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Mord an Luise Zimmermann - möglicher Zusammenhang mit ähnlichen Taten?

19 Beiträge, Schlüsselwörter: Mord, Vergewaltigung, Serientäter
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Mord an Luise Zimmermann - möglicher Zusammenhang mit ähnlichen Taten?

06.01.2015 um 01:37
Hallo Leute,


der Fall Luise Zimmermann wurde bereist hier und da angesprochen, vor allem wenn es um Morde in Wäldern geht. Ich denke man könnte auch in einem eigenen Thread dazu diskutieren.

ZUnächst einige Infos:


Der entsprechende Beitrag bei xy lief am 11.11.2009:

Mord an Luise Z. (Wanderung in den Tod)
Inhalt

Dienststelle: Kripo Erding/Telefon: 08122-96 83 80
Kommissar im Studio: Gert Hartmann
Tattag: 7.6.2009
Tatverdächtig: Ein unbekannter Mann, ca. 45-50 Jahre, ca. 170 cm groß, mitteleurop. Aussehen
Belohnung: 5.000 Euro
Details: Aying bei München: am 21.06.09 findet ein Spaziergänger die Leiche der Luise Z. im Wald. Die Tote war nackt u. teilweise verbrannt. Hatte der Täter alles genau geplant? Am Tattag hat eine Zeugin möglicher Weise den Täter aus dem Wald kommen sehen, mit zwei Rucksäcken u. Kleidung tragend. In der Nähe des Tatorts werden ihre Brille u. 4 abgerissene Knöpfe gefunden. Doch die dunkelblaue Wanderjacke bleibt spurlos verschwunden sowie ihr Rucksack. Es beginnt die Suche nach der Nadel im Heuhaufen, auch werden alle Altkleidercontainer überprüft. Das Opfer nahm am 6.6. und 7.6. (Europawahlsonntag) am Volkswandertag teil, und ging allein in den Wald. Hier war sie vom Hauptwanderweg abgekommen, vermutlich vom Täter weggelockt; es wird ein Zusammenhang mit einem Fall der XY-Sendung vom 29.03.2007 gesehen - „Monster vom Brauneck“
Status: ungeklärt




Kaltenbrunn - Ein Mord ohne DNA-Spuren – das ist der Stoff, aus dem die Kriminaler-Alpträume sind. Für die Sonderkommission (SoKo) Kaltenbrunn scheint dieser Albtraum Wirklichkeit zu sein.

Zwölf Wochen nach dem Mord an der Münchner Wanderin Luise Zimmermann (73) im Wald zwischen Egmating und Aying steht die Soko Kaltenbrunn ohne konkrete Hinweise auf den Mörder da. Damit sind die Kripo-Beamten wieder auf die alten Ermittler-Tugenden wie Fleiß, Hartnäckigkeit und Instinkt angewiesen. Und auf jenes kleine Quäntchen Glück, dass auch der beste Fahnder zuweilen braucht. An Fleiß und Hartnäckigkeit mangelt es der SoKo wahrlich nicht.

Seitdem Luise Zimmermanns nackte Leiche am 24. Juni im Wald bei Kaltenbrunn gefunden wurde, haben Heerscharen von Suchmannschaften in den Wäldern rings um den Tatort buchstäblich jedes Blatt umgedreht. Die äußerst rüstige, sehr gläubige und stets freundliche Rentnerin – sie hat eine Tochter und wohnte seit ihrer Scheidung allein in der Paul-Löbe-Straße (Neuperlach) – hatte am 7. Juni an einer Volkswanderung der Wanderfalken Dürrnhaar teilgenommen. Um 12 Uhr war sie an jenem Sonntag am Startplatz gesehen worden. Danach verliert sich ihre Spur.

Möglicherweise hat sie ihren Mörder bereits am Vortag kennengelernt, als sie die Route allein testete. Zwei Wochen galt sie als vermisst. Dann fand ein Spaziergänger die bereits stark verweste Leiche abseits der Wanderroute im Kaltenbrunner Schlag. Luise Zimmermann wurde komplett entkleidet. Kleidung und Rucksack sind bis heute nicht entdeckt. Nur ihre Brille wurde bislang gefunden. Die muss der Mörder übersehen haben. Warum er sich solche Mühe bei der Spurenbeseitigung gab, ist zur Zeit reine Spekulation. Möglich ist, dass er längst in der DNA-Datei gespeichert ist und die Identifizierung befürchten musste.

