Themen-Wiki: Mordfall Fabian (8), aus Güstrow
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Verknüpfte Diskussion: Mordfall Fabian (8), aus Güstrow
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Quelle: rtl online, abgerufen am 17. Oktober 2025
INHALTE DIESES THEMENWIKIS
Die Verhandlung ***aktuell***
Informationen rund um den Mord an Fabian
Das Opfer
Informationen zu den Personen und zur Vorgeschichte des Verschwindens
Chronologie
Gesicherte Ermittlungsergebnisse
Zeugen im Mordfall Fabian
Informationen zur Tatverdächtigen und zum Tatverdacht gegen sie
Pressemitteilungen
Wichtige Quellen und Infos zu dem Tötungsfall
Die Verhandlung
Aktuell findet der Prozess gegen Gina H. statt. Die Dokumentation der Verhandlung steht deshalb ganz oben in diesem Themen-Wiki und kann nach Abschluss des Prozesses wieder woanders positioniert werden.
Stand 28. April 2026 sind insgesamt 17 Verhandlungstage angesetzt (Quelle)
(Inhalte folgen ab dem Verhandlungsbeginn am Dienstag, den 28. April 2026)
Verfügbare Live-Streams:
| Quelle | Tag 1 | Tag 2 | Tag 3 | Tag 4 | Tag 5 | Tag 6 | Tag 7 | Tag 8 | Tag 9 | Tag 10 | Tag 11 | Tag 12 | Tag 13 | Tag 14 | Tag 15 | Tag 16 | Tag 17 |
| T-online | X | X | X | ||||||||||||||
| BILD | X | X | X | ||||||||||||||
| Stern | X | X | X | ||||||||||||||
| Focus | X | X | X | ||||||||||||||
| Merkur | X | X | |||||||||||||||
| Ostseezeitung | X |
1. Verhandlungstag: Dienstag, 28. April 2026
Ablauf/TOPs:
- Der 1. Verhandlungstag dauerte nur 17min.
- Anklageverlesung: In dieser Zeit bestätigte die Angeklagte persönliche Daten und es wurde die Anklage vorgelesen. Laut focus online betrug der Umfang der verlesenen Anklage nur 2 Seiten. Die verlesenen Anklagepunkte sind im Folgenden als pdf-File verfügbar; abgerufen von Ostseewelle.de am 28. April 2026 (Quelle); Hier die Datei: Anklageverlesung (pdf, 124 KB)
- Die Angeklagte will sich zu den ihr gemachten Vorwürfen nicht äußern.
Neue Informationen:
- Laut Anklage soll die Angeklagte Fabian mit dem Auto abgeholt haben. An dem kleinen Teich angekommen soll sie ihm mit einem Messer mind. 6 Stiche zugefügt haben, wobei 2 direkt ins Herz gingen und wahrscheinlich tödlich waren.
- Die Angeklagte verliess den Tatort, um sich mit einem Freund zu treffen, kehrte später allerdings nochmal zurück, um die Leiche mit Grillanzünder zu überschütten und anzuzünden.
- Als mögliches Motiv sieht die Staatsanwaltschaft die Trennung von Fabians Vater. Dieser Trennung waren gewalttätige Auseinandersetzungen vorausgegangen, von denen Fabian eine miterleben musste, woraufhin es zu einem Kontaktabbruch zwischen ihm und seinem Vater kam. Fabians Vater beendete daraufhin die Beziehung.
2. Verhandlungstag: Donnerstag, 30. April 2026
Ablauf/TOPs:
- Aussage Dorina L., Mutter von Fabian
- Aussage Matthias R., Vater von Fabial (Teil 1)
Es werden die Eltern von Fabian angehört zum privaten Umfeld des Kindes und speziell zur Beziehung zum Vater und der Angeklagten.
Während die Mutter Dorina L. als Nebenklägerin autritt und als Erstes aussagt ist der Vater Matthias R. normaler Zeuge. Seine Aussage kann an diesem Verhandlungstag nicht abgeschlossen werden, sie wird an Tag 3 fortgesetzt.
Neue Informationen:
- Die Eltern von Fabian lernten sich 2015 kennen. Sie trennten sich bereits 2018, als Fabian noch keine 2 Jahre alt war
- Im Frühjahr 2024 begann Fabian, den Kontakt zu seinem Vater und dessen damaliger Freundin zunehmend zu verweigern; Hintergrund soll eine körperliche Auseinandersetzung zwischen dem Paar gewesen sein, die das Kind mitbekommen hat
- Fabian soll in der Schule ab und an Opfer von Mobbing gewesen sein
- Fabians Handy enthielt keine Whatsapp-Software. Er konnte mit Freunden telefonieren und Spiele spielen. Mit Gina H. hatte er keinen telefonischen Kontakt.
- Der Junge durfte nie die Wohnungstür öffnen und er sei auch nie an die Gegensprechanlage gegangen.
- Zum Vortag des Mordes: Fabian hatte Nasenbluten und wurde deshalb von seiner Mutter früher aus der Schule abgeholt. Fabian besuchte nachmittags mit Freunden noch den Jugendclub und kehrte abends pünktlich heim. Ein Telefonat, das er führte, kann nicht zugeordnet werden; die Mutter ging davon aus, dass Fabian mit einem Freund gesprochen hatte
- Am Tag des Verschwindes entschied Fabian, zuhause zu bleiben. Die Mutter fand bei ihrer Rückkehr gegen 15.30Uhr die Haustüre 1mal statt wie sonst üblich 2mal verschlossen vor. Die Vereinbarung mit Fabian lautete, dass er zuhause bleiben sollte. Nach einigen privaten Nachfragen nach dem Kind gab die Mutter gegen 20.00Uhr eine Vermisstenaneige auf.
- Zwischen Fabians Eltern gab es nach seinem Tod keinen Kontakt mehr.
- Ab September versuchte Matthias R. den Kontakt zu Fabian zu intensivieren, was dieser zuliess.
- Auf Kontaktversuche von Gina H. an Fabian reagierte dieser abweisend.
- Fabians Vater streitet ein Alkoholproblem ab.
- Die Beziehung zwischen ihm und Fabians Mutter wurde von ihr beendet.
- Zwischen der Angeklagten Gina H. und Matthias R. sei die Beziehung harmonisch gewesen; Fabian sei regelmäßig bei ihr in Reimershagen zu Besuch gewesen. Einzige Kritikpunkte von Gina H. an ihm seien Alkohol und Rauchen gewesen.
- Matthias R. äußert starke Zweifel an der Arbeit der Staatsanwaltschaft und der Polizei. Als Gründe nennt er, dass man ihn nicht persönlich über den Leichenfund informiert hatte und dass die Polizei Hinweisen auf ein im Dezember gefundenes Messer nicht nachgegangen sei.
- Die Angaben von Matthias R. zu der gewalttätigen Auseinandersetzung, die letztlich zum Kontaktabbruch zwischen ihm und Fabian führte, bleiben vage. Er streitet ab, Gina H. geschlagen zu haben. Danach sei Fabian weiterhin zu Gina H. zu Besuch gewesen. Fabian habe zu Gina H. manchmal "Mama" gesagt.
- Rund um die Einschulung gab es intensiven Kontakt zwischen Gina H. und Dorina L. Damals war Matthias R. nicht dabei gewesen.
- Die Trennung zwischen Gina H. und Matthias R. ging von ihm aus, er wollte mehr Freiraum. Gina H. sei sehr eifersüchtig gewesen.
- Viele der ursprünglichen Aussagen von Matthias R. über Gina H. (dass sie eifersüchtig sei, dass er ihr die Tat zutraute) werden vor Gericht relativiert.
- Auch verstrickt Matthias R. sich in Widersprüche.
3. Verhandlungstag: Dienstag, 05. Mai 2026
Ablauf/TOPs:
- der einzige für diesen Verhandlungstag geladene Zeuge ist der Vater von Fabian, dessen Vernehmung fortgesetzt werden soll (Quelle)
- Beweisantrag der Verteidigung: ein im Dezember in einer Mülltonne durch Herrn L. gefundenes Messer soll sichergestellt und untersucht werden.
Neue Informationen:
- Die Rollenverteilung in der Beziehung zwischen Matthias R. und Gina H. wird durch den Zeugen beschrieben mit "Er habe immer viel gearbeitet, Gina H. habe sich um den Haushalt gekümmert"
- Matthias R. macht eine psychische Erkrankung von Gina H. öffentlich, weswegen sie vor der Beziehung zu ihm bereits stationär behandelt worden ist; er beschreibt es als "eine Art Persönlichkeitsstörung"; alle 6 Wochen habe Gina H. einen Psychotherapeuten aufgesucht; im Alltag machte sich die Erkrankung nicht bemerkbar, ab und an hätte Gina H. sich zurückgezogen.
- Matthias R. arbeitet als Metallbauer; Gina H. hatte nicht gearbeitet, aber sie hat eine Rente bekommen;
- Matthias R. hat Gina H. regelmäßig finanziell unterstützt.
- Der Pickup von Gina H. wurde durch einen Kredit finanziert, die Versicherung hierfür von ihren Großeltern übernommen.
- Die Staatsanwaltschaft ist davon überzeugt, dass bei dem Mord an Fabian auch finanzielle Überlegungen eine Rolle spielten
- Gina H. war bei ihren Großelter aufgewachsen zusammen mit ihrer Schwester, weil die Mutter ein Drogenproblem hatte
- Die Beziehung zum Vater ihres Kindes war gewaltsam gewesen und auch ein Alkoholproblem habe bestanden.
- Gina H. sei einmal Opfer eines Vergewaltigungsversuchs geworden.
- Eine Schwangerschaft von Gina H. und Matthias R. haben beide einvernehmlich beendet.
- Gina H. hat in der Beziehung einen Kontrollzwang entwickelt.
- Für immer neue Wünsche sei kein Geld dagewesen wie beispielsweise neue Pferde.
- Viele Chatnachrichten wurden ausgetauscht zwischen Gina H. und Matthias R. über die Krise bzw. das Ende ihrer Beziehung; der Kontakt zwischen Matthias R. und der Mutter von Fabian war ebenso ein Störfaktor wie Fabian selbst, um den es immer wieder Streit gegeben hatte.
- Beide sinnierten über ein neues Leben ohne die Kinder und ohne die Verpflichtungen wegen der Tiere.
- Nach vorübergehender (auch körperlicher) Wiederannäherung kommt es am 9. Oktober 2025 zu einem erneuten großen Streit.
