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Öffentlicher Hobby-Autoren Vorstellungsthread

21 Beiträge, Schlüsselwörter: Geschichten, Autor, Schriftsteller

Öffentlicher Hobby-Autoren Vorstellungsthread

30.08.2015 um 00:03
Hallo.
Ich wollte mal ein Thema erstellen, wo sich Hobby-Autoren von Geschichten, egal ob nur Kurzgeschichten oder auch ganze Romane, vorstellen können und ihr etwas über ihre Anfänge als Schriftsteller erzählen können.
Da ich allerdings nicht genau weiß, wo ich dieses Thema posten sollte habe ich mich für diese Kategorie entschieden, da es hier ja gut reinpasst. Wenn nicht dann einfach das Thema in die passende Kategorie verschieben.


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Öffentlicher Hobby-Autoren Vorstellungsthread

30.08.2015 um 00:06
Ich fange dann einfach mal an.

Eine blühende Fantasie hatte ich schon immer und dies belegten auch die wenigen freien Aufsätze, die wir in der Schule schreiben durften. Damals habe ich gefallen daran gefunden eigene Geschichten zu erfinden und fing dann, mit 8 Jahren an, eigene Geschichten zu erfinden, die ich aber nicht aufschrieb, sondern auf Kassette aufnahm. Diese Geschichten drehten sich um mich und hier tauchte auch erstmals das Thema „Geheimversteck“ auf, dass ich später mit für die geschriebenen Geschichten bei behielt. Doch zurück zu den Aufnahmen. Zur der Zeit lief im Fernsehen eine Zeichentrick-Serie „Die OZ Kids“, die ich ganz gerne sah und die Charaktere davon übernahm ich mit in meine Geschichten und bald fing ich eine zweite Reihe von Geschichten an, die sich alle um die Charaktere von „In einen Land vor unser Zeit“ drehten. Diese Geschichten waren die ersten Geschichten, die ohne mich als Charakter auskamen. Diese eigene Geschichten-Reihe beendete ich mit der 37. Folge. Mein erster, selbst erfundener Charakter, war ein reicher Schwede, der 9 Burgen besaß und Wilhelm hieß. Im Laufe der Geschichten, um meine Abenteuer kamen viele weitere Charaktere aus meinen Lieblings-Serien und Filmen hinzu, wie z.B. die Gargoyls, Luke Skywalker und co, und die Charaktere aus Jurassic Park. Ursprünglich hatte ich damals vor gehabt, alle die aufgenommenen Geschichten irgendwann aufzuschreiben aber über die folgenden Jahre gingen einige der Aufnahmen verloren oder wurden von meinen älteren Bruder mutwillig überspielt. Frustriert darüber gab ich es auf, die Geschichten aufzunehmen und kehrte dem Geschichten erzählen den Rücken zu und dass für viele Jahre.

Zurück zu den Geschichten schreiben fand ich erst, nach 9 Jahren. Die Rückkehr zu den Geschichten kam eigentlich ganz überraschend. Es war an einem Abend, wo ich mit meinen Vater und seiner Freundin, meine Eltern hatten sich vor einigen Jahren getrennt, bei den Eltern von der Freundin meines Vaters, und inzwischen meine Stiefmutter, in Frankfurt am Main übernachtet. Am Tag waren wir im Museum und nun waren wir, meine zwei Stiefbrüder und ich, im Gästezimmer, dort schliefen wir auch, und konnten nicht schlafen. Deswegen fingen wir an eine Geschichte über das Museum zu erfinden. Jeder von uns drei durfte ein Satz zu der Geschichte hinzu fügen und dass immer der Reihe nach. So entwickelte sich eine Geschichte, aller „Nachts im Museum“, wo die Ausstellungsstücke zum Leben erwachten. Aber anders als „Nachts im Museum“ war diese Geschichte nicht lustig. Es gab in der Geschichte, eine Nachtausstellung im Museum und die lebendig gewordenen Tiere griffen die Besucher an und töteten viele. Wie de Geschichte allerdings ausging, weiß ich nicht mehr.

Mit dieser Geschichte hatte ich wieder Lust dazu bekommen Geschichten zu erfinden und da ich sie diesmal verlässlicher Aufheben wollte, fing ich an die Geschichten aufzuschreiben. Damals noch auf dem PC von meinen Vater fing ich also an zu schreiben und schrieb meine erste Geschichte, die ich „Meine Geschichten: Geschichte Nummer 1“ nannte. Ich machte mir nicht große Gedanken über ansprechende Titel. Zu jener Zeit hatte ich ein altes Kreuzfahrschiff kennen gelernt und es ist, bis Heute, mein Lieblingsschiff, die R.M.S. Titanic. Ich nahm die Titanic und benutzte sie als Raumschiff, dass die Erde vor dem Imperium, den Goa’uld und der Handelsföderation beschützte. Später wurde aus der R.M.S. Titanic das Hauptquartier der Föderation der vereinten Planeten. Natürlich hatte ich mir, viel später, Gedanken darüber gemacht, wie es dazu kam, dass die Titanic zu einem Raumschiff wurde. Ich lies das Wrack der ursprünglichen R.M.S. Titanic heimlich bergen und platzierte eine Kopie, des Wracks, an die original Fundstelle und lies danach das original Wrack der Titanic nach Kuat bringen und dort, in den Kuat Schiffswerften, wurde die R.M.S. Titanic wieder her gestellt und zu einem Raumschiff hergerichtet aber es wurde darauf geachtet, dass die Grundform der Titanic beibehalten wurde. In meiner ersten Geschichte kam mein bester Freund, Martin, als Commander der Titanic vor und dann auch mein zweiter, selbst erfundener Charakter, den ich „Kleiner“ nannte. Er war ein Velociraptor, der sprechen konnte und mich, da ich ihn von Ei an groß gezogen hatte, Papa nannte. Die Geschichte war nur zwei Seiten lang und endete mit etwas, was sich in allen darauf folgenden Geschichten stets unter dem „Ende“ Schriftzug befand. Nämlich einen fiktiven Firmennamen und den Zeichen ® und ©. Darüber schrieb ich dann, wessen Idee diese Geschichte war und darunter auch den Namen vom Autor der Geschichte.