Denkbar ist auch, dass er die Sachen seines Opfers als „Andenken“ mitnahm. Mittlerweile ging die SoKo rund 150 Hinweisen nach, verteilte 20 000 Fahndungs-Flyer und 100 Plakate und sichtete Unmengen Fotos der Volkswanderer. Es gab Hinweise auf einen Mann, der kurz nach dem Mord aus Aying angeblich überstürzt verschwand. Das erwies sich als Irrtum. Der letzte konkrete Hinweis vom 24. Juli bezog sich auf einen Mann, der südöstlich des Tatorts im Wald gesehen wurde und „sich auffällig benahm“. Wieder rückten 100 Beamte, die Spurensicherung und SoKo-Mitglieder aus. Doch auch dabei kam offenbar nichts Konkretes heraus.

Ein Phantombild wird es vorerst nicht geben. Auf den Mörder sind 5000 Euro Belohnung ausgesetzt. Die Soko (Tel. 08122/968-380) ist im Internet unter www.polizei-oberbayern-nord.de erreichbar. Luise Zimmermann wurde bereits bestattet – ganz privat im engsten Familien- und Freundeskreis.

http://www.tz.de/muenchen/stadt/luise-zimmermann-wird-moerder-gefasst-452433.html
Artikel vom 24.08.2009



Bestie vom Brauneck: Polizei hofft immer noch auf den entscheidenden Tipp

Lenggries - Fast genau vor drie Jahren wurde eine 67-jährige Rentnerin am Leitenberg nördlich des Braunecks überfallen und vergewaltigt.

Gibt es eine Verbindung zwischen dem Mord an Luise Zimmermann in einem Waldstück bei Aying (Landkreis München) und dem brutalen Überfall auf die Rentnerin am Leitenberg vor knapp drei Jahren? Diese Frage stellte "Aktenzeichen XY"-Moderator Rudi Cerne in der Sendung am Mittwoch dem im Ayinger Fall ermittelnden Hauptkommissar Gerd Hartmann von der Kripo Erding. Der sprach von "einigen Übereinstimmungen", aber "keinen belegbaren Zusammenhängen". Letzteres liegt vor allem daran, dass es im Fall Zimmermann keinerlei Täterspuren gibt.

"Da sind wir besser dran. Wir haben damals eine DNA-Spur des Täter sicherstellen können", sagt Bernd Putzer, Chef der Weilheimer Kripo und der damals gegründeten Soko Leitenberg. Mit rund 10000 Männern - zum Großteil einschlägig verurteilte Straftäter - habe seit der Tat am 25. November 2006 ein Abgleich stattgefunden. "Rund 300 Hinweise auf Personen gab es zudem aus der Bevölkerung", berichtet Putzer. Und es würden auch nach wie vor Hinweise eingehen - gerade nach dem Mord bei Aying. "In den Medien wurde ja zumindest in einem Satz meistens auf den Fall am Brauneck hingewiesen. Manchmal wurde sogar das Phantombild gezeigt." Außerdem hängen immer noch an einigen BOB-Bahnhöfen die Fahndungsplakate.

Aber gibt es denn nun einen Zusammenhang zwischen dem Mörder aus dem Egmatinger Forst und der Bestie vom Brauneck? "Es gibt natürlich Übereinstimmungen, die selbst ein Laie erkennen kann", sagt Putzer. In beiden Fällen seien die Opfer Seniorinnen aus München gewesen, die allein beim Wandern waren und vom Täter in unwegsames Gelände gebracht worden seien. "Aber wir haben keine belegbaren Fakten", die für einen Zusammenhang sprechen würden, sagt der Kripo-Chef. Und so lange es die nicht gebe, würde sich keiner 100-prozentig darauf festlegen, dass es einen beziehungsweise keinen Zusammenhang gibt.

