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Die kleine Ecke für Sondengänger

Die kleine Ecke für Sondengänger

07.01.2013 um 23:40
@nyarlathotep
wo bist du?
vielleicht kann ich dir ja ein paar infos durchreichen...
und wenn's nur ist damit du weisst womit du's zu tun hast.
was suchst du denn? geld? oder wissen?
letzeres ist wertvoller.


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Die kleine Ecke für Sondengänger

08.01.2013 um 12:05
Hallo,

Ich hab auch ne Sonde :)

Ganz Lustig eigentlich wenn man es einfach nur so als Hobby betreibt ohne sich wirklich große Gedanken zu machen. Mir gehört selbt ein bisschen Grund, von daher hab ich kein Problem damit überall mal um zu Suchen. Auf dem Land ist das auch relativ einfach, vor allem wenn man die anderen Bauern kennt die Felder um einen herum haben.

Meine bisherige Erfahrung ist, das die Fund Aussichten erheblich steigen wenn man lange und gründlich nach forscht.
Oder man geht eben auf "Gut Glück" los. Aber das sagt ja dann wirklich alles :D

Wenn man schnell Erfolge haben will, kann ich Örtliche Badeseen empfehlen. Man munkelt das man da ziemlich schnell fündig wird.

Mir persönlich würde es ja am besten gefallen, mit Örtlichen Archäologen zusammen zu arbeiten. Oft haben diese keine Zeit oder werden von den Behören nicht anständig unterstützt und so kann man, wenn man eh nichts besseres zu tun hat, schon mal bei speziellen Suchen mithelfen.
Leider habe ich noch niemanden gefunden dem ich helfen könnte.

Leider ist das Verhältnis von Sondler und Archäologe ja auch nicht das beste, da viele Sondengänger den Ruf von Schatzräubern haben.
Wenn einem aber halbwegs was an der Geschichte seines Landes oder seines Ortes liegt dann erübrigt sich die Schatzräuberei ziemlich schnell. Das ist natürlich einfach gesagt wenn man nicht selbst in der Lage ist und man eine Kiste Kelten/Römer Gold aus dem Boden zieht.

Ich persönlich wäre mal froh um einen Mittelalterlichen Fund oder der 30 Jährige Krieg interessiert mich auch sehr. Was mich gar nicht interessiert sind 2 WK Sachen. Die Lohnen sich im übrigen nicht mal da da der Markt von Polen komplett überschwemmt ist.

Alte Militär Sachen zu suchen kann man im Prinzip so wie so nicht wirklich empfehlen. Die Gefahr von Blindgängern ist immer noch ziemlich hoch. Manchmal wurden spezielle verstecke von Waffen und Munition oder alte Bunker Anlagen durch Sprengsätze gesichert.
Der eine oder andere hat schon mal einen Arm verloren bei der Geschichte.

Das Buch kann ich eigentlich nur empfehlen, da es mir sehr viel geholfen hat und eigentlich wirklich alle Fragen zur Schatzsuche beantwortet :)

Sogar der Autor des Buchs hat einen kleinen Schatz versteckt den man mit seiner Karte suchen kann :)

http://www.amazon.de/Handbuch-f%C3%BCr-Schatzsucher-Ostler-Reinhold/dp/3853652417/ref=pd_bxgy_b_img_y


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Die kleine Ecke für Sondengänger

08.01.2013 um 14:10
wobel schrieb:ernsthaft:
wenn du schon sondelst, dann sieh's wissenschaftlich.
wobel schrieb:wo bist du?
vielleicht kann ich dir ja ein paar infos durchreichen...
und wenn's nur ist damit du weisst womit du's zu tun hast.
was suchst du denn? geld? oder wissen?
öhm. ich sondel ja selber gar nicht! :D
bin nur immer hin und weg wenn ich mal ne reportage im tv erwische und bin auch in diversen schatzsucherforen angemeldet.
ja, ich habe mir auch schon günstig bei ebay einen detektor gekauft, mit dem bin ich mal probeweise durch den eigenen garten und das wars dann auch.
ich bin quasi noch in der vorbereitungsphase, dabei mir erstmal wissen zu dem hobby zuzulegen
bevor ich nachher noch im knast lande oder sowas. ^^

jedenfalls hatten wir hier so nen thread noch nicht, dachte wäre vielleicht ne feine sache. ;)