In der zweiten Geschichte, die ich schrieb, tauchte dann erstmals meine damalige Freundin von mir auf. Ich hatte sie damals in einen Chat kennengelernt und wir wurden Freunde, auch wenn ich nicht viel von ihr wusste. Ich wusste nur, dass sie Christina hieß und das sie in Holland lebte. Ich lernte sie über Martin kennen. Nach einer Weile wollte sie, nach Kiel kommen und mich besser kennen lernen und es war geplant, dass wir uns zur Kieler Woche trafen. Doch aus diesem Treffen wurde nichts und später verlor ich den Kontakt zu ihr, das sie den Chat, in dem sie angemeldet war, verließ und ihren Account löschte. Von Martin erfuhr ich dann später, dass sie wieder mit ihren damaligen Ex-Freund wieder zusammen war. So endete meine Beziehung zu Christina aber sie tauchte weiterhin in meinen Geschichten auf. Auch kamen erstmals die Charaktere aus Stargate Kommando SG-1 vor, die mich gut kannten und wie ich sie kennen lernte erklärte ich in meiner aller ersten FanFiction.

Nach weiteren 7 Geschichten erfand ich mir selber dann eine Familie. Diese bestand aus Christina und mich als Eltern und unseren Kinder Luke, Sven, Tim, Sara, Jennifer „Jenny“ und Jack. Es gab in den folgenden Geschichten viele Gastauftritte von verschiedenen Serien und Film-Charakteren und langsam entwickelten sich neue Handlungsstränge und die ersten, wirklichen Bösewichte tauchten auf, wie zum Beispiel die Dark-Sayajin oder auch Darth Rock und Darth Lynne oder Barkis. Kurz vor der Einführung meiner fiktiven Familie schrieb ich, die damals längste Geschichte, die 28 Seiten lang wurde auf. Geschichte Nummer 8 hieß sie einfach nur aber ich spiele mit dem Gedanken, diese Geschichte zu veröffentlichen, nach dem ich sie überarbeitet habe, und ihr den Titel „Angriff auf Bremervörde“ zu geben. In dieser Geschichte tauchten, zum ersten mal, die Gefährten vom Herr der Ringe auf, sowie meine drei Stiefbrüder.

Schließlich begann ein neuer Handlungsstrang mit Geschichte Nummer 14. Hier traf ich auf Nemo und Marlin von „Findet Nemo“ und wir wurden Freunde. Auch lernte ich alle anderen Charaktere von „Findet Nemo“ kennen, so wie auch weitere eigene Charaktere. Andrew, ein Pottwal und Dick eine Moräne, dies waren die beiden selbst erdachten Charaktere.
Zur dieser Zeit nahm ich es noch nicht so ganz genau war und es dauerte sehr lange, bis ich erkannte, dass ich, in meinen Geschichten, ein Gary Stu war. Mein Charakter war: Jedimeister, heimlicher reichster Mann des Universums, MIB-Agent, oberster Befehlshaber der Föderation der vereinten Planeten, SG-1 Ehrenmitglied, Scharfschütze in der internationalen Antiterroreinheit „Rainbow“, Halb Sayajin, der wirkliche legendäre Super-Sayajin, ehemalige Partner von Boba Fett, kleiner Bruder von Vegeta, Pilot, stärker als Sauron, Freund vom Hexenmeister von Angmar, stärker als die Nazguhl und träger des einen Ringes. Außerdem besaß ich alles, was ich auch immer haben wollte und konnte alle Lebewesen auf der Erde und auch Unterwasser verstehen und konnte, selbstverständlich ganz normal Unterwasser atmen und beherrschte alle Machtkräfte von der hellen Seite der Macht sowie der dunklen Seite.

Wann genau die Föderation der vereinten Planeten Eingang zu meinen Geschichten fand, weiß ich nicht mehr so genau aber sie tat es und es gab viele Veränderungen. So existierten zwei Raumschiffe mit dem Namen Enterprise. Es gab die Enterprise von Kirk und die von Picard. Natürlich tauchten auch selbst ausgedachte Raumschiffe und Kapitäne dieser Raumschiffe auf. Und auch ich bekam ein neues, kleineres Raumschiff. Die USS Stargate. Sie war ein Galaxie-Klasse Raumschiff und war das Schwesternschiff der Enterprise D. Die USS Stargate war, genau wie die R.M.S. Titanic, durch super Schutzschilde und Panzerung und modernster Waffen unzerstörbar.

Wenn ich heute darüber nachdenke waren die Ausmaße der R.M.S. Titanic einfach überdimensioniert und lächerlich groß. Sie war, neben den ganzen Phasern und Turbolasern auch noch mit 365 Sternenkonvertern, der Super-Laser vom Todesstern, bewaffnet. Dagegen verhielt es sich mit der USS Stargate schon etwas realistischer. Die USS Stargate besaß keine Sternenkonverter als Waffen. Sie war mit 100 Phasern, 350 Protonentorpedos und 250 Quantentorpedos bewaffnet. Später kamen noch ein Mini-Sternenkonverter und zwei Strahlenwaffen der Asgard dazu. Etwas anders sah es da schon bei der Ausrüstung der USS Stargate aus, da sie einen Tarnfeldgenerator und einen Warp 21 fähigen Warpkern verfügte. Das Erfinden von neuen Föderation-Raumschiffen machte mir wirklich sehr viel Spaß und so hatte ich, in kürzester Zeit zwei große Flotten zusammen.
Flotte 16, angeführt von der USS Altenholz NCC 111, und die Flotte 17, angeführt von der USS Augsburg NCC 04. Doch neben der USS Stargate NCC 4285 waren die USS Xenon und die USS Kiel NCC 910431 die ersten selbst ausgedachten Raumschiffe der Föderation.

