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Ist unsere Solidarität bei Menschenrechten selektiv?

51 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Umfrage, Israel, Iran ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Ist unsere Solidarität bei Menschenrechten selektiv?

14.01.2026 um 09:51
Menschenrechte gelten als universell.
Gleichzeitig zeigt sich in öffentlichen Debatten, Medien und Aktivismus, dass manche Konflikte enorme Aufmerksamkeit und Solidarität erhalten ( Gaza zum beispiel ) …während anderes Leid.. etwa in Ländern wie Iran, Sudan oder Jemen oder die Unterdrückung der Kurden kaum wahrgenommen wird.

Woran liegt diese Ungleichverteilung von Aufmerksamkeit?
Werden Menschenrechte wirklich überall gleich verteidigt.. oder hängt Solidarität von politischen Narrativen, medialer Sichtbarkeit und persönlicher Nähe ab?


Zum nachdenken:

Youtube: IRAN-PROTESTE: Schreien für Gaza, Schweigen zum Iran | Kommentar von Constantin Schreiber
IRAN-PROTESTE: Schreien für Gaza, Schweigen zum Iran | Kommentar von Constantin Schreiber
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Ich merke auch bei mir selbst selektive Aufmerksamkeit
13 Stimmen (54%)
Ich engagiere mich stärker bei sichtbaren Konflikten
2 Stimmen (8%)
Ich wünsche mir eine universellere Solidarität
3 Stimmen (13%)
Solidarität folgt oft Narrativen, nicht Prinzipien
2 Stimmen (8%)
Ich habe mir darüber bisher wenig Gedanken gemacht
4 Stimmen (17%)

Ist unsere Solidarität bei Menschenrechten selektiv?

14.01.2026 um 10:18
Zitat von GirlsBestPlayGirlsBestPlay schrieb:Zum nachdenken:
Das Video thematisiert die selektive Aufmerksamkeit für internationale Konflikte.
Dabei stellt sich für mich auch die Frage, warum prominente Stimmen wie Greta Thunberg oder Angelina Jolie usw. die sich sonst häufig zu Menschenrechten äußern, zu den aktuellen Protesten im Iran kaum wahrnehmbar sind.

Ist das eine Frage von Fokus, Information… oder etwas anderem?


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Ist unsere Solidarität bei Menschenrechten selektiv?

14.01.2026 um 12:09
Zitat von GirlsBestPlayGirlsBestPlay schrieb:Greta Thunberg
Gerade bei Frau Thunberg habe ich derzeit den Eindruck, dass sie stark parteiisch ist und sich eigentlich nicht für universelle Menschenrechte und -freiheiten einsetzt, sondern ziemlich selektiv ist.


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Ist unsere Solidarität bei Menschenrechten selektiv?

14.01.2026 um 12:43
Zitat von GirlsBestPlayGirlsBestPlay schrieb:Aufmerksamkeit und Solidarität erhalten ( Gaza zum beispiel ) …während anderes Leid.. etwa in Ländern wie Iran, Sudan oder Jemen oder die Unterdrückung der Kurden kaum wahrgenommen wird.
Zitat von GirlsBestPlayGirlsBestPlay schrieb:Woran liegt diese Ungleichverteilung von Aufmerksamkeit?
No Jews, no news. :shrug:


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Ist unsere Solidarität bei Menschenrechten selektiv?

14.01.2026 um 12:56
ich denke Solidarität ist schon vorhanden - aber von manchen Dingen hört man so wenig, z.b. über Venezuela hab ich jetzt erst die letzten Tage so viel negatives gelesen, davon hab ich gar nicht gewusst. und dann muss man auch irgendwo einen Anhaltspunkt haben etwas verändern zu können. wenn man keine Aussicht hat etwas verändern zu können, dann ebt öffentliche Solidarität auch schnell wieder ab denke ich.. das ist denke ich auch einer der Gründe warum über bestimmte Länder nicht so viel berichtet wird, weil einfach keine realistischen Ansätze vorhanden sind dort Veränderungen hervorzurufen durch 'uns'..


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Ist unsere Solidarität bei Menschenrechten selektiv?

14.01.2026 um 13:15
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:über Venezuela hab ich jetzt erst die letzten Tage so viel negatives gelesen, davon hab ich gar nicht gewusst.
Die Situation in Venezuela war mir schon bekannt, weil es auch in den vergangenen Jahren Berichte über Flüchtlinge in die Nachbarländer gab (vor allem Richtung Kolumbien). Trotzdem gibt es natürlich so viele Krisengebiete auf der Erde, dass man seinen Fokus unmöglich auf allen Gebieten gleichzeitig haben kann. Ich zumindest fühle mich oft überfordert.


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Ist unsere Solidarität bei Menschenrechten selektiv?

