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Morphogenetische Felder

876 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Morphogenetische Felder ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Morphogenetische Felder

01.04.2026 um 20:43
Zitat von WeserdampferWeserdampfer schrieb:Ich kann gerne darlegen, warum die Behauptung, aus meiner Formulierung
Zitat von WeserdampferWeserdampfer schrieb am 24.03.2026:falls Sheldrake mit seinen Hypothesen recht hat
würde hervorgehen, dass Sheldrakes Hypothesen völlig unbelegt seien, falsch ist.
Hic Rhodus, hic salta.


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Morphogenetische Felder

02.04.2026 um 08:08
Zitat von WeserdampferWeserdampfer schrieb:Der Umstand, dass sich die Existenz morphischer Felder mit den Methoden der heutigen Wissenschaft nicht nachweisen lässt, ist nicht gleichbedeutend damit, dass morphische Felder nicht existieren können.
Das trifft auch auf den intelligenten Designer zu. Damit schließt sich der Kreis um den Punkt, um den es hier geht.
Zitat von WeserdampferWeserdampfer schrieb:Rupert Sheldrake postuliert mit seiner Hypothese der morphischen Resonanz eine bislang unentdeckte natürliche Gesetzmäßigkeit.
Das ist ja schön für Herrn Sheldrake, was er so alles postulieren tut, aber er tut nun mal nichts, um die erforderlichen Belege beizubringen, die seine Postulate mit empirischen Daten stützen würden. Stattdessen nur weitere Postulierungen, aber nichts mit Substanz.
Zitat von WeserdampferWeserdampfer schrieb:Es lässt sich nicht beweisen, dass das materialistische Weltbild, das die Grundlage für den wissenschaftlichen Diskurs darstellt, korrekt ist.
Es kann sein, dass das materialistische Weltbild falsch ist. Es kann sein, dass die von Sheldrake postulierten morphischen Felder existieren. Es kann sein, dass Telepathie existiert.
Und es kann sein, dass der intelligente Designer existiert, so dass Sheldrakes Überlegungen bezüglich morphischer Felder obsolet sind - ist das für Dich wirklich die Basis für eine Diskussion auf wissenschaftlicher Grundlage, um die vorgebrachten Einwände von Pertti zu entkräften? Ich hätte mehr erwartet, aber wie es scheint, bist Du nicht in der Lage, hier etwas mit Substanz zu liefern. Stattdessen nur Herumgeschwurbel um den heißen Brei herum, aber nie auf den Punkt kommend, um den es hier geht.
Zitat von WeserdampferWeserdampfer schrieb:Die gerade beschriebenen Zusammenhänge machen ersichtlich, dass die Behauptung, aus Sheldrakes Schriften würde folgen, dass morphische Felder wie intelligente Designer agieren, eine Falschbehauptung ist.
Nein, sie belegen allenfalls, was Sheldrake mal wieder so alles postulieren tut, ohne sich die Mühe zu machen, die erforderlichen Belege beizusteuern. Von daher überrascht es nicht, dass seine Behauptungen in der Wissenschaft keinen Anklang gefunden haben. Der Einwand der Willkürlichkeit des Agierens morphischer Felder in Bezug auf die Evolution steht nach wie vor als Elefant im Raum ...


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02.04.2026 um 08:43
Zitat von WeserdampferWeserdampfer schrieb:Wenn eine Feldlerche als Folge einer Mutation ein weißes Federkleid besitzt, so hat sie schlechte Überlebens- und Reproduktionschancen. Es ist dementsprechend unwahrscheinlich, dass sich das körperliche Merkmal des weißen Federkleides mittels des Prozesses der morphischen Resonanz verbreitet.
Die Erklärung mittels natürlicher Selektion auf der Basis der Mendelschen Gesetze ist dafür allerdings hinreichend, um erklären zu können, warum sich neu erworbene phänotypische Merkmale im Genpool einer Art etablieren oder auch nicht. Das morphische Feld und die morphische Resonanz liefern hier keinerlei Erkenntniszuwachs, so dass diese Termini aus wissenschaftlicher Sicht überflüssige Zusatzannahmen darstellen. Hier greift dann Ockhams Razor ...


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02.04.2026 um 10:13
Zitat von NeustarterNeustarter schrieb:Die Erklärung mittels natürlicher Selektion auf der Basis der Mendelschen Gesetze ist dafür allerdings hinreichend, um erklären zu können, warum sich neu erworbene phänotypische Merkmale im Genpool einer Art etablieren oder auch nicht. Das morphische Feld und die morphische Resonanz liefern hier keinerlei Erkenntniszuwachs, so dass diese Termini aus wissenschaftlicher Sicht überflüssige Zusatzannahmen darstellen.
Wenn das vorgestellte Modell tatsächlich so simpel ist, stimme ich zu; nur würde ich das nicht mit Redundanz begründen, sondern mit der Aufdeckung des Logik-Fehlers. Der Argumentationsfehler liegt hier, wenn ich das richtog sehe in dem kurzen Zitat, in einer Kategorienverwechslung: Selektionsargumente erklären die evolutionäre Verbreitung von Merkmalen, nicht aber deren morphogenetische Entstehung. Die sind dabei kein Thema, das ist eine andere Ebene. Die schlechte Reproduktionschance eines weißen Federkleids ist daher ausschließlich ein evolutionsbiologisches Argument. Morphogenetische Erklärungen werden hier fälschlich auf einen Sachverhalt angewandt, der vollständig durch Selektion erklärbar ist. Letzteres hast du auch schon angemerkt.

