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Konzentration als Ursprung

26 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Ursprung, Konzentration ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Konzentration als Ursprung

18.01.2004 um 15:00
Hy ich bin heir neu im Forum und wollte mich mal einfach mit ein paar idee einbringen. Ich bin für mich selbst Epistemologe und Bewusstseinforscher und habe mich mal mit der Materie der Konzentration beschäftigt und bin dabei auf ein paar ganz interessante Sachen gestoßen die ich einfach mit euch teilen wollte um mal zu hören was ihr davon hält.
Im eigentlichen geht es dabei um Verstörungen die uns in unserer Bewusstheii beeinträchtigen, also aus dem Realistischen Alltag kommen, mit denen wir aber umgehen zu lernen müssen. Wie?, Das ist die Frage die ich gerne beantworten würde als lest euch mal mein kleines manuskript durch, dass aus reiner deduktion heraus entstanden ist und nur logisch sein kann :)

Verstörungen, Verblendungen wie auch immer man sie interpretieren mag, sie stel-len eine Beeinträchtigung in unserem weltlichen Leben, und philosophisch betrachtet sogar ein noch viel größeres Problem dar. Sie hindern uns daran, das zu erreichen was wir imstande sind zu ermöglichen, nämlich uns, unserer eigenen Bewusstheit bewusst zu sein. Dies ist eine der wichtigsten Erkenntnisse überhaupt.
Eines sollte von Anfang an klar sein, diese Verblendungen sind nicht eingeschränkt auf Alter oder andere Oberflächlichkeiten. Sie hängen einzig und allein von unserer Bewusstheit ab. Bevor wir daran denken uns ein perfektes Wirtschaftssystem oder eine friedfertige Welt aufzubauen, was durchaus interessante und wichtige Ziele sind, müssen wir uns dessen klar sein.
Worin liegen also die Ursprünge solcher Verstörungen und was viel wichtiger ist, wie kann man sie auflösen?
Der Richtige Pfad, der zur Beantwortung dieser Frage führt, ist nicht leicht zu be-schreiten, doch ist er nur in eine Richtung ansteuerbar. Die Philosophie und manche Religionen lehren uns wichtige Erkenntnisse auf dem Weg der Befreiung von Ver-blendungen. Wir können von ihnen lernen, aber sollten uns selbst nicht mit ihnen identifizieren. Das Wichtigste ist und bleibt die Selbsterkenntnis, denn nur unser ei-gener Weg ist auch der Richtige.
Auf meinem Weg, stolperte ich über den Begriff Konzentration. Auf den ersten Blick ein einfach zu definierendes Wort. Bei näherer Betrachtung warf sich für mich jedoch die Frage auf, ob nicht gerade diese Kleinigkeit an all unseren Problemen und Ver-störungen die Schuld trägt.
Was ist Konzentration? Es ist ein Akt, der Kontrolle über den Geist beweist. Sich zu konzentrieren bedeutet alle Dinge die sich nicht mit dem Konzentrationsgegenstand identifizieren, werden automatisch vernachlässigt. Sie zeigt von Zielstrebigkeit und Selbstbeherrschung.
Weiters wirft sich die Frage auf welche Bedeutung die Konzentration in der Meditati-on hat? Über welchen Weg, außer über die Meditation kann ich mir meines Selbst bewusst werden? Sie soll doch den Geist öffnen und ihn aus seinem Alltag bringen, ihn alles Wahrnehmen lassen. Doch ist es möglich, dass das Gegenteil dieser Wahr-nehmung, nämlich die eigentliche Konzentration, einen erst auf den Weg der Medita-tion führt? Der Begriff Meditation ist für Jeden frei interpretierbar.
Es kann ein klares Nachdenken oder ein verwirrendes Spiel sein, sowie die Vorstel-lung einer Abschottung unterstützen.
Um diese komplexe Vorstellung zu untermauern, begeben wir uns an einen „neutra-len“ Ort. Ich stelle mir vor, mich in einer Landschaft zu befinden, wo ich auf einer Wiese sitze und die Natur in ihrer vollkommenen Schönheit wahrnehme. Mit den Blumen, Gräsern und Bergen ergibt sich daraus eine wahrhaftige Traumvorstellung. Wir sind hier, um das Problematik der Konzentration zu verstehen, somit befinde ich mich im zentralen, dualistischen Konflikt mit diesem Problem. Ich versuche mich zu konzentrieren, alles fokussiert sich, mein Blick, meine Gedanken alle Probleme die ich mit mir trage, und das Resultat? Ich nehme nichts mehr wahr! Nur der Konzentra-tionsgegenstand ist in vollem Umfang erkennbar. Könnte nicht dieser wesentliche Punkt der Fokussierung mir ein weiteres neues „Universum“ eröffnen. Ich konzentrie-re mich auf weitere Einzelheiten dieser „Konzentration“, bis ich das volle Spektrum erkannt habe. Somit gelänge man in einen unendlichen Kreislauf, indem ich mich auf alles was es gibt, eingiebig konzentrierte. An diesem Punkt angelangt entsteht ein wichtiger Zusammenhang für das Verständnis unserer Welt. Die Physik, die unser Alltagsleben bereits grundlegend verändert hat, arbeitet genau nach diesem Prinzip, nur mit anderen Werkzeugen.
So klar dieser Gedanke auch formuliert sein mag, so komplex ist auch der weitere Verlauf, denn mit dieser Erkenntnis steht man vor dem Problem des Solipsismus. Denn jedes Ding, so wenig es sich auch von den Anderen unterscheidet, ist in sich Selbst individuell. Doch würde dieser Vorgang, von wahrnehmen in tieferen Struktu-ren, wenn jemand geübt ist, den Geist trainieren zu differenzieren, zwischen wesent-lichen und unwesentlichen Dingen. Daraus ergibt sich die Tatsache, dass mit Hilfe dieses Vorgangs Querverbindungen zu anderen Einzelheiten, die bis dahin noch nicht klar waren, hergestellt werden können. Diese endgültigen Assoziationen sind der Grundbaustein auf der Suche nach dem vollkommenen Verständnis und der Be-freiung von Verstörungen bzw. Verblendungen.

