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Mordfall Adeline Morel (Genf)

344 Beiträge, Schlüsselwörter: Entführungsfall Morel Adeline
PaulVitti
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Mordfall Adeline Morel (Genf)

25.09.2013 um 12:38
@domlau

Sorry @domlau, doch der Satz macht nach Korrektur Genf/Genf hin zu Genf/Polen, immer noch keinen Sinn.
Comtesse schrieb:Zwei Genfer Polizisten seien nach Genf gereist. Sie konnten Beweismittel sichern, unter anderem die Kleider, die Fabrice Anthamatten trug und die mutmassliche Tatwaffe. «Es handelt sich dabei um ein Modell, das demjenigen entspricht, das Anthamatten am Donnerstag gekauft habe.

Wären die zwei Genfer Polizisten nach Polen gereist, so hätte, wenn man das Zeitalter der Post einmal kurz nicht berücksichtigt, das wohl noch einigermassen Sinn ergeben können, nämlich zum Abholen seiner Kleider. Doch, dass sie in Polen ein Modell an Messer, das demjenigen entspricht welches Anthamatten in der Schweiz gekauft hat, abholen sollten, das erscheint mir so sinnlos, wie der ganze restliche Quark, der an dieser PK offiziell und scheinbar wichtig, verkündet wurde.

Recht hast Du, wenn Du schreibst „ja, ja, die Presse“, doch wo bitte fängt Verantwortung an und wo hört sie auf? Anstelle von dem OberSta. und dem Kripo Chef hätte ich solche Presse verklagt, wenn die mir solchen Quatsch in den Mund schreiben würden. Doch genau das wird mit grösster Wahrscheinlichkeit nicht geschehen. Und somit muss ich davon ausgehen, dass ein solches Vorgehen entweder geduldet wird oder sogar bewusst gefördert. Beides hat mit „Sicherheit fürs Volk“, rein gar nichts zu tun.


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Mordfall Adeline Morel (Genf)

25.09.2013 um 14:31
@PaulVitti, heute um 12:38

...für mich macht der satz nun absolut sinn! warum?


weil daraus hervorgeht, daß fabrice a. bei seiner verhaftung ein messer mit sich führte, mit dem er mutmaßlich adeline m. getötet hat. ebenso, daß diese messer sichergestellt wurde, von zwei genfer polizisten, die extra nach polen gereist waren (zum verhafteten).

die polizei wußte doch bereits, durch befragung der verkäuferin, welches messer fabrice a. in genf gekauft hatte.


etwa so: "beschreiben sie uns doch einmal das messer, daß sie fabrice a. verkauft hatten."

"das messer war ein sogenanntes "schweizer messer", d.h. es war rot, mit einem weißen kreuz in einem kreis auf jeder seite. diese "schweizer messer" gibt es in verschiedenen ausführungen, dieses hier nennt sich modell "pfiffikus", das heißt, es verfügt über eine kleine und eine große klinge, einmal klingenlänge 8cm, und einmal klingenlänge 13cm. desweiteren verfügt dieses messer über über einen korkenheber, flaschenöffner, eine kleine schere, sowie, als besonderen clou, eine kleine taschenlampe, deren akku sich bei tageslicht automatisch aufläd. übrigens, falls sie nun interesse haben, ...das messer kostet, im angebot, derzeit nur 28,00 sfr!"

"danke, das messer haben sie sehr gut beschrieben, falls wir noch fragen haben sollten, melden wir uns wieder..."


nun hatte also fabrice a. bei der verhaftung ein messer bei sich, die beiden genfer polizisten, die nach polen, zu ihm gereist waren, stellten dieses messer sicher, und sie stellten, dank der beschreibung der verkäuferin, sofort fest, daß es sich um ein "schweizer messer", modell "pfiffikus" handelt (um bei dem beispiel zu bleiben).

deshalb geht die polizei davon aus, daß dies die mutmaßliche tatwaffe ist, das messer wird sicherlich noch eingehender untersucht werden (blutanhaftungen, alter, usw.).

theoretisch könnte fabrice a. die tatwaffe natürlich weggeworfen, und sich unterwegs, auf seiner flucht ein neues "schweizer messer", modell "pfiffikus" gekauft haben.

deshalb wurde bei der pressekonferenz nur von der "mutmaßlichen" tatwaffe (und dem gleichen modell) gesprochen.

