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Nachdenken über sich selbst und das Leben - Wann wird es zum Problem?

52 Beiträge, Schlüsselwörter: Nachdenken

Nachdenken über sich selbst und das Leben - Wann wird es zum Problem?

12.02.2017 um 22:06
@uiuiu

Ist ne aufregende Zeit, bergrüße das und bejae das jeden Morgen und Abend ganz bewusst aufs Neue.

Sei Du selbst und hab freude daren.

Du bist genauso so gut und richtig wie Du eben bist, vertraue darin und zweifel nicht daran.

Vegangenheit und Zukunft entstehen immer nur im Jetzt, indem was Du grade tust, also steh zu Dir und lächel Dir im Spiegel zu und alles wird sich ganz automatisch gut fügen und wenn es schwierig wird, sehe das als Herausforderung um daran zu wachsen.

Nichts geschieht zufällig oder ohne Grund.

Versuche Dein Selbst und den Sinn hinter Allem zu sehen, das macht zufrieden und handlungsfähig, übernimm für alles was Dir passiert die Verantwortung und folge dem was sich für Dich richtig anfühlt....
Seit dem ich diese wenigen Grundsätze beherzige, ergibt alles viel mehr Sinn und Dein Leben wird harmonischer verlaufen.
Wir sind ja schließlich nicht umsonst hier ;)

Alles Gute Dir!


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Nachdenken über sich selbst und das Leben - Wann wird es zum Problem?

24.02.2017 um 05:59
Seit gestern sitze ich auch fast gekickt aus dem Alltag hier und überlege ob ich wirklich alles richtig mache in meinem Leben.
Ein kleiner junge (vllt 7) ist weinend an meinem Auto vorbei, aus dem ich gerade ausstieg.
Dem jungen ist schreckliches geschehen und er hat so verzweifelt geweint. Das schlimmste daran war, dass es aus Eimern geschüttet hat und vllt 6 Grad waren. Und er stand da in einer dünnen Jogginghose und seine Mütze war pitschnass weil sie sie in eine Pfütze geschmissen hatten. Überall Schuhabdrücke auf ihm.
Nachdem ich ihm geholfen hatte (ich kann nicht ins Detail gehen, irgendwie war das so eine private Situation, das ich das schützen möchte - für mich).... saß ich nur weinend da.
Bis jetzt... geschlafen hab ich vllt ne Stunde? 

Ich zweifel gerade an allem... hab ich den richtigen Job gewählt? Soll ich nochmal anfangen n neuen Weg einzuschlagen? Oder mach ich das jetzt einfach ehrenamtlich nachmittags? 
Ich bin SO kurz davor 500 Schulbrote zu schmieren und mich vor die Schule damit zu stellen und kostenlos zu verteilen. Und nebenbei will ich Anlaufstelle für verzweifelte Kinder sein die ihr Leid klagen dürfen. Ich glaub viele brauchen einfach jemanden der mal zuhört.

Ich zweifel so extrem an der Menschheit :( 
Hören die scheiß Eltern ihren Kindern eigentlich zu? 
Ist es ihnen egal wenn sie frieren?..hunger haben?... blaue Flecke von Prügelattaken haben? 
Wenn ich bedenke wie oft ich hier schon fremden Kindern geholfen habe, mit meinen geringen Mitteln .... warum zieht hier in meinem Umkreis keiner mit? Warum noch dumme Sprüche wie "du kannst nicht der ganzen Welt helfen" ? 
Sie zerren an ihnen, jeder hats eilig ... (die hälfte davon is arbeitslos...was wartet da zu Hause SO dringend, dass man sein Kind so vernachlässigt?), sie schreien sie an und wenn das Kind hilfe brauch ist keiner da. 

:( 

Ablenken geht auch nicht... wegschauen konnt ich noch nie und werd ich nie können.
Der Gedanke JETZT was zu tun, mehr als das was ohnehin schon immer tat, bohrt sich in meinen Schädel. 