Dies ist die eine Seite der Medaille, in die Andere Richtung gehend, was wäre wenn ich mich nicht auf einzelne Dinge konzentrierte sondern versuchen würde alles gleichzeitig wahr- und aufzunehmen? Jiddu Krishnamurti, ein Weisheitslehrer aus Indien beschreibt genau diesen Verhalt. Seine Theorie basiert auf der Idee, dass wir die Möglichkeit besitzen alle Bedürfnisse, Ängste, Vorlieben usw., welche als Ver-blendungen interpretiert werden können, auf einmal abzulegen. Sind unser Geist und das Bewusstsein überhaupt fähig solch große und anscheinend unmögliche Taten zu vollbringen? Wenn ja, welchen Ausgangspunkt, aus Sicht des Konsenses zwischen Körper, Geist und Bewusstsein, müsste man wählen bzw. erreichen um für diesen Schritt bereit zu sein? Wäre es vielleicht nötig sich in einem höheren Rahmen zu konzentrieren der zB die Vorstellung unserer Welt erst erschaffen hat? Meiner Mei-nung nach nicht, denn wir stehen damit vor der Problematik, dass wir die Analyse ablehnen müssen. Doch wie können wir uns über etwas klar werden, wenn wir nicht analysieren? Dies ist eben nicht möglich, somit würde dieser Vorgang augenblicklich und unweigerlich zu einem Konflikt führen, der unser Bild von der Wiese und unse-rem alltäglichen Leben zerstören würde.
Um noch grundlegender zu werden, müssen wir der Frage nachgehen, was unsere Bilder eigentlich erschaffen hat, wenn es nicht Konzentration war? Der Akt des „nicht-konzentrierens“ erfordert Konzentration, somit entsteht von Beginn an ein un-lösbarer Dualismus und Konflikt.
Einen Ausweg aus diesem Dilemma gibt es jedoch. Er führt uns über die Neutralität. Man dürfte einen Konflikt oder eine Verstörung nicht mit seinem Gegenteil identifizie-ren, sondern müsste versuchen ihn zu verstehen und langsam mit Offenheit auflö-sen. Könnte ich nicht dieser Problematik von Anfang an entgegenwirken indem ich immer mit Offenheit agiere? Eine schwierige Frage, die es aber mit „ja“ zu beantwor-ten gilt. Ein Zustand ständiger Offenheit ist jedoch nicht realisierbar.
Es ist also das Beste sich nicht nur einer Seite, eines Dualismus, hinzugeben son-dern beiden. Demnach, ist es von höchster Wichtigkeit, Konzentration und Offenheit in eine gemeinsame Harmonie zu bringen und die Beiden Extrema gemeinsam wahrzunehmen. Dies soll jedoch nicht bedeuten, dass dieser Weg über halbe Kon-zentration und halbe Offenheit zu beschreiten ist um Probleme zu lösen, sondern, es gilt, dass von beiden Seiten mit 100 % agiert werden muss. Welcher Dualismus auch immer aufgearbeitet werden soll, sollte auf diese Weise bereinigt werden. Doch um das Problem von Verstörungen anzugehen und zu lösen gibt es nur diesen Weg.