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Die kleine Ecke für Sondengänger

08.01.2013 um 14:14
@phenix auch sehr schöner beitrag, danke!
phenix schrieb:Wenn man schnell Erfolge haben will, kann ich Örtliche Badeseen empfehlen. Man munkelt das man da ziemlich schnell fündig wird.
ja, haufenweise angelhaken und leere coladosen hab ich mir sagen lassen.
aber hey.. so ne coladose ist ja auch quasi ein kleiner schatz. immerhin -.25ct wert. :)


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Die kleine Ecke für Sondengänger

08.01.2013 um 15:41
Es gibt heute schon bei "relativ" günstigen Einsteiger Modellen einen Modus an der Sonder mit dem man seine Sonde auf Unterschiedliche Metalle einstellen kann. Die Unterscheidung der Metallarten nennt man Diskriminierung.

Im übrigen ist mir noch was eingefallen zum Thema Sondengänger stören Archäologen;

Die Messtiefe einer Sonde hängt von zahlreichen Faktoren ab wie zum Beispiel der größe des Objekts oder die art des Metalls.
Bei meinen Rundgängen bin ich glaub ich nie über eine tiefe von vielleicht 15 cm darüber hinaus gekommen.

Das ganze ist nicht zu vergleichen mit einer Archäologischen Grabung sondern lediglich mit einem Stöbern oder einem kratzen an der Oberfläche. Manch einer nennt es "Prospektion".

Deshalb ist es auch von großer Bedeutung auf welchem Untergrund man seine Sonde einsetzt. Zum Beispiel ist es in meiner Gegend ( Südlich von München) ziemlich Sumpfig, bzw war es mal ;)
Deshalb findet man hier nur äußerst schwer irgendwelche Dinge aus dem Altertum. Eher viel Müll den die Landwirte liegen gelassen haben in der Hoffnung niemand findet ihn mehr :troll:

In Steinigeren Gegenden wie zum Beispiel im Altmühltal in Bayern, graben die Leute reichlich Sachen aus, allerdings auch meistens an Stellen die Wissenschaftler schon bekannt sind und deshalb eigentlich auch nicht wirklich relevant für diese.

Aber als kleiner Sondler freut man sich schon mal, bei einer Pfeilspitze oder ähnlichem. Das wirklich Spannende ist immer die Hintergrundgeschichte hinter alle dem. Wo kommt die her, wem gehörte die bzw in wem steckte die ;)


Hier mal ne kleine Geschichte die ich mal erlebt habe:

Als wir mal Sondeln waren in einem Waldgebiet, trafen wir eine alte Frau die uns ganz nett gefragt hat ob wir hier nach Schätzen Suchen :D
Mit Stolz geschwellter Brust haben wir natürlich gleich Ja gesagt und kamen uns dabei vor wie Indiana Jones :D

Gefunden haben wir nichts, aber die alte Frau hat uns eine menge über den Krieg erzählt und was in der Gegend so los war.
Wir haben uns noch im Auto Stichpunkte aufgeschrieben damit wir nichts davon vergessen.
Die darauf folgenden Tage waren wir in dem Gebiet unterwegs und haben jeden Stein umgedreht, ich kenne bis heute noch alle Steine beim Vornamen ;)

Gefunden haben wir wieder nichts, aber wir waren das Gespräch des ganzen Dorfes :D
Erst war es uns ein wenig peinlich, aber wir wurden von allen möglichen Leuten plötzlich unterstützt und es kamen immer mehr ältere Leute auf uns zu. Letztendlich haben wir nichts weltbewegendes gefunden, aber die Erfahrung und die Geschichten der alten Leute waren es schon wert.


