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Verlangsamung der Erdrotation

441 Beiträge, Schlüsselwörter: Gezeiten, Erddrehung, Drehimpuls

Verlangsamung der Erdrotation

05.02.2010 um 13:02
Ich habe mal versucht auszurechenen, wie tief die entstandenen Spalten in der Kruste sind - kann das mal jemand kontrollieren?

Vm=4/3 * Pi * r³ mit rM=1738km = 21,99E+09 km³
Spaltenlänge = 50.000 km
Spaltenbreite = 10 km

Wenn ich die Spalte(n) als Aneinanderreihung von Pyramiden betrachte komme ich mit
VP=1/3 * G * h (Grundflächen * Höhe) auf

h=3 * VP / G = 3 * 21,99E+09 / (50E+3 * 10) = 131.490 km

Was etwas tiefer ist als bis zum Erdkern. Bei 100 km Spaltenbreite wäre das auch immer noch mehr als der Erddurchmesser.

Also mal mit h=6.367km rechnen (das wäre dann bis zum Erdmittelpunkt):

G = 3* Vp / h = 3* 21,99E+9 / 6.367 = 10.361.000 km² Für die Spaltenlänge 50.000 km sind das dann 207km Breite.

Die Erdoberfläche beträgt etwa 510 Millionen km² - das wären dann knapp 2% der Erdoberfläche, was wohl aber auch zur völligen Zerstörung der Erde führen dürfte angesichts der Schnittiefe.

Und je flacher die Spalten werden, um so mehr Fläche wird benötigt - das Volumen bleibt ja konstant.

Bitte mal nachrechnen.


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D-Bremer
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Verlangsamung der Erdrotation

05.02.2010 um 13:20
Dragonfire schrieb:Tut mir Leid, aber in der Wissenschaft hat das, was in einem Märchenbuch steht, dummerweise keinerlei Bedeutung.
So lange Du so eine Aussage nicht mit sachlichen Details begründest, ist sie wertlos.

Und offenbar scheint Dir bisher entgangen zu sein, dass Deine Meinung zur Verlangsamung der Erdrotation von JPhys widerlegt wurde.

Aber statt das hier einzusehen, dass DU SELBST mit Deiner Ansicht im Unrecht bist, haust Du auf die Pauke und kommst mit "Märchenbuch".

Wohlgemerkt zu einem Detailthema - Verlangsamung der Erdrotation (siehe Threadtitel) - wo meine Ansicht mit wissenschaftlicher Begründung bestätigt wurde.


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D-Bremer
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Verlangsamung der Erdrotation

05.02.2010 um 13:21
@cpt_void
Ich kann keinen Sinn darin erkennen, die Spalten zusammenzuzählen und als quasi Turm oder Tunnel zu interpretieren.


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D-Bremer
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Verlangsamung der Erdrotation

05.02.2010 um 13:24
geeky schrieb:Danach wäre das ja klar, aber die Spalten mußten so glatt sein BEVOR der Materieauswurf stattfand.
Das sehe ich nicht so.

Auch Wasser schleift die Wände glatt und hat nur 0 bis 25 Grad C, dabie viel weniger Druck (10 Meter Höhe = 1 Atmosphäre).

Wenn aber glühendes Magma mit eine Vielfachen des Duckes da langschießt ist das nichts anderes, als wenn du mit einem Plasmastrahl Metall trennst oder mit dem Messer durch weiche Butter fährst.


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Verlangsamung der Erdrotation

05.02.2010 um 13:31
@D-Bremer

Du mußt in deiner 50.000km-Spalte (und _Du_ hast sogar was von 10m (NICHT 10km) Breite geschrieben) das Mondvolumen unterbringen. Das ist bekannt, also rechne aus, wieviel laufende Meter Spalte Du brauchst. Mit Deinen Angaben kommst Du nicht hin. Und wenn Du zu tief kommst, zerreist es halt die Erde.


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Verlangsamung der Erdrotation

05.02.2010 um 13:35
@D-Bremer
D-Bremer schrieb:Wenn aber glühendes Magma mit eine Vielfachen des Duckes da langschießt ist das nichts anderes, als wenn du mit einem Plasmastrahl Metall trennst oder mit dem Messer durch weiche Butter fährst.
Was soll denn den Druck wie beim Plasmastrahl fokussieren? Die Explosion im Erdinnern drückt in alle Richtungen. Kein Vergleich zu Strahl oder Messer.