In ihrer Gesamtheit stellen Offenheit und Konzentration leider immer noch einen un-zulässigen Dualismus dar. Um der entstandenen Problematik von Krishnamurti ent-gegenzuwirken, müssen wir uns noch einmal fragen ob es nicht doch möglich ist al-les in eine einzige Einheit zu packen. Vielleicht ist dazu etwas nötig, was man als „Bewegung“ interpretieren könnte. Diese stellt für mich eine unglaublich komplexe und unendliche Form des Auflösens der Dualitäten dar, die an ihrem Ende, sofern die Unendlichkeit ein Ende hat, alle in dieser „Bewegung“ zusammentreffen. Dabei spielen Konzentration und Offenheit eine direkt untergeordnete Rolle. Konzentration auf diesen oder jenen Dualismus aber auch auf diese oder jene Offenheit. Dadurch bleibt dieses „Spiel“ in Bewegung und die letzten großen Dualitäten, sofern „letzte“ existieren, stellen die vollkommene Existenz dar, die sich in ihrer Art der Vervoll-kommnung der, ich nenne es „Erleuchtung“ da dieser Begriff einfach passend ist, in unendliche Art und Weise erstreckt. In dieser Stufe, sich dann das Nichts bewegt, und das Nichts das Bewegende ist.
In mittendrin, wir selbst mit unserer Individualität, was werden wir anrichten?
Können wir überhaupt diesen Punkt der Erkenntnis erreichen, wenn wir unserer ei-genen Existenz noch bewusst sind?
Was bedeutet Existenz, was ist bewusst? Unser Leben, so glauben wir, besteht aus Persönlichkeit, doch wenn wir uns mit ihr identifizieren, können wir niemals alle Ver-blendungen auflösen, denn Persönlichkeit versteht keine Neutralität.
Wir müssen uns unseres Problems bewusst werden, ständig davon abzulenken was geklärt sein muss, indem wir bewerten, ob dieses und jenes nun richtig oder falsch ist. Solche Erkenntnisse kommen aus dem Bewusstsein, und können somit auf unse-rem Weg zur Neutralität nur behilflich sein.
Doch was bedeutet eigentlich Neutralität? Eine Mischung von zwei oder mehreren Betrachtungsweisen? Oder bedeutet es wirklich neutral zu sein?
Eigentlich ist letzteres nicht möglich, denn zB Konzentration und Offenheit in einem Konsens, sind auch in sich vereint, ohne eine Andere Seite abzulehnen! Somit kann Neutralität nichts anderes bedeuten.
Als ein Anderes Beispiel nenne ich Geburt und Tod, welches dieser Beiden Extrema unserer körperlichen Existenz, in der Gesamtheit natürlich dual, ist neutral? Ist es das Bewusstsein? Folglich hat das Bewusstsein nichts mit Erfahrungen oder Erwar-tungen in der Vergangenheit oder der Zukunft zu tun. Es ist einfach neutral und we-der direkt mit Tod oder Geburt direkt verbunden.
Oder vielleicht doch? Gibt es Menschen die ihr Bewusstsein auf das Leben oder den Tod ausrichten? Ist dies vielleicht die Grenze von allem, dass ich mein Bewusstsein nicht verschieben kann? Um einen anderen bekannten Autor zu erwähnen, ist dies laut Carlos Castaneda durchaus möglich. Seine Neutralität ist der „Montagepunkt“, dieser sitzt etwa zehn Zentimeter oberhalb des Bauchnabels. Er verschiebt ihn, und damit auch seine Wahrnehmung, von links nach rechts, doch seine neutrale Stellung ist gleichzusetzen mit dem Leben wobei die anderen Extrema den Tod zur Folge ha-ben. Somit hat er also nichts wirklich Neutrales geschaffen sondern nur einen weite-ren Dualismus. Kann es also überhaupt Neutralität geben? Sich weder an dem Einen oder Anderen zu beteiligen, bedeutet nicht zwingend neutral zu sein, sondern unbe-wusst, stellt es auch Gleichgültigkeit dar. Gleichgültigkeit bedeutet aber nicht Offen zu sein, sondern sich darauf zu konzentrieren, gleichgültig zu denken. Sich darauf zu konzentrieren Etwas oder Nichts zu beachten.
Jemand der sagt er sei neutral, hat also immer einen Einfluss von zwei Seiten, somit ist er in höchstem fall mathematisch neutral. Gibt es also eine Möglichkeit, sich ohne Einfluss an eine Problematik heranzupirschen? Die Entscheidung wie ich daran gehe ist sehr wesentlich. Es kann mit, aber auch ohne Konzentration geschehen. Mit, sehe ich den Konzentrationsgegenstand klarer und werde von anderen Faktoren nicht be-einflusst. Doch verliere ich im selben Moment auch den Zugang zu dem „Gegens-tand“, was hat mich dazu bewegt diesen Gegenstand neutral zu sehen. Anders gehe ich mit Offenheit daran, werde ich von zu vielen Faktoren fremdbestimmt und somit kann niemals Neutralität erreicht werden. Wenn ich mit jeweils halber Energie von jeder Seite agiere, bin ich zu sehr damit beschäftigt, zu entscheiden welche Teile aktiv bleiben sollen. Somit ist die einzige Möglichkeit die Neutralität zu bewahren ü-ber die Neutralität von Konzentration und Offenheit, deren wahre Grundsubstanz und Reichweite aber jeder von uns, für sich selbst erkennen muss.
Womit, auch die eigentliche Thematik aufgelöst wäre. Denn dieser These folgend, bildet unser Eigenes Selbst und unsere Individualität, die Gesellschaft in der wir le-ben. In dieser müssen wir uns zurechtfinden und uns selbst ständig mit Problemen der Angst und der Freude, Liebe und Abneigung, Geburt und Tod konfrontiert sehen. Wir können uns jedoch dieser Tatsachen bewusst werden, indem wir einfach unser Gehirn aktivieren und anfangen zu denken, ob wir komplexe Wirtschaftssysteme und Krieg, ob im kleinen oder großen Stil, überhaupt nötig haben. Denn außer Leid, Ängsten und Verstörungen haben wir nicht viel von ihnen.
Und was hälst du davon? ich weiß nicht genau wie sinnvoll der INhalt wirklich ist, er hat mich einfach angesprochen, da ich dies ohne viel zu überlegen, eines tages einfach auf meinem Computer hatte nachdem ich offenbar eine geistige eingebung hatte.

bitte um rückmeldungen

Und er sah, dass es gut war


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Konzentration als Ursprung

20.01.2004 um 18:20
Grüss dich neo!!

Der Inhalt deiner Worte sagt genug über das aus was uns alle beschäftigt!
Ich finde deine Gedanken bewundernswert, und sie sollten von jedem Mitglied
dieses Forums gründlich gelesen werden.

Die Frage welche mich beschäftigt ist, ob du dir bewusst bist dass du dich auf
dem Wege der Erleuchtung befindest.
Denn wenn diese Worte den Gedanken deiner selbst entspringen, und sie dir
in einem Moment der Klarheit bewusst wurden, und wenn du nicht weisst
woher sie kamen, dann ist das ein Zeichen dafür dass du dich auf dem reinen
Weg deiner selbst befindest! Für alle Fragen die du aufwarfst gibt es eine
Antwort: Verständnis!
Und ich weiss dass du selbst nicht mehr nach einer Antwort dieser Fragen
suchst, denn du kennst sie bereits.

Es erfüllt mich mit Glück zu sehen dass Menschen wie du den Weg hierher
finden, und ihre Gedanken mit uns teilen. Menschen wie du bilden den Geist
unserer Zukunft!

