abberline schrieb:Das ist nicht optimal, geht aber, wenn man es nicht einfach so aufwärmt oder in die Mikro packt.
Besser mit etwas zusätzlichem Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, dann pappt nix und es geht. Oder halt gleich Brautnudeln draus machen.
Das ist mir bekannt. Nur normalerweise sehe ich dazu keinen Grund (die Zeit um abends schön zu kochen ist vorhanden und das dauert nun auch nicht so lange) - und wenn ich mal wieder nur eine Küchen-Minimalausstattung habe, dann habe ich da leider keine Pfanne, oder benutze besser keine weil Braten nicht so kompatibel ist nur Kochplatte aufm Ess-Schreib-Tisch im Zimmer
;)
abberline schrieb:Die kommen doch sowieso aus dem Topf nochmal erst in die Sauce, bevor sie auf dem Teller landen?
Es sei denn, man kocht für mehrere Personen.
Ja (und wir kochen normalerweise für zwei Personen).
Was ich meinte: Bei Küchen-Minimalausstattung (z.B.: eine Kochplatte, Zimmer statt Küche) habe ich auch schonmal in einem Topf erst Tomatensauce warmgemacht und die Spaghetti dann direkt darin gekocht, da weder Platz für einen zweiten Topf war noch fürs Abgießen von Nudeln.
Soll heißen: Wenn's nicht anders geht bin ich da flexibel, und koche lieber so, als z.B. zwei Wochen lang mir Essen zu bestellen oder Essen zu gehen.
Wenn ich es mir aber aussuchen kann (= normal ausgestattete Küche in einer Wohnung, selbst Küchenzeile in der Studentenbude früher), koche ich anders. Bin dann auch eher pingelig, wie ich genau kochen möchte (also schon "Typ Foodie").
Genauso wie mit den Bratnudeln: Ja, wenn's nicht anders geht, kann ich auch Nudeln von gestern aus dem Kühlschrank in eine Pfanne geben, in Olivenöl braten, würzen, Ei drüber, vielleicht ein paar Tiefkühlerbsen rein. Geht: Umzüge, oder versuchen für 20 Leute in einer normalen Küche zu kochen, und dergleichen. Ist auch mal lustig.
Zu Hause - normal ausgestattete Küche - koche ich allerdings ein Bami Goreng statt "Bratnudeln", mit genau den passenden Nudeln, Ingwer (und der wird ordentlich geschnitten), Tofu auf den Punkt knusprig... und so weiter.
(Ich gebe zu: Koche gerne, und fand auch schon zu Studentenzeiten ein schön selbstgekochtes Abendessen einfach wichtig. Müssen keine teuren Zutaten sein, ich brauche auch keine superteuren Messer und Töpfe, aber sorgfältig zubereiten möchte ich mein/unser Essen.)
abberline schrieb:Risotto ist irgendwie so ein Essen, das mit nichts gibt. Klassiker, aber ich find gar nichts daran. Andere lieben das ja. Wenn Du einen Tip hast?
Ich finde beim Risotto wichtig:
- Unbedingt damit beginnen, Gemüse in Olivenöl anzubraten.
- Reis gehört kurz mit angebraten.
- Risottoreis, nicht z.B. Parboiled.
Wie oben: Wenn's halt nur mal so zum Sattwerden ist bei Minimalausstattung, weiche ich davon ab. Man kann Reis und Gemüse in einer Mikrowelle garen. Ein richtiges Risotto ist es nur nicht.