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Sind wir bereit für die kommende Technik?

47 Beiträge, Schlüsselwörter: Technik, Entwicklung, Fortschritt

Sind wir bereit für die kommende Technik?

11.08.2009 um 14:55
Hallo Kollegen, Freunde, Mitstreiter ^^

Ich möchte mal eine Diskussion zum Thema Technik, deren Entwicklung und der soziale Umgang damit anstoßen.

Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mir wird es langsam zu viel.
Ständig wird etwas neues, besseres, entwickelt, vom Nutzen jetzt mal abgesehen. Viele Konzerene sehen nur noch darin einen Profit zu machen, indem sie Produkte mit weiteren Funktionen ausstatten, verbesseren, optimieren.
Diesen Prozess kann man in fast allen Bereichen der Wirtschaft betrachten.
Selbst bei Lebensmitteln ist es schon so weit. "Jetzt mit neuer Geschmacksrezeptur!"
Sogar da muss ich sagen, das mir die noch nicht mal schmeckt (beispiel Milka Schokolade) ;-)
Dann die Entwicklung Mobiltelefone. Also ich seh mich als durchschnittlichen Nutzer an, aber über Telefonieren, SMS und Terminfunktion komme ich da nicht raus.
Über das blöde Gedudel und Gequäke von manchen Handy in öffentlichen Verkehrsmitteln mal ganz abgesehen.
Und dann noch der Bereich der IT, hier wird es langsam unüberschaubar. Ich bin selbst in der Branche und gezwungen ständig mich auf neues einzustellen. Noch kann ich das, aber ältere Kollegen tun sich da schon so schwer, das sie kaum noch produktiv einsetzbar sind. Die Tendenz der Innovationen ist hier leider auch dermaßen ansteigend, das ein produktives und sinnvolles Einsetzen der Systeme kaum noch möglich ist, ausser man hält beispielsweise länger an einer Version fest, will man den Versionswahn nicht mitmachen. Steht allerdings ein gezwungener Wechsel an, steht die Produktion erstmal dann vollständig.
Dann sehe ich natürlich auch die sozialen Aspekte, mit denen sehr leichtfertig umgegangen wird. Die Entwicklung ist eben an einer Stufe angelangt, dass es möglich ist alles und jeden zu Überwachen. Selbst in Youtube werden leute gefilmt und blosgestellt. Wo bleibt da noch die Würde und der Respekt des Individuums?
Das Problem sehe ich hier auch auf zweierlei Seiten. Die, die Technik nutzen wollen (Regierung, Machtstellen, Personen mit zweifelhaften Absichten) und die auf die sie angewandt wird (Bürger, unwissen Bürger, Freunde, Mitmenschen).
Leider kommt es mir so vor, als wären viele nicht bereit respektvoll mit den neuen Technologien umzugehen. Ich seh da auch so sachen wie soziale Vereinsamung.
Und sogar da sprechen dann viele hier davon, dass uns Technologien vorenthalten werden, wo wir noch nicht mal bereit sind diese richtig einzusetzen und wirklich zu nutzen!
Versteht mich nicht falsch, Entwicklung ist wichtig! Keine Frage. Aber sie muss uns dienen und nicht wir sollten Ihr dienen müssen.

Wie seht Ihr das, was sind Eure Gedanken dazu?


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Sind wir bereit für die kommende Technik?

11.08.2009 um 15:14
Ich habe die gleichen Bedenken bezüglich des Fortschritts. Das Ganze hat eine gewisse Eigendynamik entwickelt, der der Mensch zum Beispiel im Bereich der Verständnis der Vorgänge in Technischen Geräten nicht mehr folgen kann.
Auch der verantwortungsvolle Umgang wird sich in der Zukunft nicht ändern. Wir gehen ja nicht mal verantwortungsvoll mit der jetzigen oder etwas älteren Technik um (zum Teil auch, weil wir sie nicht verstehen).
Es wird wohl so laufen, dass der technische Fortschritt immer schneller voranschreiten wird, aber jeweils nur die Experten darüber genau bescheid wissen wie diese Dinge funktionieren. Diesen Experten müssen wir dann vertrauen, was sie uns über dieses Produkt/Erkenntnis/Errungenschaft erzählen, was natürlich dazu führen kann, dass vielleicht ein Machtmissbrauch stattfindet.
Das Gros der Menschen kommt ja alleine schon jetzt nichtmal hinterher was das Verständnis für viele Technische Dinge angeht und wird es in Zukunft warscheinlich noch weniger.
Man vertraut dann darauf, was einem die Werbung, Experten einem eintrichtern...

