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Die Kopfschussmorde an Bärbel B. und Ingrid R.

333 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Blut, DNA, Aktenzeichen ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Die Kopfschussmorde an Bärbel B. und Ingrid R.

01.09.2025 um 15:33
Zitat von darkstar69darkstar69 schrieb:Es kann aber eben auch alles Zufall sein. Es kann alles viel einfacher sein. Aber wie?
Nene, die haben gewusst, dass der Frankyboy am liebsten Audi knackt und haben dem das Auto da irgendwo unter die Base gehalten, so dass ihm das Wasser im Munde...

Irgendwie sowas.

Ich muss mal neu bewerten.


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Die Kopfschussmorde an Bärbel B. und Ingrid R.

01.09.2025 um 17:55
Zitat von Ahn-DungAhn-Dung schrieb:Nene, die haben gewusst, dass der Frankyboy am liebsten Audi knackt und haben dem das Auto da irgendwo unter die Base gehalten, so dass ihm das Wasser im Munde...
Dann müsste FD die Täter oder Auftraggeber aber ja kennen. Das wäre ja ein hohes Risiko.
Und wie steuerten sie ihn dann in die Daimlerstraße und dann nach Nienburg und nach Bremen?
Und wer war dann der hinrichtende Schütze/die Schützen?

Wir wissen ja nicht, was die Polizei weiß. Ich hoffe, FD wurde gefragt und er hat glaubwürdig geantwortet, weshalb er wann den Audi knackte und wann damit nach Bremen und nach Nienburg fuhr und wann und wo er das nächste Auto knackte und dieses an der Bremer Uni abstellte (und weshalb die Audi-Papiere darin lagen). Und welche Wege er mit wem in welchem Auto von wo nach wo wann zurücklegte.

Und ich gehe davon aus, dass das Alibi von FD sehr gut geprüft und für absolut glaubwürdig befunden wurde.

Wenn man das Mordgeschehen mal in Hinblick auf die Autos betrachtet, sehe ich da erstmal nur zwei denkbare Szenarien.

1. FD und die Autos könnten gar nichts mit den Morden zu tun haben und alles wäre reiner Zufall.
2. FD und die Autos wären irgendwie in die Morde involviert. Dann müsste es aber jemanden gegeben haben, der ihn beauftragte, instruierte, informierte und steuerte.
a. FD sollte als Ablenkung dienen und ihm sollte alles angelastet werden, deswegen wurden die Planungen, Wege, Fundstücke, usw so konstruiert, dass die Polizei darüber auf FD kommen musste.
b. Der/die Täter war/en so geschickt, alles zu konstruieren, dass aber auch FD ein Alibi hat und daher nicht als Täter gelten kann und darüber trotzdem von dem/den wahren Täter/n ablenkte.
c. Der/die Täter haben über all ihre Konstruktionen und Hinweise mit der Polizei gespielt.
d. Der/die Täter haben gedacht, die Polizei würde die Gegenstände und die Autos usw nicht finden und nicht in Zusammenhang bringen und auch nicht auf FD kommen.

Ich selbst könnte mir wenn denn überhaupt Szenario 2 nur vorstellen, wenn es tatsächlich einen Auftraggeber für einen Auftragsmord gäbe. Dann hätte der Auftragskiller ganz evtl vielleicht FD angeheuert. Der Auftragskiller müsste dann aber tatsächlich erfahren sein und Zugang zu den entsprechenden Waffen und Mitteln haben. Dann könnte ich mir ganz evtl vielleicht Variante b und/oder c vorstellen.

Dann fehlte aber noch immer das Motiv für den Auftrag. Und es fehlt der Nachweis für den Auftrag und die entsprechende Kommunikation und Information von den Auftraggeber an den Auftragskiller und zurück sowie vom Auftragnehmer an FD und zurück.

Ich selbst tendiere aber eher zu Szenario 1.
Einen Auftragsmord sehe ich auch nicht richtig. Dazu fehlen mir mehr Hinweise. Daher würde ich zunächst von einem oder zwei Tätern ausgehen, die in voller Mordlust Frauen hinrichten und sterben sehen wollten und Lust hatten, Frauen zu quälen. Dazu ging/en er/sie ja auch sehr hohe Risiken an den Tatorten ein.