ICh versuche es mal in Alltagssprache, nicht in Formelsprache- Das Argument ist logisch wie folgt aufgebaut: Zuerst wird festgestellt, dass ein weißes Federkleid für eine Feldlerche nachteilig ist, weil es ihre Überlebens‑ und Fortpflanzungschancen verringert. Daraus wird korrekt geschlossen, dass sich dieses Merkmal in der Population nicht ausbreitet. Bis hierhin handelt es sich um eine saubere evolutionsbiologische Argumentation. Der logische Fehler entsteht im nächsten Schritt: Aus der Tatsache, dass sich ein Merkmal evolutionär nicht durchsetzt, wird eine Aussage über eine morphogenetische These abgeleitet. Damit wird stillschweigend angenommen, dass ein Argument über Selektion zugleich etwas über einen Mechanismus der Formentstehung oder Formwiederholung aussagt. Diese Annahme ist logisch unbegründet. Aussagen darüber, warum ein Merkmal in einer Population verschwindet, gehören zu einer anderen Erklärungskategorie als Aussagen darüber, wie Formen entstehen oder reproduziert werden. Der Schluss überschreitet daher unzulässig den Geltungsbereich der Prämissen. Und darin besteht hier der Kategorienfehler. Ein Argument, das nur etwas über evolutionäre Auslese sagt, wird fälschlich als Argument über morphogenetische Erklärungen verwendet. Wenn ich das Argument richtig aufgefasst habe, wohlgemerkt. @Weserdampfer


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Morphogenetische Felder

03.04.2026 um 09:24
Zitat von NemonNemon schrieb:nur würde ich das nicht mit Redundanz begründen, sondern mit der Aufdeckung des Logik-Fehlers.
Das eine schließt das andere nicht aus, aber ja, natürlich zeigt sich in dieser Argumentation auch ein Kategorienfehler.


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Morphogenetische Felder

03.04.2026 um 10:35
Zitat von NeustarterNeustarter schrieb:Das eine schließt das andere nicht aus, aber ja, natürlich zeigt sich in dieser Argumentation auch ein Kategorienfehler.
In beiden Betrachtungsweisen, gleich ob Ockham oder Kategorien, kommen die morphogenetischen Felder m. E. quasi aus dem Nichts und haben sich nicht etwa in Analysen und empirischen Befunden als naheliegende Ergänzung oder als Füllstoff für Erklärungslücken aufgedrängt; vielmehr scheint es, als seien sie zuerst als Idee formuliert worden, für die Sheldrake dann eine Heimat in den zu erklärenden Phänomenen gesucht hat – ohne dass die Idee dort wirklich ein tragfähiges Substrat findet, Wurzeln schlägt und gedeiht.


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Morphogenetische Felder

03.04.2026 um 10:48
Zitat von NemonNemon schrieb:vielmehr scheint es, als seien sie zuerst als Idee formuliert worden, für die Sheldrake dann eine Heimat in den zu erklärenden Phänomenen gesucht hat.
Ja, eine fixe Idee, die sich verselbstständigt hat, um sich irgendwie zu profilieren. Aufgrund der Eigendynamik des wissenschaftlichen Diskurses blieb für Sheldrake dann nur noch die Rolle als Exot, die er dann schriftstellerisch vermarkten konnte. Na gut, wenigstens das hat er gut hinbekommen: er ist als Exot immer noch irgendwie in einschlägigen Medien präsent.


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04.04.2026 um 22:12
Zitat von emanonemanon schrieb am 01.04.2026:
Zitat von WeserdampferWeserdampfer schrieb am 01.04.2026:Ich kann gerne darlegen, warum die Behauptung, aus meiner Formulierung
Zitat von WeserdampferWeserdampfer schrieb am 24.03.2026:falls Sheldrake mit seinen Hypothesen recht hat
würde hervorgehen, dass Sheldrakes Hypothesen völlig unbelegt seien, falsch ist.
Hic Rhodus, hic salta.
Für die Nicht-Lateiner unter uns:
Hic Rhodus, hic salta! (lateinisch, Hier ist Rhodos, hier springe!) bedeutet: Beweise hier und jetzt, dass du das kannst.
Wikipedia: Hic Rhodus, hic salta
Zitat von emanonemanon schrieb am 25.03.2026:
Zitat von WeserdampferWeserdampfer schrieb am 24.03.2026:Nein, falls Sheldrake mit seinen Hypothesen recht hat, ...
OK, die Hypothesen sind also völlig unbelegt.
Mit dieser Antwort stellst du die Behauptung auf, dass aus der in meinem Satz
Zitat von WeserdampferWeserdampfer schrieb am 24.03.2026:Nein, falls Sheldrake mit seinen Hypothesen recht hat, so ist das Eintreten der gerade beschriebenen Möglichkeit nicht das Ergebnis einer willkürlichen Entscheidung der morphischen Felder von Angehörigen einer Spezies, sondern das Ergebnis eines kumulativen Prozesses, der nicht intelligent gesteuert wird.
enthaltenen Formulierung
Zitat von WeserdampferWeserdampfer schrieb am 24.03.2026:falls Sheldrake mit seinen Hypothesen recht hat
hervorgehe, dass Sheldrakes Hypothesen völlig unbelegt seien.

