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Homeoffice und die Machbarkeit

39 Beiträge, Schlüsselwörter: Familie, Arbeiten, Arbeitszeit, Balance, Life, Work, Homeoffice

Homeoffice und die Machbarkeit

25.03.2020 um 14:42
Durch die aktuellen Beschränkungen arbeiten bei uns im Moment mehr Menschen von zu Hause als zuvor.
In der Firma wo ich beschäftigt bin ist ein Teil der administrativen Mitarbeiter nun im Homeoffice.
Ich möchte mit euch gerne über die dauerhafte Machbarkeit und die Auswirkungen diskutieren.
Vorteile sehe ich in weniger CO2 Ausstoß durch weniger Pendler , auf Dauer in Kosteneinsparungen der Unternehmen durch weniger benötigten
Raum für Büros und familienfreundlichere Arbeitszeiten wenn man sich die Arbeitszeit in einem gewissen Rahmen selber einteilen kann.
Durch Gespräche und Mails von Bekannten und Freunden stelle ich fest das es machbar ist und besser funktioniert als viele Arbeitgeber denken.
Wäre es nach der Aufhebung der Beschränkungen durch den Coronavirus nicht zu Überlegen das Model des Homeoffice auszubauen und dadurch
die Umwelt durch Autoverkehr zu entlasten , Firmen ein familienfreundliches Image zu geben und flexiblere Arbeitszeiten einzuführen?
Was für Erfahrungen habt ihr , gerade durch die momentane Situation , im Bereich dieses Models ?
Sind die Bandbreite des Internets ein Problem und wo seht ihr die Vor- und Nachteile ?
Könnten Arbeitgeber , die es bisher abgelehnt haben, durch die derzeitige Situation ihre Einstellung ändern und was wäre für diejenigen ,deren
Beruf es zulässt von zu Hause zu arbeiten , Ideen oder Wünsche um so ein Model in Zukunft in den Arbeitsmarkt zu integrieren?


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Homeoffice und die Machbarkeit

25.03.2020 um 14:45
Kannst du in vielen Jobs machen. Musst du letzten Endes mit deinem Chef besprochen, kommt natürlich auch immer auf den Beruf an.
Gibt aber auch leider nach wie vor viele Unternehmen, die das als Nichtstun und deswegen Teufelszeug ansehen. ;)

Erträglicher wäre es für die Umwelt, klar. Man kann aber auch mal mit dem Rad oder Öffis fahren.


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Homeoffice und die Machbarkeit

25.03.2020 um 14:51
Skogsdotter schrieb:Gibt aber auch leider nach wie vor viele Unternehmen, die das als Nichtstun und deswegen Teufelszeug ansehen. ;)
Ich denke , oder besser Hoffe , mal das gerade diese Firmen nun vielleicht Erfahrung sammeln und sehen das es machbar ist.
Klar das die Arbeitnehmer ihre Aufgaben erledigen müssen , aber ich denke auch in vielen Bereichen ist das klassische
Nine to Five denken überholt


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Homeoffice und die Machbarkeit

25.03.2020 um 14:52
@itfc
itfc schrieb:aber ich denke auch in vielen Bereichen ist das klassische
Nine to Five denken überholt
Gleitzeit gibt's doch schon eine ganze Weile, geht nur eben nicht überall.
Ich würde mich nicht drauf verlassen, dass Unternehmen sich ändern. Da hilft nur ein Gespräch mit dem Chef, wie schon gesagt.


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Homeoffice und die Machbarkeit

25.03.2020 um 14:59
Skogsdotter schrieb:. Da hilft nur ein Gespräch mit dem Chef
Die Vorteile müssen ihn überzeugen. Deshalb frage ich ja gerade nach persönlichen Erfahrungen und was für Vorteile es für beide Seiten hat


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Homeoffice und die Machbarkeit

25.03.2020 um 15:03
@itfc
In meinem Job gibt's kein Homeoffice, aber ich kann dir vom Lernen erzählen bei einem Fernstudium:
Grundsätzlich ist es nett, nicht immer aus dem Haus zu müssen, aber man wird auch viel mehr abgelenkt Zuhause. Da schmeißt man mal eben eine Waschmaschine an, die man dann ja auch wieder ausräumt und so leider weniger lernt, da sieht der Boden plötzlich dreckig aus und man holt "kurz" den Staubsauger... Man braucht Disziplin. Viel. Und man hat immer das Gefühl, dass man noch mehr machen könnte bzw. müsste.
Angenehm sind da Tage in der Bibliothek, da habe ich dann wirklich frei, wenn ich nach Hause komme und bin auch nicht mehr verführt, mir mehr ins Hirn zu stopfen, als geht.
Also bei HO sollte man auch ein Büro haben, wo man wirklich nur drin arbeitet, sonst kann man nicht richtig abschalten. Geht mir zumindest so ;)


