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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

594 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Natur, WAL, Buckelwal ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

05.04.2026 um 05:07
Die Leidensgeschichte von Timmy den Buckelwal, der erst auf einer Sandbank am Timmendorfer Strand gestrandet war, dann weiter geschwommen und jetzt erneut auf einer Sandbank in der Wismarer Bucht liegt, versetzt ganz Deutschland in Aufruhr.Sein Gesundheitszustand wird immer schlechter, Möwen pieken schon auf ihn herum und seine Schreie,die immer leiser und weniger werden, sind laut eines Bild Reporters schrecklich und gehen bis ins Mark. Zudem hat es noch ein Fischernetz im Maul. Rettungsaktionen wurden eingestellt und man hat sich entschieden,Timmy langsam und leider qualvoll sterben zu lassen. Wie Bild berichtet, weinte Timmy die ganze Nacht.

https://m.bild.de/news/bitterlicher-walgesang-timmy-weinte-die-ganze-nacht-69d1526a39fdfc32f0d7c240


Meeresbiologe Robert Marc Lehmann sagte, er verspüre Angst,er will leben.
Timmy versetzt viele Menschen in Deutschland in Aufruhr, viele meinen, nicht genug für ihn getan zu haben,um ihn doch noch zu retten, obwohl Experten von Greenpeace, den Sea Shepherds und andere der Meinung sind,dass keine Rettung mehr hilfreich wäre,da der Wasserspiegel zu niedrig sei,der Wal zu schwach wäre,um zurück in den Atlantik zu schwimmen,seine Haut bereits in Mitleidenschaft gezogen ist. Eine Verletzung durch eine Schiffsschraube zu haben und die Organe bereits beschäftigt seien.
Umweltminister Till Backhaus bekommt bereits Morddrohungen, nicht genug für Timmy gemacht worden zu haben, obwohl auch er nichts weiter machen kann und selbst das Schicksal dieses Wals sehr mitnimmt.
Hier der aktuelle Newsletter.

https://m.bild.de/regional/ostsee/live-ticker-die-grosse-wal-rettung-vom-timmendorfer-strand-69c25182ffcdb2ce7075be7e#69d172608ba297d4b122f469


Mittlerweile ist zu lesen:
Timmy hat „seinen Platz gefunden“
Alle Beteiligten sind zu der Auffassung gelangt, dass der Wal an seiner jetzigen Stelle „seinen Platz gefunden“ habe. „Ich wünsche dem Wal, dass er zur Ruhe kommt“, sagte Backhaus. Es sei nun klar, dass das Tier „am Ende das Zeitliche segnen muss“.
Quelle: siehe oben

Was ist eure Meinung zu diesem Thema?


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Die Experten vor Ort werden schon wissen,was sie machen und sollen Timmy in Ruhe langsam sterben lassen
15 Stimmen (22%)
Ich vertraue die Experten vor Ort, aber man sollte Timmy einschläfern,um einen quallvollen, langsamen Tod zu vermeiden.
6 Stimmen (9%)
Für mich sind das keine Experten,man hat nicht genug für Timmy getan,um ihn zu retten und das macht mich wütend.
24 Stimmen (36%)
Das Thema nimmt mich so mit,dass ich nicht mehr weiß,was jetzt am besten für ihn wäre
5 Stimmen (7%)
Ich habe eine andere Meinung
2 Stimmen (3%)
Timmy interessiert mich nicht
15 Stimmen (22%)

Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

05.04.2026 um 14:02
Medienwirksam Vermarktung eines sterbenden Tieres.


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05.04.2026 um 14:09
Timmy? Wie Timmmmäääääääää? Yicks


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05.04.2026 um 16:00
Die Rettung des Tieres wäre mit genügend entsprechenden Mitteln vielleicht möglich gewesen.
Eine Art Netz oder Plane unter ihn und mit einem Schiff in tieferes Gewässer gezogen.
Letzteres wäre wahrscheinlich bis ins Meer möglich gewesen. Irgendwie ist er ja dahin gekommen.
Wenn das also angenommen möglich wäre, was ich als Nicht-Walexperte nicht weis, wurde es wegen der zu hohen Kosten nicht unternommen, oder schlimmer, weil es weniger interessiert als es sollte.

