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Auswandern, und eure Erfahrungen dazu?

29 Beiträge, Schlüsselwörter: Reise, Auswandern, Bulgarien

Auswandern, und eure Erfahrungen dazu?

20.12.2017 um 22:26
So, ich störe nochmal den Frieden *Scherz*


Mein Partner möchte gerne auswandern nach Bulgarien (Sofia), und ich habe schon Bedenken deswegen.
Wie läuft das ab, mit den Haustieren (3x Katzen) und schulisch (9) jähriges Kind. Und den sonstigen Sachen die man so hat.
Klar Impfpass, Reisepass usw versteht sich, aber gibt es noch sonst was zu beachten?

Erzählt mir eure Erfahrungen, und Ansichten.


BackToLife


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Auswandern, und eure Erfahrungen dazu?

20.12.2017 um 22:34
BackToLife schrieb:Mein Partner möchte gerne auswandern nach Bulgarien
was verbindet denn Deinen Partner (und auch ggf. Dich) mit Bulgarien? Migrationshintergrund? Verwandtschaft? Sprachkenntnisse? Viele Urlaube dort verbracht? Berufliche Chancen? Warum gerade Bulgarien?
(diese Fragen sind nicht gegen Bulgarien gerichtet, wäre das Ziel ein anderes Land, würde ich die Fragen genauso stellen, nur eben den Ländernamen austauschen...)


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20.12.2017 um 22:37
@otternase


Hauptsächlich aus beruflichen Gründen, er hat da gute Kontakte.


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20.12.2017 um 22:40
@Hailey25

Dankeschön.


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20.12.2017 um 22:40
BackToLife schrieb:Hauptsächlich aus beruflichen Gründen
aus dem "Hauptsächlich" entnehme ich, dass es noch andere "nebensächliche" Gründe gibt?


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Auswandern, und eure Erfahrungen dazu?

20.12.2017 um 22:41
@otternase


Ja finanzieller Aspekt auch eben.


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20.12.2017 um 22:46
gutdotierte Expatstelle? Dann sollte ein Relocation-Service existieren, der diverse Fragen zu beantworten hilft, auch zB. einen Platz in der deutschen Schule vermitteln:
https://www.ds-sofia.bg/


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15.12.2018 um 20:14
Ich benutze einfach dieses Thema, anstatt ein neues aufzumachen. Ich bin ebenfalls an euren Erfahrungen interessiert, da ich auch vorhabe, in einigen Jahren auszuwandern. Im Moment geht es leider noch nicht, da ich aus privaten Gründen noch hier bleiben muss. Ich sollte vielleicht noch erwähnen, dass ich innerhalb der EU umziehen möchte. Wenn alles so klappt, wie ich es mir vorstelle, verdiene ich wenn es soweit ist online mein Geld. Dennoch ist es sicher ein bürokratischer Kraftakt und nicht zu unterschätzen, daher interessiert mich vor allem dieser Aspekt.
Was musstet ihr denn alles so an Behördengängen erledigen und welche Dokumente sind am wichtigsten, wenn man seinen Wohnort woanders hin verlagert?


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Auswandern, und eure Erfahrungen dazu?

15.12.2018 um 20:27
Harulein schrieb:innerhalb der EU
da ist der Aufwand ja relativ begrenzt, der EU-Freizügigkeit sei Dank. Wobei es so klingt, dass Du selbständig arbeiten willst? Dann könnte das Problem weniger im Aufwand des Umziehens, als in der korrekten Steuerführung liegen...


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Auswandern, und eure Erfahrungen dazu?

