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Wie äußert sich die psychische Erkrankung bei Euch?

Wie äußert sich die psychische Erkrankung bei Euch?

12.12.2017 um 19:46
mal eine andere frage, eventuell kann man ja helfen:
kennt jemand das gefühl das alles, aber auch fast alles was du tun willst das falsche ist?
nichts fühlt sich richtig an, du versuchst den richtigen weg zu finden, denkst dann aber das ist auch falsch?


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NothingM
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Wie äußert sich die psychische Erkrankung bei Euch?

16.12.2017 um 00:16
Klingt ein wenig nach mangelnden Selbstwert und Orientierungslosigkeit.


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Wie äußert sich die psychische Erkrankung bei Euch?

27.03.2018 um 20:54
@Cleanboy,

ja das Gefühl kenne ich auch sehr gut.

Habe eine schizoaffektive Psychose diagnostiziert bekommen. Und nehme seit Jahren
Medikamente. Und diese Medikamente sedieren mich so sehr, dass ich regelrecht
blockiert bin. Traue mich nicht dies oder das zu tun, weil ich schon gleich denke , dass
das falsch ist oder abwegig.


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Wie äußert sich die psychische Erkrankung bei Euch?

24.06.2018 um 11:07
@NothingM
@Dawnclaude

Körperlich war ich aus der Magersucht jedoch raus, gedanklich nicht.

Jetzt ist sie wieder zurück. Bin wegen 2 Suizidversuchen und so nun in der Psychiatrie und ich habe hier kaum bis gar nichts mehr gegessen. Wurde bereits auch von den Pflegern angesprochen, aber ich kann einfach nicht.

Und ich habe keine Angst das mich jemand umbringt. Ich würde es nur selbst gerne tun. Ich sehe mich als Schattenfigur, vor meinen Augen, egal wo ich gerade hinschaue, hängen, tot irgendwo liegen oder das mich jemand gerade umbringt und ich dann umfalle.

Aber Angst das es jemand tut habe ich nicht. Nur ich würde gerne selbst entscheiden wie und wann ich sterbe.

Im Krankenhaus war ich bereits, allerdings in Hannover Friederikenstift, da ich was Bielefeld angeht, noch hätte ein Jahr warten müssen.

Dort wurde nun Epilepsie 100%ig ausgeschlossen.

Muß aber villt noch mal in ein Krankenhaus stationär. Und MRT soll auch noch gemacht werden.

Ich sehe mich verbluten wenn die Suizidgedanken sehr hoch sind. Verfolgungsangst hatte schon mit 14.

Die Angst-und Panikstörung (betreffend Versagens- und Verlustangst) kamen später dazu.

Und suizidal bin ich bereits seit 14/15. Mit 16 wurde es stärker, wegen dem Erlebten (Vergangenheit) und wegen meinen letzten "Eltern"

Ich denke nicht das dies antrainiert ist. Ich denke zwar sehr oft daran, aber wenn es mir scheiße geht. Weil ich dann am Liebsten nicht mehr hier wäre, auf der Welt.

Bei Psychologen bin ich ja bereits.

Hier in der Psychiatrie sagten mir die Pfleger und Ärzte auch das man gegen diese Schwächeanfälle nichts machen kann

Also entweder sie gehen alleine oder gar nicht. Und wenn sie gehen, können Sie wiederkommen. So wie es schon einmal gewesen ist. Nur das sie dann noch schlimmer waren und seitdem auch immer schlimmer werden. Bekommen tu ich sie bereits jeden Tag irgendwann.

Jetzt bin ich erstmal in der Psychiatrie. Keine Ahnung wie lange ich bleiben muss...


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27.06.2018 um 01:50
ich habe durch meine Depression extreme Antriebslosigkeit, keine Motivation und Heulkrämpfe gehabt. Seitdem ich Medikamente dagegen nehme habe ich so eine Scheißegal-Haltung entwickelt, ich mache mir kaum noch Gedanken über Konsequenzen meiner Taten, und tue viele Sachen so, wie sie mir grade in den Sinn kommen. Ich weiß immer noch nicht ob ich das gut oder schlecht finden soll.


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27.06.2018 um 01:52
bei mir wurde F32.1 diagnostiziert - mittelgradige Depressive Episode


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27.06.2018 um 12:46
Meine Essstörung (Magersucht) ist auch wieder zurück... Esse schon seit Tagen kaum was oder gar nichts... Und schau ständig auf die Kalorienangaben von Produkten. Ich weiß nicht wie es Zuhause werden soll. Bin momentan wegen mehreren Sachen in der Psychiatrie.

Bin deswegen ständig am Weinen, auch wenn ich mit Pflegerinnen darüber spreche. Und bin auch zusammengebrochen.