Generell der psychologisch/soziale Konflikt zwischen Technischer Entwicklung und Verständnis/Wissen der Menschen dürfte in naher Zukunft recht *spannend* werden.

Meinung Ende.


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11.08.2009 um 18:59
Ich bin ein absoluter High-Tech Junkie... studiere selber Informatik.

Meiner Meinung nach ist die Grundlage für das Verständniss dieser ganzen Geräte das man in gewisser Weise abstrahiert. Ein konzeptionelles Verständniss ist wichtig. So bleibt ein Fernseher unabhängig davon ob er HD, DVBT oder was auch immer hat, immer noch ein Fernseher.
So sieht es auch bei einem Computer aus. Egal ob er mit der Maus oder dem Touchscreen bedient wird immer ein Gerät das Daten speichert, anzeigt und verändert.

Was die Verantwortungslosigkeit im Umgang mit den Daten angeht stimme ich euch zu. Das Problem ist meiner Meinung nach das die Schulen da zu langsam auf die Veränderungen zu reagieren. Ein Schulfach das die Verantwortungen im Umgang mit Medien lehrt müsste her. Die Tatsachen die damit zusammenhängen, wie auch die lange Nachwirkung der Daten die man selber ins Internet stellt, sollten den jungen Leuten in Fleisch und Blut übergehen.

Aufhalten kann man die Entwicklung eh nicht, also sollte man sich in der bestmöglichen Art damit arangieren, damit man nicht irgendwann von der Gesellschaft abgehängt wird.


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11.08.2009 um 19:33
Stimme ich dir absolut zu @interpreter
Ich denke man könnte die Technischen Neuerungen oder auch schon vorhandenes durchaus in Groben Zügen verstehen, doch wie du schon meintest muss das früh beginnen
Letzten Endes müssen wir damit klarkommen oder es gibt Probleme wie zum Beispiel das absolute Vertrauen und Glauben in die Technik obwohl man manchem vielleicht kritisch gegenüber stehen müsste
Ist die Menscheit jedoch immer nah am Wissenstand der aktuell ist bin ich der Meinung, kann sie enorme technische Schritte in die Zukunft machen
Aber wir wissen alle dem stehen auch noch soziale, interkulturelle Probleme et cetera dem entgegen...
Warten wir ab was die Zukunft bringt...


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11.08.2009 um 19:54
Forscher haben erst dieses Jahr herausgefunden Wie&Wieso eine DVD funktioniert. Schon erschreckend, bald weiß niemand mehr warum unsere Technik überhaupt das tut was es soll.


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11.08.2009 um 20:03
@sonnenfunke

Man muss eigentlich garnicht so früh anfangen. Wichtig ist nur das man sich nicht zu sehr auf die Details konzentriert sondern mehr auf das Große Ganze.

Egal wie weit sich die Hochtechnologie noch entwickelt, in jedem Computer wird bis in alle Ewigkeit ein ähnliches Prinzip stecken. Eine Datei mit Bildern oder Schrift oder einem Video wird immer ähnlich aussehen. Es ändern sich die mathematischen Algorithmen mit denen Sowas erstellt wird aber für das Verständniss der Datei ist es nicht entscheidend, den Algorithmus zu verstehen, sondern nur das es den Algorithmus gibt.

Wenn man aber verstanden hat wie die Datei funktioniert ist die Schnittstelle zur Datei eigentlich eine einfache Aufgabe. Die Ähnlichkeiten und die Funktionen lassen sich leicht finden und der Umgang mit dem Interface leicht lernen.