- Am 10. Oktober verschwindet Fabian. Matthias R. war normal bei der Arbeit und anschliessend einen Termin in einer Autowerkstatt gehabt. Dorina L. informierte ihn per Telefon um 16.53Uhr darüber, dass das Kind verschwunden sei. Mit den Stunden habe er sich immer mehr Sorgen gemacht und schliesslich selbst um 20.00 einen Suchaufruf auf Facebook gepostet. Kurz danach habe er Gina H. über das Verschwinden von Fabian informiert; diese habe schockiert reagiert und angeboten, bei der Suche zu helfen.
- Ab 15.00Uhr ist Gina H. am Tag von Fabians Verschwinden (er war zu diesem Zeitpunkt bereits tot und sie wusste offiziell nichts von seinem Verschwinden) war sie vermehrt online und auf Polizeiseiten unterwegs, lt. Staatsanwalt Nowack konkret auf Vermisstenseiten.
- Am 10. Oktober will Gina H. nach eigenen Angaben nach Güstrow gefahren sein, um für ihre Großeltern Bankgeschäfte zu erledigen. Wegen vergessener Bankkarten sei sie nochmal zurück und erneut nach Güstrow gefahren. Anschliessend traf sie sich mit einem Bekannten an einem See.
- Es gibt Aufnahmen einer Überwachungskamera eines Elektrogeschäfts in Güstrow, gerade einmal 100m von Fabians Wohnort entfernt. Diese zeigen den auffälligen Pickup von Gina H. gegen 10.45Uhr und 9min später zurückfahren. In diesem Zeitraum deaktivierte sich das Handydisplay von Fabian.
- Eine Handyaufnahme von 11.19Uhr von Gina H.s Handy zeigt einen Wald, 1.600m vom späteren Tatort entfernt. Kurz danach wurde das Handy ausgeschaltet.
- Im Auto von Gina H. wurden an einer Papierrolle Blutspuren von Fabian gefunden und Fasern seines Pullovers, der erst Anfang September und damit nach dem Kontaktabbruch zu Gina H. erworben worden war.
- An der Leiche von Fabian wurden Spuren einer Reithose gefunden.
- Die Google-Suchen von Gina H. sind auffällig. Am 10. Oktober 2025 um 19.22Uhr (noch bevor sie über das Verschwinden informiert war) googelte sie nach "Vermisste Person Güstrow". Einen Tag später nach "Fressen Wildschweine tote Menschen?".
- Matthias R. bestätigt, dass die beiden seit Januar wieder ein Paar sind.
- Gegenüber einer Mitarbeiterin des Jugendamts hatte Gina H. folgendes gesagt: sie verstehe nicht, dass um den toten Fabian "so ein Gewese gemacht wird und ein großer Trauergottesdienst, es würden doch täglich Kinder sterben oder vermisst werden"
- RA Löcker versucht, die finanzielle Lage der Angeklagten zu relativieren. Ihr Einkommen habe bei 1.400€ Rente netto gelegen, die Ausgaben für die Pferde bei 250-300€ je Monat. "Ihr ging es wirtschaftlich gut".
- Eine Trauerrede für die Beerdigung von Fabian wurde von Gina H. verfasst; sie hatte dazu ChatGPT eingesetzt.
- Matthias R. traut der Angeklagten die Tat nicht zu, er erkennt kein Motiv. Das steht im Gegensatz zu seiner Aussage gegenüber der Polizei vom 14. Oktober 2025, dem Tag des Leichenfundes. Damals gab er an, Gina H. alles zuzutrauen wegen ihrer Eifersucht und der nicht verkrafteten Trennung.
4. Verhandlungstag: Mittwoch, 13. Mai 2026
Ablauf/TOPs:
- geplant:
- ab 11.00 Uhr: verlesen von Audiodateien
- ab 13.00 Uhr: Fabians Klassenlehrerin und von 14:45 Uhr bis 15:45 Uhr zwei von Fabians Freunden, dann die Mutter eines seiner Freundes sowie ein Bürger, der Beobachtungen zu einem orangen Pickup machte, vernommen werden. Für die Vernehmung der beiden Freunde ist zu erwarten, dass die Öffentlichkeit ausgeschlossen wird, weil sie noch Kinder sind (§ 171b Abs. 2 GVG).
Quelle:https://www.fr.de/panorama/mordprozess-fabian-rostock-aktuell-news-guestrow-zr-94281545.html (Update vom 6. Mai, 21:35 Uhr) - ab 11.00 Uhr: verlesen von Audiodateien
Neue Informationen:
5. Verhandlungstag: Donnerstag, 21. Mai 2026
Ablauf/TOPs:
Neue Informationen:
6. Verhandlungstag: Mittwoch, 27. Mai 2026
Ablauf/TOPs:
Neue Informationen:
7. Verhandlungstag: Donnerstag, 28. Mai 2026
Ablauf/TOPs:
Neue Informationen:
8. Verhandlungstag: (Termin noch unbekannt)
Ablauf/TOPs:
Neue Informationen:
9. Verhandlungstag: (Termin noch unbekannt)
Ablauf/TOPs:
Neue Informationen:
10. Verhandlungstag: (Termin noch unbekannt)
Ablauf/TOPs:
Neue Informationen:
11. Verhandlungstag: (Termin noch unbekannt)
Ablauf/TOPs:
Neue Informationen:
12. Verhandlungstag: (Termin noch unbekannt)
Ablauf/TOPs:
Neue Informationen:
13. Verhandlungstag: (Termin noch unbekannt)
Ablauf/TOPs:
Neue Informationen:
14. Verhandlungstag: (Termin noch unbekannt)
Ablauf/TOPs:
Neue Informationen:
15. Verhandlungstag: (Termin noch unbekannt)
Ablauf/TOPs:
Neue Informationen:
16. Verhandlungstag: (Termin noch unbekannt)
Ablauf/TOPs:
Neue Informationen:
17. Verhandlungstag: (2. Juli 2026)
Ablauf/TOPs:
- Verkündung des Urteils (geplant, kann sich natürlich noch nach hinten veschieben, wenn mehr Verhandlungstage benötigt werden)
Neue Informationen:
Informationen rund um den Fall Fabian
Das Opfer
Name: Fabian Lange (8), Grundschüler, 2. Klasse an der Georg Friedrich Kersting-Grundschule(Quelle 1) (alternative Quelle 1) (Quelle 2)
Wohnort: Güstrow, Schweriner Straße
Wohnumstände: lebte mit seiner Mutter zusammen; die Eltern leben getrennt
Personenbeschreibung: 8 Jahre, 144cm groß, kräftige Statur, kurze blonde Haare, blaue Augen (Quelle: Suchplakat)
Die Eltern:
- Mutter
Vorname: Dorina Lange (Quelle)
Wohnort: Güstrow, Schweriner Straße (Quelle)
Anwaltlich vertreten durch: Christina Habetha - Vater:
Name: Mathias R. (Quelle)
Wohnort: Zehna, Groß Breesen (ca. 11km südlich von Güstrow)
Informationen zu den Personen und zur Vorgeschichte des Verschwindens
- Über Fabian
Fabian besuchte die 2. Klasse der Grundschule
Fabian spielte im Verein Fußball - Beziehung zum Vater
der Kontakt zum Vater war erst kürzlich wieder aufgenommen worden (welcher Zeitpunkt hier gemeint ist ist nicht näher erläutert); der Vater war nach der Trennung in einer langjährigen Beziehung zu seiner Ex-Freundin Gina H. (29); Trennung war im August 2025 (Ex-Freundin) - Fabian hatte ein Handy zur Verfügung, das bei seinem Verschwinden zuhause liegen blieb
Chronologie
Vorgeschichte *)
| Jahr | Monat | Ereignis/Info |
| 2015 | Kennenlernen und Zusammenkommen von Fabians Eltern | |
| 2017 | März | Geburt von Fabian |
| 2018 | Trennung der Eltern, danach gemeinsame Erziehung, regelmäßiger Kontakt zwischen Fabian und beiden Elternteilen | |
| 2021 | April | Kennenlernen von Matthias R. und Gina H., der späteren Tatverdächtigen |
| 2022/2023 | Jahreswechsel | körperliche Auseinandersetzung zwischen Matthias R. und Gina H., die Fabian miterlebte |
| 2023 | Kontraktabbruch zwischen Fabian und Matthias R., der von dem Kind ausging und Folge der beobachteten Auseinandersetzung war | |
| 2023 | Mai/Juni | Chats von Gina H. hinsichtlich Aggressionen von Matthias R. (Arm gebrochen) |
| 2023 | Juli | Chats von Gina H. an Fabians Mutter Dorina L. hinsichtlich Kontaktes zwischen Fabian und Matthias R. |
| 2024 | Herbst | Einschulung von Fabian, anwesend ist Gina H. nicht aber Matthias R. |
| 2025 | August | Trennung von Matthias R. und Gina H., die Trennung ging von ihm aus; auch ein Grund hierfür war dass die "explosive" Beziehung den Kontakt zwischen Vater und Sohn gefährdete |
| 2025 | September | Post von Gina H. auf ihrem Social-Media-Account „Vor 2 Wochen wurde ich verlassen“ |
| 2025 | September | Matthias R. hat nach der Trennung wieder Kontakt zu Fabian |
| 2025 | September | Matthias R. hat Kontakt mit Dorina L. er wäre von G manipuliert worden |
| 2025 | Oktober | Am Vorabend des Verschwindens bestätigt Matthias R. erneut das Beziehungsende zu Gina H. wegen dem nun vorhandenen Kontakt zu Fabian nicht wieder aufnehmen zu wollen |
* 1. Zusammenstellung der Vorgeschichte durch Foxie123
Chronologie des Verschwindens
Freitag, 10. Oktober 2025 - Der Tag des Verschwindens
Fabian war am Tag zuvor (Donnerstag) wegen Unwohlseins und Nasenbluten früher von der Schule heimgekommen. (Quelle)
Am Freitag blieb er der Schule fern. Seine Mutter musste bis 15.30 arbeiten und fand eine leere Wohnung vor.
Am Abend erstattet die Mutter eine Vermisstenanzeige bei der Polizei.
