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Wir reden immer vom "Wir" ...

70 Beiträge, Schlüsselwörter: Wiedergeburt, Warum, WIR, Warum Wir

Wir reden immer vom "Wir" ...

14.08.2013 um 11:32
@Doors
Ja wir sind wir und die sind die aber die waren mal wir sind jetze aber erst die und ich hoffe die bleiben auch die denn wenn alle wir sind wer sind dann die überhaupt noch?


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Wir reden immer vom "Wir" ...

14.08.2013 um 11:32
Bela b hats ma richtig ausgedrückt
Wir (deutschland) sind ein eimer mit strohhalmen drin


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Wir reden immer vom "Wir" ...

14.08.2013 um 11:34
@CthulhusPrison
Mach lieber den rauchmelder aus


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Wir reden immer vom "Wir" ...

14.08.2013 um 11:34
@stupormundi Habs übersehen :) Dachte das hat der TE geschrieben.


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Wir reden immer vom "Wir" ...

14.08.2013 um 11:35
@blutfeder
Ne ich philosophiere lieber ein bisschen.


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Wir reden immer vom "Wir" ...

14.08.2013 um 11:39
@blutfeder

Sicher, dass er "Strohhalme" und nicht "Strohköpfe" gesagt hat? :D


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Wir reden immer vom "Wir" ...

14.08.2013 um 11:50
@Doors
Ja ich hör mir das lied später nochma an


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Erdbeere123
ehemaliges Mitglied

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Wir reden immer vom "Wir" ...

14.08.2013 um 12:54
Interessante Frage.
Ist mir auch schon sehr oft aufgefallen.
Ich arbeite in einer Klinik als Krankenschwester.
Während der Ausbildung haben wir immer gesagt bekommen, dass wir es vermeiden sollten, bei einer Unterhaltung mit dem Patienten vom "Wir" zu sprechen.
Also zum Beispiel: " Dann wollen wir Sie jetzt mal aus dem Bett holen und ins Bad gehen."
Man sagt solche Sätze minstens automatisch. Mir pasiert das auch immer wieder das ich in der "Wir" Form spreche. Aber warum das so ist, dass kann ich mir nicht so recht erklären.


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Wir reden immer vom "Wir" ...

14.08.2013 um 13:52
@Erdbeere123

Beliebter Krankenschwester-Spruch:

So, dann wollen wir uns mal ausziehen und ins Bett legen.

Okay, Schwester, aber Sie fangen an.


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Erdbeere123
ehemaliges Mitglied

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Wir reden immer vom "Wir" ...

14.08.2013 um 13:53
:D
Wie oft ich solche Sachen schon ausersehen gesagt habe...^^


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Wir reden immer vom "Wir" ...

14.08.2013 um 13:54
@Erdbeere123

Da spricht man dann von Freudschen Fehlleistungen.


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Erdbeere123
ehemaliges Mitglied

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Wir reden immer vom "Wir" ...

14.08.2013 um 13:58
noch nichts von gehört. Könntest du das vielleicht erläutern oder mir einen Link zu diesem Thema zukommen lassen?


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Wir reden immer vom "Wir" ...

14.08.2013 um 14:02
@Erdbeere123

Wikipedia: Freud


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Wir reden immer vom "Wir" ...

14.08.2013 um 15:09
Das "Wir" ist allgemein gesagt, es ist einfacher, als zu sagen mein Urgroßvater/Urgroßmutter oder Ur-Ur und so weiter, war dort und dort gewesen.

Im Krankenhaus sagt die Schwester meistens wir, so fühlt sich der Patient nicht alleine, geteiltes Leid, halbes Leid.
Die Krankenschwester hat im Spital auch mal zu mir gesagt: Haben wir heute Schmerzen, da sagte ich: Ich ganz sicher, aber ob sie Schmerzen haben, weiss ich nicht.
Da mussten wir beide lachen.


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Wir reden immer vom "Wir" ...

14.08.2013 um 15:19
AnnSarah schrieb: warum reden wir heute vom wir damals obwohl wir damals nicht gelebt haben :D
Du benutzt in diesen Satz ebenfalls unbewusst(?) das "Wir".


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Wir reden immer vom "Wir" ...

