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Gedankenexperiment: Sichtweise über Sexualität in einer Gesellschaft

97 Beiträge, Schlüsselwörter: Liebe, Sex, Gedanken, Nachwuchs, Irrtum, Erbgut

Gedankenexperiment: Sichtweise über Sexualität in einer Gesellschaft

13.08.2013 um 12:33
Die Gedanken sind ja frei, drum erlaube ich mir mal, das anzuwenden.

Stellt euch vor, wir hätten eine Welt, in der es keine Männer bräuchte, um Nachwuchs hervor zu bringen. Das Leben kommt aus dem Leib der Frau hervor, und der Mann wäre lediglich sowas wie der Beschützer oder Wegbegleiter der Familie und speziell des Nachwuchses.

Angenommen es stelle sich heraus, dass alles wissenschaftliche Gefasel von Genetik, Erbgut, Vererbungslehre usw. eine Lüge ist. In wie weit würde das unsere Gesellschaft verändern ?

Der sexuelle Trieb wäre damit ebenfalls als Märchen entlarvt. Was würde die Gesellschaft noch halbwegs stabil halten, wenn Männer keinen Grund mehr hätten, sich sexuell zu Frauen hingezogen zu fühlen ? Käme es dann nicht auf echte Liebe und Mitgefühl an ?



Viel mehr will ich vorerst nicht schreiben, da es schwer ist die Gedanken zu formulieren. Wer mit dem Gedankenexperiment jetzt schon gar nichts anfangen und nur noch den Kopf schütteln kann, sollte besser gar nichts schreiben. Ich wäre aber sehr neugierig, wenn es den ein oder anderen von euch zum nachdenken anregt.


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Gedankenexperiment: Sichtweise über Sexualität in einer Gesellschaft

13.08.2013 um 12:42
@phenomena

Im Zeitalter von Retortenbabies, Samenspendern, Leihmutterschaft etc. braucht es ja eigentlich auch gar keinen Vater im traditionellen Sinne mehr. Schon gar nicht als Begleiter oder Beschützer des Nachwuchses.
Väter glänzten in der Geschichte meist durch Abwesenheit - und wen sollten sie heute auch vor wem beschützen?

So eine Gesellschaft ist also durchaus funktionsfähig, nicht nur im Gedankenexperiment.

Dass wir alle nur so sind, wie wir sind, weil wir das "geerbt" haben, halte ich jetzt schon nur für eine Teilwahrheit. Ich erbe mein Aussehen, aber erbe ich auch meine Persönlichkeit? Wäre ich, wie ich bin, wenn ich mit dem gleichen Erbgut, aber unter anderen Bedingungen aufgewachsen wäre?

Der sexuelle Trieb ist ja auch nicht einheitlich verteilt. Es gibt Menschen, die sich als asexuell empfinden und so leben. Es gibt Männer, die sich nicht sexuell zu Frauen hingezogen fühlen und Frauen, die sich nicht sexuell zu Männern higezogen fühlen. Liebe und Mitgefühl haben nichts mit dem Geschlecht und nichts mit Sexualität zu tun.

So gesehen ist Dein Gedankenexperiment eigentlich keines, sondern die Realität.


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Gedankenexperiment: Sichtweise über Sexualität in einer Gesellschaft

13.08.2013 um 12:49
Realität ? OK, ist sicher nicht von der Hand zu weisen.

Aber entscheidend wäre für mich ein Wandel aufgrund des globalen Bewusstseins über Sexualität und nicht nur der praktischen Lebensumstände wegen.


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Gedankenexperiment: Sichtweise über Sexualität in einer Gesellschaft

13.08.2013 um 12:58
Man kann auch Sex praktizieren bzw praktiziert ihn in der Regel nur um Spaß zu haben. Das trifft sowohl auf die meisten Männer als auch auf die meisten Frauen zu. Da man sich in der Regel zum anderen Geschlecht hingezogen fühlt brauchen die Männer trotzdem noch Frauen und die Frauen trotzdem noch Männer.
Eventuell könnte es passieren, dass die Männer abwertender behandelt werden. Aber das halte ich für eher unwahrscheinlich.