"Das hat auch juristische Gründe", fügt Putzer hinzu. Würde man vorschnell davon ausgehen, dass der Täter vom Leitenberg auch der Täter von Aying ist, würden alle Personen, die im Zusammenhang mit dem Lenggrieser Fall überprüft worden seien, automatisch ausgeschlossen. Sie würden nicht nochmal überprüft, "weil sie für unseren Fall ja schon ausgeschieden sind", erklärt Putzer. Handle es sich nun aber doch nicht um denselben Täter, "kann es im schlimmsten Fall sein, dass wir auf diese Weise den Mörder übersehen".

Dennoch gibt es aber eine Zusammenarbeit zwischen den beiden Sonderkommissionen. Beispielsweise waren die Erdinger Kollegen am Tatort am Leitenberg, während die Weilheimer Kripo in den Egmatinger Forst fuhr. "Das ist aber selbstverständlich. Das tun wir immer, wenn wir auf einen Fall stoßen, von dem wir glauben, dass er mit unserem zusammenpassen könnte."

Die Hoffnung, dass man die Bestie vom Brauneck doch noch identifizieren kann, hat Bernd Putzer übrigens noch nicht aufgegeben. "Die beiden Tölzer Morde haben wir nach 30 Jahren geklärt. Da hat auch keiner mehr dran geglaubt."


http://www.merkur-online.de/lokales/bad-toelz/landkreis/bestie-brauneck-polizei-hofft-immer-noch-entscheidenden-tipp-527...

Artikel vom 12.09.2014


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Mord an Luise Zimmermann - möglicher Zusammenhang mit ähnlichen Taten?

06.01.2015 um 01:51
Es gibt noch einige Artikel mehr. Besonders interessant vllt folgende, da er sehr zeitnah erschienen ist:




Es war doch Mord


Die Münchner Wanderin Luise Zimmermann (73), die am Sonntag tot im Wald bei Aying (Landkreis München ) gefunden wurde, ist ermordet worden. Nachfolgende Untersuchungen der Obduktion vom Montag bestätigten den Verdacht. Der Mordfall weist einige Besonderheiten auf, die der zuständigen Erdinger Kripo die Arbeit schwer machen.


Die nur 1,59 Meter große und sehr zierliche Luise Zimmermann war ein echtes Energiebündel. Von den Widrigkeiten des Lebens ließ sie sich noch lange nicht unterkriegen. Seit der Trennung von ihrem Mann lebte sie allein in einem Apartment im zehnten Stock eines Hochhauses in der Paul-Löbe-Straße. Sie engagierte sich aktiv in ihrer Kirchengemeinde, hielt Kontakt zu ihrer Tochter, pflegte Freundschaften und hielt sich körperlich fit mit Jogging-Runden im Ostpark und Wanderungen. So war sie auch mit von der Partie bei der Volkswanderung der Wanderfalken Dürrnhaar am Europawahlsonntag (7. Juni). Bereits am Vortag hatte sie eine der drei möglichen Routen über Graß nach Egmating auf eigene Faust erkundet. Ob sie da bereits eine neue Bekanntschaft machte, ist völlig unklar. Am Sonntag fand sie sich nach dem Kirchgang pünktlich um 12 Uhr am Startplatz in Aying ein. Die für diesen Mordfall eingerichtete „SoKo Kaltenbrunn“ (Tel 08221/968380). bekam bereits rund 20 Hinweise – die meisten von Wanderern, die Luise Zimmermann zu Beginn der Volkswanderung gesehen haben. Mit rund 800 Gleichgesinnten marschierte Luise Zimmermann bei strahlendschönem Wetter los. Dann verliert sich ihre Spur. Ihre Tochter erstattete schließlich Vermisstenanzeige.

Rund zwei Kilometer von Aying entfernt, im sogenannten Kaltenbrunner Schlag abseits der Wanderroute fand ein Spaziergänger am Sonntag in der Nähe eines Forstwegs eine tote Frau – Luise Zimmermann . Nach tz-Informationen wurden an der Leiche Spuren von Gewalt am Hals gefunden. Über die genaue Todesursache bewahrt die Soko vorerst Stillschweigen. Luise Zimmermann wurde komplett ausgezogen. Ihre Kleidung ist verschwunden – Hinweis auf einen Sexualmord? Die Umstände lassen noch einen zweiten Rückschluss zu: Fürchtete der Mörder, seine DNA-Spuren an der Kleidung des Opfers hinterlassen zu haben und damit identifiziert zu werden? In diesem Fall hat es die Kripo möglicherweise mit einem Serientäter zu tun. Auch von Luise Zimmermanns schwarzem Picard-Rucksack fehlt jede Spur. Lediglich ihre Brille wurde ein Stück abseits der Fundstelle gefunden. Der Tatort?