14.01.2026 um 13:21
Zitat von martenotmartenot schrieb:Ich zumindest fühle mich oft überfordert.
aus dem Grund schaue ich schon seit ner ganzen Weile keine Nachrichten mehr an..

hin und wieder scrolle ich durch die Headlines bei News.Google aber da informiere ich mich eigentlich nicht wirklich detailiert über vieles, ich verschaffe mir mehr nur einen Überblick..
Zitat von martenotmartenot schrieb:Trotzdem gibt es natürlich so viele Krisengebiete auf der Erde, dass man seinen Fokus unmöglich auf allen Gebieten gleichzeitig haben kann.
Krisengebiete ist auch ein relativer Begriff, da gibt es sicher viele Regionen die dazu gehören von denen man eher selten hört aber die Zustände dort sind schon seit Jahren so..


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Ist unsere Solidarität bei Menschenrechten selektiv?

14.01.2026 um 17:02
Zitat von martenotmartenot schrieb:Gerade bei Frau Thunberg habe ich derzeit den Eindruck, dass sie stark parteiisch ist und sich eigentlich nicht für universelle Menschenrechte und -freiheiten einsetzt, sondern ziemlich selektiv ist.
Leider auch meine Wahrnehmung von ihr.



Aber diese selektive Denk- und Verhaltensweise finden wir auch bei unseren Rechten Wutbürgern, der AfD und in den USA unter den MAGAs und Trump auch selbst. Ist jedenfalls kein Alleinstellungsmerkmal von Linksextremen wie der Greta.

Universelle Menschenrechte haben für jeden zu gelten, unabhängig der Religion (ob nun Jude oder Moslem oder..), der Herkunft, des Geschlechts und der sexuellen Orientierung.


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Ist unsere Solidarität bei Menschenrechten selektiv?

14.01.2026 um 17:05
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Aber diese selektive Denk- und Verhaltensweise finden wir auch bei unseren Rechten Wutbürgern, der AfD und in den USA unter den MAGAs und Trump auch selbst.
Ja natürlich, aber Frau Thunberg hatte eigentlich ursprünglich die Möglichkeit und den Ansatz, eine Gegenbewegung zu den rechten Strömungen zu initiieren. Seit sie sich aber einseitig für Palästinenser einsetzt, ist sie meines Erachtens auch eher zu einer populistischen Person mutiert.


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Ist unsere Solidarität bei Menschenrechten selektiv?

14.01.2026 um 17:08
Ich weiß nicht ob die Meinung stimmt aber ich denke nicht dass man Greta einen allgemeinen Antijudaismus unterstellen kann.
Also nicht dass das gerade einer gesagt hätte oder so.


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Ist unsere Solidarität bei Menschenrechten selektiv?

14.01.2026 um 17:08
Zitat von martenotmartenot schrieb:Seit sie sich aber einseitig für Palästinenser einsetzt, ist sie meines Erachtens auch eher zu einer populistischen Person mutiert.
Ist sie für mich auch geworden.

Die misst halt auch mit zweierlei Maß wie Rechte das tun, je nach den jeweiligen Opfern.


PS.

Nur einem Punkt muss ich Greta aber auch unserem Wadephul von der CDU zustimmen: Aus Israel verdient nicht pauschale falsche Solidarität, sondern je nachdem auch berechtigte Kritik, denn auch Israel hat sich bei ihrem Verteidigungskrieg an das Völkerrecht und an Menschenrechte in Gaza zu halten.

Das wiederum ist Rechten egal, so lange es nur Palästinenser als Opfer betrifft.


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Ist unsere Solidarität bei Menschenrechten selektiv?

14.01.2026 um 17:12
Ich weiß nicht ob die Meinung stimmt aber ich denke nicht dass man Greta einen allgemeinen Antijudaismus unterstellen kann.
Also nicht dass das gerade einer gesagt hätte oder so...naja diese Kritik sollten wir anderen Ländern überlassen. Wir Deutsche sollten was Israelkritik angeht einfach unseren Mund halten. Sorry. Will damit niemanden angehen


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Ist unsere Solidarität bei Menschenrechten selektiv?

14.01.2026 um 17:20
Zitat von SiegelschildSiegelschild schrieb:Wir Deutsche sollten was Israelkritik angeht einfach unseren Mund halten. Sorry. Will damit niemanden angehen
Ganz sicher nicht, so lange berechtigte Kritik.

Selbst Merz konnte sich irgendwann Kritik am Vorgehen der israelischen Regierung nicht mehr verkneifen.



Und zu den jüngsten Ereignissen im Iran hat er die Tage auch Stellung bezogen. Also nicht länger dazu geschwiegen.


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Ist unsere Solidarität bei Menschenrechten selektiv?

14.01.2026 um 17:21
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Selbst Merz konnte sich irgendwann Kritik an der israelischen Regierung nicht mehr verkneifen.
Das war auch mit der richtigen Formulierung sinnvoll um nicht noch mehr Stimmen an die scheiß AfÐ zu verlieren. Edit und um Terroranschlägen in unserem Land irgendwie ... also um manche Leute hier nicht zu sehr zu erzürnen.


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Ist unsere Solidarität bei Menschenrechten selektiv?

