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Der Energiewende-Thread

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01.11.2018 um 20:50
Danke:thumbup:


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05.11.2018 um 12:02
Gildonus schrieb am 27.10.2018:Wenn du, wie gehabt, eine Wärmepumpe über "Netzstrom" betreibst, wäre das ÖKO- und Energietechnisch gesehen vergleichsweise suboptimal und Netztechnisch gesehen könnte das ein Problem werden.
Grundsätzlich enthält der Strommix auch viel fossile Anteile. Aber das Problem ist eben, dass im Winter und Nachts die PV-Anlage keinen nennenswerten Ertrag liefert. Selbst wenn ich mit Wasser- und Stromspeichern arbeite.
Ich kann natürlich meinen Bedarf an Netzstrom senken und das ist ja auch was.
Gildonus schrieb am 27.10.2018:Wollte man ein 70er oder 80er Jahre Gebäude auf Wärmepumpenheizung umbauen, hätte man eigendlich alle Vorrausetzungen um die von mir angerissene Technik zu verwenden.
Gerade in älteren Gebäuden sind Wärmepumpen eher nicht ideal. Ideal sind sie, wenn wenig Wärme benötigt wird und wenn sonstige Anschlüsse (Gas, Öl) fehlen. Man muss eben auch sehen, dass sie bei sehr tiefen Temperaturen nicht funktionieren und man Energie aufwenden muss, sie eisfrei zu halten.
Gildonus schrieb am 27.10.2018:Elektrische Energie aus dem Netz ist vergleichsweise sehr teuer und es stellt sich die Frage ob der Hausanschluß überhaupt dafür ausgelegt ist.
Genau kenne ich den Strombedarf nicht, aber viel mehr als 5-6 kW werden es nicht sein. Das sollte für einen Hausanschluss kein Problem sein.
Strom ist in der teuer, aber je nach Art der Wärmepumpe, benötigt sie z.B. für 10 kW Heizleistung nur 2 kW Strom (Beispiel).


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05.11.2018 um 16:03
Die Stromkosten für Wärmepumpen können auch stark von der Örtlichkeit abhängen. In manchen Regionen findet man ja immer noch Anbieter für günstigen Wärmepumpenstrom. Der steht dann halt eventuell nur 20 Stunden am Tag zur Verfügung. Aber diese Zeit lässt sich ja durch einem kleinen Pufferspeicher überbrücken.


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06.11.2018 um 18:07
Hallo @Bettman , hallo @kleinundgrün , hallo @alle !


Geht es euch auch so wie mir ?
Immer wenn man eine Statistik sucht, findet man sie nicht.

Nach meinem Wissen wird in Deutschland etwa 25% der eingesetzten Energie zum Heitzen "verbraten". Das ist, so oder so betrachtet, ein Elefant des Energieverbrauch. Wollte man diesen mit Hilfe von Wärmepumpen etwas schrumpfen, käme die allgemeine Stromversorgung schnell an ihre Grenzen. Die Netze hat man nun mal nicht dafür gebaut.

Geht es nach der Politik, will man ab 2035 keine Autos mit Verbrennungsmotor auf deutschen Straßen mehr zulassen und der "Liebling" der Politiker ist immer noch das E - Auto, von dem man bis 2020 eigendlich 1 Mio. auf den Straßen haben wollte. Da stellt sich wirklich die Frage, was das Stromnetz noch so alles können soll und nach dem Realitätssinn unserer Politiker.


Gruß, Gildonus


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06.11.2018 um 18:55
Gildonus schrieb:Immer wenn man eine Statistik sucht, findet man sie nicht.

Nach meinem Wissen wird in Deutschland etwa 25% der eingesetzten Energie zum Heitzen "verbraten".
Das könnte ungefähr stimmen:
https://ag-energiebilanzen.de/index.php?article_id=29&fileName=ageb_broschuere_2012_web.pdf
Auf Seite 33 ist der Endenergieverbrauch der verschiedenen Sektoren nach den jeweiligen Anwendungszwecken aufgeteilt.

https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/384/bilder/dateien/4_abb_eev-sektoren-et_2018-02-14.pdf
In der Mitte der Grafik ist der absoluten Endenergieverbrauch der einzelnen Sektoren dargestellt.