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Die Kopfschussmorde an Bärbel B. und Ingrid R.

08.10.2025 um 09:08
Reinhard Chedor hat die Morde an BB und IR nochmal eindeutig und öffentlich in den Zusammenhang zu KWW gesetzt.
Es werden diverse Ähnlichkeiten und der Kontext zu anderen Morden und speziell zu den Göhrde-Morden gesehen.

https://mordserie.de/verdachtsfaelle/doppelmord-barnkow-remmers-bremen/

Da kann man nur hoffen, dass es dazu weitere Informationen geben wird und dass damit KWW als Täter und ggf ein Mittäter überführt oder entlastet werden können. Es gibt ja diverse Asservate, zB Winterjacken und Klebefolien aus den Autos. KWW´s DNA wurde auch an den Klebefolien aus den Opferautos der Göhrde-Opfer gefunden. Was ist mit den Jacken, gibt es sie noch?

Zudem wurden sowohl in den Opferautos der Göhrde-Morde als auch den Autos der IR und/oder BB Hundehaare gefunden. Sind sie vom gleichen Hund?


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Die Kopfschussmorde an Bärbel B. und Ingrid R.

08.10.2025 um 09:36
Zitat von darkstar69darkstar69 schrieb:Reinhard Chedor hat die Morde an BB und IR nochmal eindeutig und öffentlich in den Zusammenhang zu KWW gesetzt.
Von wann ist dieser Artikel bzw. diese Seite?


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Die Kopfschussmorde an Bärbel B. und Ingrid R.

08.10.2025 um 09:37
@Ahn-Dung
Es ist kein Datum angegeben, auch im Impressum nicht. Ich vermute aber, dass die Seite relativ frisch ist.
Weshalb fragst Du?


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Die Kopfschussmorde an Bärbel B. und Ingrid R.

09.10.2025 um 21:20
Zitat von darkstar69darkstar69 schrieb:Was ist mit den Jacken, gibt es sie noch?
Die Jacken sind schon vor vielen Jahren verschwunden, niemand weiß wo die sind. Steht das gar nicht auf der neuen Seite?


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Die Kopfschussmorde an Bärbel B. und Ingrid R.

09.10.2025 um 21:32
@kobra
Ich weiß, dass es vor Jahren in einem Artikel stand, dass die Jacken nach Aktenzeichen xy vermisst wurden. Aber ob sie gesucht und gefunden wurden, wurde nie irgendwo gesagt, soweit ich weiß.

Es gäbe aber ja hoffentlich noch die anderen Asservate. Auf solche Details geht die Seite mordserie.de nicht ein.

https://mordserie.de/verdachtsfaelle/doppelmord-barnkow-remmers-bremen/


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Die Kopfschussmorde an Bärbel B. und Ingrid R.

09.10.2025 um 21:41
Zitat von darkstar69darkstar69 schrieb:Es gäbe aber ja hoffentlich noch die anderen Asservate. Auf solche Details geht die Seite mordserie.de nicht ein.
Naja, das sind ja bestimmt auch Ermittlungsinterna die nicht so ohne Weiteres gedroppt werden dürfen. Aber wäre schon spannend zu wissen!


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Die Kopfschussmorde an Bärbel B. und Ingrid R.

09.10.2025 um 21:57
@kobra
Es ist ja auch die Frage, inwiefern die Polizei und Staatsanwaltschaft Bremen/Bremerhaven mit Chedor und dem Team zusammenarbeiten. Und wieviel da überhaupt aktuell ermittelt wird. Ich fänds toll, zu wissen, ob die Asservate nach neuestem Stand ausgewertet werden.


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Die Kopfschussmorde an Bärbel B. und Ingrid R.

24.10.2025 um 19:09
Ich meine, dass im Podcast der Nordsee-Zeitung gesagt wurde, dass der Sohn von Bärbel Barnkow auch im Publikum saß.

https://www.podcast.de/episode/643730689/war-kurt-werner-wichmann-einer-der-groessten-serienmoerder-deutschlands

Daraus schließe ich, dass er in Kontakt zur Ermittlungsinitiative steht. Ich fänd es ja super, wenn beide sich zusammen, zB in einem Cold-Case-Podcast, zu ihren gemeinsamen Ermittlungen und Vermutungen äußern würden. Wie ist der Stand zu den beiden Morden aus ihrer Sicht und die Zusammenarbeit mit der Polizei/Staatsanwaltschaft Bremen/Bremerhaven?

