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Buchcollage

148 Beiträge, Schlüsselwörter: Collage Roman Dada Ethnomethodologie Furzkissen
panurg
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06.03.2013 um 23:30
Wer war diese Fremde, die daherkam wie eine Hagelschloße, in Eis geschnitten, einen schneeblättrigen Seebusch als Haar und größer als ein Zedernmast; sie, um die der nordweiße Regen niederströmte und die walfischgepeitschte See von einer Fischerstadt auf der schwimmenden Insel hochgeworfen wurde bis zu den Höhlen ihres Auges?

Dylan Thomas: In der Richtung zum Anfang hin
in: ders.: Die Befragung des Echos, S. 181f


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07.03.2013 um 19:50
Sie hob die Hand und lächelte ein Lächeln, das sich nicht nur von einem Ohr zum anderen erstreckte, sondern sich um einiges über die bloßen Grenzen ihres Gesichts hinaus zu dehnen schien.


Douglas Adams. Das Restaurant am Ende des Universums
Kapitel 17, S.113


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panurg
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07.03.2013 um 20:56
Sie entblößte ein lächelndes Durcheinander von Karies, Zahnfleischrückbildung und Metall.

Anthony Burgess: Der Doktor ist defekt, S. 60


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07.03.2013 um 21:11
Langsam zog ich ihre Hand an meine Lippen, streifte den weißen, duftenden Handschuh zurück, hörte, wie ihr Atem heftig wurde, und preßte toll vor Liebe meine Zähne in ihren Handballen.


Gustav Meyrink: Der Golem
S. 200


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panurg
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07.03.2013 um 23:22
Kaum hatte sie pemerkt, wie ick ihr Hentchen packen wullte, zog sie es mit einem Hui weg un fersteckte es hinter sick am Ricken, keratt als seggte sie: "Nix Tabaks, Sir Pathrick O´Grandison, Baronitt, nix zu mack; schick sick nix, mir Hentchen dirck keratt so vor die Kiekers von der kleine Franzos, Mounseer Maiter-di-dauns."

E. A. Poe: Warum der kleine Franzose die Hand in der Schlinge trägt
in: ders.: Der Teufel im Glockenstuhl usw., S. 137
(übersetzt von Wolf Durian)


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08.03.2013 um 03:11
Es erstaunte mich, daß sie mich so schlecht verstand; doch verstand ich sie auch nicht viel besser.

Simone de Beauvoir: Die Mandarins von Paris
S. 256


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08.03.2013 um 08:39
Ich werde dir jetzt erstmal ein Paar Sachen erklären. KANNST DU MICH HÖREN ?!

Angst & Schrecken in Las Vegas, HST


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08.03.2013 um 15:25
Seien Sie ruhig, meine liebe strenge Freundin, ich empfinde, daß Sie recht haben; ich war eitel und sehr mit mir zufrieden; aber ich wurde dafür gestraft.

von La Roche, Sophie: Geschichte des Fräuleins von Sternheim. Stuttgart: Reclam 2006. S. 152.


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08.03.2013 um 17:27
Es gibt meines Wissens nur eins, was noch schlimmer ist, Mann, und das ist als ich mal ein Mädel gesehen hab, Mann, mir gegenüber in der U-Bahn sitzend, ausgeflippt, Mann, wand sich und krümmte sich in einer Art, sonderlich, Mann, als wolle sie ein hundert Jahre altes Ei legen.
William Kotzwinkle: Fan Man
Rowohlt 4592 , S. 31


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Birkenschrei
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08.03.2013 um 17:37
Gerade deshalb beunruhigte es ihn umso mehr, dass er sich tatsächlich zu dieser Frau hingezogen fühlen könnte, die zwar kein eklatanter gesellschaftlicher Missgriff wäre - schließlich war sie keine Popsängerin oder eine drogenkonsumierende Zirkusakrobatin -, aber trotzdem nicht ganz das, was seine Mutter sich erhoffte.
Julian Fellowes: Snobs, S.55


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panurg
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09.03.2013 um 00:32
Und nun lodert auf in reinem Himmelsfeuer, das nur leuchtet und wärmt, ohne mit verderblichen Flammen zu vernichten, alles Entzücken, alle namenlose Wonne des höheren, aus dem Innersten emporkeimendenLebens, und tausend Fühlhörner streckt der Geist aus brünstigem Verlangen und umnetzt die, die er geschaut, und hat sie und hat sie nie, da die Sehnsucht ewig dürstend fortlebt!

E. T. A. Hoffmann: Lebensansichten des Katers Murr, S. 174


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panurg
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09.03.2013 um 00:39
@häresie__

dorkie :-)


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09.03.2013 um 12:42
@panurg
Dorkie dorkie dorkie dorkie dorkie dorkie dorkie dorkie dorkie dorkie... XD
Durch deinen thread hab ich mal wieder in meinen Büchern gewühlt, ich hatte schon fast vergessen, daß ich das Buch habe.Hab so gelacht gestern. :D


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panurg
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09.03.2013 um 21:25
@häresie__

Ist doch schön. Um ganz ehrlich zu sein kenne ich wenige, die Kotzwinkle lesen, und ich selbst kenne auch nur Fan Man und bin ambivalent. Einerseits klasse, andererseits, huch?