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D-Bremer
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Verlangsamung der Erdrotation

05.02.2010 um 14:24
geeky schrieb:Die Explosion im Erdinnern drückt in alle Richtungen. Kein Vergleich zu Strahl oder Messer.
Natürlich wirkt sie in alle Richungen. Und wenn die Erde dabei auseinandergeflogen wäre, wäre auch kein Magma zum Himmel gespritzt.

Nur: Magma ist eine Flüssigkeit und lässt sich daher NICHT komprimieren. Das ist dasselbe, als wenn Du eine Bombe, Handgranate oder was auch immer mit Sprengstoff versehen ist, in ein UNZERSTÖRBARES Eisenrohr legst. Die gesamt Kraft wirkt dann nur in zwei Richtungen, die der Öffnungen des Rohres. Dort kommt der Inhalt mit einem vielfach höheren Druck - als die Bombe normal schon erzeugt - aus dem Rohr geschossen.

Genau so schoss das Magma durch die Spalten, wie gesagt, schon allein durch den eigenen gewaltigen Druck.


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D-Bremer
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Verlangsamung der Erdrotation

05.02.2010 um 14:32
@cpt_void

Du hast wohl die Zeit der Mondentstehung auf theoretisch eine Sekunde begrenzt?

Natürlich hast Du recht, das Material muss da durch. Nur kann das ja über einen längeren Zeitraum passieren. Ich könnte mir da durchaus Wochen vorstellen.

Wie schon erwähnt, die Antimaterie-Explosion zieht Kernspaltungen innerhalb der Erde nach sich. Vor allem aber: Durch die Exxplosion bilden sich Gase, die gleichzeitig komprimiert werden und als Treibsatz über Wochen fungieren können. Vergleichbar vom Prinzip her mit dem Druckluftbehälter einer Hauswasseranlage:

Die Pumpe fördert Wasser aus einem Brunnen und drückt dabei gliechzeitig die Luft in dem Behälter über der Pumpe zusammen. Jetzt schließt Du den Wasserhahn und die Pumpe schaltet ab. Wenn du den Wasserhahn jetzt nur kurz öffnest, dückt die komprimierte Luft im Behälter über der Pumpe das Wasser aus dem Hahn - die Pumpe muss gar nicht einschalten.


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Verlangsamung der Erdrotation

05.02.2010 um 14:36
@D-Bremer
D-Bremer schrieb:So lange Du so eine Aussage nicht mit sachlichen Details begründest, ist sie wertlos.
Du bist der, der seine Details begründen sollte, da ein Buch, das von einigen x-beliebigen Personen geschrieben wurde, und einer Geschichtenerzählung gleicht, als wissenschaftliche Quelle denkbar ungeeignet ist.
D-Bremer schrieb:Und offenbar scheint Dir bisher entgangen zu sein, dass Deine Meinung zur Verlangsamung der Erdrotation von JPhys widerlegt wurde.
Wo hat er dass denn geschrieben? Ich habe dazu keinen Betrag von ihm gesehen.


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D-Bremer
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Verlangsamung der Erdrotation

05.02.2010 um 14:39
Dragonfire schrieb:Wo hat er dass denn geschrieben? Ich habe dazu keinen Betrag von ihm gesehen.
Sie auf Seite 8 nach! Ich habe Meinen Kommentar dazu inzwischen schon zwei mal erneuert und da jedesmal @Dragonfire dort stand, bist Du auch jedes Mal, insgesamt als drei Mal dazu informiert worden.


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voidol
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Verlangsamung der Erdrotation

05.02.2010 um 14:49
@Dragonfire

JPhys hat dasselbe angemerkt, was Meijers gerechnet hat, nur ohne zu rechnen und ohne Grad der Verlangsamung.

Meijers kommt durchgerechnet bei einer Mondentstehung durch eine Explosion im Erdinneren auf eine Rotationsverlangsamung der Erde bei angeommenen gut zwei Stunden Rotationszeit auf 5,7 Stunden als Effekt.

5,7 Stunden sind für DBremer natürlich unbrauchbar, daher werden die Berechnungen Meijers ignoriert und das allgemeine, anscheinend richtige Statement von JPhys herangezogen, da er keine Größenordnungen berechnet hat.

