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Geschwister behinderter Kinder

81 Beiträge, Schlüsselwörter: Familie, Autismus, Behinderte, Geschwister, Down-syndrom

Geschwister behinderter Kinder

28.04.2014 um 14:10
@MissFortune
Inklusion ist momentan eine ganz große Sache und der Unterricht wird auch zusätzlich durch Sozial- und Sonderpädagogen unterstützt.
Ich finds ne gute Sache und einen wichtigen Schritt in Richtung Gleichberechtigung.

Zusatz: Übrigens stärkt Inklusion auch ganz stark das Sozialverhalten von nicht-behinderten Kindern und fördert enorm die Toleranz. Hab das in einer Inklusionsschule schon selbst miterlebt beim Hospitieren. :-)


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Geschwister behinderter Kinder

28.04.2014 um 14:14
@MissFortune
MissFortune schrieb:Grade einen Artikel zum Thema Inklusion gelesen... Was sagt ihr dazu?
Ich verweise an dieser Stelle immer wieder gerne auf Pablo Pineda, den ersten Europäer mit Uni-Abschluss, welcher Trisomie 21 hat.
Es ist an und für sich ein schwieriges Thema. Nicht alle mit einer geistigen Einschränkung sind in der Lage, dem Unterricht entsprechend zu folgen.

Bei körperlicher Einschränkung ist es kein Problem, sofern die Möglichkeit in der Schule geschaffen wird, eventuell mit persönlicher Assistenz.

Vor ein paar Tagen kam mir zu Ohren, dass eine körperlich absolut schwerst behinderte Frau nunmehr an der Universität studiert. Kann sich nur mit Hilfe modernster Technologie verständigen und braucht rund um die Uhr persönliche Assistenz.

Es kommt immer auf den Einzelfall an.


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Geschwister behinderter Kinder

28.04.2014 um 14:20
darkylein schrieb:sorry aber das mit dem "abschieben" finde ich hart.
Das Wort war absichtlich und voll bewußt provokant gewählt.
Weil es - teilweise - der Realität entspricht, vor allem, wenn man Einblick in die tatsächlichen Situationen hat und es dann dafür nur diesen Ausdruck gibt.

@darkylein
@MissFortune


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28.04.2014 um 14:20
@Bonnie
@Casa_blanca
Ich persönlich finde Inklusion ist eine super Sache. ABER ich stimme @Casa_blanca auch zu, es kommt auf das Individuum an. Gerade in der Pädagogik hab ich manchmal das Gefühl, dass zuviel zu schnell gewollt wird.

Wie denkt ihr denn über die Mutter im Artikel? Ich tu mir da ein wenig schwer, ich kann sie verstehen, aber auf der anderen Seite will auch sie wohl zu viel und erwartet unter Umständen zuviel von ihrem Kind...


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28.04.2014 um 14:22
@Casa_blanca
Ok, also du verallgemeinerst nicht, versteh ich das richtig? ;) Es stimmt schon, manchmal kommt es einem Abschieben - leider - schon sehr nahe.


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28.04.2014 um 14:24
@MissFortune
@Casa_blanca
Klar kommt es auf das Individuum an und jeder braucht andere Unterstützung. Dafür gibt es wie gesagt ausgebildete Fachkräfte, die zusammen im Team mit der regulären Lehrkraft arbeiten und Kindern mit Unterstützungsbedarf zur Seite stehen.
Ganz ausgefeilt ist das System in der Tat noch nicht und bedarf noch einiger Änderungen. Die Lehrkräfte scheinen damit auch teilweise überfordert zu sein oder wissen sich nicht zu helfen. Die sollten zusätzlich dahingehend auch noch gecoacht werden.

P.S.: Ich studiere auf Lehramt, bin auch quasi schon fertig und mache grad meinen Abschluss. Momentan beschäftige ich mich auch aufgrund einer Prüfung mit der UN-Behindertenkonvention.
Also wie gesagt, das ist schon alles ne sehr gute Sache, aber bedarf wohl noch etwas mehr Zeit, um die ganzen Vorteile da rauszuziehen.