Und die Fortsetzung, nicht ganz exakt passend, aber ich glaube, bis jetzt ist man ja noch nicht pingelig:

In seinem runden Gesicht bewegt sich murmeld der Mund und bildet Sätze, in denen die Rede von einem bösen Ende ist, von einem Austrocknen und Verdursten, oder von einem Verblutungstod, einem Ende mit Halsabschneiden, einem ausfließendem Blutstrom, einer langsam voranschreitenden Körperzerstörung, mit Abgeschlagenheit, abgestorbenen Teilen und Markschwindung; ich höre von einem Durcheinander, einem Kommen und Gehen, in dessen Verlauf Knochenflicker und Fleischgucker erscheinen, Schäfer Abdecker Gerichtsdiener Totengräber, und von ihren Hantierungen, geheimnisvollen Gebärden, Einreibungen, Besprechungen, Verordnungen von Schmieren aus zerstoßenen Schnecken Krötenblut Schweinsmilch, Kuhdüngerkuren und Kalbfleischbrühen; ich höre von einer zurückliegenden Handlung, von einem Menschen, einen Koch, wie ich höre, der einen anderen Menschen, seinen Sohn, wie ich höre, aus dem Haus gewiesen habe, nachdem dieser, der Sohn, etwas getan habe, was ich nicht höre, von einer dabeistehenden lautschluchzenden Frau, und nun von dem Fortschritt des Körperzerfalls, der eine Folge dieser Hinausweisung sei; ich höre von einem welken abgemagerten Armglied und von in einer Wunde eingepreßten und eingenähten Steinchen, die drückten und rieben, und ich höre vom Brennen eines Armstumpfes, von den Behandlungen mit Weißmanns Schlagwasser verbessert durch Doktor Krötsch, ich höre von einem Grabesrand, von den Leistungen eines gewissen Mohrmann, der einen Absud von Farnkräutern hergestellt habe; ich höre weiter von einem Automobil, das auf dem Kopf stehe, weiter von Regenwürmern, Maulwürfen, die sich durch den Erdboden fräßen und verdauten und ausschieden in einem lage anhaltenden Strom, weiter von der Lage der Bürobeamten, die, in der Regel schwachsichtige Menschen, die gröbsten Handverrichtungen ausüben müßten, ich höre von Hexenschosch, von geschwollenen Driesen, Reimatischen Grämfen, Ameisenkriechen, Schnubfen, Armgissen und nach einer Pause, in der sich dieser Körper aufrichtet, wieder von einem Verdursten.

Punkt. Uff und *schweißvonderstirnwisch*

Für mich ist das ein (1) Satz. Ein Semikolon ist kein Punkt.

Ror Wolf: Fortsetzung des Berichts
S. 145f.


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10.03.2013 um 16:02
Was für ein Satz,wow! :D @panurg

Da merke ich, daß ich ein Esel bin, obwohl ich mich doch für einen pfiffigen Kerl halte.

Ahto Levi: Ich war der Graue Wolf
Aufzeichnungen aus der Unterwelt, siebentes Heft 1954, S.140


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panurg
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10.03.2013 um 22:02
Indessen, so vollkommen ich auch dem Äußeren nach von Lucius zu Meister Langohr geworden, so war ich doch innerlich Mensch und ganz ich selbst geblieben.

Apuleius: Der goldene Esel, S. 74


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panurg
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11.03.2013 um 23:43
Man kann sich denken, daß man mich in Alix nicht für würdig erachtete, an den heiligen Meßopfern teilzunehmen; das stand überhaupt nie zur Debatte.

Pierre Francois Lacenaire: Memoiren eines Spitzbuben
Berlin 1982, S. 60


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Birkenschrei
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12.03.2013 um 07:38
Joshua fand in jener Nacht keinen Schlaf. Er verfügte über ein feines Gespür für Veränderungen und Entwicklungen, für Gefahr und Erfolg. der sechste Sinn, ohne den man auf dem schwankenden Geldmarkt verloren war - er besaß ihn. Er spürte die Gefahr.
E.W. Heine: Der Flug des Feuervogels, S. 216


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12.03.2013 um 08:38
Sein Gesicht nahm einen Augenblick menschliche Züge an, es war klar, daß er beschloß, sich um seine eigene Haut zu sorgen.

Maria Nurowska: Wie ein Baum ohne Schatten
Fischer Taschenbuch Verlag
S. 176


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12.03.2013 um 17:08
Aber er wollte für Luke alles gutmachen, er wollte Luke erklären, daß er in Wirklichkeit gar nicht so häßlich war, nicht tief innerlich, nicht ganz und gar.
Die Star Wars Saga; Die Rückkehr der Jedi-Ritter, S. 593


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