Ja... und irgendwie brauche ich jetzt ein Konzept.
Vllt arbeitet hier einer im Kinderhilfswerk oder SOS Kinderdorf und kann mir einiges dazu sagen.


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Nachdenken über sich selbst und das Leben - Wann wird es zum Problem?

24.02.2017 um 06:36
Oh man da kann ich so mitfühlen?? @uiuiu
Sag mal wie sieht es Frauentechnisch bei dir aus??


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Nachdenken über sich selbst und das Leben - Wann wird es zum Problem?

24.02.2017 um 06:37
@Stonechen
Ich finde es viel zu kurz gedacht wenn man meint keiner würde sich (außer dir) für solche Kinder und deren leid interessieren. Man mag es kaum glauben aber auch Lehrer und Erzieher interessieren sich dafür. Und wenn man nicht direkt dabei ist sieht man oft gar nicht wie sehr sich allein auf dieser Seite um solche Kinder gesorgt und für diese eingesetzt wird. Leider ist es aber nicht so einfach diesen zu helfen. Auch von den Eltern kann man nicht immer behaupten das leid ihrer Kinder wäre Ihnen egal. Für die meisten Eltern, ob "gut" oder "schlecht", ist das Kind das wichtigste überhaupt. Sie sind eben teilweise völlig überfordert und bekommen es nicht hin. 

Solchen Kindern zu helfen ist eben nicht leicht. Aber ich finde man darf nicht denken dass man selbst der einzige ist der sich um sie sorgt.


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Nachdenken über sich selbst und das Leben - Wann wird es zum Problem?

24.02.2017 um 06:59
@Subway

Zitiere mir die Stelle wo ich pauschal irgendwas gesagt hätte.
Und ich betonte aus MEINEM Umfeld...also darf ich hier sehr wohl feststellen das hier keiner mitzieht.

Himmel da schüttet man sein Herz aus und neunmal kluge User stellen fest (zum x mionsten Mal) das pauschalisieren voll blöd ist. 

Allmy wird immer mehr zum kotzen !!


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Nachdenken über sich selbst und das Leben - Wann wird es zum Problem?

24.02.2017 um 13:16
Zitat von SubwaySubway schrieb:Solchen Kindern zu helfen ist eben nicht leicht. Aber ich finde man darf nicht denken dass man selbst der einzige ist der sich um sie sorgt.
Um die Verantwortung weiter zu schieben? Macht'n gutes Gefühl, wenn man sich selbst sagen kann: "och, da wird im Umfeld schon jemand sein, der das mitbekommt / dem Kind hilft", weil man's selbst gerade nicht kann / will / keine Lust darauf hat. Die Konsequenzen daraus, kann man beinahe jeden Tag in der Zeitung lesen.

Wenn am Ende jeder so denkt, wie du es gerne möchtest, dann wird KEINEM Kind mehr geholfen.


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Nachdenken über sich selbst und das Leben - Wann wird es zum Problem?

24.02.2017 um 13:41
Zitat von uiuiuuiuiu schrieb am 25.01.2017:Ist es meine gestörte Wahrnehmung, die mich denken lässt, es wäre normal, in den Pausen zu lesen statt mich wie die anderen zu vergnügen?
Ist es meine gestörte Wahrnehmung, die mir in meinen jungen Jahren schon so einen riesigen Wissensdurst zutreibt?
Ist es meine gestörte Wahrnehmung, die mich das Fernsehen verabscheuen lässt, und eure schicken Fotos auf Facebook und Instagram?
Und dazu frage ich mich, sind diese Fragen denn überhaupt berechtigt? ist es normal darüber nachzudenken, und wann meint ihr, ist der Zeitpunkt gekommen, an dem man sich eingestehen sollte, dass das viele Denken über sich und sein Leben zum Problem wird?
Zu den ersten drei Fragen, kann ich dir nur sagen, das du nichts weiter als ein klassischer Einzelgaenger zu sein scheinst. Daran ist im Grunde absolut nichts verwerflich, es sei denn, du stoerst dich daran. Von "gestoerter Wahrnehmung" zu sprechen, ist in meinen Augen viel zu uebertrieben. Und das du Massenverbloedungsmedien wie das Fernsehen und Facebook ablehnst, ist fuer einen Jungen deines Alter geradezu vorbildlich.