Es muss ja in den letzten Jahren was an Ermittlungen passiert sein. Was wurde ermittelt? Wann wird an die Medien gegangen? Werden noch weitere Zeugen und Hinweisgeber gesucht?

Zu den Autos nochmal. Wenn Frank D ein tatsächlich geprüftes und tragfähiges Alibi hat, dass nicht in Frage gestellt werden kann und auch das gesamte Zeitfenster abdeckt, können sämtliche gestohlenen Autos damit auch ausgeschlossen werden, dahingehend, dass sie definitiv nichts mit den Morden zu tun haben?

Denn wenn KWW (und mgl Mittäter und Hund ^^) tatsächlich selbst immer mehr in den Fokus der Ermittlungen rückt, kann man sich ja fragen, weshalb da zufällig gestohlene Autos eine Rolle spielen könnten. KWW ist selbst ja auch mit gestohlenen Autos umhergefahren, hat krumme Geschäfte mit HOR durchgeführt, ein Auto/Autoteile im Garten vergraben, und HOR hatte einen Gebrauchtwagenhandel. Ist das alles Zufall?


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Die Kopfschussmorde an Bärbel B. und Ingrid R.

25.10.2025 um 06:25
In diesem Artikel

https://www.lueneburgaktuell.de/artikel/zwei-tote-frauen-in-einer-nacht--verbindung-zu-den-goehrde-morde/

werden auch nochmal die möglichen Zusammenhänge der Hundehaare dargestellt. Es wird auch auf die Zusammenhänge zu den Göhrde-Morden verwiesen, die der Polizei schon seit Jahren, schon bevor KWW als Täter ermittelt wurde, bekannt waren. 2021 wurde seitens des ehemaligen Ermittlers erneut darauf hingewiesen. Es passierte jedoch offensichtlich nichts.

Wurden die beiden Jacken, die in XY gezeigt wurden, und anschließend irgendwann verschwanden, je ordentlich gesucht oder gar gefunden?

Die Kinder von BB werden von der Ermittlungsinitiative und deren Mitglied Mirko Laundon unterstützt. Da sieht man mal wieder, wie wichtig eine solche private Initiative ist. Ohne diese damalige Initiative wären der Fall BM und wären die Göhrde-Morde nie geklärt worden. Und auch jetzt passiert nichts ohne sie. Sie müssen sich aber anfeinden lassen.

Ich hoffe, den Kindern von BB und auch dem Sohn von IR wird ihr Recht auf angemessene Ermittlungen nach aktuellem wissenschaftlichen Stand nun endlich zukommen. Vielleicht hätten diese beiden Morde schon vor Jahren geklärt worden sein können.

Eine interessante Darstellung des ehemaligen Ermittlers in Sachen Morden an IR und BB:
Klaus Harjes bekommt den Fall 1999 als Cold Case auf den Tisch. Ihm fallen die Widersprüche auf. Der Kommissar aus Bremerhaven glaubt keiner der beiden Varianten, die seine Kollegen vorlegen. Er sagt, es werde kaum berücksichtigt, dass es Taten scheinbar ohne Motiv gibt, Morde, die keine Beziehungstat sind. Beziehung meint, dass Täter und Opfer sich in irgendeiner Weise kennen.

Harjes geht davon aus, es handle "sich um sexuell motivierte Tötungsdelikte eines Täters, der sexuelle Bedürfnisse mit nicht sexuellen Handlungen befriedigt". Das sei häufig die Motivlage von "Serienmördern", im Gegensatz zu Tätern, "die ein sexuelles Bedürfnis mit einer sexuellen Handlung befriedigen".

