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Was ist der Sinn des Lebens?

72 Beiträge, Schlüsselwörter: Umfrage, Sinn Des Lebens
Xoxxo
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Was ist der Sinn des Lebens?

19.06.2009 um 21:21
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Das streben nach Glück!
29 Stimmen (11%)
Fortpflanzen und Überleben!
41 Stimmen (15%)
Weiterentwicklung und Evolution in allen Dingen. Bis in die Unendlichkeit.
21 Stimmen (8%)
Das Leben muss selbst Gott durch ultimative Weisheit werden!
2 Stimmen (1%)
Liebe! Die ultimative Harmonie des Lebens!
36 Stimmen (13%)
Es gibt keinen Sinn!
32 Stimmen (12%)
42!
81 Stimmen (30%)
Nirvana! Erleuchtet werden!
8 Stimmen (3%)
Die Lehren Jesus zu leben!
7 Stimmen (3%)
Die Lehren Mohamets zu leben!
11 Stimmen (4%)

Was ist der Sinn des Lebens?

19.06.2009 um 22:02
Ich weiß es nicht, aber ich habe einfach mal "Das streben nach Glück!" gewählt, da dass der Sinn meines Lebens ist.


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Was ist der Sinn des Lebens?

19.06.2009 um 23:18
es gibt keinen sinn (mMn).


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souljah
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Was ist der Sinn des Lebens?

19.06.2009 um 23:21
der sinn des lebens, ist dem leben einen sinn zu geben...


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metz.ger
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Was ist der Sinn des Lebens?

20.06.2009 um 03:17
Das Streben nach Glück kann gar kein Lebenssinn sein, höchstens das Mittel zum Zweck.

Damit das Leben einen Sinn haben kann, muß es Teilmenge eines Größeren sein und einen Sinn für das Größere erfüllen, sonst gäbe es nur das Ende als Selbstzweck.

Das Streben nach Fortleben / Evolution ist ein Streben nach Unendlichkeit, dies ist Selbstzweck und Sinn in einem. Das Leben MUSS weiterexistieren um sich selbst zu erfüllen, denn das Leben ist Teil eines Gesetzes.

Glück jedoch ist ein endlicher Zustand, er ist erreichbar. Der Sinn des Lebens würde sich in diesem Zustand auflösen und in einen Folgezustand übergeben, WENN es denn diesen Folgezustand gibt. Nur in diesem Fall kann es einen Sinn geben, jedoch muß dieser benannt werden.

Existiert kein Sinn des Glückes, welcher das Glück als Lebenssinn aufhebt, so ist das Glück wahrhaftig "Sinn" und Ende des Lebens und das Streben nach Glück ein Selbstzerstörungsprozess ohne Sinn dessen und demnach sinnlos und destruktiv.


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frieder
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Was ist der Sinn des Lebens?

20.06.2009 um 03:26
" Das Leben MUSS weiterexistieren um sich selbst zu erfüllen, denn das Leben ist Teil eines Gesetzes"


das leben wäre teil eines gesetzes den satz versteh ich nicht ganz , ich versteh das sich das leben erhält um neues leben zu schaffen aber wäre dies gleich als gesetzmäßigkeit zu bewerten oder ist durch unsere komplexen lebensstrukturen die sich zusammensetzen aus verantwortung und die mögliche nichterfüllung dessen es eher so das die vorbereitung für neues leben selbst mit den gedanken ein endliches leben zu führen eher eine sinngebung aus dem willen unsterblich zu sein damit bezieh ich mich nicht direkt auf reinkarnation eher auf den mut einzusehen in gewisser weise sterblich und damit auch vergessbar zu werden und trotzdem sein leben als vorbereitendes element für neues leben mit neuen empfindungen erfahrungen und daraus resultierenden errinerungen zu schaffen und gerade daraus sein leben und dessen sinnsuche nicht als gesetzmäßigkeit zu sehen ,eher als tugend


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Dude
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Was ist der Sinn des Lebens?