So sieht es bei allen Applikationen aus. Es ist nicht wichtig wie es in der speziellen Anwendung funktioniert sondern nur was "in Etwa" passiert, wenn man es benutzt.

@CmYk87
Wie kommst du darauf das das erst jetzt entdeckt wurde? Das wusste man schon vorher sonst hätte man es nicht anwendent können. Oder beziehst du dich auf einen speziellen Aspekt? Welchen?


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11.08.2009 um 20:16
@interpreter
"Obwohl seit den 1990er-Jahren optische Speichermedien auf Basis von GST auf dem Markt sind, herrschte bis jetzt Unklarheit, wie das Schalten auf atomarer Ebene abläuft", erklärte Robert Jones, Physiker am Forschungszentrum Jülich. "Die Umordnung der Atome verläuft in sehr kurzer Zeit, innerhalb von einigen Nanosekunden. Das hat die Frage aufgeworfen, wie die Struktur beschaffen sein muss, damit das möglich ist."


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11.08.2009 um 20:23
@CmYk87

Das ist aber kein prinzipielles Problem. Atomare und Subatomare Zusammenhänge waren James Watt beim Bau seiner Dampfmaschine sicher auch nicht klar. Dennoch wusste er wie sie funktioniert.
Für dieses Wissen ist es nicht nötig jedes Detail zu verstehen sondern nur die relevanten Details.
Auch ein Maschinenbauer der ein Motor konstruiert kann dir sicher die relevanten physikalischen Zusammenhänge erklären ohne die subatomaren Abläufe zu verstehen weil diese Detailkenntniss einfach nicht relevant ist.

Die meisten Botaniker kennen sicher die Grundlagen der Vererbungsregel ohne die präzisen genetischen Zusammenhänge erklären zu können. Pflanzen züchten können sie dennoch. Du verlangst da meines Erachtens einfach zu viel Verständniss.


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11.08.2009 um 22:27
@interpreter
In welchem Semester bist denn jetzt?

Im Studium war alles noch sehr einfach. Da hat man klare Skripte nach denen man lernen kann und es erscheint einem noch einfach das ganze zu erlernen.
Insbesondere viele Professoren haben da ja die Weißheit mit Löffeln gefressen. Aber von deren Arroganz würde ich mich nicht unbedingt beeinflussen lassen.
Die haben nämlich ihren Stand, doch Du wirst nach deinem Studium erstmal selbst Fuß fassen müssen.
Ich will dir nix ausreden, doch das ganze sieht man erst wenn man es hinter sich hat.
Es hat nicht wenige gegeben, die dem Studium nicht standgehalten haben. Und das waren durchaus nicht dumme Leute.

Doch gehörst zu einer begrenzten Personenzahl, denen es möglich ist ein Studium der Informatik zu belegen.
Ich hab das schon alles hinter mir und bin in einer relativ großen Firma mittlerweile untergekommen.

So geht es leider nicht allen Leuten. Viele haben leider einen niedrigeren Bildungsgrad und müssen sich trotzdem mit der Entwicklung der IT herumschlagen.
Das schaffen leider nicht alle und man kann ihnen das nicht zum Vorwurf machen.

Und das ist mein Vorwurf an die Entwicklung. Vieles ist nicht am User ausgerichtet. Vielmehr muss sich mehr und mehr der User auf die Entwicklungen einstellen.

Das wird uns in Zukunft, bei der Geschwindigkeit einfach vor massive Probleme stellen.

Schau dir Mechatroniker an... Selbst für diesen Beruf, der mittlerweile Gang und Gäbe ist für verschiedene Bereiche, eignen sich nur noch wenige.
Man kann jetzt natürlich der Bildungspolitik einen Vorwurf machen.
Aber wollen wir wirklich in Zukunft unsere Schülerschaft mehr und mehr nur noch auf technische Eigentwicklungen abrichten?
Leider wirds wohl auch so kommen, doch dafür werden dann wieder viele Unterrichtsstunden wegfallen. Irgendwann wird man dann auch nicht mehr Goethes Faust lesen, da das schon gestrichen wurde. Und so findet mehr und mehr dann eine Ausrichtung auf rein technische Entwicklungen statt.
Ich halte es für höchst bedenklich wenn Kinder und Jugendliche lieber vor dem PC sitzen als draussen zu spielen und soziale Erfahrungen machen.