15.12.2018 um 20:41
otternase schrieb:da ist der Aufwand ja relativ begrenzt, der EU-Freizügigkeit sei Dank. Wobei es so klingt, dass Du selbständig arbeiten willst? Dann könnte das Problem weniger im Aufwand des Umziehens, als in der korrekten Steuerführung liegen...
Habe das bisher alles vom Steuerberater machen lassen. Würde ich im Ausland dann wohl auch so handhaben. Müsste mir dann natürlich jemanden im Zielland suchen.
Also dank der Freizügigkeit brauche ich nur genug Geld, um meinen Lebensunterhalt selbst zu bestreiten? Okay, ich denke, das schaffe ich.


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Auswandern, und eure Erfahrungen dazu?

16.12.2018 um 03:19
Harulein schrieb:Okay, ich denke, das schaffe ich.
Na ja. Sooo einfach ist das nun auch wieder nicht. Ich denke, ich weiss wovon ich rede, da ich bisher in Deutschland, Italien, England und den USA gelebt habe und im Moment dabei vorzubereiten, ein Büro in Paris zu eröffnen.

Auswandern wird nur dann erfolgreich gelingen, wenn Du bereit bist, ein grosses Stück weit die Kultur des neuen Landes zu akzeptieren und Dich daran anzupassen. Denn mit den gewaltigen Kulturunterschieden im Alltag wirst Du gleich am Anfang konfrontiert werden und es kann sehr unangenehm sein, wenn man sich gar nicht auskennt.

Stell Dir einfach mal vor, jemand käme morgen vom Mars oder aus Timbuktu und wolle sich in Deutschland niederlassen. Was muss er tun? Er muss sich polizeilich anmelden, eine Wohnung anmieten, einen Mietvertrag unterschreiben, Strom, Gas und Wasser anmelden, sich bei einer Krankenkasse anmelden, ein Auto kaufen, dieses anmelden und versichern, andere persönliche Versicherungen abschliessen, ein Bankkonto eröffnen, bei Sozialversicherungen anmelden, zu einem bestimmten Zeitpunkt eine Steuererklärung abgeben, die für Ausländer anders sein kann als für einheimische, ein Telefon anmelden, Fernsehen, Internet, und so weiter und so weiter.

Und nun stelle Dir vor, dass im krassesten Fall das alles ganz ganz anders funktioniert als Du es von Deutschland gewohnt bist.

Allein die Wohnsitzanmeldung in Italien war ein mehrtägiger Aufwand, mit dem Besuch von mehr als 8 Dienststellen, und etwa doppelt so vielen Stempeln, die man in einer ganz bestimmten Reihenfolge besorgen musste. Ein Bankkonto in Rom zu eröffnen war eine extreme Geduldsprobe, denn es dauerte mehrere Stunden.

Um einen Stromanschluss zu bekommen, kann es sein, dass man als Ausländer in den USA erst mal im Voraus bezahlen muss, solange man noch keine credit history hat. In Mexico ist es genau umgekehrt, da ist es üblich, dass man diese Art Rechnungen jeden Monat in bar und persönlich auf dem Amt bezahlt, was Stunden kosten kann. In Mexico braucht man einen Ausweis um einen Handyvertrag abzuschliessen mit mexicanischer Adresse, in den USA braucht man keinen. Und so weiter.

In Deutschland ist man gewohnt in eine renovierte Wohnung einzuziehen, da der Vormieter in der Regel eine Abschlussrenovierung machen musste. In anderen Ländern ist es genau umgekehrt, es obliegt dem neuen Mieter die Wände zu streichen usw., was den Vorteil hat, dass er es nach seinen Wünschen tun kann. Wenn man das nicht weiss, kann es ganz leicht zu ernsten Missverständnissen kommen.

Genau wie beim Thema Rechnungen bezahlen. In Deutschland sind Überweisungen vom eigenen Konto üblich, in anderen Ländern Barzahlungen, Lastschriften oder gar Papierschecks.