Es ist auch so schwer Hilfe anzunehmen. Weil ich mich zu fett finde. Jedes mal wenn ich in den Spiegel schaue, dann hasse ich die hässliche und fette Gestalt die da im Spiegel ist. ....


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27.06.2018 um 13:02
@GIRLofDARKNESS
Hey Freundin, du bist nicht FETT. Du solltest mich mal sehen, bauchfrei und mit Rock 😅 wenn du fett bist, bin ich richtig fett. Habe 15 Kilo zugenommen, wog vorher 65 😑. Darf ich fragen wie groß du bist und wieviel du wiegst?

Ich glaube das Problem bei dir ist tatsächlich, das du in dem falschen Körper steckst. Du siehst dich halt als Frau und nicht als Mann. Eine Frau hat in den meisten Fällen, egal ob dick o. dünn, auch eine Taille. Die fehlt dir anatomisch. Aber deswegen bist du noch lange nicht fett. Bleibe an deiner Entwicklung zur Frau dran. Aber esse vernüftig. Essen ist so wichtig für dein Immunsystem. Gesund natürlich. Gar nichts essen ist dagegen einfach ungesund und wird dir nicht helfen, dich schöner zu fühlen.


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27.06.2018 um 13:12
Einem an Magersucht erkrankten Menschen zu sagen, er soll mehr essen ist ungefähr so effektiv, wie einem Alkoholkranken zu sagen, er soll weniger trinken.

Sinnvoll scheint mir da nur eine Langzeit-Therapie in einer auf dieses Krankheitsbild spezialisierten Fachklinik.

Hier sind welche:

https://www.rehakliniken.de/krankheiten/magersucht

Ich kann @GIRLofDARKNESS nur raten, nach ihrem momentanen Aufenthalt in der Psychiatrie alles daran zu setzen, einen Therapieplatz in einer spezialisierten Klinik zu bekommen. Im Anschluss daran kann die Therapie auch ambulant fortgesetzt werden. Ich rate auch zum besuch einer Selbsthilfegruppe, um sich mit anderen Betroffenen und deren Strategien der Krankheitsbewältigung auszutauschen.


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27.06.2018 um 13:30
@Lenory
Ich leide an der Magersucht schon lange bevor das anfing mit der Transsexualität.

Angefangen hat es im Schwimmbad, als meine Mutter dünne Jungs sah und zu mir gesagt hat das ich mir ein Beispiel an denen nehmen soll (man konnte bei denen die Rippen sehen)

Das ist sehr schwer jetzt für mich.

Ich sehe es nicht mal als Problem an, was ich habe.

Andere dagegen schon, wie meine beste Freundin und die Pfleger / Pflegerinnen hier in der Psychiatrie.

@Doors
Es ist sehr schwer, für mich, Hilfe anzunehmen.

Habe jedoch mit einer Psychologin bald (unbekannt wann) hier ein Gespräch.

Ich weiß jetzt schon das ich dann wieder weinen werde... Das verdammt schwer....


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27.06.2018 um 13:33
GIRLofDARKNESS schrieb:Angefangen hat es im Schwimmbad, als meine Mutter dünne Jungs sah und zu mir gesagt hat das ich mir ein Beispiel an denen nehmen soll
Ich rege mich jedes Mal wieder auf, wenn ich sowas hoere! Es gibt doch unglaublich viele unglaublich unsensible Muetter!


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27.06.2018 um 13:38
@Alarmi
Ja, sie war eine davon. Das hat zu allem geführt....


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27.06.2018 um 13:51
@Lenory
Ich habe eine Körpergröße von 169 cm.

Gewicht weiß ich jetzt nicht. Ich habe sie in der Werkstatt vor Jahren "besiegt" und zugenommen, allerdings habe ich ein Schreck bekommen als ich 65 kg wog. Meine Betreuerin von der WG hat daraufhin die Waage versteckt weil ich meistens bis zu 5x pro Tag drauf stand.

Zuletzt wog ich 70 kg. Und das ist mir eindeutig zu viel.

65 kg ist mir auch zu viel.

Das niedrigste was ich wog war 57/58 Kg.

Und nun ist die Magersucht und die damit verbundene Essstörung zurück. Habe auch sehr heftige Gedanken...


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27.06.2018 um 14:04
@GIRLofDARKNESS

Ok, das hört sich nach Magersucht an. Das niedrigste was ich wog waren 55 Kilo nach meiner großen Op, da war ich nur noch ein Schatten meiner selbst. Bei mir müssen auch 10 Kilo runter, mit 65 Kilo habe ich mich immer sehr wohl gefühlt, ich bin 167cm groß. Mit Schuhe, 😁 Turnschuh


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Wie äußert sich die psychische Erkrankung bei Euch?