Noch immer suchen Spezialisten der Spurensicherung akribisch den Waldboden nach verräterischen Spuren ab. Nach Spuren, die vielleicht doch noch verraten, was der Mörder Luise Zimmermann am 7. Juni im Wald bei Kaltenbrunn angetan hat.

Dorita Plange


Die Parallelen zum Fall „Monster vom Brauneck“

Für die Klärung des Mordes an Luise Zimmermann hat die Kripo Erding die SoKo Kaltenbrunn gegründet – benannt nach dem Waldstück, in dem die Münchner Rentnerin am Sonntag gefunden wurde. Zu Rate gezogen wird auch ein Kollege, der lange Zeit das „Monster vom Brauneck“ jagte. Dieser bis heute nicht gefasste Täter suchte sich im November 2006 ebenfalls eine ältere Wanderin (67) als Opfer aus, die er in abgelegenes Gebiet lockte, fesselte, vergewaltigte und hilflos im Hochgebirge zurückließ. Ein Jäger rettete der Frau damals das Leben.

Die beiden Fälle weisen einige Parallelen auf: Beide Frauen waren schon älter und von zierlicher Statur. In beiden Fällen suchte der Täter sein Opfer in aller Öffentlichkeit, beide Fälle geschahen entlang beliebter Wanderrouten. Aber: Das Monster vom Brauneck ließ sein Opfer leben und besaß die Frechheit, die Giesinger Wohnung der 67-jährigen zu durchsuchen. Die Wohnung von Luise Zimmermann aber blieb offenbar unberührt.


ZUletzt noch das Fahndungsplakat:


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Mord an Luise Zimmermann - möglicher Zusammenhang mit ähnlichen Taten?

06.01.2015 um 10:56
zunächst ein mal könnte die frage diskutiert werden ob die beiden erwähnten fälle in einem zusammenhang stehen. was spricht dafür, was dagegen?


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Mord an Luise Zimmermann - möglicher Zusammenhang mit ähnlichen Taten?

06.01.2015 um 10:56
zunächst ein mal könnte die frage diskutiert werden ob die beiden erwähnten fälle in einem zusammenhang stehen. was spricht dafür, was dagegen?


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Mord an Luise Zimmermann - möglicher Zusammenhang mit ähnlichen Taten?

06.01.2015 um 12:38
@Vorsichtfalle
Zunächst einmal einleitend eine Verständnisfrage: Du schreibst in Deinem Beitrag von heute 01.37 Uhr, dass der Artikel von Merkur-online vom 12.09.2014 sei.
Der Artikel hat aber den Zeitstempel "Aktualisiert: 12.11.2009 - 17:19"
Habe ich da was überlesen?

Zu Deiner Frage bezüglich eines möglichen Zusammenhangs: Ich sehe das sehr ähnlich wie der Kripo-Chef Putzer. ("Es gibt natürlich Übereinstimmungen, die selbst ein Laie erkennen kann", sagt Putzer. In beiden Fällen seien die Opfer Seniorinnen aus München gewesen, die allein beim Wandern waren und vom Täter in unwegsames Gelände gebracht worden seien. "Aber wir haben keine belegbaren Fakten")
Wobei der Umstand, dass beide Frauen aus München kommen, von mir eher als Zufall gesehen wird. Und dass beide Frauen alleine waren, ist nun bei einer Vergewaltigung auch nicht so besonders erstaunlich.
Zwar handelt es sich bei beiden Frauen um Seniorinnen, aber ist das ein Merkmal dafür, dass es sich in beiden Fällen um einunddenselben Täter handeln muss? Dann müßte man schon in Erfahrung bringen, wieviele Frauen diesen Alters im selben Zeitraum und im selben Gebiet vergewaltigt wurden. Wenn es sich nur um diese beiden Frauen handeln sollte, dann allerdings würde ich die Wahrscheinlichkeit eines Serientäters deutlich höher einschätzen.


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Mord an Luise Zimmermann - möglicher Zusammenhang mit ähnlichen Taten?