Gar nicht erst anreissen möchte ich das extrem wichtige Thema Krankenversicherung und komplett unterschiedliche Gepflogenheiten beim Thema Arztbesuch, Überweisungen, Apotheken usw. Ein Beispiel: In Deutschland sind Normpackungen in der Apotheke Standard, in den USA bekommt man die genaue Anzahl der Tabletten, die man braucht, individuell verschrieben und in der Apotheke verpackt. Dafür sind dort immer mehr online Apotheken üblich, was wieder in Deutschland erst in den Kinderschuhen ist.

Langer Rede kurzer Sinn: Eine "Auswanderung" setzt m.E. eine eingehende Beschäftigung mit dem Zielland voraus, die weit über einen Urlaub oder einen Städtetrip hinausgehen sollte. Sprachkenntnisse sind dabei natürlich von immensem Vorteil.

Oft genug bin ich Deutschen im Ausland begegnet, die das nicht gewusst oder beherzigt haben und dann dort schnell verzweifelt sind und immer nur fragten: "Warum ist denn das hier so anders? Warum machen die denn das hier nicht wie in Deutschland? In Deutschland ist es doch so und so..." Die Antwort ist eigentlich ganz einfach: "Weil du hier nicht in Deutschland bist. Damit muss man unbedingt leben können, sonst wird die Auswanderung ganz schnell ein Desaster.


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Auswandern, und eure Erfahrungen dazu?

16.12.2018 um 08:47
@Rick_Blaine
Vielen Dank für deine Ausführungen. Die USA oder Mexiko kann ich bereits ausschließen, ich ziehe innerhalb der EU um. Zwar habe ich mich noch nicht für ein Zielland entschieden, aber vermutlich wird es keines der südlichen, wie Italien oder Griechenland.
Dass es kulturelle Unterschiede gibt, ist mir bewusst und für mich sogar einer der Hauptgründe, warum ich überhaupt weg will. Deutsche, die erwarten, dass es in anderen Ländern genauso ist wie hier, fand ich schon immer recht seltsam. Ich Frage mich dann immer, was die überhaupt im Ausland wollen, wenns doch zu Hause anscheinend so toll ist. Ich erwarte nämlich gar nicht, dass es woanders genauso ist, denn dann könnte ich auch hier bleiben.
Im Moment informiere ich mich über Dänemark und fange demnächst mit einem Dänisch-Kurs an. Ob es dann aber letztendlich Dänemark wird, das weiß ich noch nicht. Ich habe auch vor Spanisch und Französisch zu lernen, aber das mehr aus Spaß, weil ich einfach gerne andere Sprachen lerne.
Mir grauts wie gesagt am meisten vor dem bürokratischen Aufwand, Behördengänge, zig Dokumente, das mit den Steuern werde ich wie gesagt einem Steuerberater überlassen, so viele Stunden hat der Tag gar nicht, dass ich mich noch ins Steuerrecht eines anderen Landes einarbeiten könnte. Mir wurde zwar bereits mitgeteilt, dass z. B. das Thema Krankenkasse in Dänemark einfacher ist, weil der Beitrag dafür bereits in den Steuern drin ist und man nur für bestimmte Dinge wie z. B. Zahnersatz eine zusätzliche Versicherung haben muss, aber das heißt ja noch nicht, dass es nicht in anderen Bereichen ganz anders und möglicherweise komplizierter ist.
Ich lasse mich einfach überraschen und sehe es als eine neue Erfahrung an. Was die Kultur in anderen Ländern angeht, ich denke, da wächst man mit der Zeit rein, wenn man sich nicht sperrt, aber warum sollte ich das auch tun, ich treffe die Entscheidung auszuwandern ganz bewusst, möchte mich in meine neue Heimat integrieren.


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Auswandern, und eure Erfahrungen dazu?

16.12.2018 um 08:57
Das klingt doch schon mal ganz gut. Die mentale Einstellung zum Auswandern ist meiner Meinung nach das Wichtigste.