Wenn man das überschlägt dann kommt man Pi mal Daumen in diese Richtung.
Gildonus schrieb:Geht es nach der Politik, will man ab 2035 keine Autos mit Verbrennungsmotor auf deutschen Straßen mehr zulassen und der "Liebling" der Politiker ist immer noch das E - Aut
Jedes Mal wenn ich mir das Diagramm oben links in meinem zweiten Link anschaue wird mir halt auch schlecht. Bei der Strom- und Wärmewende schreiten wir voran. Viele Erfolge können sich durchaus sehen lassen. Im Verkehrssektor tut sich jedoch so gut wie nichts. Elektromobilität ist ein Witz und die Forschung an der synthetischen Herstellung von Kraftstoffen für CO2-neutrale Verbrennungsmotoren dümpelt mehr oder weniger vor sich hin.


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07.11.2018 um 09:59
Gildonus schrieb:Da stellt sich wirklich die Frage, was das Stromnetz noch so alles können soll und nach dem Realitätssinn unserer Politiker.
Aber das ist eben das Problem strombeheizter Häuser. Die Alternativen sind z.B. Pellets oder (Bio)Gas.
Bettman schrieb:Viele Erfolge können sich durchaus sehen lassen. Im Verkehrssektor tut sich jedoch so gut wie nichts.
Das ist vermutlich der Komplexität der Sache geschuldet.
Ein Haus kann ich so bauen, dass es fast keine zugekaufte Energie zum Heizen braucht, mit Dämmung, mit Wärmerückgewinnung, mit ausgefeiltem Fensterkonzept. Das kostet zwar alles, aber grundsätzlich ist das machbar und bringt eine Menge an Energieersparnis.

Bei der Individualmobilität ist das schwierig. Da bedingen sich Ladestellen und Energiekonzepte gegenseitig und es ist schwierig, da nach und nach einen weg zu beschreiten. Ab einem gewissen Punkt muss man ganz große Fässer aufmachen und dann kommt eben die Frage, wer das bezahlt.

Meiner Meinung nach ist Individualmobilität einfach zu billig, in Relation zu den echten Kosten. Deswegen ist es so schwierig, da entscheidend voran zu kommen.


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07.11.2018 um 11:32
kleinundgrün schrieb:Meiner Meinung nach ist Individualmobilität einfach zu billig, in Relation zu den echten Kosten. Deswegen ist es so schwierig, da entscheidend voran zu kommen.
Ist halt mit dem Strom nicht anders. An die niedrigen Stromgestehungskosten der Braunkohleverstromung und Kernkraft kommt man preislich nicht an. Wenn ich aber an mögliche Folgekosten für kommende Generationen denke bin ich mir nicht mehr so sicher.
kleinundgrün schrieb:Ein Haus kann ich so bauen, dass es fast keine zugekaufte Energie zum Heizen braucht, mit Dämmung, mit Wärmerückgewinnung, mit ausgefeiltem Fensterkonzept. Das kostet zwar alles, aber grundsätzlich ist das machbar und bringt eine Menge an Energieersparnis.
Das wäre dann sozusagen ein Passivhaus .Dieses hat (laut Definition) einen Heizwärmebedarf von 15 kWh/(m²*a). Ich glaube kaum dass man diesen Wert in Zukunft noch wirtschaftlich unterschreiten können wird. Braucht man auch nicht wirklich. Letzten Endes bleibt halt die Warmwasserbereitstellung als großer Wärmeverbraucher. Den Warmwasserbedarf kann ich durch Dämmung und ähnliche Maßnahmen nicht mehr weiter senken. Der wird weiterhin bei etwa 500 kWh pro Person und Jahr vor sich her dümpeln.
kleinundgrün schrieb:Bei der Individualmobilität ist das schwierig. Da bedingen sich Ladestellen und Energiekonzepte gegenseitig und es ist schwierig, da nach und nach einen weg zu beschreiten. Ab einem gewissen Punkt muss man ganz große Fässer aufmachen und dann kommt eben die Frage, wer das bezahlt.
Das stimmt natürlich. Aber es gäbe auch viele Maßnahmen um schon einmal anzufangen. Auch ohne dass die "große Politik" handelt. Besonders die Kommunen hätten, wenn sie nicht massiv unterfinanziert wären, ordentlich Spielraum: Der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs vieler Großstädte wurde sträflich vernachlässigt. Günstigere Tarife und der Rückbau von Parkplätzen in Innenstädten wären schon mal ein Ansatz der ohne klaren Bruch verläuft und nicht falsch sein kann. Leider geht die Tendenz eher in die andere Richtung.