06.01.2015 um 12:47
@Seefahrer


du hast natürlich völlig recht: der artikel ist am 12.11.2009- 17:19 aktualisiert worden.


ich stimme mit dir überein. was am meisten dagegen spricht ist, dass der täter beim zweiten fall ungleich brutaler vorgegangen ist, das opfer ja sogar teilweise verbrannt hat. wenn es der selbe täter war müsste es gründe hierfür geben. spekulation meinerseits:

- der täter wurde nach der ersten tat auffällig und versuchte deshalb beim mord kein spuren zu hinterlassen

- das opfer wehrte sich bei der zweiten tag herftig was zu dieser überreaktion führte


dagegen spricht freilich, dass der täter ja das benzon mitgeführt haben muss. wobei ich auch nicht ausschließen möchte, dass er es in einem fahrzeug hatte und erst später an den tatort zurückkehrte. insofern könnte das verbrennen auch spontan geschehen sein.


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Mord an Luise Zimmermann - möglicher Zusammenhang mit ähnlichen Taten?

06.01.2015 um 13:21
Frau Zimmermann wurde völlig entkleidet aufgefunden und entsprechend den tz-Artikeln wurde intensiv aber erfolglos nach der Bekleidung gesucht. Für mich ist es verwunderlich, dass anscheinend keine Beschreibung der Bekleidung veröffentlicht wurde. Wie soll denn Bevölkerung mit Hinweisen behilflich sein, wenn diese wichtige Information fehlt.
Der Täter hätte sich ja problemlos dieser Bekleidungsstücke entledigen können ohne dass Jemand hätte Verdacht schöpfen können; z.B. nach Reinigung über einen Second-Hand-Laden ('stammt von meiner verstorbenen Tante').
Gleiches gilt für den fehlenden Rucksack; auch hier gibt es keine genaue Beschreibung ("schwarzem Picard-Rucksack").


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06.01.2015 um 13:39
@Vorsichtfalle
Noch einmal zur Möglichkeit eines Serientäters.
In einem Artikel heißt es :" Fürchtete der Mörder, seine DNA-Spuren an der Kleidung des Opfers hinterlassen zu haben und damit identifiziert zu werden?"
Wenn es der Grund für die Mitnahme der Kleidung sein sollte, dass der Täter aufgrund der DNA hätte identifiziert werden können, dann wird es sich nicht um den gleichen Täter wie dem des ersten Falles handeln. Dessen DNA ist ja bekannt, kann aber bis heute nicht zugeordnet werden, somit würde auch im Fall Frau Z. die DNA des Täters nicht zur Identifizierung führen können.
Ich bin der Überzeugung, dass die Kripo gut daran getan hat, ersteinmal nicht von einem Serientäter auszugehen.


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06.01.2015 um 13:57
Soko Kaltenbrunn
Seit dem 07.06.2009 war die 73-jährige Luise Zimmermann vermisst worden. Am 21.06.2009 wurde sie ermordet im Egmatinger Forst aufgefunden. Die Soko Kaltenbrunn wurde eingerichtet. Auch die Ausstrahlung des Falles in „Aktenzeichen XY“ brachte bislang nicht den entscheidenden Hinweis auf den Täter.
http://www.polizei.bayern.de/oberbayern_nord/kriminalitaet/statistik/index.html/112057
Stand: 22.04.2014
Also auch nicht mehr so ganz taufrisch, aber es gibt offensichtlich überhaupt keine neueren Erkenntnisse.


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Mord an Luise Zimmermann - möglicher Zusammenhang mit ähnlichen Taten?

06.01.2015 um 19:34
media.facebook.8967aafb-198a-4d15-b4b4-f
...
16 Anrufe hat die Soko bis jetzt bekommen, dazu einen Hinweis, der laut Polizeisprecher Hans-Peter Kammerer „ziemlich konkret“ war: ein Name und die dazugehörige Adresse im Rosenheimer Landkreis. Kammerer: „Wir haben ihn besucht und angetroffen, er bestritt aber, die Person auf dem Foto zu sein. Die Sache bleibt weiter offen.“ ...

http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.bayern-mordfall-luise-zimmermann-das-foto-und-der-jaeger.35c65f85-9d84-48ce-b...
Soweit ich mich erinnern kann gab dieser Mann später zu die Person auf dem Foto zu sein, wurde aber bald danach als möglicher Täter aussortiert.