Es läuft nicht immer so gut, vor allem wenn man noch jünger ist und sich gegen alte Landbesitzer verteidigen muss, die meinen sie nehmen das Recht in ihre eigene Hand und verlangen dann komische Sachen von einem. Da ist es wieder von Vorteil wenn man seine Rechtslage kennt und man darf sich nicht einschüchtern lassen.


Ach ich könnte noch Stunden übers Sondeln Reden glaub ich :D

Ich sag nur es ist eigentlich ziemlich Geil. Man fühlt sich wieder wie wenn man 10 wäre und bei einer Schnitzeljagd mitmacht.
Die Geschichte um einen herum bekommt auf einmal ein Reales Dasein und wird quasi zum greifen nahe.
Was man dann mit dem gefunden macht, bleibt einem selbst überlassen und zeigt dem einen oder anderen oft sein wahres ich auf ;)


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08.01.2013 um 15:44
atlantissergioaragones


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Die kleine Ecke für Sondengänger

08.01.2013 um 16:22
@phenix
phenix schrieb:Aber als kleiner Sondler freut man sich schon mal, bei einer Pfeilspitze oder ähnlichem. Das wirklich Spannende ist immer die Hintergrundgeschichte hinter alle dem. Wo kommt die her, wem gehörte die bzw in wem steckte die ;)
naja - das problem ist halt, dass man genau diese hintergrundgeschichte eben nicht mehr herausfinden kann, wenn der grabungszusammenhang zerstört wurde - was beim sondeln ja in 99,99% der fälle so ist.

@phenix
phenix schrieb:Es läuft nicht immer so gut, vor allem wenn man noch jünger ist und sich gegen alte Landbesitzer verteidigen muss, die meinen sie nehmen das Recht in ihre eigene Hand und verlangen dann komische Sachen von einem. Da ist es wieder von Vorteil wenn man seine Rechtslage kennt und man darf sich nicht einschüchtern lassen.
die rechtslage ist aber nun mal so dass der landbesitzer dich sogar anzeigen kann wenn du seinen grund und boden auch nur betrittst ohne offizielle erlaubnis - das nennt man nämlich hausfriedensbruch und darauf steht bis zu 'n jahr gefängnis.


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Die kleine Ecke für Sondengänger

08.01.2013 um 18:41
wobel schrieb:was beim sondeln ja in 99,99% der fälle so ist.
Ja WENN man was findet. Ist ja nicht so wie beim Angeln, dass du deine Ruthe auswirfst und dann wenigstens irgendwas an der Angel hast. Wenn man neu ist in dem Bereich dann findest man zu 98% nur Müll ( übrigens erstaunlich WO überall und wie viel).

Und das mit den Funden wird in dem von mir vorgestellten Buch gut beschrieben. Darin wird beschrieben dass es sich mit Funden und dem Amt so verhält wie eine Henne die 1000 Eier ausbrüten will.

Die Ämter für Denkmalpflege sind reichlich unterbesetzt um all die Funde zu Datieren, zu säubern und alles zu zu Ordnen. Warum sollte ich da also nicht die Hilfe von Schatzsuchern in betracht ziehen ?

Ich finde es absolut nervig, dass diese Zusammenarbeit so unendlich schwer zu gehen scheint. Obwohl ich jetzt auch schon im Fernsehen des öfteren gesehen habe wie Archäologen und Sondler zusammen arbeiten und das auch oft mit Erfolg.

Es gibt eigentlich keine bessere Partnerschaft, als das Wissen des einen mit der Praxis Erfahrung des anderen zu kombinieren. Ich hoffe dass das mit der Zeit besser wird.

Es gibt einige Sachen die man einfach beachten muss mit dem Suchen mit der Sonde dann gibt es selbst mit der Ortsbestimmung des gefundenen Objekts keinen Stress.