Nach einer ganzen Weile erschuf ich einen weiteren Handlungsstrang mit meiner 90. Geschichte. Es fing alles damit an, dass ich mir „Der König der Löwen“, meinen Lieblings-Disney-Film, auf DVD besorgte und ihn mir ansah. Danach gab es Geschichten rund um das geweihte Land, was aber ein anderes war, als in den Filmen. Das lag daran, weil mein Charakter Simba vor der Gnu-Herde rettete und danach enthüllte ich Mufasa, was Scar vor gehabt hatte. Scar floh und so konnte ich mir Geschichten zu Simbas veränderten Leben ausdenken. Es veränderte vieles und es kamen andere Charaktere vor. Da gab es Kiara, die eine Löwin in Sarabis Jagdgruppe war und Kovu, der Scars Sohn war und natürlich Kovus Mutter Shaira. Auch ganz neue Charaktere erfand ich im Laufe der Zeit, wie z.B. Leon, Nalas Vater oder Cate das junge Zebra.

In den Geschichten, um meine Abenteuer, achtete ich anfangs genau, dass die Geschehnisse von Stargate Kommando SG-1, immer aktuell waren und auch in der Star Wars Galaxie hielt ich mich, anfangs an das aktuelle Geschehen in den Büchern. Doch auch dort gab es einige Veränderungen. Ich entschloss mich dafür, den alten Jedi-Rat aus Episode 1 bis 3, auferstehen zu lassen, ich belebte diese wieder, und so gab es einen neuen Jedi-Rat der wie folgt aussah: Ratsvorsitzender war Meister Yoda, Vizevorsitzender war Meister Mace Windu. Dann gab es da noch Meister Ki Adi Mundi, Meister Luke Skywalker, Meister Anakin Skywalker, Meister Obi-Wan Kenobi und Meisterin Depa Billaba.

Im Großteil der Geschichten war immer das Imperium oder die Goa’uld die Bösewichte aber das änderte sich bald und neue Bösewichte tauchten auf, wie der böse Zauberer Chester Wenham, der später zum Handlanger degradiert wurde, oder Saruman und andere kurzzeitige Bösewichte, wie Darth Paladin oder Jo. Doch dann erfand ich einen ernst zu nehmenden Bösewicht, der gefährlicher war, als alle anderen vor ihm und er entsandt durch einen verleser von mir. Ich las damals die Star Wars Legacy Comics und ein Sith hieß dort Darth Krull oder so. Ich aber las einmal „Darth Krohl“ und so war der neue Bösewicht, für meine Geschichten, geboren.
Darth Krohl war ein Sith-Lord der gleichzeitig ein Goa’uld war. Seine Soldaten hießen Krohls Soldaten und sie wurden eine ernst zu nehmende Bedrohung.

Doch auch meine fiktionale Familie veränderte sich in ihren Umfeld. Lebten wir anfangs noch unter dem Holzhaus, in dem ich meine Kindheit verbrachte, in einem Geheimversteck, so lebten wir für eine kurze Zeit, nach dem mein Vater zu meiner Stiefmutter zog und ich für kurze Zeit bei meiner Mutter wohnte, auf der R.M.S. Titanic, während ein neues Geheimversteck unterhalb von Kiel gebaut wurde. Später dann gab es auch wieder einige Gastauftritte, wie z.B. Jessica Fletcher, aus „Mord ist ihr Hobby“ oder ich besuchte die Kleinstadt Crozent in Virginia und lernte dort Mary Minor Haristeen (Harry), ein Charakter von Rita Mae Brown, kennen. Auch traten die Z-Kämpfer aus Dragonball Z auf.

Doch diese Art der Geschichten endeten dann plötzlich und unerwartet, als sich die Festplatte von meinen PC verabschiedete und der zweite Teil von der Trilogie um den Sieg über Darth Krohl, die ich damals grade schrieb, unwiederbringlich gelöscht wurde. Nur meine Geschichten von Nummer 1 bis 188 blieben erhalten. Diese Erfahrung war so demotivierend, dass ich, erneut das Schreiben von Geschichten aufgab.

Doch auch dieses Erlebnis konnte mich nicht endgültig vom Geschichten-schreiben abhalten und nach 2 Jahren Pause fing ich wieder das Schreiben an aber mit mehr Bedacht und auch schrieb ich nicht an meinen alten Geschichten weiter, sondern schrieb meine zweite FanFiction. Noch etwas war anders, ich schrieb und veröffentlichte die neue Geschichte im Internet auf FanFiction.de. Ich gab dieser Geschichte auch einen Titel. Sie heißt: „Takas Pride“ Sie ist eine „Der König der Löwen“ FanFiction und befasst sich mit einem was-wäre-wenn Szenario, in dem Scar und Zira überlebt haben. Diese Fanfiction wurde mit 70 Kapitel a 3 Seiten, die längste Geschichte die ich je geschrieben habe. Sie wurde inzwischen von 12584 Leuten gelesen und wurde von 16 Leuten in ihre Favoriten aufgenommen. Das brachte mich dazu eine zwischen Geschichte zu schreiben und sie heißt: „Takas Pride – Das geweihte Land“ Diese spielt wieder im selben Szenario nur spielt diese im geweihten Land. Sie hat 35 Kapitel und wurde von 3580 Lesern gelesen und wurde von 14 Leuten in deren Favoriten aufgenommen.

Doch nach dieser zweiten „König der Löwen“ Fanfiction hatte ich erst mal genug davon und fing an etwas komplett eigenes zu entwickeln, dass ich gegebenen falls auch einem Verlag vorlegen konnte. Und so begann das Projekt „Die Ida Chroniken: Die Rückkehr“ Von den geplanten 35 Kapiteln habe ich inzwischen 27 Kapitel abgeschlossen und schon jetzt, obwohl noch in Arbeit, haben sie 1066 Menschen gelesen und steht schon bei 4 Leuten in den Favoriten.

Wie die Zukunft für mich und meine Geschichten aussieht kann ich nicht genau sagen aber ich habe schon „Takas Pride 2“ geplant und auch zwei weitere Geschichten aus „Die Ida Chroniken“ sind geplant. Ursprünglich war auch noch eine Geschichte geplant, die ich mit einer Autorin zusammen schreiben wollte, allerdings ist mir der Inhalt meiner jetzigen Festplatte, wahrscheinlich durch einen Virus, abhanden gekommen. Zwar konnte ich einiges an Daten Retten aber leider ausgerechnet das Word-Dokument mit allen Details der gemeinsamen Geschichte, konnte ich nicht wiederherstellen.