Seine Idee: Die Morde an Bärbel Barnkow und Ingrid Remmers geschahen aus der Lust am Töten, aus der Lust, Herrscher über Leben und Tod zu sein. Er weiß von den Göhrde-Morden und sieht Parallelen. Im Sommer 1989 bringt ein Unbekannter kurz nacheinander zwei Paare um. Scheinbar grundlos. Von einer Verbindung Wichmanns in die Göhrde ist 1999 nichts bekannt. Harjes notiert damals, sollte der Göhrde-Mörder jemals ermittelt werden, sollte man eine Verbindung zu Barnkow/Remmers prüfen.
Quelle: https://www.lueneburgaktuell.de/artikel/zwei-tote-frauen-in-einer-nacht--verbindung-zu-den-goehrde-morde/


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Die Kopfschussmorde an Bärbel B. und Ingrid R.

25.10.2025 um 06:40
Es wäre ja so toll, wenn diese beiden Morden geklärt werden könnten. Und wenn die Ermittlungsinitiative diese beiden Morde löst, wäre das ein erneuter sensationeller Coup. Es zeigt erneut, dass ohne solche Initiativen die Angehörigen nicht zu ihren Rechten kommen und die Polizei/Staatsanwaltschaft den Opfern in den Ermittlungen nicht gerecht wird. Gerade die Staatsanwaltschaft und Polizei Bremen und Bremerhaven hat sich bislang in diesen Fällen nicht mit Ruhm beklekkern können. Jetzt könnten sie doch diese Chance nutzen.

Es fällt eben erneut auf, dass das Land Bremen keine Altfall-Einheit / Cold-Case-Unit hat.
Vielleicht wären diese beiden Morde schon vor Jahren geklärt worden. Gleich nachdem KWW in den Kontext der Göhrde-Morde geriet und spätestens als die Lüneburger die Clearingstelle eingerichtet und bundesweit zu Prüfungen aufgerufen haben, hätte dem nachgegangen werden können und müssen.
Selbst Klaus Harjes wird ja von seinen eigenen Kollegen nicht gehört.


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Die Kopfschussmorde an Bärbel B. und Ingrid R.

25.10.2025 um 14:24
Wie wichtig solche Initiativen sind, zeigt sich doch auch immer wieder daran, dass einfach Akten und Asservate verschwinden! Das war im Fall Claudia Lade so und ist es offenbar auch im Fall Barnkow/Remmers. Wenn niemand den Ermittlungsbehörden auf die Finger schaut, passiert bei Cold Cases gar nichts. Nicht einmal wenn der ehemalige leitende Ermittler dieses Falls einen 21-seitigen Vermerk einreicht fühlt sich niemand berufen, mal die Ermittlungen in diese Richtung aufzunehmen, 4 Jahre lang nicht. Und dann meldet sich da ein Anwalt und plötzlich sind die Akten nicht auffindbar. Das stinkt doch zum Himmel!


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Die Kopfschussmorde an Bärbel B. und Ingrid R.

31.10.2025 um 16:46
Ich frage mich gerade, wie weit die These, dass die sogenannten Göhrde-Morde und diese sogenannten Kopfschussmorde miteinander zusammen hängen könnten, gegangen ist.

In diesem hier zitierten Artikel Beitrag von darkstar69 (Seite 17)
sagt Klaus Harjes, damaliger Ermittler in den Mordfällen Barnkow und Remmers, dass er schon 1999 die These eines Zusammenhangs aufstellte.

Im Podcast https://www.podcast.de/episode/622800588/noch-immer-ungeloest-die-kopfschussmorde-in-bremen-und-bremerhaven
wird Axel Petermann eingespielt, der 2001 eine OFA in den Fällen durchgeführt hatte (ab Min 14:30).
Anschließend sagt der Moderator ab Min 17:30, dass er eine These habe, die er aus juristischen Gründen nicht nennen dürfe. Es wird mehrfach im Podcast betont, dass es kein Motiv gebe.

Hat auch Petermann in seiner OFA, nachdem Harjes seine These in der Akte dokumentiert hatte, einen Zusammenhang zu den Göhrde-Morden gesehen? Meinte der Moderator diese These?

Dann frage ich mich erst recht, weshalb Harjes 2021 erneut an diese These, nachdem die DNA Wichmanns im Zusammenhang der Göhrde-Morde gefunden worden war, erinnern musste. Und ich frage mich, weshalb da offenbar bis heute keine Abgleiche erfolgten.