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Gedankenexperiment: Sichtweise über Sexualität in einer Gesellschaft

13.08.2013 um 13:03
@phenomena

Ein "globales Bewusstsein über Sexualität" wird es bei sieben Milliarden höchst unterschiedlicher Menschen mit höchst unterschiedlichen Vorstellungen von Sexualität wohl nicht geben.
Der afghanische Ziegenhirte und der Lederschwule aus New York, der katholische Pfarrer und das Paar aus dem Swingerclub werden sich da wohl nie einigen können.


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Gedankenexperiment: Sichtweise über Sexualität in einer Gesellschaft

13.08.2013 um 13:05
@phenomena
wenn wir die ganzen voraussetzung hätten, die du zugrunde legst, wären männer völlig überflüssig!


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Puschelhasi
ehemaliges Mitglied

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Gedankenexperiment: Sichtweise über Sexualität in einer Gesellschaft

13.08.2013 um 13:13
Männer würden Frauen in Brutlagwrn halten und ansonsten in Ruhe grillen, Rennbootfahren und natürlich gaebe es Weltfrieden.


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Gedankenexperiment: Sichtweise über Sexualität in einer Gesellschaft

13.08.2013 um 13:17
@Puschelhasi
du hast die dauer kneipen besuche vergessen und damit in verbindung, die kneipenschlägereien!

aber der weltfrieden ist ein guter joke


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Puschelhasi
ehemaliges Mitglied

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Gedankenexperiment: Sichtweise über Sexualität in einer Gesellschaft

13.08.2013 um 13:18
@dasewige

Es gaebe keinen Grund mehr sich in Kneipen zu betrinken, weil Männer das dann daheim tun können.


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Gedankenexperiment: Sichtweise über Sexualität in einer Gesellschaft

13.08.2013 um 13:19
@Puschelhasi
ach, die dreibeiner, sind dann völlig überflüssig!


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Puschelhasi
ehemaliges Mitglied

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Gedankenexperiment: Sichtweise über Sexualität in einer Gesellschaft

13.08.2013 um 13:19
@dasewige

Ja,das stimmt.


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Gedankenexperiment: Sichtweise über Sexualität in einer Gesellschaft

13.08.2013 um 13:57
@dasewige
dasewige schrieb:dreibeiner
das verbitte ich mir
willst ja auch nicht zuchthündin genannt werden


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Gedankenexperiment: Sichtweise über Sexualität in einer Gesellschaft

13.08.2013 um 13:58
@blutfeder
ach kleiner mit dir spielt wohl keiner! ;)


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rockandroll
ehemaliges Mitglied

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Gedankenexperiment: Sichtweise über Sexualität in einer Gesellschaft

13.08.2013 um 14:38
phenomena schrieb:Der sexuelle Trieb wäre damit ebenfalls als Märchen entlarvt.
ich denke, solange die sexualorgane das märchen glauben, und stramm geschwollen auf action warten, wird dem hirn egal sein ob es eine dns überhaupt gibt, oder das alles nur im namen der evolution stattfindet :D

nennt mich unromantisch, aber ich denke liebe ist auch nur eine facette des ganzen entwicklungs- und anpassungsspiels des lebens


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equalizer
ehemaliges Mitglied

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Gedankenexperiment: Sichtweise über Sexualität in einer Gesellschaft

13.08.2013 um 15:00
@phenomena

Eine Welt ohne sexuellen Trieb stelle ich mir friedlicher vor.
Es würden ja die sexuell motivierten Straftaten wegfallen, somit würde es weniger Gewalt und traumatisierte Menschen geben.

Ob Männer gänzlich überflüssig wären?
Das glaube ich eher nicht. Wer will schon immer nur mit Frauen zusammen sein als Frau?
Da muß es auch einen Gegenpol geben, und sei es nur im Denken und Handeln.
Selbst wenn man als Frau asexuell ist, kann man sich doch zu einem Mann hingezogen fühlen, ob intellektuell, emotional oder einfach, weil er gut ausschaut.
Und umgekehrt genauso.

Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass Liebe und Mitgefühl wieder mehr in den Fokus geraten.


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Gedankenexperiment: Sichtweise über Sexualität in einer Gesellschaft

13.08.2013 um 15:04
rockandroll schrieb:nennt mich unromantisch, aber ich denke liebe ist auch nur eine facette des ganzen entwicklungs- und anpassungsspiels des lebens
Das ist wirklich höchst unromantisch aber wahr, Liebe ist auch nichts weiter als die Ausschüttung von Hormonen in der Nähe von bestimmten Personen.


