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Der Fall Dirk Schiller

1.496 Beiträge, Schlüsselwörter: Kinder, Vermisst, DDR, Stasi, Harz, Heimkehle, Blauer Moskwitsch

Der Fall Dirk Schiller

04.06.2013 um 21:05
Es klingt jedenfalls auch sehr unrealistisch, dass ein Kind zwischen Ufer und gefrorenem Flussbeet ohne irgendeinen Spur druntergeraten sein könnte.

So etwas ist von der Vorstellung her schon unrealistisch. Aber erst recht, wenn das Flussbeet derartig steil ist.

Außerdem ist dann immer noch nicht geklärt, warum man erst ganz normal ermittelte und dann wie auf Kommando plötzlich abbrach.


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Cardinal
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Der Fall Dirk Schiller

04.06.2013 um 21:12
@diegraefin
Es ist an der Parkplatzstelle an der Höhle ein klitzekleines Bächlein, als die Hälfte von dem, was auf dem Foto zu sehen ist. Das Wasser gefriert an der Oberfläche, was unter der Eisschicht fließlt ist bei diesem Rinnsaal minimal.

@Katinka1971
@diegraefin
@Themis


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04.06.2013 um 22:59
@Cardinal



Vielleicht hat das Ehepaar mit dem Wagen ja wirklich nichts damit zu tun. Andererseits ist es schon komisch, dass man an diese Leute gar nicht rankam.
Und wenn es nur als Zeugen gewesen wäre.


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Cardinal
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Der Fall Dirk Schiller

05.06.2013 um 14:03
Ja, seltsam @Katinka1971


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Der Fall Dirk Schiller

23.02.2014 um 10:52
Ausführlicher neuer Artikel (faz) über Dirk Schiller vom 18 Feber 2014:

http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/verschollen-in-der-ddr-wo-ist-dirk-12804048.html

Ein Auszug daraus:

Wo ist Dirk?

Im Leben mancher Menschen gibt es einen Moment, der alles verändert. Der alles trennt, in ein Davor und ein Danach. Heidi Stein ist so ein Mensch. Ihr Danach begann vor über dreißig Jahren, am 10. März 1979. Vormittags. Eigentlich war es nur diese eine Frage, die Stein ihrer sechs Jahre alten Tochter Silvia stellte, als sie zurückkam vom Spielen an einem kleinen Bach. Auf einem Parkplatz nahe Sangerhausen im Harz, damals noch DDR. Nur eine Frage: „Wo ist Dirk?“

28 Jahre alt war sie damals. Heute ist sie 62. Mehr als ein halbes Leben lang schon stellt sie sich und anderen nun immer wieder diese Frage. Weil ihr Sohn, der damals dreieinhalb und ihr wie aus dem Gesicht geschnitten war, den sie „mein kleines Teufelchen“ nannte, „weil er so bockig sein konnte“, seitdem nie mehr aufgetaucht ist. Weil die Ungewissheit sie zermartert. Ob Dirk lebt oder nicht. Wüsste sie zumindest von seinem Tod, dann fände sie vielleicht Ruhe. Aber sie hat nur düstere Ahnungen, Vermutungen - die schon früh nach dem Verschwinden in ihr keimten.

Viele haben sie gedrängt im Laufe der Jahrzehnte, endlich damit abzuschließen. Ihr Mann von damals, Vater von Dirk, ihre beiden Töchter und auch ihre Mutter, der Stein entgegnete, dass es für sie ja nur ihr Enkel sei. Sein Kind aber könne man nie aufgeben. Den Töchtern, Silvia und Claudia, die zwei Jahre nach Dirk geboren wurde, sagte sie: „Für euch wäre es doch auch ein schönes Gefühl, wenn ihr je verschwinden würdet und ich würde euch immer suchen und nie vergessen.“ Ihrem Mann nahm sie übel, dass der, nach ihrer gemeinsamen Ausreise in den Westen 1988, ganz neu anfangen wollte. Endlich ohne ständige Gedanken an die Vergangenheit.