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30.08.2015 um 08:56
Ich schreibe auch, aber wie dumm wär ich denn, was von mir hier reinzustellen? :D


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30.08.2015 um 13:02
@löm

Musst du ja auch nicht, wenn du nicht willst.
Kannst ja auch nur schreiben, wie du damit Angefangen hast, so wie ich es gemacht habe.


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30.08.2015 um 14:31
Ich sehe mich zwar nicht als Hobby-Autor, weil ich nichts produziere, aber Schreiben ist eine Leidenschaft. Ich kann es und ich will es.
Wenn ich was schreibe, was ich veröffentlicht sehen will, geschieht das auch zu ca 90%, weil es mir leicht fällt, Sachverhalte in so Textform zu bringen, dass Menschen sich angesprochen fühlen.

Wenn ich in Rente gehe, ist das wohl eine der Tätigkeiten, mit denen ich meine Freizeit füllen werde.


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30.08.2015 um 17:25
Hallo,

ich bin auch eine Hobby-Autorin, und ich verstehe nicht, wieso sich hier nur Autoren von Geschichten vorstellen sollen. Es gibt doch auch genügend andere Literaturgattungen. Gedichte(sammlungen), Sach- und Fachbücher,... ich schreibe im Moment an einem Buch zum Thema Hexenverfolgungen, und warum soll ich mich hier nicht auch vorstellen dürfen?


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02.09.2015 um 17:21
Hi,
ich bin der Dark Fantasy Autor Akandor Andor.
Mein Weg zum Autor hin, begann mit einem Gutschein eines Freundes zu meinem Geburtstag. Es war ein ca. 35€ (oder DM?) Gutschein für einen Schreibwarenladen hier im Dorf. Bücher kannte ich zu dem Zeitpunkt nur aus der Schule - und eigentlich hatte ich auch kein Interesse an ihnen. Zu diesem Zeitpunkt aber, waren die ersten zwei Harry Potter Filme im Kino gewesen und in dem Laden stand Band 3 zu einem für den Gutschein passenden Preis. So kam es, dass ich mein erstes Buch freiwillig las.
Es packte mich, jeder Band wurde von mir verschlungen.
Einige Bücher später, fragte ich mich dann, ob ich sowas nicht auch schreiben könnte?
Und damit ging es los. Zunächst Kurzgeschichten - grausam im Schreibstil, naiv im Inhalt - anschließend fing ich ein Buch an. Welches bis heute nicht fertig ist, andere Projekte haben es überholt :D

Heute sind die Kurzgeschichten eher zur Seltenheit geworden, trotz ausreichender Ideen, ich fokussiere mich eher darauf, eine liebgewonnene Buchreihe weiter um Details zu bereichern.

Derzeit steht davon Teil 3 an.

Wer Interesse an Horror & Fantasy hat, kann ja mal meinen Blog abchecken, ich mache auch Hörgeschichten aus dem Material :Y:


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07.03.2016 um 09:39
Hey, ich bin Hobbyautorin und ich "stehe" auch dazu. Beziehungsweise mein Umfeld weiß davon udn die fanden es auch gut wie ich meine Kreativität auslebe. Angefangen zu schreiben habe ich vor zwei Jahren, ich war auf einer Seite angemeldet wo es allerlei Horrorgeschichten zu lesen gab. Und ich hatte mich eines Abends entschlossen auch welche zu schreiben. Siehe da meine erste "Creepypasta" war geboren. So ging es noch mehrere Monate in deinen ich Geschichten schrieb die alle zwei Dinge gemeinsam hatten: Zum einen ging es um Familienverlust(e) und darin dass den Protagonistinnen allesamt etwas schlimmes widerfährt.

Vor paar monaten habe ich allerdings mit den Horrorgeschichten aufgehört, seitdem schreibe ich auf Fanfiktion eine Geschichte und nebenbei immer mal wieder kleinere Texte die aber alle unvollständig sind.


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10.03.2016 um 00:51
Hey, ich bin auch, man kann es so sagen, Hobbyautor. Mein engster Freundeskreis weiß davon, einigen ist es egal weil die Literatur und alles was damit zu tun hat, ihnen nicht sonderlich gefällt. Einige fanden es aber gut.
Meinen Anfang hatte ich schon im Kindesalter. Ich schrieb Kurzgeschichten, Gedichte und auch eine wirklich kleine und kurze Buchreihe. In der Pubertät verlor sich die Lust und erst Jahre später habe ich wieder angefangen zu schreiben. Erst habe ich eine lange Zeit Ideen gesammelt und mich inspirieren lassen. Nun bin ich bereit für diesen Schritt und ich bin mit Feuer und Flamme dabei.
Ein Roman ist gerade in Arbeit. Ich habe mich auf die Genres Horror, Dramen, Psychothriller und Mystery fokussiert.
Von dem Roman werde ich allerdings nicht viel preisgeben, nur dass es eine verwobene Geschichte ist bei der es an manchen Stellen heftig zu Sache geht. Ich würde fast behaupten dass Horrorfans diese Geschichte feiern werden.
Ich habe mir fest vorgenommen meine Ideen in literarischer Form umzusetzen und es durchzuziehen.


