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Amerikanischer Bürgerkrieg - Auf welcher Seite wärt ihr gewesen?

11 Beiträge, Schlüsselwörter: USA
Seite 1 von 1
Bonesman
Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

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Amerikanischer Bürgerkrieg - Auf welcher Seite wärt ihr gewesen?

13.05.2011 um 23:44
Als im 19.Jahrhundert der amerikanische bürgerkrieg tobte auf wessen seite wärt ihr gewesen?


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Union (Nordstaaten)
25 Stimmen (33%)
Konföderation (Südstaaten)
18 Stimmen (24%)
Neutral
15 Stimmen (20%)
Ich wäre nach Mexiko oder Europa geflüchtet
17 Stimmen (23%)

Amerikanischer Bürgerkrieg - Auf welcher Seite wärt ihr gewesen?

13.05.2011 um 23:50
@Bonesman
epic social fail wer hat denn da gleich auf die sklavenhalter getippt???


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Amerikanischer Bürgerkrieg - Auf welcher Seite wärt ihr gewesen?

14.05.2011 um 09:09
james1983 schrieb:epic social fail wer hat denn da gleich auf die sklavenhalter getippt???
Wahrscheinlich jemand, der eine "Zeitarbeitsunternehmen" betreibt! ;)

Ist ja quasi moderner Sklaverhandel! ^^


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Amerikanischer Bürgerkrieg - Auf welcher Seite wärt ihr gewesen?

14.05.2011 um 09:11
ha also da Texas für mich der schlimmste ort des gesamten Amerikanischen Kontinents ist.... bin ich natürlich für den norden.


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greenkeeper
ehemaliges Mitglied

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Amerikanischer Bürgerkrieg - Auf welcher Seite wärt ihr gewesen?

14.05.2011 um 09:20
Ich bin natürlich gegen die Sklaverei, wäre aber aus heutiger Sicht trotzdem für den Süden. Es ging ja in diesem Krieg neben der Abschaffung der Sklaverei hauptsächlich um die Beschränkung der Macht Washingtons auf die einzelnen Staaten. Brüssel, äh nein Washington, hatte einfach zu viel Macht über die Staaten Europas, äh wieder falsch, sorry, Amerikas bekommen. Das hat vielen in Deutschland, nein blödsinn ich meine natürlich in den Südstaaten, nich gepasst, also das Brüssel, besser gesagt Washington alles bestimmen kann. Zum Glück kann sowas in Europa ja nich passieren. ;)

Gruß greenkeeper


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Amerikanischer Bürgerkrieg - Auf welcher Seite wärt ihr gewesen?

14.05.2011 um 10:02
@Jofe
ooooh ja die erfahrung hab ich auch schon gemacht

@greenkeeper
ja da hast du recht die sklaventhematik stand ja eher im hintergrund. auch wenn das manchmal anders dargestellt wird


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greenkeeper
ehemaliges Mitglied

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Amerikanischer Bürgerkrieg - Auf welcher Seite wärt ihr gewesen?

14.05.2011 um 10:19
@james1983

Na ja, ich denke die Sklaventhematik wurde vom Norden gezielt eingesetzt um den patriotischen Süden auch von innen heraus schwächen zu können. Es waren ja auch im Süden nich alle Befürworter der Sklaverei.

Ich wage sogar die Behauptung wäre der Süden am Anfang militärisch nicht so erfolgreich gewesen, hätte der Norden diese Karte vielleicht gar nich gezogen und die Sklaverei hätte in den USA noch länger Bestand gehabt. Aber das is nur Spekulation.

Fest steht der Norden hatte diese Trumpfkarte in der Hand, und hat sie logischerweise auch benutzt.

Ich persönlich denke mit 2 Staaten auf dem Territorium der heutigen USA (Union, Konförderation) wären die Expansionsbestrebungen der 2 US-Regierungen in der Welt heute nicht so stark, da beide Systeme dabei miteinander konkurieren müssten und somit auch gegeneinander arbeiten und dafür beträchtliche Mittel aufwenden würden. Vielleicht wäre die übrige Welt dadurch heute friedlicher. Man weiß es nich. Is nur so ein Gedanke.

Gruß greenkeeper


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Amerikanischer Bürgerkrieg - Auf welcher Seite wärt ihr gewesen?