Heidi Stein lebt heute mit ihrem Lebensgefährten vier Kilometer außerhalb der Gemeinde Isenbüttel, im flachen niedersächsischen Niemandsland zwischen Braunschweig und Wolfsburg. Sie bewohnt dort einen hölzernen Bungalow der Ferienhaussiedlung „Tankumer See“. Still ist es hier, Wald ringsum. Ein Refugium, das sie selten verlässt. Zweimal die Woche geht sie schwimmen. Und alle zwei Wochen zum Psychologen. Auch wegen ihres Verfolgungswahns gegenüber der Stasi, der in den Jahren diagnostiziert wurde....

.....Bei der Polizei in Sangerhausen gibt sie eine Vermisstenanzeige auf. Fünf Wochen später ruft man sie zurück. Ihr Sohn sei tot. Ertrunken. Eine Leiche gebe es nicht. Der Junge sei wohl mit der Strömung in den nächstgrößeren Fluss getrieben worden. „Das ist unmöglich!“, ruft sie ins Telefon. Der Bach sei bis zum Grund zugefroren gewesen. Außerdem sei ihr ein blauer Moskwitsch eingefallen, Leipziger Kennzeichen, der auch auf dem Parkplatz gestanden habe. Ob den Leuten darin nichts aufgefallen sei? Man werde sich darum kümmern,.....


Lieben Gruß,
Doverex


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Der Fall Dirk Schiller

23.02.2014 um 14:49
Eine traurige Sache.
Die Mutter von Dirk tut mir sehr leid.


Zwischenzeitlich hatte die Mutter den Gedanken, dass der Enkel von Erich Honecker, ihrem Sohn sehr ähnlich sieht und äußerte diesen Gedanken öffentlich, ob er ihr Sohn Dirk sein könnte.
Ich weiß nicht, ob es eine Entwicklung bzgl. dieser Angelegenheit gab, da in dem neuen Artikel (siehe vorheriges Post) nichts mehr von Roberto Y. (Enkel von Honecker) stand. Es kann natürlich sein, dass der Mutter von Dirk Sch. untersagt wurde, in dem Zusammenhang von ihrem Sohn den Enkel E.Honeckers zu nennen.
Ich weiß es nicht, will da auch nicht in ein Wespennest stechen. Trotzdem beschäftigt mich die Geschichte.

Natürlich ist der Gedanke, Roberto Y. könne Dirk sein, weit hergeholt. Natürlich eckt Frau Sch. mit solch einer Aussage an. Aber kann man eine Mutter, die ein derartig schweres ungelöstes Schicksal ertragen musste, nicht auch verstehen?

In irgendeinem Artikel über Roberto Y. stand zu lesen, dass er weiß, dass in Deutschland eine Mutter ihren verschwundenen Sohn sucht, und dass diese Mutter der Gedanke nicht loslässt, dass Roberto ihr entführter Sohn Dirk sein könnte.

Völlig verständlich ist, dass er mit dem Fall Dirk Schiller nicht zu tun zu haben glaubt und wahrscheinlich auch nichts zu tun hat.
Wäre es nicht trotzdem für ihn überlegenswert, der suchenden Mutter von Dirk Schiller den Gefallen zu tun und einen Vaterschaftstest über sich ergehen zu lassen?
Das wäre doch nur ein einfacher Test für ihn (sicher auch keine Kosten) und für die Mutter eine Gewissheit (zumindest was diesen jungen Mann betrifft).
Und für Herrn Y. wäre damit ein für alle Mal die Geschichte vom Tisch.
Und die Mutter könnte im Vorfeld auch versichern, egal wie auch immer das Testergebnis ausgeht, von sich aus keinen Kontakt zu Roberto Y. mehr aufzunehmen.

Ich hoffe nicht, dass ich wieder was aufwirble, weil ich Roberto Y. wieder ins Gespräch hier bringe. Es ist nicht meine Absicht, der Mutter von Dirk oder auch Roberto Y. Unannehmlichkeiten zu bescheren. Aber es lässt mich einfach nicht los. Und mir tut die Frau, die sich an jeden Strohhalm klammert, einfach total leid.