20.06.2009 um 03:28
Ein Investmentbanker stand in einem kleinen mexikanischen Fischerdorf am Pier und beobachtete, wie ein kleines Fischerboot mit einem Fischer an Bord anlegte. Er hatte einige riesige Thunfische geladen. Der Banker gratulierte dem Mexikaner zu seinem prächtigen Fang und fragte wie lange er dazu gebraucht hatte. Der Mexikaner antwortete: "Ein paar Stunden nur. Nicht lange."

Daraufhin fragte der Banker, warum er denn nicht länger auf See geblieben ist, um nach mehr zu fangen. Der Mexikaner sagte, die Fische reichen ihm, um seine Familie die nächsten Tage zu versorgen. Der Banker wiederum fragte: "Aber was tun Sie denn mit dem Rest des Tages?" Der mexikanische Fischer erklärte: "Ich schlafe morgens aus, gehe ein bisschen fischen, spiele mit meinen Kindern, mache mit meiner Frau Maria nach dem Mittagessen eine Siesta, gehe in das Dorf spazieren, trinke dort ein Gläschen Wein und spiele Gitarre mit meinen Freunden. Sie sehen, ich habe ein ausgefülltes Leben."

Der Banker erklärte: "Ich bin ein Harvard Absolvent und könnte Ihnen ein bisschen helfen. Sie sollten mehr Zeit mit Fischen verbringen und von dem Erlös ein größeres Boot kaufen. Mit dem Erlös hiervon wiederum könnten Sie mehrere Boote kaufen, bis Sie eine ganze Flotte haben. Statt den Fang an einen Händler zu verkaufen, könnten Sie direkt an eine Fischfabrik verkaufen und schließlich eine eigene Fischverarbeitungsfabrik eröffnen. Sie könnten Produktion, Verarbeitung und Vertrieb selbst kontrollieren. Sie könnten dann dieses kleine Fischerdorf verlassen und nach Mexiko City oder Los Angeles und vielleicht sogar New York umziehen, von wo aus Sie dann Ihr florierendes Unternehmen leiten."

Der Mexikaner fragte: "Und wie lange wird dies dauern?"
Der Banker antwortete: "So etwa 15 bis 20 Jahre."
Der Mexikaner fragte: "Und was dann?"

Der Banker lachte und sagte: "Dann kommt das Beste. Wenn die Zeit reif ist, könnten Sie mit ihrem Unternehmen an die Börse gehen, Ihre Unternehmensteile verkaufen und sehr reich werden. Sie könnten Millionen verdienen."

Der Mexikaner fragte: "Millionen, und dann?"

Der Banker antwortete: "Dann könnten Sie aufhören zu arbeiten. Sie könnten in ein kleines Fischerdorf an der Küste ziehen, morgens lange ausschlafen, ein bisschen fischen gehen, mit Ihren Kindern spielen, eine Siesta mit Ihrer Frau machen, in das Dorf spazieren gehen, am Abend ein Gläschen Wein genießen und mit Ihren Freunden Gitarre spielen."


[quelle unbekannt]


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Dude
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Was ist der Sinn des Lebens?

20.06.2009 um 03:30
Ps. Der moderne Mensch wird in einem Tätigkeitstaumel gehalten, damit er nicht zum Nachdenken über den Sinn seines Lebens und der Welt kommt.


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metz.ger
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Was ist der Sinn des Lebens?

20.06.2009 um 03:50
@frieder
Satzzeichen haben auch einen Sinn, gerade um diese Uhrzeit ;)

Die Aussage über die ewige Weiterexistenz ist nicht mein finaler Beitrag zu dieser Frage (welch Frevel), sondern lediglich als Beispiel eines Sinnes zu verstehen,
einem Sinn, welcher wahrhaftig einer ist, wenn auch ohne Folgerung und demnach unendlich. Somit doch der einfachste Sinn, wenn man es genau nimmt und daher für mich naheliegend als Gegenbeispiel zu Glück als Sinn :)

Was das Leben nach Deiner Schilderung anbelangt, so deckt sie sich zumindest mit dem Sinn einer endlichen Weiterexistenz. Zur Frage der Tugend und "unserer" Position: Meines Erachtens ist die Betrachtung unseres Seiens im Jetzt und dessen Bewertung für sich zu isoliert gesehen. Warum ist dies eine Tugend, warum ist es überhaupt als positiv zu betrachten, sich auf ein weiterleben "nach mir" vorzubereiten, warum suchen wir nach einem Sinn?