Noch etwas zu der "Problematik" des Alltags, sobald ein Mensch auch nur
den Funken eines Gedankens welcher seinem Geiste entspringt leugnet,
leugnet er sein Leben, hierdurch entsteht das Spektrum der Psychosen in ihm
selbst. Wenn man etwas leugnet was aus einem selbst entspringt, dann
kommen sämtliche Zellen des eigenen Körpers ebenso mit diesem Konflikt in
Kontakt. So entstehen mitunter vielerlei Krankheiten usw....eigentlich ist das
Thema zu weiträumig dass ich es nun komplett darlegen könnte.

Für mich hat jede Zelle sein eigenes Bewusstsein.
Also ist es überhaupt nicht abwegig anzunehmen dass durch die bewusste
Zelle sich der Geist entwickelte. Und weil jede Zelle einem anderen Leben
entspringt und sich in unserem Körper all diese Zellen zu einem vereint haben,
sind wir auch in der Lage alles auf einmal zu wissen, zu erkennen und zu
verstehen! Wir tragen die Bibliothek des Lebens in uns, seinen Ursprung
sowie seine Zukunft!
Der Geist ist das Werkzeug damit um zu gehen!
Da gibt es für mich schon lange kein rütteln mehr, denn ich habe es bis zum
heutigen Tage gelebt ohne es jemals gewusst zu haben!

Der Punkt ist, auf welchen auch du zurück kamst, dass es bei jedem selbst
liegt. Die Erleuchtungserfahrung und die Gedanken/Worte welche sich einem
durch sie eröffnen entspringen einem nur selbst.
Auch die Blume weiss dass sie eine Blume ist ohne dass es ihr eine andere
Blume mitteilen muss.

Ich wünsche dir was, auf dass das Glück dich ewig begleite!


...und fleissig weiter schreiben...

...leben heisst lieben!


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Konzentration als Ursprung

21.01.2004 um 09:06
Hi Leute
Auch ich kann stundenlang auf diese dualistische Weise über alle möglichen Sachgegenstände monologisieren. Meine Diskette ist voll davon. Es bringt mich nicht wirklich näher an die Sache heran. Ich drehe mich vielmehr im Kreis. Es ist etwa so, als würde man über das Auge nachdenken, auf welche Weise der Sehnerv aufgebaut ist, wie das Sehen funktioniert, usw. Doch das kann auch ein Blinder. Das Sehen selbst funktioniert normalerweise automatisch. So ist es auch bei der Rundum-Hellwahrnehmung. Das "darüber nachdenken" ist zwar aufschlussreich, aber nicht der Auslöser. Es wird einem ganz einfach gewahr.
Bye, Evelyne


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Konzentration als Ursprung

21.01.2004 um 11:14
@ evelyne

»Es bringt mich nicht wirklich näher an die Sache heran. Ich drehe mich vielmehr im Kreis.

...was genau suchst du ? ...bzw was genau willst du wissen ?



schicksal ich folge dir
und wollt ichs nicht
ich müßt es doch und unter seufzern tun



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Konzentration als Ursprung

21.01.2004 um 12:03
@ neo

schon eine verblendung als solche zu erkennen setzt eine gewisse seelische reife voraus die nicht bei jedem gleichermaßen gegeben ist.
es ist also müßig ein allheilmittel für alle gleichsam wirkend finden zu wollen.
da seine wirkung bereits eine gewisse erkenntnisfähigkeit voraussetzt.

ich denke nicht ,daß es darum geht den geist an sich zu trainieren,sondern ihn als das eigentliche ich zu erkennen und ihn mehr in das leben und die entscheidungen miteinzubeziehen.

von den indischen gurus und ihren weisheitslehren kann ich nur abraten.denn wie man es auch drehen mag es führt immer zu einer art phlegmatischer beschaulichkeit . und man sollte nicht zuletzt auch einen tieferen grund für seine irdische anwesenheit suchen statt sie einfach zu verleugnen oder zu verdrängen ,ähnlich einem ungewollten fehler den man zu korrigieren sucht.

der sinn der menschlichen gemeinschaft kann nicht darin bestehen,daß sich jeder nur gegenseitig freundlich angrinst. sondern es geht um den austausch der fähigkeiten leistungen und produkte ..einer gegenseitigen ergänzung im handeln und nicht im meditieren.
selbstverständlich sollte man dabei ideale und ethische ziele vor augen haben, aber eben mit dem unterschied,daß es durch das handeln (arbeiten) vor sich geht als durch frommes gerede,welches letztendlich doch nur darauf abziehlt möglichst andere dazu zu bringen ,die eigene arbeit zu übernehmen.
und damit,wäre auch der eigentliche grund genannt warum sich die kirchen so entwickelten und ihre lehren so verdreht wurden.sie wurden umgestaltet zu einem vehikel ,daß es den religionsinstitutionen ermöglichen sollte anderen die brötchen für sich verdienen zu lassen.

warum steckt der menschen geist auf der erde in einem dichten und schweren körper ? um ihn zu überwinden ja . aber wie diese überwindung in wahrheit vor sich zu gehen hat ,damit auch der tiefere sinn erfüllt wird scheint hier die frage zu sein die geklärt werden müßte. hier die version die mich überzeugt :

der träge geist muß erstarken,damit er den lichtdruck in den höheren regionen - - die ihm einst zu erlangen bestimmt sind - ertragen mit und in ihm leben kann.

nun kommt das was man tatsächlich unter geistestraining verstehen sollte.