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10.03.2016 um 01:31
Vor fast 2 Jahren hab ich eines nachts die Kurzgeschichten, die MysteriousFire/ Akandor bei youtube als Hörgeschichten eingestellt hat, angehört. Hat mir Spaß gemacht, und seine Geschichten haben mich inspiriert, auch eine zu schreiben, die er dann ebenfalls vorgelesen hat. Das, was er mit seinem Talent draus gemacht hat, hat mich motiviert, weiter zu schreiben, und schließlich kam es dazu, dass ich aus anfänglichen Kurzgeschichten einen Roman machte. Daran schreib ich nun seit Sommer 2014. Ich bin ein langsamer Schreiber, hab jetzt vielleicht gute 300 Seiten, aber ich bin noch lange nicht fertig. Ich schreibe Fantasy, und ich lasse Erkenntnisse aus meiner Spiritualität und esoterischen Praxis einfließen, eben Dinge, die ich wichtig finde und gern vermitteln möchte.
Lange, bevor ich auf den Channel von MysteriousFire gestoßen bin, hat mir ein Handleser mal vorausgesagt, ich würde ein Buch schreiben, das könnte jetzt 4 oder 5 Jahre her sein, aber er sagte damals "Jetzt noch nicht". Ich hab sowieso gedacht, er hätte sich "verlesen" und dachte, er würde meine rege Beteiligung hier im Forum sehen - ein Buch zu schreiben hatte ich nicht ernsthaft vor, obwohl mir die Idee auch schon gekommen war. Das hätte aber ein Sachbuch sein sollen, ebenfalls zu esoterisch-spirituellen Themen. Ich hab auch angefangen, daran zu schreiben, bin aber nicht weit gekommen, da fehlte mir die Motivation.
Bei dem Roman, an dem ich nun arbeite, ist das ganz anders. Und ich hab nicht mal das Gefühl, dass ich mir die Geschichte ausdenke. Es fühlt sich eher so an, als gäbe es die schon, sie hängt in der Luft, und ich fange sie auf. Sie entsteht, während ich schreibe, ich mache keine Pläne, sie "fällt mir in die Tasten". Ist ein tolles Gefühl, beim Schreiben in diesen Flow zu geraten, das hat was von Trance. :)


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10.03.2016 um 01:36
@Jaffa
Jaffa schrieb am 30.08.2015: Doch diese Art der Geschichten endeten dann plötzlich und unerwartet, als sich die Festplatte von meinen PC verabschiedete und der zweite Teil von der Trilogie um den Sieg über Darth Krohl, die ich damals grade schrieb, unwiederbringlich gelöscht wurde.
Ich hab Angst, dass es mir auch so ergehen könnte, darum speichere ich mein Werk immer auf externer Festplatte, Notebook und USB-Stick und achte drauf, alle drei immer auf gleichem Stand zu halten. :)


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Öffentlicher Hobby-Autoren Vorstellungsthread

12.05.2016 um 08:58
Ich habe mich auch in die Riege der Autoren geschrieben. Meine Phantasie war schon immer 'beängstigend groß', wie meine Eltern betonten. Schon immer habe ich mich für Geschichten und dergleichen interessiert. Ich lese sehr gerne und bevorzugt mehrere Romane auf einmal, weil ich mich sehr schnell langweile.
Vor einigen Jahren habe ich begonnen, zu schreiben. Zunächst waren es kurze Texte über harmlose Themen, bis ich mich dann den größeren Themen zugewandt habe und Harry Potter beendet habe. Das hat mich dazu bewogen, meine Gedanken zu einer Niederschrift zu machen und aus dieser sind dann bis heute zwei Romane entstanden. ^^ Dazu noch diverse Essays und philosophische Aufsätze. Aber auch Gedichte und Lieder.


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Öffentlicher Hobby-Autoren Vorstellungsthread

24.07.2016 um 09:51
Hallo,
@Intolerabilis
@LuciaFackel
@IlVaFeBaRbIe
@Riverofliife
@MysteriousFire
@CountDracula
@allmotley
@löm
@Jaffa


Ich formuliere meine Texte eventuell ganz ok, aber ich schaffe es irgendwie nicht ganz auf dauer an etwas dran zu bleiben ... ich hatte zuvor immer nur kleine sachen angefangen, aber im nachhinein waren das wohl eher übungen, und wollte jetzt etwas längeres schreiben. Es sollte ungefähr die länge einer Novelle bekommen, ansonsten würde der Inhalt nicht sehr gut Rüber kommen.

Ich würde euch gerne einen teil von dem was ich schreibe zeigen und hätte gerne eine kleine Rückmeldung. Dazu hätte ich noch 2 fragen:
- Wie schafft man es den Leser zu fesseln/ spannend zu schreiben
- Wie schafft man es, dass sich der Leser in die Person hinein versetzen kann?

Das folgende ist Kapitel 1 und ein Traum meiner Figur: (PS: Es ist erst die hälfte des Kapitels)
Markus lag auf einer Lichtung voller weißer Rosen und hohem Gras. Neben ihm lag ein Mädchen. Lilia. Sie hatte ihr Hellblondes langes Haar zu einem Zopfgeflecht nach hinten gebunden. So hatte sie es, soweit er sich erinnerte, noch nie getragen, aber es gefiel ihm. Lilia trug es so, dass es straff, aber nicht streng aussah.
Sie hatten sich, als sie noch Kinder waren, auf dem Hof ihres Vaters kennengelernt. Sein Vater hatte ihrem Vater während der Erntezeit auf dem Feld ausgeholfen, und als seine Mutter starb, musste er Markus mittnehmen. Allerdings waren sie zu Jung um auf dem Feld zu arbeiten, deswegen lagen sie damals, sowie auch heute auf der Wiese und haben sich untgerhalten.
Sie wollten den Sonnenuntergang ansehen, beobachteten aber mittlerweile die Sterne. Lilia nahm seine Hand.
„ Was glaubst du, sind wir hier alleine?“ Sie drehte sich zu ihm um.
„ Wie meinst du das?“ Er sah weiterhin die weit entfernten Sonnen an, die als Punkte in der Dunkelheit leuchteten.
„ Glaubst du, dass da in der Dunkelheit da draußen, abgesehen von uns, noch andere Geschöpfe leben?“
Er runzelte die Stirn. “ Natürlich sind außer uns noch andere Geschöpfe da. Hasen. Wildschweine ..
„ Nein, das meine ich nicht.“ Unterbrach sie ihn. „ .. Schlangen“ fuhr er mit einem Grinsen fort. Sie hasste schlangen. Ihr waren sie unheimlich, außerdem wurde sie als sie kleiner war von einer gebissen. Sie schüttelte den Kopf.
„ Ich meine da draußen, auf einem anderen Pflanzengrund. Glaubst du, dass da noch andere Geschöpfe leben?“
Er wandte sich zu ihr um. „Warum nicht? Ich halte es, wo ich drüber nachdenke, für wahrscheinlich.“
Lilia stand auf. „Wollen wir ein paar Schritte gehen?“ Markus überrumpelte die spontane Frage seiner Freundin, aber er willigte darauf ein.
Sie wanderten über die Lichtung zum Waldrand. Allerdings schien sich der Waldrand, mit jedem Schritt den sie auf ihn zugingen, zu entfernen. Lilia bemerkte es nicht, jedenfalls sagte sie nichts dazu, aber in ihm wurde das Gefühl zunehmend stärker. Die Lichtung auf der sie Lagen war doch nicht so groß gewesen? Dachte er sich.
Lilia stupste Markus an. „Kennst du den?“ fragte sie ihn flüsternd und zeigte auf eine Gestalt am Waldrand. Sie war groß. Fast eine halbe Körperlänge größer als Markus. Ihr Körper blieb ihnen im Schatten Großteiles verborgen, aber er konnte vom umriss lange Arme erkennen.
„Nein, kenne ich nicht“ Markus hatte, wo er sie sah, ein schlechtes Gefühl weiter in die Richtung zu gehen. „wollen wir nicht lieber in die andere Richtung gehen?“ Lilia nickte und wurde langsamer. „Ja.“
Die Gestalt stand noch immer am Waldrand und sie hatten das Gefühl, als würde sie sie beobachteten. Sie trat in das Mondlicht. Ihre Haut war Gräulich.
Obwohl eine beträchtliche Entfernung zwischen ihnen lag konnte Markus ihre Worte gut verstehen. Die Gestalt sprach in einer zarten Tonlage, die schwach wie die Stimme eines kranken klang. Lilia hielt Markus Hand fester und zog in nach hinten. „Ich möchte euch nichts tun.“
„Komm Markus.“ forderte Lilia und zog ihn zurück.
Nachdem er einen Schritt nach vorne gemacht hatte, fügte sie hinzu „Ich vertraue ihr nicht. Bitte lass uns gehen.“
Markus wandte sich, nach kurzem Zögern, von der Gestalt ab und ging mit Lilia in die andere Richtung. Während sie sich von der Gestalt entfernten, entfernte sich nicht das Vertraute Gefühl, dass er bei den Worten der Gestalt gespürt hatte. Ich kenne die doch? Dachte er immer wieder. Aber woher?
Markus schaute mehrmals zurück, aber die Gestalt sah er dort nicht mehr.