keinesfalls sind die beiden genfer polizeibeamten nach polen gereist, um dort selbst ein "schweizer messer", modell "pfiffikus" zu kaufen, sollte klar sein!

hätte nun fabrice a. bei seiner verhaftung z.b. ein anglermesser, deutsches fabrikat, bei sich gehabt, so hätte dieses messer als tatwaffe wohl von vornherein ausgeschloßen werden können, es sei denn, dieses messer hätte fabrice a. schon im gefängnis stetig mit sich rumgetragen, ...zu therapeutischen zwecken etwa (eher auszuschließen!).


ich hoffe, durch meine ausführungen ist der sachverhalt nun geklärt...

im übrigen gilt fabrice a. bis zu einer (etwaigen) verurteilung als unschuldig, d.h., festzustellen, ob das (in polen) sichergestellte messer auch die tatwaffe ist, ist letztendlich aufgabe des gerichtes.

schon aus diesem grunde wird von der polizei und staatsanwaltschaft nur von "mutmaßlicher tatwaffe" geredet (werden), jedenfalls so lange, bis alle untersuchungen des messers durchgeführt sind.


mfg: domlau


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PaulVitti
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Mordfall Adeline Morel (Genf)

26.09.2013 um 07:26
@domlau
Hhmm.... :-))

Zuerst mal vielen Dank für Deinen ausführlichen Bericht.
„Zwei Genfer Polizisten sind nach Polen gereist. Sie konnten Beweismittel sichern, unter anderem die Kleider, die F. A. trug und die mutmassliche Tatwaffe.“
So in etwa, wäre der Satz stimmig.
Dass die Beamten nicht ein Schwert zurück nach Genf genommen haben, setze ich voraus, wenn von der mutmasslichen Tatwaffe die Rede ist.


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Marianne48
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Mordfall Adeline Morel (Genf)

27.09.2013 um 08:23
Gestern wurde im Schweizer Fernsehen ein hochspannender DOK gesendet: IM ZWEIFEL FÜR DIE SICHERHEIT.
Leider wird ein Grossteil Schweizerdeutsch gesprochen.

http://www.srf.ch/sendungen/dok/im-zweifel-fuer-die-sicherheit-praeventiv-weggesperrt

Er zeigt in beeindruckender Weise die Gratwanderung all jener Fachleute im Strafvollzug auf, die die Entscheidung darüber treffen müssen, wer von den Inhaftierten wann wieder in die Freiheit entlassen werden kann....

Da kommt u.a. ein mittlerweile 22-Jähriger zu Wort, der im Alter von 18 Jahren zu einer Haftstrafe von 2 Jahren (glaubs) verurteilt worden ist. Er hat 2 x Feuer gelegt in irgendwelchen Gebäuden (ohne Verletzte) und darüber hinaus auch noch eine Bombendrohung ausgesprochen, die sich aber als Fake herausgestellt hat.

Der verantwortliche forensische Psychiater/Psychologe stuft diesen jungen Mann nun als hochgefährlich ein....nun sitzt er auf unbestimmte Zeit, prophylaktisch sozusagen. Man nennt diese Massnahme die "kleine Verwahrung".

Er selber meint dazu, dass er das höchstens noch bis zum Alter von 30 Jahren durchhalten werde. Wenn er bis dahin nicht freikomme, werde er sich selber das Leben nehmen....


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PaulVitti
ehemaliges Mitglied

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Mordfall Adeline Morel (Genf)

27.09.2013 um 08:45
Danke @Marianne48
Ich hatte die Sendung gesehen und mir sind dabei die ganze Zeit zwei Fragen hochgekommen.
1. Was haben die Menschen früher gemacht? Und 2. Ist die CH vor lauter "Experten" am überschnappen?


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Marianne48
ehemaliges Mitglied

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Mordfall Adeline Morel (Genf)

27.09.2013 um 08:56
@PaulVitti
Mir hat dieser junge Mann regelrecht leid getan. Doch ich bin ja keine sogen. Fachperson und kann mich sehr täuschen.

Ich habe mich bei eben diesem Fall die ganze Zeit gefragt, ob denn die Schweizer Stimmbürger, als sie damals der Verwahrungs-Initiative zugestimmt haben, auch solcherart Straftäter für immer weggesperrt haben wollten.....????


