Shiloh schrieb:Ein "baldmöglichster" Tod durch "Nichtstun und Warten" hat sich jetzt allerdings seit wann genau nicht erfüllt?
Auch als er vor ein paar Tagen schwamm, hiess es, dass er es wahrscheinlich nicht raus aufs Meer packen wuerde.
Und er ist deutlich angeschlagen, mit Verletzungen durch vermutl. eine Schiffsschraube und dazu die Reste des Netzes, die vielleicht schon eingewachsen sind.
Dieses langsame vor sich hin Leiden ist halt auch nicht schoen. Er ist nun seit langer Zeit geschwächt - ich wäre (was es fuer Tiere ja nicht gibt) generell fuer eine palliative Versorgung - also auch fuer Haustiere.
Zum Leben reicht es nicht mehr und ein langsames Sterben kommt mir sehr qualvoll vor.
„Der Wal hat mehrere Baustellen, die ihn beeinträchtigen und dafür sorgen werden, dass er sterben wird.
Die Option Einschläferung sei vom Tisch, weil darüber bei so großen Säugetieren in der Praxis zu wenig bekannt sei. Es bestehe die Gefahr, dass die sedierenden Medikamente, die vor der Tötung verabreicht werden, zu gering dosiert werden. „Man kann nicht ausschließen, dass er die Tötung bei vollem Bewusstsein miterlebt“, sagte die Expertin. Auch eine Überdosierung könne zu Komplikationen führen.
Die radikalste, aber wahrscheinlich effektivste Methode wäre es, einen Sprengsatz unter den Kopf zu legen und den Kopf zu sprengen, sagte König. Das sei aber ethisch nicht vertretbar und auch aufgrund der zuschauenden Menschen keine Möglichkeit. Zudem könne die Methode dazu führen, dass der Wal reißt und die Proben für eine spätere wissenschaftliche Analyse unbrauchbar werden.
Quelle:
https://www.welt.de/wissenschaft/article69d6660523891189a21d44ff/ostsee-toetung-bei-vollem-bewusstsein-warum-wal-timmy-nicht-von-seinem-leiden-erloest-werden-kann.html