Schlimm auch, dass sich nicht ehemalige Bearbeiter des Vermisstenfalles zu Wort melden und sagen, was damals hinter den Kulissen abgegangen ist. Wie und ob nach Dirk Sch. gesucht wurde, ob es Anweisungen "von oben" gab.
Hat man heutzutage wirklich so viel zu verlieren? Gibt es da nicht Menschen, die mit dem Vermisstenfall was zu tun hatten und die was dazu sagen können?
Wenn es wirklich eine Entführung gab, wo ist das Gewissen der Menschen, die Informationen darüber haben???
Wenn es kein Entführungsfall war, könnte man sich doch auch dazu äußern, oder?


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Der Fall Dirk Schiller

23.02.2014 um 16:57
Doverex schrieb:Und alle zwei Wochen zum Psychologen. Auch wegen ihres Verfolgungswahns gegenüber der Stasi, der in den Jahren diagnostiziert wurde....
Das sagt eigentlich schon alles. Die Frau tut mir sehr Leid, aber ich glaube auch, dass der Junge damals ertrunken ist und sie sich und Andere mit der Suche nach ihm ein halbes Leben lang schon unnötig gequält hat statt damit abzuschließen. Und ich würde mich an Stelle von Roberto auch nicht einem DNA-Test unterziehen, nur weil eine Frau, der der Psychologe Verfolgungswahn diagnostiziert hat, das von mir erwartet. Sie würde dann wahrscheinlich als nächstes behaupten, das Testergebnis sei manipuliert worden. Wo soll das hinführen? Und dann auch noch gerade das Kind einer so bekannten Persönlichkeit, von dem es ja schon VOR Dirks Verschwinden unzählige Fotos innerhalb der Honnecker-Familie gab! Wenn ich mir vorstelle, eine Frau würde sich in ihrer Verzweiflung darauf einschießen, mein Sohn wäre IHR Sohn - lustig fänd ich das nicht!

Aber das ist auch kein neues und einzigartiges Phänomen, sowas gab es in der Psychologie schon häufiger, sogar bei Kindern, die nicht verschwunden sind sondern wirklich nachweislich tot und begraben sind, dass Eltern (meist die Mütter) den Tod einfach nicht akzeptieren können und statt zu trauern dann überall ihr Kind meinen, gesehen zu haben, und dann auch andere Eltern und deren Kinder entsprechend stalken, im Glauben, dass die ihr Kind haben. :(


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Der Fall Dirk Schiller

23.02.2014 um 19:52
@diegraefin
Ich finde nicht, dass das alles sagt.
Das ein Mensch psychische Probleme hat und regelmässig diesbzgl. in Behandlung ist, ist ja wohl überhaupt nicht verwunderlich. Die Frau hat ihr Kind verloren und nie wurde geklärt, was damals passiert ist.
Die Frau ist zuzüglich zu DDR Zeiten verhaftet worden und landete im Gefängnis.

Wir wissen hier nicht mal, wie der Jurnalist zu der Diagnose "Verfolgungswahn gegenüber der Stasi"
kommt (Ärzte, Psychologen, etc. obliegen der ärztlichen Schweigepflicht) bzw. wie diese Äußerung gemeint ist.

Wer sagt, dass Frau S. nach einem Ergebnis bzgl. DNA Test, denn .... behaupten würde, also von einer Manipulation ausgehen wird?
Comtesse schrieb:Wenn ich mir vorstelle, eine Frau würde sich in ihrer Verzweiflung darauf einschießen, mein Sohn wäre IHR Sohn - lustig fänd ich das nicht!
Ja, ich fände das auch nicht lustig. Ist auch nicht lustig weder für die Frau noch für sonste Jemanden.
Zum Glück ist der Sohn alt genug. Es geht hier nicht um den Kampf um eine Kleinkind und um das Sorgerecht oder sonste was.
Aber ich gebe Dir recht, wäre ich die Mutter von Roberto, oder wäre ich selbst an seiner Stelle, nein, ich fände das auch haltlos.
Ich würde auch nicht sofort einen Vaterschaftstest zustimmen, nur weil eine wildfremde Frau in mir ihren verschwundenen Sohn sieht. Mir wäre das Ganze zunächst auch erst einmal total unangenehm und lästig.
Aber wenn ich über das Ganze nachdenken würde, käme ich evtl. zu der Überlegung, dass für die Frau mir gegenüber da die ganze Welt daran hängt, während es für mich nur um ein bißchen Ärger geht.
Es ist schon möglich, dass Frau S. sich in dem Gedanken an Roberto verrannt hat (sie ist sich doch selbst nicht absolut sicher, was für eine Psychofrau, wie Du sie beschreibst, doch erstaunlich ist oder ;-) ).

