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Hass und Wirklichkeit

29 Beiträge, Schlüsselwörter: Hass, Wirklichkeit, Angriff, Soziale Netzwerke

Hass und Wirklichkeit

03.11.2018 um 11:09
So ziemlich jedem Internetnutzer, der nicht nur Hasen-Websites besucht ( @Lepus :D ) dürften sie bereits aufgefallen sein: Hasskommentare im Web.

Ob auf Facebook, Instagram, Youtube, Twitter, einem anderen sozialen Netzwerk, aber auch in den Kommentarspalten von Online-Medien und Blogs - immer wieder hauen Leute wutentbrannt in die Tasten.
Sie drohen wie die Bekloppten:,,Ich fick deine Mutter...ich fick dich...du wirst totgeschlagen, wir kriegen dich..." und und und.

Es sind nicht nur ganz allgemeine Unmutsäußerungen, sondern handfeste Drohungen.
Inspiriert durch ein Interview mit dem Youtuber LeFloid, der meinte, er und seine Familie würden seit Jahren bedroht, aber es sei noch nie in der Realität etwas passiert, stelle ich die Frage:

wie ernst sind solche Drohungen eigentlich zu nehmen? Stammen sie nur von Maulhelden? Oder folgen doch häufiger Taten?
Habt ihr selbst es schon erlebt, dass ihr in einer Online-Diskussion, einem Forum, einem soz. Netzwerk oder dergleichen bedroht wurdet und dann tatsächlich in der Realität - ,,offline" - angegriffen wurdet?

Ebenfalls könnte diskutiert werden: müssen Ermittlungsbehörden und Justiz stärker durchgreifen, um eine weitere Verrohung der Sitten zu verhindern oder sollte dem amerikanischen Weg gefolgt werden, dass im Sinne der Meinungsfreiheit praktisch alles ungestraft gesagt werden darf?


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Hass und Wirklichkeit

03.11.2018 um 11:14
Ganz schlimm und massiv finde ich die Drohungen auf diversen Facebookseiten, wo es um Tierschützer, Tierquäler geht.

Ja, ich finde, man sollte da härter durchgreifen.

Ich glaube aber nicht, dass es häufig zu Übergriffen auf Grund von Androhungen im Internet tatsächlich gekommen ist.


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Hass und Wirklichkeit

03.11.2018 um 11:16
Kommentare dieser Art würde ich, als Betroffener, immer ernst nehmen und sie zur Anzeige bringen. Denn wenn auch vielleicht im Reallife bisher nichts geschah, es brauch nur einmal doch und dann lässt sich das Geschehene nicht rückgängig machen. Außerdem denke ich, dass Hassäußerungen, Morddrohungen usw. Konsequenzen nach sich ziehen müssen. Das tut es im Reallife ja auch; wenn man dort jemanden droht, wird dies ja auch strafrechtlich verfolgt. Warum also den Schutz des Unbekannten nutzen; nein; ich würde jeden dieser Hasskommentatoren polizeilich anzeigen.


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Hass und Wirklichkeit

03.11.2018 um 11:18
ich habe sport websiten besucht und kochen und so, keinen hass gefunden


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Hass und Wirklichkeit

03.11.2018 um 11:19
Kc schrieb:wie ernst sind solche Drohungen eigentlich zu nehmen?
Drohungen muss man immer ernst nehmen, auch wenn die meisten Drohungen im Internet nur von Wuerstchen stammen, die sich hinter der Anonymitaet austoben. Aber es ist auch schon vorgekommen, dass Horden von Menschen bei Tatverdaechtigen von Straftaten aufgetaucht sind, um sie zusammenzuschlagen. Solche Drohungen sind auf keinen Fall auf die leichte Schulter zu nehmen.


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Hass und Wirklichkeit

03.11.2018 um 11:42
@Alari
Aber zum Glück Ausnahmen der Regel. Würde ein wie schon erwähnt, zb. Lefloid jede Drohung ernst nehmen, würde dass einem ziemlich schnell fertig machen.