Freitagabend, 10. Oktober 2025 - Dienstag, 14. Oktober 2025
Umfangreiche Suchmaßnahmen in und um Güstrow; dazu zählt die Absuche leerstehender Häuser aber auch die Suche an Gewässern und die Befragung von Anwohnern. Zum Einsatz kamen auch Polizeihunde. (Quelle)
Von einem Verbrechen geht die Polizei zunächst nicht aus (Quelle)
Aktenzeichen XY fasst die Suchmaßnahmen wie folgt zusammen:
Vier Tage lang durchkämmten Hundertschaften der Polizei die Umgebung rund um Güstrow und Zehna, dem Wohnort seines Vaters. Das Hauptaugenmerk lag dabei auf zwei Seen und Gebiete rund um die Gewässer.Quelle:
https://www.zdfheute.de/panorama/kriminalitaet/aktenzeichen-xy-november-2025-mord-8-jaehriger-guestrow-100.html bzw.
https://www.dailymotion.com/video/x9uygbq
Dienstag, 14. Oktober 2025 - Tag des Leichenfundes
Am Vormittag fand eine Frau, die zusammen mit einer Freundin spazieren war, Fabians Leiche, rund 15km von Fabians Wohnort entfernt. Die Auffinderin ist personengleich mit der Ex-Freundin von Fabians Vater, der späteren Angeklagten.
Der Leichenfundort befindet sich bei Klein Upahl nahe einem Tümpel; der Sender Ostseewelle beschreibt die Gegend so: Das Gebiet nahe der kleinen Gemeinde Klein Upahl besteht aus hügeligen Feldflächen unterbrochen von Wasserlöchern, Büschen und Bäumen. Angrenzend befinden sich auch Wälder. Zunächst war die Rede davon, dass der Junge in einem Waldstück gefunden wurde. Am Mittwoch durchsuchten die Beamten vor allem das Umfeld eines Tümpels penibel. Nowack, der selbst nicht vor Ort war, sei auch ein schwer einsehbares Waldstück als Fundort genannt worden, allerdings mit Schilf in der Nähe. Dementsprechend sei gegebenenfalls das Gebüsch im Umfeld des Tümpels gemeint gewesen. (Quelle)

Quelle: Offenbach-Post online, abgerufen am 17. Oktober 2025
Original anzeigen (1,0 MB)Quelle: Sendung Aktenzeichen XY vom 05. November 2025 (min 1:56)
Ebenfalls bei Aktenzeichen XY wurde ein Foto gezeigt, das ein Zeuge am Tattag (10. Oktober 2025 gegen 14:58 Uhr) gemacht hatte:
Original anzeigen (1,1 MB)Quelle: Sendung Aktenzeichen XY vom 05. November 2025 (min 2:04)
Dienstag, 14. Oktober 2025 - Mittwoch, 15. Oktober 2025:
Suchmaßnahmen rund um den Leichenfundort; der nahe gelegene Tümpel wurde abgelassen und Sondengänger suchten nach Gegenständen (wahrscheinlich nach der Tatwaffe)
Mittwoch, 15. Oktober 2025 ff:
Die Polizei richtet eine Mordkommission ein (Quelle)
Obduktion und anschließender DNA-Test; dadurch konnte die Identität bestätigt werden; genaue Todesursache ist unbekannt, es wurde Gewalteinwirkung auf das Kind festgestellt (Quelle 1) (Quelle 2)
Montag, 20. Oktober 2025 und evtl. Dienstag, 21. Oktober 2025:
Suchmaßnahme auf einem Milchwirtschaftsbetrieb in der Nähe von Reimershagen (Quelle)
Mittwoch, 22. Oktober 2025 ff:
Nach der abgeschlossenen Obduktion wurde die Leiche des Kindes freigegeben (Quelle)
Donnerstag, 23. Oktober 2025:
Durchsuchung eines Entsorgungshofs bei Karow (Quelle)(Quelle 2) (Quelle 3)
Mittwoch, 05. November 2025:
Es wird bekannt, dass Fabian bereits am Tag seines Verschwindens getötet und seine Leiche angezündet wurde (Quelle)
Präsentation des Falles in der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY - ungelöst" (Quelle)(alternative Quelle)
Donnerstag, 06. November 2025:
Durchsuchung mehrerer Gebäude/Wohnungen, Festnahme einer tatverdächtigen Frau (Quelle)(alternative Quelle). In einem Pressestatement des Staatsanwalts Nowack berichtete er von einer ganz aktuellen Verhaftung einer weiblichen Person wegen des dringenden Verdachts auf Mord an Fabian. Über die genaue Identität der Person wurde nichts verlautbart, ganz bewußt um der Unschuldsvermutung Rechnung zu tragen und keine Identifizierung zu erlauben. Verschiedene Zeitungsartikel identifizieren die Tatverdächtige als die Ex-Freundin von Fabians Vater Gina H. Sie war auch diejenige, die die Leiche des Kindes gefunden hatte. Die bislang öffentlichste Bestätigung, dass es sich bei der Tatverdächtigen um Gina G. handelt, stammt von der Anwältin von Fabians Mutter, RA Habetha, die gegenüber dem NDR diese Information nannte (Quelle)
Donnerstag, 20. November 2025:
Neuer Suchaufruf der Ermittler nach Informationen zu einem auffälligen orangenen Rover-Pickup (siehe Pressemeldungen). Es werden Zeugen gesucht, die das Fahrzeug und zugehörige Personen im tatrelevanten Zeitraum am 10. Oktober 2025 zwischen 10.50 Uhr und 15.00 Uhr in der Gegend gesehen haben (Quelle1)(Quelle2)
Mittwoch, 03. Dezember 2025:
Haftprüfungstermin am Amtsgericht Rostock mit dem Ergebnis, dass die Tatverdächtige weiterhin in Untersuchungshaft bleiben muss (Quelle)
RA Ohm legt umgehend Bschwerde gegen diesen Beschluss ein (Quelle)
Eine für die Öffentlichkeit neue Zeugenaussage wird publik, wonach ein Zeuge am Tag des Verschwindens zwischen 12.30 - 12.35 Uhr direkt bei Klein Upahl das Auto von Gina H. gesehen hat. (Quelle)
Donnerstag, 04. Dezember 2025:
Rund um den Auffindeort wird eine Wiese durchsucht. Gesucht wird nach tatrelevanten Gegenständen. Mindestens ein schwarz-rotes Tuch und eine Weihnachtsgirlande werden sichergestellt (Quelle)(Quelle (Video))
Die Suche ergibt keine neuen Erkenntnisse (Quelle)
Freitag, 19. Dezember 2025:
Die Haftbeschwerde wird vom Landgericht Rostock abgeleht (Quelle) (Quelle 2)
Montag, 09. März 2026:
Die Staatsanwaltschaft Rostock gibt in einer Pressemitteilung das Ende der Ermittlungen und die gleichzeitige Anklageerhebung gegen Gina H. bekannt. Die Anklage lautet auf "heimtückischen Mordes und aus sonst niedrigen Beweggründen zum Nachteil des achtjährigen Fabian" und wurde beim Landgericht Rostock eingereicht.
Mittwoch, 15. April 2026:
Zulassund der Anklage beim Landgericht Rostock. Stand heute (05.11.2025) sind nur sehr wenige Informationen bekannt. Die Verhandlung soll am 28. April 2026 starten, anberaumt sind vorerst insgesamt 17 Verhandlungstage. (Quelle)
Gesicherte Ermittlungsergebnisse
Verlassen der Wohnung
- 10. Oktober 2025 gegen 10:50 Uhr (Quelle)(alternative Quelle)
Gegenstände, die er bei sich führte
- Kleidung, wahrscheinlich Jogginghose, Pulli, Turnschuhe Marke Generic (Quelle)
Gegenstände, die er zurück ließ
- Handy (Quelle)
- Jacke
Abholung/ Treffen mit dem Täter
- Fabian wurde wahrscheinlich in Güstrow in einen PKW gebracht (Quelle: Aussage des Leitenden Ermittlers während der Sendung Aktenzeichen XY vom 05. November 2025, min. 39:09
Tötung
- Fabian wurde schon unmittelbar nach seinem Verschwinden getötet (noch am 10. Oktober 2025, Tatzeitraum zwischen 11.00 Uhr und 15.00 Uhr) (Quelle: Aussage des Leitenden Ermittlers während der Sendung Aktenzeichen XY vom 05. November 2025, min. 39:20)
- Die am Dienstag, 14. Oktober aufgefundene Leiche wurde per DNA-Untersuchung als die des kleinen Fabian identifiziert (Quelle)
- Fabian wurde Opfer eines Gewaltverbrechens (Quelle)
- Der Täter versuchte, den Leichnam zu verbrennen (Quelle), "vermutlich zur Verschleierung der Spurenlage" (Quelle)(alternative Quelle)
- Ein Sexualdelikt wird ausgeschlossen (Quelle)
- Der Junge wurde erstochen (Quelle)
- Der Fundort ist der Tatort (diese Information wurde erst in der Pressemitteilung vom 9. März 2026 bestätigt) (Quelle)
Zeugen im Mordfall Fabian
Mögliche Zeugen in dem Ermittlungsverfahren sind:
(Liste unvollständig, bitte ergänzen)
- Dorina L. (Mutter von Fabian und Zeugin für den Ablauf des frühen Freitagmorgen am 10. Oktober 2025)
- Gina H. (Ex-Freundin des Vaters und Auffinderin der Leiche am 14. Oktober 2025; mittlerweile besteht ein dringender Tatverdacht gegen sie)
- Freundin von Gina H. (Zeugin für das Auffinden am 14. Oktober 2025)
- Freund 1 von Gina H. (Zeuge für eine Vorabauffindung der Leiche bereits in der Nacht vom 13. Oktober 2025 auf den 14. Oktober 2025)
- Freund 2 von Gina H. (Zeuge für eine Vorabauffindung der Leiche bereits in der Nacht vom 13. Oktober 2025 auf den 14. Oktober 2025)
- Landwirt (bei ihm hatte Gina H. eilig am Wochenende nach Fabians Verschwinden die Abholung von Pferdemist beauftragt)
- Zeuge, der seinen Kollegen Essen aufs Feld gebracht hat, sah das Auto von Gina H. am Tag des Verschwindens nach Mittag (zwischen 12.30 und 13.00 Uhr) aus dem Wald kommen und in Richtung Klein Upahl fahren; der Zeuge kennt Gina H. (Quelle)
Informationen zur Tatverdächtigen und dem Verdacht gegen sie
Erstmals in der Pressemitteilung vom 9. März 2026 wurde die Identität der Tatverdächtigen bestätigt und konkret ihr Name als "Gina H." genannt (Quelle).
Gegen die Tatverdächtige wurde Anfang November 2026 ein Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts des Mordes an Fabian erlassen. Die Tatverdächtige sitzt in Untersuchungshaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Eine Haftprüfung und eine Haftbeschwerde waren erfolglos.
Im März 2026 wurde Anklage "wegen heimtückischen Mordes und aus sonst niedrigen Beweggründen zum Nachteil des achtjährigen Fabian" erhoben.
Das Verfahren am Landgericht Rostock könnte schon im Mai 2026 beginnen.
