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Konto eurer Wahl

8 Beiträge, Schlüsselwörter: Bank, Kostenlos, Konto, Entgelt, Pauschale, Girokonto, Giro
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Konto eurer Wahl

01.08.2017 um 09:25
Ich habe gerade herausgefunden, dass offensichtlich mittlerweile die kostenlosen Girokonten bei vielen Banken keinen Geldeingang in Mindesthöhe mehr voraussetzen.
Aus diesem Grund hatte ich mich bisher noch nicht weiter informiert darüber, ob ich vielleicht eines woanders eröffne.

Im Moment bin ich bei einer Bank, die viele Filialen unterhält und habe eine Grundpauschale von 4Euro je Monat. Dazu kommen dann noch die Kosten von 9Cent je TAN zuschicken beim Onlinebanking oder spezielle Gebühren z.b.für Änderungen von Daueraufträgen o.ä.
Im Endeffekt bezahle ich regelmäßig mind.5-6Euro jeden Monat für dieses Konto.

Durch die Grundpauschale wird es natürlich ermöglicht, dass die Filiale und deren Mitarbeiter finanziert werden - sprich Arbeitsplätze werden erhalten, wenn ich weiterhin bei dieser Bank bleibe.

Wie ist das bei euch, habt ihr schon gewechselt oder habt es vor?


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Ja, habe schon lange ein kostenloses Girokonto..
9 Stimmen (32%)
ich überlege ob ich wechsle wegen den jetzigen monatlichen Kosten..
8 Stimmen (29%)
Nein, ich zahle die Kosten weiterhin bereitwillig..
11 Stimmen (39%)

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01.08.2017 um 09:27
Wegen ~3€ Ersparnis mach ich mir nicht den Aufwand, mein Konto zu wechseln. Wozu?
Und ich bin auch der Meinung, dass gute Arbeit finanziell gewürdigt werden sollte. Wir sollten nicht immer nur auf unseren eigenen, kurzfristigen Vorteil gucken.


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01.08.2017 um 09:28
Hm, grundpauschale von rund 6 Euro.  Wie viele Kunden hat eine Filiale? 
Sagen wir mal 2000. Dann haste also 12.000 Euro pro Monat vor Steuern.  
Das ist ne nette zusätzliche Einnahmequelle aber davon werden kaum die Gehälter der Angestellten bezahlt. Das machen die mit Zinsen....


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01.08.2017 um 09:54
StUffz schrieb:Wie viele Kunden hat eine Filiale?
Sagen wir mal 2000. Dann haste also 12.000 Euro pro Monat vor Steuern.  
Gute Frage. Wir hier im Ort haben ca.12000 Einwohner und jeder Erwachsene wird wohl ein Konto haben, das wären vermutlich so 2/3 der Bürger hier. Dann haben wir Filialen von DeutscherBank, Sparkasse und Raiffeisenbank. Dann kommen noch die Banken hinzu, zu denen sicher viele Werktätige vor Jahren schon gewechselt sind, weil dort die Grundpauschale entfiel/entfällt.

Was ich mir überlege - eig.wäre es doch besser diese Pauschale zu bezahlen für die Mitarbeiter der Bank, anstatt die Angestellten dieses Unternehmens dazu zu nötigen mit dem Geld der Leute zu spekulieren, um dadurch die Lohn- und weiteren Kosten zu decken?!?

aber da da noch die Gewinnerzielungsabsicht ist, werden die Banker wohl nicht aufhören zu spekulieren, wenn die Pauschale bereitwillig auch deswegen bezahlt wird..


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01.08.2017 um 10:50
RayWonders schrieb:Was ich mir überlege - eig.wäre es doch besser diese Pauschale zu bezahlen für die Mitarbeiter der Bank, anstatt die Angestellten dieses Unternehmens dazu zu nötigen mit dem Geld der Leute zu spekulieren, um dadurch die Lohn- und weiteren Kosten zu decken?!?
Die Banker werden nicht genötigt, zu spekulieren.
Sie tun es bzw. haben es bisher getan, weil es sich für sie lohnt. Das Bankgeschäft ist vielschichtig. Aber ein Teil davon funktioniert so:

A. gibt der Bank sein Geld, damit sie drauf aufpasst. Jetzt kommt die Bank aber an und sagt:,,Hör mal, wir könnten mit dem Geld auch arbeiten und es vermehren. Dann haben wir alle was davon, du musst keine Gebühren zahlen und wir verdienen was."
Wie vermehrt die Bank das Geld? Durch Kredite und Investments.
Der Jungunternehmer Meisner kommt zur Bank und sagt:,,Ich hab eine Maschine erfunden, die ununterbrochen kostenlos Strom erzeugt und will damit ein Unternehmen aufbauen. Dafür brauch ich 5 Millionen Euro."