Das Umzugsjahr wird dann etwas stressig, das lässt sich nicht vermeiden, aber auch da kann man durch gute und vor allem zeitlich grosszügige Planung viel tun, um den Stress zu verringern. Geld hilft da natürlich auch. Die Behördengänge sind ein notwendiges Übel aber man überlebt das. Wie bei einem Umzug im Inland ist m.E. die Wohnungssuche der stressigste Teil.

Aber man wird ja auch belohnt. Wenn dann erst mal die Umzugskisten in der neuen Wohnung stehen, und man beginnt die neue Nachbarschaft zu erkunden, dann ergeben sich viele schöne Momente. Man findet seine neue Lieblingskneipe, neue Einkaufsmöglichkeiten, lernt seine Nachbarn kennen usw usw.

Ich habe erlebt, dass das Abschiednehmen später viel schwerer war als das Ankommen :)


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Auswandern, und eure Erfahrungen dazu?

16.12.2018 um 16:04
Harulein schrieb:Was musstet ihr denn alles so an Behördengängen erledigen und welche Dokumente sind am wichtigsten, wenn man seinen Wohnort woanders hin verlagert?
Du wirst, nachdem du deine neue Adresse und steuernummer hast, Dir ein Konto eröffnen und dann deine Krankenversicherung einrichten und dich bei der jeweiligen Gemeinde einschreiben. In meinem Fall könnte ich die deutsche Krankenversicherung erst beenden, nachdem ich die neue vorzeigen konnte.
Ich würde mir sowieso meine deutsche Post noch eine gute zeit lang nachschicken lassen.


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Auswandern, und eure Erfahrungen dazu?

16.12.2018 um 17:22
Heute, denke ich, fällt das Auswandern leichter, als noch vor Jahrzehnten und geringerer Verbreitung des Internet.
Dann jedenfalls, wenn man nicht nach dem Motto verfährt:,,Ich geh nach Jamaika, dort wo der Hanf blüht, yeah!" und ab zum Flughafen :D

Über das Internet stehen einem zahllose Informationsmöglichkeiten unterschiedlicher Qualität zur Verfügung.
Wer will und etwas Zeit aufwendet, kann sich alle notwendigen Infos verschaffen. Was notwendig ist, das ist durchaus individuell.
Zumindest sollte man, glaube ich, auf rechtliche Dinge achten. Man will ja nicht als erstes den Knast vom neuen Heimatland kennenlernen.

Typische Fragen sind: wo wird man leben und von was? Wiederum auch hier muss man rechtliche Vorschriften beachten.

Lange Rede, kurzer Sinn:

zuerst würde ich mir als Auswanderer überlegen, wo ich überhaupt hin will und was ich dort machen möchte.
Dann erfolgt eine intensive Beschäftigung und das Sammeln von Informationen. Es gibt sogar spezialisierte Websites für Auswanderer oder?
Insbesondere darf man nicht davon ausgehen, dass es schon irgendwie so ist, wie in Deutschland, im Alltag und in gesetzlicher Hinsicht.


Andererseits darf man sich auch nicht jeden Spaß auf ein Abenteuer und ein neues Leben vermiesen lassen durch einen vermeintlichen Berg an Herausforderungen. Man muss auch Mut haben, was auszuprobieren :)


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Auswandern, und eure Erfahrungen dazu?

16.12.2018 um 22:22
Vor allem sollte man vorher einen Arbeitsvertrag haben. Sonst stellst du womöglich fest, dass dein Gastland gerade zu viele Arbeitslose hat und dich nicht brauchen. Das zurück ist dann schwer.


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Auswandern, und eure Erfahrungen dazu?

17.12.2018 um 02:33
Husarenreiter schrieb:Vor allem sollte man vorher einen Arbeitsvertrag haben. Sonst stellst du womöglich fest, dass dein Gastland gerade zu viele Arbeitslose hat und dich nicht brauchen. Das zurück ist dann schwer.
Bin gerade dabei, mir online was aufzubauen und war auch nie der typische Angestellten-Typ. Ist dank des Internets auch heute einfacher denn je, sich von traditioneller Arbeit zu emanzipieren.