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07.11.2018 um 13:05
Bettman schrieb:Ist halt mit dem Strom nicht anders.
Ja, auch das stimmt.
Ich schrieb im Laufe des Threads, dass man mit dem Preis viel machen kann, um Menschen zum Sparen zu motivieren.
Bettman schrieb:Das wäre dann sozusagen ein Passivhaus .Dieses hat (laut Definition) einen Heizwärmebedarf von 15 kWh/(m²*a). Ich glaube kaum dass man diesen Wert in Zukunft noch wirtschaftlich unterschreiten können wird.
Das ist aber sehr wenig. Das sind bei 150 qm rund 225 L Heizöläquivalent.
Aber es stimmt natürlich, dass jeder weitere gesparte Liter mit exponentiellen Kosten verbunden ist.
Bettman schrieb:Den Warmwasserbedarf kann ich durch Dämmung und ähnliche Maßnahmen nicht mehr weiter senken.
Ja, das könnte man nur durch Minderverbrauch erreichen.


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07.11.2018 um 13:20
kleinundgrün schrieb:Das ist aber sehr wenig. Das sind bei 150 qm rund 225 L Heizöläquivalent.
Kann ich mir persönlich auch nicht vorstellen. Ich kenne auch niemanden der in einem Passivhaus lebt. Und ich wollte es auch selber nicht. Schon alleine weil ich die Krise bekomme wenn ich nicht regelmäßig die Fenster aufreißen kann.
Letzten Endes amortisiert es sich wohl gegen ein gewöhnliches Haus frühestens nach 10 bis 15 Jahren. Der Vorteil ist halt dass man mit einem KfW-Kredit bauen kann. Zumindest wenn die Zinsen eines Tages wieder steigen sollten macht sich so ein fast zinsloser Kredit beim Hausbau sicherlich bemerkbar.


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07.11.2018 um 20:40
kleinundgrün schrieb:Meiner Meinung nach ist Individualmobilität einfach zu billig, in Relation zu den echten Kosten.
Erklär mal bitte? Ich kaufe ein Auto, daran verdient der Hersteller, alle seine Zulieferer und Mitarbeiter und Vater Staat. Ich bezahle Steuern dafür -> Einnahmen für Vater Staat. Ich Bringe es in die Werkstatt -> Verdienst für die Werkstatt, Hersteller und seine Lieferanuten/Mitarbeiter. Ich tanke das Auto -> Verdienst für den Tankwart, Mineralölkonzern und Vater Staat.
Wo bekomme ich also mehr, als ich bezahle???
Bettman schrieb:Günstigere Tarife und der Rückbau von Parkplätzen in Innenstädten wären schon mal ein Ansatz der ohne klaren Bruch verläuft und nicht falsch sein kann.
Nö, der Rückbau von Parkplätzen ist nur ein Anreiz, dass ich noch weniger in die Stadt fahren würde, als ich es ohnehin schon tue. Selbst, wenn die Öffentlichen kostenlos wären, würde ich mit dem Auto fahren. Ich mag mich mit dem Pack und den nervenden Kinder/ Jugendlichen nicht um einen Sitzplatz streiten. Auch ist mir meine Zeit zu kostbar um ewig zu warten und dann noch 5 mal umzusteigen. Einmal im Jahr mit dem Shuttlebus vom Messeparkplatz zur Messe erfüllt meinen Bedarf an Öffentlichen mehr als genug;)
Bettman schrieb:Leider geht die Tendenz eher in die andere Richtung.
In welcher Stadt wohnst du, die gescheiten Parkraum schafft?


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07.11.2018 um 22:17
Alibert schrieb:Ich mag mich mit dem Pack und den nervenden Kinder/ Jugendlichen nicht um einen Sitzplatz streiten. Auch ist mir meine Zeit zu kostbar um ewig zu warten und dann noch 5 mal umzusteigen.
Das macht halt einen guten Nahverkehr aus:
- ausreichend Sitzplätze
- keine Notwendigkeit umzusteigen
Der Dresdner Nahverkehr macht es (um auf deine zweite Frage zu antworten) vor: https://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft/oepnv-warum-staedte-sich-ein-beispiel-an-dresdens-nahverkehr-nehmen-sollten-2...
Werktags kommen alle Bahnen und die wichtigen Buslinien maximal im 10-Minutentakt, zu Stoßzeiten sind manche auch enger getaktet. Fast alle Verbindungen lassen sich mit einmal Umsteigen händeln. In der Rushhour ist man mit dem Öffi definitiv schneller und stressfreier unterwegs als mit dem Auto. Durch die guten Verbindungen ist der Öffi auch nicht zu einem Transportmittel für das, ich zitiere dich, "Pack" verkommen. Weiterhin soll der Nahverkehr durch den Neubau von Straßenbahnen noch mehr erschlossen werden. Wer diese Angebote nicht nutzt ist dann selber Schuld. Da habe ich dann auch kein Mitleid wenn die Parkplätze in der Stadt überteuert sind.