Infos
Name: Gina H., die Exfreundin von Fabians Papa (Quelle)
Alter: 29
Familienstand: ledig, 1 Kind (7)
Wohnort: Reimershagen (bei den Großeltern)
Anwaltlich vertreten durch: Alexander Ohm (Pflichtverteidiger), Thomas Löcker (Wahlverteidiger)
Beziehung zu Fabian
Laut eigenen Aussagen war sie wie eine Mutter für den Jungen, seit sie über einen Zeitraum von 4 Jahren mit Fabians Vater zusammen war.
Während der Beziehung sei Fabian oft an ihrem Wohnort in Reimertshagen gewesen und habe dort mit ihrem Kind und anderen Kindern der Nachbarschaft gespielt.
Der Tatverdacht
Laut Pressemitteilung vom 09. März 2026 soll die Tatverdächtige "den Jungen unter einem Vorwand aus dem Haus gelockt haben" und ihn in ihrem Auto zum späteren Tatort gebracht und mit einem Messer getötet haben. Die Leiche wurde mit Hilfe eines Brandbeschleunigers angezündet.
Aber welche Spuren und Indizien gibt es gegen sie?
Die folgende Liste enthält das, was im aktuellen Verfahren über die Live-Ticker bekannt wird.
1. Forensische Spuren
| Art des Indizes/Beweises | Datum/Sicherstellung | Fundort | Verursacher | Beschreibung | Quellen |
| Faserspuren | 14.10.2025 | Pulloverbund Fabian | unbekannt | Fasern einer Reithose | [2] |
| Faserspuren | 14.10.2025 | Auto von Gina H., Rückbank | Fabian | Fasern des Pulis, den Fabian bei seinem Tod anhatte; der Pulli war erst Anfang September gekauft worden und damit erst nach dem Kontaktabbruch zu Gina H. | [2] |
| Blutspuren | Auto von Gina H., Innenseite einer Papierrolle | Fabian | Kleinster Blutfleck | [2] | |
| Schuhe (unklar) | 14.10.2025 | unbekannt | Fabian | Im Gerichtssaal wurde am 2. Verhandlungstag ein Foto von Turnschuhen gezeigt. Entgegen der Angaben von Dorina L. könnten die Schuhe also doch nach dem Verschwinden aufgetaucht sein. | [1] |
| Aufnahmen Überwachungskamera | 10.10.2026 10.45Uhr | Elektronikgeschäft, 100m von der Wohnung von Fabian entfernt | Auto Gina H. | Das Auto fuhr um diese Zeit in Richtung zu Fabians Wohnung | [2] |
| Aufnahmen Überwachungskamera | 10.10.2026 10.54Uhr | Elektronikgeschäft, 100m von der Wohnung von Fabian entfernt | Auto Gina H. | Das Auto fuhr um diese Zeit in Richtung von Fabians Wohnung weg | [2] |
| Handyfoto | 10.10.2026 11.19Uhr | Handy Gina H. | Gina H. | Foto im Wald; Standort ist 1.600m vom späteren Leichenfundort entfernt | [2] |
2. Elektronische Spuren
| Art des Indizes/Beweises | Datum/Sicherstellung | Fundort | Verursacher | Beschreibung | Quellen |
| Chatnachrichten | Sommer 2023 | Gina H., Dorina L. | Intensiver Austausch, v.a. rund um Fabians Einschulung; zu dieser Zeit herrschte kein Kontakt zwischen Fabian und seinem Vater | [1] | |
| Chatnachricht | 04.2025 | Handy Dorina L. (?) | Gina H. | Zitat t-online: "Gina H. schreibt, Matthias R. sei Fabian und auch ihr gegenüber aggressiv gewesen. Dass Fabian seinen Vater nicht sehen wolle, könne sie nachvollziehen. R. drohe, mit Gina H. Schluss zu machen, sollte H. sich weiter an Dorina L. wenden, heißt es in der Chatnachricht. In einer weiteren Chatnachricht beschreibt Gina H., auch ihr eigener Sohn habe Angst vor Matthias R. gehabt." | [1] |
| Chatnachricht | 08.2025 | Matthias R. | Zitat t-online: "Matthias R. äußert sich zu seiner Chatnachricht, in der er geschrieben hatte, H. habe ihn "manipuliert". "Das ist doch normal, dass man eine Woche nach der Trennung sauer ist", sagt R. Das würde er heute so nicht mehr sagen. Allerdings sei es durchaus so, dass er sich während der Beziehung von Gina H. überwacht gefühlt habe." | [1] | |
| Sprachnachrichten | 08.2025 | Matthias R./Gina H. | Zitat t-online: "In Sprachnachrichten an Gina H. vom August 2025 begründet R. seine Entscheidung zur Trennung. Er wirft ihr "extremen Kontrollzwang" vor. Er habe ihr sogar Bescheid geben müssen, wenn er sich etwas zum Trinken geholt habe. Gina H. antwortet mit weinerlicher Stimme. "Ich bin fertig, du hast mich zurückgelassen, das zerstört mich. Ich will nicht mehr und ich kann nicht mehr. Ich bin den ganzen Tag nur am Spucken und am Zittern, habe die letzten Nächte nur noch geheult." | [2] | |
| Sprachnachrichten | 08.2025 (Zeitpunkt unklar) | Matthias R./Gina H. | "Wie soll ich für dich da sein, wenn ich nur arbeiten bin? Warum bin ich arbeiten? Und dann bekomme ich die Schuld, dass ich nicht für dich da bin. Ich musste arbeiten gehen, dass du deine Rechnungen zahlen kannst. Ich kann doch nicht mehr als arbeiten gehen und dir das Geld andauernd geben." | [2] | |
| Sprachnachrichten | 08.2025 (Zeitpunkt unklar) | Matthias R./Gina H. | "Gina H. habe "immer mehr" gewollt, neue Pferde etwa. "Wie? Wenn kein Geld dafür da ist?" Immer wieder habe Gina H. "ich, ich, ich" gesagt. Matthias R. berichtet auf Nachfrage des Vorsitzenden Richters, in dieser Zeit seien viele Rechnungen gekommen. "Das ist mir alles über den Kopf gewachsen."" | [2] | |
| Chatnachricht | 05.09.2025 | Handy Dorina L. | Matthias R. | "Gina hat über mich und mein Leben bestimmt und das ist vorbei. Meine Ex hat mich manipuliert" | [1] |
| Chatnachrichten | 19.09.2025 | Matthias R./Gina H. | Zitat t-online: Er habe "oft angefangen zu reden". Und dann fällt zum ersten Mal der Name Fabian: "Warum durfte ich das mit Fabian nicht klären?" Der Richter hakt nach: "Was war mit Fabian? Warum ließ Sie Frau H. das nicht klären?" Hintergrund ist, dass Fabian mutmaßlich nach einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen Gina H. und R. seinen Vater nicht mehr besuchen wollte. Gina H. antwortete damals per Chat: "Ja, ich habe den Kindern mehr vertraut als dir. Ich habe immer im Sinne der Kinder gehandelt. Wir haben uns viel wegen der Kinder gestritten, vor allem wegen Fabian. Fabian wollte immer nicht, dass du da bist." Gina H. schrieb, R. habe Fabian öfter "den Arsch versohlt", davon habe sie nie etwas gehalten. R. antwortete H.: "Eigentlich ist das eine Sache zwischen mir und Dorina, was mit Fabian ist." | [2] | |
| Chatnachrichten | 19.09.2025 (Zeitpunkt unklar) | Matthias R./Gina H. | "Soll ich Fabian aufgeben? Ich liebe Fabian genauso sehr wie dich." Gina H. antwortete: "Wir werden kein glückliches Paar mehr hier auf diesen Dörfern. Wenn, müssten wir weg und ein neues Leben anfangen, wo uns keiner kennt." | [2] | |
| Sprachnachrichten | 19.09.2025 (Zeitpunkt unklar) | Gina H. an Matthias R. | "Ich werde mir nie wieder einen Partner suchen, der ein Kind hat." Nicht Fabian sei das Problem, aber der ständige Kontakt zu Ex-Partnern, zur Familie. Dann sagte sie: "Ich möchte nicht mehr leben. Ich habe dafür keine Kraft mehr. Selbst wenn ich gehe, werde ich mich von dir nicht verabschieden. Vielleicht interessiert es dich auch schon gar nicht mehr, weil du 'ne Neue hast." | [2] | |
| (Sprach-)Nachrichten | 05.10.2026Gina H./Matthias R. | Zitat t-online: Am 5. Oktober 2025 hatten Gina H. und Matthias R. erneut Kontakt, "fast minütlich", wie der Richter betont. Gina H. sagte: "Du willst keine Veränderung und ich soll das alles so akzeptieren. Ich gehe daran kaputt. Ich möchte mit dir mein Leben leben, ohne den ganzen scheiß Anhängsel." Gina H. will, das wird deutlich, raus aus den alten Familienstrukturen und ein neues Leben mit Matthias R. beginnen. Auch mit Fabian? "Deine ganze Familie ist einfach nur asi", so H. in der Sprachnachricht. | [2] | ||
| Telefonat | 10.10.2025 12.49 Uhr | Matthias R./Gina H. | Telefongespräch von 7min. Matthias R. erinnert sich vor Gericht nicht mehr an den Inhalt des Gespräches. | [2] | |
| Sprachnachricht | 10.10.2025 ca. 13.00 Uhr | Matthias R. an Gina H. | Inhalt: Beziehungsprobleme | [2] | |
| Sprachnachricht | 10.10.2025 (Zeitpunkt unklar, "später") | Gina H. an Matthias R. | Ich will das alles nicht akzeptieren. Ich will uns hinbekommen. | [2] | |
| Sprachnachricht | 10.10.2025 17.25 Uhr | Matthias R. an Gina H. | Dich vermissen, Auto sauber machen, das ist ganz schön mistig. | [2] | |
| Chat- und Sprachnachrichten | 10.10.2025 (Zeitpunkt unklar, "später") | Matthias R/ Gina H. | Zitat t-online: Es geht weiter mit Chat- und Sprachnachrichten zwischen Fabians Vater und der Angeklagten Gina H. R. sagt, er mache sich Sorgen. Den Namen Fabian erwähnt er nicht. H. antwortet: "Was ist denn los? Was macht dir denn noch Sorgen?" Sie würde ja vorbeikommen, "aber ist Fabian nicht bei dir?" fragt sie via Sprachnachricht. Außerdem sagt sie, sie wolle "ungern auf Kameras zu sehen sein". Matthias R. hatte zu Hause mehrere Überwachungskameras. | [2] | |
| Chat- und Sprachnachrichten | 10.10.2025 19.19 Uhr | Gina H. | Zitat t-online: Um 19.19 Uhr fragt Gina H. Matthias R., ob man sich abends noch sehen könne. Aber: "Ich habe keine Lust auf dumme Fragen", betont sie. R. sagt, er habe keine Lust auf ein Treffen. H. entgegnet, sie finde das "komisch". Zu dem Zeitpunkt war Fabian bereits mehrere Stunden tot, das wussten Fabians Eltern aber noch nicht. | ||
