satansschuh schrieb:Da ist wohl etwas nicht so gelaufen, wie es sollte
Mag sein. Im Artikel steht noch ein bisschen mehr:
Unsere Medikamente kosten erschreckend vielen Menschen das Leben. Das beweist unwiderleglich, dass wir ein System geschaffen haben, das aus dem Ruder gelaufen ist. Gute Daten sind verfügbar, und ich entnehme verschiedenen Studien, dass in den Vereinigten Staaten jährlich 100.000 Menschen an den Medikamenten sterben, die sie einnehmen, obwohl sie sie korrekt einnehmen.
Außerdem erfährt man noch etwas zu Medikamenten gegen Bluthochdruck, Rofecoxib und Celecoxib (Antirheumatikum), Medikamente gegen Herzrhythmusstörungen, Olanzapin (atypischen Neuroleptika):
Die Anwendung minderwertiger Medikamente gegen Bluthochdruck führt bei schätzungsweise 40.000 Patienten in den Vereinigten Staaten zu Herzversagen.
Zu der Zeit, als Medikamente gegen Herzrhythmusstörungen am häufigsten angewandt wurden, haben sie in den Vereinigten Staaten wahrscheinlich pro Jahr 50 000 Menschen das Leben gekostet.
Bis zum Jahr 2004 hatte Rofecoxib wahrscheinlich bei rund 120 000 Patienten auf der ganzen Welt tödliche Thrombosen ausgelöst.
Im Jahr 2004 hatte Celecoxib wahrscheinlich bei rund 75000 Patienten auf der ganzen Welt tödliche Thrombosen ausgelöst.
NSARs verursachen in den Vereinigten Staaten jedes Jahr wahrscheinlich etwa 20000 Todesfälle durch Magen- oder Darmgeschwüre.
Bis zum Jahr 2007 hatte Olanzapin wahrscheinlich rund 200.000 Menschen auf der ganzen Welt das Leben gekostet.
http://www.huffingtonpost.de/peter-c-goetsche/warum-die-einnahme-von-psychopharmaka-verheerende-auswirkungen-haben-kann_b_6152880.html