Wie heißt dieser schöne Spruch? "Sozial inkompetent......, dank Informatik!"

Meint Ihr wirklich, das nutzt dem Gutem, wenn wir mehr und mehr uns auf Technik verlassen? Bedenkt doch auch dabei, das die Abhängigkeit dadurch wächst.

Für mich wäre es wünschenswert, wenn wir einen Kompromiss finden. Sinnvolle Entwicklung, aber dabei die Eigentwicklung des Menschen nicht zu kurz kommen lassen. Sie soll doch uns nutzen.

Und noch was... findet ihrs nicht abartig wie in YouTube Jugendliche zu sehen sind, die auf Ihrer Tastatur rumklopfen, weil irgendetwas nicht funktioniert? Soweit sollte uns das ganze doch nicht bringen. Hier müssen doch schon massive Persönlichkeitsstörungen vorliegen. Rüttelt denn niemand sowas noch auf, sind denn schon viele so abgestumpft?


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11.08.2009 um 23:03
@coolcatn

Ich hab das 2te Semester grad beendet.

Die Abstraktion die ich meine ist aber nichts was ich aus den Skripten habe. Mir ist aus einem unerfindlichen Grund ein gewisses Talent dazu gegeben Zusammenhänge schnell zu durchschauen, bekannte Strukturen wiederzuerkennen etc.

Das nennt man Auffassungsgabe. Das ist es was mich zu dem Studium gebracht hat und nicht wie man vielleicht in dem standartisierten Vorurteil vermuten mag, die bedingungslose Liebe zu Computerspielen. Das Vorurteil ist übrigens garnicht mal so unbegründet. Viele meiner Komillitonen entsprechen absolut dem Klischee und auch ich bin davon nicht soo weit entfernt wie ich es gerne hätte.

Mir ist dabei aufgefallen das man moderne Technologien und Anwendung am Besten wie BlackBoxes sieht. Etwas geht rein, Etwas geht raus. Als Anwender muss man sich aber nicht um das dazwischen kümmern, dafür sind die Fachleute da.

Dennoch wollte ich mit meinen Worten die Technologie nicht verteidigen. Meiner Ansicht nach sollte jeder selber enscheiden können, inwiefern er sich der Heutigen Hochtechnologie öffnet. Ich habe mich entschieden, nicht nur den High-Tech Lebensstil zu leben sondern ihn als Konstrukteur aktiv mitzugestalten. Das erwarte ich nicht von Anderen.

Aber da viele Kinder sich nunmal aus freien Stücken, Gruppendrang, was auch immer, selber dazu entscheiden, sollte es das Anliegen der Gesellschaft sein, sie so gut es nur geht auf ihr Leben vorzubereiten, im Rahmen des Lebens das sie sich aussuchen.

Ich bin mit draußen spielen, auf Bäume klettern, Wasserschlachten mit SuperSooker etc. aufgewachsen und hab meine Elektroaffinität entwickelt als das noch als extrem sonderlich galt. Inzwischen ist es Gang und Gäbe, mehr Zeit vor dem Computer zu verbringen als mit echten Menschen.

Das es gesünder ist draußen zu spielen und wahrscheinlich auch besser für die soziale Entwicklung, stell ich nicht in Frage, aber das ermöglicht uns keineswegs diese Entwicklung zu blockieren. Ich persönlich erachte es als viel schlimmer, die Jugend dazu zu zwingen, sich gegen ihren Willen täglich ein paar Stunden an der frischen Luft aufhalten zu müssen.

Wenn sie gerne draußen spielen und rumtollen sollte man ihnen die Gelegenheit geben und sie eventuell bei Sportvereinen anmelden, man sollte auch nicht müde werden das hin und wieder vorzuschlagen.
Aber wenn der Sprössling sich entscheidet, die Zeit lieber mit Foren, Chat-Räumen und ICQ zu verbringen, sollte es andererseits möglich sein, ihm diese Welt bestmöglich zugänglich und verständlich zu machen.