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PaulVitti
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Mordfall Adeline Morel (Genf)

27.09.2013 um 09:07
@Marianne48
Ich habe mich bei eben diesem Fall die ganze Zeit gefragt, ob denn die Schweizer Stimmbürger, als sie damals der Verwahrungs-Initiative zugestimmten, auch solcherart Straftäter für immer weggesperrt haben wollten.....????
Soweit ich mich (etwas unsicher) erinnern kann, war die damalige Tat, die den Anstoss für die Initiative war, eine Tat an Leib und Leben und eine, die genauso wie hier, von einem Täter auf Hafturlaub, verübt wurde.

Nach wie vor frage ich mich, wieso F.A. in Frankreich 15 Jahre kassiert hat. Mir erscheint das viel, im Gegensatz zu Verurteilungen die man aus der CH lesen kann. Leider konnte ich im Netz bisher dazu nichts finden.


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Marianne48
ehemaliges Mitglied

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Mordfall Adeline Morel (Genf)

27.09.2013 um 09:32
@PaulVitti


Ja, ich meinte, dass der "Mordfall Zollikerberg" ein starkes Umdenken ausgelöst hat, weg von den "Resozialisierungs-Theorien" der 60er und 70er Jahre.

Ueber jenen Täter vom Zollikerberg und seine schwerstkriminelle Vergangenheit kann man hier nachlesen Wikipedia: Mord_am_Zollikerberg

Trotz dieser Vergangenheit wurden ihm Freigänge zugesprochen.

Doch der letztliche oder zusätzliche Ausschlag für die Verwahrungs-Initiative war, soweit ich mich noch erinnern kann, ein anderer Fall. Ein Fall in der nahen Verwandtschaft von Anita Chabaan. Darüber steht auf einer "Blick"-Seite einiges geschrieben. Ich bin zwar keine "Blick"-Sympathisantin, doch habe ich auf die Schnelle grad keine glaubwürdigere Seite gefunden. Der "Blick" ist halt eben omnipräsent im Netz.
http://www.blick.ch/news/schweiz/schenkt-ihm-die-justiz-6-jahre-knast-id33328.html


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PaulVitti
ehemaliges Mitglied

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Mordfall Adeline Morel (Genf)

04.11.2013 um 15:38
Späten Dank @Marianne48

für Deine gute Erinnerung und die Links!
Deine Assoziation zu der Zeitung, kann ich nachvollziehen. Zu Gute halten möchte ihr trotzdem, dass sie als Einzige, den Fokus auf Verbrechen und vermisste Personen schweizweit, nicht aufgibt.

Hier eine überaus sehenswerte (meine Meinung) Dokumentation über Realitäten:
http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=33116

Dagegen war gestern zu lesen......(bitte nicht einschlafen beim Lesen)......:
Die welschen Sicherheitsdirektoren reagieren auf den Fall Adeline. Sie fordern ein nationales Häftlingsregister, wie Radio SRF berichtet.
http://www.blick.ch/news/politik/westschweiz-will-haeftlingsregister-id2497942.html
.......dass die Schweiz über Sicherheitsdirektoren verfügt, die JETZT ein nationales Häftlingsregister fordern?? Was haben die, die letzten 20 Jahre gemacht?
Eine Datenbank-Vernetzung mit Angaben zu Häftlingsinsassen schweizweit, erscheint mir eine Minimum-Anforderung im Stellenprofil eines angehenden Direktors. An was könnte es bisher gescheitert sein?


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Marianne48
ehemaliges Mitglied

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Mordfall Adeline Morel (Genf)

06.11.2013 um 07:53
Guten Morgen @PaulVitti

Danke für den wirklich sehr spannenden Bericht AUF DER SUCHE NACH DEM GESICHT DES BÖSEN.
Das ist es wohl, was mich und viele andere in diesem Bereich von Allmy rumtreiben lässt, die Frage danach, wie es dazu kommen kann, dass es Menschen gibt, die zu derart gnadenlosen Taten fähig sind. Dieser Film versucht etwas Licht in dieses Dunkel zu bringen. Vielleicht gelingt in einigen Jahrzehnten der Wissenschaft sogar ein wesentlicher Durchbruch...

