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DDR-TV-Dokus: Klischee oder realitätsnah?

40 Beiträge, Schlüsselwörter: DDR, Stasi, Mauer, Ostdeutschland, Wende, Ostblock, Talking Points

DDR-TV-Dokus: Klischee oder realitätsnah?

27.11.2016 um 23:04
@KillingTime
KillingTime schrieb am 24.11.2016:Erzähl das den Leuten, welche die Lüge verbreiten, die Krim wäre annektiert worden. Die Krim ist nämlich auch selbständig der RF beigetreten.
Was hat jetzt die Krim mit der DDR zu tun?

Und außerdem: Belege 1. deine Behauptung einer Annexion der DDR, danach habe ich dich weiter oben schon gefragt.

und 2. Belege bitte auch die Behauptung, die Krim sei freiwillig beigetreten.


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DDR-TV-Dokus: Klischee oder realitätsnah?

28.11.2016 um 17:09
@tudirnix
tudirnix schrieb: Belege bitte auch die Behauptung, die Krim sei freiwillig beigetreten.
gehört die Krim jetzt etwa uns?

:-))


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DDR-TV-Dokus: Klischee oder realitätsnah?

28.11.2016 um 19:08
Wer auch immer behauptet lieber in Sachsen wohnen zu wollen.. Glaubt mir das wollt ihr nicht.


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DDR-TV-Dokus: Klischee oder realitätsnah?

28.11.2016 um 19:12
@kokablue

Naja so schlimm ist es in Sachsen auch wieder nicht. Aber sicher es gibt bessere Gegenden.
Was stört dich denn besonders?


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DDR-TV-Dokus: Klischee oder realitätsnah?

23.01.2017 um 23:02
hmmm nun ja ...son wenig kommt es mir auch so vor. Auch das da so sehr der Focus drauf gelegt wird.

Ich meine, gab es mal eine Doku wie "so war Westdeutschland", "Das war die Bonner Republik", oder "Leben in Westberlin"?

...nee irgendwie nicht. und der Grund dürfte auch klar sein. Das gesamte System Westdeutschlands wurde ja auch einfach kurzerhand über die neuen Bu8ndesländer "übergestülpt", so dass wir heute quasi immer noch in einer erweiterten Bonner Republik oder halt in einem "Westdeutschland" leben.

Da wären solche Dokus ja nicht ganz passend.
Die DDR hingegen ist Vergangenheit und hat an einem bestimmten Tag aufgehört zu existieren. Da kann man natürlich eine Art Zooschau veranstalten in Form dieser Dokus.....


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kojak87
ehemaliges Mitglied

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DDR-TV-Dokus: Klischee oder realitätsnah?

24.01.2017 um 10:41
Es gibt viele gute, aber auch einige schlecht recherchierte DDR Dokus. Z.B. die, wo die DDR Regierung als einzige Quelle genutzt wird. Da schalt ich dann ab.


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DDR-TV-Dokus: Klischee oder realitätsnah?

24.01.2017 um 17:05
DDR-TV? Das gibt's noch?

Dokus über Westdeutschland sind auch nicht besser. Manches, was die "Nachgeborenen" für beachtenswert halten, war es damals nicht. Anderes wird unter den Tisch fallen gelassen. Natürlich kann man dahinter finstere Verschwörungen vermuten, wenn die BRD zwischen 1949 und 1990 auf Adenauer, Bern 1954, "Ich bin ein Berliner", Sexwelle, APO, RAF und Modern Talking reduziert wird. Aber ich vermute dahinter ganz simple Blödheit.


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kojak87
ehemaliges Mitglied

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24.01.2017 um 17:19
DDR TV gibts immer noch. Da war ja die Margot bis zum Tode involviert.


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24.01.2017 um 17:23
Ach, unser TV und seine Geschi-Dokus.

Wenn er den Hitler nicht erfunden hätte, wäre Guido Knopp arbeitslos - und der ZDF-Doku-Kanal geschlossen.


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24.01.2017 um 19:57
@Doors


ja das stimmt allerdings :D


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24.01.2017 um 21:30
Ist eben Unterhaltung oder Infotaintment.
Was zwischen Stasi, Trabbi, Mauer und "Alles andere war Mist" noch passierte, ist, Wie Homer Simpson sagen würde, Laaaaangweilig.


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DDR-TV-Dokus: Klischee oder realitätsnah?

11.02.2017 um 10:54
Wenn man sagt, dass "alles schlecht" war, fühlen sich die Leute überfahren, die dort ihre Jugend hatten oder ihre Arbeit.

