abberline schrieb:Bei der FIFA ist das "Problem" dass jedes Mitglied eine Stimme hat. Also über 200 Länder. Nun haben die wenigsten ein Interesse oder die Möglichkeit, eine WM auszurichten. Also werben die Kandidaten um jede Stimme von Verbänden, die sowieso nicht ausrichten. Ein Schelm, wer da nicht an Finanzierung von Sportplätzen in Land XY, an Schwarzwälder Schinken, Kuckucksuhren für Funktionär Mustermann etc denkt.
Da hat die UEFA doch nichts zu melden...
Ja da hast du wohl Recht. Wobei ich denke das die Leute die über Menschenrechte im Fußball geredet haben, es eben auch nur wegen dem Geld gemacht haben, nicht weil es ihnen wichtig ist oder jemanls war, da ja die Staaten mit Menschenrechten bisher immer am meisten Geld hatten.
Generell denke ich aber, dass man Politik nicht durch Belehrung durchsetzt, siehe z.b. Katar, sondern in dem man selbst ein positives Beispiel st. Das wird ähnlich funktionieren wie in der EU, wo Staaten das kopieren was erfolgreich ist.
Wenn z.b. Staaten mit freier Rede erfolgreicher sind und das darauf zurückgeführt werden kann, wird das langfristig übernommen.
Wenn aber Autoritäre Staaten beispielsweise wirtschaftlich erfolgreicher werden (z.b. China mit ihrem Exportüberschuss gegenüber Europa), wird sich wohl der Gedanke durchsetzen, dass das es Menschenrechte und Demokratie schädlich sein könnten.