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07.01.2015 um 00:57
@HerculePoirot
Richtig. Er War dort nur mal austreten


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07.01.2015 um 18:55
https://www.youtube.com/watch?v=h3mAgqxYMmg

ab 17:28 der Filmbeitrag in Aktenzeichen xy ungelöst
und hier noch die Details zu dem vermeintlichen Zeugen der dringend mal musste.

http://www.merkur-online.de/lokales/ebersberg/landkreis/fall-luise-zimmermann-zeuge-musste-wald-501227.html


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Mord an Luise Zimmermann - möglicher Zusammenhang mit ähnlichen Taten?

15.02.2016 um 18:15
Um den Fall mal wieder in Erinnerung zu bringen... Das Verbrechen ist immer noch nicht aufgeklärt, der Täter immer noch auf freiem Fuß - trotz Phantombild...

http://www.brandzeilen.de/topstories/131/Oma_Luise_73_Am_Wanderweg_geschaendet_und_erwuergt.html

"Mit einem Phantombild fahndet die Polizei nach einem brutalen Sexmörder. Sein Opfer ist die 73-Jährige Luise Z. aus München. Sie war am 7.6.09 in einer Wandergesellschaft im Egmatinger Forst unterwegs, als die Sexbestie ihr an einem einsamen Waldweg auflauerte, sie schändete und anschließend erwürgte. Zwei Wochen später fand man die unbekleidete Leiche der Rentnerin. Bis auf die Knöpfe ihrer Bluse und ihre Sonnenbrille waren sämtliche Kleidungsstücke verschwunden. BrandZeilen.de bittet um Mithilfe bei der Fahndung.

Der Internationale Volkswandertag des Vereins „Wanderfalken Dürrnhaar“ lockt Jahr für Jahr Wanderfreunde aus nah und fern ins oberbayerische Aying. Auch am Sonntag, dem 7. Juni 2009, dem Tag der Europawahlen, versammelten sich mehr als 800 Menschen am Treffpunkt vor dem dortigen Brauereigasthof. Eine von ihnen war Luise Zimmermann, eine 73-jährige Rentnerin aus München. Seit Wochen hatte sich die Witwe auf diesen Waldwandertag gefreut. „Ich möchte dieses Mal die 10-Kilometer-Strecke durch den Egmatinger Forst marschieren“, hatte sie vor ihrer Abreise freudestrahlend einer Bekannten erzählt.

Für Luise Zimmermann endete die Wanderung grauenvoll. Im Forst fiel sie einer brutalen Sexbestie in die Hände

Die Sexbestie lauerte im Gebüsch

Es war kurz nach Mittag, als sich die frühere Hauswirtschafterin alleine von Aying aus in Richtung Egmating auf den Weg machte. Der ausgeschilderte Wanderweg führte die zierliche Frau zum so genannten Kaltenbrunner Schlag. Keiner der etwa 800 Wanderer bemerkte, welch grausames Verbrechen sich dort, nur wenige Meter abseits des Forstweges, abspielte.

Neben dem Wanderweg hatte sich ein Sexkiller im Gebüsch versteckt und lauerte auf ein Opfer. Wie aus dem Nichts tauchte der Mann urplötzlich hinter der Wandererin auf und stürzte sich wie ein Tier auf die 73-Jährige. Oma Luise hatte keine Chance. Er zerrte die zierliche alte Frau etwa vierzig Meter weit in den Wald, dort riss er ihr sämtliche Kleider vom Leib, um sich dann brutal an ihr zu vergehen. Anschließend erwürgte er sein Opfer mit bloßen Händen.

Zwei Tage später wurde Luise Zimmermann in München von ihrer Tochter als vermisst gemeldet. Doch trotz intensiver Suchmaßnahmen blieb die Rentnerin spurlos verschwunden. Zwei Wochen später machte ein Spaziergänger dann eine grausige Entdeckung. Weil sein Hund anschlug, war er ihm etwa einhundert Meter in den Wald gefolgt, wo er schließlich auf eine tiefe Erdmulde stieß, in der er die nackte Leiche der 73-Jährigen entdeckte. Brandspuren deuteten darauf hin, dass der Mörder sein Opfer nach dem Mord anzünden und verbrennen wollte.