Könnte es sein, das alles Leben, was wir beobachten können, im kleinen wie im Großen, letztenendes nicht für sich, sondern für DAS Leben lebt? Das Leben und Sterben nie ohne Sinn ist. Doch Sinn wofür? Für das Leben, oder? Ich denke für unseren Erkenntnisstand ist eine Gesetzmäßigkeit doch eine gute Idee :)


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frieder
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Was ist der Sinn des Lebens?

20.06.2009 um 04:21
@metz.ger


gut um diese uhrzeit werde ich hier meine zeichenstellung im satz und dessen schwäche zum besten geben

deine form des verständnisses der sinngebung des sinnes für ein ganzes über ein ganzes gefällt mir und macht nen gewissen reiz aus mal jegliche funktion und dessen auswirkung als ein sinn zu sehen, der sinngebend für eine andere funktion ist .

ich versuch immer bei diesen denkanstößen erstmal alles so banal wie möglich zu sehen um darauf aufbauen zu können wenn ich mein eigenen gedanken hinterher komm und diese auch einen sinn ergeben der dann sinn macht dies auch verbal oder schriftlich auszudrücken.

also banal gesehen wäre es wenig sinnvoll unendliches leben zu leben , ob aus einer selbstreflexion herraus oder aus der sichtweise eines pflanzlichen oder tierischen lebewesens ( obwhl ich glaub die haben auch eine form der seele die tiere)
unser planet wäre völlig überlastet wenn jeder selbst entscheiden könnte wann er geht .

wenn man erstmal damit anfängt einen sinn für sein leben zu suchen kann man ja wohl kaum anders als ´über seine späteren pläne und handlungen nachzudenken
und der keinen sinn findet darf sich als sinngebung des lebens seiner eltern sehen.

das zeugen eines neuen lebens ist sinnvoll im sinne der menschenerhaltung
aber ist es für einen selbst sinnvoll oder reiner egoismus ?
denk mal wir suchen nach einen sinn weil unser geist und dessen verstand keine einfache reduzierte lebensweise auf das tagein-tagaus - handeln zuläßt.
wir können unsere gedanken nicht mehr aufhalten darüber nachzudenken wohin unser weg noch geht und warum wir diesen weg überhaupt gehen.
und da uns nichts weiter übrig bleibt uns zu bewegen und wir als menschen immer über ein ziel bewußt sein wollen verunsichert uns der gedanke nicht zu wissen weshalb wir unseren geist unseren körber und unser leben erhalten .
mir macht der gedanke an den tod auf der einen seite angst aber auf der anderen seite gibt er mir den sinn über mein leben nachzudenken im hier und jetzt , naja und ab und zu kommt ad mal ein gedanke der sich nicht mit den tod als endstation abfindet.

es liegt also bei uns allen dingen die wir erleben einen sinn zu zusprechen
entweder sind wir noch zu weit davon entfernt soviel wissen zu besitzen um nicht immer den zwang der sinnsuche folge zu leisten oder wir werden jeder bis zu unseren lebensende selbst unseren leben verschiedenste sinngebung einverleiben müssen .

aus diesen gedanken herraus würd ich dann meinen der mensch ist keiner dogmatischen oder übergeordneten sinngebung untergeben , er müsse sich immer wieder aufs neue selbst definieren und darin sein sinn suchen und verstehen das die sinnsuche rein menschlicher natur ist, die durch die entstehung von geist und verstand sich selbst ein begriff gegeben hat


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metz.ger
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Was ist der Sinn des Lebens?