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07.11.2018 um 23:22
Bettman schrieb:Das macht halt einen guten Nahverkehr aus:
- ausreichend Sitzplätze
- keine Notwendigkeit umzusteigen
Das löst aber immer noch nicht das Problem, dass ich keine fremden Menschen direkt neben mir (sitzen) haben möchte und gerne das Fenster öffne ohne diskutieren zu müssen ob das jetzt zieht oder nicht. Ich mag auch keine verschwitzten Menschen, die sich an mir beim vorbeigehen reiben und die, die meinen Samstags duschen reicht vollkommen. Und die Musik, die ich höre, suche ich mir auch gerne selber aus. Bei Öfis bin ich definitiv raus;) Aber zum Glück muss ich so gut wie nie in die Stadt (und wenn, finde ich mit dem Smart schon nen Parkplatz, manchmal muss man nur kreativ sein), da ist mir dann auch wurscht, was der Parkplatz kostet.


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08.11.2018 um 11:10
Alibert schrieb:Erklär mal bitte?
Gerne.
Du führst zwar aus, dass Du überall Geld bezahlst, aber das ist eben - verglichen mit den echten Kosten - zu wenig. Benzin ist schlicht zu billig, wenn man die daraus entstehenden Kosten berücksichtigt.
Natürlich machen Autohersteller und Mineralölfirmen Gewinn, aber auf Kosten der Allgemeinheit. Du bezahlst nur einen Teil dieser Kosten und des Gewinns durch den Erwerb. Den Rest bezahlst Du natürlich letztlich auch, aber eben nicht direkt. Und da liegt das Problem. Alternativen lassen sich nur dann durchsetzen, wenn sie ein Ersparnis bedeuten. Aber dann muss man eben echte Kosten gegen echte Kosten stellen oder subventionierte Kosten gegen subventionierte Kosten.
Alibert schrieb:Selbst, wenn die Öffentlichen kostenlos wären, würde ich mit dem Auto fahren.
Eben weil es zu billig ist. Wäre es teurer, würdest Du andere Nachteile eher in Kauf nehmen. So aber überwiegt die Bequemlichkeit.


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08.11.2018 um 11:12
Eine Idee die durchaus Interessant ist, fraglich wie es weiter geht, dadurch können auch Mieter sich ihren Strom selbst erzeugen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/energiewende-hamburger-firma-will-oekostromfoerderung-ueberfluessig-machen-...


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08.11.2018 um 13:07
taren schrieb:dadurch können auch Mieter sich ihren Strom selbst erzeugen.
Die Idee sich irgendwo ein Stück Solarzelle zu pachten ist nicht schlecht. Allerdings muss man den Strom auch zeitgleich abnehmen können.
Der Rest des Artikels ist, gelinde ausgedrückt, leeres Geschwätz. Die technischen Aspekte der Stromwende werden komplett ausgeklammert. Letzten Endes ändert sich nur etwas im Endkundengeschäft der Stromlieferanten . Die Strommargen an dieser Stelle sind aber schon so gering, dass das nicht die Welt ausmachen wird. Um da 200 € an Kosten sparen zu können muss man schon einen Stromverbrauch von 5 Großfamilien haben ;)


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08.11.2018 um 14:22
Hallo @kleinundgrün , hallo @alle !
kleinundgrün schrieb:Benzin ist schlicht zu billig, wenn man die daraus entstehenden Kosten berücksichtigt.
Bei diesem Argument und in diesem Zusammenhang muß ich an ein polnisches Sprichwort denken :
Du kannst nicht schwimmen, also ist die Badehose schuld !

Der ÖPNV wird gerne als alternative zum Auto angepriesen, gemacht wird da aber nicht viel. In München plant man derzeit eine Seilbahn zur Entlastung des Straßenverkehrs. Das wäre, um das mal mit der mir üblichen "Bosheit" zu kommentieren, die erste wirkliche Innovation im ÖPNV seit dem Bau der Wuppertaler Schwebebahn ( eröffnet 1901 ).

Denkt man das Konzept mal weiter, kommen mir Städte wie z.B. Köln in den Sinn. Flüsse wie der Rhein sind verkehrstechniche Hindernisse, die man wunderbar und kostengünstig mit Seilbahnen queren könnte.


