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Wie äußert sich die psychische Erkrankung bei Euch?

Wie äußert sich die psychische Erkrankung bei Euch?

09.12.2017 um 20:29
Wenn Ihr eine psychische Erkrankung habt, wie äußert sie sich bei Euch?

- Steckt Ihr, ohne das Ihr es merkt etwas ein?
- Hört Ihr Stimmen?
- Seht Ihr Dinge die nicht da sind?
- Habt Ihr Konzentrationsstörungen?
- Habt Ihr Kognitive Störungen?

usw.


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Wie äußert sich die psychische Erkrankung bei Euch?

09.12.2017 um 20:47
Die Erkrankung? Egal welche?
Na gut.

Meine Depression sorgt am meisten für die eben benannten kognitiven- und Konzentrationsstörungen, Lethargie, für einen eigenartigen, "schwarzen" Druck im Brustkörper, von dem mir sogar manchmal übel wird (mag vielleicht mit "Psychosomatie" zusammenhängen) und dem ständig auftretenden Willen, "es" einfach zu beenden.

Aber wenn man sich daran gewöhnt, kommt man mit all dem schon zurecht. :)


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Wie äußert sich die psychische Erkrankung bei Euch?

10.12.2017 um 10:04
refur schrieb:Meine Depression sorgt am meisten für die eben benannten kognitiven- und Konzentrationsstörungen
Sieht bei mir genauso aus, da kommen dann noch Trägheit und Erschöpfungszustände dazu.

Eines führt zum anderen, sodass ich eine Angststörung und eine Sozialphobie entwickelt habe, tiefe Verunsicherung etc.

Irrationales Denken:
Sascha81 schrieb:- Steckt Ihr, ohne das Ihr es merkt etwas ein?
- Hört Ihr Stimmen?
- Seht Ihr Dinge die nicht da sind?
Aber nicht soweit, dass ich Stimmen hören würde oder Dinge stehlen.


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Wie äußert sich die psychische Erkrankung bei Euch?

10.12.2017 um 11:08
Momentan Lustlosigkeit, kein Appetit und Schlaflosigkeit


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Wie äußert sich die psychische Erkrankung bei Euch?

10.12.2017 um 11:46
Alleine zuhause:
Traurigkeit, Hoffnungslosigkeit, Antriebslosigkeit, Gedankenkreisen

Alleine draußen:
Angst, Verzweiflung, das Gefühl, am falschen Platz zu sein, keine Daseinsberechtigung zu haben

In sozialen Situationen:
Angst, Unsicherheit, Konzentrationsprobleme, kein Selbstwertgefühl, das Gefühl, zu stören oder eine Last zu sein, falsch zu fühlen oder zu reagieren, Nervosität, großes Rückzugsbedürfnis


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Wie äußert sich die psychische Erkrankung bei Euch?

10.12.2017 um 15:19
Hoffnungslosigkeit, Antriebslosigkeit, dauermüde, Konzentrationsprobleme, Angst vor Kommunikation mit Fremden, Schlafstörungen, Selbstverletzung, Suizidalität

Das sind so aktuell die größten Probleme


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Wie äußert sich die psychische Erkrankung bei Euch?

10.12.2017 um 16:53
Mockingjay schrieb:dauermüde,
Mockingjay schrieb:Schlafstörungen,
wie geht das denn zusammen?

du bist zwar müde, aber schlafen kannste dennoch nicht?


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Wie äußert sich die psychische Erkrankung bei Euch?

10.12.2017 um 16:58
@Alienpenis
So bescheuert es klingt, exakt so ist es


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NothingM
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Wie äußert sich die psychische Erkrankung bei Euch?

11.12.2017 um 10:53
Extremes Klammern

Ich kann nicht ohne Partner, enge Freunde sein, habe eine starke Angstparanoia verlassen zu werden. Wilde Fantasiem betrogen, hintergangen zu werden, dassan schlecht über mich redet sind.häufig bei mir, wo ich Leute Vorwürfe mache oder drohe mich selbstzuverletzen oder suizid zu begehen, um sie halt zu zwingen.bei mir zu bleiben.