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28.04.2014 um 14:27
@MissFortune
MissFortune schrieb:Ok, also du verallgemeinerst nicht, versteh ich das richtig? ;)
Nein, das tu ich nicht, das hast du richtig erkannt. Man muss sich halt immer die einzelne Situation vor Augen halten und warum ein Behinderter in einem Heim "landet".
Leider Gottes kenne ich nur allzuviele Fälle, wo es wirklich eine Abschiebung ist.

Dass sich jemand Gedanken macht, was geschehen soll, wenn die Eltern nicht mehr in der Lage sind, einen Behinderten zu versorgen, das muss sogar so sein. Sich rechtzeitig um Möglichkeiten umsehen, vorsorgen, eventuell einen Platz reservieren lassen - das sind alles Dinge, die man befürworten muss.


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28.04.2014 um 14:39
@MissFortune
MissFortune schrieb:Wie denkt ihr denn über die Mutter im Artikel? Ich tu mir da ein wenig schwer, ich kann sie verstehen, aber auf der anderen Seite will auch sie wohl zu viel und erwartet unter Umständen zuviel von ihrem Kind...
Eine Mutter weiß allgemein am Besten, was man einem Kind zutrauen kann und was nicht.
Denn nur eine Mutter beschäftigt sich wie kein anderer mit einem Kind, insbesondere einem behinderten Kind.
Leider trauen oft Mütter oder auch Eltern insgesamt den behinderten Kindern viel zu wenig zu, so dass diese Kinder nicht die notwendigen Unterstützungsmassnahmen und Förderungen bekommen.
Das ist die eine Seite.

Die zweite Seite - diejenige, die mir am meisten Kopfzerbrechen macht - ist die, dass die Sonderschulen abgeschafft werden sollen. Hier sind die Behindertenverbände massiv dahinter.
Diese Verbände bestehen aber aus Behinderten, welche sich offenbar gar nicht vorstellen können, dass es eben so Schwerstbehinderte gibt, wo die Regel- oder auch Integrationsschule absolut keinen Sinn macht. In nicht allzu ferner Zukunft wird den Eltern wohl nichts anderes übrig bleiben, als eben diese Kinder vom Schulunterricht befreien zu lassen.

Ebenso wie die Behindertenverbände die Abschaffung von Pflegeheimen fordern.

P.S.: Wer sich jetzt daran stößt, dass hier das Wort "Behinderte" nicht politisch korrekt ist, dem sei die Rede vom Theresia Degener ans Herz gelegt...

Youtube: Disability und Mad Pride Berlin - Theresia Degener


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29.04.2014 um 09:10
@Casa_blanca
Casa_blanca schrieb:Die zweite Seite - diejenige, die mir am meisten Kopfzerbrechen macht - ist die, dass die Sonderschulen abgeschafft werden sollen. Hier sind die Behindertenverbände massiv dahinter.
Diese Verbände bestehen aber aus Behinderten, welche sich offenbar gar nicht vorstellen können, dass es eben so Schwerstbehinderte gibt, wo die Regel- oder auch Integrationsschule absolut keinen Sinn macht. In nicht allzu ferner Zukunft wird den Eltern wohl nichts anderes übrig bleiben, als eben diese Kinder vom Schulunterricht befreien zu lassen.
Mooooment, die Behindertenverbände wollen die Sonderschulen abschaffen? Davon hab ich noch nichts mitbekommen... Oh je, hoffentlich geht das nicht durch, denn wie du schon sagst, gibt es Behinderte, die auf gerade auf diese Schulen angewiesen sind!
Casa_blanca schrieb: Wer sich jetzt daran stößt, dass hier das Wort "Behinderte" nicht politisch korrekt ist, dem sei die Rede vom Theresia Degener ans Herz gelegt...
Super, nichts hinzuzufügen ;)

@Bonnie
Oh sehr cool, ich hab Pädagogik studiert, bin letztes Jahr fertig geworden :) Kannst du dir vorstellen, an einer Inklusionsorientierten Schule zu arbeiten?


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Geschwister behinderter Kinder

29.04.2014 um 18:02
MissFortune schrieb:Kannst du dir vorstellen, an einer Inklusionsorientierten Schule zu arbeiten?
Selbstverständlich, ich finds klasse und ich glaub, selbst wenn mans nicht klasse findet, muss man sich damit auseinandersetzen. Ist ja schließlich bundesweit so geregelt und wird immer mehr ausgeweitet.