Man könnte hier auch anders reagieren. Einfach mal mit einer menschliche Geste. Man kann einer fremden Frau auch einfach mal die Hand reichen. (Hat sie nicht bereits genügend Widerstände erlebt?) Was hat die Frau verbrochen?
Hat der Mann wirklich was zu verlieren? Ich denke nicht.

Ich würde lediglich, wäre ich an seiner Stelle, mir einen großen Auflauf bezgl. Presse, Öffentlichkeit etc. verbitten. Ich würde mich mit ihr zusammensetzen, und die Sache durch einen entsprechenden Nachweis (Test) beräumen und gut ist.


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Der Fall Dirk Schiller

23.02.2014 um 21:09
Es wurde hier doch die Frage gestellt, warum die Behörden ihre Akten nicht offenlegen, dieser Filmbeitrag erklärt vlt. manches :
Jugendamt Leipzig - Die Verbrecher sind unter uns


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Der Fall Dirk Schiller

23.02.2014 um 21:55
@seli
(Deinen Beitrag jetzt mal in Bezug auf meine Überlegungen gesetzt:

Ja, wobei ich bzgl. Dirk Schiller beide Themen (Filmbeitrag und Vermisstenfall Dirk Sch.) jetzt nicht automatisch in einen Topf werfen würde.

Zumindest nicht, solange Roberto Y. im Spiel ist. Im Gegenteil, hier würde ich nicht gleich mit den großen Verbrechen der DDR aufwarten. (Die natürlich existieren.) Einfach nur deshalb, weil der DNA Test eine freiwillige Sache ist.
Ich würde sogar so weit gehen, falls RY zu so einem Test bereit wäre (was er leider anscheinend nicht ist), ihm auf dem Papier vollkommene Anonymität zuzusichern. Einfach deshalb, weil es eine große Geste von ihm wäre, einen Test über sich ergehen zu lassen, obwohl es nicht in seinem Interesse ist.
Es gibt genügend unabhängige Tester. Es geht nur darum, dass Frau S. Gewissheit bekommt, um nichts weiter.

Praktisch meine ich das so:
Roberto Y. glaubt nicht an die Sache, will sein Leben auch nicht auf den Kopf stellen (lassen). Sein gutes Recht!
Trotzdem wäre es, wie gesagt eine große Geste, einer verzweifelten Frau wenigstens bezgl. seiner Person, ein Stückchen Gewissheit zu geben.

D.h. sie gehen zu Jemandem, der solche Tests durchführt. Aber die Personalien von R.Y. werden verschlüsselt. (Der Tester obliegt sowieso der Schweigepflicht.)
Frau S. hat nachher nur das Ergebnis, ohne irgendwas damit machen zu können.

Da wir hier eher mal davon ausgehen, dass Roberto nicht Dirk ist, ist die Sache dann sowieso vom Tisch. Frau S. hätte einfach nur bzgl. dieser einen Frage endlich Gewissheit.

Für den höchst unwahrscheinlichen Fall, dass Roberto doch Dirk wäre, könnte Frau S. nichts damit anfangen, weil auf dem Blatt Papier kein zuordenbarer Mensch steht. Sie kann nichts damit beweisen. Sie hätte (ich spinne jetzt mal) nur die Gewissheit, wo und wer ihr Sohn ist, dass ihr Sohn lebt, gut versorgt wurde, aber nicht aus seinem jetzigen Leben rausgerissen werden und auch keinen Kontakt haben möchte.
(Ich denke, das wäre für eine Mutter, die ihr Kind ein Leben lang sucht, trotz allem Leid und trotz Bitterkeit, ein riesiges Geschenk an Erleichterung.)