Die Behauptung, aus dem Konditionalsatz
Zitat von WeserdampferWeserdampfer schrieb am 24.03.2026:falls Sheldrake mit seinen Hypothesen recht hat
gehe hervor, dass Sheldrakes Hypothesen völlig unbelegt seien, ist falsch:

Der Konditionalsatz
Zitat von WeserdampferWeserdampfer schrieb am 24.03.2026:falls Sheldrake mit seinen Hypothesen recht hat
bezieht sich auf die grundsätzlich gegebene Möglichkeit, dass Sheldrake mit seinen Hypothesen recht hat. Die Möglichkeit, dass Sheldrake mit seinen Hypothesen recht hat, existiert unabhängig davon, ob die heutige Wissenschaft den Standpunkt einnimmt, Sheldrake habe Belege für von ihm aufgestellte Hypothesen erbracht: Sheldrake hat mit seinen Hypothesen recht, wenn es sich bei den von ihm postulierten morphischen Feldern um eine bislang unentdeckt gebliebene Art von physikalischen Feldern handelt.

Mein Satz
Zitat von WeserdampferWeserdampfer schrieb am 24.03.2026:Nein, falls Sheldrake mit seinen Hypothesen recht hat, so ist das Eintreten der gerade beschriebenen Möglichkeit nicht das Ergebnis einer willkürlichen Entscheidung der morphischen Felder von Angehörigen einer Spezies, sondern das Ergebnis eines kumulativen Prozesses, der nicht intelligent gesteuert wird.
ist mit Hinblick auf die grundsätzlich gegebene Möglichkeit formuliert, dass Sheldrake mit seinen Hypothesen recht hat. Er bezieht sich auf die Möglichkeit, dass Sheldrake mit seinen Hypothesen recht hat und nicht auf die Frage, ob es Belege für Sheldrakes Hypothesen gibt.

Der im Indikativ formulierte Konditionalsatz
Zitat von WeserdampferWeserdampfer schrieb am 24.03.2026:falls Sheldrake mit seinen Hypothesen recht hat
beschreibt eine reale Bedingung. Ich drücke mit ihm aus, dass das, was ich mit den Worten
Zitat von WeserdampferWeserdampfer schrieb am 24.03.2026:so ist das Eintreten der gerade beschriebenen Möglichkeit nicht das Ergebnis einer willkürlichen Entscheidung der morphischen Felder von Angehörigen einer Spezies, sondern das Ergebnis eines kumulativen Prozesses, der nicht intelligent gesteuert wird.
beschreibe, unter der Bedingung gegeben ist, dass Sheldrake mit seinen Hypothesen recht hat.

Hier eine Quelle, die erläutert, in welchem Fall die Bedingung, die von einem Konditionalsatz beschrieben wird, eine reale Bedingung ist und in welchem Fall die Bedingung, die von einem Konditionalsatz beschrieben wird, eine irreale Bedingung ist:
Reale/Irreale Bedingung:


a) Reale Bedingung:

Hier muss die Bedingung in der Tendenz (möglicherweise) erfüllbar sein.

Das Verb im Hauptsatz und im Nebensatz steht hier im Präsens Indikativ.

z.B. Wenn ich Lust habe, komme ich vorbei.



b) Irreale Bedingung in der Gegenwart:

Irreale Bedingungen implizieren, dass die Bedingung nicht erfüllbar ist.

Das Verb im Hauptsatz und im Nebensatz steht hier jeweils im Präsens Konjunktiv 2.

z.B. Wenn ich Lust hätte, käme ich vorbei.



c) Irreale Bedingung in der Vergangenheit:


Hier wurde die Bedingung in der Vergangenheit nicht erfüllt (ist also unumkehrbar).

Das Verb im Hauptsatz und im Nebensatz steht hier jeweils im Perfekt Konjunktiv 2.

z.B. Wenn ich Lust gehabt hätt, wäre ich vorbeigekommen.
https://mein-lernen.at/deutsch/satzgrammatik/satzgrammatik-info/konditionalsatz-uberblick/

Da es möglich ist, dass Sheldrake mit seinem Hypothesen recht hat, handelt es sich bei der Bedingung, die der Konditionalsatz
Zitat von WeserdampferWeserdampfer schrieb am 24.03.2026:falls Sheldrake mit seinen Hypothesen recht hat
beschreibt, um eine reale Bedingung.

Mit deiner Antwort
Zitat von emanonemanon schrieb am 25.03.2026:OK, die Hypothesen sind also völlig unbelegt.
implizierst du ungerechtfertigterweise, der Konditionalsatz
Zitat von WeserdampferWeserdampfer schrieb am 24.03.2026:falls Sheldrake mit seinen Hypothesen recht hat
beschreibe eine irreale Bedingung, die sich auf Belege für Sheldrakes Hypothesen beziehe:

Du implizierst ungerechtfertigterweise, der Konditionalsatz
Zitat von WeserdampferWeserdampfer schrieb am 24.03.2026:falls Sheldrake mit seinen Hypothesen recht hat
besäße dieselbe Bedeutung wie der Konditionalsatz

wenn es Belege für Sheldrakes Hypothesen gäbe

Da diese Implikation ungerechtfertigt ist, ist deine Antwort
Zitat von emanonemanon schrieb am 25.03.2026:OK, die Hypothesen sind also völlig unbelegt.
ungerechtfertigt.


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Morphogenetische Felder

04.04.2026 um 22:28
@Weserdampfer
t l, d r.
Nach wie vor sind Sheldrakes Thesen meines Wissens unbelegt.
Sollte du das ändern können, gerne.
Bis dahin.