Keine Frage ist unberechtigt. Du bist ein Mensch, du stellst eben Fragen und denkst ueber die Existenz nach. Das das in dieser Gesellschaft ungewoehnlich zu sein scheint, verraet so Einiges ueber ihre Armseligkeit.

Ich glaube, du bist einfach nur etwas intelligenter als ein Grossteil deines Umfelds. Ich wuerde mir keine Sorgen darueber machen. Sei froh das du all die Illusion durchschauen kannst, und suche nach dem, was fuer dich WIRKLICH zaehlt. Lass dir nicht vorschreiben was "normal' ist. Es ist gut, das du bist wie du bist. 


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Nachdenken über sich selbst und das Leben - Wann wird es zum Problem?

24.02.2017 um 14:13
@Subway

Haarspalterei und Spitzfindigkeiten helfen Kindern dann doch mehr, besonders wenn sie in einem Forum gepostet werden. Pauschalisierungen sind notwendig um Standpunkte klarer zu definieren. Kindern wird zu wenig geholfen, da kann man Dankbar für jeden sein wie @Stonechen die über den Tellerrand hinaus sieht. Die mit offenen Augen durchs Leben geht und überhaupt was sieht.

Einem Kind ist es egal, ob die Eltern überfordert sind oder nicht, es möchte einfach die Grundbedürfnisse beteiligen können, trockene warme Kleidung ist da das mindeste. 


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Nachdenken über sich selbst und das Leben - Wann wird es zum Problem?

24.02.2017 um 15:10
@Kältezeit
Leider geht es vielen Kindern aufgrund ihres familiären Umfelds nicht so gut wie sie es verdient hätten. Trotzdem reicht das ja nicht zwingend aus dass sie vom Jugendamt der Familie entwendet werden müssten. Leider hat der Bereich, in dem man Einfluss auf das Privatleben solcher Kinder nehmen kann, eben seine Grenzen. 


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Nachdenken über sich selbst und das Leben - Wann wird es zum Problem?

24.02.2017 um 15:11
@capspauldin

Danke, das war jetzt Balsam für meine Seele 
Ich musste da heute morgen einfach mal meine Wut runterschreiben nach all den Beobachtungen in meiner Wohngegend. Irgendwie brachte dieses Erlebnis gestern das Fass in mir zum Überlaufen und auch jetzt schmerzt der Gedanke einfach, zu wissen in was für einen Haushalt der Junge abends gegangen ist.
Das - was eigentlich das wohlige "zu Hause" Gefühl vermitteln soll... für jeden von uns. Und dem kleinen Knirps ist das nicht vergönnt.
In der Schule geschlagen - frierend durch die Joggingshose- kein Essen dabei - die Unterbringung für den Nachmittag UND ON TOP ..dieses zu erahnende "zu Hause" 
Und so geht es vielen Kindern hier.

Irgendwas muss hier getan werden.
Und wenn ich mit kleinsten Mitteln wirklich nur Essen verteile und Klamotten von meinen Kindern verschenke - dann ist das für den Moment vllt eine nette Geste von mir. Das Grundproblem hier löst es allerdings nicht und keine Sau hat vor hier was zu ändern/zu bewirken.
Also muss ich mir jetzt was einfallen lassen.
Ich ertrags nicht mehr.. ich ertrage unglückliche Kinder nicht mehr. Die sind unsere Zukunft..Kinder erinnern uns eigentlich daran, wie leicht das Leben mal war.
Wenn ich diese Kinder aber sehe, dann merk ich, dass für die garnichts leicht ist. Und das tut mir so im Herzen weh.
Ich empfinde es als meine Pflicht mir jetzt einen Plan zu machen und was zu bewirken was für die Kinder Substanz hat. Und wenn das alles zuviel Geld kostet oder meine Ausbildung drunter leidet - dann kann sich der deutsche Staat ja mal Gedanken machen ob er es verantworten kann, weiterhin weg zu sehen.
Genauso wie meine 1000 Nachbarn... die sich versammeln können mit ihren 50 Hunden um gemeinsam Gassi zu gehen aber wenn ein 7jähriger am Boden liegt und getreten wird, winfach weiterzugehen.