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Gedankenexperiment: Sichtweise über Sexualität in einer Gesellschaft

13.08.2013 um 15:15
Also die Tatsache das Frauen keine Männer mehr zum Nachwuchs benötigen und der sexuelle Trieb versiegt sind zwei verschiedene Dinge.
Man hat heutzutage keinen Sex nur um Nachwuchs zu bekommen, denke das 80% des Geschlechtsverkehrs nur dem Spaß dient.
Mag sein das die eine oder andere Frau nur dem Nachwuchs willen heitatet, demzufolge es dann weniger Partnerschaften geben wird, aber wie gesagt, Spaß wollen alle haben und Sex wird nie "aussterben".
phenomena schrieb: Der sexuelle Trieb wäre damit ebenfalls als Märchen entlarvt
Wie kann der sexuelle Trieb entlarvt werden? Es ist doch kein Gesetz oder Theorie die man absetzt.
Der Trieb ist eine Eigenschaft des menschlichen Körpers und wird immer bestehen bleiben.


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Gedankenexperiment: Sichtweise über Sexualität in einer Gesellschaft

13.08.2013 um 15:18
Ich nenne mal das Stichwort Schlüsselreize

Wenn ich mich recht erinner, erfuhr ich davon im Biologie Unterricht in der 5-7 Klasse. Das hat mein Verständnis einerseits schon geprägt, aber den Unterricht ansich hatte ich recht schnell vergessen. Erst einige Jahre später, nachdem ich schon aus der Pubertät raus war, kam ich noch mal in Kontakt mit dieser Thematik. Wenn ich das so rückblickend betrachte, erkenne ich schon deutlich, dass die Information darüber mein Verhalten maßgeblich beeinflusst haben. Hätte ich davon nichts gewusst, ich hätte mir diesen analytischen Blick wohl kaum "antrainiert".

Ich war eigentlich relativ frühreif, aber ich achtete bei Frauen in der ersten Zeit nie auf gewisse Schlüsselreize. Erst als ich erfuhr, dass dicke Brüste und ein wohlgeformtes Becken der Frau, gut seien zur Entwicklung des Nachwuses usw. begann ich auch gezielt darauf zu achten. Inzwischen halte ich das alles für Unsinn oder besser gesagt Wahnsinn. Ich meine man schau sich nur mal die Realität an. Hässliche und kranke Eltern haben genau so viel oder wenig wohl geformte Kinder, wie gesunde, schöne. Ich weiss das ist alles relativ, aber es gibt einfach Extreme zwischen Eltern und Kinder, das ist doch nicht zu übersehen. Der einzig maßgebliche Faktor zur Entwicklung des Nachwuchses scheinen für mich die familiären Verhältnisse zu sein. Aber selbst in einer tollen funktionierenden Familie kann es behinderte Kinder geben.


Und übrigens wollte ich nie darauf hinaus, Mann oder Frau für überflüssig zu erklären. Ganz im Gegenteil. Mir geht es um eine Rückbesinnung auf echte zwischenmenschliche Werte, die sich nicht bestimmen lassen sollten durch irgendwelches gehirnkrankes evolutionistisches Gedankengut. Damit will ich keine Diskussion über die Evolutionstheorie entfachen, obwohl ich nicht an diese glaube, aber egal ob Evolution oder Gottes Schöpfung, unsere Werte sollten sich nicht nach evolutionsprinzipien richten, denn sowas hatten wir schon mal vor 70 Jahren.


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Gedankenexperiment: Sichtweise über Sexualität in einer Gesellschaft

13.08.2013 um 15:21
@linner74

ja aber wieso hat der Mensch (ich kann das nur als Mann beurteilen) überhaupt Spaß am Sex ?

Ist damit nicht eine gewisse Vorstellung verbunden, die überhaupt zur Befriedigung der Lust führt ? Hängt das trotz, dass nicht immer konkret Nachwuchs produziert wird, damit zusammen, dass es um die Lust an der Möglichkeit der Weiterexistenz durch die Nachkommen geht ?

Wenn ein Mann also eine Frau sexuell ansieht, sieht er in ihr das Leben ? Zumindest unterbewusst ? Wo doch der Tod in dieser schlimmen Welt ständig vor der Tür lauert.