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29.04.2014 um 19:03
Wenn es möglich wäre, gesunde Menschen für 1 Woche behindert (egal ob geistig oder körperlich) leben zu lassen, dann wären die Reaktionen ganz ganz anders.

Leider kann man es nie zu 100% nachfühlen, wenn in der eigenen Familie kein Behinderter ist.

Aber solche Familien wie deine @MissFortune respektiere ich hochachtungsvoll !


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Geschwister behinderter Kinder

08.07.2014 um 12:38
Am Sonntag waren wir mal wieder meinen Bruder besuchen. Auf Grund von Umbauarbeiten musste er in eine andere Gruppe umziehen. Wir haben uns schon die größten Sorgen gemacht, wie er die Umstellung verkraftet, doch er hat sich ganz gut eingelebt. Er ist nun in einer reinen Männergruppe, das Durchschnittsalter liegt bei ca. 55 Jahren, mein Bruder ist also mit Abstand der Jüngste ;)

Als wir angekommen sind, hat er mich sofort an der Hand genommen und in sein neues Zimmer geführt. Meine Hand wollte er nicht loslassen. Als ich dann zu ihm meinte, wir gehen jetzt spazieren und aufgestanden bin, hat er mich ganz fest umarmt. So weit ich mich erinnern kann, haben wir zuletzt mit 5 Jahren so gekuschelt :) Das war für mich ein wirklich schöner Moment, denn so kenne ich ihn nicht.

Ich hatte wirklich das Gefühl, dass er froh ist, bekannte Gesichter zu sehen in dieser neuen Umgebung.

An diesem Tag gab es noch ein Sommerfest, dass von Bewohnern und Betreuern ausgerichtet wurde. Ich fand es sehr schön zu sehen, wie viele Menschen kamen und sich alles angeschaut haben. Und vor allen Dingen wie offen sie den Bewohnern entgegenkamen. Gerade die Kinder waren sehr neugierig und hatten so gar keine Berührungsängste :) Alles in allem ein sehr schöner Tag! :D


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08.07.2014 um 18:17
Meine Patin hat ein mongoloides Kind, das mittlerweile 55 Jahre ist. Ich bewundere diese Mutter, so lange für ein Kind da zu sein ohne wenn u. aber. 7- 8 Std täglich hat sie Hilfe von einer Einrichtung, wo die Tochter abgeholt u. heimgebracht wird.
Die jüngere Schwester schenkt ihr wenig Beachtung, ich rede mit der Behinderten einfach normal da sie ein ganz schwerer Fall ist, der sich gar nicht sprachlich artikulieren kann u. niemand eigentlich weiß was sie aufnimmt u. versteht. Enge Familienmitglieder können an den verschiedenen Tönen, die sie ausstößt, erkennen ob sie gut drauf ist, hungrig ist oder ein Schmerz plagt.
Sie kann nicht sagen Zahnweh oder der Schuh drückt, gar nichts.
Wenn es die Mutter nicht mehr bewältigen kann, ist ein Heimplatz abgesprochen für sie.

Viele sagen, sie hat doch nichts vom Leben, besser sterben.
Ich denke, man kann nicht urteilen, heute Gesunde können morgen durch Krankheit oder Unfall behindert sein.


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09.07.2014 um 13:07
Wir waren vor Jahren mal mit häufig mit einer Familie unterwegs, dessen Kind geistig zurückgeblieben und eine mittlere körperliche Behinderung gehabt hatte. Mental war er geschätzt höchstens 4 und saß in der Regel nur im Rollstuhl. Ab dem Nabel aufwärts konnte er alles bewegen, aber wegen seiner geistigen Einschränkungen hat es eben nichts gebracht.

Er hatte zwei ältere Schwester, die ihn wohl nicht sonderlich mochten. Viel habe ich damals nicht mitbekommen (ich war rund 12) aber es war offensichtlich, dass sie von ihm genervt waren. Es war eine Multikultifamilie und die Mutter hat sich nur um den Jungen gekümmert. Der Vater war ständig auswärts, weil er wohl ein bekannter Koch aus der Gegen gewesen ist. Und wenn er da war, dann war auch nur bei seinem behinderten Sohn.