Ich bin schon lange der Meinung, dass es ein Zusammenkommen mancherlei Faktoren bedingt, doch dass traumatische Erlebnisse in der Kindheit einer der wesentlichsten und entscheidendsten ist. Dahingehend hat mich das Buch v. Peter Holenstein DER UNFASSBARE - DAS MÖRDERISCHE LEBEN DES WERNER FERRARI noch mehr bestärkt. Der Ferrari hatte eine ganz elende Kindheit, musste entsetzliche Misshandlungen ertragen vom Stiefvater. http://www.amazon.de/Unfassbare-m%C3%B6rderische-Leben-Werner-Ferrari/dp/3035020019

Bezüglich der Datenbankvernetzung in der Schweiz zwischen den einzelnen Kantonen, dass das noch immer nicht klappt, das hat wohl mit dem sturen Festhalten am Föderalismus zu tun. Ich bin zwar auch eine Verfechterin des Föderalismus, weil ich der Meinung bin, dass kleinere Staatsgebilde überschaubarer sind und besser funktionieren, dass dadurch auch die Eigenverantwortung mehr gefragt ist.... ich bin gottenfroh, dass wir nicht in der EU sind! :-)

Doch es gibt Bereiche, die man trotz Föderalismus unbedingt gemeinsam angehen muss, wie z.B. die Bekämpfung der Kriminalität.....


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Mordfall Adeline Morel (Genf)

06.11.2013 um 11:44
Ich bin sicher, die Grundsteine für empathisches Verhalten anderen Wesen gegenüber, ob Mensch oder Tier, werden in der frühen Kindheit schon angelegt. Ein Kind, bei dem die Anlage dieser Grundsteine durch schwere Misshandlungen, Missbrauch, Vernachlässigung oder emotionale Kälte verhindert wird, entwickelt sich dann leider zwangsläufig zu einem Psycho- oder Soziopathen. Nicht jeder dieser Menschen wird dann zum Verbrecher, manche gehen auch später "nur" emotional "über Leichen", z.B. im Beruf oder in der Partnerschaft, andere entwickeln Autoaggressionen und lebenslange Depressionen, weil ihnen bewusst ist, dass ihnen innerlich was fehlt an emotionalen Fähigkeiten. Leider zeigt die Erfahrung, dass Kinder bereits im Alter von 8-10 Jahren fast nicht mehr auf Therapien anspringen diesbezüglich, die Grundsteine werden also scheinbar wirklich schon im frühesten Kindesalter gelegt, und wenn sie fehlen, kann man sie nachträglich auch nicht mehr einfügen.

Das wissend ist es eigentlich unglaublich, wie wenig immer noch in unserer Gesellschaft darauf geachtet wird, was eigentlich mit "unseren" Kindern hinter verschlossenen Türen geschieht. Aber wie immer fehlt natürlich auch hier das Geld für entsprechende Maßnahmen. Ich wäre z.B. neben der Schulpflicht auch schon für eine Kindergartenpflicht, statt Geld für Betreuungsgelder rauszuwerfen, denn Fakt ist, dass Kinder von schweren Misshandlungen meist nie einen Kindergarten besuchen, aus gutem Grund, denn in dem Alter lässt sich schwer verhindern, dass dem Personal des Kindergartens die Misshandlungen auffallen. Stattdessen werden solche Eltern nun auch noch mit Betreuungsgeld belohnt! Naja, aber das ist nur meine Meinung dazu.


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PaulVitti
ehemaliges Mitglied

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Mordfall Adeline Morel (Genf)

29.11.2013 um 12:25
@diegraefin
@Marianne48
@domlau
@bubuluzi
@hallo-ho
@fortylicks
@corpuls
@bellady
@cali

Ein interessantes Fundstück zu dem Mord an Frau Morel:
http://www.reform91.ch/media//DIR_90734/e93b69b692a250c0ffff8030ffffffe6.pdf
ab Seite 16
aus:
http://www.reform91.ch/index2.html
Artikel: Schwarzer Peter


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Mordfall Adeline Morel (Genf)

29.11.2013 um 13:44
Danke @PaulVitti für diesen Link ....bin auch der Meinung, dass in dem Therapeuten-Wirr-Warr mal eine gewisse Ordnung geschaffen wird, denn auch scheint es Geld im Überfluss zu geben, während die Einsitzenden sich beklagen über zu wenig Therapiestunden....wäre ja trotzdem schon gut bei drei Stunden im Monat ...habe schon gelesen von einer Stunde im Monat .