Das sind ja Informationen, die in beiden Fallkonstellationen relevant sind. Wie ist da die Kooperation zwischen Bremen und Lüneburg?


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Die Kopfschussmorde an Bärbel B. und Ingrid R.

01.11.2025 um 02:51
Ob es eine neue OFA in den beiden Fällen gibt oder geben wird? Ich würde mich freuen, wenn Alexander Horn da mal seinen kompetenten Blick einbringen würde.


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Die Kopfschussmorde an Bärbel B. und Ingrid R.

13.02.2026 um 17:04
Zitat von darkstar69darkstar69 schrieb am 23.11.2022:Die ungelösten Morde an Bärbel B. und Ingrid R. sind äußerst mysteriös, bizarr, geradezu unvorstellbar und unglaublich gewalttätig und grausam. Beide Morde erfolgen in der Nacht vom 4. September auf den 5. September 1991.
Beide Frauen wurden durch Kopfschüsse geradezu hingerichtet. Die Frauen kannten sich offenbar nicht. Es gibt keinerlei erkennbare Zusammenhänge zwischen den Frauen.
Zitat von darkstar69darkstar69 schrieb am 23.11.2022:Die Abläufe und Zusammenhänge der Morde

In der Nähe des Tatortes im Fall BB wird in dieser Nacht ein Auto gestohlen. Es ist ein 12 Jahre alter Audi 80, grün metallic, aufgemotzt mit weißen Seitenstreifen, Alufelgen und einem Frontspoiler. Dieser Audi wird am 10.9.91 ganz nahbei der Wohnung des Liebhabers von IR in Nienburg gefunden. Die Papiere dieses Audis werden im Kofferraum eines gestohlenen Autos an der Bremer Universität gefunden (nicht weit entfernt der A 27).

Die Tasche und das Portemonnaie der BB werden ca 250 m vom Krankenhausparkplatz entfernt auf einem Privatgrundstück gefunden. Es wird nicht gesagt, dass etwas daraus gestohlen wurde. Weshalb diese zunächst mitgenommen werden, bleibt unklar. Sollte ein Raubmord vorgetäuscht werden? Ihre EC-Karte wird auf dem Parkplatz in Bremen, auf dem IR gefunden wird, entdeckt.

Beide Frauen wurden mit der gleichen Mordwaffe getötet: Eine belgische FN Kaliber 7,65 (ich hoffe, das ist so richtig wiedergegeben).

Beide Frauen wurden mit Kopfschüssen hingerichtet. Inwiefern noch weitere Verletzungen oder gewalttätiges Vorgehen erfolgten, wird nicht gesagt. Auf die konkrete Spurenlage möchte die Polizei nicht eingehen. Offenbar wird nicht wirklich was Wertvolles geraubt, kein Geld mit der EC-Karte abgehoben, o.ä.. Raubmord kann demnach ausgeschlossen werden. Offenbar gab es auch keine sexuellen Übergriffe.
Möglicherweise hat sich jemand sehr viel Mühe gegeben, eine komplett undurchsichtige Faktenlage zu schaffen. Einen Zusammenhang zwischen beiden Morden gibt es doch überhaupt nur durch die Tatwaffe. Der Rest kann ein Konstrukt sein, um vom eigentlichen Motiv und vom wahren Täter abzulenken.
Zitat von darkstar69darkstar69 schrieb am 23.11.2022:Das Motiv fehlt im Grunde
Das glaube ich nicht.
Zitat von darkstar69darkstar69 schrieb am 01.09.2025:Wenn man das Mordgeschehen mal in Hinblick auf die Autos betrachtet, sehe ich da erstmal nur zwei denkbare Szenarien.