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Gedankenexperiment: Sichtweise über Sexualität in einer Gesellschaft

13.08.2013 um 15:36
@phenomena

Eerstens ist es bereits (theoretisch) möglich, weibliche Eizellen mit Körperzellen zu befruchten. (ob die von einem Mann oder einer Frau kämen würde keine Rolle spielen).
:-)
Zweitens benötige ich sicher keinen Beschützer (wozu auch ?)
Drittens sind die meisten Männer doch heute eh schon nichts anderes mehr als die schlechteren Frauen.

Und viertens finde ich deine Gedanken verquer. Die menschliche Sexualität ist mehr, als nur der Wille zur Fortpflanzung. Das ist jetzt so und das wäre auch in deinem Beispiel noch so. Vielleicht würde sie aber sogar evolutionär in dem Fall immer mehr in den Hintergrund treten. Und es gäbe auch ansonsten kein "Verliebtsein" mehr. Aber das ist eine reine was-wäre-wenn Spekulation, wie auch dein Thread.


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Gedankenexperiment: Sichtweise über Sexualität in einer Gesellschaft

13.08.2013 um 15:54
die Welt wäre vermutlich etwas friedlicher, wenn schon einmal ein Trieb fehlen würde, sie wäre auch leerer.....wobei das mit der Triebtheorie ja auch kontrovers gesehen wird


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Gedankenexperiment: Sichtweise über Sexualität in einer Gesellschaft

13.08.2013 um 15:58
@AnisX

du sagst du brauchst keinen Beschützer. Vielleicht brauchst du keinen Mann der als Gegenleistung für Sex den Beschützer spielt, aber Schutz brauchst du dennoch. Du hast doch sicher Familie oder Freunde oder gewisse staatliche Gesetze die dich schützen.

Wärst du in einer feindlichen Welt vollkommen auf dich allein gestellt, könntest du nicht überleben. Als für den Mann nutzlose Frau hätte niemand interesse daran, dich als Mitesser und Platzverbraucher dulden zu sollen. In meinem Gedankenmodell könnten selbst die verzweifeltesten Frauen sich nicht mal durch Prostitution über Wasser halten. Dass Sexualität faktisch mehr ist als nur Fortpflanzung bereite ich ja gar nicht, aber warum ist das so und durch was zeichnet es sich konkret aus, was wirklich von wertvollen und beständigen Gehalt ist ?


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Gedankenexperiment: Sichtweise über Sexualität in einer Gesellschaft

13.08.2013 um 16:01
@Tussinelda

ich bin nicht sicher ob die Welt tatsächlich friedlicher wäre. Es könnte auch noch sehr viel schlimmer sein. Aber ich glaube, dass die Menschen sich nicht mehr verkleiden und hinter Zweckmäßigkeit verstecken würden. Das Gute wie das Böse würden bloß gestellt. Was sich am Ende bewährt ist die Frage.


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Gedankenexperiment: Sichtweise über Sexualität in einer Gesellschaft

13.08.2013 um 16:29
phenomena schrieb:Erst als ich erfuhr, dass dicke Brüste und ein wohlgeformtes Becken der Frau, gut seien zur Entwicklung des Nachwuses usw. begann ich auch gezielt darauf zu achten.
Erregung und sexuelle Anziehung orientiert sich aber nicht an dem, was uns vorgelbt wird, sondern was wir für uns selbst früher oder später entdecken. Sexuelle Triebe werden nicht in der Schule gelehrt. ;)
Du hast dich wahrscheinlich anfangs von diesen neuen Reizen beeinflussen lassen, hast aber mit der Zeit deine eigenen Vorlieben entwickelt, das ist ganz natürlich.


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Gedankenexperiment: Sichtweise über Sexualität in einer Gesellschaft

13.08.2013 um 16:31
@phenomena
Ja die Evolution hat es dazu gebracht das durch den Spaß am Sex der Nachwuchs und somit die Existenz unserer Species gewährleistet ist.
Aber die Menschen tricksen es aus durch Verhütung, Belohnung(Sex) haben ohne Verpflichtungen(Kinder).
Also ich glaube kaum das Sex den innersten Wunsch nach Nachkommen dient, im Gegenteil, die meisten Menschen zerbrechen sich den Kopf wie man am besten verhüten kann und das schon seit Jahrtausenden.


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