Zum Beispiel kann man heute mit den meisten smart phones ein GPS Gerät mitlaufen lassen. Und wenn man etwas findet trägt man es in ein Buch ein. So kann man genau feststellen wo man was wie gefunden hat. Anders machen es Archäologen auch nicht.
wobel schrieb:das nennt man nämlich Hausfriedensbruch und darauf steht bis zu 'n jahr Gefängnis
Natürlich hast du dabei absolut recht. Es gibt allerdings einige Sachen, bei der die Rechtslage nicht 100% Greifen kann.
Wenn man dann noch jemanden vor sich stehen hat der sich gerne wichtig macht, kann das äußerst unangenehm werden.
Deshalb ist es natürlich absolut wichtig sich mit der Rechtslage vertraut zu machen und bei einem Fund auf einem Grundstück vorher die Genehmigung zu holen.

Wenn jemand außerhalb Agiert und sich dabei erwischen lässt.....selber Schuld.

Aber eigentlich gab es bisher nie wirklich Probleme, die meisten stehen dem ganzen eigentlich recht aufgeschlossen gegenüber....die anderen sind meistens einfach nur Geizig und haben Angst man könnte DEN fetten Goldschatz aus ihrem Grundstück holen.

Bei Goldschätzen ist das übrigens so. Angenommen der Schatz hat einen Wert von 2. Mio Euro und da man eine treue Haut ist, entschließt man sich das zu melden und gibt den Schatz ab. Dann erhält man NUR eine Art Finderlohn für 2000 Euro. Das war nur ein Beispiel, die genauen Zahlen kenn ich gerade nicht. Aber solche Sachen sind durchaus schon passiert.
Das stand mal so in einer Zeitung wenn ich den Artikel wieder finde Poste ich ihn gerne.


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Die kleine Ecke für Sondengänger

08.01.2013 um 18:50
Der Finder kann vom Empfangsberechtigten einen Finderlohn verlangen (§ 971 Abs. 1 BGB). Der Finderlohn beträgt 5 % vom Sachwert bis 500,00 EUR und 3 % vom darüber hinausgehenden Mehrwert. Hat die Fundsache nur einen rein ideellen Wert, so ist die Höhe des Finderlohns nach billigem Ermessen zu bestimmen.
Quelle: http://www.travelholics.de/schatze-suchen-finden-und-behalten-rechtsinformationen-fur-sondenganger-und-schatztaucher/


Hier mal die Rechtliche Lage wenn man ein Schätzchen gefunden hat :)


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08.01.2013 um 19:01
@phenix
phenix schrieb:Die Ämter für Denkmalpflege sind reichlich unterbesetzt um all die Funde zu Datieren, zu säubern und alles zu zu Ordnen. Warum sollte ich da also nicht die Hilfe von Schatzsuchern in betracht ziehen ?
die datierung wäre eben sehr viel einfacher, wenn die funde vor ort gelassen würden und die fundstelle archäologisch bearbeitet würde.
dass die datierung so schwierig ist liegt ja eben dran dass die funde nicht mehr vor ort sind.
phenix schrieb:Ich finde es absolut nervig, dass diese Zusammenarbeit so unendlich schwer zu gehen scheint. Obwohl ich jetzt auch schon im Fernsehen des öfteren gesehen habe wie Archäologen und Sondler zusammen arbeiten und das auch oft mit Erfolg.
im fernsehen haben die sondler aber sicherlich auch nicht selbst gebuddelt, oder?
phenix schrieb:Es gibt eigentlich keine bessere Partnerschaft, als das Wissen des einen mit der Praxis Erfahrung des anderen zu kombinieren. Ich hoffe dass das mit der Zeit besser wird.
von wessen praxiserfahrung redest du jetzt?
ich denke dass ein archäologe sicherlich mehr praxis im archäologisch arbeiten hat als ein sondler oder nicht?
phenix schrieb:Es gibt einige Sachen die man einfach beachten muss mit dem Suchen mit der Sonde dann gibt es selbst mit der Ortsbestimmung des gefundenen Objekts keinen Stress.
die ortsbestimmung ist so oder so kein problem wenn man den fund vor ort lässt.
phenix schrieb:Anders machen es Archäologen auch nicht.
doch - archäologen untersuchen nämlich immer die komplette fundstelle und nicht nur den fund.