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Homeoffice und die Machbarkeit

25.03.2020 um 15:51
itfc schrieb:Was für Erfahrungen habt ihr , gerade durch die momentane Situation , im Bereich dieses Models ?
Sind die Bandbreite des Internets ein Problem und wo seht ihr die Vor- und Nachteile ?
Könnten Arbeitgeber , die es bisher abgelehnt haben, durch die derzeitige Situation ihre Einstellung ändern und was wäre für diejenigen ,deren
Beruf es zulässt von zu Hause zu arbeiten , Ideen oder Wünsche um so ein Model in Zukunft in den Arbeitsmarkt zu integrieren?
Ich bin seit etlichen Jahren im "Home Office", aber ich bin auch selbstständig und es gewöhnt, mich zu disziplinieren. Was ich im Moment von Freunden und Bekannten, die jetzt erst ins Home Office zwangsweise gewechselt sind, ist, dass es überraschend gut läuft.
Ich sehe das ähnlich wie du: für viele fällt die Pendelei weg, die Umwelt wird entlastet und Unternehmen können einsparen.
Aber, was ich auch höre, es ist nicht für jeden etwas. Manche brauchen den direkten Austausch mit ihren Kollegen, ihnen fehlt der Plausch an der Kaffeemaschine usw.
Ich kann gut darauf verzichten. Mir fehlt das ganz sicher nicht. Ich schaffe zuhause mehr, als ich jemals irgendwo anders geschafft habe, einfach, weil ich mich besser konzentrieren kann und meine Zeit gut einteilen.
Skogsdotter schrieb:Grundsätzlich ist es nett, nicht immer aus dem Haus zu müssen, aber man wird auch viel mehr abgelenkt Zuhause. Da schmeißt man mal eben eine Waschmaschine an, die man dann ja auch wieder ausräumt und so leider weniger lernt, da sieht der Boden plötzlich dreckig aus und man holt "kurz" den Staubsauger...
Das mache ich zwischendurch auch mal. Also Staubsaugen eher nicht, aber Wäsche waschen. :) Und ich schaffe trotzdem meine Arbeit. Das ist ja das Schöne - ich kann sie mir gut und relativ frei einteilen.

Wenn es irgendwie geht, bin ich sehr dafür, mehr Menschen Home Office zu ermöglichen.


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Homeoffice und die Machbarkeit

25.03.2020 um 16:05
itfc schrieb:Durch Gespräche und Mails von Bekannten und Freunden stelle ich fest das es machbar ist und besser funktioniert als viele Arbeitgeber denken.
Aus Arbeitgebersicht sind da schon einige Hürden.

Der Arbeitgeber muss den Arbeitsplatz einrichten und die Einhaltung arbeitschutzrechtlicher Bestimmungen überwachen. in einer Wohnung, zu der er keinen Zutritt hat.
Die Kontrolle, dass datenschutzrechtliche Vorschriften eingehalten werden, ist wesentlich schwieriger bis unmöglich. Wer weiß schon, wer dem Arbeitnehmer im Homeoffice über die Schultern sieht.

Und man muss Vertrauen haben, dass der Mitarbeiter in der Lage ist, sich hinreichend selbst zu disziplinieren. Das gelingt manchen - aber vielen gar nicht. Vor allem, da zuhause mögliche Ablenkungen viel größer sind und die Hemmschwelle, was ganz anderes zu machen, viel geringer ist.
Man muss sich nur mal im Netz ansehen, was die Leute im Homeoffice so alles machen und dies stolz verkünden. Klar kann man auch in der Firma viele andere Dinge tun - aber da gibt es Kontrollmöglichkeiten und wesentlich weniger "Verlockungen".

Meiner Meinung nach funktioniert Homeoffice bei leistungsorientierten Tätigkeiten. Also wenn messbare Arbeitsergebnisse die Arbeit ausmachen.
Oder wenn man einzelne Mitarbeiter so einschätzt, dass sie weitgehend ehrlich arbeiten. Klar darf man auch zwischendurch mal Wäsche machen oder sonst was privates, solange das in einem einigermaßen vernünftigen Rahmen bleibt und die Arbeit im Grunde so erledigt wird, als wäre man im Büro.


