und Erdbeeren um den Abschied zu versüßen.

Fazit: Ein schönes Wochenende zum Seele-baumeln-lassen mit netten Leuten und zuverlässigen Pferden – der Weg ist das Ziel!


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Sillykohn
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Urlaub mit Tieren

27.07.2011 um 11:40
Hi:-)

Ich habe 2 große Hunde und wir fahren jetzt das 2.Jahr an die Nordsee.....wirklich wunderschön und empfehlenswert für Hundebesitzer.
Waren auch schon in Bayern oder Schwarzwald mit den Hunden, aber die Nordsee war bis jetzt am schönsten.


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