Lilia beruhigte sich wieder, als sie an einer alten Linde vorbei kamen. Sie hatten dort gelegen, daran meinte Markus sich erinnern zu können, aber die Linde die daneben stand, stand vorhin noch nicht da. Oder hätte ich diesen Baum übersehen können? Nein, sicher nicht.
Die Linde war ein großer alter Baum. Sie Zweigte auf Augenhöhe in drei Äste ab, die weit in den Himmel reichten.


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25.07.2016 um 03:01
@Falath_Deaclow
Dein Text ist schon ganz okay. :)

Um Deine Fragen zu beantworten, erlaube ich mir mal, Deinen Text zu nehmen und ihn ein wenig umzuschreiben. Wenn es Dir nicht gefällt, musst Du meine Änderungen natürlich nicht übernehmen - es ist ja schließlich Dein Text.
Markus lag auf einer Lichtung. Hohes Gras kitzelte seine Haut, der duft von Rosen stieg ihm in die Nase und er fühlte die angenehme Kühle einer Frühlingsnacht.
Neben ihm lag ein Mädchen: Lilia. Lilia hatte ihr hellblondes Haar zu einem Zopfgeflecht nach hinten gebunden. So hatte sie es, soweit Markus sich erinnern konnte, noch nie getragen, aber die Frisur gefiel ihm. Lilia trug ihr Haar so, dass es zwar straff, aber nicht streng wirkte.

Sie hatten sich auf dem Hof von Lilias Vater kennen gelernt, als sie noch Kinder waren. Sein Vater hatte ihren Vater während der Erntezeit auf dem Feld ausgeholfen, und als Markus' Mutter starb, sah sein Vater sich dazu gezwungen, ihn mitzunehmen. Damals waren sie noch nicht alt genug gewesen, um auf dem Feld zu arbeiten; also lagen sie damals - genau wie heute - oft im Gras und unterhielten sich.
Eigentlich wollten sich Lilia und Markus den Sonnenuntergang ansehen; mittlerweile funkelten am Firmament aber bereits die Sterne.

Lilia griff nach Markus' Hand. "Was glaubst Du?" Sie drehte sich um. "Sind wir hier alleine?"
"Wie meinst Du das?" Markus sah weiterhin die vielen riesigen Sonnen an, die ihr Licht aus unvorstellbaren Weiten ausgesandt hatten und das Himmelszelt nun als unscheinbar kleine Lichtpunkte zierten.
"Glaubst Du, dass in der Dunkelheit da draußen, abgesehen von uns, noch andere Geschöpfe leben?"
Markus runzelte, verwundert über die Frage, die Stirn. Natürlich waren da noch andere Lebewesen: Hasen, Wildschweine,...
Doch Lilia unterbrach ihn. "Das meine ich nicht."
Markus grinste und fügte Schlangen zu seiner Aufzählung hinzu. Er wusste, dass Lilia Schlangen hasste. Seit sie als Kind von einer gebissen wurde, waren Schlangen ihr unheimlich.
Das Mädchen schüttelte den Kopf. Sie meinte, ob da noch andere Geschöpfe lebten - da draußen, auf einem anderen Pflanzengrund.
"Warum nicht?" Wenn Markus darüber nachdachte, hielt er dies sogar für ziemlich wahrscheinlich.

Lila erhob sich. "Wollen wir ein paar Schritte gehen?"
Markus überrumpelte die spontane Frage seiner Freundin, doch er willigte ein und stand ebenfalls vom kalten Boden auf..

Gemeinsam wanderten sie zum nahe gelegenen Waldrand.
Wider Erwarten schien sich der Waldrand jedoch mit jedem Schritt, den sie auf ihn zugingen, zu entfernen. Lilia schien nichts zu bemerken; jedenfalls sagte sie nichts darüber, doch in Markus wurde dieses seltsame Gefühl immer stärker. So groß war die Lichtung, auf der sie lagen, doch gar nicht gewesen - oder doch?