Mangelnde Beherrschung, keinerlei Erziehung (demnach auch im Worte) und dadurch falsch angenommene Werte, begünstigen das ganze.
Wer achtet heute denn noch auf seine Worte? Sicher es gibt so Menschen und es sind auch nicht wenige. Aber die gefühlte Mehrheit der Jugend, demnach die gefühlte Mehrheit im Internet, hat eben eine Sprache gleich dem gehypten Medienkonsum welche sie sich tag täglich geben.


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Hass und Wirklichkeit

03.11.2018 um 11:59
Es gibt viele Seiten, auf denen die freie Meinungsäusserung recht weit ausgelegt wird. Das ist nicht selten aber vermutlich nur eine Ausrede, weil man nicht jeden geschriebenen Kommentar auf seinen Gehalt überprüfen kann. Die Seitenbetreiber wollen ja Geld verdienen und nicht viel Geld für Leute ausgeben, die solche Beiträge dann händisch aussortieren. Wenn man sich nur mal die Kommentare unter YouTube-Videos durchliest, dann wundert man sich manchmal schon, wie weit die "freie Meinungsäusserung" von den Seitenbetreibern ausgelegt wird.

Dass die Sitten in den letzten Jahren verroht sind, glaube ich allerdings nicht, nur die Reichweite einiger verrohter Zeitgenossen hat mit dem Medium Internet stark zugenommen. Früher hat so ein Wüterich bestenfalls sein näheres Umfeld belästigt, heute kann er dank Twitter und Co (theoretisch) die ganze Welt nerven. Und natürlich gibt es die Leute, die nur deshalb so "mutig" sind, weil sie sich im Internet anonym währen. Im realen Leben sind vermutlich nicht wenige dieser "WWW-Rambos" völlig handzahm.

Dass staatliche Ermittlungsbehörden hier nun im grossen Stil stärker durchgreifen sollten, finde ich aber trotzdem keine gute Idee. Das würde vermutlich nur zu Missbrauch führen, indem unter dem Vorwand, Hass und Hetze eindämmen zu wollen, vor allem unliebsame Meinungen unterdrückt würden. Oppositionsparteien auf staatliche Kosten mundtot zu machen ist natürlich der ultimative "Wet Dream" von etablierten Parteien, die sich ihre Pfründe nicht von Dritten wegnehmen lassen wollen, von daher sehe ich Bestrebungen, solche staatlichen "Filter" im Netz installieren zu wollen, sehr kritisch. Bei konkreten Drohungen gegen Einzelpersonen (oder auch Gruppen) sieht das natürlich anders aus, aber gerade in diesem Bereich tun sich die Ermittler schwer, weil das ja alles immer noch "Neuland" ist.

Deshalb sehe ich auch mehr die Seitenbetreiber in der Pflicht, dass sie für konkrete Opfer von solchen Attacken auch entsprechende Werkzeuge bereitstellen, damit sich diese zur Wehr setzen können, ohne sich auf das Niveau der Angreifer begeben zu müssen.

emodul


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Hass und Wirklichkeit

03.11.2018 um 11:59
Kc schrieb:Ebenfalls könnte diskutiert werden: müssen Ermittlungsbehörden und Justiz stärker durchgreifen, um eine weitere Verrohung der Sitten zu verhindern oder sollte dem amerikanischen Weg gefolgt werden, dass im Sinne der Meinungsfreiheit praktisch alles ungestraft gesagt werden darf?
Was ich bescheuert finde ist das Netzwerkdurchsetzungsgesetz.
Im Grunde eine Bankrotterklärung, dass man selbst über strafrechtliche Inhalte nicht Herr werden kann und daher andere die Entscheidung ob etwas strafrechtlich ist oder nicht in die Hand gibt, obwohl die das als nicht Richter überhaupt nicht immer mit Sicherheit sagen können.