Niedriger Selbstwert

Selbsthass, das sagt glaub ich alles.


Mutterhass

Ich kann mir nicht helfen, ich wünsche mir sehnlichst den Tod meiner Mutter. Ich bin auch stark genervt, wenn jmd von der ach so heiligen Mutter Kind Bindung schwaffelt und ich bin von Leuten, die ihre Mütter vergöttern und mir erzählen wollen wie dankbar ich meiner sein soll (Fürs niedermachen? Meine Gefühle ins lächerliche ziehen? Mich ständig unter druck setzen unf beschimpfen?) Regelrecht angewiedert.


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Wie äußert sich die psychische Erkrankung bei Euch?

11.12.2017 um 13:10
@Sascha81
Was bringt Dir dieser Thread eigentlich? Nur mal so am Rande gefragt.

Ich habe keine psychische Erkrankung, hatte aber mal eine zeitlang eine Vorstufe des depressiven Erschöpfungssyndroms, also quasi Burn-Out. Das hatte sich so gezeigt, dass ich morgens eigentlich fast nicht mehr aus dem Bett gekommen bin. Wenn ich zur Arbeit gegangen bin, dann war ich einfach nur fix und fertig, als ich dort ankam. Ich konnte schlafen so viel wie ich wollte, ich war immer müde. Ich war stets depressiv und nichts hat mir mehr irgendwie Spaß gemacht. Meinen Haushalt habe ich nicht mehr bewältigt bekommen, meine Wohnung war viel zu groß für eine Person. Alles wuchs mir über den Kopf. Ich habe alles nur noch halbherzig geschafft, habe mir selbst viel zu viel zugemutet und bin daran zerbrochen.

Dann kam ein Umzug, eine Ernährungsumstellung, ein Aufwachen meinerseits, dass ich mich aufraffen muss und die depressiven Episoden wurden immer weniger - jetzt sind sie quasi nicht mehr existent. :)

Allerdings dafür einige körperliche Beschwerden (chronische Migräne, Magenprobleme vermutlich wegen starken Medikamenten).

Ich wär gern einfach mal KOMPLETT gesund ^^


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Wie äußert sich die psychische Erkrankung bei Euch?

11.12.2017 um 13:15
@NothingM
Dein Problem mit dem Mutterhass kann ich gut nachvollziehen. Genau so ergeht es mir auch.


Dazu kommen: Selbstzweifel, Selbstverletzung, Hoffnungslosigkeit, Trauer, Angststörungen und Zwangshandlungen.
Bin seit einigen Monaten in Therapie.


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Wie äußert sich die psychische Erkrankung bei Euch?

11.12.2017 um 17:19
Noch vor einigen Jahren brauchte ich wegen meiner Zwangsstörung viele anstrengende Anläufe, um überhaupt die Wohnung verlassen zu können(und hatte danach immer noch Panik, sie könnte abfackeln..).

Mittlerweile habe ich die Zwänge zum Glück im Griff und nur noch selten belastende Zwangsgedanken.
Derzeit leide ich “nur“ noch unter sich wiederholenden, depressiven Phasen und bei fremden Menschen/fremder Umgebung unter Kontaktschwierigkeiten, Hemmungen, Unsicherheit.
Auch paranoides Denken kommt öfters vor, was ich zum Glück aber mittlerweile hinterfragen kann.
Mangelndes Selbstwertgefühl zieht sich auch leider durch mein Leben.


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Wie äußert sich die psychische Erkrankung bei Euch?

11.12.2017 um 17:48
MUSS ich eine psychische Störung haben, nur, weil ich auf Allmy bin?

Das habe ich schon lange outgesourced.
Für religiösen Wahn habe ich meine Schwiegermutter.
Für Borderline meine Schwester.
Für Alkoholismus meine Frau.
Für Messie-Syndrom meine Kinder.

Für alles andere - real -meine "Fälle" in der Klappse, in der ich arbeite und virtuell immer noch dieses Forum.


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Wie äußert sich die psychische Erkrankung bei Euch?

