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Gebühren in der Notaufnahme?

741 Beiträge, Schlüsselwörter: Gebühren, Notaufnahme

Gebühren in der Notaufnahme?

22.07.2018 um 09:13
R4z0r schrieb:Und warum können sich die privaten leisten und trotzdem günstiger sein?
Irgendwas stimmt in der Rechnung nicht.
Weil Sie nur das Leisten was Du versichert hast. Für einen jungen Gesunden Menschen der nie im Leben Kinder haben will mag es günstiger sein, für andere aber nicht. Hast Du irgendwann einmal Kinder und dein Partner/Partnerin ist in der GKV musst du sie privat versichern. Hast Du dir in deiner Versicherung irgendwas gespart weil das mehr Geld kostet kann das unter Umständen auch teuer für Dich werden.

Bei der Privaten Krankenversicherung handelt es sich um Erstattungsleistungen, d.h. du bekommst eine hohe Rechnung von deinem Gesundheitsdienstleister, musst sie erst bezahlen dann einreichen und unter Umständen bekommst Du nicht den vollen Betrag zurück weil der Versicherung der Abrechnungsfaktor nicht passt, der laut GOÄ zu recht abgerechnet wird.

Ich will die PKV nicht schlecht machen. Es gibt vieles das den Gesetzlich Versicherten nur deshalb gewährt wird (Medikamente, Methoden Analysen) weil sich dadurch das die PKV sie bezahlt hat, herausgestellt hat das Sie wirklich wirkungsvoll sind. Ich möchte nur aufzeigen das der Schritt zu wechseln gut überlegt sein will, weil sich am ende rausstellt das es ziemlich teuer werden kann.

Die GKV ist ein Solidarsystem. Egal was dir in Deinem Leben passiert, es wird dafür sorge getragen das Du alle Behandlungen/ Untersuchungen/ Medikamente bekommst die Du brauchst. Es ist egal ob du 100 € einzahlen kannst oder 427,50 € (ca Beitragsbemessungsgrenze ohne zusatzbeitrag und Arbeitgeberanteil). Du wirst auch nicht mehr bezahlen als in der Beitragsbemessungsgrenze Festgelegt ist. Nur wenn Du mehr als Regelleistungen möchtest dann musst Du das zusätzlich privat versichern, aber dafür zahlt auch der PKV versicherte mehr.
R4z0r schrieb:Nur weil du nicht in die PKV möchtest muss es nicht allen so gehen, sobald aber jeder der halbwegs gut verdient gewechselt ist war's das mit der GKV deswegen wird das auch nicht ermöglicht.
Wie DU wohl lesen konntest habe ich ausschließlich für mich gesprochen!
Du kannst nicht wechseln weil Du unter der Versicherungspflicht grenze liegst ( also nicht 500€ im Monat für die GKV, die Versicherungspflichtgrenze ist niedriger als die Beitragsbemessungsgrenze) Das ist zu deiner Sicherheit damit Du immer die Versorgung erhälst die Du brauchst ohne Dich in die privat Insolvenz zu stürzen.

Aber von mir aus Reisende soll man nicht aufhalten....


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22.07.2018 um 09:26
Missesfee schrieb:Weil Sie nur das Leisten was Du versichert hast. Für einen jungen Gesunden Menschen der nie im Leben Kinder haben will mag es günstiger sein, für andere aber nicht. Hast Du irgendwann einmal Kinder und dein Partner/Partnerin ist in der GKV musst du sie privat versichern. Hast Du dir in deiner Versicherung irgendwas gespart weil das mehr Geld kostet kann das unter Umständen auch teuer für Dich werden.

Bei der Privaten Krankenversicherung handelt es sich um Erstattungsleistungen, d.h. du bekommst eine hohe Rechnung von deinem Gesundheitsdienstleister, musst sie erst bezahlen dann einreichen und unter Umständen bekommst Du nicht den vollen Betrag zurück weil der Versicherung der Abrechnungsfaktor nicht passt, der laut GOÄ zu recht abgerechnet wird.