1. FD und die Autos könnten gar nichts mit den Morden zu tun haben und alles wäre reiner Zufall.
2. FD und die Autos wären irgendwie in die Morde involviert. Dann müsste es aber jemanden gegeben haben, der ihn beauftragte, instruierte, informierte und steuerte.
a. FD sollte als Ablenkung dienen und ihm sollte alles angelastet werden, deswegen wurden die Planungen, Wege, Fundstücke, usw so konstruiert, dass die Polizei darüber auf FD kommen musste.
Ich denke nicht, dass es sich um Zufall handelt. Vielmehr müsste man sich fragen, wer Zugriff auf die Information über den Kleinkriminellen hatte, um ihm dann Tat in die Schuhe zu schieben. Das kann m.E. nur jemand bei der Polizei sein.
Der Kommissar aus Bremerhaven glaubt keiner der beiden Varianten, die seine Kollegen vorlegen. Er sagt, es werde kaum berücksichtigt, dass es Taten scheinbar ohne Motiv gibt, Morde, die keine Beziehungstat sind. Beziehung meint, dass Täter und Opfer sich in irgendeiner Weise kennen.

Harjes geht davon aus, es handle "sich um sexuell motivierte Tötungsdelikte eines Täters, der sexuelle Bedürfnisse mit nicht sexuellen Handlungen befriedigt". Das sei häufig die Motivlage von "Serienmördern", im Gegensatz zu Tätern, "die ein sexuelles Bedürfnis mit einer sexuellen Handlung befriedigen".
Quelle: https://www.lueneburgaktuell.de/artikel/zwei-tote-frauen-in-einer-nacht--verbindung-zu-den-goehrde-morde/
Seine Idee: Die Morde an Bärbel Barnkow und Ingrid Remmers geschahen aus der Lust am Töten, aus der Lust, Herrscher über Leben und Tod zu sein. Er weiß von den Göhrde-Morden und sieht Parallelen. Im Sommer 1989 bringt ein Unbekannter kurz nacheinander zwei Paare um. Scheinbar grundlos. Von einer Verbindung Wichmanns in die Göhrde ist 1999 nichts bekannt. Harjes notiert damals, sollte der Göhrde-Mörder jemals ermittelt werden, sollte man eine Verbindung zu Barnkow/Remmers prüfen.
Quelle: https://www.lueneburgaktuell.de/artikel/zwei-tote-frauen-in-einer-nacht--verbindung-zu-den-goehrde-morde/

Das einzige Motiv, das man von außen, anhand der Medieninformationen erkennen kann, wäre Eifersucht des betrogenen Ehemanns. Nur weil er von der außerehelichen Beziehung weiß, heißt das ja noch lange nicht, dass er damit klar kommt. Über dieses merkwürdige Beziehungskonstrukt ist uns auch nichts weiter bekannt.
Könnte der Ehemann von Ingrid R. nicht der Auftraggeber sein? Kannte er jemanden bei der Polizei, der mit ihm / für ihn an dem Verwirrspiel gearbeitet hat? Der in der Lage war, die merkwürdige Sache mit den Autos zu arrangieren? Gab es für den Kleinkriminellen einen guten Grund mitzuspielen, weil dafür gesorgt wurde, dass er zeitgleich zur Tat ein Alibi bekam?
Zitat von kobrakobra schrieb am 25.10.2025:zeigt sich doch auch immer wieder daran, dass einfach Akten und Asservate verschwinden!
Auch das kann eigentlich nur jemand von der Polizei arrangieren. Da verschwinden einfach zwei Jacken?
Zitat von darkstar69darkstar69 schrieb am 31.10.2025:Im Podcast https://www.podcast.de/episode/622800588/noch-immer-ungeloest-die-kopfschussmorde-in-bremen-und-bremerhaven
wird Axel Petermann eingespielt, der 2001 eine OFA in den Fällen durchgeführt hatte (ab Min 14:30).
Anschließend sagt der Moderator ab Min 17:30, dass er eine These habe, die er aus juristischen Gründen nicht nennen dürfe.
Vielleicht eine These, die einen Täter / Mithelfer bei der Polizei selber vermutet?
Zitat von darkstar69darkstar69 schrieb am 01.09.2025:Der/die Täter haben über all ihre Konstruktionen und Hinweise mit der Polizei gespielt.
Oder ein (ehemaliger?) Polizist (mit Kontakten bei der Polizei) hat mit den Ermittlern gespielt.