Aber wie gesagt, die Wahrscheinlichkeit, dass Roberto Y. der verschwundene Dirk ist, ist sowieso extrem gering. Es würde also nur um ein Stückchen Aufklärung gehen und einer gebrochenen Frau mal zeigen, dass sie nicht nur gegen Mauern läuft.

War jetzt bloß mal so ein Phantasieprozedere von mir.


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Der Fall Dirk Schiller

23.02.2014 um 21:59
@seli
unabhängig von Roberto Y. finde ich den Filmbeitrag für sich stehend natürlich sinnvoll. Von wann ist der? Weißt Du, ob bei der Frau es zu einem Ergebnis gekommen ist?

Aber Konfronation ist immer so eine Sache. Besser wäre, wenn die Mitlaufenden von damals, freiwillig zu ihrem Gewissen finden würden...


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Der Fall Dirk Schiller

23.02.2014 um 22:18
@Sillyrama der Filmbeitrag ist vom Januar diesen Jahres.
Natürlich gebe ich Dir in Deinen Überlegungen recht, allerdings sucht ja HS nicht nur in diese Richtung und inzwischen melden sich immer mehr Mütter, deren Kinder damals zwangsadoptiert, für tot erklärt, oder einfach nur verschwunden sind. All diese Mütter haben eines gemeinsam : sie fielen unangenehm auf und wurden mit diesen Maßnahmen auf die schlimmste Art bestraft, die man einer Mutter antun kann.
All diese Mütter müssen sich zusammenschließen und auch Unterstützung von der Allgemeinheit bekommen, nur dann besteht eine Chance, diese Fälle aufzuklären und somit auch US zu helfen.


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Der Fall Dirk Schiller

23.02.2014 um 22:51
@seli
ja schon. Aber HS hat bisher nichts in der Hand, was irgendwie belegen kann, dass ihr Sohn wirklich entführt wurde. Und die große Frage ist auch, ob es - für den Fall, dass - überhaupt eine Aktennotiz dazu gibt.
Gibt es denn Vergleichsfälle, wo DDR Kinder im vergleichbaren Alter von Dirk "einfach so verschwanden" und die später gefunden wurden und man wirklich Entführungen nachweisen konnte?
(Ich kann mir das schon vorstellen. Aber Beweise wären einfach besser.)

Ich fände es trotzdem besser, das Thema separat zu behandeln, was absolut nicht heißt, es unter den Tisch fallen zu lassen.
Separat deshalb, weil wir nicht wissen, ob es im Sinne von Frau S. ist.
Über dem Thread steht "der Fall Dirk Schiller". D.h. WIR können hier alles schreiben, was wir denken. Wenn etwas aus dem Ruder läuft, ist hier 1 Person nicht anonym geschützt, und alles wird DEM Fall zugeordnet und nicht denjenigen, die hier anonym diskutieren.


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Der Fall Dirk Schiller

24.02.2014 um 00:53
Warum sollte es nicht möglich sein, dass er entführt wurde?

Es sind auch Kinder verschwunden als sie älter waren. Z. B. aus Krankenhäusern. Eingeliefert irgendwann nach der Geburt wegen einer Erkrankung und dann hieß es auch, dass es verstorben ist, und die Eltern konnten ihr totes Kind auch nicht mehr sehen.

Was damals passiert ist, weiß doch niemand von uns. Schon merkwürdig, dass trotzdem einige davon ausgehen, dass die Frau sich das alles einbildet und gleichzeitig denen glauben, die sie als Störenfried und als psychisch krank abstempeln.

(Psychologe: In dem Artikel steht übrigens, dass die Angst hat, dass die Stasi sie immer noch überwacht. Nicht, dass man es ihr anlastet, dass sie sich das mit der Entführung nur ausdenkt.)