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Hass und Wirklichkeit

03.11.2018 um 12:29
Ich gehe mit LeFloid konform. Meiner Erfahrung nach muss man solche Drohungen nicht ernst nehmen. Manche Menschen sagen (oder schreiben) im Ärger vieles wenn der Tag lang ist. Dennoch setzen sie das Gesagte dann nicht in die Tat um. Man kennt das auch aus dem RL. Jemand sagt im Ärger "den bringe ich um". Es steckt aber keine wirkliche Absicht dahinter jemand umzubringen. Es soll nur die große Wut, die diese Person auf eine andere hat, verdeutlichen.
Das Internet mit seiner vermeintlichen Anonymität scheint zusätzlich dazu beizutragen, dass Hemmungen verloren gehen. Im RL steht man einer Person gegenüber, kann ihr ins Gesicht sehen. In so einer Situation würden sich viele gar nicht trauen "ich ficke deine Mutter" zu einer anderen Person zu sagen. Und auch andere Unverschämtheiten und Unhöflichkeiten die man im Internet oft beobachten kann, würden sich viele im RL nicht herausnehmen. Dazu fehlt ihnen der Mut. Deshalb leben sie so etwas im Internet aus, wo sie sich endlich mal groß fühlen können. Solche Menschen sind eher zu bemitleiden, als das man Angst vor ihnen haben muss.


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Hass und Wirklichkeit

03.11.2018 um 12:45
Ich bin da zwiegespalten. Einerseits finde ich schon, daß so ein Dreck bestraft werden und härter durchgegriffen werden sollte. Auf der anderen Seite verstehe ich auch die Argumentation von @emodul
emodul schrieb:Dass staatliche Ermittlungsbehörden hier nun im grossen Stil stärker durchgreifen sollten, finde ich aber trotzdem keine gute Idee. Das würde vermutlich nur zu Missbrauch führen, indem unter dem Vorwand, Hass und Hetze eindämmen zu wollen, vor allem unliebsame Meinungen unterdrückt würden. Oppositionsparteien auf staatliche Kosten mundtot zu machen ist natürlich der ultimative "Wet Dream" von etablierten Parteien, die sich ihre Pfründe nicht von Dritten wegnehmen lassen wollen, von daher sehe ich Bestrebungen, solche staatlichen "Filter" im Netz installieren zu wollen, sehr kritisch. Bei konkreten Drohungen gegen Einzelpersonen (oder auch Gruppen) sieht das natürlich anders aus, aber gerade in diesem Bereich tun sich die Ermittler schwer, weil das ja alles immer noch "Neuland" ist.
Es ist ein zweiseitiges Schwert, da einen Mittelweg zu finden ist nicht einfach. Auch glaube ich, wie hier auch schon gesagt, daß viele sich nur in der Anonymität des Netzes stark fühlen und sich dort ausleben. Im RL hingegen gar nicht den Mut hätten etwas davon in die Tat umzusetzen. Aber auch in dieser Hinsicht könnten irgendwann die Hemmungen wegfallen. Wenn man manche im Netz liest, sieht man förmlich, wie ihnen der Kamm schwillt und sie sich immer mehr rein steigern. Lieber direkt einen Schuss vor den Bug durch die Justiz, bevor die Lunte irgendwann zündet.


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Hass und Wirklichkeit

03.11.2018 um 14:21
Kommt drauf an. Ich habe mehr als genug Erfahrungen mit Drohungen erfahren sowohl in virtueller Welt als auch in Reallife.
Als Aussteiger aus ultranationalistischer und rechtsextremer Szene ist das irgendwie auch zu erwarten und so habe ich es auch erfahren.

Manche Drohungen muss man ernstnehmen, manche eher weniger aber trotzdem die Augen offen halten.

Als ich aus der rechtsextremen Szene ausstieg habe ich sowohl direkte als auch indirekte Drohungen bekommen, zum Teil habe ich aber auch zurückgedroht und einige erfolgreich eingeschüchtert damals. Kann, muss man aber nicht unbedingt für meine Konter Verständnis haben.
Reallife Drohungen reichten von Prügeldrohungen bis hin zu Folter- und Morddrohungen. Virtuell auch, da gabs aber auch Wünsche, dass ich Opfer von "Messerkultur" werden soll, Drohungen mit "patriotischem Widerstand" der "bald aufräumen wird und ich bereit sein soll", Drohungen, dass man mich und meine "Zigeunereltern abschieben" wird, usw. usw.