Außerdem versetzt es nicht ganz Deutschland in Aufruhr.
Nirgends reden jemand darüber.
In mehr Aufruhr als Deutschland seit einigen Jahren ist, wird auch ein Wal es nicht versetzen. Ausländische Internetbots, Mister T from Amerika oder die Àf'Ð haben da weit schlimmere gesellschaftliche Zersetzung- und Verunsicherungstaktiken.

Es ist nur ein Lückenfüller für Zeitungen.
Das die Ortung der Tiere durch unsere Technik gestört wird, ist lange bekannt, und ich bezweifle das alles erdenklich technisch Mögliche gemacht wird, um solchen Tragödien vorzubeugen.

Warum gibt es keine Spendenaktion wenn es ganz Deutschland in Aufruhr versetzt? Hätte BILD und Co. damit recht, müsste längst ein 5- oder gar 6-stelliger Betrag zur Verfügung stehen.
Bundeswehr, Wasserwehr und all das dahin.

Was die Leute in Aufruhr versetzt ist der gestiegene Spritpreis, die stiegenden Materialkosten für ein schickes Eigenheim, und ob die nächste Rate für den SUV noch bezahlt werden kann.

Das ist vielleicht was für Kinder um emphatisch was zu empfinden das im erwachsen werden dann zum Wohle des Erfolgs verdrängt und durch Psychopaterie und Aktiengeschäfte ersetzt wird, ..Im schlimmsten Fall.

Man hätte auch 0,001% an Privatvermögen der Deutschen für den Wal ausgeben können, was 100 Millionen gewesen wären, wenn es die Deutschen bundesweit in Tränen, Verzweiflung und Depressionen gestürzt hätte, aber offenbar gibt man sich damit zufrieden im sozialen Umfeld emotional Anteil genommen zu haben und ist mit dieser Genugtuung restlos befriedigt, denn dadurch gehört man zu den Guten, nicht ganz durch Taten aber emphatisch in seiner als sozial assoziierten Gemeinschaft in der man sich versucht selbst zu spiegeln, genauer in Bildern die man durch die Medien eingeimpft bekommt, im schlimmsten Fall.

Zudem sind die angefallenen Kosten für die Medienvermarktung ohne Berechnung der Gewinne durch diese journalistische Arbeit sicher höher gewesen als die 2 Rettungsaktionen.

Wollte man Wale retten, sollte man mal freundlich mit den Japanern reden, denn dadurch könnte man mehr retten als jährlich Wale am deutschen Strand, Mallorca inbegriffen, verenden.
Aber das könnte ja, im schlimmsten Falle, Wirtschaftsbeziehungen gefährden, und welcher Deutsche stellt schon freiwillig irgendetwas über seine finanziellen Sicherheiten?
Schön daher geredet wird immer, wenn sich dadurch ein persönlicher Vorteil ergibt, oder die Verkaufszahlen einer Zeitung erhöht werden können.


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06.04.2026 um 12:20
Ich kann das nicht mehr. Jetzt tickert die Bild, dass unerwartet der Pegel steigt und das ja ne Chance sei. Das arme Tier.


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07.04.2026 um 20:19
Das sagt die International Whaling Commission - wobei ich unter einer palliativen Versorgung auch die Gabe von Schmerz/Beruhigungs/Betäubungsmitteln verstehen würde......
IWC Strandings Expert Panel Issues Statement on the Humpback Whale Stranded off Poel Island, Germany
7 Apr 2026
The IWC SEP further recognises that, in the present circumstances, euthanasia of a partially buoyant cetacean of this size in shallow waters poses extraordinary logistical, personnel and public safety challenges and is therefore not possible. It is medically impossible to remove any remaining nets and ropes from the digestive tract of the whale. Similarly, taking blood or any other samples and treatment will only further stress the animal in its current situation and are not recommended from either an animal welfare or public safety perspective.