Parallelen zu einer Vergewaltigung ganz in der Nähe

Beamte der sofort eingerichteten „Soko Kaltenbrunn“ sicherten sämtliche Spuren am Fundort der Leiche und ließen den gesamten Egmatinger Forst Meter für Meter absuchen. Doch bis auf die Sonnenbrille und die Knöpfe ihrer Bluse blieben die Kleidung und der Wanderrucksack der Rentnerin bis heute verschwunden. Alles sprach dafür, dass ihr Mörder die Sachen mitgehen ließ, um möglichst keine Spuren zu hinterlassen.

„Wir gehen von einem sexuell motivierten Gewaltverbrechen aus“, erklärt ein Ermittler des zuständigen Polizeipräsidiums Oberbayern-Nord gegenüber BrandZeilen.de. „Alles spricht dafür, dass der Täter die Tat sehr gut vorbereitet und das Opfer gezielt ausgesucht hat.“

Die Umstände des Sexmordes an einer wehrlosen alten Frau erinnerten die Beamten sofort an ein anderes schweres Verbrechen. Keine fünfzig Kilometer von Aying entfernt war im November 2006 bei Lenggries eine 67-jährige Rentnerin Opfer eines brutalen Sexverbrechers geworden. Er war ihr über mehrere Kilometer gefolgt und hatte die Rentnerin dann überfallen und brutal vergewaltigt. Angekettet an einen Baum und mit zugeklebten Augen und Mund hatte er sein Opfer zum Sterben im unwegsamen Gelände zurückgelassen. Nur durch Zufall fand ein Jäger die hilflose Frau Stunden später. Bis heute konnte ihr Peiniger nicht gefasst werden - obwohl er seinen genetischen Fingerabdruck hinterlassen hatte.

Die Parallelen, auch in Bezug auf das Alter der Opfer und die gezielte Vorbereitung der Tat, waren offensichtlich. Aber bis heute gibt es keine Beweise, dass beide Verbrechen auf das Konto ein und desselben Mannes gehen.

Ein Reiter machte eine wichtige Beobachtung

Die Polizei ließ nichts unversucht, den Mord an der Münchner Rentnerin aufzuklären. Sie verteilte im Umkreis des Tatortes rund 20.000 Flyer, in sämtlichen öffentlichen Gebäuden in der Region wurden Fahndungsplakate angebracht.

Hoffnung keimte auf, als eine Wildbeobachtungskamera ausgewertet wurde. Ganz in der des Fundortes der Leiche hatte sie eine Person aufgenommen. Tatsächlich konnte dieser Mann identifiziert werden, aber er hatte für die Tatzeit ein wasserdichtes Alibi und schied als möglicher Täter aus. Zumal sich keine weiteren belastenden Umstände für eine Tatbeteiligung ergaben.

Befragungen in den Orten rund um Aying erbrachte dann die bislang erfolgversprechendste Spur. Es meldete sich ein Reiter bei der Soko, dem am Tattag ganz in der Nähe des späteren Fundortes im Wald ein Mann aufgefallen war. Dieser Mann im Wanderhemd hatte sein Gesicht sofort weggedreht, nachdem er den Reiter bemerkt hatte. Doch bislang konnte dieser Mann nicht identifiziert werden.

So ist der brutale Sexmord an einer wehrlosen Rentnerin bis heute ungeklärt, ihr Mörder ist weiterhin auf freiem Fuß. Und bis heute liegt ein dunkler Schatten auf dem Egmatinger Forst. Einen fröhlichen Volkswandertag wird es hier nie wieder geben."


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Mord an Luise Zimmermann - möglicher Zusammenhang mit ähnlichen Taten?

