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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

4.419 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Russland, Ukraine, Kriegsverbrechen ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

23.04.2015 um 12:43
Zitat von Balthasar70Balthasar70 schrieb:Man stelle sich vor Österreich würde bayrische Seperatisten die sich im Krieg mit Restdeutschland und der Bundeswehr befinden auch mit "Urlaubern" "also schlecht getarnten regulären Truppen) und modernen Waffensystemen unterstützen....
Vorschlag: Die Bayern kriegen unsere letzen 40 Leopard 2A4 wenn Sie die Hypo-Bank samt Schulden zurücknehmen :).
Ich bessere mein Angebot nach: Sie können die gesamte Armeeausrüstung haben bei diesem Deal. Wäre noch immer ein gutes Geschäft für Österreich.

Nein im Ernst, die hybride Kriegsführung macht nur Sinn aus der Position des Stärkeren. Unsere österreichische Armee wäre sowohl materiell als auch personell überfordert. Österreichs Militärstrategie beschränkt sich aufs Fluten des Marchfelds sobald ein T-80 auftaucht und sich Verkriechen in den Alpentälern.

Also keine Angst Deutschland, eher erobert Liechtenstein die Schweiz als das Österreich bayerische Separatisten nennenswert unterstützt. :)


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

23.04.2015 um 12:46
@Recet
Zumal es in unserer föderalen Struktur und allen Annehmlichkeiten die man im Bund hat sowieso ziemlich irrsinnig wäre, sich abspalten zu wollen. Einen Zugewinn an Lebensqualität für das Gros der Bürger ist hier für mich nicht erkennbar.^^


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

23.04.2015 um 13:37
@EvilParasit
Zitat von EvilParasitEvilParasit schrieb:Der Antiamerikanismus ist heute äusserst modern, und der Kreml weiss das zu wissen.
Die Antiamerikanisten glauben auch jeden Dreck, solange es sich gegen die USA, die EU , die NATO und den Westen richtet.

Von 911 Vts über Chemitrails bis hin zur Rechtsesotherik.
Yepp zumal der Antiamerikanismus ja immer auch das Gschmäckle des Antisemitismus beinhaltet.


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

23.04.2015 um 13:44
@Balthasar70
@EvilParasit


also das kommt schon hin , yep .
lavrov hatte ja ne öffentliche fragestunde wo er auch wiedermal sehr erfolgreich über die ukraine siniert hat .
bürger konnten per social networks zb fragen stellen

CDHCg24WEAAzNBe


also man packt jetzt schon hier alles auf eine karte , die intention erkennt man klar .
ruptly hat dafür ne eigene playlist angefertigt
Three renowned Russian journalists, Margarita Simonyan (editor in chief of the global multilingual television news network „RT“ and Russian-owned international news agency „Rossiya Segodnya“), Segei Dorenko (journalist and TV anchor) and Alexei Venediktov (editor-in-chief of „Echo Moskvy“) will ask the minister questions on pressing international relations issues and international politics
https://www.youtube.com/playlist?list=PLeIzHhBSrVIaYKTQSX9CjIPtubzghNy83

und hier alles im wortlaut
http://www.mid.ru/brp_4.nsf/0/0BCA9A90832725FC43257E3000210820


mitunter sehr interessante ansichten wiedermal , muss man wissen .
Question: Why does Russia refuse to recognise Novorossiya, given that it was Lenin who gave this region to Ukraine? Is it possible that Russia will recognise it at some point?

Sergey Lavrov: Novorossiya is a fairly vague term.

Question: The Donetsk and Lugansk republics.

Sergey Lavrov: That’s more specific. We operate on the premise that the Ukrainians are our close neighbours and a brotherly nation. We want the people who live next to our borders and who we are well disposed to, to live well. In order for this to happen, Ukraine must remain united. I’m not talking about Crimea – it’s a completely different issue. President Putin has repeatedly explained the reasons why this happened. The main reason – I’ll make a small digression – was the inability of our Western partners, who acted as guarantors of the agreement signed on February 21, 2014, to force the then Ukrainian opposition to keep its word and live up to its commitment to create a government of national unity. The foreign ministers of France, Germany and Poland, who signed this agreement, didn’t say a word when the coup took place in Kiev the next morning after the agreement had been signed. President Obama, who had called President Putin the day before specifically to ask him to support this agreement and to talk Viktor Yanukovych out of using the army, didn’t even call back with an apology for the whole thing not working out as intended. In turn, Putin asked Obama to convince the opposition to refrain from violence and not to violate the agreement. This is the underlying cause of what happened in Crimea, because the people of Crimea were supposed to share the fate of the people who opposed the Maidan protests and attempts to seize power unconstitutionally.