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Homeoffice und die Machbarkeit

25.03.2020 um 16:09
Ich gehöre zu dem elitären stamm unseres instutes, für die home office nicht in frage kommt. Ich kann daher die andere seite zumindest für meinen beruf mal ein wenig erläutern. Ich bin technische angestellte an einem wissenschaftlichen institut. Der großteil der wissenschaftler sind ins home office geschickt worden, die techniker nicht, da keine möglichkeit besteht. Das home office stellt da wohl weniger probleme für den großteil dar, die arbeiten im labor, die diejenigen allerdings selbst erledigt hätten, landet nun komplett bei uns armen knuffigen technikern. Wäre da nicht ein massives ungleichgewicht, bestünde da auch kein problem.... aber, nur meine abteilung betreffend, 9 wissenschaftler, die teile ihrer arbeit jetzt auf 2 techniker verteilen, da kann man sich vorstellen, dass das auf dauer einfach nicht funktionieren kann.

Aber es gibt auch positve aspekte: Ich hatte noch nie so viel ruhe und entspannung bei dem ansturm an arbeit. Ich werde aufgrund vermindertem kontakt zu kollegen einfach deutlich weniger abgelenkt, kann meine zeit auch hier mehr oder weniger frei einteilen und arbeite insgesamt.... deutlich produktiver und auch effektiver. Trotzdem sammel ich natürlich gerade überstunden, weil das alles kaum schaffbar ist. Aber wenigstens bleibt das lächeln auf den lippen, denn die musik in den ohren ist verdammt gut und eine wunderbare stressbewältigung :D

Im endeffekt kann ich sagen: wenn hier und da mal ein wissenschaftler oder 2 für ne woche ins home office geht und die herrschaften sich abwechseln, dann wäre das eine für alle parteien recht entspannte geschichte und durchaus durchführbar. Glücklicherweise gibt es vom unternehmen sowieso schon die möglichkeit home office zu nutzen. Es wird sich daher wohl auch nach den aktuellen einschränkungen nicht viel bei uns ändern. Vlt nuzt es der ein oder andere dann häufiger.


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Homeoffice und die Machbarkeit

25.03.2020 um 19:23
Ich arbeite als Projektingenieur und bin zu Beginn dieser Woche ins Homeoffice gewechselt. Im Prinzip hat sich für mich bei der Büroarbeit (die 90% meiner Arbeit ausmacht) wenig geändert. Ich habe nur das Gefühl im Büro weitaus effektiver zu sein, da ich dort auch viel in das Gespräch mit Kollegen komme, wodurch einiges an interessanten Ideeen entsteht oder weitergesponnen wird. Außerdem empfinde ich die Arbeitsbedingungen im Büro als deutlich angenehmer. Ich kann mir daher nicht vorstellen langfristig zu Hause zu arbeiten.


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Homeoffice und die Machbarkeit

25.03.2020 um 19:25
kleinundgrün schrieb:Klar kann man auch in der Firma viele andere Dinge tun
Überflüssige Meetings? :-)


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Homeoffice und die Machbarkeit

25.03.2020 um 19:27
Für mich ist es nichts.... das Hauptproblem ist die fehlende Betreuung meiner Tochter.

Aber auch sonst finde ich es schön aus dem Haus zu gehen, was anderes zu sehen, die Stimmung der Kollegen wahrzunehmen, den Plaudereien zu lauschen, einen ergonomischen Arbeitsplatz zu haben der geputzt wird usw.

Auch die work-life-balance leidet. Kommt ein blöder Anruf rein, hab ich zu Hause miese Laune. Nach 30 Minuten Nachhauseweg wäre es verraucht.

Und das Gefühl nie Feierabend zu haben und der Arbeit nicht gerecht zu werden, schliesslich fehlt die persönliche Rückmeldung

Ich arbeite in der Stadt und lebe auf dem Land. Mit Home- Office fühle ich hier dann doch am a.d.W.


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Homeoffice und die Machbarkeit

25.03.2020 um 19:44
Danke für eure Rückmeldungen .
Ich lese aus euren Meinungen heraus das viele wert auf soziale Kontakte / Plausch / Rückmeldungen von Kollegen legen.
Ein anderer Aspekt ist für mich auch noch IT Sicherheit / Onlinesicherheit.
Ich nutze einen Firmenserver mit Zugang über Name/ Passwort online von zu Hause um Kundendaten einzugeben , Fortbildung und Touren zu planen.
Bin mir immer nicht Sicher ob diese Daten sicher übertragen werden .
kleinundgrün schrieb:Klar darf man auch zwischendurch mal Wäsche machen oder sonst was privates, solange das in einem einigermaßen vernünftigen Rahmen bleibt und die Arbeit im Grunde so erledigt wird, als wäre man im Büro.
Ich denke mir das im Büro halt ein fester Zeitrahmen für die Arbeit ist , zu Hause wäre es ja egal ob ich von 5 Uhr an oder auch bis 24 Uhr arbeite , solange meine Aufgabe erledigt wird.
Wenn man z.B um 8 Uhr einen Arbeitsauftrag bekommt und dafür z.B 8 Stunden braucht ist es doch egal ob ich 4 mal 2 Stunden oder von 20 bis 4 Uhr arbeite , solange es gemacht wird.
Ich sehe hier die Vorteile in der Flexibilität der Arbeitszeit