boah mir platzt der Arsch.. ich geh mich mal sammeln


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Nachdenken über sich selbst und das Leben - Wann wird es zum Problem?

24.02.2017 um 15:19
@Stonechen
Sag mir bescheid, wenn's losgeht .. ich würde dich dann gerne unterstützen, wenn auch "nur" ein wenig finanziell oder irgendwie anderweitig.


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Nachdenken über sich selbst und das Leben - Wann wird es zum Problem?

24.02.2017 um 15:29
@Kältezeit

Danke das ist total lieb von dir.
Ich mache mich am We beim SOS Kinderdorf und bei der Arche schlau. (beides in meiner Wohngegend vertreten) und am Montag beim Jugendamt welche Hilfsmittel alles so zu bekommen sind und ob mein Plan hier umzusetzen wäre, wenn ich den konkretisiert habe.
Ich möchte vorab aber weniger Geldspenden einsammeln oder so, davon halte ich nicht viel. Ich möchte ja Leute zwingen aktiv zu werden... sei es ein Bäcker der mir das Brot spendiert, sei es ein Metzger der Aufschnitt spendiert... sei es eine Gruppe von Muttis die regelmäßig Kinderkleidung einsammeln.

Mit Geld spenden ziehen sich soviele Leute immer aus der Affaire (damit meine ich nicht dich Kälte, ich weiss das du sehr engagiert bist).
Ich möchte das unbetroffene Menschen lernen ZU SEHEN was falsch läuft. 

Ich fürchte einfach nur... das ich das allein nicht packen werde. Ich bin unerfahren in solchen Bereichen..möchte eher den direkten Kontakt zu den Mäusen und sehen ob es ihnen gut geht /sogar vllt besser. 
Aber wie gesagt, ich bin so schockiert seit gestern, mir bleibt fast die Luft weg. Ich muss mich erst beruhigen und mit nem klaren Kopf das alles angehen. 

Eigentlich möcht ich einfach nur wieder Kinder lachen hören - andere Kinder-nicht meine.
Dafür werd ich mein Leben jetzt nochmal umplanen müssen.. puh


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Nachdenken über sich selbst und das Leben - Wann wird es zum Problem?

24.02.2017 um 15:35
@Stonechen
Vielleicht könntest du beruflich auch in Richtung Jugendamt denken? Oder so ne Art "Steetworker"?

Ich kenne das Gefühl, etwas bewirken zu wollen - das lässt einen nicht los .. Und diese Wut, auf Leute, die einem kleinen Knopf so etwas antun .. oder einfach wegsehen und nichts tun .. Aber ganz ehrlich? Diese Wut wird dein Antrieb sein.. ist sie ja jetzt schon. ;)

Ich finde es klasse, was du tust, was du für diesen Jungen getan hast .. auch, wenn er daheim vlt. nicht das bekommt, was er braucht, hat er somit gesehen, dass er nicht "wertlos" ist - das ist niemand . schon gar kein Kind! Und wenn du nur einem Kind ein Strahlen auf das Gesicht zauberst, hast du schon alles richtig gemacht.


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Nachdenken über sich selbst und das Leben - Wann wird es zum Problem?