Bärbel B. war möglicherweise ein Zufalls-Opfer, um den Mord an Ingrid R. in eine völlig falsche Richtung zu lenken. Nicht zufällig zur falschen Zeit am falschen Ort, aber dem Tatplaner als geeignetes Kollateralopfer aufgefallen.
Die Ähnlichkeiten in Alter und Beruf sollten lediglich als weiteres Verwirrspiel dienen, um das Motiv auf in eine andere Richtung zu lenken. So ergeben sich zigfache Möglichkeiten, Theorien zu entwerfen, die maximal weit vom eigentlichen Tatmotiv entfernt sind, einzig, weil Bärbel B. in derselben Nacht und mit der selben Waffe ermordet wurde:

- Die Verwechslung des Mordopfers, weil Alter, Beruf und Wohnort nahe beieinander liegen.
- Einen Täter ohne Motiv
- Einen Täter mit unergründlichem Motiv
- Einen Täter, der bereits aufgefallen ist: Goehrde-Morde (Mordlust)
- Der Kleinkriminelle als Täter, wegen der Autos (falsche Spur)
- ect. ...

Könnte nicht schlicht der Ehemann von Ingrid R. der Auftraggeber sein und ausführender Täter ein (Ex-) Polizist?


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Die Kopfschussmorde an Bärbel B. und Ingrid R.

13.02.2026 um 17:22
Zitat von LanigiroLanigiro schrieb:Auftraggeber sein? Kannte er jemanden bei der Polizei, der mit ihm / für ihn an dem Verwirrspiel gearbeitet hat? Der in der Lage war, die merkwürdige Sache mit den Autos zu arrangieren?
Als Auftraggeber muss man ja nicht selbst irgendwelche Kontakte haben.

Mir sieht das allerdings auch nach Auftragstat aus und dass der Auftragnehmer irgendwie in organisierte Kriminalität integriert gewesen sein muss.
Also jetzt nicht unbedingt in der Haupteinnahmequelle als Auftragsmörder, jedoch muss das mit dem Sündenbock präsentieren irgendwie möglich gewesen sein und da denke ich, dass man FD eben über seine krummen Sachen oder seinen Drogenkonsum aussuchen konnte.
Und das geht dann vielleicht nur wenn man da selbst in organisierte Kriminalität drinsteckt.


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Die Kopfschussmorde an Bärbel B. und Ingrid R.

13.02.2026 um 19:19
Inwiefern FD an den taten direkt oder indirekt beteiligt gewesen sein könnte, ist fragwürdig. Insofern sein Alibi stimmt, ist da nicht viel Spielraum einer Beteiligung seinerseits.

Da jetzt ja eine neue Einheit für die Ermittlung in diesen beiden Mordfällen gegründet wurde und hoffentlich alle vorhandenen Asservate nach neuesten Techniken und Methoden untersucht werden, werden hoffentlich diverse Täterspuren und Täter-DNA gefunden. Wenn diese dann einen Treffer in der DAD oder im Abgleich bei speziellen Tatverdächtigen haben sollten, wäre man einen großen Schritt weiter. Hoffentlich werden da dann eben auch alle Ausschlusskriterien durchgeführt, dass ggf Tatverdächtige auch ausgeschlossen würden. Die Hundehaare werden dann ja auch abgeglichen.

Hoffentlich werden verlorengegangene Daten, Akten, Asservate usw dann auch doch noch wieder gefunden und untersucht. Vielleicht wird ja auch eine ganz neue OFA gemacht.

Ganz unabhängig von Ergebnis oder wer der /die Täter nun ist/sind, ist es schonmal toll, dass da Bewegung in die Ermittlungen kommt.

Allerdings muss man auch sagen, dass Klaus Harjes schon vor Jahren sagte und erneut daran erinnerte, dass im Fall der Morde an BB und IR unbedingt der Göhrde-Mörder in den Block genommen werden muss. Damals gab es die KWW-DNA und auch den Leichenfund von BM noch gar nicht. Dieser Abgleich, unabhängig vom Ergebnis, hätte also schon vor Jahren erfolgen können.

An dieser Stelle muss man der Ermittlungsinitiative und Harjes auch mal danke sagen, egal was bei rum kommt. Sie waren da erfolgreich, dass neu ermittelt wird. Die Kinder der Opfer haben es verdient.


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