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08.01.2013 um 19:03
@phenix
phenix schrieb:Hier mal die Rechtliche Lage wenn man ein Schätzchen gefunden hat
die rechtliche lage ist von bundesland zu bundesland verschieden.


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Die kleine Ecke für Sondengänger

08.01.2013 um 19:22
Wir reden hier von einzelnen Funden und nicht von Grabungen. Der Großteil der Funde sind Sachen wie Musketen Kugeln, Gürtel Schnallen, Abzeichen usw.

Ich glaube du Interpretierst ein wenig zu viel in die Sache mit der Sonde. Bei einer Maximalen Such tiefe von vielleicht 30 cm findest du auf einem normalen Boden einfach mal gar nichts bzw nur mit viel Glück.

Die meisten Funde die wirklich von Bedeutung waren, wurden von Professionellen Schatzsuchern oder gar Grabräubern gefunden, wie zum Beispiel die Himmelscheibe von Nebra.

Wikipedia: Himmelsscheibe_von_Nebra

Zudem suchen viele Archäologen ja selber bereits mit Sonden, wobei die es eigentlich kaum nötig haben, da das was für die Archäologen wirklich wichtig ist, Sachen wie altes Holz, Mauerwerk usw. mit einer Sonde sowieso nicht gefunden werden kann.

Heute verlässt man sich da auf Satelliten und Infrarot Technik oder Flugbild Fotografie. Kein Hobby Sondler wird sich die Mühe machen und solche Anstrengungen in Kauf nehmen, mal vom Finanziellen Aufwand abgesehen.

Bist du den selber Archäologe ?

Ich kann durchaus verstehen das es äußerst nervig ist sich Metertief durch den dreck zu wühlen während andere aus Glück und Zufall mal eben so einen Sack Gold aus der Erde ziehen ^^

Aber da man sich ja weder Rechtlich noch Persönlich irgendwie annähern kann sehe ich in der Sondelei einen ewigen Konflikt zwischen Hobby Schatzsucher und Archäologen.

Rechtlich hast du als Sondengänger sogar doppelt die Arschkarte. WENN du was gefunden hast und es abgibst, kann es passieren dass du das Teil die nächsten Jahre erst mal nicht mehr sehen wirst oder du bekommst eine Witzlose Abfindung.
Gibst du deinen Fund nicht ab machst du dich auch Strafbar.

Wenn dann sollen sie es gleich Rechtlich so durch setzen, dass das Suchen mit einer Metal Sonde nach Schätzen komplett untersagt ist.


Zudem will ich mal nicht wissen wie viele Archäologen es gibt, die auch im geheimen Graben....

Ich will bei niemandem Hoffnungen zerstören ^^ aber die Chance mit einer Sonde etwas wirklich großes zu finden ist wirklich gering :D
Wenn man sich mal so einen kleinen Sondenkopf anschaut und dann ein normales Feld, wird einem schon mal ganz anders :D


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08.01.2013 um 20:20
heir ist ja schon richtig was los, freut mich!
bin leider nur mal kurz hier und kann nicht alles nachlesen aber hier mal eine reportage die um weihnachten rum noch im tv lief:

http://www.youtube.com/watch?v=MbFpgw72Rjo


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Die kleine Ecke für Sondengänger

08.01.2013 um 21:01
@phenix
phenix schrieb:Die Ämter für Denkmalpflege sind reichlich unterbesetzt um all die Funde zu Datieren, zu säubern und alles zu zu Ordnen. Warum sollte ich da also nicht die Hilfe von Schatzsuchern in betracht ziehen ?
Wieso sollten sie?
Ein Bodendenkmal ist in der Regel im Boden ganz gut aufgehoben. Die brauchen sicherlich nicht irgendwelche Laien, die aus falsch verstandener Hilfebreitschaft (oder in Deinem Falle anscheinend Gier) das Bodendenkmal zerstören.