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Homeoffice und die Machbarkeit

25.03.2020 um 19:55
Ich sehe es auch positiv bzw. hat sich an meiner Lage/Situation nicht viel verändert.
Allerdings sehe ich das Positive nur in den Bereichen und bei den Berufen,
in/bei denen HomeOffice generell möglich oder umsetzbar ist.

Die derzeitige Situation ist leider für die meisten Firmen und Arbeitnehmer nicht so gut.
Krankschreibung und Urlaub kann man zwecks "Gelderhalt" nur bedingt umsetzen.

Meine Erfahrungen sind gemischter Natur, da ich zum einen im sozialen Bereich arbeite und infolgedessen weder arbeiten darf noch kann. Insofern ist es schon "blöd". Als junger Mensch ist mir die Situation allerdings nicht unbekannt und nicht schwer, zu Hause zu sein bzw. mich am Pc und mit anderen Technikkrams zu beschäftigen. Zum Glück habe ich noch Ausweichmöglichkeiten, die jetzt mehr denn je zum Einsatz kommen. Was vorher eher ein Hobby war und gelegentlich als Job diente, wird nun intensiver genutzt.

Kurzum:
Ich nutze es positiv und arbeite vermehrt im HomeOffice für den 3D, Audio- und Videobereich (C4D, Maya, Blender, Houdini, After Effects, Photoshop usw.). ZUdem gibt es hier und da auch Programmieraufträge.

Auch wenn es sich schlimm lesen mag, aber durch die "Krise" habe ich vermehrt Anfragen von diversen Medien zwecks Animation (Virus, 3D usw.) erhalten. Insofern kann ich dadurch auch überleben bzw. habe auch etwas davon, sodass es finanziell nicht ganz so schlimm ist.

Ferner muss ich allerdings gestehen, dass ich "nicht" in Kurzarbeit muss und weiterhin mein normales Geld erhalte. Ob dies allerdings in ein paar Wochen noch so sein wird, weiß auch ich nicht. Ich würde dann Urlaub nehmen und später krankschreiben lassen, bevor ich einen geminderten Lohn erhalte.

Allerdings ist es mit der 3D Sache, dem Videoschnitt und der Programmierung auf Freelancer-Basis auch nicht leicht, da die meisten Firmen oder privaten Kunden oft Firmen beauftragen oder beim Geld knausern wollen. Und bekannte Firmen verlangen richtig Geld für einen Spot oder eine Animation. Privatleute wollen oft viel für sehr wenig Geld. Daher ist es oft, wenn man das nicht gelernt/studiert (können diese Personen das wirklich besser?) hat schwer.

Aber, ich schlage mich durch wie die anderen auch. Tragisch finde ich es eher bei Menschen, die nur einen Job haben bzw. keine Möglichkeiten kennen.


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Homeoffice und die Machbarkeit

25.03.2020 um 20:45
@itfc

Natürlich bin ich für einen weiteren Ausbau von Homeoffice - in jeglichen Wirtschaftsbereichen, soweit umsetzbar.

Aber aktuell kann ich dazu nur sagen: Als Frau mit zwei Kleinkindern selbst mit anwesendem Partner nur schwer bis gar nicht umsetzbar, wenn das Homeoffice vom Familienalltag nicht räumlich abtrennbar ist. Ich hätte für eine Uniklausur lernen müssen (ein Glück werden die um ca. 2-3 Wochen verschoben) und muss mich zudem noch um schriftliche Bewerbungen etc. kümmern. Unregelmäßig arbeite ich bei der Post (In der Zustellung funktioniert Homeoffice vom Prinzip her schon nicht), an den möglichen Tagen dann Vollzeit. Das ging bisher und war mit den regulären Arbeitszeiten meines Mannes abgestimmt.

Fürs Lernen bleibt mir dank Corona nun kein Puffer mehr, da wir keine Kinderbetreuung haben. Es fehlen die Verwandtschaft oder Nachbarn und Freunde mit Kapazitäten... Mein Mann muss jetzt im Homeoffice Akten bearbeiten, Urteile schreiben - da hat seine Arbeit Vorrang.