The IWC SEP commends the palliative care (e.g. keeping the animal wet and maintaining a calm and quiet environment) presently being provided as the only responsible, humane, and pragmatic response to a situation in which no straightforward solution exists. The outcome everyone hopes for when a whale strands is a successful return to safe waters. Every stranding situation is different and there is no standard protocol. No-one works harder to secure this outcome than the teams involved, but it is not always possible.

The IWC SEP commends all agencies and individuals involved for their dedication and compassion throughout this exceedingly challenging event.
Quelle:https://iwc.int/resources/news/iwc-strandings-expert-panel-statement-on-humpback-whale-baltic-sea-germany
Das IWC SEP erkennt weiterhin an, dass die Euthanasie eines teilweise schwimmfähigen Wals dieser Größe in flachen Gewässern unter den gegebenen Umständen außergewöhnliche logistische, personelle und öffentliche Sicherheitsherausforderungen mit sich bringt und daher nicht möglich ist. Es ist medizinisch unmöglich, verbliebene Netze und Seile aus dem Verdauungstrakt des Wals zu entfernen. Ebenso würden Blutentnahmen oder die Entnahme anderer Proben sowie Behandlungen das Tier in seiner jetzigen Situation nur zusätzlich belasten und werden weder aus Tierschutz- noch aus Sicht der öffentlichen Sicherheit empfohlen.

Das IWC SEP begrüßt die derzeit geleistete palliative Versorgung (z. B. das Tier feucht zu halten und eine ruhige Umgebung zu schaffen) als einzig verantwortungsvolle, humane und pragmatische Reaktion auf eine Situation, für die es keine einfache Lösung gibt. Das Ziel aller Beteiligten bei einer Walstrandung ist die erfolgreiche Rückkehr in sichere Gewässer. Jede Strandungssituation ist anders, und es gibt kein Standardprotokoll. Niemand setzt sich so sehr für dieses Ziel ein wie die beteiligten Teams, doch es ist nicht immer möglich.

Das IWC SEP lobt alle beteiligten Organisationen und Einzelpersonen für ihren Einsatz und ihr Mitgefühl während dieser überaus herausfordernden Situation.
Quelle: Google translator


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

07.04.2026 um 20:51
Zitat von Jan_Jan_ schrieb:Das sagt die International Whaling Commission - wobei ich unter einer palliativen Versorgung auch die Gabe von Schmerz/Beruhigungs/Betäubungsmitteln verstehen würde.
Das ist nunmal nicht möglich und soll sehr qualvoll sein.
Es ist medizinisch unmöglich, verbliebene Netze und Seile aus dem Verdauungstrakt des Wals zu entfernen.
Wir sind Teil des Problems. Wir zerstören ihren Lebensraum. Fällt uns sonst im Alltag nicht auf. Jetzt ist es nah an uns herangerückt.


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

08.04.2026 um 18:21
Zitat von InterestedInterested schrieb:Wir sind Teil des Problems. Wir zerstören ihren Lebensraum. Fällt uns sonst im Alltag nicht auf. Jetzt ist es nah an uns herangerückt.
Genau das ist es. Das Phänomen der Walstrandungen rüttelt auf, weil der Mensch sich darin widergespiegelt sieht; damit hat er förmlich die eigene Zukunft vor Augen, sofern die Verschmutzung und Ausbeutung der Weltmeere weiterhin derart rasant voranschreitet.

"Diese Tiere fungieren als Wächter des Ozeans, und die steigende Zahl von Strandungen könnte ein Frühwarnsignal
dafür sein, dass sich in der Meeresumwelt etwas verändert".

Dr. Andrew Brownlow von SMASS

Quelle: https://www.bbc.com/news/articles/cgkr84d02ego

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So sehr das Schicksal des gestrandeten Buckelwals momentan auch aufwühlt, das Thema wird aus dem öffentlichen Diskurs wieder verschwinden, sobald die breite Berichterstattung abebbt und andere Katastrophen, Krisen oder schockende Ereignisse die Medienlandschaften prägen.