Ich denke jemand dessen Bruder oder Schwester behindert ist, wird viel mit sich zu kämpfen haben. Einerseits mit dem Gewissen, ob es moralisch okay ist einen Groll gegen sein behinderten Geschwisterchen zu hegen und generell mit der wenigen Aufmerksamkeit, weil man wohl oft zu kurz kommen kann.


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Geschwister behinderter Kinder

09.07.2014 um 16:36
Also ich arbeite in einer Einrichtung für Menschen mit körperlicher und geistiger beeinträchtigtigung und habe da auch schon viel mitbekommen aus dem familiären Umfeld.
Ich habe eine Bewohnerin die wird jedes we abgeholt und fährt dann mit ihrem papa Motorrad oder geht mit den Eltern in die Sauna etc. Und das obwohl sie körperlich schwerst mehrfach beeinträchtigt ist und geistig auch.
Dann habe ich eine Bewohnerin deren Mutter ist mit ihrer Schwester abgehauen in die USA weil sie nicht zurechtkam mit ihrem Kind.
Man sieht so viel schlimme Dinge aber Gott sei Dank auch schöne :)
Man merkt halt leider das die Bewohner darunter sehr leiden.
Oben genannte Bewohnerin sieht ihren papa nur zwei mal im Jahr und vermisst ihn sehr und leidet unter Depressionen und Verlustängste wegen ihrer Mutter.
Schlimm sowas aber man kann sich ja nicht in die Lage der Angehörigen versetzen.
Aber einfach abzuhauen ohne Adresse etc. Zu hinterlassen find ich schon extrem heftig und tut mir leid asozial -_-


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Geschwister behinderter Kinder

09.07.2014 um 16:51
@Hovikiara
Sie pflegt zuhause? Finde ich schön, wenn das möglich ist. Wie alt ist denn die Schwester? So wie von dir beschrieben hört sich das nach einem Teenager an... Jeder macht ein Phase durch, in der man seine Geschwister nicht ausstehen kann, aber das sollte im Normalfall auch wieder vergehen, vor allen Dingen, wenn man weiß, dass die eigene Schwester nicht versteht, warum man eine Abneigung gegen sie hat. Und ich denke da wie du, jeder hat ein Recht auf Leben :)

@Pika
Ich hatte auch meine Phasen, in denen ich wütend auf meinen Bruder war, aber dann kam ganz schnell die erkenntnis, dass mir das nichts bringt. Warum sollte ich auf ihn wütend sein, er kann am wenigsten für die Situation. Gerade in einer Familie mit einem behinderten Kind liegt es an den Eltern, die Balance zu finden. Meine haben das sehr gut hinbekommen, aber wenn das aus welchen Gründen auch immer nicht funktioniert, dann leiden alle darunter.

@Dr.AllmyCoR3
Oh je, das tut mir sehr leid für sie :( Aber man muss die Entscheidung der Mutter auch irgendwo akzeptieren, auch wenn man sie nicht versteht. Es gibt einfach Menschen, die kommen damit nicht klar. Es ist furchtbar, klar, aber vielleicht ist es besser so? Seeehr schwierig, das objektiv zu betrachten... -.- Wie lange arbeitest du schon in der Einrichtung?


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Geschwister behinderter Kinder

09.07.2014 um 16:55
Noch nicht sehr lange erst 4 Monate hab davor in meiner ausbildung bereits in einer anderen Einrichtung gearbeitet und halt im Krankenhaus wo ich auch einige beeinträchtigte kennengelernt habe.
Ist alles auf einem Gelände ^^
Also ich muss sagen die Reaktionen der Menschen ihn meiner Stadt ist eig ja wie soll ich sagen ok.
Die Einrichtung gibt es bereits sehr lange hier und somit auch die beeinträchtigten.
Viele leben bereits seid 30-50 Jahren hier.
Gibt halt immer mal super coole kidzZ die dumme Sprüche machen etc aber ansonsten ist das hier wohl eine gewohnheitssache.