20.06.2009 um 05:13
@frieder

Danke, daß Du Dich meiner Bitte angenommen hast :)

Endloses Leben ist tatsächlich scheinbar sinnlos, darauf kann ich auch noch keine "sinnvolle" Antwortmöglichkeit offerieren. Bei der Lösung der Sinnfrage neige ich dazu, das Leben als EINE Einheit zu sehen. Ich bin also das gleiche Leben wie Du, wir existieren in unserem Wesen nicht getrennt voneinander und wenn wir sterben, entfallen wir nur im Teil eines Ganzen, welches sich in uns selbst erneuert, weshalb auch das Sterben einen Sinn hat.

Die große Schwierigkeit in diesem Modell besteht jedoch darin den Folgezustand festzustellen. Entweder ist dieses eine Leben ein Teil oder Übergang eines größeren (=Gott), welches sich unserer Regeln entzieht, oder aber es ist, weil es sein muss, die Theorie von der Gesetzmäßigkeit, die ich angesprochen hatte. Beispielsweise muss das Sein sein, da das Nichtsein ein Sein ist (darum schwingt auch alles).

Nun zu unserer Rationalität, "unserem" großen Problem: Warum lebe ich? Der Religiöse sagt ich lebe in Vorbereitung auf ein kommendes, in welchem ICH weiterlebe. Gut, Sinn geklärt. Warum lebt aber der a-religiöse Typus weiter? Endlos leben ist sinnlos, aber ist endlich leben dies nicht umsomehr? Von der Logik zur Konsequenz: Wenn ich sterbe verliert sich jeder Sinn meines gewesenen Daseins. Dies kann ich offensichtlich denken, aber warum gebe ich mir selbst nicht den Impuls zu sterben?

Um aus dem pers. Nähkästchen zu sprechen: Ich persönlich erkenne für mich selbst keinen auf mich gerichteten Sinn. Dies nichtmal durch den Tod bedingt, sondern da ich für mich keinen erfüllenden "Endzustand" kenne. Auf Grund diesen Bewusstseins mache ich mir Gedanken und schreibe solch wirres Zeug über einen Sinn außerhalb meiner physischen Grenzen. Ich denke in dieser Schwäche findet sich ein Anhaltspunkt für meine Ideen.

A-Religiöse Menschen scheinen für mich oftmals einen hohen Geltungsdrang zu haben. Entweder wollen sie ganz banal ihr "Glück" (im Sinne der Werbung ;)) finden oder werden etwas abstrakter und "übernehmen Verantwortung". Obwohl das Leben keinen Sinn erfüllt, soll es weiterbestehen. Ist das kein Widerspruch? Jedenfalls findet man ein hohes Maß an Befriedigung, welche eifrig verfolgt wird (Streben nach Glück) und warum? Weil dies eine Stimulanz erschafft, die uns weiterleben lässt. Wohingegen der Religiöse darin ruht, sich eines Weiterlebens sicher zu sein und deswegen oftmals in unserer Gesellschaft apathischer erscheint.

Nun zur Konsequenz: Wir haben einen Sinn, sind jedoch zu komplex, um dieses in Perfektion durchzuführen. Also streben wir nach einen Sinn, was ganz natürlich ist. Wenn aber wie es scheint jeder Sinn nur den Zweck besitzt, Leben sozusagen zu expandieren, dann kann man daraus schließen: Es ist egal, in was Du Deinen Sinn siehst, nur sehe ihn und glaube fest daran, denn so maximierst Du Deine Lebenskraft.

Warum gibt es Menschen die scheinbar weniger Willens sind. Widerspreche sie dem zwingenden Gesetzt des Lebens nicht? Nein, der Mensch ist blos nicht perfekt. Er ist stets nur das Spiegelbild aller seiner Erfahrungen und somit in seiner Weisheit begrenzt und dadurch anfällig für "gutgemeinte" Fehler, worauf auch "falsche" Rückschlüsse bspw. auf den Sinn des Lebens zurückzuführen sind. Der Wille und die Wertschätzung ist immer gegeben, lediglich das subjektive Empfinden ist unvollkommen.