Ich will die PKV nicht schlecht machen. Es gibt vieles das den Gesetzlich Versicherten nur deshalb gewährt wird (Medikamente, Methoden Analysen) weil sich dadurch das die PKV sie bezahlt hat, herausgestellt hat das Sie wirklich wirkungsvoll sind. Ich möchte nur aufzeigen das der Schritt zu wechseln gut überlegt sein will, weil sich am ende rausstellt das es ziemlich teuer werden kann.

Die GKV ist ein Solidarsystem. Egal was dir in Deinem Leben passiert, es wird dafür sorge getragen das Du alle Behandlungen/ Untersuchungen/ Medikamente bekommst die Du brauchst. Es ist egal ob du 100 € einzahlen kannst oder 427,50 € (ca Beitragsbemessungsgrenze ohne zusatzbeitrag und Arbeitgeberanteil). Du wirst auch nicht mehr bezahlen als in der Beitragsbemessungsgrenze Festgelegt ist. Nur wenn Du mehr als Regelleistungen möchtest dann musst Du das zusätzlich privat versichern, aber dafür zahlt auch der PKV versicherte mehr.
Ich habe keine Kinder und die Leistungen der PKV sind nicht schlechter als die der GKV, eher umgekehrt.

Desweiteren bin ich gegen die Zwei Klassen Medizin und eine Beitragsbemessungsgrenze aber wenn es sowas gibt sollte wenigsten JEDER die Wahlfreiheit haben und nicht nur Besserverdienende und Beamte.

Desweiteren habe ich kein Problem damit in vorleistung zu gehen da die Rechnungen in der Regel nicht so hoch sind wie manche vielleicht denken.

Des weiteren muss man Kinder nur Privat versichern wenn beide in der PKV sind oder der Partner der in der PKV ist über 4950 Euro im Monat verdient.

Ansonsten kann man auch hier wählen.
Missesfee schrieb:Wie DU wohl lesen konntest habe ich ausschließlich für mich gesprochen!
Du kannst nicht wechseln weil Du unter der Versicherungspflicht grenze liegst ( also nicht 500€ im Monat für die GKV, die Versicherungspflichtgrenze ist niedriger als die Beitragsbemessungsgrenze) Das ist zu deiner Sicherheit damit Du immer die Versorgung erhälst die Du brauchst ohne Dich in die privat Insolvenz zu stürzen.

Aber von mir aus Reisende soll man nicht aufhalten....
500 stimmt ja nicht mal denn der Arbeitgeberanteil fehlt da noch und dann sind es 1000.

Und man ist schon mit der Hälfte in der PKV günstiger versichert und hat bessere Leistungen.

Das ist nicht zu meiner Sicherheit sondern nur um genügend Potente Zahler im System zu halten.

Ich sehe das als Ungerechtigkeit, Solidarität finde ich gut aber dann sollten alle Solidarisch sein oder jeder die Wahlmöglichkeit haben!


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22.07.2018 um 09:32
@R4z0r
Die PKV zahlt halt nicht alles. Mein Ex ist privat versichert und ist auf den Kosten einer Lumbalpunktion einschließlich Laborkosten sitzen geblieben. War die einzige Möglichkeit, den Verdacht auf eine lebensbedrohende virale Enzephalitis abzuklären. Ist aber leider nicht von der PKV, so wie er sie mal abgeschlossen hat, gedeckt. Kam so auf rund 650€.
Solange du fit und gesund bist, kommst du auch als Selbstzahler günstiger weg.
R4z0r schrieb:Und man ist schon mit der Hälfte in der PKV günstiger versichert und hat bessere Leistungen.
Du hast keine besseren Leistungen. Du wirst anders versorgt im Krankheitsfall, weil du mehr Geld einbringst.


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22.07.2018 um 09:39
Ilvareth schrieb:Die PKV zahlt halt nicht alles. Mein Ex ist privat versichert und ist auf den Kosten einer Lumbalpunktion einschließlich Laborkosten sitzen geblieben. War die einzige Möglichkeit, den Verdacht auf eine lebensbedrohende virale Enzephalitis abzuklären. Ist aber leider nicht von der PKV, so wie er sie mal abgeschlossen hat, gedeckt. Kam so auf rund 650€.
Solange du fit und gesund bist, kommst du auch als Selbstzahler günstiger weg.
Auch die GKV zahlt nicht alles und die Leistungen werden sicher nicht besser.