14.08.2013 um 16:03
Text
warum reden wir heute vom wir damals obwohl wir damals nicht gelebt haben :D

Gerade, wenn es um Geschichte geht, finde ich das etwas heikel.

Aussagen in der Art "Wir haben so und so gelebt/dieses oder jenes gemacht,...etc." suggeriert eine historische Gewissheit, die es so nicht geben kann, da Geschichte eine Rekonstruktion ist. "Wir haben..." dagegen entspricht eher einem fixen Geschichtsbild.


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Wir reden immer vom "Wir" ...

15.08.2013 um 09:24
"Wir" suggeriert auch ein gemeinsames Erleben von Geschichte, das es in dieser Form nie für alle gab. Der Sklave hat Geschichte anders erlebt als sein Herr, der Leibeigene anders als der Fürst, der Arbeiter anders als der Fabrikbesitzer, der Soldat anders als der General, die Frau anders als der Mann. Geschichte besteht aus Geschichten. Da gab es kein "wir" - und es gibt auch kein "wir".


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Wir reden immer vom "Wir" ...

15.08.2013 um 09:32
@Doors
Richtig! Kann ich alles unterschreiben.

Auch heute gibt es kein "wir" im Sinne von gemeinsam erlebt. Der Hartz-IV-Empfänger lebt, denkt und fühlt anders als der Topmanager, etc. Gibts und gabs also nicht.


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Zeo
ehemaliges Mitglied

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Wir reden immer vom "Wir" ...

15.08.2013 um 11:51
Wir, der singende, tanzende Abschaum der Welt. Man bezieht sich auf das Ganze. Auf die Summe der Scheuslichkeit, die sich Menschheit schimpft. Und zu der wir, gewollt oder nicht, alle dazugehören.


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Wir reden immer vom "Wir" ...

15.08.2013 um 16:48
@Doors
das nervt mich auch immer bei geschichtsdokus
man bekommt was von den großen plänen der generäle, feldmarschälle und sonstwelchen offizieren erzählt, die nix gemacht haben, als im sicheren komandostand über karten zu sitzen zigarren zu rauchen, schnaps zu trinken, die funker oder botenläufer anzubrüllen, statt selbst im krieg mit zu kämpfen


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Wir reden immer vom "Wir" ...

15.08.2013 um 17:18
@blutfeder

Teilweise ist es eine Frage der Quellenlage. Von WK I und WK II gibt es durchaus genügend Feldpost und andere Quellen, die man in solchen Dokus einfließen lassen könnte.

Bei früheren Kriegen dagegen gibt es nur ganz wenig bis gar kein Material, das aufzeigt, wie "der kleine Mann" den Krieg erlebt und beurteilt hat.


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Wir reden immer vom "Wir" ...

15.08.2013 um 18:17
@hallo-ho
das stimmt aber trotzdem geht es in dokus um wk1 und wk2 meist um die genialen oder weniger genialen feldzügen
es gab mal ne dokureihe über den dreißigjährigen krieg, und da wurde auch einiges über die einfachen soldaten erzählt


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Wir reden immer vom "Wir" ...

15.08.2013 um 18:19
Der Dreißigjährige Krieg gehört zu den wenigen Kriegen vor WK I + II, die über eine vergleichsweise gute Quellenlage verfügen, wenn auch längst nicht mit den WK vergleichbar.

Ich vermute, dass die Dokuautoren davon ausgehen, dass sich die Leute eher für die Mächtigen, die Entscheidungstreffer interessieren und daher die einfachen Soldaten aussparen.


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Wir reden immer vom "Wir" ...

15.08.2013 um 18:25
@hallo-ho
tja ich intressiere mich eher für die erlebnisse des einzellnen, die angst vor den geschützen und kugeln der anderen
hast du gewusst das es verboten war, aus der formation auszubrechen wenn ne kanonenkugel ankam und das ein fänrich nach verlust seiner arme seinen körper in die fahne einwickeln musste und dann wieder aufstehen?


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Wir reden immer vom "Wir" ...

15.08.2013 um 18:36
Nein. wusst ich nicht.

Das zeigt sehr anschaulich, was den Soldaten abverlangt wurde.

Den Frontalltag im I. WK zeigt der Film "Mathilde" ganz gut, ist allerdings ein Spielfilm.


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