Das "Geh nicht mit Fremden mit" ist in der Erziehung selbstverständlich. Aber obwohl viele Jugendliche sich kaum noch draußen aufhalten, ist das "Pass auf deine persönlichen Daten auf" immernoch eine Seltenheit.

Wieso?

Der Berug Mechatroniker wird nicht aussterben. Wenn es dafür zu wenige Interessenten gibt sollte die Industrie vielleicht aufhören rumzunörgeln und anfangen marktwirtschaftlich zu denken und technische Berufe, die selten gewählt werden, besser zu bezahlen.
Die Berufsausbildung ist Sache des Arbeitgebers, nicht der Schule.
In der Schule ist es wichtig eine möglichst breitflächige Ausbildung an den Gegebenheit unser Gesellschaft zu vermitteln. Moderne Medien gehören dazu, und sollten dazu gehören, weil sie eh genutzt werden und es besser ist wenn man darauf trifft und die Naivität, die viele in solchen Dingen haben, schon abgelegt hat.


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11.08.2009 um 23:25
@coolcatn

Was die mangelnde Anwenderfreundlichkeit angeht stimm ich dir übrigens zu. Ich hab mir selber meine Gedanken gemacht wie man die Mensch-Maschine Schnittstelle möglichst einfach und intuitiv gestaltet... Meine Erkenntnisse dazu muss ich aber erst noch umsetzen und testen.
Jeder versucht halt seinen Teil der Welt besser zu machen und das ist entgegen der technophoben Sicht die inzwischen von vielen Populisten und auch den Medien verbreitet wird auch mit modernen Technologien und bei diesen Technologien möglich.
Daher stört mich auch die Einseitigkeit mit der diese Themen behandelt wird, extrem.

Konservative Weltsichten haben es glücklicherweise nie geschafft die Entwicklung langfristig aufzuhalten und die Panikmache ist oft das größere Übel als die Technologie selber.
Als die Entwicklung sich abzeichnete hatte man schnellstmöglich den Schulunterricht anpassen und adaptieren sollen, statdessen sperrt man sich, verharrt in der Sicht das alle draußen spielen müssen, lamentiert über YouTube und macht die Sache damit schlimmer.

Wenn man den Kids beibringen würde das ein späterer Personalchef sich sowas anschaut, das nicht nur die Freunde heute das sehen können, sondern auch die Freundin in 5 Jahren, wenn sie wüssten das es hunderte Möglichkeiten gibt das gegen sie auszunutzen, würden sie damit verantwortungsvoller umgehen, und ihren Lehrern und Eltern steht die Möglichkeit offen es ihnen entweder selber beizubringen oder Leute zu finden die das können, ganz wie es früher beim Fussball war.


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12.08.2009 um 09:48
hmmm... der technische fortschritt ist das ergebnis einer forschenden und vom konsum geprägten globalorientierten gesellschaft. mit jeder neuen erfindung verdoppeln sich die möglichkeiten und wir werden mit immer mehr sachen überflutet.

ich war immer (und bin es auch jetzt noch größtenteils) ein befürworter des technischen fortschritts. aber man muss heute schon in einem hohen tempo mitrennen um nicht in der heutigen zeit stehen zu bleiben. vllt. sollte man sich auch mal wieder etwas auf die natürlichen und menschlischen werte erinnern. denn der alltag lässt auch immer weniger platz dafür.


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12.08.2009 um 10:11
Hmmm

Ohne dich angreifen zu wollen @Belight82 aber mich verwundern solche Kommentare immer ein wenig. Vergesst ihr menschliche Werte wenn es schneller, unübersichtlicher wird? Was heißt "wir müssen uns auf menschliche Werte zurückbesinnen" ich find die Kombination von Worten absolut überstrapaziert.


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12.08.2009 um 14:39
@interpreter

Mein Beispiel mit dem Mechatroniker kann ich gerne auf den KFZ Bereich eingrenzen. In heutigen Automobilen ist soviel Technik verbaut (durchaus sinnvolle Technik, aber auch Krams den keine braucht), das ein einfacher KFZ'ler damit nicht mehr zurande kommt.