Nichts Neues für mich.


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Hass und Wirklichkeit

03.11.2018 um 14:32
Kc schrieb:wie ernst sind solche Drohungen eigentlich zu nehmen? Stammen sie nur von Maulhelden? Oder folgen doch häufiger Taten?
Man muss immer damit rechnen, dass es mal jemand in die Hand nimmt 'zu vollstrecken'.
Und in den letzten Jahren kam es immer wieder vor, dass aufgehetzte Idioten einen Hausbesuch durchführten ...

Vollendete Attentate sind eher selten, aber nicht ausgeschlossen. Allein die Bedrohungslage kann schon psychischen Schaden verursachen bei den Betroffenen und deren Familien ...
emodul schrieb:Dass staatliche Ermittlungsbehörden hier nun im grossen Stil stärker durchgreifen sollten, finde ich aber trotzdem keine gute Idee. Das würde vermutlich nur zu Missbrauch führen, indem unter dem Vorwand, Hass und Hetze eindämmen zu wollen, vor allem unliebsame Meinungen unterdrückt würden.
Drohungen sind nicht durch die Meinungsfreiheit abgedeckt ...


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Hass und Wirklichkeit

03.11.2018 um 17:14
Strafrechtliche Relevanz entsteht ja mehr durch das “sich bedroht fühlen“ einer Drohung. Das setzt voraus, dass beide Parteien sich kennen, wissen, mit wem sie sprechen und das ist bei Namen wie “drod“ “DativObject“ u.ä. ja gar nicht gegeben. Geschweige denn vom Wissen des Wohnortes und Bewegungszonen.

Wenn ein Kommentar einen bedroht, der im Video selbst vorkommt, wo der eine also mehr weiß als der andere, kann man es als unberechenbar ansehen und dann müsste man, wenn man sich wirklich bedroht fühlt, den Gang zur Polizei machen.

Ansonsten ist die Sprache den jeweiligen Moderatoren zu überlassen, den Betreibern, die die Fähigkeit haben, Kommentare zu löschen. Aber ich habe mal gehört, dass YouTube dem nicht nachkommt.
Aber eigentlich liegt es an denen.


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Hass und Wirklichkeit

03.11.2018 um 17:45
Wenn ich alle Gewalt- und Morddrohungen, die ich hier auf Allmy bekommen habe ernst genommen hätte, hätte ich gegen 2012/13 direkt bei der Polizei einziehen können :D

Passiert ist nichts, obwohl meine Adresse mit minimalem Aufwand herauszubekommen war. Insofern muss man so etwas nicht ernst nehmen. Sind in der Regel nur Maulhelden.


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Hass und Wirklichkeit

03.11.2018 um 18:00
Ich halte diese Hasskommentare für ein Problem der Jugend. Wenn man älter und erfahrener ist, hat man andere Dinge im Kopf, als sich im Internet mit anderen Leuten, die man gar nicht kennt, virtuell zu prügeln. Was soll das bringen? Ich glaube auch nicht, daß das ein Massenphänomen ist. Diese einzeiligen Doof Kommentare könnten auch genauso gut Bots sein.


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Hass und Wirklichkeit

04.11.2018 um 12:38
Kc schrieb:Ebenfalls könnte diskutiert werden: müssen Ermittlungsbehörden und Justiz stärker durchgreifen, um eine weitere Verrohung der Sitten zu verhindern oder sollte dem amerikanischen Weg gefolgt werden, dass im Sinne der Meinungsfreiheit praktisch alles ungestraft gesagt werden darf?
Aufrufe zur Körperverletzung, Vergewaltigung oder zum Mord sollten keinesfall straffrei bleiben. Auch das Recht auf freie Meinungsäusserung hat seine Grenzen. Was allerdings fehlt, sind die Kontrollmöglichkeiten.


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Hass und Wirklichkeit

05.11.2018 um 12:14
Hasskommentare, Beiträge oder Posts an andere die wirklich hasserfüllt, ablehnend und unter die Gürtellinie gehen sollen kann man pauschal
gar nicht bewerten. Dazu müsste man die beteiligten Personen kennen und ihre Motivation.