14.05.2011 um 10:21
@greenkeeper
ja interessante überlegung

manchmal kann die not fruchtbrae blüten tragen *g*


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Amerikanischer Bürgerkrieg - Auf welcher Seite wärt ihr gewesen?

14.05.2011 um 10:30
@Bonesman

Das Problem, das sich für mich aus der Fragestellung ergibt, ist daß keiner von uns sagen kann, wie er ticken würde, wenn er in der damaligen Zeit auf einer der beiden Seiten aufgewachsen wäre.
Das ist so ähnlich, wie die Frage, ob man sich in der NS-Zeit im Widerstand befunden hätte.

Mit dem Wissen, das wir jetzt haben und unserer Erziehung sowie dem Milieu, in dem wir uns befinden, ist die Antwort auf diese Frage kaum zu beantworten.

Wäre ich in den Südstaaten aufgewachsen, vielleicht als Sohn eines Großgutbesitzers, wäre die Sklaverei für mich völlig normal gewesen und gegen ihre Abschaffung hätte ich mich schon aus wirtschaftlicher Sicht gesträubt. Darüberhinaus wäre ich höchstwahrscheinlich als stolzer Südstaatler aufgewachsen und hätte daher auf deren Seite gekämpft. Zumal aus der Sicht der Südstaaten die Abschaffung der Sklaverei ohnehin nur ein Vorwand war, um territoriale Bestrebungen der Union zu rechtfertigen.
Das gleiche Modell könnte ich auch mit den Nordstaaten ausarbeiten, wie eben auch mit der NS-Zeit.
Niemand kann sagen, auf welcher Seite er sich befunden hätte...


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Amerikanischer Bürgerkrieg - Auf welcher Seite wärt ihr gewesen?

14.05.2011 um 12:26
@greenkeeper
greenkeeper schrieb:da beide Systeme dabei miteinander konkurieren müssten und somit auch gegeneinander arbeiten und dafür beträchtliche Mittel aufwenden würden. Vielleicht wäre die übrige Welt dadurch heute friedlicher. Man weiß es nich. Is nur so ein Gedanke.
...da ist was 'drann.
es hätte vieleicht manchen unfug nicht gegeben.
vietnam..?!

@Commonsense

gut beschrieben!


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Amerikanischer Bürgerkrieg - Auf welcher Seite wärt ihr gewesen?

27.12.2016 um 15:29
Für die Konföderierten natürlich. Ich unterstütze doch keinen geldgeilen und geübten Manipulator wie Lincoln. Fragt man heutzutage jemanden über diese Thematik, so erhält man zwangsläufig diese Standardaussagen: "Der Norden war gut, er war gegen Sklaverei, der Süden war böse, denn er war für die Sklaverei. Leider ist das so nicht korrekt. Der Krieg wurde nicht aufgrund der Sklaverei geführt, diese war nur eine absolute Nebensächlichkeit. Aber jetzt mehr dazu:

Der Süden verteidigte die Rechte der einzelnen Staaten gegen die Union. Die Staaten hatten das Recht die Union jederzeit zu verlassen, wenn ihre Unabhängigkeit in Gefahr war. Darüber hinaus hatte die Union KEIN Recht, die einzelnen Staaten in ein bestimmtes soziales System zu zwingen. Deswegen hatte jeder einzelne Staat das Recht, ein Bundesgesetz außer Kraft zu setzen, wenn es die eigenen Interessen behindert (Nullifikation).

Lincoln war ein Heuchler, ein geübter Manipulator. Indianer waren für ihn minderwertig, aber die Sklaven sah er als Gleichgesinnte an? Das scheint ja wohl ein "BISSCHEN" unehrlich. Und überhaupt: Lincoln wollte die Union zusammenhalten. Dafür kämpfte er, nicht um der Sklaven willen. Lincoln war auch nie dafür, dass die Sklaverei komplett abgeschafft werden sollte, sondern lediglich wollte er ihre Ausweitung beschränken. Lincolns Vorgänger Buchanan hatte nichts getan, als der Süden die Sezession erklärte. Sein Kommentar: "Die Union hat kein Recht die Abspaltung zu verhindern." Nach einiger Zeit wäre die Sklaverei in den Südstaaten ohnehin zu einem Ende gekommen. Nicht zuletzt wegen des technischen Fortschritts.