11.12.2017 um 17:58
Bei mir war es so das ich immer mehr Ängste entwickelt hatte. Angst vor Telefonieren mit fremden, Angst vor Menschen und sowas. Am ende hab ich sogar Familienfeiern vermieten, weil ich dachte ich sei unerwünscht und sich eh keiner mit mir unterhält. Irgendwie hat mich das selber genervt. Bin dann leicht depressiv geworden und bin selten unter Menschen gegangen. Bin dann zu einer sehr liebem Psychotherapeutin .. sie hat mir dann daraus geholfen. Eineinhalb Jahre später hab ich neben der Sozialenphobie noch eine Angststörung entwickelt. Ich hatte plötzlich zu hohen Blutdruck, hohen Puls, Ohrgeräusche und oft Kopfschmerzen. Hab oft gedacht das ich krank bin und die Ärzte mich nicht ernst nehmen. Obwohl mein Arzt mich wirklich von oben bis unten durchgecheckt hat. Mit Blutziehen und MRT und alles drum und dran. Alles ohne Befund. Zu dieser Zeit hatte ich Panikattacken, Todesängste, konnte nicht alleine sein ... ... Dann bin ich wieder zu der Psychotherapeutin. Diese Angststörung ist jetzt nicht weg. Aber viel viel besser geworden. Zum Glück. Deshalb rate ich jeden ... sich rechtzeitig Hilfe zu holen .. am Anfang ist es noch nicht so schwer da wieder raus zu kommen

Ich muss sagen das es Zeiten gab, da hab ich diesen Rat selber nicht geglaubt. Weil ich dachte .. das es mir nie wieder besser gehen könnte. Aber es ist besser.


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Wie äußert sich die psychische Erkrankung bei Euch?

11.12.2017 um 18:02
Ich habe ihr verboten sich zu äußern, solange wie ich dabei bin!


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Wie äußert sich die psychische Erkrankung bei Euch?

12.12.2017 um 00:01
Ich habe Borderline, Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS), Depressionen, Angst- und Panikstörung, Angst vor sozialen Kontakten und höchst wahrscheinlich Dissoziative Bewegungsstörungen (ICD-10: F44.4) ---> mit Ataxie, Apraxie, Dyskinesie, Dysarthrie, Aphonie, Akinesie, Anfällen und Lähmungen.

War bereits auch in der Magersucht, bin auch nicht raus... Stehe jeden tag mind. 3 x auf der Waage und fühle mich in meinem Körper unwohl, da ich mich als zu fett und hässlich empfinde.

Äußern tun sie sich wie folgt:

BORDERLINE:

SVV (Selbstverletzendes Verhalten), Suizidalität, Schlafstörungen, Müdigkeit, Keine Lust auf nichts (außer @Mockingjay , meiner besten Freundin), Appetitlosigkeit (esse auch so nicht viel), sehe mich (egal wo ich, in Tiefphasen, hinschaue) hängen, verbluten (liegend auf dem Boden), oder das mich ein dritter / eine dritte umbringt. Das alles in sogenannten "Schattenbildern", also in der Form von schwarzen Gestalten...


ANGST- UND PANIKSTÖRUNG:

Habe Verlust- und Versagensängste. Z.B. jemanden zu verlieren (in der Form von Tod und das alle mich alleine lassen, einfach sich von mir abwenden), das ich nichts schaffe, versage (egal ob schultechnisch, als Hilfe für Freundinnen ...), Verfolgungswahn (nachts und manchmal auch am Tag, vor allem wenn hinter mir jemand läuft) ...


ANGST VOR SOZIALEN KONTAKTEN:

Traue mich nicht auf Menschen zuzugehen (es bedarf sehr hohe Überwindung, die ich häufig nicht habe) ...