Und einmalig 650 Euro ist jetzt nicht dramatisch, das kann in der GKV auch passieren.
Ilvareth schrieb:Du hast keine besseren Leistungen. Du wirst anders versorgt im Krankheitsfall, weil du mehr Geld einbringst.
Allein das man nicht mehrere Monate auf Termine warten muss ist ein enormer Vorteil.

Als Zwangsversicherter muss man unter Umständen Monate mit Schmerzen leben wenn man nicht dreist ist oder selber was zahlt.

Finde ich nicht angemessen wenn ich mir die Höhe meiner Beiträge betrachte, sorry.


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22.07.2018 um 09:45
@R4z0r
Aber beide Systeme für alle zu öffnen verschärft das Ganze doch noch. Die PKV gehört abgeschafft. Ein System für alle, bei gleichen Leistungen.


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22.07.2018 um 09:52
R4z0r schrieb:500 stimmt ja nicht mal denn der Arbeitgeberanteil fehlt da noch und dann sind es 1000.
Sorry aber DAS ist Märchenstunde... Krankenkassenbeitrag 15% 1000 € da sind wir bei einem Bruttoeinkommen von 6666,66 € weit oberhalb der Versicherungspflichtgrenze und kein Grund zu jammern.... Tschüß viel Spaß mit der Privaten
Ilvareth schrieb:Aber beide Systeme für alle zu öffnen verschärft das Ganze doch noch. Die PKV gehört abgeschafft. Ein System für alle, bei gleichen Leistungen.
Da bin ich ganz bei Dir!


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22.07.2018 um 10:03
Missesfee schrieb:Sorry aber DAS ist Märchenstunde... Krankenkassenbeitrag 15% 1000 € da sind wir bei einem Bruttoeinkommen von 6666,66 € weit oberhalb der Versicherungspflichtgrenze und kein Grund zu jammern.... Tschüß viel Spaß mit der Privaten
Mein Fehler der höchstbeitrag liegt bei günstigen 742.
Ich liege noch etwas darunter, sonst hätte ich den Wechsel längst vollzogen. ;)
Ilvareth schrieb:Aber beide Systeme für alle zu öffnen verschärft das Ganze doch noch. Die PKV gehört abgeschafft. Ein System für alle, bei gleichen Leistungen.
Ja klar das ist richtig das würde die GKV zerstören da diese auf potente Zahler angewiesen ist.

Wie ich schon sagte finde ich das Solidarität für alle gelten sollte oder aber für keinen.

Mit einem System in das ALLE einzahlen wäre ich auch zufrieden.

Und zwar ohne Beitragsbemessungsgrenze.


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22.07.2018 um 10:10
Also außer dass man beim Arzt schneller ran kommt -sehe ich eigentlich keine Vorteile für PKV. Und "Vorleistung" ist für mich schon mal ein ganz großer Nachteil, denn Gesundheitswesen/Medizin hat was humanes und ist keine Ware die man -einfach so- im Voraus bezahlt. PKV könnten in meinen Augen nur bestimmte Leistungen umfassen wie z.B. Einzelbettzimmer, besonderes und ausgefallenes Essen, eine persönliche Krankenschwester im Krankenhaus usw -aber die medizinischen Leistung sollte nicht ihr Gebiet sein.

Ich wäre eher dafür, dass alle in die GKV einzahlen und die GKV gestärkt wird in dem man wieder Zahnersatz, Brille usw übernimmt anstatt bestimmte Berufsgruppen frei zu stellen und über die PKV ein sinnloses Parallelsystem zu erschaffen.


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22.07.2018 um 10:23
Eine Sache scheint nicht klar zu sein: wenn man PKV und GKV vereinheitlicht, werden keine zusätzlichen Kapazitäten geschaffen, dann warten alle in der Summe genauso lang.


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22.07.2018 um 11:04
R4z0r schrieb:Desweiteren habe ich kein Problem damit in vorleistung zu gehen da die Rechnungen in der Regel nicht so hoch sind wie manche vielleicht denken.
Dann lasse dir mal von einem PKV-Versicherten dessen Krankenhaus- oder Zahnarztrechnung (nach Sanierung einiger Zähne) zeigen.