Ich halte es auch bedenklich, dass man da alle möglichen Täter von verschiedenen Delikten zusammen einsperrt, dass sie noch krimineller gemacht werden.....man bekommt den Eindruck ,soll wohl als eine Vorwarnung der Freiheit Lebenden dienen...

Bei uns in D. ist ja jetzt die Rede von einem Therapeuten- TÜV, der dringend notwendig ist.

Wir sind es gewohnt, dass es ganz normal ist, mehrere ärztliche Meinungen einzuholen, doch manche Patienten mit psychischen Problemen können ihr Leben lang auf der Suche sein nach dem richtigen Therapeuten, wie ich in den Büchern von der Autorin Alice Miller gelesen habe.

Und genau, wie @diegraefin schreibt, der Kindergartenbereich ist ein wichtiger Bereich für eine spätere Drogen-und Strafanfälligkeit . Was ihr Beispiel und das des FERRARI -Täters aussagt,(man wird nicht immer gleich zum Mörder) kann man auch in dem Buch "Der Trümmermann " nachlesen.....im Kindergartenalter heimlich vom Stiefvater geschlagen worden , deshalb über Kinderdepressionen alkoholsüchtig geworden ......

Er selbst schildert, wie er sich im Kindergarten benommen hat anderen Kindern gegenüber.....


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Marianne48
ehemaliges Mitglied

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Mordfall Adeline Morel (Genf)

30.11.2013 um 08:54
Danke @PaulVitti für Reinstellen des Berichtes.
Ich werde ihn mir zu gegebener Zeit durchlesen. Momentan fehlt mir dafür die notwendige Musse....oder andersrum gesagt, je mehr ich mich in solcherart Themen einlasse, je mehr ich mich mit schwerstkriminellen Menschen und ihren kaputten Seelen befasse, je mehr ich nach Antworten suche, wie die menschliche Gesellschaft mit ihnen zurecht kommen könnte, desto mehr macht sich das Gefühl von Ohnmacht in mir breit!


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Mordfall Adeline Morel (Genf)

05.12.2013 um 12:36
Nochmal an alle hier im Thread:

So wie es dieser Herr Zimmermann schildert bei in "reform91" , so sehe ich das auch im Falle des Frank Schmökel, bei dem nach 13 Jahre Haft und bei dem Besuch seiner Mutter alles wieder aufbrach.....

Man kann einen sex. missbrauchten Mann, auch noch durch die eigene Mutter, nicht einfach durch die dadurch darauffolgenden Taten re-sozialisieren, wenn er in der Kindheit keine Sozialisation erfahren durfte...... es müsste mindestens von Seiten der Mutter eine ernstgemeinte Entschuldigung ausgesprochen werden,wenn sie schon nicht dafür bestraft wurde..... was in unserem Justiz leider überwiegend nicht erfolgt. sondern eher übergangen wird .

Man kann das ja verfolgen; Männer, von der Mutter missbraucht und /oder nicht respektiert, haben vor Frauen wenig Respekt .
Beispiel ANDREAS MARQUARDT, der auch seine Mutter dafür hasste und dadurch zum Zuhälter wurde. Erst viel später im Knast hatte er das Glück, an den RICHTIGEN Therapeuten im gelangen,
durch den er erfuhr, dass er das alles wegen seiner "Erfahrungen" durch die Mutter gemacht hatte !!
Durch die nicht restlos geklärten Fakten entsteht dann das "RESTRISIKO", aus der Verdeckung seiner eigenen Peinigung durch die Mutter...... wodurch es dann zu diesen endlosen Sicherheitsverwahrungen kommen muss ?!?!?!?!?

Und ich bin in der starken Annahme , dass seine Mutter eine nazisstische Persönlichkeit war, dass sie Frank Schmökel auch zu ihrem schwarzen Schaf (oder schwarzen Peter) oder Sündenbock gemacht hatte, wenn sie ihm noch bei diesem Besuch, ein von drei Personen begleiteter Freigang !!! ....... Vorhaltungen machte, auch noch seine Tochter (wusste nicht , dass er eine Tochter hatte)demütigte, was er selbst in seiner Kindheit zur Genüge erlebt haben dürfte......