Sicher gibt es Gehirnamputierte und Idioten die Spaß daran haben andere auf diese Weise herauszufordern und zu quälen, um sich dann darüber zu amüsieren, aber es könnte auch ganz anders sein.

Es könnten auch Menschen dahinter stecken die sich auf diese Weise zu wehren versuchen weil sie den Angreifer auf andere Weise nicht
zu fassen bekommen und sich als Opfer fühlen weil ihnen vom Angreifer/ursprüngl. (Kommentar)- Schreiber etwas angetan wurde, dass
das Opfer als so schlimme empfindet, dass er sich nur so zur Wehr setzt wie es ihm die Situation gerade erlaubt. Also wenn das Opfer den Angreifer nicht wirklich kennt und nicht aufsuchen kann und auch nicht anzeigen kann weil z.B. die Anschrift und Name nicht bekannt sind
- ja, dann verstehe ich sollche Kommentare sogar.

War sogar selber mal in einer derartigen misslichen Lage, dass ich nur so auf dem Weg eines sehr abfälligen Kommentars mir Luft machen konnte und meine Wut ausdrücken konnte, weil ich vorher oft von jemand angegriffen wurde der nur aus dem Versteck heraus agiert.
Dieser jemand war nicht gehirnamputiert oder ein Idiot, er war einfach nur böse, hinterhältig und sehr gemein zu mir. Es gab aber auch die
andere Seite, wo er ganz anders gepolt (positiv) daher kam und es kam sogar Sympathie und gegenseitiges Verstehen auf. Trotzdem hat er meine Wehrlosigkeit ausgenutzt, weil ich nicht wusste woher und von wem die Angriffe kamen. Er dachte wohl er dürfe alles tun zu seinem
Vergnügen, ohne jede Gefahr für ihn. Da hatter er sich aber gründlich geschnitten. Echte Daten über ihn hat er mir nie genannt. Einiges
echte fand ich aber selber über ihn heraus, weswegen ich nicht ohne Waffen gegen ihn bin/war.

Meine Ziel war die Angriffe auf mich zu stoppen. Meine Waffe war öffentlich zu machen was sich da abspielte in der Hoffnung den Angreifer bloß zu stellen damit er damit aufhört. Da habe ich eben in die Trickkiste unhöflicher, herabwürdigender und demütigender Worte gegriffen um ihm zu zeigen das ich kein dummes Daueropfer bin. Durch das öffentlich machen hätte man vielleicht sogar real auf ihn als Person schließen können. Meine Aktion hat jedenfalls gewirkt, wenn auch nur zu einem gewissen Grad. Dieser Grad ist, dass er jetzt höflich zu mir ist, im Rahmen seiner mir eher unbekannten Möglichkeiten, aber immer noch aus dem persönl. Versteck heraus. Das Wort Feigling trifft es da sehr gut. Vielleicht ist es bei ihm auch eine Persönlichkeitsstörung. Sollte es wieder schlimmer werden oder über meinen Kopf hinweg, setze ich meine Drohung in die Tat um.

Da frage ich mich wer in einer Situation die ich geschildert habe der wirklich böse ist. Meine Reaktion fand ich jedenfalls angebracht. Einfach
weiterhin die Wange hinhalten war nicht meine Option. Und so konnte ich den Angreifer sogar mit der Nase darauf stoßen was er mir
angetan hat, wenn er es anders nicht begreifen wollte oder konnte. Ähnlich wie man einen Hund erzieht, wenn man ihn mit seiner Nase
auf seine Hinterlassenschaft aufmerksam macht. Und siehe da, er hat sich geändert, wenn auch nicht wirklich zufriedenstellend, aber immerhin, das ist schon was. Aber es fehlt noch einiges und der letzte Schliff bevor ich wirklich Ruhe geben kann, da ich immer noch in
seinem Fokus stehe, der aber grundsätzlich nicht mehr böse ist. Für mich bedeutet Ehrlichkeit, menschlich gutes Benehmen, Moral, Offenheit usw. etwas grundlegend anderes als für ihn, aber er nimmit mich jetzt durchaus ernst im Rahmen seiner selbst beschränkten Möglichkeiten.
Nicht zuletzt wegen meiner ausufernden Kommentare und Beiträge an ihn. So sehe ich die sogar in einem positiven Rahmen. Aber nur da.