With regard to Novorossiya – the Donetsk and Lugansk people’s republics – Ukraine can exist as a state that recognises the diversity of its constituent regions and cultures. We know the historical facts of Ukraine’s emergence as a state: Stalin’s name is repeatedly mentioned in this regard, as well as the decisions dating back to the Soviet times regarding the transfer of certain native Russian territories to Ukraine. We want to see peace and calm in Ukraine. To achieve this, Ukraine must remain united. No one should be allowed to tear it apart. We hear such sentiments already being voiced in certain European countries which, following World War II, gave up some of their territory to the current Ukrainian state. There are not only large numbers of ethnic Russians living in Ukraine. There are Poles, Romanians, Czechs and Slovaks as well. In order to keep that country stable and friendly to Russia and Europe, it must not be torn apart. To ensure that doesn’t happen, there can be no bull-headedness with regard to keeping Ukraine a unitary state no matter what, as President Poroshenko and Ukrainian ministers insist, nor can there be what they call Ukrainisation, as they are threatening to Ukrainise everyone, meaning, first and foremost, Donetsk and Lugansk.

In order to prevent this from happening and to keep Ukraine united, as well as to stave off attempts to make everyone fit on the Procrustean bed of nationalist ideology, we pushed for and eventually arrived at signing the Minsk agreements. Under these agreements, it is necessary to move forward with decentralisation and to carry out constitutional reforms with the participation of and in coordination with Donetsk and Lugansk people’s republics. It is in our interests to keep Ukraine whole and neutral, primarily in the military and political sense. We are all aware that the division of that country means one and only thing: the West (Europe and NATO) will immediately attempt to make Ukraine an anti-Russian state.

Once again, we want to see that country united. But to do so, Kiev must honour its commitments regarding decentralisation and constitutional reform.
and so on ...


@smokinggun

joo , größte truppenpräsenz seit august ...


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

23.04.2015 um 13:52
@Balthasar70
Zitat von Balthasar70Balthasar70 schrieb:Yepp zumal der Antiamerikanismus ja immer auch das Gschmäckle des Antisemitismus beinhaltet.
Schön die Nazikeule geschwungen: Und Du kannst Deine Aussage zu diesen *ismen auch mit Statistiken belegen? Immerhin sind wir hier in der Wissenschaftsrubrik.


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

23.04.2015 um 13:56
lavrov wurd wohl auf ne un friednsmission angesprochen . ganz klares statement wer der chef im donbass ist
UN peacekeepers may only be sent to Ukraine with consent of DPR, LPR - Russian Foreign Ministry
http://www.interfax.com/news.asp?y=2015&m=4&d=23&pg=3


na mal gespannt ob der sachartchenko dazu in der lage ist . wenn das genauso läuft wie mit den niederländischen ermittlern oder der osze wird man keine friedenstruppen wollen . die wären total fehl am platz


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

23.04.2015 um 13:59
@Jedimindtricks
Zitat von JedimindtricksJedimindtricks schrieb:wenn das genauso läuft wie mit den niederländischen ermittlern oder der osze wird man keine friedenstruppen wollen . die wären total fehl am platz
Aber das Gesagte gilt für beide am Konflikt beteiligten Seiten und natürlich muß Lavrov an die Repräsentanten von DPR und LPR verweisen: Noch ist das Separatisten-Gebiet nicht Teil der RF.


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

23.04.2015 um 14:02
es gibt auch keine DPR & LPR ... nur in " . demnach sind das ja keine repäsentanten . hier liegt ja irgendwo der knackpunkt . klar ,russland muss die jungs anerkennen , hat putin ja auch schon in aussicht gestellt .

.....aber lavrov hat hier ja eh schon schön neurussland umkurvt ,das ist im moment noch zu vage .


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

23.04.2015 um 14:26
http://www.zfs-online.org/index.php/zfs/article/view/3037/2571 (Archiv-Version vom 07.04.2014)


@ornis

Ich will jetzt nicht für @Balthasar70 sprechen aber ist das Wissenschaftlich genug für dich ?


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

23.04.2015 um 14:41
@EvilParasit

Hast du die Studie denn überhaupt gelesen und verstanden ? :D


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

23.04.2015 um 14:46
@pamir

Der erste Link geht nicht ganz auf das Thema ein, dafür der Zweite.