24.02.2017 um 15:49
@Kältezeit

Na gestrahlt hat er nicht...aber zumindest habe ich es geschafft, das er 5 Minuten aufhört zu weinen und die GANZE Wahrheit brach aus ihm heraus. Ich hab gefragt ob ich ihn kurz umarmen darf, als er so bitterlich weinte und ob ich ihn zum Hort (in einer Sozialstation für Kinder, die aus schwierigen Verhältnissen kommen) begleiten soll. Erst als er dort ankam fing er wieder an zu weinen. 
Weiter ins Detail mag ich wirklich nicht gehen, aber diese Situation war PRÄGEND für mein weiteres Leben. 
Zitat von KältezeitKältezeit schrieb:Vielleicht könntest du beruflich auch in Richtung Jugendamt denken? Oder so ne Art "Steetworker"?
Soweit ich weiss, benötigt man dafür ein Studium inkl. Abschluss als Sozialpädagogin. Aber ich hab eine Zusatzqualifikation für die Haus und Familienpflege. Vllt hilft mir diese weiter.
Meine Ausbildung mach ich als Kauffrau im Gesundheitswesen. Eigentlich ideal für einen Quereinstieg in 2 Jahren oder? Vorher muss es ehrenamtlich gehen oder sogar mit einer zusätzlichen Selbstständigkeit in gemeinnütziger Absicht. Geld dafür will ich einfach nicht. Würde sowieso niemand dafür ausgeben. Genau da spart Deutschland ja gerne. 
Zitat von KältezeitKältezeit schrieb:Ich kenne das Gefühl, etwas bewirken zu wollen - das lässt einen nicht los .. Und diese Wut, auf Leute, die einem kleinen Knopf so etwas antun .. oder einfach wegsehen und nichts tun .. Aber ganz ehrlich? Diese Wut wird dein Antrieb sein.. ist sie ja jetzt schon.
Du bewirkst ja dann auch was wenn du mein Vorhaben unterstützt :)
Ja, die Wut ist überdimensional - und aktuell bin ich dankbar dafür. Ich hoffe ich sehe den kleinen nochmal, er muss ja täglich an meiner Haustür vorbeilaufen.
Dann werd ich mich bei ihm bedanken, statt er bei mir.
Damit er sieht wie wichtig er für meine Zukunft war/ist...und alles andere als wertlos.


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Nachdenken über sich selbst und das Leben - Wann wird es zum Problem?

24.02.2017 um 19:37
@uiuiu
Ist dein Vater wie ein Kumpel für dich?


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Nachdenken über sich selbst und das Leben - Wann wird es zum Problem?

01.03.2017 um 23:33
Zitat von MöchtgernpilotMöchtgernpilot schrieb am 24.02.2017:Sag mal wie sieht es Frauentechnisch bei dir aus??
Ich würde zum Glück nicht behaupten, gar nicht mit Mädchen klarzukommen. Ich bis irgendwann letztes Jahr meine erste richtige Beziehung geführt, jetzt, nachdem die Beziehung kaputt ist, ist sie meine beste Freundin. Ja, das geht. :D

Ich glaube, würde es da wo ich mich aufhalte mehr Frauen geben, dann wäre es kein zu großes Problem mich mit denen zu umgeben.
Zitat von MöchtgernpilotMöchtgernpilot schrieb am 24.02.2017:Oh man da kann ich so mitfühlen??
Immer gut zu hören, dass man nicht allein ist. :)


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Nachdenken über sich selbst und das Leben - Wann wird es zum Problem?

01.03.2017 um 23:35
Zitat von OmniosOmnios schrieb am 24.02.2017:Ist dein Vater wie ein Kumpel für dich?
Ja, beide Elternteile. Warum fragst du? Siehst du da auch ein kleines Problem drin? Ich nämlich schon. Habe meinen Eltern schon oft probiert zu erklären, wo das Problem darin (in meinen Augen) liegt. Sie wollen es nie verstehen.


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Nachdenken über sich selbst und das Leben - Wann wird es zum Problem?

