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Depressionen

789 Beiträge, Schlüsselwörter: Depression, Depressionen, Traurig, Psychische Störung

Depressionen

18.01.2005 um 18:46
Ich weiss es gibt bestimmt noch tausend andere Threads dazu aber naja...

Wisst ihr das 20%der menschheit einmal oder öfter im leben an Depresion erkranken.

Denn Depresionen sind Erkrankungen in denen nach neuesten erkenntnisen auch biologische und genetische Sachen eine Rolle spielen.

Und 2% dieser leute werden dann kronisch depresiv.

Was denkt ihr wie man sowas dann behandeln sollte?

PS 50% begehen Suizid.

cu

Gebt acht auf die Kraniche.


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snapfin
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Depressionen

18.01.2005 um 19:09
Bei den meisten Krankheiten heisst es: Ursache erkennen und beheben.
Vieleicht packt man es so an


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Depressionen

18.01.2005 um 19:15
Eine Depression (v. lat. depressio „Niederdrücken“) ist eine psychische Störung, die durch die Hauptsymptome gedrückte Stimmung, gehemmter Antrieb, Interesselosigkeit und Freudlosigkeit sowie ein gestörtes Selbstwertgefühl gekennzeichnet ist.

Depression ist keine Traurigkeit, sondern ein Zustand, in dem die Empfindung aller Gefühle reduziert ist. Betroffene beschreiben dies auch mit einem Gefühl der Gefühllosigkeit.

Neben den bereits genannten Hauptsymptomen können unter anderem das Gefühl der Minderwertigkeit, Hilf- und Hoffnungslosigkeit, Schuldgefühle, Müdigkeit, verringerte Konzentrations- und Entscheidungsfähigkeit, sinnloses Gedankenkreisen, langsameres Denken, Reizbarkeit, Ängstlichkeit, vermindertes Gefühlsleben bis hin zur Unfähigkeit des Zeigens einer Gefühlsreaktion und verringertes sexuelles Interesse auftreten. Häufig tritt bei einer akuten Depression eine völlige Unmotiviertheit auf. Die Betroffenen werden passiv und sind zum Teil nicht in der Lage, einfachste Tätigkeiten wie Einkaufen und Abwaschen zu verrichten. Bereits das morgendliche Aufstehen kann dann Probleme bereiten.

Negative Gedanken und Eindrücke werden häufig überbewertet und positive Aspekte nicht wahrgenommen beziehungsweise für zufällig gehalten.

Depressionen äußern sich oft auch in körperlichen Symptomen (Vitalstörungen) wie zum Beispiel Appetitlosigkeit, Schlafstörungen, Gewichtsabnahme, Gewichtszunahme, Verspannungen, Schmerzempfindungen im ganzen Körper, Kopfschmerzen und verlangsamten Bewegungen. Auch kann eine verstärkte Infektionsanfälligkeit beobachtet werden. Die Schlafstörungen äußern sich dabei meist in großer Tagesmüdigkeit, Durch- und Einschlafstörungen sowie frühmorgendlichem Aufwachen und Wachbleiben mit Kreisdenken.

Je nach Schwere der Depression kann diese mit latenter oder akuter Suizidalität verbunden sein. Es wird vermutet, dass der größte Teil der jährlich zirka 12.000 Suizide in Deutschland auf Depressionen zurückzuführen ist. Damit sterben mehr Menschen in Deutschland an Depression als an Verkehrsunfällen.


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Depressionen

18.01.2005 um 19:17
am besten hilft schokolade ;)


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Depressionen

18.01.2005 um 19:21
hm mir hilft am besten meine Gitarre....

Naja wenn man nun herausfindet, wie genau unsere Gene die Depressionen hervorrufen wird man bestimmt irgendwann irgendwas dagegen tuen können. Medikamente gibt es ja jetzt schon, aber der Erfolg ist nicht gerade so toll.

"Kein Geist ist in Ordnung, dem der Sinn für HUMOR fehlt." (J.E. Coleridge)


"Es ist weder Zukunft noch Vergangenheit, und man kann nicht sagen, es gibt drei Zeiten, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, sondern... vielleicht muss man sagen es gibt drei Zeiten, die Gegenwart des Vergangenem, die Gegenwart vom Gegenwärtigen und die Gegenwart vom Zukünftigen... Die Gegenwart des Vergangenen ist Erinnerung, und die Gegenwart des Zukünftigen ist die Erwartung" (Aurelius Augustinus 354-430 v.Chr.)