Meeresverschmutzung
Foto: https://iwc.int/management-and-conservation/cetaceans-and-extinction
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Die Weltbevölkerung hat sich von 2,5 Milliarden im Jahr 1950 auf über 7,5 Milliarden im Jahr 2020 etwa verdreifacht. Auch die menschlichen Aktivitäten und deren Auswirkungen haben zugenommen, unter anderem in der Meeresumwelt. Im Folgenden werden die Bedrohungen für Wale und Delfine aufgeführt, die heute als besonders gravierend gelten:

Spoiler
Die Weltbevölkerung hat sich von 2,5 Milliarden im Jahr 1950 auf über 7,5 Milliarden im Jahr 2020 etwa verdreifacht. Auch die menschlichen Aktivitäten und deren Auswirkungen haben zugenommen, unter anderem in der Meeresumwelt. Im Folgenden werden die Bedrohungen für Wale und Delfine aufgeführt, die heute als besonders gravierend gelten:

Verfangen und Beifang: Schätzungen zufolge sterben jedes Jahr über 300.000 Wale, Delfine und Schweinswale in Fischereiausrüstung. Dies gilt als die größte unmittelbare Bedrohung für Wale und Delfine. Es ist der Hauptgrund für den Rückgang der vom Aussterben bedrohten Vaquita und des vom Aussterben bedrohten Nordatlantischen Glattwals und spielte eine wesentliche Rolle beim Aussterben des Baiji. Es ist zudem einer der Hauptgründe für den Rückgang vieler Küstenwale.

Schiffskollisionen: Mit dem Wachstum der menschlichen Bevölkerung und dem zunehmenden Seeverkehr steigt auch das Risiko von Kollisionen zwischen Schiffen und Walen. Schiffskollisionen behindern die Erholung der Bestände der Nordatlantischen Glattwale und wirken sich bekanntermaßen auch negativ auf viele andere Populationen aus.

Lebensraumzerstörung: Die Lebensraumzerstörung umfasst viele Faktoren, darunter den Bau von Häfen oder Brücken, Umweltverschmutzung, Schiffsverkehr, Unterwasserlärm sowie Industrieaktivitäten an der Küste oder auf hoher See. Oft verstärken sich die Auswirkungen dieser vielfältigen Veränderungen des Lebensraums gegenseitig, und ihre kumulativen Auswirkungen sind schwer zu messen. So kann die Verschlechterung des Lebensraums beispielsweise zu geringeren Nahrungsmöglichkeiten führen; Stress durch den Verlust von Nahrungsquellen oder anhaltende Lärmbelastung kann Wale anfälliger für Krankheiten machen. Zu den Hauptursachen für die Verschlechterung des Lebensraums zählen:

Chemische Verschmutzung: Chemische Schadstoffe vergiften nicht nur die Tiere, sondern beeinträchtigen bekanntermaßen auch das Hormonsystem von Walen und anderen Arten, wodurch die Anfälligkeit für Krankheiten steigt und die Fortpflanzungsraten sinken.

Meeresmüll: umfasst eine Vielzahl von Materialien, von Glas und Metall bis hin zu verlorenen oder zurückgelassenen Fischereiausrüstungen. Es gibt zunehmend Hinweise darauf, dass die Aufnahme von Kunststoffen für einige Wale ein erhebliches Problem darstellt, und es bestehen zudem Bedenken hinsichtlich der Verwicklung in verlorene oder weggeworfene Netze und andere langlebige Materialien, in denen sich Wale verfangen können. Kunststoffe zerfallen zudem in kleinere Partikel, sogenannte Mikroplastik, die von Beute auf Raubtiere übertragen werden können, wobei die Folgen noch unbekannt sind.

Meereslärm: Wale sind auf Schall angewiesen. Er ist ihr primärer Sinn, der für die Nahrungssuche, die Wanderung und die Fortpflanzung unerlässlich ist. Zunehmende Lärmbelastung durch Schifffahrt, seismische Erkundung, militärische Aktivitäten sowie Bohr- und Bauarbeiten kann sich sowohl auf das Verhalten als auch auf die Physiologie auswirken.