27.06.2018 um 14:07
Ok. Ja für mich sind schon 65 kg zu viel. Viel zu viel. @Lenory
Ok. Bei mir müssen mehrere Kilos runter.

Ja, nach so einer OP, das klar. Aber auch niedrig, denke ich.


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27.06.2018 um 14:10
@GIRLofDARKNESS
Hört sich vielleicht blöd an, weißt du bestimmt auch schon selbst. Aber ich denke du solltest Doors seinen Rat annehmen. Es ist auf jeden Fall gut, dass du bald mit einem Psychologen sprichst. Ob du weinen musst oder nicht, ist doch ganz egal. Versuche, dir darüber keine Gedanken zu machen. Ich drück dich!


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27.06.2018 um 15:41
@Lenory
Ich drücke dich auch.

Hilfe anzunehmen ist nur sehr schwer für mich. Zumal ich nicht, wie Pfleger und so, es als Problem ansehe.

Deswegen gehe ich auch nicht zum Arzt.

Ich spreche wahrscheinlich / hoffentlich mit einer Psychologin, weil ich mit Männern, vor allem in diesem Thema, nicht sprechen will.

Du kennst meine meine Probleme gegenüber Männer und warum.


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17.02.2020 um 21:01
Ich bin selber Autistin. Gehöre aber zu der Kategorie Atypischer Autismus weil ich Schwierigkeiten mit Kommunikation und Sozialkontakt habe.

Dafür aber ein Genie bin bzw Fotografisches Gedächnis. Ich kann manche Dinge schneller lernen und für lange Zeit speichern.


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Wie äußert sich die psychische Erkrankung bei Euch?

17.02.2020 um 23:01
Ich habe die Borderline Persönlichkeitsstörung. Ich finde es schwierig zu sagen was mich von anderen unterscheidet. Oder wie sich gesunde Menschen fühlen in Gegensatz zu mir. Ich kann das nur von meiner Perspektive sagen. Daher weiß ich oft nicht
ob ich normal fühle oder mich verhalte. Ich fühle mich die meiste Zeit sehr ruhig bzw Gefühlskalt. Das kann sich aber sehr schnell ändern .

Dann schieße ich hoch und meine Emotionen überrennen mich. Wenn die Anspannung ( ausgelöst durch meist zwischenmenschliche Konflikte) zu hoch wird, befinde ich mich in einem Strudel aus dem ich mit Mühe wieder rauskomme. Da greifen die meisten zur Selbstverletzung.Ich regel das mit Notfall Medis.

Beziehungen die nicht gut laufen triggern mich extrem. Es ist endweder alles perfekt oder alles scheise.Der Partner wird angehimmelt oder gehasst. Dazwischen gibt es nichts. Ich höre oft ich wäre sehr gefühlskalt. Das trifft oft zu. Vor allem für Menschen habe ich keinen Mitleid oder Mitgefühl übrig. Bei Tieren ist das was anderes und da reagiere ich extrem darauf. Zum Glück ist mir noch nie ein Tierquäler über den Weg gelaufen. Ich bin sehr sprunghaft und leide unter meinen Gefühlsschwankungen. Es ist ein ewiger Kampf damit zu leben.


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Wie äußert sich die psychische Erkrankung bei Euch?

19.02.2020 um 13:56
Ich habe Borderline und schwere ressezive Depression, PtbS.....
Bei mir ist nicht jeder Tag gleich, manchmal wache ich auf und will nie wieder aufstehen.....alles ist ganz schwer machbar, alles ist grau und leer, keine Energie, nichts da, was mich aus der Lethargie holen kann. Alles ist mühsam und schwer.
Dann gibt es Tage, wo ich aufstehe, kein Alptraum, kein morgendliches Weinen.....an solchen Tagen gehts....da schaff ich ein bischen, Wohnung usw....Erledigungen.....was so gemacht werden muss. Wenn ich die Woche in 7 Tage teile, dann habe ich 4 Tage Traurigkeit und 3 Tage, wo´s geht.
Durch das Borderline fühle ich mich ein bischen beschwingter, ich sehe die Dinge anders, manchmal wie ein Kind voller Staunen......ich sehe Kleinigkeiten, meine Phantasie ist ausgeprägter.
Dann tanze ich auch mal durch die Wohnung um zu putzen......

Aber diese Tage sind selten. Ich habe mich in der letzten Zeit sehr zurück gezogen aus den sozialen Kontakten, bin mehr im Internet.....Ich muss alle 3 Monate zu meiner Psychaterin, alles durchsprechen. Meistens schreibe ich alle Probleme, die ich habe auf und gebe ihr einfach das Blatt, damit sie selber lesen kann, weil ich dann vor ihr total verstockt bin......
Es dauert für mich sehr lange, Gewohnheiten zu überarbeiten, etwas anders zu machen.
Naja, ich lebe noch, was will man mehr......


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