So kann es auch bei Adeline Morels Täter gewesen sein, dass die Therapeuten nicht alles von ihm wussten, er deswegen nicht richtig therapiert werden konnte und dadurch wieder rückfällig wurde.


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Vernazza2013
ehemaliges Mitglied

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Mordfall Adeline Morel (Genf)

27.06.2014 um 17:33
Mordfall Adeline M. 27. Juni 2014 14:28;

Genf zahlt 20'000 Franken um Klage abzuwenden

Genfs Regierung schlägt der Opferfamilie einen Deal vor: Verzichtet sie auf eine Klage gegen die Behörden, erhalten sie 20'000 Franken. Die Familie nimmt das Angebot an.

Sozialtherapeutin Adeline M. musste im September 2013 mit nur gerade 34 Jahren sterben, weil die Behörden versagten. Sie war auf einem Freigang von einem Häftling getötet worden.

Offenbar schlägt die Regierung des Kantons Genf der Opferfamilie jetzt einen Deal vor, um eine Klage gegen Behördenmitglieder zu verhindern, wie die Zeitung «Tribune de Genève» schreibt.

Die Regierung räumt Fehler ein und will «Verantwortung» dafür übernehmen. Genf hatte bereits zuvor ein Schuldeingeständnis abgelegt und gesagt, der Staat habe dabei versagt, seine Mitarbeiter zu schützen.

Familie nimmt Angebot an

Jetzt fordert die Regierung die Familie von Adeline M. in einem fünfseitigen Schreiben vom 5. Juni 2014 dazu auf, auf sämtliche Klagen gegen die Genfer Behörden zu verzichten. Den Opfer-Parteien wird im Gegenzug eine Entschädigung von 20'000 Franken angeboten, um die Anwaltskosten zu decken.

Die Familie ist auf das Angebot eingestiegen: «Um einen langjährigen Zivilprozess zu verhindern, der die Familie Kraft und Geld kostet, haben sich die Parteien entschlossen, auf die Verhandlungen einzutreten», so der Anwalt von Adelines Partner.

http://www.20min.ch/schweiz/news/story/Genf-zahlt-20-000-Franken-um-Klage-abzuwenden-20864940


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Mordfall Adeline Morel (Genf)

27.06.2014 um 20:49
Ist so etwas denn zu fassen? Einen derart lächerlichen Betrag aus einem der reichsten Länder!!!

Da hat ein kleines Kind, seine Mama in Ausübung ihres Berufes verloren und dieser Staat weiss nichts besseres, als diese Notsituation noch auszunutzen. Sogar mit scheinbar noch der versteckten Anrohung, dass es ansonsten einen jahrelangen Zivilprozess geben würde. Wie arrogant!


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Mordfall Adeline Morel (Genf)

25.07.2014 um 09:54
@cali
@bellady
@Marianne48
@domlau
@diegraefin
@hallo-ho
und all

http://www.zuerichsee-zeitung.ch/artikel_207726.html
Daraus zitiert:
....sollen im Kanton Genf bei der Beurteilung von gefährlichen Straftätern künftig die Interessen der Gesellschaft höher gewichtet werden als jene der Inhaftierten.
Bezieht man diesen Satz nun auf die Vergangenheit, kann er nichts anderes heissen, als dass in der Vergangenheit die Interessen der Straftäter höher gewichtet wurden als die der Gesellschaft. So kann man nur hoffen, dass dies sich nicht einzig auf den Kanton Genf beschränkt.

Auch zur Tötung an Marie, bleiben die Stimmen kritisch:
http://www.nzz.ch/newsticker/toetungsdelikt-marie-aufsicht-der-justiz-unzufrieden-mit-aufarbeitung-1.18177686


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Mordfall Adeline Morel (Genf)

25.07.2014 um 10:24
@MGunderson

Leider kann ich dir keine PN schicken .....


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Mordfall Adeline Morel (Genf)

24.05.2017 um 19:00
http://www.20min.ch/schweiz/romandie/story/Anthamatten-wird-nicht-lebenslang-verwahrt-23172207
Fabrice Anthamatten wurde am Mittwoch für den Mord an Adeline M. zu einer lebenslänglichen Freiheitsstrafe verurteilt. Einer lebenslangen Verwahrung entgeht er jedoch.


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