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Sollte man die Fussball WM 2026 in den USA verbieten?

33 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: USA, Fußball, WM ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Sollte man die Fussball WM 2026 in den USA verbieten?

um 14:07
Diese WM ist mir wie alle anderen ziemlich egal.

Ich wage aber mal eine Prognose: Die USA werden Weltmeister, und Trump hängt sich die Trophäe in sein Büro.


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Sollte man die Fussball WM 2026 in den USA verbieten?

um 14:11
Jeder der zur WM ins Trump-Land einreisen will, sollte wissen, dass er für Agent Orange neben der Speicherung seiner Fingerabdrücken und die seiner Iris auch 5 Jahre nachträglich seine Social Media-Aktivitäten an das Trump-Regime abgeben soll/muss.

Ich glaub, die Frage muss ich nicht mehr beantworten^^


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Sollte man die Fussball WM 2026 in den USA verbieten?

um 16:55
Zitat von ZündelzeckeZündelzecke schrieb:und die seiner Iris auch 5 Jahre nachträglich seine Social Media-Aktivitäten an das Trump-Regime abgeben soll/muss.
Und wenn jemand gar keine sozialen Medien nutzt und noch nie genutzt hat? Weder Twitter noch Facebook, Wer kennt den, Instagram, TickTock und wie die alle heißen?


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Sollte man die Fussball WM 2026 in den USA verbieten?

um 17:20
Zitat von abberlineabberline schrieb:Und wenn jemand gar keine sozialen Medien nutzt und noch nie genutzt hat? Weder Twitter noch Facebook, Wer kennt den, Instagram, TickTock und wie die alle heißen?
Erst recht verdächtig.


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Sollte man die Fussball WM 2026 in den USA verbieten?

um 18:17
Es ist auch nicht das erste Mal, dass die Fifa in den Verdacht gerät, die politischen Handlungen eines WM-Ausrichters nicht angemessen zu sanktionieren. 2018 hatte das Turnier in Russland stattgefunden, obwohl bereits 2014 die ukrainische Krim völkerrechtswidrig annektiert worden war. Die Suspendierung des russischen Fußballverbandes erfolgte erst 2022 nach Russlands Angriff auf die Ukraine, sie gilt bis heute.
Russland wurde suspendiert, nachdem zahlreiche europäische Länder mit Boykott gedroht haben. Ich bezweifel dass die das ohne diesen Boykott gemacht hätten. Die haben es vielleicht so begründet, da sie Opportunisten sind, das waren sie aber schon immer.

Die Begründung mit dem Völkerrecht ist aber selbst ein wenig zweifelhaft, das wissen diese Abgeordneten sicher auch, denen geht es wohl auch eher um Populismus als um ernsthafte Kritik, genauso wie N-tv eher auf Populismus aus ist. Da sich Assadanhänger auch immer auf das Völkerrecht berufen haben.

Aus deinem LInk:
Exemplarisch dafür wird "die Eskalation im US-amerikanischen Handeln gegen Venezuela" angeführt, insbesondere "die Entführung von Präsident Nicolas Maduro", die "eine direkte Einmischung in die inneren Angelegenheiten eines souveränen Staates" darstelle. Auch UN-Generalsekretär Antonio Guterres hatte sich "sehr besorgt" darüber gezeigt, dass "die Regeln des Völkerrechts nicht beachtet worden sind". Die Trump-Regierung hatte die Gefangennahme Maduros dagegen als Schlag gegen den internationalen Drogenhandel und den entmachteten Staatschef als Terroristen bezeichnet.
Das Völkerrecht sagt auch, dass man Assad nicht hätte angreifen dürfen und Maduro ist da auf einer ähnlichen Stufe wie Assad. Der hat auch ziemlich viele MEnschenrechte verletzt. Zudem hat er die Wahlen ziemlich sicher manipuliert und wäre dann eh nicht legitimes Staatsoberhaupt.

Zu Assad:
1️⃣ Westliche Angriffe auf Assad (z. B. USA, Frankreich, Großbritannien)
Beispiele:

2017: Raketenangriff auf den Luftwaffenstützpunkt Shayrat (USA)

2018: Luftangriffe von USA/Frankreich/UK nach Chemiewaffenangriffen

Völkerrechtliche Bewertung:

UN-Charta Art. 2(4): verbietet Gewalt gegen die territoriale Integrität eines Staates

Erlaubt: nur Selbstverteidigung oder UN-Sicherheitsratsmandat

✅ Beides lag nicht vor → strikt völkerrechtswidrig

Rechtliche Begründungen der Angreifer (humanitäre Intervention, Chemiewaffenschutz) gelten nicht als völkerrechtlich anerkannt

Konsequenz: illegal nach Völkerrecht, aber politisch teilweise legitimiert
Quelle: Chatgpt


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Sollte man die Fussball WM 2026 in den USA verbieten?