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Depressionen

18.01.2005 um 19:23
Als natürlicher Schutzmechanismus wird im Gehirn in Gefahrensituationen die Produktion von Serotonin gehemmt. Dieser Vorgang ist nachweisbar, während der hochkomplexe individuelle Sozialisationsprozess und das charakterlich-affektive Verhalten im Erleben des Menschen nicht so einfach nachzuweisen ist. Die Serotoninproduktion ist eine mögliche Reaktion des Gehirns auf interpersonelle (zwischenmenschliche) oder intrapersonelle (selbstreflektierte) Stressinteraktionen des Menschen. Sie spielt eine Schlüsselrolle bei weitsichtigem Denken, was aber in Gefahrensituationen nicht sinnvoll ist. Normalisiert sich die Situation wieder, so wird beim gesunden Menschen die Serotoninproduktion wieder aufgenommen - der Betreffende denkt wieder klar.

Besonders wenn mehrere Stresssituationen über einen Zeitraum von einigen Jahren anhalten, kann es vorkommen, dass sich die Serotoninproduktion nicht mehr normalisiert, wenn schließlich doch wieder eine ruhigere Phase im Leben eintritt. Depressionen werden im Alter von etwa 30 Jahren verstärkt beobachtet, zu einem Zeitpunkt also, da bei manchen Menschen nach einer stressreichen Jugendzeit das Leben in ruhigeren Bahnen verläuft. Das Serotoninniveau bleibt niedrig, und nun wird nicht mehr Stress im Leben bewältigt, sondern ein normaler, nicht übermäßig aufregender Alltag gedämpft. An dieser Stelle setzt die Depression ein. Das weitsichtige Denken ist gestört, was aber notwendig ist, um sich auf künftige Ereignisse freuen zu können. Viele psychologische Selbstschutzmechanismen (etwa der Gedankengang, dass an einem Problem auch andere schuld sein könnten, und nicht man selbst) sind bei Depressionserkrankten offenbar „ausgehebelt“ oder konnten sich gar nicht erst ausbilden.

Eine anfängliche Krise kann einen Kranken in einen Teufelskreis reißen, den er allein nur sehr schwer wieder durchbrechen kann: Im Verlauf der Erkrankung zeigt sich, dass - gerade bei lange andauernden Depressionen - die Krankheit so stark in das Leben der Betroffenen eingreift, dass zwischenmenschliche Beziehungen und auch zum Beispiel schulischer und beruflicher Erfolg darunter zu leiden haben. Das durch die Krankheit bedingte Ausbleiben von Erfolgserlebnissen beziehungsweise das häufigere Erleben von Rückschlägen im eigenen Fortkommen führt dann wieder in das die Depression bestimmende Denkmuster von Hilfs- und Hoffnungslosigkeit.

Im Blut und Urin von Depressiven lassen sich in der Regel überhöhte Mengen des Stresshormons Kortisol nachweisen.


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Depressionen

18.01.2005 um 19:28
Ja bei mir is des so das ich halt keinen bock hab und so.

Und die Minderwertigkeitsgefühle stimmen auch.

Gebt acht auf die Kraniche.


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Depressionen

18.01.2005 um 19:33
kann uach an etwas anderen als depressionen liegen, würde mich trotzdem an deiner stelle informieren...;)


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habib
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Depressionen

18.01.2005 um 19:36
@Palin

Für Manche der Winter und viele Wolken bringen Depression, solche Leute machen Lichttherapie und wenn sie reich sind reisen öfter weit weg.

Depression ist eine Frage der Einstellung, wenn man die besiegen möchte, git es viele verschiedene Wege, aber erst muß man es erkennen.


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setsuna_mudo
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Depressionen

18.01.2005 um 19:39
Depresion ist nicht gleich Depresion

Menschen die eine "echte" hatten wissen was ich meine.

KETTEN SPRENGEN
nichts ist wirklich wichtig



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Depressionen

18.01.2005 um 20:33
@setsuna_mudo:

ja, ich glaub ich weiss was du meinst.....


bin in letzter zeit wieder öfter depressiv weil mich der ganze
"status quo" sowie der schulstress total fertig macht, ich will einfach nur noch raus hier, ich halt das nicht mehr lange aus......aber wo kann man am besten hinflüchten? der tod wäre zu egoistisch....drogen sind zeitlich begrenzt, so wie alles hier, zum glück auch die depression.

allerdings muss ich sagen, dass die depression auch ein teil meiner entwicklung ist, denn ich glaube dass ich durch sie aufgewacht bin und die welt jetzt sehe wie sie ist, als einen grossen scherbenhaufen auf dem es vor äonen vielleicht mal schön war zu leben......

"Freiheit ist nicht nur die Wahl zwischen verschiedenen Konsumgütern!"

"Denken ist der Schlüssel zur Freiheit"
"Deutschland einig Zombieland"


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setsuna_mudo
ehemaliges Mitglied

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Depressionen

18.01.2005 um 20:36
@anarchist

Ja weiß genau was du meinst, solche gefühle sind mir nicht wirklich fremd.