der mensch wird durch seine inkarnation auf erden in einen dichten und schweren körper gesteckt in dem er anfangs nichts ohne geistige willensakte freizusetzen erreichen kann.er muß die materie seines körpers und die durch das schicksal auferlegten wiederstände im irdischen leben überwinden und dies auf eine möglichst harmonische weise.
was daraus folgt,lässt sich mit der wirkung der elektrizität die in der glühbirne durch den wolframdraht geleitet wird...je größer dabei der wiederstand,desto stärker glüht und leuchtet sie.....
es ist nur eine andeutung des zugrundeliegenden prinzips.
wichtig dabei ist das vertrauen in das schicksal,welches uns allzeit die umgebung angedeihen lässt die wir zu diesem wachstum brauchen ,und dessen notwendigkeiten wir in der gesamtheit erst im alter in der lage zu begreifen sein werden...vorausgesetzt wir sind diesem weg gefolgt. natürlich ist es nicht allein dem alter vorbehalten . so manches mal sind wir auch heute schon in der lage rückblickend auf bestimmte damals als unangenehm eingestufte ereignisse
im nachhinein als sinnvoll und nützlich zu erkennen.

wer also diesen wiederstand zu umgehen oder ihn irgendwie zu beseitigen sucht,nimmt sich dadurch selbst die möglichkeit den sinn des lebens zu erkennen und zu leben. er beraubt sich der eigenen geistigen reifemöglichkeit
und sein licht wird immer nur ein kümmerlicher funke bleiben. und genau so wird er auch von seiner umwelt spontan reflektiert werden . ein wahres selbstbewußtsein wird er dabei nicht entwickeln können, weil selbstbewußtsein nunmal mit dem "sich(seines ichs) - selbst - bewußt - sein" anders ausgedrückt
das geistige bewußtsein der zuversicht und des gottvertrauens das wie von selbst in einem erwächst so man sich zu seinem schicksal bekennt und es als höhere führung ansieht.eine höhere führung die entgegen anderslautenden meinungen niemals vom menschen selbst erdacht werden könnte .

das schicksal artikuliert sich durch die anforderung und der erwartungen aus der umwelt . sowie den eigenen ansprüchen und wünschen an die umwelt ,die ihrerseits wiederum den entsprechenden kraft - willens und harmonieaufwand
im tausch dazu einfordert.

eigentlich uralt und einfach . aber es waren schon immer die wesentlichsten dinge die am liebsten verkompliziert wurden . dadurch werden sie immer unerreichbar hoch geschraubt so ,daß man eine entschuldiguung dafür parat hat, daß man nicht willens war die anforderungen des schicksals zu erfüllen.
das da heißt :
"bete und arbeite (an dir selbst)"

schicksal ich folge dir
und wollt ichs nicht
ich müßt es doch und unter seufzern tun



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Konzentration als Ursprung

22.01.2004 um 07:24
Grüss dich Thao!

Sorry, aber irgendwie habe ich den Faden verloren als ich deinen Post mit
voller Begeisterung las. Ich weiss nun nicht ob dir praktische Erfahrungen
fehlen, ob du dir selbst wiedersprichst oder aber neo's Gedanken teilst.

Nichts gegen deine Worte, aber ich habe irgendwie nichts aus ihnen erfahren
können.

Kannst du mir dabei vielleicht weiter helfen?

Und ich denke mal das was neo ansprach entspricht den Grundzügen des
Buddhismus (heute Zen-Buddhismus), und an diesem Glauben ist
grundsätzlich nichts falsches. Worauf wolltest du also hinaus?
Du meintest aber ganz sicher nicht das selbe wie neo, oder?



...leben heisst lieben!


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Konzentration als Ursprung

22.01.2004 um 08:11
@ neo_19

Hut ab! Du hast einen guten Beitrag geleistet neo...

Wenn wir mit gutem Willen vorangehen... brauchen wir die Zukunft nicht zu fürchten! (Brangs, 2004 *g*)

@ rebornSpecies

Du sagst es Bruder... *Brötchenrüberschieb*... irgendwie konnte ich dem 'vorletzten' Beitrag auch nicht so recht folgen... *kopfkratz*

liebe Grüße,
Volker

Ein Krieger des Lichts glaubt.
Weil er an Wunder glaubt, geschehen auch Wunder.
Weil er sicher ist, daß seine Gedanken sein Leben verändern können,
verändert sich sein Leben.
Weil er sicher ist, daß er der Liebe begegnen wird,
begegnet ihm diese Liebe auch.
Manchmal wird er enttäuscht, manchmal verletzt.
Aber der Krieger weiß, daß es sich lohnt zu glauben.

Coelho / Brangs



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Konzentration als Ursprung

22.01.2004 um 08:12
Hi taothustra1
Was ich will, warum ich meine paranormalen Fähigkeiten (vor allem Psychokinese) stärken will ? Weil ich es muss, um meine schwierige Lebenssituation zu bewältigen, um über mich und meine familiären Probleme hinauszuwachsen, so ähnlich wie die Mutter, welche plötzlich immense Kräfte entwickeln muss, um ihr Kind unter dem Auto rauszukriegen.
Bye, Evelyne


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Konzentration als Ursprung

22.01.2004 um 09:52
hi leute!
Ich danke für eure durchwegs positiven Ressentiments!!! find ich echt toll!

@rebornspecies
Die Wahl deiner Worte war durchwegs positiv, was mich inspiriert und motiviert hat! Ich werde natürlich meinen Weg weiter verfolgen und meine Gedanken konzentrieren, auf Dinge die mir wesentlich erscheinen! Ich hoffe, dass mein Beitrag vielleicht auch eine Inspiration für andere war, sich einmal Gedanken über Gedanken zu machen um zu verstehen, was uns ausmacht!