01.03.2017 um 23:40
@uiuiu
Zitat von uiuiuuiuiu schrieb:Sie wollen es nie verstehen.
Was meinst du mit "es"? Würdest du das mal kurz schildern?


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Nachdenken über sich selbst und das Leben - Wann wird es zum Problem?

01.03.2017 um 23:48
@Omnios
Klar.
Manchmal, wenn ich an mir zweifle, oder diese Zukunftsängste aufkommen, dann mache ich meine Eltern dafür verantwortlich. Zumindest für einen kleinen Teil. Dadurch, dass sie eben wie 2 verdammt gute Kumpels für mich sind, geht die Erzieherrolle einfach sehr oft flöten. Es ist nicht so als hätten sie mich nie erzogen, oder mir Liebe geschenkt, ganz im Gegenteil. Sie haben mich bloß zu selten in die richtige Richtung gewiesen, und mir zu viel erlaubt. Ich wurde extrem frei erzogen, und komme jetzt zu wenig darauf klar, im richtigen Leben nicht mehr ganz so frei zu sein. Mama sagt immer, ich soll glücklich darüber sein, so eine Erzeihung genossen zu haben.Momentan versuche ich auch, das zu werden. Leider wurde bloß zu lang auf die Vorbereitung fürs richtige Leben verzichtet. Verstehst du?
Oder klingt das bloß, als würde ich versuche die Schuld von mir zu weisen?


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Nachdenken über sich selbst und das Leben - Wann wird es zum Problem?

02.03.2017 um 00:14
Zitat von uiuiuuiuiu schrieb:Oder klingt das bloß, als würde ich versuche die Schuld von mir zu weisen?
Es ist eine Schuldzuweisung, aber das ist nicht das wichtigste an dieser Stelle.

Das wichtigste ist, dass du nun selbst Verantwortung für dein Leben übernimmst,
und dich von deinen Eltern löst. Triff eigene Entscheidungen, und akzeptiere dann auch die Konsequenzen die sie nach sich ziehen.

Deine Eltern wollten mit ihrer Erziehung genau das bewirken,
nämlich dass du auch mal nach innen blicken kannst,
das gibt dir die Freiheit zu ergründen wer du bist und was du tun willst.
Zitat von uiuiuuiuiu schrieb:Leider wurde bloß zu lang auf die Vorbereitung fürs richtige Leben verzichtet.
Ich denke die Vorbereitung beginnt gerade, und sie fordert dich.
Zweifel, Angst, innere Unruhe, Unzufriedenheit,
all diese Dinge drängen nun in deine Wahrnehmung.
Du merkst, was da auf dich zukommt ist gewaltig, und gefährlich.
Du sagst es wurde zu lange gewartet,
doch ich denke es wurde nur so lange gewartet wie nötig.

Es gibt sowas wie eine richtige Richtung nicht,
und seinen Kindern eine bestimmte Richtuing gewaltsam anzuerziehen,
richtet meistens mehr Schaden an als es nutzt.
Dies scheinen deine Eltern berücksichtigt zu haben.

Womit du nun ein Problem zu haben scheinst ist die Eigenlenkung,
zu bestimmen wo es lang geht und wieviel Energie du worin investieren möchtest.
Mach dir einen Plan, und setze diesen dann Schritt für Schritt um,
bis du entweder merkst dass dein Plan Mist war,
oder du eher vor dich hin als drauf los leben möchtest.

Mal für alle der supercoole-superhübsche-supertalentierte Künstler sein?
Versuchs!

Mal der strikte organisierte Businessman sein, der unmengen an Geld erwirtschaftet?
Probiers aus!

Mal der spirituelle, asketisch lebende, introvertierte Philosoph sein?
Auf gehts!

Oder alles irgendwie zusammen?
Vielleicht auch mal schlampig und faul sein, und gucken wie das so ist?

Ich denke du wirst schon lernen wie was geht während du etwas tust.


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