Ein paar tausen Euro sind da gar nichts. Und bei diesen Summen willst du in Vorleistung gehen???


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22.07.2018 um 11:33
Nachtrag zu Vorleistung: ich habe im Bekanntenkreis 2 Fälle, von denen du sagen magst, dass es Extremfälle sind: beide Male Beamtenkinder, einmal ein Frühchen, einmal ein Kind mit schwerem angeborenem Herzfehler.

In beiden Fällen Intensivst-Medizin, diverse OPs, monatelange Krankenhausaufenthalte, Kosten von hunderttausenden von Euro. Wenn in diesen Fällen die Beihilfe nicht Vorschusszahlungen geleistet und die Behandler sich nicht mit der Bezahlung der vollständigen Rechnungen etwas geduldet hätte, wären die Eltern heute in Privatinsolvenz.


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22.07.2018 um 11:56
Andante schrieb:In beiden Fällen Intensivst-Medizin, diverse OPs, monatelange Krankenhausaufenthalte, Kosten von hunderttausenden von Euro. Wenn in diesen Fällen die Beihilfe nicht Vorschusszahlungen geleistet und die Behandler sich nicht mit der Bezahlung der vollständigen Rechnungen etwas geduldet hätte, wären die Eltern heute in Privatinsolvenz.
An solche Fälle habe ich gedacht oder auch Krebspatienten, klar sind Krankenhäuser, Ärzte, Labore bereit unter gewissen Umständen Zahlungen zu stunden. Manche Versicherungen rechnen bei schweren Fällen auch direkt mit den Dienstleistern ab, aber das setzt voraus das man sich darum kümmert, mit jedem der mit dem Ganzen zu tun hat in den Dialog tritt.

Wir (Labor) dürfen nur dann mit der Versicherung abrechnen wenn wir eine Kostenübernahme der Versicherung vorliegen haben. Es kann leicht mal sein das an einer Blutuntersuchung 3 Labore beteiligt sind weil kein Labor alle möglichen Analysen anbieten kann. Dann braucht jedes einzelne eine Kostenübernahme. Wenn der Fall nicht so schwerwiegend ist lassen sich die Versicherungen aber nicht darauf ein. Alleine eine Laborrechnung kann schon mal bis zu 700-800 € kosten (kommt nicht so häufig vor aber es kommt immer wieder vor).

Wenn man sich das leisten kann alles gut, aber ich melde im Monat bestimmt 3-4 Forderungen beim Insolvenzverwalter an ...


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22.07.2018 um 12:13
Andante schrieb:Dann lasse dir mal von einem PKV-Versicherten dessen Krankenhaus- oder Zahnarztrechnung (nach Sanierung einiger Zähne) zeigen.

Ein paar tausen Euro sind da gar nichts. Und bei diesen Summen willst du in Vorleistung gehen???
Als ob die GKV noch einen angemessenen Beitrag zur Zahnsanierung zahlen würde, auch hier muss man einen großen Teil selber zahlen.
Andante schrieb:Nachtrag zu Vorleistung: ich habe im Bekanntenkreis 2 Fälle, von denen du sagen magst, dass es Extremfälle sind: beide Male Beamtenkinder, einmal ein Frühchen, einmal ein Kind mit schwerem angeborenem Herzfehler.

In beiden Fällen Intensivst-Medizin, diverse OPs, monatelange Krankenhausaufenthalte, Kosten von hunderttausenden von Euro. Wenn in diesen Fällen die Beihilfe nicht Vorschusszahlungen geleistet und die Behandler sich nicht mit der Bezahlung der vollständigen Rechnungen etwas geduldet hätte, wären die Eltern heute in Privatinsolvenz.
In solchen Fällen wird das von der PKV sicher auch anders gehändelt und ein paar tausend Euro sollte man schon liegen haben, sonst reist einen ja jede kleinere Reparatur gleich zu Boden.