Auf meine mehrfache Bitte die Berechnungen Meijers zu falsifizieren, ging DBremer bisher nicht ein. OpenEyes schaut sich die im Augenblick genauer an.


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Verlangsamung der Erdrotation

05.02.2010 um 15:18
Hallo,

ich hab jetzt den ganzen thread durchgelesen und die Theorie/These von @D.Brenner scheint mir doch ziemlich unglaubwürdig.

was ich mich frage ist: wie konnten sich nachtaktive Tiere entwîckeln wenn es eigentlich gar nie lange genug nacht war um sinnvoll nahrung zu suchen?
fledermäuse zum beispiel, die wären ja kaum aus der höhle raus und es wird schon wieder tag.
oder die pflanzen, können die überhaupt genug fotosynthese machen wenn es so schnell wieder dunkel wird, gut es wird dann ja auch schnell wieder tag, aber ich habe in nem gärtnerbuch gelesen das pflanzen mindestens 4h am stück licht benötigen um überhaupt richtig in die gänge zu kommen.

wie sieht es den aus mit den tieren die sich an die gezeiten angepasst haben, geht das in nur 12000 jahren den überhaupt?

desweiteren hab ich mal gelesen das die erde instabil sein würde wenn der mond nicht da wäre.

ausserdem stelle ich mir das als ne echt riesen katastrophe vor wenn ein stück von der erde in mondgrösse weggesprengt wird. das würde ja weltweit verherende katastrophen auslösen und ich bezweifle das dann überhaupt was überlebt hätte das grösser als eine ratte ist.

gruss
Clutys


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D-Bremer
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Verlangsamung der Erdrotation

05.02.2010 um 16:11
voidol schrieb:5,7 Stunden sind für DBremer natürlich unbrauchbar, daher werden die Berechnungen Meijers ignoriert und das allgemeine, anscheinend richtige Statement von JPhys herangezogen, da er keine Größenordnungen berechnet hat.
Die Berechnungen sind nicht ignoriert worden.

Ich habe aufgezeigt, dass aufgrund der unterschiedlichen Detailabläufe der Mond bei meiner Hypothese von Beginn an eine größere Höhe hatte und - nach den Ausführungen von JPhys - damit eine viel deutlichere Rotationsverminderung eintrat.

Aber das ignorierst Du.


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D-Bremer
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Verlangsamung der Erdrotation

05.02.2010 um 16:16
@Clutys
Deine Argumente kann ich verstehen.

Für vieles, was damit zusammenhängt, fehlt einfach das Wissen.

Auf ein Detail möchte ich Dich allerdings aufmerksam machen: Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass unter Strahlung viel häufiger Mutationen auftreten. Sie Dir die Folgen von Hiroshima oder Tschernobyl an!

Was - in Bezug auf Erbschäden bei den Menschen - einen gegativen Touch hat, hilft den betreffenden Tierarten dabei, sich auf die neue situation in kürzester Zeit einzustellen.

Oder ein anderes Beispiel: Die Forschung zur Geneik hat gerade erst festgestellt, dass psychischer Stress beim Menschen zu Genveränderungen während einer Generation führt.


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Verlangsamung der Erdrotation

05.02.2010 um 16:17
Aufgezeigt? Du hast es deklariert. Wie das physikalisch funktionieren soll ist noch immer unklar.
Aber das ignorierst Du.


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Verlangsamung der Erdrotation

05.02.2010 um 16:18
das war @D-Bremer zu
D-Bremer schrieb:Ich habe aufgezeigt, dass aufgrund der unterschiedlichen Detailabläufe der Mond bei meiner Hypothese von Beginn an eine größere Höhe hatte und - nach den Ausführungen von JPhys - damit eine viel deutlichere Rotationsverminderung eintrat.


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D-Bremer
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Verlangsamung der Erdrotation

05.02.2010 um 16:22
geeky schrieb:Aufgezeigt? Du hast es deklariert.
Ja, ich habe es deklariert.

Genau so wie die betreffenden Wissenschaftler einen angeblichen Planeten Theia deklariert haben - wofür KEINERLEI Beweis vorliegt, der angeblich mit der Erde zusammengestoßen ist, wofür EBENFALLS KEINERLEI Beweis vorliegt.