Ängstlich stupste Lilia Markus an. "Kennst Du den?" flüsterte sie und deutete auf eine große Gestalt am Waldrand.
Sie war fast eine halbe Körperlänge größer als Markus. Der Körper blieb ihnen im Schatten der Nacht größtenteils verborgen; doch was erkennbar war, waren lange Arme.
Markus kannte die Gestalt auch nicht. Als er sie erblickte, überkam Markus ein schlechtes Gefühl, das ihm sagte, nicht in diese Richtung zu gehen. "Wollen wir nicht lieber in eine andere Richtung gehen?"
Lilias Gang verlangsamte sich. Sie nickte und bejahte.

Die Gestalt stand noch immer am Waldrand. Markus und Lilia hatten das Gefühl, als würden sie von ihr beobachtet.
Das Wesen trat in das Mondlicht. Nun konnten Lilia und Markus erkennen, dass es eine fahle Haut hatte.
Trotz der beträchtlichen Entfernung zwischen ihm und der Kreatur konnte er ihre Worte gut verstehen. Ihre Tonlage klang zart; so schwach wie die Stimme eines Kranken. "Ich möchte euch nichts tun."
"Komm." Lilia griff Markus' Hand fester und zog ihn nach hinten.
Markus versuchte dennoch, einen Schritt nach vorne zu machen.
"Ich vertraue ihm nicht," fügte Lilia hinzu. "Bitte lass uns gehen."

Nach kurzem Zögern wandte Markus sich von der Gestalt ab und ging mit Lilia in die andere Richtung.
Mit der zunehmenden Entfernung zur Gestalt nahm das vertraute Gefühl, das Markus verspürt hatte, als er ihre Stimme hörte, nicht ab. 'Ich kenne sie doch,' dachte er sich. Aber - woher? Mehrmals schaute er zurück, doch das Wesen befand sich nicht mehr an seinem Ort.

Als sie an einer Linde vorbeikamen, beruhigte Lilia sich wieder.
Die Linde war ein großer, alter Baum. Auf Augenhöhe zweigten sich von ihr drei Äste ab, die weit in den Himmel hineinreichen zu schienen.
Dort hatten sie gelegen - daran meinte Markus, sich erinnern zu können; doch die Linde, so war er der Meinung, hatte ein paar Minuten zuvor noch nicht dort gestanden. Oder hatte er den Baum übersehen? 'Nein,' dachte Markus. 'Sicher nicht.'
Es gibt einige Fragen, die sich ein Autor beim Schreiben seiner Geschichte fragen sollte:

Welches Gefühl möchte ich dem Leser vermitteln?
Soll er sich geborgen fühlen? Fröhlich? Traurig? Ängstlich? Oder ganz anders?
Anhand des Gefühls, das Du vermitteln möchtest, wählst Du dann Deinen Satzbau und die Wortwahl.

Nehmen wir die ersten beiden Sätze als Beispiel. Du könntest ihn auch so schreiben:
Markus lag auf einer Lichtung. Hohes Gras stich ihm in die Haut, der Gestank von Rosen fuhr ihm in die Nase und er spürte die unangenehme Kälte einer Frühlingsnacht.
Die Szene ist genau die gleiche - Markus liegt in einer Frühlingsnacht auf einer Wiese - aber das Gefühl, das dem Leser vermittelt wird, ist ein völlig anderes.

Auch die Satzlänge hat EInfluss auf das vermittelte Gefühl. Kurze Sätze zum Beispiel erhöhen in der Regel die Spannung. Beispiel:

Markus lag auf einer Wiese. Er vernahm das leise Zirpen von Grillen. Doch plötzlich - Totenstille.

Was nehmen die Figuren wahr?
Als Grundsatz sagt man unter Autoren, dass Zeigen besser ist als Beschreiben. Dem Leser sollte es vorkommen, als würde er gerade genau das wahrnehmen, was die Figuren wahrnehmen. Also nicht:
Markus lag auf einer Wiese. Er war von hohem Gras umgeben.
Sondern:
Markus lag auf einer Wiese. Hohes Gras kitzelte seine Haut.
Was empfinden die Figuren?
Sind sie fröhlich? Traurig? Ängstlich? Oder fühlen sie sich ganz anders?

Dann gibt es unterschiedliche Erzählperspektiven, die für unterschiedliche Zwecke geeignet sind. Das sind:

Ich-Erzähler
Der Ich-Erzähler erzählt in der Regel aus der Sicht einer einzigen Figur. Er weiß nur das, was diese Figur weiß, fühlt und denkt; die Situation wird aus Sicht der Figur beschrieben.

Personaler Erzähler
Ähnlich wie der Ich-Erzähler weiß der personale Erzähler nur das, was eine einzige Figur weiß, fühlt und denkt. Die Situation wird jedoch in Er/Sie-Form beschrieben.

Auktorialer Erzähler
Der auktoriale Erzähler ist wie ein Gott: Er weiß alles über die Geschichte, auch Dinge, die er nicht weiß. Wie der personale Erzähler erzählt er aus Er/Sie-Sicht; allerdings konzentriert er sich dabei nicht nur auf eine einzige Figur. Er weiß, was alle Figuren wissen, fühlen und denken.

Dann gibt es noch Mischformen. Zum Beispiel können beim Ich-Erzähler und beim personalen Erzähler Perspektivwechsel stattfinden; beide können mal aus der Sicht der einen, mal aus der Sicht der anderen Figur erzählen. Ein Beispiel dafür ist die Literaturform des Briefromans, wie sie beispielsweise Bram Stoker für seinen berühmten Schauerroman "Dracula" wählte.

Dann gibt es auch bei der Spannungskurve Unterschiede: Entweder folgt eine Geschichte einer einzigen Spannungskurve. Das heißt, dass sie sich langsam aufbaut, dann zum Höhepunkt kommt und sich dann abbaut.
Oder sie hat mehrere Spannungskurven, also mehrere Aufs und Abs.