:merle:




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08.04.2026 um 09:21
Zitat von NeustarterNeustarter schrieb am 02.04.2026:
Zitat von WeserdampferWeserdampfer schrieb am 01.04.2026:Wenn eine Feldlerche als Folge einer Mutation ein weißes Federkleid besitzt, so hat sie schlechte Überlebens- und Reproduktionschancen. Es ist dementsprechend unwahrscheinlich, dass sich das körperliche Merkmal des weißen Federkleides mittels des Prozesses der morphischen Resonanz verbreitet.
Die Erklärung mittels natürlicher Selektion auf der Basis der Mendelschen Gesetze ist dafür allerdings hinreichend, um erklären zu können, warum sich neu erworbene phänotypische Merkmale im Genpool einer Art etablieren oder auch nicht. Das morphische Feld und die morphische Resonanz liefern hier keinerlei Erkenntniszuwachs, so dass diese Termini aus wissenschaftlicher Sicht überflüssige Zusatzannahmen darstellen. Hier greift dann Ockhams Razor
In Bezug auf diese Antwort habe ich die folgende Frage an dich:
Ist die Behauptung

Im Sinne der Überlegungen Sheldrakes reicht eine Betrachtung der auf der Basis der Mendelschen Regeln stattfindenden Selektion grundsätzlich nicht aus, um erklären zu können, warum sich ein neu entstandenes phänotypisches Merkmal innerhalb einer Art etabliert oder auch nicht.

korrekt?


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08.04.2026 um 09:56
Zitat von WeserdampferWeserdampfer schrieb:Im Sinne der Überlegungen Sheldrakes ...
Inwiefern sind die richtig?
Sollte das nicht geklärt sein, bevor man sich weitergehende Gedanken macht?
Fragen über Fragen. :D

Allerdings sind wir hier in der Rubrik Esoterik, in der freies Faseln für Teile der Userschaft den Goldstandard darzustellen scheint.
Daher:

:popcorn:




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08.04.2026 um 11:24
@emanon

Ich habe @Neustarter die Frage gestellt, ob die Behauptung

Im Sinne der Überlegungen Sheldrakes reicht eine Betrachtung der auf der Basis der Mendelschen Regeln stattfindenden Selektion grundsätzlich nicht aus, um erklären zu können, warum sich ein neu entstandenes phänotypisches Merkmal innerhalb einer Art etabliert oder auch nicht.

korrekt ist, weil seine Antwort
Zitat von NeustarterNeustarter schrieb am 02.04.2026:Die Erklärung mittels natürlicher Selektion auf der Basis der Mendelschen Gesetze ist dafür allerdings hinreichend, um erklären zu können, warum sich neu erworbene phänotypische Merkmale im Genpool einer Art etablieren oder auch nicht. Das morphische Feld und die morphische Resonanz liefern hier keinerlei Erkenntniszuwachs, so dass diese Termini aus wissenschaftlicher Sicht überflüssige Zusatzannahmen darstellen. Hier greift dann Ockhams Razor
Anlass dafür bietet, ihm diese Frage zu stellen.


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08.04.2026 um 11:39
@Weserdampfer

Sinnvoll wäre gewesen, aufzuzeigen, wo die Mendelschen Regeln nicht ausreichen und Sheldrakes MP die Lücke schließen.
Wäre ein Anfang gewesen.
Der Nachweis der Existenz der MP bliebe dann immer noch offen.


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08.04.2026 um 13:00
Zitat von WeserdampferWeserdampfer schrieb:Ist die Behauptung

Im Sinne der Überlegungen Sheldrakes reicht eine Betrachtung der auf der Basis der Mendelschen Regeln stattfindenden Selektion grundsätzlich nicht aus, um erklären zu können, warum sich ein neu entstandenes phänotypisches Merkmal innerhalb einer Art etabliert oder auch nicht.

korrekt?
Das musst Du Sheldrake fragen und nicht mich. Ich sage, dass die bekannte Erklärung gemäß der synthetischen Evolutionstheorie hinreichend ist, die bekanntlich ohne Sheldrakes Überlegungen auskommt. Wenn Sheldrake etwas anderes behauptet, dann ist er in der Belegpflicht.