15.02.2016 um 18:19
Zusätzliche Informationen inkl. Fundort und Angaben zum möglichen Täter:

http://true-crime.info/cc/zimmermann-luise/ (Archiv-Version vom 19.03.2016)


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04.02.2017 um 09:22
Staatsanwaltschaft bleibt am Ball

Heidenreich bestätigte am Freitag auf Nachfrage der Ebersberger Zeitung, dass die Staatsanwaltschaft aktuell in diesem Fall wieder aktiv geworden sei. „Da gab es ein paar Sachen, die überprüft wurden“, berichtet er über die Aktivitäten. „Es hat sich aber kein neuer Sachverhalt ergeben.“ Auch wenn die Soko aufgelöst wurde, bleibt die Staatsanwaltschaft am Ball und Heidenreich erklärt, warum das so ist: In einer Art behördlichen Routine würden ungelöste Fälle immer mal wieder auf die Frage untersucht, ob bei den Ermittlungen etwas übersehen worden sei. Diese Routine hat jetzt auch im Fall Zimmermann gegriffen. „Man versucht alles, um so einen Fall aufzuklären“, sagt Heidenreich.
https://www.merkur.de/lokales/ebersberg/egmating-ort28622/perfekte-mord-im-egmatinger-forst-7361310.html

Hoffentlich tut sich hier noch etwas, und dadurch auch evtl. bei anderen, ähnlichen fällen.


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Mord an Luise Zimmermann - möglicher Zusammenhang mit ähnlichen Taten?

26.05.2020 um 13:23
Ich verfolge den Fall seit Anfang an...
Mich berührt das alles sehr!!!
Ich gehe selber gerne in den Wald. Und habe da tatsächlich auch mal eine komische Begegnung erlebt!!!

Ich frage mich immer, der Täter müsste doch bald wieder zuschlagen. Kann er wirklich seine Füße still halten???

Und ich bin mir sicher, dass der Täter aus der näheren Umgebung kommt. Er müsste doch zu fassen sein!!!


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Mord an Luise Zimmermann - möglicher Zusammenhang mit ähnlichen Taten?

26.05.2020 um 14:18
Laserline schrieb:Ich frage mich immer, der Täter müsste doch bald wieder zuschlagen. Kann er wirklich seine Füße still halten???
Es wird zumindest ein Zusammenhang zu der Tat in Brauneck gesehen, der 2006 eine 67jährige zum Opfer fiel. Die Frau überlebte nur mit viel Glück, bzw. durch die Tatsache, dass sie gefunden wurde.
Die beiden Taten an der Frau und LZ weisen Parallelen auf. Möglicherweise konnte man bei der Obduktion von Frau Zimmermann auch DNA sichern, darüber schweigt sich die StA aber aus.

Ob es vor 2006 und nach 2009 nochmal ähnlich gelagerte Fälle gibt?

Jedenfalls, unabhängig davon, ob die Taten 2006 und 2009 zusammenhängen, im Fall von LZ muss sich der Täter im Egmatinger Forst auch gut ausgekannt haben. Ist also entweder selbst Wanderer, wohnt in der Gegend oder arbeitet sogar dort (Forstarbeiter etc.).

Ich hoffe sehr, dass der Fall noch irgendwann einmal geklärt wird.


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26.05.2020 um 16:01
@Laserline
@Eossoe
Zumal es ja auch Vermisdtenfälle geben könnte, die in Frage kommen. Mal kurz recherchiert und zwei Beispiele:

https://www.polizei.bayern.de/fahndung/personen/vermisste/index.html/172105

https://www.polizei.bayern.de/fahndung/personen/vermisste/index.html/86674

Hab jetzt nicht länger recherchiert ob die Begleitumstände passen, aber es wird einige Vermisste geben, die passen könnten


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Mord an Luise Zimmermann - möglicher Zusammenhang mit ähnlichen Taten?

26.05.2020 um 16:52
Absolut...bei Frau Hirschmeier gehe ich jetzt allerdings nicht davon aus. Es wird angegeben, sie leide unter Altersdemenz und war schuhtechnisch nur mit Hausschuhen bekleidet.

http://www.brennessel.com/brennessel/news/detailview.php?ID=78595

Erinnert so ein wenig an Marianne Schmid, die ja auch abgängig ist.

Allerdings gibt es einige Vermisste in der Fahndungsrubrik Bayerns, die in dem Alter der Opfer von 2006 und 2009 sind; da müsste mal wirklich schauen, unter welchen Umständen sie abgängig wurden.

Wobei ich mir sicher bin, wenn es sich um einen Serientäter handelt, man nicht nur bayernweit suchen sollte, sondern auch bundesweit, ggf. sogar in den Wandergebieten Österreichs, Südtirols und der Schweiz.


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