Klimawandel: Der Klimawandel wirkt sich weltweit auf Wale und das gesamte Ökosystem aus. Vor allem an den Polen verändert das schmelzende Meereis die Verbreitung der Fische
und Krebstiere, von denen sich viele Wale und Delfine ernähren, und eröffnet neue Schifffahrtswege und Fischgründe, was neue Gefahren für die Wale und Delfine in diesen Gebieten mit sich bringt. Schmelzende Eiskappen im Himalaya verändern die Flussläufe in Asien sowie die Monsunmuster im Arabischen Meer. Diese Veränderungen werden die Wale und Delfine wahrscheinlich dazu zwingen, ihre Nahrungs- und Wanderungsmuster auf der Suche nach Nahrung anzupassen.

Krankheiten: Krankheiten stellen nach wie vor eine anhaltende Bedrohung dar und waren zu verschiedenen Zeiten Ursache für das Massensterben von Walen und Delfinen, was sich auf Populationsebene ausgewirkt hat. Es wird angenommen, dass menschliche Aktivitäten und Umweltfaktoren, darunter Umweltverschmutzung, zur Entstehung von Krankheiten beitragen; in Verbindung mit den kumulativen Auswirkungen vieler der oben aufgeführten Bedrohungen könnten Krankheiten eine noch größere Rolle dabei spielen, gefährdete Populationen endgültig ins Auszusterben zu treiben.

Quelle: https://iwc.int/management-and-conservation/cetaceans-and-extinction
Deepl Übersetzer


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Aufgrund der Überschneidungen in Ernährung und Lebensraum mit dem Menschen können Meeressäugetiere als Frühindikatoren für aufkommende Probleme im Bereich der öffentlichen Gesundheit (z. B. Bioakkumulation chemischer Schadstoffe, neue und aufkommende Krankheitserreger) sowie für Veränderungen bei kommerziell genutzten Fischbeständen dienen. Meeressäugetiere sind zudem besonders anfällig für anthropogene Belastungen, wobei viele Walarten unter Lebensraumveränderungen, einer Verschlechterung ihres Gesundheitszustands, einer verminderten Fortpflanzungsfähigkeit und letztlich einem Rückgang ihrer Populationen leiden.

Deepl Übersetzer
Quelle: https://www.nature.com/articles/s41598-025-12928-1


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

08.04.2026 um 21:38
Zitat von two-centstwo-cents schrieb:So sehr das Schicksal des gestrandeten Buckelwals momentan auch aufwühlt, das Thema wird aus dem öffentlichen Diskurs wieder verschwinden, sobald die breite Berichterstattung abebbt und andere Katastrophen, Krisen oder schockende Ereignisse die Medienlandschaften prägen.
Stimmt. Aber das entbindet uns nicht von unserer Verantwortung. Die Vermüllung der Meere ist nur ein Beispiel von vielen und ein jeder von uns hat es mit seinem Konsumverhalten und dem "danach" mit in der Hand. Wir sind das eigentliche Problem.
Isle of Harris. Es ist ein weiterer, schrecklicher Fall, der zeigt, dass die Verschmutzung der Weltmeere lebensbedrohlich für ihre Bewohner ist.
Pottwal gestrandet - sein Magen war voller Plastik.

Der Meeressäuger konnte nicht mehr gerettet werden. Er starb noch vor Ort am Strand von Seilebost. Sein Magen enthielt einen Abfall-Ball aus Fischnetzen, Seilen, Verpackungsstreifen, Tüten, Handschuhen und Plastik-Bechern, wie unter anderem die BBCberichtet. Mitarbeiter einer Organisation, die sich gestrandeten Walen und Delfinen widmet, sezierten das Tier und stellten dabei fest, dass es 100 Kilogramm Müll im Magen hatte.
Quelle: https://www.nw.de/nachrichten/panorama/22629543_Pottwal-stirbt-mit-100-Kilogramm-Abfall-im-Magen.html

Das ist ne ältere Meldung. Diese Meldungen gibt es seit Jahren und zuhauf. Auch beim aktuellen Fall, hätte man sein Sterben einfach nur ins Meer verlagert. Raus aus dem eigenen Blickfeld. Das Netz hängt zwischen Maul und Verdauungstrakt. So oder so ist er gefangen. Das Netz wird nicht verdaut und kann auch nicht entfernt werden. Er hätte es vielleicht in sein natürliches Habitat geschafft, überlebt hätte er auch dort nicht.
Es nicht mehr mitansehen zu müssen, ändert nichts am Grundproblem. Das nennt sich Homo sapiens. Trotz Intellekt, das dümmste Wesen auf Erden.