Oder einfach mal einen Blick auf einschlägige Blogs und Pareiseiten werfen.

Verlinken werder ich sie nicht. Aber blogs, news und Meinungen von NPD, FPÖ, ukip, Reichsbürgern, Pegida, usw.. Gibt es zu genüge.


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

23.04.2015 um 14:49
@EvilParasit

Oh doch, der erste geht sehr wohl auf das Thema ein, und zwar sehr ausführlich. Der zweite lässt da leider sehr zu wünschen übrig. Jedenfalls kommt der erste zu einem anderen Ergebnis.


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

23.04.2015 um 14:51
@EvilParasit

Und es ist auch noch eine Magisterarbeit :D


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

23.04.2015 um 14:58
@pamir

Ja bis aufs rechte Millieu. Das auch nicht all zu klein ist.


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

23.04.2015 um 15:03
@EvilParasit

Genau. Am politischen Rechten Rand. Ansonsten ist der Zusammenhang eher schwach, laut der Studie


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

23.04.2015 um 15:05
@pamir
Ausserdem scheint sich die Studie auf Deutschland zu begrenzen.

Im nahen Osten wirst du kaum Antiamerikanisten, die keine Antisemiten sind, finden.


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

23.04.2015 um 15:07
@EvilParasit

Echt? das glaube ich weniger, gerade dort müsste der Antiamerikanismus sehr ausgeprägt sein, aufgrund der interventionen, bombardements usw.


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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

23.04.2015 um 15:09
Relevant ist dieser Teil.
Das dritte Modell in Tabelle 5 soll schließlich einen Hinweis geben, inwieweit die Hypothese zur Um- wegkommunikation (H3) empirisch gestützt wird: Antiamerikanische Einstellungen und antisemitische Einstellungen zeigen einen positiven Zusammenhang. Als Folge der gesellschaftlichen Sanktionierung von antisemitischen Einstellungen wird angenommen, dass Antiamerikanismus als Umwegkommunikation für Antisemitismus dient. In der Tat weist das dritte Modell, neben einem stabilen und signifikanten Effekt der Unzufriedenheit, den angenommenen positiven und statistisch signifikanten Zusammenhang von Antisemitismus und Antiamerikanismus aus. Allerdings ist der Zusammenhang sehr schwach. Die erklärte Varianz erhöht sich gegenüber dem zweiten Modell lediglich um 1 Prozent auf 20 Prozent, wenn Antisemitismus als weiterer Prädiktor aufgenommen wird (der Einfluss der Gender-Variable aus dem zweiten Modell bleibt stabil). Der geringe Effekt von Antisemitismus, den das dritte Modell ausweist, ist jedoch nicht unplausibel. Erinnert sei an die abschwächende Wirkung von Fällen, bei denen Antiamerikanismus vollständig an die Stelle von Antisemitismus tritt, also eine vollständige Projektionsverschiebung vorliegt. Wir haben deshalb zusätzlich überprüft, inwiefern eine Umwegkommunikation (bzw. deren Bedingung: das Vorhandensein beider Einstellungen) bei politisch rechts eingestellten Personen auftritt, die klassisch antisemitische Einstellungen nicht völlig verdrängen (siehe auch das erste Modell in Tabelle 5). In Erweiterung des dritten Modells in Tabelle 5 wurde eine Interaktion zwischen politischer Einstellung und Antisemitismus aufgenommen (wobei beide Variablen auf den Mittelwert hin zentriert sind). Weder der Haupteffekt der politischen Einstellung (Koeff. von -0,03 und Stdf. von 0,03), noch des Antisemitismus (Koeff. von 0,03 und Stdf. von 0,06), wohl aber der Interaktionseffekt sind in diesem Modell deutlich signifikant (Koeff. von 0,06 und Stdf. von 0,02). Die erklärte Varianz steigt zudem auf 23 Prozent (Adj. R2 von 0,23). Alle Modelle enthalten Stadt (Schulstandort) als weitere Kontrollvariable.
Richtung des Interaktionseffektes bestätigt, dass sich der positive Zusammenhang zwischen Antisemitismus und Antiamerikanismus mit einer zunehmend rechten politischen Einstellung verstärkt. Damit wird die Hypothese zur Umwegkommunikation (H3) besonders für politisch rechts Eingestellte gestützt.



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Der hybride Krieg Russlands gegen die Ukraine

23.04.2015 um 15:15
@pamir

Genauso wie der Antisemitismus sehr verbreitet ist, und auch durch die Regierungen gefördert wird. Wie z.B. Saudi Arabien.


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