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Beschreibt mir das "Nichts"

858 Beiträge, Schlüsselwörter: Nichts Diskusion

Beschreibt mir das "Nichts"

28.04.2012 um 03:51
ich hatte in einer kleinen diskusionsrunde mit freunden mal das thema "nichts" durchsprochen, wobei wir diese diskusion nicht zu einem gemeinsammen nenner bringen konnten.

ich war der meinung, dass man "nichts" gut mit dem schwarzen loch beschreiben könnte.
ja ich weiß, dass das schwarze loch aus schwarzer materie besteht, wodurch die beschreibung des "nichts" eigentlich falsch wäre.
jedoch ist trotzdem der erste gedanke eines durchschnitsbürgers an das schwarze loch "nichts".

die zweite meinung, welche zustande kam ist, dass man "nichts" nicht beschreiben kann, da es nicht existiert. und an eine nichtexistens, bzw. nicht bewiesene existens kann man nur glauben sie aber nicht beschreiben, da es praktisch keine fakten gibt, sondern nur theorien.

so jetzt möchte ich, dass ihr euren kopf anstregt und mir eure version des "nichts" nennt.

mfg BlooD


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tic
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28.04.2012 um 03:56
mein Leben is gleichwertig wie ....


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chiave
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Beschreibt mir das "Nichts"

28.04.2012 um 04:00
@DaveBlooD
Die zweite der beiden Vorstellungen halte ich für annähernd eher wahr. Ein schwarzes Loch kann so ja nicht nichts sein, höchstens, wenn es wirklich nichts ist. Das kann aber auch nicht sein. Denn manche Menschen glauben an schwarze Löcher. Also da muss ich dir widersprechen. Wenn sie nichts wären, könnte man nicht an sie glauben.


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Beschreibt mir das "Nichts"

28.04.2012 um 04:01
@tic

etwas produktivere antworten wären natürlich rein theorisch angebrachter... aber schön wie du deine derzeitige lage im hier und jetzt beschreibst ;)


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chiave
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Beschreibt mir das "Nichts"

28.04.2012 um 04:02
Produktiv sein, über nichts nachzudenken, führt dazu, dass man an schwarze löcher glaubt, die nicht nichts sind.

soviel dazu.


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28.04.2012 um 04:04
schwarze löcher sind praktisch bewiesen ^^

und man kann sehr wohl an eine nicht widerlegte existens glauben... siehe Gott solange Gott schließlich nicht bewiesen wurde ist es beispielsweise juristisch eine "nicht existens".


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chiave
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Beschreibt mir das "Nichts"

28.04.2012 um 04:07
Naja, ich kann aber auch etwas beweisen, was nicht wahr ist. Und nun?

Widerlegen kannst du aber nicht, was wahr ist.
Soll ich jetzt an schwarze Löcher glauben?


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28.04.2012 um 04:10
wie willst du bitteschön eine nicht wahrheit beweisen ?

und habe ich an deinen glauben appeliert ? schließlich kannst du auch existenzen leugnen. jedoch würde ich die leugnung des offensichtlichen oder gar wahren als naiv bezeichnen.


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chiave
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Beschreibt mir das "Nichts"

28.04.2012 um 04:21
Naja ganz einfach. Indem man man im Zweifel niicht an den angeklagten glaubt.

Passiert ständig.
Aber wer denkt, die Unwahrheit könnte zweifelsfrei bewiesen werden, der irrt ja, wenn man an ihr zweifelt.

Naiv finde ich, an Beweise zu glauben, nachdem die immer was anderes belegen. Zum Beispuel hatte Newtion bewiesen, dass der Erdkern den Apfel anzieht. Aber Einstein hat gesagt, der Erdkern zieht nicht viel an, außer dass er von der Sonne angezogen wird.

Deswegen fajjen Äpfel trotzdem. Einstein kann das aber nicht erklären.
Warum zweifelt man da an Newton, wenn es doch wahr isr.

Im Zweifel für den Angeklagten.

Ich glaube einfach, dass es Anziehungskraft gibt. An die Schwerkraft glaube ich genauso wenig, wie an der Gravitation.

Und du?


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28.04.2012 um 04:33
gute these

aber der beweis schließt den zweifel doch aus.

einstein hat newtons aussage nicht widerlegt. newton hat bewiesen, dass jeder gegenstand seine eigene anziehungskraft besitzt. einstein hat lediglich die stärke dieser anziehungskraft und vor allem den ursprung widerlegt, wenn ich mich recht erinnere.

die anziehungskraft der erde "ca. 10 newton" basiert nicht auf den kern der erde sondern auf dem magnetfeld, welcher die atmosphäre der erde "zusammenhält" das magnetfeld existiert zwar durch die drehung des kernes aber das ist eine andere geschichte. ;)

ps: der zweifel an einer sache entsteht ja durch die widerlegung einer aussage, wodurch fast jede wichtige aussage in der physik schon einmal... nennen wir es mal verbessert wurde. dadurch wurde die wahrheit manchmal geändert oder ergänzt aber nicht widerlegt.


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Beschreibt mir das "Nichts"

28.04.2012 um 04:35
ich glaube an die anziehungskraft eines bestimmten körpers, wie zb. der planeten oder magnetfelder ums mal zusammen zu fassen.


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chiave
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Beschreibt mir das "Nichts"

28.04.2012 um 04:35
Wozu nützt es dann, zu zweifeln, wenn man die Unwahrheit gar nicht widerlegen kann?