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09.07.2014 um 18:32
Smettaling, zu deiner Frage:
Die Behinderte ist 56, die Schwester genau 5 Jahre jünger, kein Teenie.
Da sie im gleichen Haus wie damals die Omafamilie wohnen, wurde die jüngere nie vernachlässigt, im Gegenteil.
Wir saßen mal draußen, kam die Schwester vorbei, hat alle begrüßt, nur die behinderte Schwester wurde keines Blickes gewürdigt. Ich habe zu ihr keinen besonderen Kontakt, da sie egoistisch rüberkommt u. ein Lebemensch ist, da habe ich einfach keine Chemie die stimmig für mich ist.
Wenn man die liebe Art der Mutter kennt, mag man gar nicht glauben, daß sie verwandt sind. Als der Vater starb, habe ich sie getroffen u. nachgefragt, kam die Antwort: Übermorgen ist noch Urnenbeisetzung u. dann ist es erledigt, er war auch ein ganz netter Mann muß man sagen.
Als seine behinderte Tochter klein war, gab es noch keine Einrichtungen wie heute, jedenfalls nicht so viele. Er hat sich da engagiert u. mit Rat u. Tat mitgeholfen, daß so eine Behindertenwerkstätte zu Stande kam, ohne Entgelt in seiner freien Zeit, er war Zimmermann.


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Geschwister behinderter Kinder

09.07.2014 um 18:59
@MissFortune
Hab mir mal den ersten Beitrag durchgelesen.
Ich habe zwar keine behinderten Geschwister, aber kann dich dennoch verstehen. Du musst "uns" aber auch verstehen. Ich weiß nicht, wie dein Bruder aussieht, dass seine Krankheit auffällt. Anscheinend fällt es bei ihm aber auf.
Du musst wissen, Außenstehende schlendern durch die Gegend und sehen "normal aussehende" Menschen. Dann sehen sie deinen Bruder, der offenbar anders aussieht. Es ist normal, dass man hinschaut. Ist so, als würdest du jeden Tag die selbe Straße entlanglaufen und eines Tages eine Baustelle aufgebaut wird. Die Baustelle ist für dich ein ungewohnter Blick und du schaust mal kurz hin.

So ergeht es den anderen mit deinem Bruder. Sie sehen jeden Tag Menschen und irgendwann dann eben deinen Bruder. Sein Aussehen ist wohl ungewohnt für sie und da schauen sie hin.

Aber es kommt darauf an, wie lange sie schauen. Ein kurzer Blick ist okay. Aber längere Blicke bzw. Anstarren, Nachschauen und tuscheln ist scheiße.
Mach dir nichts draus. Das sind Idioten.


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06.09.2014 um 15:11
Ja es ist net einfach ein behinderten Geschwisterteil zu haben.Bei mir ist es mein jüngerer Bruder.Er hat eine schwere geistige Behinderung u. hat Schizophrenie.Das mit der Behinderung war Ärztepfusch.Weil mein Bruder hatte 3x die Nabelschnur um den Hals gehabt,der Arzt hat zwar den die Nabelschnur abgeschnitten aber hat keine Wiederbeatmungs versuche gemacht,weil mein Bruder war richtig blau u. hat dem entsprechend nicht geatmet.Anstatt die Wiederbeatmungs versuche zumachen,hatte dieser Arzt mein Bruder für tod erklärt u. praktisch ihn einfach abgelegt.Bis nach ungefähr 1 min hat mein Bruder angefangen zu schreien u.der Minute hat das Hirn kein Sauerstoff gekriegt.Das mit der Schizophrenie wurde erst vor 3-4 Jahren festgestellt nachdem mein Bruder sich die Arme gerizzt hat u. als er sich in einer Pyschatrie den Arm angesteckt hat u. meinte er hat stimmen gehört die ihm das gesagt hätten. Und jetzt glaubt er besessen zu sein von einem Dämon namens Pazuzu.Ich versuch ihm dann zu sagen dass es sowas wie Satan,Dämonen u.ä. nicht gibt.Und jetzt muss er wieder in die Pyschatrie nachdem er sich auf der Arbeit in so einer Reha-Werkstatt wieder gerizzt hat u. Alkohol trinkt.Was für ihn auch tödlich enden kann wenn er Alk trinkt wegen den Medikamenten. Ich hoffe mal das er nach Marburg in die Pyschatrie kommt.Weil dann könnt ich ihn öfter Besuchen.


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