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Morphogenetische Felder

08.04.2026 um 19:25
@Neustarter

Anders, als es dein Satz
Zitat von NeustarterNeustarter schrieb:Ich sage, dass die bekannte Erklärung gemäß der synthetischen Evolutionstheorie hinreichend ist, die bekanntlich ohne Sheldrakes Überlegungen auskommt.
impliziert, beschränkt sich deine Antwort
Zitat von NeustarterNeustarter schrieb am 02.04.2026:Die Erklärung mittels natürlicher Selektion auf der Basis der Mendelschen Gesetze ist dafür allerdings hinreichend, um erklären zu können, warum sich neu erworbene phänotypische Merkmale im Genpool einer Art etablieren oder auch nicht. Das morphische Feld und die morphische Resonanz liefern hier keinerlei Erkenntniszuwachs, so dass diese Termini aus wissenschaftlicher Sicht überflüssige Zusatzannahmen darstellen. Hier greift dann Ockhams Razor
nicht auf die Aussage, dass
Zitat von NeustarterNeustarter schrieb:die bekannte Erklärung gemäß der synthetischen Evolutionstheorie hinreichend
sei.
Zitat von NemonNemon schrieb am 02.04.2026:Wenn das vorgestellte Modell tatsächlich so simpel ist, stimme ich zu; nur würde ich das nicht mit Redundanz begründen, sondern mit der Aufdeckung des Logik-Fehlers.
Worin besteht die Redundanz, von der du sprichst? Wer ist für die Existenz der Redundanz, von der du sprichst, verantwortlich?
Enthalten die Worte
Zitat von NeustarterNeustarter schrieb am 02.04.2026:Die Erklärung mittels natürlicher Selektion auf der Basis der Mendelschen Gesetze ist dafür allerdings hinreichend, um erklären zu können, warum sich neu erworbene phänotypische Merkmale im Genpool einer Art etablieren oder auch nicht. Das morphische Feld und die morphische Resonanz liefern hier keinerlei Erkenntniszuwachs, so dass diese Termini aus wissenschaftlicher Sicht überflüssige Zusatzannahmen darstellen. Hier greift dann Ockhams Razor
eine Beschreibung der Redundanz, von der du sprichst?
Zitat von NeustarterNeustarter schrieb am 02.04.2026:
Zitat von WeserdampferWeserdampfer schrieb am 01.04.2026:Der Umstand, dass sich die Existenz morphischer Felder mit den Methoden der heutigen Wissenschaft nicht nachweisen lässt, ist nicht gleichbedeutend damit, dass morphische Felder nicht existieren können.
Das trifft auch auf den intelligenten Designer zu. Damit schließt sich der Kreis um den Punkt, um den es hier geht.
Was möchtest du denn mit dieser Antwort ausdrücken? Wenn eine Person sowohl der Meinung ist, dass der intelligente Designer existieren könnte, als auch der Meinung ist, dass die von Sheldrake postulierten morphischen Felder existieren könnten, so bedeutet dies noch lange nicht, dass sie der Ansicht ist, die Wahrscheinlichkeit für die Existenz dieser beiden Dinge sei exakt gleich hoch. Inwiefern kann der Umstand, dass es eine bestimmte, nicht eruierbare Zahl von Menschen geben mag, die die Existenz des intelligenten Designers als exakt genauso wahrscheinlich erachten wie die Existenz der von Sheldrake postulierten morphischen Felder, für die Beantwortung der Frage relevant sein, ob aus Sheldrakes Schriften folge, dass morphische Felder wie intelligente Designer agieren?


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Morphogenetische Felder

08.04.2026 um 19:45
Zitat von WeserdampferWeserdampfer schrieb:Was möchtest du denn mit dieser Antwort ausdrücken?
Damit drücke ich aus, dass Nichtnachweisbarkeit von hypothetischen Konstrukten eine Beliebigkeit der Konstruierbarkeit nach sich ziehen. Im Falle der morphischen Felder eben zugleich die Möglichkeit des intelligenten Designers, der dann ebenso willkürlich agiert wie das morphische Feld mittels morphischer Resonanz. Da ist von Sheldrakes Seite nun mal nichts mit Substanz geliefert worden. Und so lange das so bleibt, bleibt da nichts, was wert oder würdig wäre, in den wissenschaftlichen Diskurs eingebracht bzw. dort aufgegriffen und berücksichtigt zu werden.

Die Analogie zwischen morphischem Feld und intelligentem Designer wurde ja durch Pertti gezogen, wie Du weißt. Und bislang konntest Du nichts beibringen, um diesen Einwand auf der Sachebene zu entkräften. Na ja, das lässt tief blicken, was die Stichhaltigkeit der Überlegungen von Sheldrake betrifft ...


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08.04.2026 um 20:05
Zitat von WeserdampferWeserdampfer schrieb:Worin besteht die Redundanz, von der du sprichst?
Hier der Originalkontext. Mein „Redundanz“ nimmt Neustartarters „überflüssige Zusatzannahmen“ als Synonym auf:
Zitat von NemonNemon schrieb am 02.04.2026:
Zitat von NeustarterNeustarter schrieb am 02.04.2026:Das morphische Feld und die morphische Resonanz liefern hier keinerlei Erkenntniszuwachs, so dass diese Termini aus wissenschaftlicher Sicht überflüssige Zusatzannahmen darstellen.
Wenn das vorgestellte Modell tatsächlich so simpel ist, stimme ich zu; nur würde ich das nicht mit Redundanz begründen, sondern mit der Aufdeckung des Logik-Fehlers.
Das, was ich als Logikfehler erkenne, beschreibe ich dann ja im weiteren Verlauf. Hoffentlich 🧐😅


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Morphogenetische Felder

08.04.2026 um 23:50
Zitat von NeustarterNeustarter schrieb am 02.04.2026:
Zitat von WeserdampferWeserdampfer schrieb am 01.04.2026:Es lässt sich nicht beweisen, dass das materialistische Weltbild, das die Grundlage für den wissenschaftlichen Diskurs darstellt, korrekt ist.
Es kann sein, dass das materialistische Weltbild falsch ist. Es kann sein, dass die von Sheldrake postulierten morphischen Felder existieren. Es kann sein, dass Telepathie existiert.
Und es kann sein, dass der intelligente Designer existiert, so dass Sheldrakes Überlegungen bezüglich morphischer Felder obsolet sind - ist das für Dich wirklich die Basis für eine Diskussion auf wissenschaftlicher Grundlage, um die vorgebrachten Einwände [...] zu entkräften? Ich hätte mehr erwartet, aber wie es scheint, bist Du nicht in der Lage, hier etwas mit Substanz zu liefern. Stattdessen nur Herumgeschwurbel um den heißen Brei herum, aber nie auf den Punkt kommend, um den es hier geht.
Ich möchte mit Hinblick auf die Frage, worum es hier eigentlich gehen sollte, daran erinnern, dass ich in dem von dir zitierten Beitrag die folgenden Feststellungen getroffen habe:
Zitat von WeserdampferWeserdampfer schrieb am 01.04.2026:Abgesehen davon, dass beide Behauptungen falsch sind, macht aus logischer Sicht einen Unterschied, ob jemand behauptet, aus Sheldrakes Schriften folge, dass ein einzelnes morphisches Feld die Evolution der verschiedenen Spezies so willkürlich beeinflusse wie ein intelligenter Designer oder ob jemand behauptet, aus Sheldrakes Schriften folge, dass das artbezogene morphische Feld der Spezies X die Evolution der Spezies X so willkürlich beeinflusse wie ein intelligenter Designer:

Jemand, der die erste dieser beiden Behauptungen aufstellt, stellt die Falschbehauptung auf, aus Sheldrakes Schriften folge, dass eine Instanz, die einem intelligenten Designer gleicht, die Evolution der verschiedenen Spezies willkürlich beeinflusse.

Jemand, der die zweite dieser beiden Behauptungen aufstellt, stellt die Falschbehauptung auf, aus Sheldrakes Schriften folge, dass die Evolution der Spezies X willkürlich von einer Instanz beeinflusst werde, die einem intelligenten Designer ähnelt, deren gestaltender Einfluss sich aber nicht auf andere Spezies erstreckt.
Ich möchte desweiteren darauf hinweisen, dass du auf das Argument, dass ich mit den gerade zitierten Worten mache, nicht eingegangen bist.

Unmittelbar vor den von dir zitierten Sätzen
Zitat von WeserdampferWeserdampfer schrieb am 01.04.2026:Es lässt sich nicht beweisen, dass das materialistische Weltbild, das die Grundlage für den wissenschaftlichen Diskurs darstellt, korrekt ist.
Es kann sein, dass das materialistische Weltbild falsch ist. Es kann sein, dass die von Sheldrake postulierten morphischen Felder existieren. Es kann sein, dass Telepathie existiert.
finden sich in dem von dir zitierten Beitrag die folgenden Sätze:
Zitat von WeserdampferWeserdampfer schrieb am 01.04.2026:Die Behauptung, morphische Felder würden so willkürlich agieren wie intelligente Designer, ist falsch, weil jene artbezogenen Veränderungen, zu denen es gemäß Sheldrake infolge eines Einflusses morphischer Resonanz kommen kann, das Ergebnis des kumulativen Prozesses der morphischen Resonanz sind, der gemäß Sheldrake gesetzmäßig und ohne intelligente Steuerung abläuft. Rupert Sheldrake postuliert mit seiner Hypothese der morphischen Resonanz eine bislang unentdeckte natürliche Gesetzmäßigkeit.
Mit diesen beiden Sätzen hatte ich bereits erläutert, warum die Behauptung, morphische Felder würden so willkürlich agieren wie intelligente Designer, eine Falschbehauptung ist.
Zitat von NeustarterNeustarter schrieb am 02.04.2026:Ich hätte mehr erwartet, aber wie es scheint, bist Du nicht in der Lage, hier etwas mit Substanz zu liefern. Stattdessen nur Herumgeschwurbel um den heißen Brei herum, aber nie auf den Punkt kommend, um den es hier geht.
Mit den beiden Sätzen
Zitat von WeserdampferWeserdampfer schrieb am 01.04.2026:Die Behauptung, morphische Felder würden so willkürlich agieren wie intelligente Designer, ist falsch, weil jene artbezogenen Veränderungen, zu denen es gemäß Sheldrake infolge eines Einflusses morphischer Resonanz kommen kann, das Ergebnis des kumulativen Prozesses der morphischen Resonanz sind, der gemäß Sheldrake gesetzmäßig und ohne intelligente Steuerung abläuft. Rupert Sheldrake postuliert mit seiner Hypothese der morphischen Resonanz eine bislang unentdeckte natürliche Gesetzmäßigkeit.
habe ich auf den Punkt gebracht, warum die Behauptung, morphische Felder würden so willkürlich agieren wie intelligente Designer, eine Falschbehauptung ist.
Du hast auf den zweiten Satz meiner gerade zitierten Erläuterung geantwortet:
Zitat von NeustarterNeustarter schrieb am 02.04.2026:
Zitat von WeserdampferWeserdampfer schrieb am 01.04.2026:Rupert Sheldrake postuliert mit seiner Hypothese der morphischen Resonanz eine bislang unentdeckte natürliche Gesetzmäßigkeit.
Das ist ja schön für Herrn Sheldrake, was er so alles postulieren tut, aber er tut nun mal nichts, um die erforderlichen Belege beizubringen, die seine Postulate mit empirischen Daten stützen würden. Stattdessen nur weitere Postulierungen, aber nichts mit Substanz.
Mit dieser Antwort gehst du auf meine Erläuterung (also auf die Erläuterung des Umstandes, dass die Behauptung, morphische Felder würden so willkürlich agieren wie intelligente Designer, eine Falschbehauptung ist) allerdings nicht ein. Stattdessen machst du zwei Behauptungen zum Thema, die irrelevant für die Beantwortung der Frage sind, ob aus Sheldrakes Schriften folge, dass morphische Felder wie intelligente Designer agieren: Die Behauptung, Sheldrake würde nichts tun, um empirische Daten zu sammeln, die seine Postulate stützen könnten und die Behauptung, Sheldrake würde subtanzlose Dinge postulieren anstatt etwas zu tun, um empirische Daten zu sammeln, die seine Postulate stützen könnten.