Puh, viel geredet, nichts gesagt. Mein kleiner Ansporn fürs Leben ist der Wunsch irgendwann einmal Politiker zu werden ;) Obwohl ich eine rhetorische 0 bin ...


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ramsi
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Was ist der Sinn des Lebens?

20.06.2009 um 13:26
frei sein und glücklich mit sich selbst seinund ne menge kohle haben lol


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frieder
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Was ist der Sinn des Lebens?

20.06.2009 um 19:21
@metz.ger




Um erstmal auf deine frage einzugehen weshalb wir zumeist nicht in der lage sind in uns selbst den Impuls des sterbens durch unsere gedankenkraft auszulösen und dies dann in ein mechanisches handeln umzusetzen ist mir die antwort am nächsten das wir uns zu sehr vor den tod fürchten und daraus erkennen das die Sinngebung des lebens vielleicht nicht mehr in unserer hand liegt.

Deshalb wäre der bezug zum glauben an ein übergeordnetes schaffen und dessen sinnfolge auch nicht soweit hergeholt und deshalb ist deine Erklärung zu der Sinngebung aus sich selbst heraus um sich als teil einer einheit zu sehen die den glauben an gott oder an Götter zuspielen reizvoll

Stell mal die Behauptung auf das ein Atheist erst Atheist bleiben kann wenn er sein sinn im sinne einer sich ständig ändernten abfolge seiner Handlungen und dessen zielerreichung sich immer wieder neu definieren kann .


Einen gläubigen dem das überlegen an einen sinn im leben vorbei an handlungsketten und dessen sinnerfüllung führt , dem wird wohl der sinn im leben als ausführende biologische masse und dessen geistentstehung zu unbedeutend und deshalb zu angsteinflößend sein um nicht daran zu glauben eine Erlösung im sinne der Sinngebung erfahren zu wollen.

Seltsam erscheind mir das ich als kind nie über den sinn des lebens nachgedacht hab obwohl man gerade als kind empfänglich dafür ist verschiedenste glaubenswelten im spirituellen bereich aufzubauen.

Ist es also die steigende Erdrückung seiner eigenen geistigen Entfaltung die man im berufsalltag und in der Privatsphäre erfährt , wegen derer wir unseren geist versuchen in bereiche zu kanalisieren die sich der Mensch über Generationen aufgebaut hat und sich nicht durch alltagsansprüche durch gesetze und Verpflichtungen weltlicher natur infiltrieren läßt?
Glaube mal das könnte schon ein Grund sein den glauben erschaffen und zum teil des lebens gemacht zu haben.

Hat sich der Mensch deshalb eine glaubenswelt geschaffen die sich über alle menschlichen einflüsse alla Zeitmessung forchung und Diktierungen erhebt und sich zu einen abstrusen gottesgebilde entwickelt hat.

Ist es deshalb für manche sinnvoll den glauben in form von Gewaltakten zu verteidigen weil man sich im gesamten denkgefüge bedroht fühlt , sich den sinn des lebens nehmen zu lassen und angst verspürt doch nur ein Lebewesen mit endlichen Charakter zu sein dessen Entwicklung des geistes und dessen Verfeinerung einer Sinnlosigkeit unterworfen sind die deren Fortentwicklung als nicht mehr erstrebenswert darstellen.?


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Was ist der Sinn des Lebens?

20.06.2009 um 19:50
Meiner Meinung nach ist der Sinn des Lebens Dinge zu erleben und zu fühlen, wie sich die Sachen, die wir theoretisch kennen und wissen, wie sie sich anfühlen müssten, wirklich in der Praxis anfühlen.


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Was ist der Sinn des Lebens?

20.06.2009 um 20:08
Schuldigung aber die richtige Antwort steht nicht zur Auswahl bereit.
Kann man das noch ändern?

Erfahrungen machen währe nämlich die richtige Antwort ;)


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Was ist der Sinn des Lebens?