Aber versuche daraus zu lernen, ich habe es immer versucht.

Dann bist du (denn es geht vorbei) fürs nächste mal besser gewappnet.

Viel Glück!

KETTEN SPRENGEN
nichts ist wirklich wichtig



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Depressionen

18.01.2005 um 21:00
50% begehen suizid.
na bumm!!


Es gibt immer eine Wahrheit, von einem gewissen Standpunkt aus.


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habib
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Depressionen

18.01.2005 um 21:22
@anarchist

Studiere Deine Kindheit und noch dazu die Beziehung Deine Eltern in der Zeit vor und während der Schangerschaft.
Wenn Du solche Informationen hättest, empfele ich Dir eine Sitzung in "Familienaufstellung".


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habib
ehemaliges Mitglied

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Depressionen

18.01.2005 um 21:23
Entschuldigung: Schawangerschaft


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Depressionen

18.01.2005 um 21:27
@habib:

wieso, könntest du das mal ganuer erläutern, was die zeit vor und während der schwangerschaft damit zu tun hat? kann sonst nix mit dem anfangen was du gepostet hast....danke

"Freiheit ist nicht nur die Wahl zwischen verschiedenen Konsumgütern!"

"Denken ist der Schlüssel zur Freiheit"
"Deutschland einig Zombieland"


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jejoh
ehemaliges Mitglied

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Depressionen

18.01.2005 um 21:31
@snapfin

Bei den meisten Krankheiten heisst es: Ursache erkennen und beheben.
Vieleicht packt man es so an

... da ist sicherlich was dran, aber menschen die eine wirkliche depression haben (also teilweise tagelang nichts auf die reihe bekommen, nur apathisch rumsitzen usw), die erkennen das sicherlich nicht!
da gehört in dem fall doch so einiges mehr dazu! :/



I know it's only Rock'n'Roll... but I LIKE it!


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habib
ehemaliges Mitglied

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Depressionen

18.01.2005 um 21:40
@anarchist

Einige Kinder, die während depressive Zustand der Familie gezeugt oder im Gebermuter wachsen, kriegen viele mit und solche Kinder versuchen sogar im Gebetrmutter ein Selbsmord begehen. Sie wickeln Schnurnabel um ihr Hals.

In Buch REBIRTHING von Reonard Rorr und Konrad Halbig liest man über depressiven Zustand und selbstmord versuche, was aus dem Kindheit und Gebermutter kommt.

Bitte rede mit Deinen Eltern und versuche es heraus zu finden, wenn Du meinen Vorschlag im Herzen legt und in einer Familienaufstellung teilnimmst, kommt Freude zu Dir zurück.

Ich was selbst ein depressive Person und ich möchte mich mehre Male umbringen, Gott sei Dank habe ich es geschafft und das selbe wünsche ich Dir ganz herzlich.

Dein Sieg ist mir eine Freude


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selana
ehemaliges Mitglied

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Depressionen

18.01.2005 um 21:44
depression ist ein krankheit. eine krankheit die heilbar ist, aber nur auf sehr
sanften weg. es gibt sogenannte abstufungen der depression. kleine
gemütsverstimmungen sind anzeichen von depression bis hin zu absolutem
rückzug.
depressionen können die verschiedensten gründe haben. eine sogenannte
erbkrankheit ist sie nicht.
depressive menschen sollen viel licht haben, viel an die sonne gehen, lernen
sich an kleinen dingen zu erfreuen, an sich wieder glauben.
depressionen heilen kann man gut mit natürlichen heilmitteln und auch mit
bachblüten.

Wandlung ist nie ein Verlust - sie ist Wandlung, weiter nichts.
Vernon Horwart


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devamala
ehemaliges Mitglied

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Depressionen

18.01.2005 um 22:13
..ich möchte viel lieber in einen Bach mit viel Blüten

Haferflocken sollen tatsächlich lt. Ayurveda Depressionen entgegenwirken und vertreiben...liegt wahrscheinlich an dem vielen Sonnenlicht was sie in sich haben...
ich glaub ich muss tanzen gehen, dann in den Blütenbach springen und drin baden und dann Haferflockenbrei essen...
hey- wo bleibt der Sommer?

Die Liebe ist die einzige Wahrheit oder Alles entspringt dem Einen - Dem kosmischen Bewusstsein... Baba nam kevalam


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Depressionen

18.01.2005 um 22:16
an diese 50% Marke glaub ich nicht. jedenfalls nicht in Deutschland.
in manchen asiatischen ländern, wie z.B. mag das zutreffen.
dort ist die selbstmordrate sehr hoch.

Oh mother, tell your children not to do what I have done.


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