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

10.04.2026 um 15:09
Zitat von InterestedInterested schrieb:Das nennt sich Homo sapiens. Trotz Intellekt, das dümmste Wesen auf Erden.
Das nennt sich Ignoranz. Alaska Seelachs ist in der Regel Dorsch bzw Kabeljau. Pazifischer Pollack. Aber auch egal.


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

10.04.2026 um 16:20
Zitat von InterestedInterested schrieb:Wir sind das eigentliche Problem.
Eben.

Der Wal kämpft weiter um sein Leben. Der Wasserstand ist aktuell noch günstig.

Gestern Abend hat er mit sehr heftigen Bewegungen verzweifelt versucht, sich aus dem Schlick zu befreien. Er ist ein paar Meter von der Stelle gekommen und hat sich Richtung Fahrrinne drehen können.

Er schafft es aber nicht völlig alleine.
Die Verantwortlichen warten und unternehmen NICHTS! Das Skelett des Wals ist Millionen wert.


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10.04.2026 um 16:23
Zitat von InterestedInterested schrieb:Wir sind das eigentliche Problem.
Weil der Mensch eben die Probleme macht.

Es gibt viele Menschen, die helfen wollen. Eben auch, WEIL es noch nicht zu spät ist. Nur sind es oft die wenigen, die darüber entscheiden dürfen, OB geholfen oder WIE etwas geändert wird, an denen bzw. an deren Präferenzen dann letztendlich Hilfe und/oder Änderung scheitert ...

Aber der Mensch ist eben nicht alleine auf der Erde daseinsberechtigt sondern trägt respektvolle Mitverantwortung für das Leben aller Geschöpfe dieser Welt.

Das wird leider viel zu oft "vergessen".

Das gilt eben nicht nur in Bezug auf den Wal.


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

10.04.2026 um 16:31
Ich ziehe meinen Hut vor soviel Engagement.
Unternehmer Walter Gunz ist 79 und braucht weder Klicks noch Geld.

„Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen“👍👍👍
Der Umweltminister von Mecklenburg-Vorpommern, Till Backhaus (67), und ein Expertenteam haben Timmy bereits abgeschrieben. Das Tier sei zu krank und geschwächt, weitere Rettungsaktionen seien eine Qual für das Tier. Der Buckelwal solle in Frieden sterben.

Für Gunz ist das keine Option: „Ich bin enttäuscht über die Mechanismen und die Bürokratie, die das Leben behindern. Wenn man nicht alle Optionen versucht hat, hinterlässt das ein komisches Gefühl. Daher will ich eine weitere Rettung finanzieren.“
.....

Er will den Versuch finanzieren, Timmy mit einem Bagger freizuschaufeln.
Dabei hilft ihm Oliver Bienkowski (44) von der Organisation Pixel-Helper.
Am Samstag könnte dann der große Bagger kommen, derselbe wie am Timmendorfer Strand. „Der wird ein Loch vor Timmy ausbaggern. Der Schlick läuft langsam nach, und Timmy rutscht darauf langsam ins tiefere Wasser“, hofft Bienkowski. Taucher sollen dann den Wal untersuchen – auch noch einmal nach Resten vom Netz schauen. Dann soll Timmy hinausschwimmen in die Ostsee.
.......

„Im Leben gibt es keine Garantien. Scheitern ist immer möglich, aber man darf sich davon nicht abschrecken lassen."
.......

Leider wurde das Hilfsangebot von Herrn Backhaus und seinen Experten abgelehnt.
Die Pläne liegen Umweltminister Backhaus vor. Am Freitag wurden sie im Expertenkreis diskutiert – und abgelehnt. Es bleibe dabei: Niemand darf zu Timmy. Jede weitere Rettungsaktion wäre eine Quälerei für das Tier. Selbst wenn er freikäme, würde er gleich wieder stranden, erfuhr BILD aus dem Ministerium
......