DISSOZIATIVE BEWEGUNGSSTÖRUNGEN MIT ATAXIE, APRAXIE, DYSKINESIE, DYSARTHRIE, APHONIE, AKINESIE, ANFÄLLEN UND LÄHMUNGEN:


Noch steht es nicht 100 %ig fest, aber wohl zu 99,98%


Dies äußert sich wie folgt:

Ich kann nicht mehr laufen (kippe oft um), verliere die Kontrolle über den ganzen Körper (wenn ich den Kopf bewege wenn ich z.B. auf einer Treppe sitze, dann kann es passieren das ich vorne über gehe und drohe diese runterzufallen, kann nichts mehr richtig greifen, meine Arme und Beine sind schwer und ich kann sie nicht mehr koordinieren, neuerdings kommen noch Sprach- und Schluckstörungen dazu [je nach Schweregrad]). All das ist in den lateinischen Worten oben beschrieben. Und ich hatte bisher noch keine Krankheit die 100%ig mit den Symptome, die sich bei mir zeigen, übereinstimmt. Auch auf dem Fahrrad kam es schon vor und ebenfalls mitten auf der Straße. Ich weiß das es damit schlimmer wird, weswegen ich (hoffentlich Anfang des nächsten Jahres, Februar oder März) ins Krankenhaus Bielefeld komme ...

Ärzte sagten mir bereits das man gegen diese nichts machen kann, da sie

1. Therapieresistent sind

2. Gibt es dagegen nichts


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NothingM
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Wie äußert sich die psychische Erkrankung bei Euch?

12.12.2017 um 00:54
@GIRLofDARKNESS
Es ist nur ne Mutmaßung, aber ich glaube wegen den Magersucht bedingten Untergewicht, könnten den Bewegungsstörungen kommen. Deine Muskeln sind zu schwach dich zu halten soz. Ich hoffe, dass das Krankenhaus vor allem.gegen.deine Essstörungen und Borderline hilft :/


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NothingM
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Wie äußert sich die psychische Erkrankung bei Euch?

12.12.2017 um 00:56
GIRLofDARKNESS schrieb:Ärzte sagten mir bereits das man gegen diese nichts machen kann,
Was sind das für Kackärzte? O.o


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Wie äußert sich die psychische Erkrankung bei Euch?

12.12.2017 um 18:00
ich habe oftmals das gefühl das egal was ich tue nicht das richtige ist... dann zerbreche ich mir Ewigkeiten den kopf bis mir irgendwann richtig schwindelig wird...
ich habe irgendwie diese angst das egal was ich mache, es ist falsch, es ist der falsche weg, ist es das richtige?
vielleicht kennt jemand dieses gefühl?


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Dawnclaude
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Wie äußert sich die psychische Erkrankung bei Euch?

12.12.2017 um 18:08
GIRLofDARKNESS schrieb:SVV (Selbstverletzendes Verhalten), Suizidalität, Schlafstörungen, Müdigkeit, Keine Lust auf nichts (außer @Mockingjay , meiner besten Freundin), Appetitlosigkeit (esse auch so nicht viel), sehe mich (egal wo ich, in Tiefphasen, hinschaue) hängen, verbluten (liegend auf dem Boden), oder das mich ein dritter / eine dritte umbringt. Das alles in sogenannten "Schattenbildern", also in der Form von schwarzen Gestalten...
Wenn du Suizid gefährdet bist, warum hast du dann Angst, dass dich jemand umbringt?

Ich glaube vieles von dem was du hast, ist antrainiert. Also z.b. wenn du dauernd an Tod denkst, und deine gedanken kreisen sich darum, dann gewöhnst du dich total daran, und schon bringst du das thema immer und immer wieder rein. Dadurch entstehen auch die Probleme mit der Verfolgungsangst wenn jemand hinter dir läuft. Du denkst dann einfach das schlimmste weil du es dir selbst antrainiert hast.
Es geht also darum sich diese Dinge wieder abzutrainieren und das ist Tatsächlcih ein Training. Helfen müsste wohl dabei ein Therapeut.

Dass du dich irgendwo verbluten siehst, könntest du z.b. verhindern, indem es dir irgendwann egal ist und dich anderen Themen stärker widmest.
Also selbst mit medikamenten ist ein Psychetraining wichtig und am besten jemanden, der sich dabei auskennt. Also z.b. auch ein Psychologe.


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