@philaeAbsolut. Wir haben daher auch Vorräte (Lebensmittel, Verbrauchsmaterialien im Haushalt, kleine Hausapotheke), Solarpanels (hier sind Stromausfälle häufig), Zubehör (Werkzeug, Ersatzteile) für haushaltsübliche erwartbare Reparaturen.
Wir hätten sicherlich mehr, wenn wir von Heizung abhängig wären (hier nicht; wir sind in einer warmen Region und Häuser, auch ganz moderne, haben hier keine Heizung), Strom lebenswichtig wäre (es gibt ja z.B. Menschen, die von kühlpflichtigen Medikamenten, elektrisch betriebenen medizinischen Geräten etc. abhängig sind) etc. Auch für die Haustiere ist gesorgt.
Die Lebensmittel sind ganz regulär von uns verzehrte, d.h. kein MRE oder dergleichen, und auch nicht speziell als nur im Notfall anzutastenden Vorrat weggepackt. Alle Lebensmittel werden "rotierend" aufgebraucht.
Auch aus solchen Gründen wie: Aufsuchen von Geschäften kann immer mal umständlich sein (ÖPNV-Streik, Fahrrad geklaut, krank, Überstunden etc.), und ich würde es auch persönlich als sehr lästig ansehen, mehrmals die Woche Lebensmittel einkaufen zu müssen, oder immer wieder spontan etwas nachkaufen müssen weil gar kein Vorrat da ist oder ein Zuneigegehen übersehen wurde. Ich habe definitiv keinen "Bock darauf", z.B. nachts an Tankstellen versuchen irgendwas aufzutreiben.
Was ich pesönlich auch wichtig finde:
- Dokumente als elektronische Kopie
- eine kleine Notfalltasche, die man wahrscheinlich noch im Fall einer Evakuierung/ eines schnellen Verlassens der Wohnung greifen kann, oder die einem im Fall eines Krankenhausaufenthalts nachgebracht werden kann
- sich immerhin mal gedanklich damit auseinandersetzen, was man in Fällen macht (und nicht macht!) wie längerer Stromausfall, Brand, Gasaustritt, medizinischer Notfall von einem selbst, medizinischer Notfall einer anderen Person, längerer Ausfall oder Tod eines Familienmitglieds (z.B.: Verantwortung für etwas soll nie bei einer Person alleine liegen)
Manches davon ist für uns auch nochmal eine Spur wichtiger, da wir uns als Deutsche im Ausland aufhalten und mit anfangs geringen Sprachkenntnissen umgezogen sind. Da geht es dann bzgl. der Dokumente selbstverständlich auch um die ausländerbezogenen und einen etwaigen Verlust selbiger, bzgl. Notfälle auch darum darüber nachdenken und sich informieren wie man (trotz damals nich so guter Sprachkenntnisse) im Notfall hätte Hilfe holen können.