Ich kann Familienleben und Beruf/Weiterbildung auch leider nicht so gut trennen/ausblenden, wie mein Mann.
Dies nur als persönlichen Erfahrungsbericht.


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Homeoffice und die Machbarkeit

25.03.2020 um 22:54
Meine Erfahrung ist recht positiv.
Die Konstellation ist 1 Kleinkind zu Hause. Meine Frau und ich im HO.
Wir können unsere Aufgaben zum Teil spät Abends oder eben morgens sehr früh machen. Ist die kleine Wach gehts in eine Art Schichtdienst in ca 2,5h Blöcken. So hat immer einer die volle Aufmerksamkeit fürs Kind bzw für die Arbeit. Das hat sich als sehr gut herausgestellt. Kollegen haben Verständnis und man legt Termine eben passend in die Arbeitszeiten.
Die Arbeitgeber machen glücklicher Weise mit.

Nun entwickelt sich eine wunderschöne Familienzeit. So heutzutage eigtl undenkbar, dass man als Arbeitnehmer so viel Zeit mit dem Kind verbringen kann :)

Schwierig für meine Frau, wie für @Crusi, Trennung von privat und Arbeit ohne die räumliche Trennung. Ich mach aus und fertig.


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Homeoffice und die Machbarkeit

26.03.2020 um 02:32
Crusi schrieb:Natürlich bin ich für einen weiteren Ausbau von Homeoffice - in jeglichen Wirtschaftsbereichen, soweit umsetzbar.
Genau hier liegt der Hase im Pfeffer: Von vielen Seiten, wie Politik, Gewerkschaften und auch Journalisten wird uns Home-Office als der große Rettungsanker dargestellt. Das sind Personengruppen, deren Arbeit zu 99% aus Büroarbeit besteht, die kennen keine andere Arbeit.
Vielen aus diesen Personengruppen täte es gut, mal aus dem Fenster zu schauen oder rauszugehen. Erkläre man mal einer Verkäuferin, einem Bäcker, einem Müllfahrer, einem Apotheker, einem Metzger, dem Heizungsnotdienst, der Feuerwehr, einem Arzt, einem LKW-Fahrer etc. etc. er solle Home-Office machen. Gerade solche Berufsgruppen, die die Versorgung am Laufen halten, haben nicht die geringste Chance, ihren Beruf von zu Hause aus zu leisten.


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Homeoffice und die Machbarkeit

26.03.2020 um 07:07
Vielleicht sollten wir auch mal den ehrlichen Finger auch in einer Wunde legen:
Wie sieht ihr die Produktivität im HomeOffice?
Ich empfinde sie bei Selbständigen gleichbleibend, bei Angestellten tendenziell sinkend.
Suppenhahn schrieb:Erkläre man mal einer Verkäuferin, einem Bäcker, einem Müllfahrer, einem Apotheker, einem Metzger, dem Heizungsnotdienst, der Feuerwehr, einem Arzt, einem LKW-Fahrer etc. etc. er solle Home-Office machen. Gerade solche Berufsgruppen, die die Versorgung am Laufen halten, haben nicht die geringste Chance, ihren Beruf von zu Hause aus zu leisten.
Man kann auch übertreiben, letztendlich heisst es HomeOffice :D und nicht:
HomeSale, HomeBackingStube, HomeGarbaggeDisposal, HomePharmacy, HomeButcher und und und.

Es geht darum dass man da wo es geht diese Möglichkeit anbietet, aber, das große ABER, ich glaube das geht nicht mit allen, auch wenn die Möglichkeit besteht, man muss es von der Person auch noch abhängig machen (siehe oben).


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Homeoffice und die Machbarkeit

26.03.2020 um 08:26
Zu dem Thema gibt es einen aktuellen Podcast von der Tagesschau.
Verändert Corona dauerhaft die Arbeitswelt?
Das Coronavirus verändert unsere Arbeitswelt: Millionen Menschen arbeiten derzeit von zu Hause aus - auch Bundeskanzlerin Merkel. Laut einer aktuellen Studie des Digitalverbands Bitkom ist jeder dritte Berufstätige erstmals von Homeoffice betroffen.

Was wäre, wenn dies dauerhaft so bleiben würde? In einem Gedankenexperiment spielen die beiden Korrespondenten Vera Wolfskämpf und Justus Kliss aus dem ARD Hauptstadtstudio in Berlin dieses Szenario durch
https://www.tagesschau.de/multimedia/podcasts/malangenommen-corona-homeoffice-101.html


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