um 18:38
@blueavian
Bei der FIFA ist das "Problem" dass jedes Mitglied eine Stimme hat. Also über 200 Länder. Nun haben die wenigsten ein Interesse oder die Möglichkeit, eine WM auszurichten. Also werben die Kandidaten um jede Stimme von Verbänden, die sowieso nicht ausrichten. Ein Schelm, wer da nicht an Finanzierung von Sportplätzen in Land XY, an Schwarzwälder Schinken, Kuckucksuhren für Funktionär Mustermann etc denkt.
Da hat die UEFA doch nichts zu melden..
Man kann also schon von einem Erfolg sprechen, wenn Länder mit Fußballtradition oder zumindest Infrastruktur und halbwegs passendem Wetter den Zuschlag bekommen.


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Sollte man die Fussball WM 2026 in den USA verbieten?

um 18:40
Zitat von OrletsOrlets schrieb:Aber das wird nicht passieren, die FIFA ist mit dem President Gianni Infantino beste bestechlich und ihm geht's auch nicht um Menschenrechte, sondern ebenfalls nur ums Geld.
Doch was ist eure Meinung?
Die Klubs und Fußballer werden auch nicht gezwungen teilzunehmen, genauso wie der Zuschauen nicht gezwungen wird zuzusehen. Wenn genug Leute boykottieren wird das gemacht was eben mehr Geld bringt.

Wenn die Premier league bestimmen würde dass ihre Spieler bei der WM nicht spielen dürfen, würde es sogar funktionieren, da es die Liga mit dem meisten Geld ist. Das würde denen aber wohl langfristig den Geldhahn zudrehen und so wichtig sind denen Menschenrechte nicht und waren es mMn auch nie.
Zitat von Dini1909Dini1909 schrieb:Dann hätte man auch die in Dubai verbieten müssen, da ging es weitaus um mehr. Menschenrechte, Stadionbau, Frauenrechte, LQBTQ.
Ja genau. Konsequent sind diese Leute nicht. Internationale Fußballveranstaltungen wie Klub-WM finden regelmäßig in Katar und anderen Ländern mit Menschenrechtsverletzungen statt.
Zitat von ayashiayashi schrieb:Mit solchen Aktionen kann man nicht mal das eigene Gewissen beruhigen, denkt man mal an die Menschenrechte in China und was die so für Boykotte mit sich brachten.
War bei der NBA ähnlich. Die haben zwar für George Flloyd protestiert aber nichts zu China gesagt, da sie eben sehr viel Geld aus China bekommen. Das war aber mMn schon immer so. Es war bisher bloß der Fall dass die Länder mit Menschenrechten oft das Geld hatten, wenn sich das ändert, ändern sich auch die Prioritäten. Es wird das gemacht was eben das Geld verlangt.

Zudem haben Belehrungen oft negative Effekte wie das die Rechte in Katar am Ende noch schlimmer für LGBTQ waren.


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Sollte man die Fussball WM 2026 in den USA verbieten?

um 18:49
Zitat von abberlineabberline schrieb:Bei der FIFA ist das "Problem" dass jedes Mitglied eine Stimme hat. Also über 200 Länder. Nun haben die wenigsten ein Interesse oder die Möglichkeit, eine WM auszurichten. Also werben die Kandidaten um jede Stimme von Verbänden, die sowieso nicht ausrichten. Ein Schelm, wer da nicht an Finanzierung von Sportplätzen in Land XY, an Schwarzwälder Schinken, Kuckucksuhren für Funktionär Mustermann etc denkt.
Da hat die UEFA doch nichts zu melden...
Ja da hast du wohl Recht. Wobei ich denke das die Leute die über Menschenrechte im Fußball geredet haben, es eben auch nur wegen dem Geld gemacht haben, nicht weil es ihnen wichtig ist oder jemanls war, da ja die Staaten mit Menschenrechten bisher immer am meisten Geld hatten.

Generell denke ich aber, dass man Politik nicht durch Belehrung durchsetzt, siehe z.b. Katar, sondern in dem man selbst ein positives Beispiel st. Das wird ähnlich funktionieren wie in der EU, wo Staaten das kopieren was erfolgreich ist.

Wenn z.b. Staaten mit freier Rede erfolgreicher sind und das darauf zurückgeführt werden kann, wird das langfristig übernommen.

Wenn aber Autoritäre Staaten beispielsweise wirtschaftlich erfolgreicher werden (z.b. China mit ihrem Exportüberschuss gegenüber Europa), wird sich wohl der Gedanke durchsetzen, dass das es Menschenrechte und Demokratie schädlich sein könnten.


