Kokokokoko schrieb:Warum zur Hölle soll der 80-jährige Ex-BND-Chef vom BND in Lettland und der Ukraine zur ausgerechnet "Korruptionsbekämpfung" eingesetzt werden?
Das ist total absurd. Das ist überhaupt nicht die Aufgabe des Bands und selbst wenn das der Auftrag gewesen sei warum schleust man dann einen Greis in den Aufsichtsrat einer lettischen Bank ein und am Schluss geht sie Hops und es entsteht ein Millionenschaden?
Scheint ja gut geklappt zu haben mit der "Korruptionsbekämpfung"...
Ich habe nicht den Eindruck, dass Du Beiträge hier und die dazu von mir zitierten Quellen wirklich liest, z.B.
FoBi schrieb am 11.10.2026:Die Bekämpfung von Korruption, vor allem in den von der Sowjetherrschaft befreiten europäischen Ländern (hier: Lettland, Ukraine), zum Zweck der Vorbereitung westlicher (eigener) wirtschaftlicher Expansion in diese Länder.
Auch hier hatte ich das erklärt - Dein Kommentar dazu war in sich widersprüchlich und Du hast ihn bisher auch weiterhin nicht erklärt, was soll das?
FoBi schrieb am 12.10.2026:
Kokokokoko schrieb am 12.10.2026:Die Wandel durch Handel Doktrin war auch nicht erst mit der Vollonvasion vorbei, sondern schon eher seit 2014, wobei es insgesamt ein schleichender Prozess war, weil man sich halt besonders in Deutschland schwer getan hat das billige Gas mit dessen Erlösen Putin seine Armee hochgerüstet hat, vermittelt vom lieben Gazprom-Gerd, aufzugeben.
Du merkst aber, dass Du Dir im selben Satz selbst widersprichst?
Und nun bringt Dich nicht einmal dieser Hinweis eines "Hops und es entsteht ein Millionenschaden", an dem der BND im Hintergrund beteiligt war, auf die Spur?
FoBi schrieb:Die Kunden solcher Netzwerke aus Altherren sind nicht selten zweifelhaft. Der inzwischen insolvente Wirecard-Konzern, der größte Finanzskandal der jüngeren deutschen Geschichte, dessen CEO Jan Marsalek mittlerweile in Russland vermutet wird, wurde ebenfalls von zahlreichen Beratungsunternehmen unterstützt. Neben Schmidbauer waren der frühere bayerische Landespolizeipräsident Waldemar Kindler und dessen guter Bekannter, der ehemalige Geheimdienstkoordinator und Verfassungsschützer Klaus-Dieter Fritsche, für Wirecard als Berater tätig. In Fritsches Vertrag wurde „Sicherheit“ ausdrücklich als Aufgabenbereich genannt.
Quelle: https://www.merkur.de/politik/eigenleben-entwickelt-bis-russland-was-der-fall-hanning-ueber-ein-deutsches-geheimdienst-problem-verraet-zr-94539713.html
Ich verstehe wirklich nicht, was so schwer daran ist zu verstehen, dass das seit vielen Jahren - und nicht nur in Deutschland (
Stichwort "Blackwater") - ein systemisches Problem von Geheimdiensten ist, mit Ex-Geheimdienstlern, die privat - oft mit Zustimmung und im Austausch mit ihren früheren Arbeitgebern - weitermachen, das ist seit 'zig Jahren bekannt.
Ich empfehle insbesondere und trotz aller berechtigten Kritik bezüglich mancher Details das überwiegend gut recherchierte Buch
"Im Namen des Staates" von Andreas von Bülow, ehemaliger Bundestagsabgeordneter, Angehöriger der Parlamentarischen Kontrollkommission, zeitweiliger Parlamentarischer Staatssekretär und Bundesminister
(aus seiner Zeit bevor er wegen 9/11 völlig abdrallerte).