Ganz ohne Deklaration kommen Hypothesen nun mal nicht aus.


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Verlangsamung der Erdrotation

05.02.2010 um 16:34
@D-Bremer
D-Bremer schrieb:Auf ein Detail möchte ich Dich allerdings aufmerksam machen: Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass unter Strahlung viel häufiger Mutationen auftreten. Sie Dir die Folgen von Hiroshima oder Tschernobyl an!
Nein, in Tschernobyl hatt man entgegen der bisheriger Annahmen keine erhöhte Mutationsrate bei Tieren festgestellt. Man hat im Erbgut der Tiere zelleigene Reperatursysteme entdeckt, die Veränderung durch Strahlung korrigieren.

Quelle: Welt der Wunder vom 9/09

Wenn du wünscht kann ich, wenn ich Zeit finde, auch eine seriösere Quelle zu dem Theme suchen.


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Verlangsamung der Erdrotation

05.02.2010 um 16:45
@D-Bremer

Radioaktive Strahlung führt sehr oft zu Mutationen in Formen von Missbildungen.
Ich kann es wirklich nicht verstehen, wie du auf die Idee kommst, dass eine komplett verseuchte Art sich dank der Missbildungen so fort entwickelt, dass daraus eine überlebensfähige und angepasste Spezies entstehen könnte - ohne dass man bei diesen eine sprunghafte genetische Veränderung feststellen könnte.

Zu anderem ist es schlicht nicht möglich, denn radioaktive Strahlung dezimiert die Insektenwelt ziemlich stark - und ohne eine florierende Insektenwelt wäre das Leben auf der Erde nicht so, wie wir es kennen, aber vor allem, es würde ein Chaos geben und zumindest Menschen könnten nicht überleben. Mal davon abgesehen, dass die Pflanzenwelt ziemlich stark absterben würde.

Aus dem Grund kann es schlicht keine globale radioaktive Verstrahlung der Tierwelt gegeben haben.

Sources:
der eigene Verstand und Biounterricht.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,613867,00.html
http://www.abenteuerwissen.zdf.de/ZDFde/inhalt/9/0,1872,7588681,00.html
http://www.nzzfolio.ch/www/d80bd71b-b264-4db4-afd0-277884b93470/showarticle/8d6deca5-dcbb-4fa8-b436-dde4d78ceace.aspx

Greetings

MC Homer


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Verlangsamung der Erdrotation

05.02.2010 um 17:23
@Dragonfire

Mit der Quelle gewinnst du wirkliche keinen Blumentopf ;)
Die Folgen der radioaktiven Kontamination für das Erbgut der Pflanzen werden derzeit unterschiedlich beurteilt. "Die Mehrheit der Pflanzen in den belasteten Gebieten haben sich nicht verändert", urteilt das staatliche weissrussische Chernobyl Committee. Zugleich wird jedoch nicht ausgeschlossen, dass eine Auslese stattgefunden hat: Möglicherweise dominieren die Pflanzen, die besonders resistent gegenüber Radioaktivität sind. Es wird ausserdem festgestellt, dass Samen nicht mehr so keimfähig sind. Es wird von Einschränkungen bei der Foto- und Proteinsynthese berichtet (7.6).

Wissenschaftler des Friedrich-Miescher-Instituts in Basel haben 14 Jahre nach der Katastrophe auf einem Feld neben dem Reaktor und in 30 Kilometern Entfernung Weizen gepflanzt. Bereits nach 10 Monaten oder einer Generation zeigten die Pflanzen eine Mutationsrate von 6,63 Promille. Auf dem Kontrollfeld betrug die Rate nur 1,03 Promille (52.
Wobei ich an dem Punkt mal an den zweiten, oft nicht oder falsch verstandenen Teil der ET erinnern. Die Selektion. Und mit kürzester Zeit und zielgerichteten Mutationen funktioniert da mal nichts. Auch wenn ich geneigt bin Bremer darin recht zu geben, dass erhöhte Strahlenwerte zu einer Erhöhung der Mutationsrate führt.

Nach meiner überschlägigen Vorstellung und ohne alles nachrechnen zu wollen führt eine Explosion, die das Material des Mondes in die Umlaufbahn befördert zu einer ungeheuren globalen Hitzeentwicklung, dass da nichts mehr mutiert.


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