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BossMeng
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Auswandern, und eure Erfahrungen dazu?

17.12.2018 um 08:17
BackToLife schrieb am 20.12.2017:Mein Partner möchte gerne auswandern nach Bulgarien (Sofia),
Gut, dass ich mal vorbeigeschaut habe. Ich hatte auch mal die Idee (vorallem beim Umziehen) nach Sofia auszuwandern. Ich kenne Bulgarien aber va. Sofia sehr gut, da viele Verwandte von mir bis vor kurzem dort lebten. Es ist eine wunderbare Stadt, größtenteils sehr nette Leute, schöne Umgebung etc.

Ja genau, jetzt fällt das aber das aber :)

Die Arbeitslosigkeit in BG sinkt nicht gerade, im Gegenteil, sie steigt.
Ich weiß ja nicht, wer von Euch was arbeitet aber gut qulifizierte sind einfach mega unterbezahlt. Deshalb wandern von Sofia alle gut bis sehr gut qulifizierte aus.


Bulgarien ist nicht umsonst eines der ärmsten Länder in Europa. Die Arbeitsmoral ist dort irgendwo aber nicht so wie es sein sollte. Die jungen Leute ziehen alle aus, da die Arbeitszukunft für sie nicht wirklich vorhanden ist.
BackToLife schrieb am 20.12.2017: und ich habe schon Bedenken deswegen.
Die sind durchaus angebracht.
BackToLife schrieb am 20.12.2017:Wie läuft das ab, mit den Haustieren (3x Katzen) und schulisch (9) jähriges Kind. Und den sonstigen Sachen die man so hat.
Ich gehe mal von aus, keiner von Euch kann Bulgarisch oder generell woher kommt die Intension, in dieses Land zu ziehen? Denn Bulgarisch ist keine ganz so leichte Sprache :)

Es gibt in Sofia auch irgendwo eine (oder mehr) deutschsprachige Schulen aber ich weiß jetzt nicht, ob es nur für Kinder von Diplomaten und Politikern war. (Deutsche Botschafterschule genannt)

Ich denke mit den Haustieren würdet ihr unterkommen aber vergiss bitte nicht, dass Tiere mit solchen Umzügen nicht immer gut zurrecht kommen. Außerdem gibt es in Sofia viele freilaufende Haustiere die nach und nach verwildern. Schlimm ist es mit den Hunden dort (gewesen). Viele von denen haben seit Jahren keine ärzliche Behandlung bekommen - wie denn auch - und die Ansteckungsgefahr ist dementsprechend hoch auch von Tier zu Tier.

Wer sich allerdings nicht gut in Sofia auskennt und weiß, worauf man achten sollte, was man also bitte unterlässt und auf welche Tücken er reinfallen kann, soll es lieber lassen. Das ist ein gut gemeinter Rat.
BackToLife schrieb am 20.12.2017:Klar Impfpass, Reisepass usw versteht sich, aber gibt es noch sonst was zu beachten?
Ja hehe, Du musst da eine Menge beachten.
Also zum einem gibt es dort keine so guten Krankenversicherungen - wenn es überhaupt dort eine gibt. Die meisten Medikamente kriegst Du nur mit Geld, selbst ein gelber Zettel ist nicht hilfreich. Aber Du musst eben ganz schön was dalassen.