Der Banker sieht sich die Sache und den Markt und andere Faktoren an und stimmt dann zu, Meisner bekommt seinen Kredit.
Der Banker und Meisner schließen den Vertrag, dass Meisner das Geld + 15% nach 10 Jahren zurückzahlen muss.
Das Geld nimmt die Bank von A. und ihren anderen Kunden.
Damit macht sie Gewinn. Je nach Konstellation vermehrt sich das Geld von A. nur dadurch, dass er der Bank erlaubt, mit seinem Geld zu spekulieren oder durch direktere Beteiligung an Investments und Krediten.

Da es sein kann, dass A. aber auch mal kurzfristig sein Geld braucht, weil er sich ein Auto kaufen und bar bezahlen will, muss die Bank eine gewisse Summe an Geld immer bereit halten, um A. auszuzahlen. Denn der will ja nicht lange drauf warten, bis man ,,sein" Geld irgendwo abgezogen hat.
Das funktioniert, weil in der Regel nicht alle Kunden einer Bank gleichzeitig ihr Geld wiederhaben wollen.

Und das wiederum ist der Grund, warum man Bankenruns fürchtet - die Menschen haben theoretisch Anspruch auf ihr Geld.
Laufen nun alle aufgrund von schlechten Wirtschaftsprognosen zur Bank und räumen ihre Konten leer, um ihr Geld zu retten, können die Banken nicht mehr allen ihr Geld zurückgeben. Denn zu diesem Zeitpunkt hat sie nicht genug, um Leute auszuzahlen.
So wird das System destabilisiert und Vertrauen geht verloren.

Auf Vertrauen basiert aber im Wesentlichen das Bankensystem genauso, wie große Teile von Wirtschaft und Gesellschaft.
Ich vertraue darauf, dass ich mit meinem 5€-Schein diese und jene Dienstleistung oder Ware kaufen kann. Der Verkäufer vertraut wiederum darauf, dass er das gleiche tun kann.


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Tourbillon
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01.08.2017 um 13:27
Ich zahle bei meiner Sparkasse monatlich zwischen 6 und 8 €
Dafür habe ich aber den Vorteil, daß es im meiner Stadt in jedem Stadtteil ne Sparkssenfiliale gibt.

Wäre ich bei einer anderen Bank, müsste ich ständig, z.B. nur fürs Geldabheben jedes mal mit dem Auto in die City fahren, icl. Parkplatz suchen und Parkplatzgebühren bezahlen.

Lohnt sich nicht.


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01.08.2017 um 14:49
Also bei Sparkassen gibt es schon noch den Gebührensatz, der sich danach richtet, ob es einen monatlichen Geldeingang gibt.
Wobei hier die Zahl der kostenfreien Zugriffe auf die Geldautomaten reglementiert wird (gilt vielleicht auch für Online-Zugriffe, weiß ich jetzt nicht genau), wenn nicht regelmäßig Geld reinkommt ...

Andere Banken machen das bestimmt ähnlich ...


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01.08.2017 um 16:14
Bisher hatte ich ein kostenloses Studentenkonto, jetzt bezahle ich jährlich 7,5€ Gebühr für das Bereitstellen der Girokarte. Ich finde das noch akzeptabel, gerade weil die Bank auch im derzeitigen Zinstief unter anderem noch lukrativere Banksparpläne bereitstellt als manch andere Bank.
Bei monatlichen Gebühren von 5€ würde ich allerdings auch überlegen, zu kündigen. Die Gebühren werden oft mit dem Vorhalten des Filialnetzes begründet - das brauche ich allerdings nicht, weshalb ich mit einer Direktbank nicht schlechter dran wäre.


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