@taothustra
Ich danke dir für deinen Beitrag und zu deiner Verteidigung muss ich sagen, dass es natürlich mit meinem Beitrag konvergiert was du mir zu verstehen gabst. Deine, so wie ich es verstehe, rationale Auffassung ist mehr an den Buddhismus angelegt als dir es vielleicht selbst bewusst ist! Die Tatsache, den Geist so hinzunehmen wie er ist und auch die Vergangenheit einfach auf sich beruhen zu lassen, sind Grundtatsachen dieser Religions-Gemeinsschaft. Obwohl ich mich selbst nicht dazu zähle, sondern meinen eigenen Weg gehe, ist die im buddhismus impliziert Freiheit ein Grundpfeiler meiner Gedanken! Diese sind glücklich zu sehen, dass es eine Art von Bestätigung gibt und meine Meinung auch verstanden und geteilt wird.
Was du über die gesellschaftlichen Aspekte gesagt hast ist eine Problematik der Macht! Versuche dir darüber Gedanken zu machen welchen Einfluss die "Macht" auf dich hat! Denn Macht ist eine Verblendung! In meinem nächsten Post werde ich noch ausführlicher darauf zu sprechen kommen, denn dieser ist bereits in Arbeit! Darin werde ich viele Fragen aufwerfen, bei denen es gilt sich selbst Gedanken darüber zu machen! Ich will euch nicht fremdbestimmen, ich möchte euch anregen!

In diesem Sinne danke ich auch allen anderen! meine nächste Nachricht kommt voraussichtlich morgen in einem neuen thema, dass "Reflektionen" lauten wird! ich bitte euch auch dabei es durchzulesen um mir die Möglichkeit geben zu verstehen und außerdem tut ihr selbst damit einen Gefallen! DANKE

lg neo

Und er sah, dass es gut war


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Konzentration als Ursprung

22.01.2004 um 10:09
@taothustra

Aus Fehlern können wir lernen, da hast du recht!
Aber warum sollte ich den Widerstand umgehen? Diese Frage stellt sich im eigentlichen Sinne gar nicht! denn wir dürfen nichts leugnen, wir können nicht aufschieben, genauso wenig, wie wir unsere Probleme auf Jesus oder Kirche übertragen können, so wie es das Christentum vorsieht! Grundsätzlich ist alles nur ein Problem der Bequemlichkeit, weil wir uns nicht mit uns Selbst auseinandersetzen wollen, oder auch können!
Das wichtigste ist, dass wir mit uns selbst im Einklang sind, die Umwelt spielt dabei nur eine 2. Rolle! Mit uns selbst im Einklang können wir jedoch nur sein, wenn wir mit den Problemen lernen umzugehen (Selbsterkenntnis), wie ich es beschrieben habe, deshalb können wir keine Widerstände umgehen oder Probleme auf andere übertragen. Dies sind alles nur ausflüchte! Das muss man verstehen!!!!! Sonst ist man verloren in Verblendungen!!!

grü neo

Und er sah, dass es gut war


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Konzentration als Ursprung

22.01.2004 um 11:47
@ reborn

...es gibt manchmal eben nicht nur ein ja oder ein nein. ich halte den buddhismus - insbesondere den zen - buddhismus für durchaus lehrreich und horizonterweiternd.
aber auch der buddhismus muß die schlüssigen letzten antworten auf die grundfragen des menschlichen seins schuldig bleiben.
das heißt, er gibt zwar welche,aber sie sind nicht wirklich schlüssig und nachvollziehbar. zumindest nicht mit der uns verliehenen fähigkeit zur gotterkenntnis.
deshalb kann ich dem nicht zustimmen wenn du sagst ,daß überhaupt nichts am buddhismus auszusetzen ist.

schicksal ich folge dir
und wollt ichs nicht
ich müßt es doch und unter seufzern tun



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22.01.2004 um 12:02
@ evelyne

ich weiß natürlich nicht in welcher weise dir deine paranormalen fähigkeiten bei der lösung deiner familiären probleme helfen können , aber vermutlich werden diese fähigkeiten seitens deiner familie nicht anerkannt oder aber gefürchtet ?

wie auch immer, ich weiß nicht wie weit du diese fähigkeiten schon entwickelt hast,aber unter umständen können sie dir dahingehend die beste hilfe werden,wenn du veruchst die karmischen ursachen für die probleme zu finden.
denn gerade der umstand "familie" ist meist im besonderen maße karmisch geprägt .
ich meine damit,daß du versuchen solltest die speziellen ursachen in dir herauszufinden ,die zu dieser inkarnation geführt haben. anders ausgedrückt,was du gesät hast,daß du dies jetzt ernten mußt ? die antwort liegt in dir.sobald du es erkennst und ausgleichen kannst werden besondere kräfte freigesetzt und das karma löst sich auf.
allerdings kann ich dir nicht sagen ob es von heute auf morgen geht,dazu müßte ich die näheren umstände kennen.
grundsätzlich ist es aber so ,daß du den anlass dafür gibst wo du inkarnierst.
ausserdem kommt dabei das universalgesetz der anziehung der gleichart zum zuge. es sind also bestimmte gleichgeartete tendenzen und sich daraus ergebendes karma die in deiner persönlichkeit liegen und die dir dadurch daß du es von aussen durch andere erlebst bewußt gemacht werden sollen.

schau einfach mal,inwieweit du dich an dein letztes leben erinnern kannst....
...wie gesagt ,ich kenne das ausmaß deiner paranormalen fähigkeiten nicht.
ich weiß auch nicht wie du es mit dem glauben an gott hältst....denn so ganz ohne,sollte man sich gar nicht erst in diese bereiche hineinwagen .
das wollte ich nicht unerwähnt lassen......