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Der Fall Dirk Schiller

24.02.2014 um 12:10
Comtesse schrieb:Die Frau tut mir sehr Leid, aber ich glaube auch, dass der Junge damals ertrunken ist und sie sich und Andere mit der Suche nach ihm ein halbes Leben lang schon unnötig gequält hat statt damit abzuschließen.
@diegraefin
Ja mir tut die Mutter auch leid. Nur ich selbst tendiere überhaupt in keine der möglichen Richtungen, ob Entführung, tot oder was anderes.

Nur das mit dem Abschließen, dass ist leichter gesagt als getan, wenn man keine Leiche hat, kein Grab, keine wirkliche zweifelsfreie Gewissheit ob der Sohn nun tot ist oder doch noch wo lebt.
Katinka1971 schrieb:Es sind auch Kinder verschwunden als sie älter waren. Z. B. aus Krankenhäusern. Eingeliefert irgendwann nach der Geburt wegen einer Erkrankung und dann hieß es auch, dass es verstorben ist, und die Eltern konnten ihr totes Kind auch nicht mehr sehen.
@Katinka1971
Ja, man darf nicht vergessen, es war ein Verbrecherregime am Werk in der DDR.
Wo Handlungen stattgefunden haben, die oft gegen die einfachsten und grundlegensten Menschenrechte verstießen. Frau und Herr Honecker als die Obergauner dieser Brut die jahrzehntelang dort an der Macht war. Das ich solchen Verbrechern auch zutraue, ein Kind stehlen & entwenden zu lassen für sich, gebe ich offen zu.
Heisst aber nicht, dass ich es deshalb glaube!

Lieben Gruß,
Doverex


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Der Fall Dirk Schiller

04.09.2014 um 22:40
www.wo-ist-felix.de/index_d.html

Ebenfalls ein Vermisstenfall aus der ehem. DDR.


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Der Fall Dirk Schiller

04.09.2014 um 22:51
http://www.wo-ist-felix.de
Sorry, der vorige Link funktioniert nicht, dieser ist der Richtige.


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Kitz_Bambi
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Der Fall Dirk Schiller

07.09.2014 um 16:15
@all
Was ist mit dem Honecker-Enkel? Ich finde, dass dieser Kerl überhaupt keine Ähnlichkeit mit
seinen Eltern hat, auch nicht mit den Großeltern. Die sind alle klein und schmächtig und sollen so
einen bulligen Kerl gezeugt haben. Ich finde, da passt etwas nicht. Der Name Dirk Schiller passt zu dem Mann, d.h. zu Roberto H. Er könnte doch in der Tat Gen-Material abliefern. Dann ist endlich der Beweis da. Warum macht er das nicht? Kann es nicht sein, dass die Großmutter gesagt hat, als Honecker- Enkel kannst du noch etwas werden, aber nicht mehr als Dirk Schiller. Mich macht sehr stutzig, dass Roberto im Interview meinte, dass er jedes Wochenende bei seinen Großeltern verweilte. Das finde ich etwas komisch. Als Mutter würde ich mir niemals mein Kind wegnehmen lassen.


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Der Fall Dirk Schiller

07.09.2014 um 17:00
@Kitz_Bambi wieso wegnehmen? ich habe als kind auch jedes wochenende bei meinen grosseltern verbracht, die eltern hat man doch fünf tage die woche gehabt. das war in der ehemaligen ddr eigentlich so üblich. daran kan ich jetzt nichts seltsames finden, sorry.


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Kitz_Bambi
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Der Fall Dirk Schiller

07.09.2014 um 17:51
@allshallfade
Man hat aber damals solange gearbeitet, dass man von der Woche nichts mehr hatte, wenn beide arbeiten gegangen sind. Da blieb nur noch das Wochenende.
Außerdem musst du dich nicht angegriffen fühlen. Das ist nämlich meine ganz persönliche Meinung.
Diese hängt mit dem Fall "Dirk Schiller" zusammen und nicht mit dir.


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