20.06.2009 um 20:50
Meine Antwort wäre: Jeder muss sich selbst einen Sinn finden, dadurch kann der Sinn für jeden anders sein (bzw. vielleicht auch nicht existent). Den wahren Sinn wird man wohl im LEBEN nie feststellen können, ob danach bleibt auch fraglich.


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ramsi
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Was ist der Sinn des Lebens?

21.06.2009 um 14:57
sich selbst zu verwirklichen


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metz.ger
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Was ist der Sinn des Lebens?

22.06.2009 um 03:59
@frieder

Entschuldige bitte meine verspätete Antwort, ich habe momentan einiges zu tun und auch jetzt sollte ich schon längst zu Bette gegangen sein, möchte Deinen Beitrag aber nicht unbeantwortet lassen.

Alles in allem finde ich Deine Feststellungen sehr gut, richtig und wichtig.

Ein von mir geschätzter Pfarrer sagte sinngemäß: Wer Volk ist, ist Jahrhunderte.

Gerade die von Dir beschriebene Teilhabe an einem Prozess der Folgeprozesse kann für einen differenzierten atheistischen Charakter die Erfüllung, die Überwindung der Endlichkeit sein, da man "wenigstens" die Chance hat, zu prägen und damit seinen Geist fortbestehen zu lassen, ja sich sogar über jede physische Existenz zigfach hinwegzupotenzieren. Eine Art Jenseitsersatz ohne Gott. Ich sage hierzu immer ganz gerne, daß selbst Harry Potter realer ist als 99% der Menschheit.

Da sich aber auch gerade "durchschnittlich Gebildete" häufig scheinbar uneigennütz engagieren, lässt vermuten, daß eine diesbezügliche Intuition existiert. Man möge sagen, derjenige will sich wichtigmachen, zielt darauf ab sich selbst toll zu fühlen, aber gerade dies ist doch bezeichnend und bestätigend. Jede Handlung hat den Impuls, sich selbst zu erhalten, mehr zu bedeuten, mehr zu leben. Ich denke bei diesem "Auftrag" dürften wir uns recht einig sein: das Leben will sich erhalten.

Um eine kleine Perspektive bzgl. der persönlichen Sinnfrage zu geben: Wie bereits angedeutet vertrete ich ja die Auffassung, daß es der Charakter jedes Lebens ist, sich selbst zu erhalten und zu entfalten und das jede Motivation des einzelnen nur den Sinn hat dem gerecht zu werden. Unter diesem Aspekt betrachte ich die Entwicklung der Religion.

Die Religion entstand nach meiner Auffassung sozusagen als evolutionäres Attribut, nicht als Schwäche oder Dummheit wie oft unterstellt, sondern als Vorteil im Umgang mit den unausweichlichen Problemen der begrenzten Umwelt aber auch den Problemen der Selbstreflexion. Der religiöse Mensch schafft eine funktionierende Gesellschaft, expandiert und bündelt damit sein Potential, während die "Ungläubigen" sich viel schwerer tun, sinnvoll zu organisieren. Ihre Triebe sind kurzfristig und auf sich selbst gerichtet, das heutige Abendessen ist wichtig, was morgen kommt ist fern. Und dies beziehe ich gewiss nicht blos auf Zeiten, in denen Donner große Furch verbreitete, sondern auf in die heutige Zeit und in die Zukunft hinein.

Wir befinden uns zweifelsohne in einem Zeitalter der großen religiösen Umbrüche, jedoch mit den starken Problemen eines steilen Bildungsgefälles. Die Intelligenz glaubt bereit zu sein, sich von den alten Dogmen lösen zu können und neue im Dienste des Lebens zu errichten. Vermutlich ist dies auch richtig, doch ich glaube, daß zu viele Menschen Zugang zu diesen Tendenzen haben, welche daraus kein neues, stärkeres Potential entwickeln, sondern sie erstmal als eine Art Kühlung verwenden und letzenendes wie an einer Art Droge langsam zugrundegehen. Gerade der moderne Mensch, so leid es mir tut, ist in meinen Augen mehr denn je gefährdet, evolutionäre A usschußware zu werden, denn "DIESER" Zustand und dieser Typus kann zweifelsohne nicht lange sorgenfrei bestehen bleiben.

