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Der Fall Uwe Barschel

1.834 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Krawatte, Lösungsmittel Auf Dem Badevorleger, Abgerissener Hemdknopfes ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der Fall Uwe Barschel

15.09.2026 um 16:46
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Die schlüssigste Erklärung für die verschwundene Weinflasche: Ein Zimmerkellner hat sie abgeräumt. Zwar hing an der Türe das "Nicht stören"-Schild, aber sie stand offen, als die Stern-Reporter davor waren.
Dazu darf noch ergänzt werden, dass besagte Reporter alles rund um die Auffindesituation – von der äußeren Türe bis hin zur Badewanne – im Zweifel für sich vorteilhaft dargestellt haben dürften. Und dann war die Tür eben offen. Wir wissen aber nicht, ob es so war.

Dass der Stern-Fotograf auf Teufel komm' 'raus hinein wollte darf jedoch als gesichtert gelten – aber dazu muss er nunmal durch die Tür, und idealerweise ist diese ... hups .. offen! Was ein Glück.

Auf die Problematik, dass insbesondere im Bad evtl. (unbeabsichtigte) Veränderungen durch den Fotografen vorgenommen worden sind, hat auch die (im Fall Barschel viel gescholtene) Genfer Polizei hingewiesen.

Also im Grunde würde ich den beiden Reportern genau so viel glauben, wie man Stern-Reportern im Jahr 1987 im Zweifel eben geglaubt hat.
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Warum hat er nicht dafür gesorgt, dass es mehr nach Mord aussah? Ist eine interessante Frage. Barschel hatte da einen Zielkonflikt: Er wollte irgendwie aus dem Leben scheiden, es sollte sicher und sanft sein. Ohne Gewalt. Zugleich wollte er noch falsche Spuren legen, siehe Roloff.
Roloff hat möglicherweise nur dazu gedient einen Grund zu finden von den Kanaren vorzeitig abzufliegen. Und damit er sich in den Abend- bzw. Nachtstunden in Ruhe suizidieren kann hat er die Roloff-Story bis zuletzt durchgezogen, also auch am Telefon von einem Treffen berichtet, das es höchstwahrscheinlich gar nicht gab. Und mit der Namenswahl "Roloff" möglicherweise auch noch bewusst falsche Spuren in Richtung Pfeiffer gelegt (was aber ggf. nicht aufging).
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Wir dürfen aber an den Uwe Barschel an jenem Tag/in jener Nacht nicht allzu hohe Anforderungen stellen. Wer denkt, so eine Selbsttötung ist so easy wie eine Wurzelbehandlung, der dürfte sich täuschen. Dr. Dr. Uwe Barschel ging sicher nicht gerne, da bin ich mir sicher. Den Anschein eines gewaltsamen Todes durch Dritte zu erwecken dürfte nicht so einfach fallen, wie Tabletten mit Alkohol hinunter zu spülen.
Ich wüsste spontan gar nicht wie man eine Selbsttötung dergestalt ausführt. Aber sicher gibt es Möglichkeiten.
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Was nach seinem Tod alles an Irrsinn hochgezogen werden würde, um aus einem Selbstmord auf Biegen und Brechen einen Mord zu machen, darauf wäre er wohl nie gekommen.
Yep, nicht im Traum. Es ist – in gewisser Weise – die späte Rache des Uwe Barschel!


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Der Fall Uwe Barschel

25.10.2026 um 13:10
@Origines
@Cpt.Germanica
@2800
@WgahnaglFhtagn

Ich sehe viele Inkonsistenzen, die sich rund um die Existenz und auch Logik eines RR ergeben.
Die Infos, die RR im Gespräch an UB preisgibt („Pfeiffer- Gelsenberg“ etc.) sind alle nicht neu (auch damals nicht) und hätten ja viel gefahrloser und v.a. ohne Aufwand telefonisch übermittelt werden können. Wozu also dafür ein Treffen? Das besagte Foto, das dann noch übergeben werden soll, hätte RR auch per Post an UB senden können. Auch dafür braucht es kein Treffen.
Dass es nahezu unmöglich war, zeitlich wie logistisch, so kurzfristig ein ursprünglich für Zürich geplantes Zusammentreffen nach „Genf oder Madrid“ zu verlegen, hatte ich schon ausgeführt. Zudem: wieso hatte UB überhaupt einen Stop Over in Genf geplant, wo doch zunächst nur ein Treffen mit RR am Flughafen geplant war. Ungerpüft will ich zumindest mal die These aufwerfen, dass ein Weiterflug am Samstag nach Hamburg von Genf noch möglich gewesen wäre. Zumindest wird von UB diese Option nicht in Erwägung gezogen und vom Reisebüro bei der Buchung auf Gran Canaria, ja geprüft. Zumindest sind darüber keine Informationen bekannt. Um sich 20 Minuten mit einem Informanten am Flughafen zu treffen, braucht man keine Übernachtung. Auch ist UB ohne Hotelbuchung angereist, das Beau Rivage wurde demnach vermutlich zufällig oder sehr kurzfristig von UB ausgewählt, in jedem Fall aber, nicht von ihm gemeinsam mit den Flügen auf Gran C. gebucht- obwohl der Weiterflug erst für den folgenden Tag später Mittag gebucht war. Das fällt auf. Man kann da trefflich spekulieren warum. Eine Grund kann sein, dass UB alle im im Unklaren wollte, wo er abstieg. Macht man das, wenn man um sein Leben fürchtet- wie er es ja seiner Familie im Vorfeld durchaus andeutet, bevor er die Reise nach Genf antritt? Oder macht man das eher, wenn man nicht gestört werden will, weil man sich mit suizidalen Gedanken trägt? Auch dem Bruder sagt er, er sei im Hilton, als der ihn fragt und sogar anbietet, ihn bei seiner „Transaktion“ zu unterstützen, er wäre ja nur 30 Autominuten entfernt.


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