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22.07.2018 um 17:04
R4z0r schrieb:ein paar tausend Euro sollte man schon liegen haben
Gut, wenn du das kannst. Aber die ganzen Selbstständigen, die in der PKV festsitzen, können das vermutlich zum größten Teil nicht.
Die PKV händelt da wenn überhaupt auf guten Willen was anders. Dem Krankenhaus ist es Hupe, wo du versichert bist, als PKVler haben sie den Vertrag mit dir und du bist der Schuldner. Woher du dein Geld wiederbekommst, ist denen egal, das ist dein Ding.


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22.07.2018 um 17:42
Andante schrieb:In beiden Fällen Intensivst-Medizin, diverse OPs, monatelange Krankenhausaufenthalte, Kosten von hunderttausenden von Euro. Wenn in diesen Fällen die Beihilfe nicht Vorschusszahlungen geleistet und die Behandler sich nicht mit der Bezahlung der vollständigen Rechnungen etwas geduldet hätte, wären die Eltern heute in Privatinsolvenz.
Bekannte von mir (ledig) - Lehrerin, selbst an terminalem Krebs erkrankt. Zwischen Chemo, Bestrahlung etc. mussten immer wieder Rechnungen sortiert, bezahlt und eingereicht werden. Am Ende starb sie ... war dann auch ein Theater, für die Hinterbliebenen.


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22.07.2018 um 18:36
@missmary
Und mit PKV kannst du dir nicht mal sicher sein, ob die ganzen OP‘s überhaupt sinnvoll waren, solange das Gesundheitssystem auf Profit ausgelegt ist. Denn dann bist du der Goldesel.
Als GKVler kannst du dir nicht sicher sein, dass man wirklich alles für dich tut, was Erfolg versprechen könnte, weil du nicht genug einbringst.
Es kann doch nicht sein, dass für gleiche erbrachte Leistungen unterschiedlich abgerechnet werden darf. Arbeit am Menschen, und das ist Medizin und Pflege, kann nicht wirtschaftlich funktionieren.


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22.07.2018 um 18:58
Ilvareth schrieb:Es kann doch nicht sein, dass für gleiche erbrachte Leistungen unterschiedlich abgerechnet werden darf. Arbeit am Menschen, und das ist Medizin und Pflege, kann nicht wirtschaftlich funktionieren.
Da gebe ich dir Recht und finde, es ist ein Unding, dass Geld eine Rolle spielt, wenn es um Menschenleben geht.
Ilvareth schrieb:Als GKVler kannst du dir nicht sicher sein, dass man wirklich alles für dich tut, was Erfolg versprechen könnte, weil du nicht genug einbringst.
Könnte man vielleicht wieder unter unterlassene Hilfeleistung anbringen, wenn das Notwendige nicht getan wird. Aber was, wenn das abgerechnet werden will und dann finanzielle Schaden beim Patienten entstehen, die ihm ebenfalls erheblich einschränken?


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22.07.2018 um 19:16
Ilvareth schrieb:Und mit PKV kannst du dir nicht mal sicher sein
Mit der GKV aber auch nicht... als ich im OP eingesetzt war (während meiner Ausbildung) wurden da Knie- und Hüft-TEPs im Akkord "abgearbeitet". Und da waren auch immer mal wieder Leute ab 85 aufwärts dabei (damit will ich nicht andeuten, dass Menschen in diesem Alter keine solche OP verdient hätten, aber bei manchen ist die Narkose ein viel zu großes Risiko oder es ist wirklich ein unnötiger Eingriff, weil die Pat. sowieso kurz vor der kompletten Immobilität stehen). Bei einigen sagten die Ärzte sogar selbst, dass eine konservative Behandlung es auch getän hätte.


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22.07.2018 um 19:25
Zunächst will die KBV die bundesweite Nummer 116117 durch eine im kommenden Jahr startende Kampagne bekannter machen
http://www.tagesschau.de/inland/notaufnahme-arzt-101.html

Mal schauen wie erfolgreich die Kampagne wird...


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23.07.2018 um 08:58
Ein in einer Notfallambulanz tätiger Freund von mir schickte mir folgendes Bild, mit einem Zwinkern:

d4ce1c95d717 Notfall-Ambulanz


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