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08.01.2013 um 22:10
Pan_narrans schrieb:oder in Deinem Falle anscheinend Gier
Der Anschein trügt, da ich nicht vorhabe irgendwas für mich zu Behalten und ich mich eher FÜR eine Zusammenarbeit mit Archäologen ausspreche. Oder eben mit dem Zuständigem vor Ort in der Gemeinde.

Auf Bodendenkmälern hat man mit einer Sonde auch nichts verloren, das will ich auch nochmal sagen und das steht auch zu recht unter Strafe.

Verzeihung falls das irgendwie falsch rüber kam.


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09.01.2013 um 00:03
phoenix reportage: Schatzsucher - Das Geschäft mit der Vergangenheit











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09.01.2013 um 00:21
in der reportage fällt der satz: "wir können 5% vor dem braunkohlebagger retten".

verführt das nicht wieder dazu zu sagen die konzerne sind das problem, nicht wenn der privatmann mal sein garten umgräbt."?


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Die kleine Ecke für Sondengänger

09.01.2013 um 14:32
@phenix
phenix schrieb:Wir reden hier von einzelnen Funden und nicht von Grabungen.
wer sagt das? im eingangsposting ist das jedenfalls nicht erkennbar.
mal ganz abgesehen davon dass die formulierung natürlich blödsinn ist, denn egal ob da ein einzelnes stück liegt oder mehrere, graben wirst du müssen, und damit zerstörst du eben den fundzusammenhang.
phenix schrieb:Der Großteil der Funde sind Sachen wie Musketen Kugeln, Gürtel Schnallen, Abzeichen usw.
und die sind historisch nicht wichtig oder wie? da täuschst du dich aber gewaltig.
das ist es doch was ich schon weiter vorn erwähnt habe: tatsächlich wertvoll und interessant für die wissenschaft sind weniger die goldfunde als viel mehr die zusammenhänge. wenn du eine keltische gürtelschnalle neben einer spanischen muskete findest ist das wissenschaftlich eine sensation und der materielle wert sowohl des einen als auch des anderen artefakt ist dabei völlig uninteressant.
phenix schrieb:Ich glaube du Interpretierst ein wenig zu viel in die Sache mit der Sonde.
nein - mir geht's nur um was anderes als dir. nämlich darum zu verhindern das der wissenschaftliche wert zerstört wird.
phenix schrieb:Die meisten Funde die wirklich von Bedeutung waren, wurden von Professionellen Schatzsuchern oder gar Grabräubern gefunden, wie zum Beispiel die Himmelscheibe von Nebra.
stimmt - und das schlimme daran ist dass dabei wichtige hinweise zerstört wurden die uns helfen könnten den wissenschaftlichen hintergrund zu entschlüsseln. die himmelsscheibe von nebra ist dafür ein super-beispiel. hätte man den fundort korrekt archäologisch bearbeitet, dann wüsste man heute sehr viel mehr über dieses immernoch in vielen teilen mysteriöse artefakt.
phenix schrieb:Zudem suchen viele Archäologen ja selber bereits mit Sonden, ...
sie orientieren sich vielleicht mit sondern - aber die eigentliche archäologische arbeit ist ja eben nicht das finden selbst, sondern das erschliessen der zusammenhänge.
um zu buddeln muss man nicht studieren.
phenix schrieb:... wobei die es eigentlich kaum nötig haben, da das was für die Archäologen wirklich wichtig ist, Sachen wie altes Holz, Mauerwerk usw. mit einer Sonde sowieso nicht gefunden werden kann.
was für einen archäologen wirklich wichtig ist sind noch ganz andere sachen, z.b. auch die erde selbst.
aber dass man genau das mit einer sonde nicht finden kann ist ja eben das problem an der sache! schatzsucher zerstören ja eben genau die wichtigen fundzusammenhänge, die holzreste, das mauerwerk, den boden usw.