schicksal ich folge dir
und wollt ichs nicht
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22.01.2004 um 12:14
@ neo

deine gedanken sind für mich nicht neu und kaum einer versteht es so gut wie ich,was du hier anzuregen gedenkst . ich finde es auch in ordnung.
ich habe nur meine zweifel,daß man einem menschen der sich seiner verblendungen nicht bewußt ist , dieselben durch worte bewußt machen kann.
hingegen ist es für diejenigen die sich ihrer verblendungen bewußt sind , ohnehin nichts neues.
deshalb wird mir der eigentliche sinn des ganzen nicht klar.

was die fremdbestimmung betrifft....da mach dir mal keine sorgen :)
e s sind ne menge aufgeweckte leute hier am forum die sich gewiss nicht fremdbestimmen lassen würden. und wenn doch einmal jemand dazu neigen sollte,gibt es wieder andere die ihnen mit anderen sichtweisen derselben sache
wieder zu einer objektiven sicht der dinge verhelfen können.
und das sollte schließlich die grundlage der freien meinungsbildung sein.

schicksal ich folge dir
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22.01.2004 um 12:20
@ neo

da ist mir noch etwas aufgefallen......

»V ersuche dir darüber Gedanken zu machen welchen Einfluss die "Macht" auf dich hat!

...sag mal ,willst du mir anweisungen geben ?!
ich kenne das machtprinzip und alles was damit verbunden ist . ich kenne auch die falschen vorstellungen und fehlinterpretationen des machtprinzips.
und ich weiß ,was speziell ich dazu für ein verhältnis habe. wärend du es nur vermuten kannst .

daß du dir aber auch ausgerechnet taothustra als schüler aussuchen willst , macht mich ein wenig lächeln.
aber bitte ich lerne immer gerne dazu,wo es möglich ist :)

schicksal ich folge dir
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Konzentration als Ursprung

22.01.2004 um 14:15
@tao

Dann hast du entweder nicht genug über den Buddhismus in Erfahrung bringen
können, oder seinen Inhalt, welcher jedem Menschen ohne jegliche Form einer
Entrichtung geschenkt wird, falsch interpretiert.

Der Buddhismus baut auf die Dinge wie sie sind, nicht mehr nicht weniger,
dem Zweifel nimmt er also von grundauf die Möglichkeit zu gedeihen!
Man kann an dieser Lehre nicht zweifeln, sie gibt uns keinen Anlass dazu.

Die Worte Buddhas sind für mich also das Brot für meinen Geist! Und dank
ihnen weiss ich dass ich den Kern der Lehre schon immer in mir trug.

Ich sehe die Worte Buddhas nicht als etwas an dass man lernen kann, man
wird durch sie in seinem eigenen Geiste bestätigt und gestärkt!

Der jenige welcher seine Worte nicht begreift möchte sie auch nicht begreifen!

Das ist keine Kritik!

...leben heisst lieben!


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Konzentration als Ursprung

22.01.2004 um 14:37
@ rebornSpecies

Wie ich wieder einmal, zum wiederholten male, lesen muss... ist taothustra1 scheinbar in allen belangen nur oberflächlich informiert!

Dieser "stille Informant", der judäischen Volksfront *g*, der sich mir gegenüber selbst zum "weisen" ernannt hat... und allen anderen die Weisheiten des Lebens abspricht... dieser 'weise' kennt alles, weiß alles und macht bestimmt keine Fehler in seinen Interpretationen... *löl*

@ taothustra1

Tao, es will Dir hier niemand etwas böses tun... es ist die 'Essenz' dieses Threads, über die sich nachzudenken lohnt... mit Sicherheit für uns ALLE! Du bildest da höchstens eine Ausnahme, weil Du eine sein möchtest.

Ich habe Dir gegenüber schon einmal angedeutet, das es manchmal sinnvoll ist, von seinem 'EGO' loszulassen... soll heißen: Nicht immer sich selbst verwirklichen, sondern seine Umwelt aktiv mit seinen positiven Gedanken mitgestalten...

Da gibt es nichts 'falsches' daran zu verstehen oder zu suchen... keiner will... oder wollte Dir jeh irgendwelche 'Anweisungen' geben... ;)

In diesem Sinne,
liebe Grüße
Volker



Ein Krieger des Lichts glaubt.
Weil er an Wunder glaubt, geschehen auch Wunder.
Weil er sicher ist, daß seine Gedanken sein Leben verändern können,
verändert sich sein Leben.
Weil er sicher ist, daß er der Liebe begegnen wird,
begegnet ihm diese Liebe auch.
Manchmal wird er enttäuscht, manchmal verletzt.
Aber der Krieger weiß, daß es sich lohnt zu glauben.

Coelho / Brangs



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Konzentration als Ursprung

22.01.2004 um 14:43
@taothustra

Oh! es sei mir verziehen, dich in einer Form angegriffen zu haben derer ich mir vielleicht nicht bewusst bin! Ich kenne dich nicht, ich kann nur deine Aussage analysieren und von Oberflächlichkeiten lasse ich mich nicht beeindrucken. wie etwa der 1. Platz! :) Aber das ist natürlich nicht böse gemeint! Ich akzeptiere deine Meinung und freue mich über deine Offenheit! Aber das Machtprinzip ist wirklich verführerisch!
Ich kann dir für meinen Teil nur versichern dass ich mir sehr wohl darüber im klaren bin welche Macht ich wann ausübe und deshalb differenziere ich in dieser Hinsicht nicht zwischen Augescheindlichen Laien oder Erfahrenen "Gurus" so wie du sicher einer bist! tut mir leid! FREMDBESTIMMUNG! du weißt ja wie das ist :)

Darum ist dieses Forum hier ja wirklich toll, weil sich jeder seine Gedanken machen kann und dafür gebührende Antworten und auch Kritiken bekommt! Dass es viele in diesem Forum gibt die aufgeweckt sind freut mich natürlich besonders zu hören!!! :)

Und er sah, dass es gut war


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22.01.2004 um 15:51
@neo

"Darum ist dieses Forum hier ja wirklich toll, weil sich jeder seine Gedanken machen kann und dafür gebührende Antworten und auch Kritiken bekommt! Dass es viele in diesem Forum gibt die aufgeweckt sind freut mich natürlich besonders zu hören!!! "

juhuuu.....toll .....:) wir machen eine thread auf.......laden dort unsere meinung ab......freuen uns dass so toll geantwortet wird, und naja kritik - die lesen wir uns halt auch mal durch - weil es soll ja nicht heissen man sei engstirnig......na und das wars dann.
es lohnt sich auch sich über das gedanken zu machen was man als antwort erhält, auch wenn es deine schön geordneten gedanken durcheinander bringt.
wenigstens die mühe könntest du dir machen...