Gruß, Gildonus


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08.11.2018 um 14:55
kleinundgrün schrieb:Du führst zwar aus, dass Du überall Geld bezahlst, aber das ist eben - verglichen mit den echten Kosten - zu wenig. Benzin ist schlicht zu billig, wenn man die daraus entstehenden Kosten berücksichtigt.
Wo sind denn jetzt die Kosten, die nicht gedeckt sind? Die Scheichs haben Geld wie Dreck, die Zahlen schon mal nicht drauf. Auch von draufzahlenden Mineralölkonzernen habe ich noch nichts gehört. Also, wo sind denn die Kosten, die nicht gedeckt sind?
kleinundgrün schrieb:Eben weil es zu billig ist. Wäre es teurer, würdest Du andere Nachteile eher in Kauf nehmen. So aber überwiegt die Bequemlichkeit.
Wenn das Autofahren teurer wird und mehr mit den Öfis fahren, ist das eher gut, dann sind die Straßen wenigstens leerer und ich komm besser durch. Blöd nur, wenn dann keine Autos mehr gekauft werden, dann werden die Straßen auch leerer, weil dann ein nicht unerhblicher Teil der deutschen Arbeitnehmer ihren Job verlieren.


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08.11.2018 um 15:17
Alibert schrieb:Wo sind denn jetzt die Kosten, die nicht gedeckt sind?
Die Kosten, die durch die Verbrennung fossiler Rohstoffe verursacht werden.
Alibert schrieb: dann sind die Straßen wenigstens leerer und ich komm besser durch.
Das wäre ein Vorteil. Die Straßen sollen ja leer werden. Weniger Verkehrsflächen bedeutet mehr Platz für Wohnraum, Grünflächen etc.
Nur freu Dich nicht zu früh, das werden die Nutzer des Individualverkehrs bezahlen müssen. Straßen und Parkplätze werden zurückgebaut.
Alibert schrieb:Blöd nur, wenn dann keine Autos mehr gekauft werden
Die werden schon gekauft, sie werden nur teurer. Dafür werden mehr Öfis hergestellt. Und mehr Fahrzeuge, die nicht mit fossilen Brennstoffen angetrieben werden.
Alibert schrieb:weil dann ein nicht unerhblicher Teil der deutschen Arbeitnehmer ihren Job verlieren.
Das ist ein Trugschluss. Arbeitsplätze verlagern sich nur.


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08.11.2018 um 16:10
kleinundgrün schrieb:Die Kosten, die durch die Verbrennung fossiler Rohstoffe verursacht werden.
Ja mei, welche sind denn das konkret, du redest irgendwie immer um den heißen Brei, oder weißt du selber nicht, welche Kosten das sein sollen?
kleinundgrün schrieb:Das wäre ein Vorteil. Die Straßen sollen ja leer werden. Weniger Verkehrsflächen bedeutet mehr Platz für Wohnraum, Grünflächen etc.
Nur freu Dich nicht zu früh, das werden die Nutzer des Individualverkehrs bezahlen müssen. Straßen und Parkplätze werden zurückgebaut.
Das wiederspricht sich aber mit dieser Aussage
kleinundgrün schrieb:Die werden schon gekauft, sie werden nur teurer. Dafür werden mehr Öfis hergestellt. Und mehr Fahrzeuge, die nicht mit fossilen Brennstoffen angetrieben werden.
Wenn die Dinger teurer werden, werden auch weniger gekauft. Und um die Öfis herzustellen, brauchst du weit weniger Leute. Und auch Autos, die mit nicht fossilen Brennstoffen angetrieben werden (so eines hatten ein Kumpel und auch ich übrigens auch schon mal, ist aber von der Politik nicht gewollt) brauchen Straßen. Blöd, wenn man die jetzt zurück baut (und dann wieder die Frage, wer soll den Rückbau im großen Stil bezahlen, kost ne schweine Kohle)
kleinundgrün schrieb:Das ist ein Trugschluss. Arbeitsplätze verlagern sich nur.
Nach was? Gehen taussend "Autoarbeiter" in Callcenter? Oder werden die alle Straßenbahnführer? Oder Straßenrückbauer?


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08.11.2018 um 21:59
Alibert schrieb:Nach was? Gehen taussend "Autoarbeiter" in Callcenter? Oder werden die alle Straßenbahnführer?
Einen Großteil wird der Dienstleistungssektor wegfangen. Den anderen Großteil der 6-Stunden-Werktag. Kann man gut oder schlecht finden. Aber so wird es, wenn wir nicht in eine massive Katastrophe geraten, in den nächsten 15-25 Jahren kommen.
Abgesehen davon ist es Schwachsinn alte Strukturen um der Arbeitsplätze wegen zu bewahren. Wenn es danach ginge würden wir, übertrieben formuliert, heute noch Schweine 🐷 hüten und Felder bestellen.


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