phenix schrieb:Kein Hobby Sondler wird sich die Mühe machen und solche Anstrengungen in Kauf nehmen, mal vom Finanziellen Aufwand abgesehen.
aber er wird jederzeit gerne auf die so erhobenen informationen zurückgreifen, oder?
phenix schrieb:Bist du den selber Archäologe ?
nein, kunsthistoriker.
phenix schrieb:Ich kann durchaus verstehen das es äußerst nervig ist sich Metertief durch den dreck zu wühlen ...
du hast bisher noch nicht sonderlich viel mit archäologen zu tun gehabt, oder?
da wird nicht "gewühlt" - da wird mit pinselchen und schaberchen millimeter für millimeter abgehoben, gezeichnet, fotographiert usw...
genau DAS ist ja der unterschied zu den schatzsuchern, die wühlen und buddeln ja eben und machen dabei das wichtige fundumfeld kaputt.
phenix schrieb:Aber da man sich ja weder Rechtlich noch Persönlich irgendwie annähern kann sehe ich in der Sondelei einen ewigen Konflikt zwischen Hobby Schatzsucher und Archäologen.
ich sehe den hauptkonflikt in der einschätzung des wertes - dem einen geht's einfach nur um materielle werte, dem anderen um wissen, informationen, geschichte usw.
für mich ist ganz klar hinter wem ich da eher stehe.
würden die sondler sich daran halten und die finger von archäologisch interessanten regionen lassen, dann gäb's keine konflikte. und würden die schatzsucher nicht die zusammenhänge zerstören, dann wüssten wir heute viel, viel mehr über unsere vorfahren als aktuell. aber dieses wissen ist ja leider zerstört worden.
phenix schrieb:Rechtlich hast du als Sondengänger sogar doppelt die Arschkarte. WENN du was gefunden hast und es abgibst, kann es passieren dass du das Teil die nächsten Jahre erst mal nicht mehr sehen wirst oder du bekommst eine Witzlose Abfindung.
Gibst du deinen Fund nicht ab machst du dich auch Strafbar.
sieh's mal andersrum:
als wissbegieriger und an der geschichte interessierter mensch hast du noch viel mehr die arschkarte:
a) die sondler zerstören erst archäologische zusammenhänge und damit unwiderbringlich wissen
b) die sondler reissen sich auch noch den fund unter den nagel und du bekommst ihn niemals, nicht mal im museum zu sehen
c) der sondler bereichert sich auch noch illegalerweise an seinem fund
d) usw...


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09.01.2013 um 14:41
@phenix
phenix schrieb:Der Anschein trügt, da ich nicht vorhabe irgendwas für mich zu Behalten und ich mich eher FÜR eine Zusammenarbeit mit Archäologen ausspreche. Oder eben mit dem Zuständigem vor Ort in der Gemeinde.
Naja, so wie Du auf dem finanziellen Gewinn rumgeritten bist, wirkte das schon stark danach.
phenix schrieb:Auf Bodendenkmälern hat man mit einer Sonde auch nichts verloren, das will ich auch nochmal sagen und das steht auch zu recht unter Strafe.
Die Frage ist halt, woher weißt Du im Vorhinein, dass Du als Sondengänger nicht gerade ein Bodendenkmal zerstörst?


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09.01.2013 um 14:46
@Pan_narrans
Pan_narrans schrieb:Die Frage ist halt, woher weißt Du im Vorhinein, dass Du als Sondengänger nicht gerade ein Bodendenkmal zerstörst?
danke dass du das auch noch mal erwähnst @Pan_narrans - ich glaub es ist mir nicht so wirklich gelungen diesen äusserst wichtigen punkt rüberzubringen...

@nyarlathotep
danke für die videos - kann sie nur leider grad nicht gucken...


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