14.01.2026 um 17:23
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Ganz sicher nicht, so lange berechtigte Kritik.
Definitiv. Auch viele Israelis üben Kritik an ihrer Regierung und deren Vorgehen und expansiven Politik.

Was ich aber gar nicht verstehe ist pauschale Kritik an (allen) Israelis oder Juden. Zuletzt kam es ja anscheinend vermehrt zu pauschalen Anfeindungen und Ausgrenzungen.


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Ist unsere Solidarität bei Menschenrechten selektiv?

14.01.2026 um 17:25
Zitat von martenotmartenot schrieb:Auch viele Israelis üben Kritik an ihrer Regierung und deren Vorgehen und expansiven Politik.
Das ist auch ihr gutes Recht. Was die Geschichte angeht sollten wir Deutsche das einfach nicht.


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Ist unsere Solidarität bei Menschenrechten selektiv?

14.01.2026 um 17:39
Eines ist klar und allgemein bezogen:

Menschenrechtsverletzungen sollten benannt und öffentlich auch immer auf schärfste kritisiert werden und das vollkommen egal, von wem diese Menschenrechtsverletzungen ausgehen und auch völlig egal wer die Opfer sind.

Bei Menschenrechtsverletzungen darf es kein selektives Denken und Verhalten geben. Kein mit zweierlei Maß zu messen.

Schon gar nicht von der Politik und Rechtssstaats‐Regierungen sollte da selektiv gedacht und gehandelt werden.



Menschenrechte gelten ausnahmslos für jeden.


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Ist unsere Solidarität bei Menschenrechten selektiv?

14.01.2026 um 19:25
Bei fehlenden kundgebungen zu dem was gerade in iran und syrien abgeht sieht man schon das es den palidemos nur um den kampf gegen juden ging.


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Ist unsere Solidarität bei Menschenrechten selektiv?

15.01.2026 um 08:58
Danke fürs abstimmen und antworten. Wie würdet ihr das folgende einschätzen? @interrodings deine Antwort hat mich an das erinnert…


Zitat aus dem Instagram-Account „Irandiskurs“:

—> Die Menschen im Iran kämpfen heute gegen eine totalitäre, allumfassende und unterdrückerische Regierung. Die Frage lautet: Wo sind jene pro-palästinensischen Aktivisten und Aktivistinnen, die in Deutschland im Zusammenhang mit Gaza beinahe die Straßen in Brand gesetzt haben? Beruht ihre Unterstützung für die Palästinenser tatsächlich auf ethischen Prinzipien und dem Streben nach Gerechtigkeit? Oder ist sie primär Ausdruck von Hass auf Israel?

Tatsächlich gilt ein Großteil der pro-palästinensischen Aktivistinnen, die in Medien oder im öffentlichen Raum präsent sind, weder den Menschen in Palästina noch deren Gerechtigkeit verpflichtet und oft nicht einmal den Menschen im Iran. Ihr zentrales Problem ist der Hass auf einen Staat namens Israel. Aus diesem Hass verschließen sie die Augen vor dem Leid im Iran und akzeptieren stillschweigend, dass die Islamische Republik, eine Regierung, die die Zerstörung Israels anstrebt, weiterhin existiert.

Zugleich, da Israel seine entschlossene Unterstützung für das iranische Volk erklärt hat, bevorzugen diese Aktivistinnen paradoxerweise die Seite der Regierung statt die der Bevölkerung Irans. Diese Haltung offenbart eine selektive Solidarität, in der ideologischer Hass universelle Prinzipien der Gerechtigkeit ersetzt. Wer sich auf ethische Grundsätze beruft, muss diese konsequent anwenden und darf die Opfer im Iran nicht ausblenden. <—

Mich interessiert eure Einschätzung zu dieser Position.
Wie bewertet ihr diese Analyse von selektiver Solidarität?

Geht sie eurer Meinung nach zu weit… oder benennt sie ein reales Problem im aktuellen Aktivismus?
Wo seht ihr berechtigte Kritik, und wo mögliche Pauschalisierungen?


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Ist unsere Solidarität bei Menschenrechten selektiv?

15.01.2026 um 12:08
Wer einmal Solidarität zeigt, etwa durch Teilnahme an Demos, sollte eigentlich konsequent sein.

Ich halte mich da sehr zurück, obwohl ich im Grunde solidarisch mit jedem bin. Gleichzeitig habe ich eine Art Distanz, zu Menschen, die ich nicht persönlich kenne. Egal ob es irgendein Anschlag hier in Deutschland / Europa ist, oder Krieg im Nahen Osten, oder die Zustände im Iran.
Es macht mich natürlich betroffen, wenn ich die Bilder sehe, und ich selektiere da nicht. Aber ich geh halt auch nicht auf Kundgebungen / Demos oder zünde Kerzen an.

Denn wäre man konsequent, müsste quasi pausenlos irgendwo stehen und Solidarität bzw. Betroffenheit ausdrücken. So viel Leid und Unrecht gibt es auf der Welt.


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