Der moderne westliche Mensch wird in hohem Maße gefordert durch die Gesellschaft, welche durch ihn einst geboren durch Individualisierung jedoch in sich langsam zerfällt und zum einen die schwächeren Glieder immer weniger in ihrem Sinne integriert und zum anderen die Souveränität gegenüber anderen Völkern verliert. Dieser Stress muss Entlastung finden, da man sonst nicht mehr Schöpfungsfähig ist. Der Atheismus ist hierbei ein willkommenes Mittel, da seine "Lehren" von einer ohnehin "unnützen" Pflicht-der Frömmigkeit befreit und somit entlastet. Das fatale jedoch ist, das damit eines der wichtigsten Komponenten des Charakters verloren geht und scheinbar kein ausgereiftes Ersatzprogramm für die Massen besteht.

Der Mensch wird wahrhaftig orientierungslos, zusammenhanglos und letztenendes für seine Gemeinschaft auch destruktiv, da seine Zugehörigkeit getrennt wird und er sich eher auf sich als auf seinen Auftrag (Gott, Volk, ...) konzentriert, er wird wie die Ungläubigen der Vergangenheit. Er erzürnt vermutlich keine Götter, aber vernichtet sich selbst.

Wie bereits erwähnt kehrt er nicht vom Sinn des Lebens ab, er versucht sich zweifelsohne neu zu orientieren, schafft seine eigenen Götter, übernimmt Verantwortung usw., aber unser Problem ist, daß ganze Völker auf einmal sich neu orientieren müssen, wohingegen andere, zwar "veraltete" aber dadurch doch noch stärkere Völker einen wichtigen Aufschwung erfahren.

Unter diesem meinem Eindruck der Dinge, dem Auftrag und Drang des Lebens (der Sinn ist reine Spekulation), der Bewältigung der Defizite, den Formen der Überwindung, dem Charakter der Bündelung und der tagespolitischen Entwicklung der Dinge empfinde ich es als persönlichen Auftrag (mangels eigenem Ziel und/oder Religiösität ;)), das Leben zu stützen und wieder auf die Beine zu bringen.

Die wichtigsten Instrumente sind dabei die Geschichte, die Wissenschaften, ein heller Geist und vor allem der Mut, wieder einmal für strengere Ordnung einzustehen. Wie es sich mit der Sinngebung verhält, so verhält es sich auch mit dem gesellschaftlichen und politischem Charakter. Nach einer Phase der extremen Beanspruchungen brauchen wir eine Kühlung durch Liberalität usw., dürfen uns aber nicht zu lange darauf ausruhen, sondern müssen uns selbst wieder defragmentieren, um nicht unser Weiterleben in Körper und Geist ins Abseits zu stellen.


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frieder
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Was ist der Sinn des Lebens?

22.06.2009 um 04:11
@metz.ger


hallo@metz.ger

ist eher zufall das ich noch zu so früher stund wach bin gib mir bitte ein wenig bedenkzeit um auf deine darstellung zu antworten
im großen und ganzen muss ich jetzt sehr darüber nachdenken wie ich dir antworte mir sind schon einige gedanken im kopf zu deiner abtwort entstanden aber dies braucht gerade um diese uhrzeit etwas zeit um sie in worte zu fassen

dein text läßt mich aber jetzt zumindest nicht mehr schlafen muss eeh gegen halb sieben aus der wohnung zur arbeit :D

mal schauen ob ich es nach der zweiten tasse kaffee hin´bekomm deiner antwort gerecht zu werden :D


aber ich werde dir antworten !

schön dank das du es noch um diese uhrzeit geschafft hast :)


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frieder
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Was ist der Sinn des Lebens?