| Google-Suche | 10.10.2025 19.22 Uhr | PC/Handy von Gina H. | Gina H. | Suche nach vermissten Personen in Güstrow; die Suche erfolgte bereits vor der Information durch Matthias R. an Gina H., dass sein Sohn vermisst wurde | [2] |
| Chatnachricht | 10.10.2025 (Zeitpunkt unklar, "abends") | Gina H. | Zitat t-online: Am Tag von Fabians Verschwinden bettelt H. Matthias R. regelrecht an, sich zu treffen. "Du belastest mich nicht", schreibt sie am Abend laut Protokoll mit mehreren Ausrufezeichen. "Bitte rede mit mir", fordert Gina H. | [2] | |
| Chatnachricht | 10.10.2025 20.17 Uhr | Matthias R. | "Mein Sohn Fabi ist weg."Zitat t-online: Erstmals spricht R. laut Protokoll mit H. über das Verschwinden seines Sohnes. Der Richter will wissen, warum H. "so intensiv nachfragt". Laut R. sei das normal gewesen. Der Richter: "Laut Chatverkehr in den vergangenen Jahren war das aber nicht so." Gina H. habe sonst nicht so energisch nachgefragt. | [2] | |
| Google-Suche | 11.10.2025 | PC/Handy von Gina H.k | Gina H. | Suche nach de Frage, ob Wildschweine tote Menschen fressen; diese Suche wurde noch vor dem Leichenfund durchgeführt | |
| Sprachnachricht | unklar, zwischen 10.10. und 14.10.2025 | wahrscheinlich: Handy Gina H. | Gina H. | Es wird eine Sprachnachricht von Gina H. an eine Bekannte abgespielt, die sie zu dem Zeitpunkt aufgenommen haben muss, als Fabian noch als vermisst galt. In der Sprachnachricht beklagt sie die angeblich schlechten Verhältnisse, in denen Fabian gelebt habe. Dabei nutzt sie in mindestens einer Aussage die Vergangenheitsform: "Fabian war ..." Er werde "seine Gründe gehabt haben, warum er weggelaufen ist", so Gina H. in der Sprachnachricht. Zu Hause seien die Familienverhältnisse von Fabian schwierig gewesen, er habe "nicht einmal Mittagessen bekommen", behauptet sie. Sie "hoffe, dass er nicht mit jemandem mitgegangen ist" | [1] |
| Gespräch | 11.2026 (kurz vor der Verhaftung von Gina H.) | Gina H. | Zitat t-online: aus einem Protokoll des Jugendamts, dessen Mitarbeiterinnen Gina H. im November besuchten, kurz vor ihrer Festnahme. Darin habe Gina H. angegeben, sie verstehe nicht, warum um den toten Fabian "so ein Gewese gemacht wird und ein großer Trauergottesdienst, es würden doch täglich Kinder sterben oder vermisst werden" | [2] | |
| Kommunikationsanalyse | langer Zeitraum | Gina H./Matthias R. | Zitat t-online: Nach Angaben des Gerichts wurde das Bundeskriminalamt in den Fall Fabian eingeschaltet. Die Spezialisten hätten den jahrelangen Chatverkehr zwischen R. und Gina H. ausgewertet. Das Ergebnis: Gina H. zeigte wenig Interesse am Befinden ihres Partners, teils gar keine Reaktion. Am Tag von Fabians Tod änderte sich das. Gina H. fragte siebenmal nach, was R. bedrückt. Nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft war sie es, die den achtjährigen Fabian Stunden zuvor mit sechs Messerstichen getötet haben soll. | [2] |
3. Sonstige Indizien
| Thema | Beschreibung | Quellen |
| Finanzielle Abhängigkeit | Gina H. soll auf regelmäßige finanzielle Unterstützung durch Matthias R. angewiesen gewesen sein. Eine Trennung hätte ihre finanzielle Situation verschärft. | |
| Fabian als Störfaktor | ||
| Eifersucht | ||
Pressemitteilungen
Samstag, 11. Oktober 2025
Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern
https://www.polizei.mvnet.de/Presse/Pressemitteilungen/?id=214940&processor=processor.sa.pressemitteilung
POL-HRO: Öffentlichkeitsfahndung nach 8-Jährigem Jungen aus GüstrowSamstag, 11. Oktober 2025
Nr.6135571 | 11.10.2025 | PP HRO | Polizeipräsidium Rostock
Güstrow (ots) -
Seit dem 10.10.2025, 18:30 Uhr wird der 8-Jährige aus Güstrow
vermisst.
Hinweise zu der Person nimmt die Polizei in Güstrow unter 03843 2660,
die Onlinewache unter www.Polizei.mvnet.de oder jede andere
Polizeidienststelle entgegen.
Für weitere Informationen nutzen Sie bitte den Link, der zur
Internetseite der Landespolizei M-V führt.
https://t1p.de/3uglx
Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern
https://www.polizei.mvnet.de/Presse/Pressemitteilungen/?id=214953&processor=processor.sa.pressemitteilung
POL-HRO: Öffentlichkeitsfahndung nach 8-jährigem Jungen aus Güstrow - Kind weiterhin vermisstSonntag, 12. Oktober 2025
Nr.6135736 | 11.10.2025 | PP HRO | Polizeipräsidium Rostock
Güstrow /Landkreis Rostock (ots) -
Seit dem gestrigen Tag wird ein 8-jähriger Junge aus Güstrow vermisst (siehe Pressemitteilung https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108746/6135571)
Am heutigen Tag liefen im Rahmen der Vermisstensuche umfangreiche Suchmaßnahmen. Hierbei wurde ein großes Waldgebiet in der Nähe von Groß Breesen (Gemeinde Zehna) abgesucht. Diesbezüglich waren u.a. mehrere Fährtenspürhunde von Rettungshundestaffeln als auch der Polizeihubschrauber im Einsatz. Weiterhin wurden die Anwohner im besagten Bereich von der Polizei befragt. Ebenso wurde neben einem Familiengrundstück in Groß Breesen, die Grundschule des Kindes samt Hortbereich in Güstrow durchsucht. Bislang verliefen die Suchmaßnahmen ergebnislos. Hinweise auf eine Straftat ergaben sich bisher nicht.
Am Tag waren über 70 Einsatzkräfte der Landespolizei und bis zu 29 Mitarbeiter der Rettungshundestaffeln im Einsatz.
Aufgrund der einsetzenden Dunkelheit und örtlichen Gegebenheiten werden die Suchmaßnahmen unterbrochen und am morgigen Tag weitergeführt.
Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass sich der Junge noch in Güstrow aufhält, bittet die Polizei die Bevölkerung auch in diesem Bereich auf das Kind zu achten. Sachdienliche Hinweise nimmt die Güstrower Polizei oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern
https://www.polizei.mvnet.de/Presse/Pressemitteilungen/?id=214966&processor=processor.sa.pressemitteilung
POL-HRO: Vermisster 8-Jähriger aus Güstrow - aktuelle Maßnahmen der Polizei (FOTO)Sonntag, 12. Oktober 2025
Schuhe des vermissten Kindes Details anzeigen
Schuhe des vermissten Kindes
Nr.6135946 | 12.10.2025 | PP HRO | Polizeipräsidium Rostock
Güstrow (ots) -
Die Suchmaßnahmen nach einem 8-jährigen Jungen aus Güstrow, der am
Freitag seine Wohnanschrift in der Schweriner Straße verließ, dauern
auch am heutigen Tag weiter an.
Derzeit konzentrieren sich Kräfte des Landesbereitschaftspolizeiamtes
auf das Wohnumfeld des Jungen und führen Befragungen insbesondere in
den umliegenden Straßenzügen durch. Ziel ist es, weitere Hinweise zum
möglichen Aufenthaltsort des Kindes zu erhalten.
Darüber hinaus werden derzeit Videoaufzeichnungen des öffentlichen
Personennahverkehrs umfangreich ausgewertet, um mögliche
Anhaltspunkte zum Bewegungsverlauf des Achtjährigen zu erhalten.
Zudem hat die Polizei neue Hinweise zur Bekleidung des Kindes
erhalten. Demnach soll der Achtjährige auffällige blaue Sportschuhe
der Marke "Generisch" mit der Aufschrift "Fashion Sport" getragen
haben.
Die Polizei bittet weiterhin alle Bürgerinnen und Bürger, die
Beobachtungen gemacht haben oder Angaben zum möglichen Aufenthaltsort
des Jungen machen können, sich um an die Polizei in Güstrow (Tel.
03843 266389) oder jede andere Polizeidienststelle zu wenden.
Link zur Öffentlichkeitsfahndung:
https://www.polizei.mvnet.de/Presse/Fahndungen/?id=214939&processor=p
rocessor.sa.pressemitteilung
Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern
https://www.polizei.mvnet.de/Presse/Pressemitteilungen/?id=214968&processor=processor.sa.pressemitteilung
POL-HRO: Vermisstensuche nach 8-jährigem Jungen in Güstrow - Polizei schaltet HinweistelefonMontag, 13. Oktober 2025
Nr.6136056 | 12.10.2025 | PP HRO | Polizeipräsidium Rostock
Güstrow (ots) -
Die Vermisstensuche nach einem 8-jährigen Jungen aus Güstrow, der seit Freitag vermisst wird, dauert weiterhin an. Zur Unterstützung der umfangreichen Suchmaßnahmen sind derzeit u. a. Rettungshundestaffeln aus Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg im Stadtgebiet im Einsatz.
Über den gesamten Tag hinweg sind mehr als 100 Einsatzkräfte der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern an den Suchmaßnahmen beteiligt. Hinzu kommen 26 Hundeführer mehrerer Rettungshundestaffeln aus Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg, die mit insgesamt 12 Flächensuch- und Mantrailerhunden im Einsatz sind.
Aktuell werden insbesondere potenzielle Versteckmöglichkeiten, darunter auch leerstehende Häuser und unzugängliche Bereiche im gesamten Güstrower Stadtgebiet, durchsucht. Zudem führen die Kräfte des Landesbereitschaftspolizeiamtes ihre Befragungen im Wohnumfeld des Jungen sowie in den angrenzenden Straßenzügen fort. Auch der Polizeihubschrauber ist in den Einsatz eingebunden.