Der Süden hatte auch jedes Recht sich zu lösen und Mr. Lincoln wiederum kein Recht die Sezession zu verhindern. Bevor es zum amerikanischen Bürgerkrieg kam, gab es relativ gesehen viel Freiheit in Amerika. Im Süden, mit Ausnahme der Sklaverei, wohl sogar ein wenig mehr als in den Nordstaaten, die Washington erlaubten, politischen Einfluss zu nehmen in jene autonome Bundesstaaten, die sich die Menschen zuvor durch ihren Kampf gegen die Engländer erkämpft hatten. Kaum, dass die Amerikaner die englische Fremdbestimmung bekämpften, entleerten sie ihren Sieg jeden Sinnes, indem sie ihre bundesstaatliche Unabhängigkeit gegen die Fremdbestimmung von Washington eintauschten.

Diese Sklaverei der Südstaaten gab Lincoln in Washington die Möglichkeit, die Befreiung der Sklaven, die Idee eines geeinten freien Amerikas, im Volk zu säen. Dabei war es jedoch nur ein willkommener und vorgeschobener Grund um letztlich alle Bundesstaaten ihrer Autonomie und Unabhängigkeit berauben zu können. An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass es Informationen darüber gibt, über die ich leider noch kein Buch in deutscher Sprache finden konnte, welche besagen, dass Lincoln durch eine wirtschaftliche Blockadepolitik den Wohlstand der Nordstaaten unter das der Südstaaten senkte, da sich die Südstaaten nicht an der Blockadepolitik beteiligen wollten und weiterhin ihren Wohlstand fördernden Freihandel mit der restlichen Welt betrieben. Viele tapfere Soldaten die für die Ideen der Freiheit, wie sie Lincoln behauptete zu verfolgen, starben, sind für ihren eigenen Glauben an die Worte Lincolns gestorben. Denn wenn Lincoln daran geglaubt hätte, dass Freiheit das höchste Gut ist, hätte er gar keine Politik betreiben dürfen. Denn jede Politik beruht auf dem Prinzip, sich in das Leben anderer Menschen einzumischen.

Darüber, dass Lincoln die Macht Washingtons jedoch gebrochen hätte, ist nichts bekannt. Im Gegenteil, er benutzte die Idee der Freiheit, um die bundesstaatliche Autonomie der Südstaaten, welche laut Verfassung gegeben war, zugunsten der zentralstaatlichen Machtfülle Washingtons zu brechen. Der Denkfehler der Anhänger des nordstaatlichen Freiheitsprinzips ist folgender:
Wenn es irgendwo auf der Welt ungerechte Zustände gibt, dann muss die Nordstaatenarmee dort hingehen und diese Zustände beenden. Das ist die Mentalität der Weltpolizei. Frieden wird mit Krieg gebracht, Freiheit wird durch Bomben und Raketen gebracht, Demokratie lässt sich durch Gewalt erzwingen.
Warum nur den Süden befreien ? Warum nicht die gesamte Welt ?
Doch am wichtigsten ist vielleicht jene Frage, die so nahestehend scheint, dass man sie leicht übersieht. Warum nicht sich selbst befreien?

Und anders gedacht; hätten nicht auch die Vertreter der Unfreiheit das selbe Recht, prinzipiell, ihre Unfreiheit jedem auf der Welt aufzuzwingen? In Wahrheit führt das Nordstaatenprinzip dazu, so lange mit der Welt Krieg zu führen, bis alle weltlichen Zustände den Nordstaaten genehm sind. Eine leider sehr blutige Tragödie die letztlich auch nur durch einen Steuergeld raubenden, mit staatlichem Fiat Money operierendem Zentralstaat möglich ist. Das Nordstaatenprinzip hat nicht funktioniert, weil es mit Freiheit nichts zu tun hatte. Freiheit war nur der Köder, der die Idealisten ihr Herz und ihr Leben opfern ließ.
Kurze Version: Der Norden beging Verfassungsbruch und der Süden wehrte sich dagegen und zwar völlig zurecht. Da wird einem auch klar, wieso Lincolns Mörder, John Wilkes Booth, "Sic semper tyrannis" rief, als er Lincoln im Theater erschoss.


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