Bestimmte Bereiche waren in der Tat gut strukturiert, z. B. der naturwissenschaftlich-technische Unterricht oder die Sportausbildung, auch einige Theater sowie der akademische Mittelbau.

Die Kritikpunkte sind aber nicht nur Propaganda und Polemik:
- fehlende Reisefreiheit
- schlechte Versorgung mit Waren
- schlechte Bausubstanz, v. a. kaum Sanierung der Altbauten (habe ich selber gesehen)
- ideologische Indoktrinierung
- Tendenz, dem Westen überall die Schuld zu geben:
  z. B. Weiterbeschäftigung von Altnazis (gab es bei weitem nicht nur in der Alt-BRD!),
  Kartoffelkäferplagen wurden auf US-Sabotage zurückgeführt und nicht auf eigene Anbaufehler
  Versorgungsengpässe wurden auf feindliche Blockaden und Sabotagen zurückgeführt
  usw.


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DDR-TV-Dokus: Klischee oder realitätsnah?

11.02.2017 um 15:09
Aus einem ollen DDR-Thread exhumiert:

Wenn ich die Tatsache, dass jeder Arbeit hat, über die Frage nach dem gesellschaftlichen, politischen und ökonomischen Sinn der Arbeit stelle, dann bin ich natürlich zufrieden, wenn jeder irgendwie so tut, als täte er etwas. Freitag ab eins macht jeder seins, wie sich die älteren DDR-Bürger noch erinnern.

Die Frage, wer welche Ausbildung bekam, richtete sich, wie in der BRD, nach ökonomischen Notwendigkeiten, nur sehr selten nach den individuellen Interessen des Ausbildungsplatzsuchenden. Die Tatsache, dass jemand einen Ausbildungsplatz hat, sagt nichts über die Qualität dieses Platzes aus. He, hallo Stift, hol mir mal ne Flasche Bier- galt dort wie hier.

Die "Gemeinschaftlichkeit", mal als Volksgemeinschaft, mal als Solidarität deklariert, wird rückblickend gern als das grosse Plus der DDR gefeiert. Als ich damals mit Genossen aus der DDR sprach, redeten sie anders (nach dem 3. Bier): der Konkurrenzdruck und der Neid, die Intrige gehörten zum Handwerkszeug in Partei und Kombinat. Wurde irgendwo ein guter Posten frei, begann das Rattenrennen. Mobbing war, wie in vergleichbaren Institutionen im Westen, an der Tagesordnung. Nicht wenige Genossen trugen die Säge für den Stuhl des Genossen in der Tasche. Dass man sich gelegentlich in der Datsche kollektiv die Birne zuzog, gehörte zur Schmierung des Systems, ähnlich wie im Westen. Die gearschten waren, wie anderswo auch, die Frauen. Für die DDR-Mutti galt Karriere, politische zumal, als so anrüchig wie im Westen. Davor sei die markige Faust des sozialistischen Ehemannes.

Armut ist natürlich relativ. Sicherlich würde ein ALDI-Filialleiter seinen Vetrag kündigen, würde man ihm Honeckes Villa in Wandlitz als Betriebswohnung zuweisen, um mal die Relativität von "Reichtum" darzustellen. Aber die Lebenssituation vieler Bürger der DDR war am unteren Rande des Existenzminimums angesiedelt. Niedriglohngruppen gab es dort wie hier, vor allem für Frauen. Viele Rentner konnten nur dank ihres Reiseprivilegs über die Runden kommen. Versorgungsengpässe taten ein Übriges. Okay, verhungert ist keiner, aber das ist auch heute nicht der Fall.

"Keine Nazis" zählt zu den grossen Lebenslügen der DDR. Sowohl in Wirtschaft, Politik, Kultur und Militär sassen gewendete Faschisten. Wie im Westen griff man beim Wiederaufbau auf "bewährte" Leute zurück. Dazu empfehle ich jedem das "Braunbuch DDR" aus den späten Siebzigern. Vielleicht gibt's das noch antiquarisch. Unabhängig davon gab es eine, wenn auch verdeckte, faschistische Opposition, zumindest in den Achtzigern, als es unter einigen Jugendlichen als chic galt, "rechts" zu sein. Auf diese Strukturen konnten die West-Faschisten nach 1989/90 zurückgreifen.

Ordentliche Jugenderziehung ist so ein abgelatschter Gummibegriff. Was ist "ordentlich"? Wer ist besoffen und stinkt wie ein Tier? Der Junge Pionier!

Warum eigentlich sind alle Weltverbesserer oder die, die sich dafür halten, für eine kollektive Zwangserziehung der Jugend. Freiheit scheint ihnen Angst zu machen.