Meiner Meinung nach müsste man das dann können; und so ist es auch, sofern man nicht einfach llügt.

Wenn aber Dinge sich widersprechen, dann können sie nicht beide wahr sein. Oder ist es nicht so?

Wenn der Beweis den Zweifel ausschließt, warum schließt er dann Fehler nicht aus?


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Beschreibt mir das "Nichts"

28.04.2012 um 04:39
der zweifel schützt meiner meinung nach den menschen. wissen ist macht und macht ist nicht für jede person geeignet. umgekehrt läuft es aber genauso. aus zweifel entsteht manchmalangst, welche einen menschen retten kann. zb einen stunt nicht zu wagen, da man an bestimmte kommponenten zweifelt.

aber auch der "positive" zweifel ist wichtig. manche menschen könnten das wissen über außerirdische nicht verkraften. deshalb können sie daran zweifeln. familienangehörige wollen es nicht wahr haben, dass ihr sohn etc. ein mörder ist, deshalb zweifeln sie an der justiz oder gar an die arbeit der polizei.


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28.04.2012 um 04:41
in bestimmten fällen können sich gegenseitig widerlegende aussagen beide wahr sein. es gab da auch mal ein simples beispiel in der farblehre, welches ich leider nicht mehr zusammen bekomme...


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chiave
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Beschreibt mir das "Nichts"

28.04.2012 um 04:42
Ich denke trotzdem, dass ein Zweifel, der die unwahrheit nicht ausschließen kann, genauso viel nützt, wie ein Beweis, der den Zweifel ausschließt, wo er das nicht sollte.

Du kannst den Zweifel ja nicht auschließen, wenn du die Unwahrheit nicht ausschließen kannst, ohne dass du den Zweifel ausschließt.

Also ist es ja sinnlos, dass Beweise den Zweifel ausschließen, um wahr zu sein.


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28.04.2012 um 04:44
an den nutzen des zweifels und des beweises habe ich ja nie gezweifelt ich befürworte dies ja sogar in einer meiner vorherigen antworten

"Also ist es ja sinnlos, dass Beweise den Zweifel ausschließen, um wahr zu sein."

ich würde diese aussage eher als relativ sehen.

für die justiz ist es wichtig den zweifel aus zu schließen, da es nur dann zur verurteilung kommen darf.


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chiave
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Beschreibt mir das "Nichts"

28.04.2012 um 04:45
Wie kannst du dann aber an Beweise eher glauben, als an ihnen zu zweifeln. Das scheint mir rätselhaft!

Wenn du an ihnen zweifeln würdest, würdest du wenigstens versuchen, die unwahrheit auszuschließen.
Wenn du aber den Zweifel ausschließt, dann schließt sich bei Beweisen auch die Wahrheit aus, denn es kann nicht wahr sein, was man ausschließt, damit es wahr wird.


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28.04.2012 um 04:51
chiave schrieb:Wenn du aber den Zweifel ausschließt, dann schließt sich bei Beweisen auch die Wahrheit aus, denn es kann nicht wahr sein, was man ausschließt, damit es wahr wird.
ok das ist mir gerade unverständlich... ich versuche es mal so zu beantworten wie ich die "frage" verstanden habe.

das beweisen einer sache erzeugt doch erst die wahrheit. also warum sollte der zweifel die wahrheit ausschließen, nur weil man es derzeitig nicht tut ?


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chiave
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Beschreibt mir das "Nichts"

28.04.2012 um 05:00
Wenn der Beweis die Wahrheit erzeugen würde, dann wären bewiesene Sachen Erfindungen.

Und recht hast du. Wissen heißt Wahrheiten erfinden, die ihr Gegenteil ausschließen.

Mehr ist es nicht.

Warum zweifelst du dann nicht daran, dass die Unwahrheit durch die Wissenschaft erst in die Welt kam.

Logisch kann dass doch nur sein, wenn sie die Unwahrheit ausschließt, ohne dass das anders geschieht, als durch die Kunst des Beweisens, welche ja eben nur ein Beweis für die Wahrheit ist, wenn sie aufdeckt, was unwahr ist.

Also wissen wir beides: Und das ist für mich Wahrheit. Man kann sie nicht erfinden, denn für dich ist das vielleicht auch nicht so, aber man kann sie aufdecken.

Wissen heißt aber dann, Wahres und Unwahres zu wissen, oder nicht, denn ich glaube wie gesagt nicht, dass man Wahrheit anders findet, als sie zu entbergen. Die Wissenschaft durch Beweise, entbirgt jedoch auch Unwahrheiten.

Komisches Paradoxon.
Deswegen finde ich Wissen nicht so wahr, denn wissen heißt nicht zu wissen, was wahr ist, sondern auch zu wissen, was unwahr ist. Zweifeln dagegen heißt, die Unwahrheit auszuschließen, wissen beides festzustellen.

Oder nicht? Wo irre ich, wenn nicht da, zu sagen, Wissen heißt auch Wissen von der Unwahrheit.


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28.04.2012 um 05:04
da kann ich nichts gegen einwänden.

trotzdem hat der zweifel nichts damit zu tun. man kann eher sagen, das der zweifel der weg zum wissen ist. das man nur durch zweifel des unwissens überhaubt das wissen sucht.

somit entsteht durch zweifel auch die neugier.

wie siehst du das ?


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