22.06.2009 um 10:12
@metz.ger

nach einigen tassen kaffee und einiger bedenkzeit hab ich mir mak die antwort zusammen gewurschtelt :D

in den punkt , der die religion als kühlung des lebens versteht , herruntergebrochen auf das hier und jetzt und dessen anspruch seine gedanken auf die aufgaben zu bündeln die sich mit der erfüllung von pflichten und deren notwendige arbeit zur gewährleistung dieser zu konzentrieren, stimm ich dir zu .

also ist es umso wichtiger sich raum und muse zu schaffen in ein gedankenexperiment einzutauchen , indem man frei von jeglichen weltlichen bindungen ist die immer eine trennung zwischen vorstellung und realität zieht.

kann man also nach der sinnsuche differenzieren zwischen geschaffenen glaubensvorstellung und deren punkte die ein sinnbild zeichnen und dem endlichen charakter der das leben des atheisten bestimmt näher zu kommen?

ich behaupte mal das die besinnung auf den glauben jener die an einen sinn im leben glauben ohne sich endlich zu charakterisieren dazu dient sich im leben auf dinge zu konzentrieren ohne ständig den konflikt in sich selbst führen zu müssen um damit eine eigene bremsende wirkung ihres handelns auszuschließen .

wozu dient also der galuben ?

das zitat von deinen bekannten pfarrer läßt ja nun viel raum für spekulationen , zumindest für den der noch nie darüber diskutiert hat.

" wer volk ist , ist jahrhunderte"

kann man also daraus schließen das sich die religionen im laufe ihrer entwicklungen auf das leben des menschen von den menschen immerweiter zweckentfremden lassen.
vielleicht ist dies die neue sinngebung der religion , ob das gute oder schlechte auswirkungen auf die form des weiterbestehens der religionen hat sei mal dahingestellt.
denk gibt genügend beispiele die dafür aber auch dagegen sprechen.
wie ich schon schrieb mag wohl der fundemantelistische kampf um die religionen auf der angst der sinnauferlegung durch andere Religionen auf die eigene beruhen.

wäre es zu unüberlegt die meinung zu vertreten daß sich in der westlichen welt seit beginn der aufklärung die religionen als eine art sammlung verschiedener Leitfäden entwickelt haben aus den sich die unkonventionellen gläubigen ihren teil entnehmen um sich einen sinn zu schaffen, der fernab fester folgeleistung im sinne der auferlegten besuche in Gotteshäusern und deren einhergehenden pflichten entziehen zu wollen um damit den bequemen westlichen lebensstil ein weiteren Vorteil zu gewähren und damit zu pflegen ?

dagegen wäre ja erstmal grundsätzlich nichts zu sagen, aber ist gerade daraus die sektenbildung zu erklären?
ist gerade das die ursache der großen abwanderungen aus den kirchen und die suche nach alternativen fremden religionen denen man nicht unmittelbar in nächster nachbarschaft ausgesetzt ist im institutionellen sinne damit man sich aus gründen der gegenwärtigen Gleichmachung durch das System der arbeiter /arbeitgeber - gesellschaft ein stück seiner individuellen freiheit bewahrt?

warum haben sekten eigentlich einen zulauf von leuten die nach ihrem verständnisss der glaubens -und damit einhergehenden sinnentfremdung um einige zeit später nicht mehr freien willens sind?
ist es heut wichtiger denje sich einen sinn zu suchen um sich individuell zu fühlen
schließlich muss man ja im hinterkopf immer bedenken als kapitalesel herhalten zu müssen .
denk mal deshalb möcht sich jeder so individuell gestalten weil es der mensch nicht ertragen kann sich als gleicher unter gleichen zu verstehen ,zumal es immer leut gibt die verstehen das es menschen gibt die sich gleicher sehen müssen .
ob man als mensch nun von tag zu tag eine sinngebung erschaffen muss oder den einfachen weg der übergeordneten sinngebung durch die Religionen folge leistet ist letztendlich sache des eigenen triebes im dienste der lebenserhaltung durch seine eigene Motivation das leben als pflicht des bestehens bis zum ende ertragbar zu machen


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22.06.2009 um 14:25
Der Sinn ist Selbsterhaltungstrieb :D


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