Wohin das Leitbild geführt hat, sehen wir 1989/90: Rein in den Trabbi und raus, Begrüssungsgeld auf den Kopf hauen, Kredite aufnehmen bis zum Anschlag und konsumiert wie geschmiert. Dann gerne herumjammern, dass einem keiner gesagt hat, wie böse der Kapitalismus sein. Da haben Mandy und Maik offenbar bei Marxismus-Leninismus-Schulung komplett auf Durchzug gestellt. Sie hätten es besser wissen müssen, die kleinen Dösis. Nach dem Jammern Sündenbocksuche und Pogromstimmung wie in Rostock-Lichtenhagen oder Hoyerswerda und anderswo. Die ausgleichende Gerechtigkeit mit dem Baseball-Schläger und Springerstiefel gesucht. Wie sagte mir vor 15 Jahren ein alter PDS-Genosse aus Rostock: Der Kapitalismus ist scheisse, er hat uns die ganzen Ausländer hergebracht. Wenn das die Konsequenz des Leitbildes ist, dann dürften diejenigen, die für ein sozialistisches Deutschland und internationale Solidarität gestorben sind, in ihren Gräbern rotieren. Und ich schäme mich, mit solchen Menschen die Partei zu teilen.

(von 2007)


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24.04.2018 um 12:12
...hm ich weiß ja nicht wie es euch geht, aber man "entdeckt" bei diesen ganzen Dokus doch immer wieder was neues :D

Vorgestern kam ne Doku über die Thälmann-Pioniere, wie das so ablief usw...

....dann kam mir wieder was in den Sinn... "Pioniere? da war doch was"....ach ja richtig die sogenannte "Pioniereisenbahn" :D
-> Wikipedia: Pioniereisenbahn

...noch ganz vage Erinnerungen wie ich als Kind damals mit meinem Vater in einer in Halle/Saale mitgefahren bin.


und siehe da...die meisten gibts sogar noch, nur halt jetzt unter dem Namen "Parkeisenbahn" *zwinker* *zwinker*, ja nee is klar :D

und der Betrieb läuft sogar noch genauso wie damals!

Wikipedia: Berliner_Parkeisenbahn#Betrieb
Wie bei anderen ehemaligen Pioniereisenbahnen übernehmen Kinder und Jugendliche einen großen Teil des Betriebs. Sie sind für fast alle Dienstposten selbst verantwortlich. Dazu gehören Schaffner (ab neun Jahre), Schrankenwärter (ab zehn Jahre), Örtliche Aufsichten, Zugführer (ab zwölf Jahre) sowie Fahrdienstleiter (ab fünfzehn Jahre). Lokführer und Rangierleiter dürfen dagegen nur Erwachsene (ab 18 Jahre) werden. In einem Kurssystem erlernen die Kinder mit fortschreitendem Alter immer weitere Qualifikationen und können sich unter anderem zum Wagenmeister, Lokführer oder Fernmeldetechniker ausbilden lassen.
...es hat also was "überlebt", nämlich die komplette Idee Kinder in die Abläufe vollständig mit einzubinden bzw. Verantwortung zu übernehmen. Ohne die DDR und die Pioniere hätte es diese tollen kleinen Bahnen vermutlich nie gegeben.

Wie gesagt hatte ich bis jetzt auch noch keine Ahnung von....is ja auch eher "Insiderwissen" :D


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24.04.2018 um 12:18
In Cottbus gibts auch noch eine, auch da wird noch einiges von Kindern und Jugendlichen übernommen.
Schon eine tolle Idee um so den Nachwuchs an den Bahnverkehr heran zu ziehen.


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24.04.2018 um 12:22
@Bone02943


gibt einige ja....wie gesagt wusste ich bis letzter Woche auch nicht :D


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clownsnase
ehemaliges Mitglied

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24.04.2018 um 19:01
ich denke, in Ost-Berlin konnte man es damals noch am besten aushalten


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DDR-TV-Dokus: Klischee oder realitätsnah?

24.04.2018 um 19:30
@clownsnase

Da gab es zumindest in den Läden am meisten zu kaufen. Ländliche Regionen waren dagegen ziemlich abgehängt.


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DDR-TV-Dokus: Klischee oder realitätsnah?

24.04.2018 um 19:32
"Parkeisenbahn" - den Begriff kennen wir Bewohner der Westküste nur zu gut. Hier fahren die Züge auch nicht, sondern parken nur.


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DDR-TV-Dokus: Klischee oder realitätsnah?

30.04.2018 um 14:31
User: DDR-TV-Dokus: Klischee oder realitätsnah?
Cleverbot: What is the meaning of god?


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