Mit den letzen sieben Absätzen des von dir zitierten Beitrags habe ich ausführlich dargelegt, warum die Behauptung, morphische Felder würden so willkürlich agieren wie intelligente Designer, eine Falschbehauptung ist.

Am 03.03. (Beitrag von Weserdampfer (Seite 41)) hatte ich erläutert, warum die in dem verlinkten Thread implizit aufgestellte Behauptung, Sheldrakes Überlegungen zu morphischen Feldern seien unvereinbar mit dem Umstand, dass es den Prozess der Artaufspaltung gibt, eine Falschbehauptung ist.

Am 24.03. (Beitrag von Weserdampfer (Seite 42)) hatte ich erläutert, warum die in dem verlinkten Thread implizit aufgestellte Behauptung, gemäß der Überlegungen Sheldrakes entscheide ein einzelnes morphisches Feld willkürlich darüber, wie sich die verschiedenen natürlichen Entitäten entwickeln können und entwickeln, eine Falschbehauptung ist.

@Neustarter

Als Konsequenz dessen, dass du auf das oben angesprochene Argument nicht eingegangen bist, musste es mir darum gehen, darzulegen, dass im Sinne der Schriften Sheldrakes kein einziger Prozess von Informationsübertragung mittels morphischer Resonanz existiert, der dem Eingreifen eines intelligenten Designers in die Evolution gleicht.

Du hast mich gefragt, ob ich die Anmerkung
Zitat von WeserdampferWeserdampfer schrieb am 01.04.2026:Es lässt sich nicht beweisen, dass das materialistische Weltbild, das die Grundlage für den wissenschaftlichen Diskurs darstellt, korrekt ist.
Es kann sein, dass das materialistische Weltbild falsch ist. Es kann sein, dass die von Sheldrake postulierten morphischen Felder existieren. Es kann sein, dass Telepathie existiert.
denn wirklich als Basis für meine entsprechende Darlegung betrachten würde.
Spoiler(Ich bitte in diesem Zusammenhang um die Berücksichtigung des Umstandes, dass mir das vollständige wörtliche Zitieren der betreffenden Frage aus einen formellen Grund derzeit nicht möglich ist. Ein Blick in die Threadübersicht vermag Aufschluss über den gerade angesprochenen Umstand zu geben.)
Diese Frage ist aus zwei Gründen ungerechtfertigt:

1. Es ergäbe keinen Sinn, die banalen Feststellungen
Zitat von WeserdampferWeserdampfer schrieb am 01.04.2026:Es lässt sich nicht beweisen, dass das materialistische Weltbild, das die Grundlage für den wissenschaftlichen Diskurs darstellt, korrekt ist.
Es kann sein, dass das materialistische Weltbild falsch ist. Es kann sein, dass die von Sheldrake postulierten morphischen Felder existieren. Es kann sein, dass Telepathie existiert.
als inhaltlich notwendige Grundlage für die entsprechende Darlegung zu betrachten: Die Frage, ob morphische Felder so willkürlich agieren wie intelligente Designer, entscheidet sich schließlich einzig und allein daran, was Sheldrake über die Funktionsweise der von ihm postulierten morphischen Felder geschrieben hat.

2. In meinem Beitrag findet sich kein Anhaltspunkt dafür, dass ich die banalen Feststellungen
Zitat von WeserdampferWeserdampfer schrieb am 01.04.2026:Es lässt sich nicht beweisen, dass das materialistische Weltbild, das die Grundlage für den wissenschaftlichen Diskurs darstellt, korrekt ist.
Es kann sein, dass das materialistische Weltbild falsch ist. Es kann sein, dass die von Sheldrake postulierten morphischen Felder existieren. Es kann sein, dass Telepathie existiert.
als inhaltlich notwendige Grundlage für meine entsprechende Darlegung betrachten würde.
Zitat von NeustarterNeustarter schrieb am 02.04.2026:
Zitat von WeserdampferWeserdampfer schrieb am 01.04.2026:Die gerade beschriebenen Zusammenhänge machen ersichtlich, dass die Behauptung, aus Sheldrakes Schriften würde folgen, dass morphische Felder wie intelligente Designer agieren, eine Falschbehauptung ist.
Nein, sie belegen allenfalls, was Sheldrake mal wieder so alles postulieren tut, ohne sich die Mühe zu machen, die erforderlichen Belege beizusteuern. Von daher überrascht es nicht, dass seine Behauptungen in der Wissenschaft keinen Anklang gefunden haben. Der Einwand der Willkürlichkeit des Agierens morphischer Felder in Bezug auf die Evolution steht nach wie vor als Elefant im Raum ...
Nein, das tut er nicht, und zwar aus den folgenden beiden Gründen:

1. Das, was du als Einwand bezeichnest, ist eine Falschbehauptung, die mithilfe von ungerechtfertigten Implikationen bzw. mithilfe von impliziten Falschbehauptungen aufgestellt worden ist:

Die Implikation, Sheldrakes Überlegungen zu morphischen Feldern seien unvereinbar dem Umstand, dass Arten neue Verhaltensweisen hervorbringen können, ist eine implizit aufgestellte Falschbehauptung.

Die Implikation, Sheldrakes Überlegungen zu morphischen Feldern seien unvereinbar mit dem Umstand, dass es den Prozess der Artaufspaltung gibt, ist eine implizit aufgestellte Falschbehauptung.