Reisepass bringt Dir dort denke ich eigentlich nichts ... :)
BackToLife schrieb am 20.12.2017:Erzählt mir eure Erfahrungen, und Ansichten.
Und auf einige andere Dinge musst ihr wirklich sehr gut drauf achten.
Im Straßenverkehr zB. Rot ist bei denen nicht immer Rot, die fahren wie sie wollen. Also wenn ihr irgendwo die Straße überquert - egal ob ihr rechtmäßig Grün habt - bitte bitte schaut lieber drei mal nach, ob da wirklich kein Ochse denkt: "Ach, ich fahr jetzt aber trotzdem"

Eine andere Sache:
Wenn ihr zB ein Taxi nehmt oder jemand Euch mitnehmt (falls es mal so weit kommt) dann seit gewarnt: wenn ihr Euch anschnallt, gilt es als Beleidigung. Damit sagt ihr aus, dass (A) ihr dem Fahrer nicht vetraut und er wie ein Geisterfahrer fährt (dies tun ja die meisten auch).

Außerdem wenn ihr draußen seid, alles Taschen zu machen (am besten anketten :troll: ), weghalten von Roma und anderen Banden.

Und es gibt sdo viele kleine, wie große Dinge zu beachten aber die kann ich schlecht in einem Beitrag zusammenfassen XD

Jetzt aber noch ein paar andere positive Dinge.

Solltet ihr Euch doch entscheiden:

Besucht auf jeden Fall den Park im Zentrum von Sofia. Es ist echt sehenswert. Ich glaube aber, der ist gerade im Umbau. Als ich diesen Herbst da war, waren auf jeden Fall noch Zäune drum :)

Dann in der Nähe vom Zenrtum gibt es neben einem Gebäude mit steinernden Löwen (mnir ist gerade der Name vom Gebäude entfallen) und nicht weit davon gibt es ein Einkaufzentrum, riesig groß und mit super leckeren Sachen aber auch guten Angeboten. Allerdings passt auch da sehr gut auf, die Gelegenheit jemanden zu betrügen, wird dort nicht gerne ausgelassen. Zählt Eurer Geld nach etc. sonst werdet Ihr schnell arm :)

An guten Süßigkeiten und Essen fehlt es dort nicht. Porbiert auf jeden Fall Lutancha, Tutmanik, Baniza, Baklava (keine Ahnung, wie das alles auf Deutsch geschrieben wird) das Eis, was an den Ständen im Sommer angeboten wird.

Dann eine Atraktion und eine schöne Geschenkidee : Rosenparfüm und und Rosengelee (obwohl mit der Gelee nicht so schmeckt - Geschmackssache)

Dann gibt es noch eine wunderschöne Oper in Sofia (falls Ihr Euch dafür interessiert) und und und ... es gibt so viel.


MfG
Tigerherz

(puh, mein längster Beitrag überhaupt) XD

Falls Du noch was wissen möchtest., immer zu. Im insider :D


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Auswandern, und eure Erfahrungen dazu?

17.12.2018 um 08:45
BossMeng schrieb:Wenn ihr zB ein Taxi nehmt oder jemand Euch mitnehmt (falls es mal so weit kommt) dann seit gewarnt: wenn ihr Euch anschnallt, gilt es als Beleidigung. Damit sagt ihr aus, dass (A) ihr dem Fahrer nicht vetraut und er wie ein Geisterfahrer fährt (dies tun ja die meisten auch).
Haha, das hat Sofia offensichtlich mit Rom gemeinsam. In einer meiner ersten Wochen dort hatte ich sehr früh, also zu einer Zeit, wo man noch nicht ewig im Stau steht, einen Termin und nahm ein Taxi. Nach der vierten Ampel durch die der Taxler bei rot durchbretterte muss er mein Unwohlsein im Gesicht gesehen haben. Er fragte mich, ob ich aus Deutschland sei. Ich bejahte das und er grinste und sagte dass er gehört habe, dass man dort bei roten Ampeln stehenbleibt. Er fand das sehr witzig. Dann erklärte er mir die römischen Regeln: vor jeder Kreuzung hupte er zweimal. Das, so der erfahrene Taxler, genüge um dem Verkehr von rechts oder links deutlich zu machen, dass er jetzt komme.

Tja, so anders war die Welt in Italien. Ich hab auch nie einen Unfall dort gehabt :)


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