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Fragen zum Doppelspaltexperiment

4 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Leben, Universum, Mars ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
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Doppelspaltexperiment unter der Lupe
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Alteiche Diskussionsleiter
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Fragen zum Doppelspaltexperiment

02.12.2019 um 01:27
Ei gude,

hab da mal 2 Fragen hinsichtlich des Doppelspaltexperiments und zwar:

1. Eine Messung im Experiment bedeutet ja das das Teilchen mit anderer Materie interagiert und somit die Wellenfunktion komplett aufgelöst wird und das Teilchen verhält sich tatsächlich wie ein Teilchen und keine Welle. Nun sind bei einem solchen Experiment ja auch überall Luftteilchen vorhanden die mit den Teilchen wechselwirken. Sollte das die Wellenfunktion nicht sofort unterbinden da ja die Luftteilchen unser Experimentteilchen "gemessen" haben oder geht es nur um das Messen bestimmter Eigenschaften ?

2. Diese Frage bezieht sich speziell auf die viele Welten Theorie von Hugh Everett. Eine Welle ist demnach ja nichts anderes als der Gesamtbetrag der Teilchen die in unterschiedlichen Welten einzeln auf den Monitor treffen. Nun frage ich mich da ja unser Universum in dem Fall auch nur eine von den unzähligen Welten ist wieso sehen wir ein Interferenzmuster ? Würde jedes Teilchen in seiner Welt nicht für sich alleine wirken ganz unabhänging von den anderen Welten? Und wie wird das Interferenzmuster dadurch erklärt? Selbst bei Überlagerung der Welten würde doch jedes Teilchen für sich den gradlinigen Weg gehen also man würde immer nur zwei Streifen am Monitor erkennen oder?

Sorry falls ich wirres Zeug schreibe, das Thema ist ziemlich kompliziert :ask:


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Fragen zum Doppelspaltexperiment

02.12.2019 um 08:05
@Alteiche
Zitat von AlteicheAlteiche schrieb:Nun sind bei einem solchen Experiment ja auch überall Luftteilchen vorhanden die mit den Teilchen wechselwirken.
Die Bestandteile der Luft und Licht (im sichtbaren Wellenlängenbereich ) wechselwirken in der Regel sehr schwach, sodass die Wellenfunktion nicht kollabiert. DAs die Luft mit Licht wenig wechselwikrt sieht man daran, das man Luft nicht sieht oder anders gesagt: Luft ist transparent. Ähnliches gilt für viele Gläser und transparente Kunststoffe.
Zitat von AlteicheAlteiche schrieb:Selbst bei Überlagerung der Welten würde doch jedes Teilchen für sich den gradlinigen Weg gehen also man würde immer nur zwei Streifen am Monitor erkennen oder?
Interferenzmuster sieht man immer nur dann wenn man genügend Teilchen detektiert hat. Wenn ich mich recht errinnere sagt auch die EVerett Theorie ein INterferenzmuster vorraus, das sich nicht unterscheiden lässt von den anderen THeorien. Die Evrett Theorie sagt dieseleben experimentellen Ergebnisse vorraus, sie unterschiedet sich aber inderen Interpretation. Insbesondere veruscht sie den KOllaps der WEllenfunktion zu vermeiden und spricht stattdessen das alle Möglichkeiten realisiert werden in Form von mehreren UNiversen.


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Alteiche Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

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Fragen zum Doppelspaltexperiment

02.12.2019 um 12:06
@mojorisin
Zitat von mojorisinmojorisin schrieb:Die Bestandteile der Luft und Licht (im sichtbaren Wellenlängenbereich ) wechselwirken in der Regel sehr schwach, sodass die Wellenfunktion nicht kollabiert. DAs die Luft mit Licht wenig wechselwikrt sieht man daran, das man Luft nicht sieht oder anders gesagt: Luft ist transparent. Ähnliches gilt für viele Gläser und transparente Kunststoffe.Alteiche schrieb:
Interessant wäre das Experiment durch Glas oder im Wasser durchzuführen. So haben Wasser und Glas ja einen recht starken Brechungsindex was zumindest für eine gewisse Interaktion der Lichtteilchen mit den Materieteilchen spricht.
Zitat von mojorisinmojorisin schrieb:Interferenzmuster sieht man immer nur dann wenn man genügend Teilchen detektiert hat
Nun man sieht zwar kein Interferenzmuster bei nur einem Teilchen aber trotzdem hat es sich doch trotzdem Wellenartig verhalten oder lässt sich das nur bei mehreren direkt nachweisen?


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Fragen zum Doppelspaltexperiment

02.12.2019 um 12:24
Hi,
Zitat von AlteicheAlteiche schrieb:Nun man sieht zwar kein Interferenzmuster bei nur einem Teilchen aber trotzdem hat es sich doch trotzdem Wellenartig verhalten oder lässt sich das nur bei mehreren direkt nachweisen?
beides ist richtig. Dreht man die Intensität der Strahlungsquelle so weit runter, dass man davon sprechen, dass jeweils nur ein Teilchen unterwegs ist, so stellt man nach einer gewissen Zeit trotzdem fest, dass sich ein Interferenzmuster ausbildet. Das heißt: Jedes Teilchen interferiert sozusagen mit sich selbst, was für den Wellencharakter spricht. Trotzdem braucht man ja statistisch gesehen viele Teilchen, um das Interferenzmuster am Schirm zu sehen.


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