Jetzt hat natürlich unsere Bevölkerung verschiede Bildungsklassen. Die einen würde gerne mehr können wollen, die anderen, naja, wollen vielleicht nicht lernen. Das is aber ein anderes Thema. Aber worauf ich hinaus möchte: Nicht jeder wird die Ausbildung in einem technisch geprägten Bereich absolvieren können, weil er (vielleicht von natur aus) nicht soviel Begabung hat. Und das kann man den Leuten auch nicht übel nehmen.

Desweiteren ist es natürlich doch auch so, dass jemehr Systeme einbaue und dadurch die Komplexität steigt. Nehmen wir ruhig mal das Beispiel mit dem Automobil.
Wenn irgendwann mal die Systeme versagen, hat man schlechte Karten. Es kommt zu Ausfällen die unsere Sicherheit gefährden. Nicht selten ist ein Airbag auch einfach mal so während der Fahrt und ohne Zutun explodiert.
Das ist jetzt ein einfaches Beispiel.
Aber das lässt sich auf mehrere Ebenen anwenden, vom Auto zum Atomkraftwerk.
Und meine Forderung geht dahin, das wir mehr wert auf Stabilität legen sollten, die Systeme genauer erforschen und studieren sollten, bevor man Sie auf dem Markt wirft.
Ich bin nicht an tausenden von Funktionen interessiert. Aber das was sie tun, das sollten sie gut können.

Ganz persönlich kann ich da auch ein Beispiel nennen, wo es mich schon ärgert, das es nicht hunderprozentig funktioniert: Mein neues Eco-Schnurlostelefon: Manchmal bekomme ich einen Anruf hebe ab, höre aber nichts. Das passiert nicht selten.
Mit meinem alten Schnurtelefon geht das jedoch ohne Probs.
Ich habs austauschen lassen, hab ein neues bekommen, gleiche Serie. Wieder das selbe. Also muss ich annehmen, das in der Serie oder Revision ein Bug ist.

Spinn das ruhig mal weiter, was passiert wenn die Systeme komplexer werden.

Ich finds aber gut @interpreter das du dich als "Architekt" versuchst. Vielleicht erinnerst du dich dann ja mal an meine Worte ;-)

Grüßle


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13.08.2009 um 00:29
@interpreter
ob du es glaubst oder nicht. aber es gibt tatsächlich menschen, die vergessen auch diese werte. ich kenne da ein gutes, karrieregeiles beispiel, dass so um die 50 jahre alt ist und in meinem bundesland wohnt. zweitweise war es sogar mein chef bevor ich mich an die uni begeben habe.

ich persönlich würde meiner karriere wegen nicht auf der mentalen verfassung anderer menschen rumtrampeln und dem globalen geschäftsmodel wegen existenzen vernichten. ohne dich angreifen zu wollen:

bist du arbeitslos oder lebst du noch in den 50ern?


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13.08.2009 um 14:48
@Belight82
Belight82 schrieb:bist du arbeitslos oder lebst du noch in den 50ern?
Lol... Weder noch.
Belight82 schrieb:ich persönlich würde meiner karriere wegen nicht auf der mentalen verfassung anderer menschen rumtrampeln und dem globalen geschäftsmodel wegen existenzen vernichten.
Ich denke nur das es die meisten Leute so sehen und das das rumtrampeln oder vernichten eher was mit Persönlichkeit als mit modernen Technologien zu tun hat. Nicht die Welt oder die Technologien sind dafür zu kritisieren sondern Einzelpersonen.


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13.08.2009 um 16:53
@coolcatn
coolcatn schrieb:Manchmal bekomme ich einen Anruf hebe ab, höre aber nichts. Das passiert nicht selten.
Hm...könnte aber auch eine beleidigte Ex-Freundin sein oder eine andere Person die dir böses will?

Soll jetzt echt kein Spam sein, ist ernstgemeint der Hinweis.