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Öffentlicher Hobby-Autoren Vorstellungsthread

09.08.2016 um 13:41
Ich habe, durch Tolkien beeinflusst, angefangen einen Fantasyroman zu schreiben. Habe bisher allerdings nur 60 Seiten zusammen. Es spielt im Mittelalter in eine Parallelwelt, wo viele Sachen in der Antike anders verlaufen sind. Außer den Menschen gibt es zwei weitere Rassen (Echsenmenschen und Fischmenschen). Es gibt auch noch sowas wie Dunkelelfen, aber sie werden als Menschen angesehen die einfach nur ein bisschen anders aussehen. Liegt einfach daran, dass sie tatsächlich auch Menschen waren die in Gebiete lebten wo die Sonne nie scheint. Magie kommt nur unterschwellig vor, bzw weiß man nicht genau ob etwas wirklich magisch war oder der Protagonist sich etwas nur eingebildet hat.
Ich stelle es gerne zur Verfügung, falls jemand es lesen möchte. Brauche dringend Kritiker.


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t.e.lawrence
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Öffentlicher Hobby-Autoren Vorstellungsthread

30.10.2017 um 16:16
@Rumpelstil

Hallo,

es ist zwar schon länger her, dass Du hier gepostet hast, aber macht ja nichts. Geschichten sind zeitlos.
Ich würde Deine Geschichte gerne lesen. Bin zwar eigentlich kein Fantasiefan, mag auch nicht direkt Horror oder
Grusel, bin aber leidenschaftlicher Leser.

Es zeigt sich und bestätigt sich auch öfters, dass ein Text erfolgreich ist, wenn ich vom dem Lesen einer Geschichte
nicht mehr wegkomme, wenn es mich wirklich fesselt. Da ist dann das Thema sogar zweitrangig.

Daher finde ich mich in der Lage einen Text beurteilen zu können. Deine Erzählkunst werde ich daran erkennen, wie
sie mich in ihren Bann ziehen kann und ich es förmlich vor mir sehen kann. Aus dem Grund habe ich in der Vergangen-
heit einige Bücher abgebrochen. Ich bin ein eher verwöhnter Leser, von daher MUSS bei mir ein Text viel bieten.

Bin gespannt auf Deine Geschichte, sofern Du sie mir schicken willst. Per PN? Möchtest Du wirklich Kritik?

LG
t.e.lawrence


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Öffentlicher Hobby-Autoren Vorstellungsthread

31.01.2018 um 21:01
Ich zähle mich auch zu den Hobbyautoren. Ich schreibe seit zwei Jahren an einem Roman, der eine Art Krimi oder sowas werden soll, aber so genau weiß ich das noch nicht.
@Rumpelstil
Ich würde deine Geschichte auch gerne lesen und wenn du willst meine Meinung dazu sagen.


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Öffentlicher Hobby-Autoren Vorstellungsthread

01.02.2018 um 02:25
Ich schreibe auch gerade eine Geschichte, sie heißt "Die Schriften des Grauens"

Die Geschichte spielt in einer Welt, in der drei Monde am Himmel leuchten. In der Welt der drei Monde gibt es eine wunderschöne Natur mit vielen wundervollen Wesen. Lange Zeit lebten die Menschen glücklich in kleinen Dörfern, umgeben von großen, wundervollen Wäldern, über die Waldfeen wachten. Die Leute waren meist nett zueinander, es gab lange kein Geld. Doch das änderte sich, als Das Grauen über die Welt kam...

Das Grauen ist zuhause in den Schriften des Grauens, vier dicke schwarze Bücher. Lange Zeit lagen sie im Walde vergraben, man hat sie dort vergraben, damit das Grauen nicht über die Welt kommt, doch eines Tages fanden sie ihren Weg zurück an die Oberfläche.......

Durch das Grauen wurden die Menschen gierig und böse und begannen sich gegenseitig zu bekämpfen. Auch die Wälder wurden immer gefährlicher, da düstere Waldwesen durch das Grauen besonders wild werden und den Menschen näher kommen als je zuvor...

Die Geschichte spielt in einer Zeit, in der das GRAUEN schon lange über der Welt liegt. Nur noch einige wenige Dörfer sind noch frei vom Grauen. Laut einer alten Legende wird irgendwann ein Mensch geboren werden, der das Grauen von der Welt treiben kann. Er wird dazu auserwählt sein dies zu tun, und er wird der einzige Mensch sein der dieses Grauen vertreiben kann. Sollte dieser Auserwählte seine Aufgabe nicht erfüllen, so wird das Grauen bald die ganze Welt verschlingen...


Mehr erfahrt ihr hier noch nicht, kommt aber noch, ich werde die Geschichte wenn sie irgendwann fertig ist auf Allmystery veröffentlichen. Kann aber noch dauern.

Noch ne kurze Erklärung zum Wort "Welv" welches ich oft auf Allmystery veröffentliche: Dieses Wort kommt auch aus meiner Geschichte, es ist in der Welt der drei Monde ein wunderschöner, zauberhafter Vogel. Dieser Vogel kann mit seinem Gesang das ganze Dorf verzaubern. Er ist groß und kann auch sprechen.


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01.02.2018 um 09:45
@MysteriousFire
Wieso verschenkst du deine Werke?


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01.02.2018 um 17:27
@KFB
Aus zwei Gründen.
1. Resignation. Zuerst waren alle Werke "bei Erscheinung drei Monate kostenlos" so als Veröffentlichungsfeier. Anschließend habe ich mich in den Preisen erst verschätzt, wollte glaube ich für einen gerade so 100 Seiten langen Sammelband 2€ haben, da wurde ich schon bewusst kritisch drauf angesprochen, habe also auf das niedrigst einzustellende Preisverhältnis von 99 Cent eingestellt.
Die Downloads sind heftigst eingebrochen.
Nachdem das passiert ist und die damalige Plattform entschlossen hat, dass man alle Werke früher oder später mit einem Mindestverkaufspreis ausstatten muss und ich mit dem neuen Uploader ohnehin nicht klarkam, hat sich das dort erledigt.
2. Erst einmal so für Interesse sorgen. Wenn sich halt Niemand so dafür interessiert, haue ich die derzeitig veröffentlichten Bücher halt so raus. Das Wissen darum, dass Jemand meine Geschichten liest ist schon Belohnung genug, auch wenn die nächsten Bücher nochmal Geld kosten werden, als Versuch...


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