Und wenn er wieder strandet? „Dann bergen wir ihn erneut. Ich verhandle auch gerade mit einer Bergungsfirma über einen Katamaran. Dann könnte man ihn damit in den Atlantik zurückbringen. Und die Überlebenschancen? „Man muss es einfach versuchen, der Wal stirbt auf jeden Fall, wenn wir nichts tun“, so Bienkowski kämpferisch.
Quelle:
https://m.bild.de/news/inland/mediamarkt-gruender-walter-gunz-multi-millionaer-will-timmy-retten-69d8b59112ffa038e5ab12c8?t_ref=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F


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10.04.2026 um 16:41
So sehe ich das auch:

Der Wal gehört uns nicht.
10.04.2026 - 15:14 Uhr

Christin Schaffner: „Der Wal gehört uns nicht“

Christin Schaffner (39, Lehrerin) ist mit ihrem Mann Martin (49, Mitarbeiter in der Chemiebranche) und Sohn Timba (3) am Donnerstag extra aus Wittenberge (Brandenburg) angereist. Zu BILD sagte sie: „Der Wal hat noch so einen starken Überlebenswillen, er bewegt sich, macht Geräusche und sprüht. Es muss ein Weg gefunden werden, um ihm zu helfen: ob mit einem Bagger oder Seilen. Man darf ihn nicht sich selbst überlassen. Es ist eine Quälerei, ihn hier einfach liegen zu lassen. Das Tier gehört nicht uns. Auch wenn der Wal tatsächlich sterben sollte, darf er nicht zerteilt und das Skelett ausgestellt werden, sondern sollte am Meeresgrund liegen bleiben.“
Quelle:
https://m.bild.de/regional/ostsee/live-ticker-die-grosse-wal-rettung-vom-timmendorfer-strand-69c25182ffcdb2ce7075be7e?t_ref=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F


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10.04.2026 um 21:13
10.04.2026 - 17:51 Uhr
Minister: Fake News über Timmy in Umlauf

Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) hat Fake News und Anfeindungen rund um den gestrandeten Wal kritisiert. „Diese aufgeheizte Stimmung, die in Teilen von Social Media abläuft sowie in anderen Bereichen, macht mich traurig, tief traurig“, sagte er. Auch Fake News seien laut Backhaus im Umlauf – unter anderem zu größeren Bewegungen des Wals, die tatsächlich eher minimal waren, sowie zu vermeintlich unterlassener Hilfeleistung. Diskussionen seien berechtigt, aber es sei wichtig, dabei den Anstand zu wahren, so der Minister.
Quelle:
https://m.bild.de/regional/ostsee/live-ticker-die-grosse-wal-rettung-vom-timmendorfer-strand-69c25182ffcdb2ce7075be7e?t_ref=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F

Das ist ja nun mal ohne Worte. Fake News? Anscheinend hat Herr Backhaus die Live-Aufnahmen gestern Abend zw. ca. 19 und 20:30 Uhr nicht gesehen? Die Bewegungen von Fluke und Flippern und das Buckeln des Wals waren schon ziemlich stark und nicht "minimal".


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10.04.2026 um 21:28
Zitat von Jan_Jan_ schrieb:ich wäre (was es fuer Tiere ja nicht gibt) generell fuer eine palliative Versorgung - also auch fuer Haustiere.
Es gibt für Haustiere schon länger palliative Versorgung.

Angeblich ist auch der Wal "im Hospiz" ...
„Wir machen nun palliative Maßnahmen. Wenn man es bildlich betrachten will, ist er im Hospiz“
Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus
Quelle:
https://www.stern.de/panorama/weltgeschehen/wal-liveblog--wal-laut-umweltminister-backhaus-jetzt--im-hospiz--37250004.html


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10.04.2026 um 22:43
This is a drone video from yesterday, April 9th, 2026. This is our assessment, and we invite all "experts," both German and international, to refute what we are saying.

The drone footage shows a juvenile whale in good nutritional condition (not emaciated). His fluke and pectoral fins are not restrained, not sunk, and are free to move. We do not see the "sagging jaw", a sign that is common in dying whales, where the lower jaw muscles relax and lose tone. His jaw fits nice and tight.