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Sollte man die Fussball WM 2026 in den USA verbieten?

um 18:53
Zitat von blueavianblueavian schrieb:Wenn die Premier league bestimmen würde dass ihre Spieler bei der WM nicht spielen dürfen, würde es sogar funktionieren, da es die Liga mit dem meisten Geld ist. Das würde denen aber wohl langfristig den Geldhahn zudrehen und so wichtig sind denen Menschenrechte nicht und waren es mMn auch
Und wem gehören die Premier League Clubs?
Reichen Leuten aus:
Saudi Arabien (Newcastle)
USA (Arsenal, Manchester United, Chelsea, Everton, Liverpool...)
Katar (Manchester City)
Ägyoten (Aston Villa)
China (Wolverhampton)
usw...

Dazu Paris St Germain (Katar)
Inter Mailand (lange China)
...


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Sollte man die Fussball WM 2026 in den USA verbieten?

um 19:05
Zitat von OrletsOrlets schrieb:Aber das wird nicht passieren, die FIFA ist mit dem President Gianni Infantino beste bestechlich und ihm geht's auch nicht um Menschenrechte, sondern ebenfalls nur ums Geld.
Seine Begründung war, dass man es nicht kritisieren darf, da Europäer dasselbe gemacht haben:
Er sagte, Europa solle sich wegen seiner eigenen Geschichte nicht moralisch über Katar stellen, und sprach davon, dass man „für das, was wir Europäer in den letzten 3.000 Jahren… getan haben, sich für die nächsten 3.000 Jahre entschuldigen sollte, bevor man moralische Lektionen erteilt“.
Zusammenfassung von chatgpt. Er hatte da auch Kolonialismus genannt.

Danach hat er aber dann über Rassismuserfahrungen in der SChweiz als Italienisch sprechender berichtet, wobei er das nicht hätte kritisieren dürfen, da das römische Reich die Schweiz kolonisiert hat und er sich erst jahrelang entschuldigen hätte müssen, bevor er sich beschwert.

So richtig schlau werde ich aus seinen Reden nicht.

An anderer Stelle sagte er: "Today I feel gay.. Today I feel Qatar...etc" . Ob er jetzt sich selbst als bisexuell sieht oder ob damit Anteilnahme zeigen will, weiß ich nicht. Er drückt sich aber ziemlich unglücklich aus.
Zitat von abberlineabberline schrieb:Und wem gehören die Premier League Clubs?
Reichen Leuten aus:
Saudi Arabien (Newcastle)
USA (Arsenal, Manchester United, Chelsea, Everton, Liverpool...)
Katar (Manchester City)
Ägyoten (Aston Villa)
China (Wolverhampton)
usw...
Oh dann wird das wohl nicht passieren, zumindest wenn die Besitzer von ihren Ländern beeinflußt sind.


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Sollte man die Fussball WM 2026 in den USA verbieten?

um 19:08
Ich denke, dass Mexiko, USA und Kanada eine Entscheidung war, die man vertreten kann, der einzige Gegenkandidat war damals Marokko.


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Sollte man die Fussball WM 2026 in den USA verbieten?

um 19:14
Zitat von blueavianblueavian schrieb:dann wird das wohl nicht passieren, zumindest wenn die Besitzer von ihren Ländern beeinflußt sind.
Ein "bisschen"

Newcastle United:
Und es ist wohl mit dieser Verzweiflung zu erklären, dass sie den neuen Investor so ausgelassen bejubeln. Mit dem Deal nämlich reiht sich eine neue illustre Gestalt ein in die Riege der schwerreichen Oligarchen und Fußballscheichs. Saudi-Arabiens Kronprinz Mohammed bin Salman ist stellvertretender Premierminister und Verteidigungsminister und de facto auch Regierungschef, zudem Vorsitzender des staatlichen Investmentfonds seines Landes. Diesem Public Investment Fund (PIF) sollen bald 80 Prozent der Anteile des Clubs gehören.
Quelle: https://www.zeit.de/sport/2021-10/fussball-newcastle-united-saudi-arabien-staatsfond-premier-league



Manchester City:
Sohn von Zayid bin Sultan Al Nahyan und Mitglied der Al Nahyan, der Herrscherfamilie des Emirats Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Seit 2023 ist er 2. Vizepräsident der Vereinigten Arabischen Emirate.[1]
Quelle: Wikipedia: Mansour bin Zayid Al Nahyan

Paris St Germain
Seit 2013 ist er CEO der beIN Media Group, einem katarischen Medienkonzern, der zum Al Jazeera Media Network gehört.[4] Tamim bin Hamad Al Thani, Staatschef von Katar, der gemeinsam mit Al-Khelaifi aktiv Tennis spielte, ernannte ihn im selben Jahr zum Minister ohne Geschäftsbereich.[5]
Quelle: Wikipedia: Nasser Al-Khelaifi

In Deutschland fahren wir mit der 50+1 Regel gut. Nur international haben Politiker und Geschäftsleute bei grossen Fussballclubs oft das Sagen und am Ende ist USA, Mexiko und Kanada als Ausrichter echt ok.


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