By the way:

Ein Freund von mir hat behauptet dass Handys in ein paar Jahren verboten werden weil sie dann wohl so weit entwickelt sind, dass man mit ihnen einen Menschen töten kann.

Ok, das wohl eher nicht - finde es aber bedenklich dass man sich aus seinem DVD-Player eine schwache Laserkanone basteln kann.

Am Ende hat jeder wirklich die Bauteile zu Hause herumstehen um sich mit einer Anleitung von YouTube futuristisch zu bewaffnen.


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14.08.2009 um 12:59
@interpreter

in der hinsicht hast du natürlich recht! ich habe das in einem etwas grüßerem blickwinkel gesehen! denn die industrie und die technik ist dafür verantwortlich, dass wir in eine immer stressigere und hecktigere alltagsmonotonie verfallen!

ich kann mich noch daran erinnern, wie ich noch keinen führerschein hatte und immer überall zufuss hinhetzen musste um pünktlich zu sein! damals habe ich mir gedacht, hoffentlich gibts bald den führerschein und ein auto dazu. dann muss ich mich nimmer so abstressen und hab dann auch mal die woche über mehr zeit ...
und was war? ich hab jetzt seit 7 oder 8 jahren den führerschein und ein auto und ich hab genauso wenig zeit wie damals!

wie gesagt, ich bin auch ein befürworter des technischen fortschritts, aber irgendwo sollte sich dieser in einem tempo entwickeln in dem "alle" mithalten können!


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14.08.2009 um 13:28
interpreter schrieb:So bleibt ein Fernseher unabhängig davon ob er HD, DVBT oder was auch immer hat, immer noch ein Fernseher.
So sieht es auch bei einem Computer aus. Egal ob er mit der Maus oder dem Touchscreen bedient wird immer ein Gerät das Daten speichert, anzeigt und verändert.
Echt? Das ist mir jetzt neu. Ich dachte immer das ich in Zukunft mit dem Kühlschrank Fernsehen werden, mit dem Fernseher telefoniere, mit dem Auto Fernsehen sehe, mit dem Telefon Bilder schieße, mit dem Fernseher Texte schreibe und mit dem Computer Musik mache.

Davon das etwas das ist welche Funktion es beherscht kann man nun wirklich nicht mehr sprechen. Ganz im Gegenteil, die bisherige Trennung der Funktionen auf dedizierte Geräte ist völlig passe. Statt dessen gibt es immer mehr Multifunktionsgeräte die eine ganze Reihe von Funktionen berherschen.


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14.08.2009 um 13:52
UffTaTa schrieb:Computer Musik mache.
das ist aber schon seit mindestens 10 jahren gang und gäbe! und kühlschränke mit tv und internetanbindung gibt es auch schon ;)


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14.08.2009 um 14:45
@UffTaTa

Ich bezog mich in dem von die zitierten Abschnitt nicht auf das physikalische Gerät sondern auf das funktionale Gerät, was in dieser Hinsicht also durchaus auch eine Fernseher-Applikation auf einem Handy, Kühlschrank was auch immer sein kann.

Das abstrahierte Bild eines Fernsehers ist nicht ein Kasten der im Wohnzimmer steht, sondern ein Gerät das Fernsehsender empfängt und daraus Bilder erzeugt.

Und genau dieses Bild braucht man um den HD - Flachbild Fernseher, den alten Röhrenfernseher und die Fernseher-Applikation( auf Handy, Kühlschrank oder Computer) als funktional identisch anzusehen, und mit allen dreien gleich effizient umzugehen.

Analog dazu ist ein Telefon nicht ein Kasten mit Höhrer der im Wohnzimmer steht, sondern ein gerät das eine bidirektionale Kommunikationsverbindung zu einem anderen Menschen aufbaut, mit der man direkt mit diesem Menschen reden kann.

Was damit Handy, Schnurlos-Telefon, Scheibentelefon und Telefon-Applikation (auf Computer oder Kühlschrank ) funktional identisch macht. Mit dieser Perspektive ist es möglich alle Geräte problemlos zu adaptieren und zu verwenden. Der Blick muss auf die Funktion und nicht auf die physikalische Gestalt gerichtet sein.


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