We see the propeller wound. It might look fresh (not old like we thought before), but it is superficial and not life-threatening. His skin condition is concerning, but it is hard to tell what exactly is peeling and flaking, his skin, his prior infestation, or both. It is still hard to tell without actually examining it. There is a sprinkler with a hose seen around the whale. In one video, the whale takes a strong breath, sending a spout into the air.

Yesterday, based on live coverage and media footage, we also established that the whale had a normal breathing rate (every 2 to 4 minutes), produced strong spouts, and continued to vocalize. The vocalization part is important, because anatomically it requires a functional, not impaired or collapsed, respiratory tract. So, based on the fact that he was still vocalizing yesterday, we can argue that his respiratory tract is in working condition.

Combined with the drone footage, we believe that this is not a gravely ill and dying whale, as he has been consistently framed. Either the experts doing the assessment are completely incompetent, or there is something else at play. We invite everyone to refute our assessment.

If this whale continues to be denied medical attention (antibiotics for his skin, for example), supportive care (shade and watering), and a timely, urgent rescue, he will die from NEGLECT, plain and simple.

_________

Dies ist ein Drohnenvideo von gestern, dem 9. April 2026. Das ist unsere Einschätzung, und wir laden alle "Experten", sowohl deutsche als auch internationale, ein, das, was wir sagen, zu widerlegen.

Das Drohnenmaterial zeigt einen jungen Wal in gutem Ernährungszustand (nicht abgemagert). Seine Fluke und Brustflossen sind nicht gefesselt, nicht eingesunken und können sich frei bewegen. Wir sehen keinen "hängenden Kiefer" , ein Zeichen, das bei sterbenden Walen häufig vorkommt, wenn die Unterkiefermuskulatur erschlafft und an Spannung verliert. Sein Kiefer sitzt schön fest.

Wir sehen die Propellerwunde. Sie mag frisch aussehen (nicht alt, wie wir zuvor dachten), aber sie ist oberflächlich und nicht lebensbedrohlich. Sein Hautzustand ist besorgniserregend, aber es ist schwer zu sagen, was genau da abblättert, seine Haut, sein vorheriger Befall oder beides. Ohne eine tatsächliche Untersuchung ist es schwer zu sagen. Um den Wal herum ist ein Sprinkler mit Schlauch zu sehen. In einem Video atmet der Wal kräftig aus und schickt eine Fontäne in die Luft.

Gestern haben wir anhand der Live-Berichterstattung und der Medienaufnahmen auch festgestellt, dass der Wal eine normale Atemfrequenz hatte (alle 2 bis 4 Minuten), starke Fontänen produzierte und weiterhin Laute von sich gab. Der Lautäußerungsteil ist wichtig, denn anatomisch gesehen erfordert er einen funktionierenden, nicht beeinträchtigten oder kollabierten Atemtrakt. Aufgrund der Tatsache, dass er gestern noch Laute von sich gab, können wir also argumentieren, dass sein Atemtrakt in funktionierendem Zustand ist.

Zusammen mit dem Drohnenmaterial glauben wir, dass dies kein todkranker und sterbender Wal ist, als der er konsequent dargestellt wurde. Entweder sind die Experten, die die Beurteilung vornehmen, völlig inkompetent, oder es gibt etwas anderes im Spiel. Wir laden alle ein, unsere Einschätzung zu widerlegen.

Wenn diesem Wal weiterhin medizinische Versorgung (z. B. Antibiotika für seine Haut), unterstützende Pflege (Schatten und Befeuchtung) und eine rechtzeitige dringende Rettung verweigert werden, wird er aus VERNACHLÄSSIGUNG sterben, ganz einfach.
Quelle:
Tierschutzorganisation Stranded No More

Sind das auch "Fake News" Herr Backhaus?


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

10.04.2026 um 23:31
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Quelle:
Tierschutzorganisation Stranded No More

Sind das auch "Fake News" Herr Backhaus?
Ew sind zumindest auch keine Experten.

Eher ideologische Menschen.


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