Um die Suche zu unterstützen, hat die Polizei nun ein Hinweistelefon eingerichtet, über das Bürgerinnen und Bürger weiterhin Hinweise zum Aufenthaltsort des Jungen melden können. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0800 5977268 an die Polizei zu wenden.
Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern
https://www.polizei.mvnet.de/Presse/Pressemitteilungen/?id=215009&processor=processor.sa.pressemitteilung
POL-HRO: Öffentlichkeitsfahndung nach 8-Jährigem - Junge aus Güstrow weiterhin vermisstDienstag, 14. Oktober 2025
Nr.6136973 | 13.10.2025 | PP HRO | Polizeipräsidium Rostock
Güstrow (ots) -
Seit Freitagabend befinden sich Polizei, Freiwillige Feuerwehr, Rettungshundestaffeln und Freiwillige aufgrund eines vermissten 8-jährigen Jungen aus Güstrow im Dauereinsatz.
Die in diesem Zusammenhang bereits umfangreichen Suchmaßnahmen der vergangenen Tage wurden auch heute weiter intensiviert und fortgesetzt. So sind Beamte des Landesbereitschaftspolizeiamtes seit dem frühen Vormittag fortlaufend mit der Absuche weiterer Geländeabschnitte sowie leerstehender Grundstücks- und Gebäudeflächen in Güstrow und dem direkten Umland betraut. Unterstützung erhalten die Einsatzkräfte weiterhin durch zahlreiche Fährtenspürhunde von Rettungshundestaffeln. Diese unterstützten auch die gewässerseitige Absuche des Inselsees, während die Freiwillige Feuerwehr Güstrow unter Einsatz zweier Schlauch- bzw. Flachboote den Sumpfsee und die Nebel abgesucht hat.
Durch Beamte der Kriminalpolizei wurden zudem diverse Befragungen im persönlichen sowie schulischen Umfeld des Jungen durchgeführt. Darüber hinaus wurde die große Anzahl der über das geschaltete Hinweistelefon (Tel.: 0800 5977268) eingegangenen Mitteilungen ausgewertet. Dennoch bleibt der vermisste Junge weiterhin unbekannten Aufenthalts.
Auch am heutigen Tag befanden sich rund 200 Einsatzkräfte der Landespolizei und der Rettungshundestaffeln im Einsatz. Aufgrund einsetzender Dunkelheit werden die operativen Suchmaßnahmen unterbrochen und am morgigen Tag fortgesetzt. Das Hinweistelefon bleibt durchgehend für die Annahme weiterer sachdienlicher Hinweise besetzt.
Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern
https://www.polizei.mvnet.de/Presse/Pressemitteilungen/?id=215030&processor=processor.sa.pressemitteilung
POL-HRO: Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Rostock und des Polizeipräsidiums Rostock zum Leichenfund eines Kindes im Bereich Klein UpahlDonnerstag, 16. Oktober 2025
Nr.6137519 | 14.10.2025 | PP HRO | Polizeipräsidium Rostock
Güstrow (ots) -
Am heutigen Vormittag wurde nach einem Zeugenhinweis in einem Waldstück unweit Klein Upahls der Leichnam eines Kindes aufgefunden. Einsatzkräfte der Polizei sperrten den Fundort weiträumig ab. Die Kriminalpolizeiinspektion Rostock ermittelt.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen muss davon ausgegangen werden, dass es sich vorbehaltlich der rechtsmedizinischen Untersuchung um den seit Freitag vermissten achtjährigen Jungen aus Güstrow handelt. Die zweifelsfreie Identifizierung steht noch aus und ist Gegenstand der laufenden Untersuchungen. Die Mutter des Vermissten wurde informiert und wird durch speziell geschultes medizinisches Personal betreut.
Die Kriminalpolizei führt die weiteren Ermittlungen in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft fort. Nach derzeitigem Ermittlungsstand ist von einem Fremdverschulden auszugehen.
Weitere Auskünfte werden - sobald möglich - über die zuständige Staatsanwaltschaft Rostock erfolgen.
Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern
https://www.polizei.mvnet.de/Presse/Pressemitteilungen/?id=215118&processor=processor.sa.pressemitteilung
POL-HRO: Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft und dem Polizeipräsidium Rostock - Zeugenaufruf zur Erhellung ereignisrelevanter Umstände nach dem Auffinden eines Kinderleichnams am 14.10.2025Freitag, 17. Oktober 2025
Nr.6139391 | 16.10.2025 | PP HRO | Polizeipräsidium Rostock
Güstrow (Landkreis Rostock) (ots) -
Nachdem es am Vormittag des 14.10.2025 zum Auffinden des Leichnams eines Kindes kam, befinden sich die zuständigen Ermittlungsbehörden weiterhin im Dauereinsatz.
Um die Umstände des Sachverhaltes weiterhin zu erhellen, werden die kriminalpolizeilichen Ermittlungen unter Hochdruck fortgesetzt. So werden weiterhin Bewohnerinnen und Bewohner der um den Fundort liegenden Orte und Gemeinden sowie auch in Güstrow durch zahlreiche Einsatzkräfte der Kriminalpolizei an deren Wohnanschriften zu möglichen Beobachtungen befragt. Die Staatsanwaltschaft Rostock und die Polizei bitten die hierdurch Betroffenen, sich nach Möglichkeit für diese Befragungen bereitzuhalten, um durch deren Mithilfe möglichst viele Informationen generieren zu können. Nach wie vor bittet die Polizei die Bevölkerung um die Mitteilung von sachdienlichen Hinweisen, aber auch um die Bereitstellung von gegebenenfalls relevanten Foto- und Videoaufnahmen aus privaten Kameras.
Ergänzend ist das durch Polizei eingerichtete Hinweistelefon auch fortan unter der Rufnummer 0800-5977268 durchgehend besetzt, um auch hier sachverhaltsrelevante Hinweise aus der Bevölkerung entgegenzunehmen.
Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern
https://www.polizei.mvnet.de/Presse/Pressemitteilungen/?id=215121&processor=processor.sa.pressemitteilung
POL-HRO: Gemeinsame Pressemitteilung des Polizeipräsidium Rostock und der Staatsanwaltschaft Rostock zur Identifikation und weiteren Maßnahmen im Fall des Auffindens eines Kinderleichnams am 14.10.2025Dienstag, den 21. Oktober 2025
Nr.6139537 | 17.10.2025 | PP HRO | Polizeipräsidium Rostock
Rostock (ots) -
Nach der molekulargenetischen Untersuchung des DNA-Merkmalmusters besteht Klarheit, dass es sich bei dem am 14.10.2025 aufgefundenen Kinderleichnam um den seit dem 10.10.2025 vermissten achtjährigen Jungen handelt.
Im Laufe des 17.10.2025 werden rund um den Auffindeort weitere polizeiliche Maßnahmen durchgeführt. Diese dienen dem Auffinden von Bezugsgegenständen zu der Tat. Weitere Angaben dazu können aus ermittlungstaktischen Gründen derzeit nicht getätigt werden.
Die Vertreter der Presse werden gebeten, die von der Polizei am Auffindeort festgelegten Abstände zu den Untersuchungshandlungen einzuhalten, so dass diese ungestört abgeschlossen werden können. Der Hauptaugenmerk aller liegt in der zügigen Aufklärung dieses Verbrechens.
Weitere Mitteilungen zu den Ermittlungen werden ausschließlich per schriftliche Pressemitteilung an alle Pressevertreter erteilt.
Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern
https://www.polizei.mvnet.de/Presse/Pressemitteilungen/?id=215201&processor=processor.sa.pressemitteilung
POL-HRO: Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Rostock und des Polizeipräsidiums Rostock - Ermittlungen nach Auffinden der Leiche eines achtjährigen Jungen aus GüstrowMittwoch, den 05. November 2025
Nr.6142372 | 21.10.2025 | PP HRO | Polizeipräsidium Rostock
Rostock (ots) -
Im Zuge der laufenden Ermittlungen im Fall des am 14.10.2025 tot aufgefundenen achtjährigen Jungen aus Güstrow wurde am Mittwoch, dem 15.10.2025, eine erweiterte Mordkommission in der Kriminalpolizeiinspektion Rostock eingerichtet. Dabei hat die
schnellstmögliche und umfassende Aufklärung des Sachverhaltes oberste Priorität.
Im Rahmen der intensiven Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Rostock und der erweiterten Mordkommission werden unter anderem die zahlreichen eingegangenen Hinweise überprüft. Das Hinweisportal der Polizei ist unter der Rufnummer 0800-5977268 weiterhin durchgehend
besetzt.
Am gestrigen Tag fanden im Zusammenhang mit den Ermittlungen polizeiliche Maßnahmen in einem landwirtschaftlichen Betrieb in Zehna statt.
Aus ermittlungstaktischen Gründen können hierzu derzeitig keine weiteren Angaben gemacht werden. An dieser Stelle bitten wir nochmals um Verständnis, dass zu Details der Ermittlungen
derzeitig keine Angaben gemacht werden können. Grund für die Zurückhaltung ist einzig und allein der Umstand, dass die laufenden Ermittlungen nicht durch vorschnelle Medienauskünfte behindert oder erschwert werden sollen.
Die Staatsanwaltschaft und die Polizei bitten weiterhin darum, von Spekulationen den Fall betreffend abzusehen.
Weitere Mitteilungen zu den Ermittlungen werden ausschließlich per schriftlicher Pressemitteilung an alle Pressevertreter erteilt.
Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern
https://www.polizei.mvnet.de/Presse/Pressemitteilungen/?id=215529&processor=processor.sa.pressemitteilung
POL-HRO: Ermittlungsergebnisse im Fall des getöteten achtjährigen Jungen und Zeugenaufruf in der Fernsehsendung ´Aktenzeichen XY...ungelöst´ am 05.11.2025Donnerstag, den 06. November 2025
Nr.6151756 | 05.11.2025 | PP HRO | Polizeipräsidium Rostock
Rostock (ots) -
+++ Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Rostock und
des Polizeizeipräsidiums Rostock +++
Nach dem Ergebnis der bisherigen Ermittlungen ist der achtjährige
Junge aus Güstrow am 10.10.2025 getötet und an dem späteren
Auffindeort abgelegt worden. Vermutlich zur Verschleierung der
Spurenlage wurde der Leichnam anschließend angezündet. Als
Zeitfenster dieser Handlungen kommt der 10.10.2025 von 11:00 Uhr bis
15:00 Uhr in Betracht.
Die Verfolgungsbehörden bitten alle Zeugen, die sich in dem o.g.