In jede hohe Freude mischt sich eine Empfindung von Dankbarkeit.
(J.W.G.)



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22.01.2004 um 19:34
Soo jetzt misch ich mich hier auch mal ein .... :)

@rebornspecies
Von Dir hab ich aber schon ganz anderen Kommentare Tao betreffend gehört.
Ein Fähnchen im Wind?

Dann hast du entweder nicht genug über den Buddhismus in Erfahrung bringen
können, oder seinen Inhalt, welcher jedem Menschen ohne jegliche Form einer
Entrichtung geschenkt wird, falsch interpretiert.


Soso ... wenn es einmal nicht nach Deiner Ansicht geht, ist es also eine falsche
Ansicht, gelle?

Der Buddhismus baut auf die Dinge wie sie sind, nicht mehr nicht weniger,
dem Zweifel nimmt er also von grundauf die Möglichkeit zu gedeihen!
Man kann an dieser Lehre nicht zweifeln, sie gibt uns keinen Anlass dazu.


Sorry, aber meiner bescheidenen Ansicht nach kann und sollte man
an allem zweifeln - vor allem was Religion und Glauben betrifft und der Buddhismus ist
da keine Ausnahme.
Wie soviele andere Glaubensrichtungen hat auch er Seiten, die einem sinnvoll
erscheinen, andere wiederum nun überhaupt nicht.
Wozu hast Du denn Verstand, wenn nicht um ihn auch zu benutzen? Er ist ein
Werkzeug und die sind nicht dazu da, um ungenutzt in der Gegend herumzuliegen.

Die Worte Buddhas sind für mich also das Brot für meinen Geist! Und dank
ihnen weiss ich dass ich den Kern der Lehre schon immer in mir trug.
Ich sehe die Worte Buddhas nicht als etwas an dass man lernen kann, man
wird durch sie in seinem eigenen Geiste bestätigt und gestärkt!


Zweifellos ... weil eben vieles richtig ist an dieser Lehre und das spürt auch Dein Geist,
aber vergiß darüber nicht, objektiv zu bleiben.

Derjenige welcher seine Worte nicht begreift möchte sie auch nicht begreifen!

Achso ... na klar, also wenn jemand nicht daran glaubt, dann will er es einfach nicht
und kann es daher auch nicht, was aber, wenn er es nicht will, weil er bereits
weiterführende Dinge kennt und der Buddhismus für ihn nicht der Weisheit letzter
Schluß, sondern eher eine Stufe auf dem Weg dazu darstellt?

Das ist keine Kritik!

Na klar .... :)


@volker
Wie ich wieder einmal, zum wiederholten male, lesen muss... ist taothustra1
scheinbar in allen belangen nur oberflächlich informiert!


Wieso, weil er nicht blind zustimmt, wenn der große, weise Volker spricht?
Du bist mir in vielen Dingen zu kritiklos, zu leichtgläubig .... den Eindruck von großer
Informiertheit machst Du mir eigentlich nicht.


@neo
Lies Dir ruhig mal durch, was Algiz geschrieben hat und dann vielleicht noch einmal
das, was Tao geschrieben hat ....



Wenn Du das nicht hast,
dieses Stirb und Werde,
bist Du nur ein trüber Gast
auf dieser dunklen Erde.



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22.01.2004 um 19:57
@neo
Offenbar verträgst Du überhaupt keine Kritik, mag sie noch so konstruktiv sein.
Wenn denn mal eine kommt, wirst Du sarkastisch, bezeichnest Tao noch als Guru ....
also den Eindruck machst Du viel eher auf mich.
Uhu ... ich hab recht und wer nicht für mich ist, ist eh ein Spinner - oder?

@die anderen beiden
Schön, daß ihr euch so einig seid, vielleicht werdet ihr dabei irgendwann mal kreativ
anstatt euch gegenseitig schönzureden - das heißt nämlich nicht, daß ihr auch
automatisch richtig liegt.
Eigenes Nachdenken scheint eure Sache nicht zu sein - Reborn, Du hast es ja recht
eindrucksvoll geschrieben:
dem Zweifel nimmt er also von grundauf die Möglichkeit zu gedeihen!
Man kann an dieser Lehre nicht zweifeln, sie gibt uns keinen Anlass dazu
.


Wenn Du das nicht hast,
dieses Stirb und Werde,
bist Du nur ein trüber Gast
auf dieser dunklen Erde.



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22.01.2004 um 22:12
ich habe Dich auch lieb...

Volker

Ein Krieger des Lichts glaubt.
Weil er an Wunder glaubt, geschehen auch Wunder.
Weil er sicher ist, daß seine Gedanken sein Leben verändern können,
verändert sich sein Leben.
Weil er sicher ist, daß er der Liebe begegnen wird,
begegnet ihm diese Liebe auch.
Manchmal wird er enttäuscht, manchmal verletzt.
Aber der Krieger weiß, daß es sich lohnt zu glauben.

Coelho / Brangs



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