Die Implikation, gemäß der Überlegungen Sheldrakes entscheide ein einzelnes morphisches Feld willkürlich darüber, wie sich die verschiedenen natürlichen Entitäten entwickeln können und entwickeln, ist eine implizit aufgestellte Falschbehauptung.

2. Die Frage, ob aus Sheldrakes Schriften folge, dass morphische Felder wie intelligente Designer agieren, entscheidet sich logischerweise ausschließlich daran, was Sheldrake über die Funktionsweise der von ihm postulierten morphischen Felder geschrieben hat:

Sheldrake postuliert nicht, dass morphische Felder willkürlich auf die Evolution einwirken und er impliziert dies auch nicht.
Laut Sheldrake wirken morphische Felder mittels des Wirkungsprinzips der morphischen Resonanz auf ihre Träger ein.
Ich habe in meinem Beitrag vom 01.04. (Beitrag von Weserdampfer (Seite 42)) ausführlich beschrieben, wie das Wirkungsprinzip der morphischen Resonanz gemäß Sheldrake funktioniert. Damit habe ich aufgezeigt, dass die Behauptung, aus Sheldrakes Schriften würde folgen, dass morphische Felder wie intelligente Designer agieren, eine Falschbehauptung ist. Dass mein Aufweis korrekt ist, lässt sich überprüfen.
(Und nein, die Feststellung, dass die Korrektheit meines Aufweises überprüfbar ist, ist selbstverständlich nicht gleichbedeutend damit, dass Sheldrake das Beispiel mit der weißen Feldlerche in einer seiner Schriften selbst verwendet haben müsse. Dass die Korrektheit meines Aufweises überprüfbar ist, bedeutet, dass sich die Korrektheit meines Aufweises anhand von Schriften Sheldrakes nachvollziehen lässt.)
Du stellst mit deiner vorangehend zitierten Antwort die Falschbehauptung auf, ich hätte den gerade angesprochenen Aufweis, dessen Korrekheit sich überprüfen lässt, nicht erbracht.
Zitat von NeustarterNeustarter schrieb am 02.04.2026:er tut nun mal nichts, um die erforderlichen Belege beizubringen, die seine Postulate mit empirischen Daten stützen würden. Stattdessen nur weitere Postulierungen, aber nichts mit Substanz.
Wie begründest du die Aussagen, die du mit diessen Worten triffst?


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Morphogenetische Felder

09.04.2026 um 05:45
Zitat von WeserdampferWeserdampfer schrieb:Ich möchte desweiteren darauf hinweisen, dass du auf das Argument, dass ich mit den gerade zitierten Worten mache, nicht eingegangen bist.
Dann weise ich darauf hin, dass Du auf das von Pertti aufgeworfene Argument, dass das morphische Feld willkürlich wie ein intelligenter Designer agiert, immer noch keine entkräftenden Gegenargumente vorgebracht hast. Darum bleibt mein Hinweis, dass da nur weitere Postulate gekommen sind, aber nichts mit Substanz, nach wie vor gültig. Da nicht zu erkennen ist, dass sich daran etwas ändern wird, wird sich auch in der Sache nichts daran ändern, dass Perttis Argumentation nach wie vor gültig bleibt.

Ich denke, es ist die Zeit für Dich gekommen, damit leben zu lernen ...


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Morphogenetische Felder

09.04.2026 um 22:09
Zitat von NemonNemon schrieb:
Zitat von WeserdampferWeserdampfer schrieb:Worin besteht die Redundanz, von der du sprichst?
Hier der Originalkontext. Mein „Redundanz“ nimmt Neustartarters „überflüssige Zusatzannahmen“ als Synonym auf:
Zitat von NemonNemon schrieb am 02.04.2026:
Zitat von NeustarterNeustarter schrieb am 02.04.2026:Das morphische Feld und die morphische Resonanz liefern hier keinerlei Erkenntniszuwachs, so dass diese Termini aus wissenschaftlicher Sicht überflüssige Zusatzannahmen darstellen.
Wenn das vorgestellte Modell tatsächlich so simpel ist, stimme ich zu; nur würde ich das nicht mit Redundanz begründen, sondern mit der Aufdeckung des Logik-Fehlers.
Aha, dann hat @Neustarter also die Aussage getroffen, Sheldrake betrachte eine maßgebliche Beeinflussung durch morphische Resonanz grundsätzlich als notwendige Zusatzannahme, wenn es um die Beantwortung der Frage gehen soll, warum sich ein neu entstandenes phänotypisches Merkmal innerhalb einer Art etabliert oder auch nicht?
Zitat von SchdaiffSchdaiff schrieb am 09.11.2004:Ah ja der Herr Rupert Sheldrake hat da eine interressante Hypothese aufgestellt.

[...]

Und was die Weltanschauung der Physik angeht:
ich denke nicht, dass das die Physik komplett umkrempeln würde. Viel mehr würden einige der physikalischen Erkenntnisse erweitert werden und könnten weiterhin auch in ihrem alten gebrauch so bleiben - z.B. der Ressonanzbegriff.
@Neustarter

Der User @Schdaiff, von Berufs wegen Naturwissenschaftler
Zitat von SchdaiffSchdaiff schrieb am 12.12.2013:Weder noch ich bin Geologe.
ist ganz offenbar nicht der Ansicht, dass die von Sheldrake postulierten morphischen Felder so willkürlich agieren würden wie intelligente Designer.
Das wird wohl einen Grund haben, der in den Schriften Sheldrakes zu suchen ist.


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