Zeitraum in der Umgebung des späteren Auffindeortes in Klein Upahl
aufgehalten haben, sämtliche sachdienlichen Feststellungen zu
Personen, Fahrzeugen und anderen Umständen der nächsten
Polizeidienststelle mitzuteilen.
Der Zeugenaufruf erfolgt unter Darstellung der räumlichen
Gegebenheiten in der Fernsehsendung "Aktenzeichen XY...ungelöst" am
05.11.2025 um 20:15 Uhr im ZDF unter Angabe einer Hotline-Nummer.
Weitere Mitteilungen zu den aktuellen Ermittlungen werden
ausschließlich per schriftlicher Pressemitteilung an alle
Pressevertreter erteilt.
Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern
https://www.polizei.mvnet.de/Presse/Pressemitteilungen/?id=215579&processor=processor.sa.pressemitteilung
POL-HRO: Durchsuchungsmaßnahmen im Fall des getöteten achtjährigen Jungen aus Güstrow - Pressestatement um 16 UhrDonnerstag, den 20. November 2025
Nr.6153114 | 06.11.2025 | PP HRO | Polizeipräsidium Rostock
Rostock (ots) -
Im Anschluss an die heute stattgefundenen Durchsuchungsmaßnahmen im Fall des getöteten Fabian aus Güstrow wird Oberstaatsanwalt Harald Nowack, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Rostock, um 16:00 Uhr ein Pressestatement zu den Ergebnissen der heutigen Maßnahmen geben.
- Uhrzeit: 16:00 Uhr
- Ort: Polizeiinspektion Rostock, Ulmenstraße 54, 18057 Rostock
- Treffpunkt: Haupteingang der Polizeiinspektion Rostock
Medienvertreter werden gebeten, sich vor dem Haupteingang der PI Rostock einzufinden, wo Sie in Empfang genommen werden.
Für Rückfragen steht die Pressestelle zur Verfügung.
Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern
https://www.polizei.mvnet.de/Presse/Pressemitteilungen/?id=215931&processor=processor.sa.pressemitteilung
POL-HRO: Weiterer Zeugenaufruf im Fall des getöteten Fabian aus Güstrow (FOTO)
Ford Details anzeigen
Ford
Nr.6162730 | 20.11.2025 | PP HRO | Polizeipräsidium Rostock
Rostock/Güstrow (ots) -
+++Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Rostock und des
Polizeipräsidiums Rostock+++
Im Zuge der laufenden Ermittlungen im Fall des getöteten Fabian aus
Güstrow bitten die Ermittler die Bevölkerung nochmals um Mithilfe.
Konkret geht es um Wahrnehmungen im Zusammenhang mit einem Fahrzeug,
das im Rahmen der Durchsuchungsmaßnahmen am 06.11.2025 beschlagnahmt
wurde. Dabei handelt es sich um einen Ford Ranger in der Farbe
orange.
Wer hat das auffällige Fahrzeug am Freitag, den 10.10.2026, dem Tag
des Verschwindens von Fabian, in Güstrow bzw. dem Güstrower Umland
gesehen?
Besonders relevant sind für die Ermittler folgende Bereiche und
Uhrzeiten:
- Güstrow, Schweriner Straße, zwischen 10:30 Uhr -11:00 Uhr
- Bülow, Gutow, Klein Upahl, Zehna, Lohmen, zwischen 10:00 Uhr -11:15
Uhr
- Klein Upahl/Lähnwitz/Großupahler See, zwischen 11:15 Uhr -15:00 Uhr
Ebenso bitten die Ermittler Fahrgäste, die am Freitag, 10.10.2025,
mit dem Regionalbus 203 aus Richtung Güstrow/ Parumer Weg
(Abfahrtszeit 10:45 Uhr) in Richtung ZOB (Ankunftszeit 10:58 Uhr) und
Autofahrer, die über verbaute Außenkameras in ihren Fahrzeugen
verfügen und an den angegebenen Orten und Zeiten unterwegs waren und
den Pick-up gesehen bzw. aufgenommen haben könnten, sich ebenfalls
bei der Mordkommission zu melden.


Donnerstag, den 04. Dezember 2025
Polizeipräsidium Rostock
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108746/6172482
POL-HRO: Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Rostock und des Polizeipräsidiums Rostock - Weitere Ermittlungsmaßnahmen im Bereich Klein UpahlMontag, den 09. März 2026
Im Zuge der laufenden Ermittlungen wegen des am 14.10.2025 im Bereich Klein Upahl (Landkreis Rostock) tot aufgefundenen Kindes werden im weiteren Umfeld des Auffindeortes des Leichnams am 04.12.2025 weitergehende Untersuchungen durchgeführt.
Ziel der Maßnahme, an der 22 Beamte der Ermittlungsbehörden beteiligt sind, ist das Auffinden weiterer Bezugsgegenstände zur Tat. Zu diesem Zweck sind auch Mitarbeiter der Technischen Einsatzeinheit der Landesbereitschaftspolizei MV mit Metalldetektoren im Einsatz.
Weitere Mitteilungen zu den aktuellen Ermittlungen werden ausschließlich per schriftliche Pressemitteilung an alle Pressevertreter erteilt.
Polizeipräsidium Rostock
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108746/6231364
Die Staatsanwaltschaft Rostock hat die von der Kriminalpolizei Rostock durchgeführten Ermittlungen in dem o.g. Verfahren abgeschlossen und die seit dem 07.11.2025 in Untersuchungshaft befindliche Gina H. wegen des Verdachts des heimtückischen Mordes und aus sonst niedrigen Beweggründen zum Nachteil des achtjährigen Fabian zum Landgericht Rostock angeklagt.Montag, den 15. April 2026
Nach dem Ergebnis der Ermittlungen besteht aus Sicht der Staatsanwaltschaft Rostock der hinreichende Verdacht, dass sich die Angeschuldigte am Morgen des 10.10.2025 zu der Wohnanschrift des Fabian begeben und den ihr gut bekannten achtjährigen Jungen unter einem Vorwand aus dem Haus gelockt haben soll. Anschließend soll sie mit dem Jungen in ihrem Kraftfahrzeug zu einem Feldstück in der Nähe von Klein Upahl gefahren und gemeinsam mit ihm zu dem dort befindlichen, verdeckt liegenden Teich gelaufen sein. Dort soll sie den Jungen, wie von ihr alleine geplant und durchgeführt, mittels mindestens sechs Messerstiche im Bereich des Oberkörpers getötet haben. Um die Spuren der Tat zu beseitigen soll sie den Leichnam später mittels Brandbeschleuniger angezündet haben.
Es gilt auch nach der Anklageerhebung die Unschuldsvermutung.
Die Pressehoheit ist mit der Anklageerhebung an das Landgericht Rostock übergegangen.
Landgericht Rostock
https://www.mv-justiz.de/gerichte-und-staatsanwaltschaften/ordentliche-gerichte/landgericht-rostock/Aktuelles/?id=219291&processor=processor.sa.pressemitteilung
Zulassung der Anklage und Eröffnung des Hauptverfahrens im Fall „Fabian“ aus GüstrowDienstag, den 28. April 2026
Nr.1/26 | 15.04.2026 | LG HRO | Landgericht Rostock
Das Landgericht Rostock hat am 14.04.2026 die Anklage der Staatsanwaltschaft Rostock vom 05.03.2026 wegen des Tatvorwurfs des Mordes gegen eine 30-jährige aus dem Landkreis Güstrow zugelassen und das Hauptverfahren vor der Schwurgerichtskammer eröffnet. Das Gericht hat zugleich den Beginn der Hauptverhandlung auf den 28.04.2026 und insgesamt 16 weitere Hauptverhandlungstermine bis zum 02.07.2026 bestimmt.
Wegen des besonderen Öffentlichkeitsinteresses hat das Gericht zudem besondere Sicherungsanordnungen und für Medienvertreter ein Akkreditierungsverfahren bestimmt, wobei auf die Anlage Bezug genommen wird.
Der Angeklagten wird mit der nunmehr zugelassenen Anklage der Staatsanwaltschaft Rostock vorgeworfen, am 10.10.2025 heimtückisch und aus sonst niedrigen Beweggründen den zur Tatzeit 8-jährigen Fabian aus Güstrow getötet zu haben.
Es wird darauf hingewiesen, dass für die Angeklagte weiterhin die Unschuldsvermutung streitet.
Landgericht Rostock (veröffentlicht durch ostseewelle.de)
https://www.ostseewelle.de/nachrichten/Prozessauftakt-dauerte-nur-16-Minuten-id1511416.html
Datum: 28.04.2026
Anklageverlesung im Fall „Fabian“ aus Güstrow
Unter Hinweis auf die Unschuldsvermutung wird mitgeteilt, dass der Angeklagten mit der heute verlesenen Anklageschrift vom 04.03.2026 zur Last gelegt wird,
in der Nähe von Klein Upahl am 10.10.2025 einen Menschen heimtückisch und aus sonst niedrigen Beweggründen getötet zu haben.
Ihr wird konkret zur Last gelegt:
Die Angeklagte befand sich bis August 2025 in einer zuvor etwa vier Jahre andauernden partnerschaftlichen Beziehung mit Matthias R., dem Vater des 8-jährigen Fabian L.. Während Fabian L. seinen Vater zu Beginn der Beziehung noch regelmäßig aufsuchte, auch um mit dem etwas jüngeren Sohn der Angeklagten spielen zu können, brach der Kontakt infolge einer von Fabian beobachteten körperlichen Auseinandersetzung zwischen Matthias R. und der Angeklagten ab. Erst mit der nunmehr erfolgten Trennung kam es dazu, dass Fabian L. wieder vermehrt seinen Vater besuchen wollte und sich regelmäßig von Freitag bis Sonntag bei ihm aufhielt. Mehrere Versuche der Angeklagten, die Beziehung mit Matthias R. erneut aufleben zu lassen, scheiterten auch daran, dass dieser einen erneuten Kontaktabbruch zu seinem Sohn nicht riskieren wollte. Dies teilte Matthias R. der Angeklagten zuletzt in den Chatnachrichten am 09.10.2025 mit.
Erbost über die nun endgültig erscheinende Trennung und in der Befürchtung, infolge der Trennung ihren bisherigen Lebensstil nicht weiter fortführen zu können, begab sich die Angeklagte am 10.10.2025 gegen 10:43 Uhr mit ihrem Ford Ranger zur Wohnanschrift des Fabian L. und dessen Mutter Dorina L. in Güstrow. Dort traf sie, wie zumindest vermutet oder im Vorfeld in Erfahrung gebracht, auf den an diesem Tage dort krankheitsbedingt aufhältigen Fabian L., welchen die Angeklagte auf unbekannte Art und Weise dazu veranlasste in ihr Auto zu steigen.
Daraufhin fuhr die Angeklagte mit Fabian L. in den zwischen der … und dem … gelegenen Wald, wo diese für einen kurzen Moment ihren ebenfalls mitgeführten Hund laufen ließ und um 11:22 Uhr aktiv ihr Smartphone deaktivierte. Anschließend fuhr die Angeklagte mit Fabian über den aus dem Wald führenden Feldweg in Richtung Klein Upahl. Kurz nach Verlassen des Waldes parkte die Angeklagte ihr Auto und begab sich mit Fabian zu einer etwa 100 m vom Feldweg entfernten Schweinesuhle.
Plötzlich und für Fabian L. unerwartet, zog die Angeklagte ein mitgeführtes Messer mit einer Klingenlänge von mindestens 10 cm und einer Klingenbreite von mindestens 1,5 cm und stach mit diesem ohne rechtfertigenden Grund und ohne, dass es dem Geschädigten möglich gewesen wäre, die Angriffe der Angeklagten abzuwehren, mindestens sechs Mal auf den Brust- und Oberkörperbereich des Fabian ein. Dabei handelte die Angeklagte mit dem Entschluss, Fabian töten zu wollen.
Nachdem die Angeklagte erkannt hatte, dass Fabian verstorben war, begab sie sich zu ihrem Auto und fuhr in Richtung Klein Upahl. Um 12:43 Uhr aktivierte die Angeklagte ihr Smartphone und verabredete sich mit dem Bekannten … zu einem Treffen am Bolzsee, welches in der Folge stattfand.
In Sorge, dass der Leichnam zeitnah aufgefunden wird und an diesem Spuren von der Angeklagten feststellbar wären, begab sich die Angeklagte nach dem Treffen erneut zu der etwa 1,2 km von Klein Upahl gelegenen Schweinesuhle, um nunmehr den Leichnam des Fabian L. im Brand zu setzen. Hierzu übergoss die Angeklagte die Kleidung des Leichnams mit einem im Auto mitgeführten flüssigen Grillanzünder und entzündete diesen.
Anschließend verließ die Angeklagte die Schweinesuhle. Fabian L. verstarb am 10.10.2025 zwischen 10:50 Uhr und 13:00 Uhr infolge der Handlungen der Angeklagten. Er erlitt mindestens sechs intensive Stichverletzungen im Brustbereich, von denen zwei Stiche direkt in das Herz trafen. Der Angeklagten war dabei bewusst, dass derartig ausgeführte Messerstiche in den Brustbereich tödliche Verletzungen aufgrund der Nähe zu lebenswichtigen Organen, wie dem Herzen, sowie zu lebenswichtigen Blutgefäßen verursachen können. Sie handelte ziel- und zweckgerichtet, um durch die Tötung einen Streitpunkt mit Matthias R. zu begraben und diesen wieder für sich gewinnen zu können. Dabei vernichtete sie bedenkenlos das Leben des 8-jährigen Kindes für die vage Hoffnung auf Wiederaufnahme einer für sie auch monetär vorteilhaften Beziehung.
Verbrechen, strafbar gemäß § 211 Abs. 1 und Abs. 2 Gr. 1 Var. 4, Gr. 2 Var. 1
StGB.
Es wird darauf hingewiesen, dass für die Angeklagte weiterhin die Unschuldsvermutung streitet.
Kruse
Pressesprecherin des Landgerichts
Wichtige Quellen und Infos zu dem Tötungsfall
Mittwoch, den 22.Oktober 2025
msn online
https://www.msn.com/de-de/nachrichten/panorama/wende-um-get%C3%B6teten-fabian-8-mutter-korrigiert-entscheidendes-detail-zum-verschwinden/ar-AA1OPy4d?ocid=BingNewsSerp
Fabians Mutter wendet sich an die Presse und korrigiert eine Falschdarstellung.
Die Berichte über eine angebliche Absprache mit ihrem Sohn stimmen nicht.
„Freitagmorgen habe ich ihn gefragt, wie es ihm geht, ob er zur Schule gehen kann oder lieber zu Hause bleiben möchte. Er hat gesagt, er würde gerne noch zu Hause bleiben und sich ausruhen“, sagte Fabians Mutter. Am Tag zuvor war er aufgrund von Unwohlsein früher aus der Schule gekommen. „Ich bin um 8.30 Uhr zur Arbeit gegangen und habe mich von meinem Kind verabschiedet, mit einem ‚hab dich lieb, bis später‘. Vorher habe ich mit ihm abgesprochen, dass er nicht rausgehen soll, bis Mama zu Hause ist“, sagte sie.November 2025: Videos von Raffaela F., einer Freundin der Familie
Wie Fabians Mutter bei Nordkurier weiter angibt, habe sie ihrem Sohn das Handy freigeschaltet, damit ihm zu Hause nicht langweilig werden würde. „Wo ich von der Arbeit nach Hause kam, war er nicht da.
- Teil 1 vom 19. November 2025 (mit Transkript (pdf))
- Teil 2 vom 21. November 2025 (mit Transkript (txt))
- Teil 3 vom 24 November 2025 (mit Transkript (txt))
Zu den Videos 1 und 2 gibt es in der Diskussion eine Kurzzusammenfassung von @Meyneth: Mordfall Fabian (8), aus Güstrow (Seite 505) (Beitrag von Meyneth)
Spoiler
Meyneth schrieb:- Unschuldsvermutung gilt (Video 1+2 mehrmals erwähnt)
- Motiv-Frage: Fabians Vater hatte noch Kontakt zur Familie von Fabians Mutter, was die TV nicht wollte (Video 1, 5:30, Screenshot wird eingeblendet)
- Fs Vater hat kurz vorher noch Spielgeräte und Trampolin für F aufgebaut, U.a. deshalb wird bei ihm kein Motiv gesehen von R (Video 1, 12:30)
- Gab es vorher Anzeichen: Nein, F und die TV hatten gutes Verhältnis (Video 1, 22:01)
- Kontakt zwischen Fs Mutter und Vater: derzeitig kein Kontakt zueinander (Video 1, 23:50)
- Pferd angezündet: nein (Video 1, 24:05)
- hatten F und TV nach der Trennung von Fs Vater und TV noch Kontakt (Zeitraum von 8 Wochen wird genannt): Nein (Video 1, 26:50)
- Kontakt zwischen F und Fs Vater war für 1,5 Jahre unterbrochen (Video 1, 27:15)
- Weitere Täter, weitere beschlagnahmte Kfz: nichts bekannt über weitere mögliche Täter, insgesamt wurden 3 Fahrzeuge beschlagnahmt, 2 sind wieder freigegeben, Auto der TV wurde 2x beschlagnahmt (Video 1, 31:30)
- der gefundene Handschuh: hat nichts mit Tat zu tun (Video 1, 32:50)
- Fs Vater hält TV für unschuldig (Video 1, 36:50)
- Woher wusste die TV das F zuhause ist: unbekannt. Niemand wusste dies ausser Mutter und die Schule (Video 1, 38:05)
- Suchhunde waren ab Freitag (Tag des Verschwinden) im Einsatz (Video 1, 38:55)
- Todesursache und Obduktionsbericht ist der Familie nicht bekannt (Video 1, 40:30)
- Spaziergang der TV und deren Freundin: TV hat Freundin abgeholt, direkt zu Fundort gefahren/gelaufen (Video 1, 48:50)
- Gab es Kontakt von der TV zu Fs Familie nach der Tat: ja über WhatsApp zu Fs Mutter am 11.10., 10.10. Ist die TV "Güstrow-Gruppe" beigetreten, 11.10. TV Folgt jetzt R auf Instagram (Screenshot, Video 2, 7:25)
- Vernehmungen der Mutter durch die EB:
1. 4h, 2. 6h, 3. 5h, 4. 4h (Video 2, 8:38)
- Verhältnis zwischen Fs Mutter und der TV vor der Tat: gutes Vertrauensverhältnis aber distanziert (Video 2, 14:17)
- Hat F vor seinem Verschwinden mit jemanden telefoniert: ja, am Donnerstag vor seinem Verschwinden mit einem Freund (Video 2, 20:38)
- Foto vom Feuer: Reiterin fotografierte es am Freitag und gab es an Polizei weiter (Video 2, 23:35)
- Durfte F das Haus am Freitag verlassen: nein (Video 2, 25:25)
- Kümmert sich Fs Vater um die Pferde der TV seit sie in U-haft ist: Ja (Video 2, 33:45)
01. Dezember 2025: Video mit dem Journalisten Jens Schwarck, der seit Bekanntwerden des Verschwindens vor Ort recherchierte
Auf dem Youtube-Kanal "What The Heck" erschien ein mehrstündiges Video.

Fall Fabian: Der Journalist Jens Schwarck im Gespräch!
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(mit Transkript (txt))
Zum Video es in der Diskussion eine Kurzzusammenfassung von @Heavythoughts: Mordfall Fabian (8), aus Güstrow (Seite 605) (Beitrag von Heavythoughts)
Spoiler
Heavythoughts schrieb:Ich versuche mich hier auf die in meinen Augen tatrelevanten Punkte aus dem (freizugänglichen) YT-Video zu konzentrieren.
In Richtung Todesursache wurde durch Jens Schwarck erwähnt, dass die Tatwaffe wohl eine Stichwaffe sein muss (ca. 1:14:55 h). Später im Video (ab 2:34:50 h) wird dann explizit erwähnt, dass er sich einen Unfall nicht vorstellen könne, da das nicht erklären würde, „warum ein Kind dann Messerstiche aufweist“ und danach verbrannt wird.
Ab ca. 2:11:00 h wird auch erwähnt, dass nichts auf eine gewaltsame Entführung hindeuten würde, sondern dass Fabian freiwillig mitgegangen wäre und wohl davon ausging, zeitnah wieder zuhause zu sein, da das für den Journalisten die einzige logische Erklärung sei, warum er ohne Handy das Haus verlassen habe und auch seiner Mutter nichts gesagt habe.
Es habe sich noch ein wichtiger Zeuge aus Lohmen gemeldet, in welchem Zusammenhang, wurde nicht gesagt, da das von der StA noch nicht veröffentlicht worden seien und dies Teil der Ermittlungen sei (ca. 2:19:00 h)
Sie StA hätte JS wiederholt gesagt, der Ablageort sei der Tatort, andere Erkenntnisse gäbe es nicht (ca. 2:21:00)
Nach Aktenlage sei nicht auszuschließen, dass die TV die Tat nicht alleine begangen habe, ein Mittäter sei durchaus vorstellbar (ab ca. 2:32:00 h)
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