Es gibt also auch eine andere Betrachtungsweise, und die wollte ich hier mit dazu geben. Ich habe tatsächlich hasserfüllt geschrieben, mit
allem was unschöne Worte hergeben - aber es hatte nur den einen Zweck, nämlich mich zu wehren, zu behaupten und meinem Angreifer
die Leviten zu lesen, in die Schranken zu weisen, und die mussten unter die Grütellinie gehen, denn sie entsprachen meinem sehr stark verletzten Gefühl und Körper, mit der Absicht meinen Angreifer zu treffen. Der Erfolg letztendlich gibt mir Recht. Manche verstehen es
leider auch nicht anders.

Meine Methode in diesem speziellen Fall ist aber nicht zur Nachahmung empfohlen.


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Hass und Wirklichkeit

05.11.2018 um 12:51
Achja, eine glaubhafte Entschuldigung ist nie von ihm gekommen. Keine Erklärungen, nichts, nur ein angepassteres, besseres Verhalten mir gegenüber. Weggeblieben ist er auch nicht. Gefühle von sich hat er schon beschrieben, aber ich hatte den Eindruck als würde das außerhalb
von ihm stattfinden. Und diese beschriebenen Gefühle betrafen auch nicht das Vorgefallene.


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Hass und Wirklichkeit

05.11.2018 um 13:03
kelten-maisie schrieb:Hasskommentare, Beiträge oder Posts an andere die wirklich hasserfüllt, ablehnend und unter die Gürtellinie gehen sollen kann man pauschal
gar nicht bewerten. Dazu müsste man die beteiligten Personen kennen und ihre Motivation.
Doch, man kann diese bewerten und insbesondere wenn man in meinem Fall die politische Ideologie und die ganze Ecke da kennt. Siehe bspw. meinen ersten Beitrag in diesem Thread.
Beitrag von Venom, Seite 1
Kommt drauf an. Ich habe mehr als genug Erfahrungen mit Drohungen erfahren sowohl in virtueller Welt als auch in Reallife.
Als Aussteiger aus ultranationalistischer und rechtsextremer Szene ist das irgendwie auch zu erwarten und so habe ich es auch erfahren.

Manche Drohungen muss man ernstnehmen, manche eher weniger aber trotzdem die Augen offen halten.

Als ich aus der rechtsextremen Szene ausstieg habe ich sowohl direkte als auch indirekte Drohungen bekommen, zum Teil habe ich aber auch zurückgedroht und einige erfolgreich eingeschüchtert damals. Kann, muss man aber nicht unbedingt für meine Konter Verständnis haben.
Reallife Drohungen reichten von Prügeldrohungen bis hin zu Folter- und Morddrohungen. Virtuell auch, da gabs aber auch Wünsche, dass ich Opfer von "Messerkultur" werden soll, Drohungen mit "patriotischem Widerstand" der "bald aufräumen wird und ich bereit sein soll", Drohungen, dass man mich und meine "Zigeunereltern abschieben" wird, usw. usw.

Nichts Neues für mich.


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Hass und Wirklichkeit

05.11.2018 um 13:19
Nun wo ein extremismus vorhanden ist, sind Todes drohungen nicht fern.

Nebst der Rechts und Linksextremen szene, sind ebenfalls Religiöse fanatiker ziemlich weit oben, wenn es darum geht einem den Tod haar genau zu schildern, wobei dort da doch mehr die Islamverteidiger mir genauer erläutern möchten, was sie mit mir als Atheisten anstellen wollen, sollten sie mich in die Finger bekommen.

Ich denke, die jenigen ,die nur beleidigen sind da manchmal eher die harmlosesten, als die jenigen die einem manchmal genau erläutern was sie mit einem anstellen, wenn sie dich in die finger bekommen.

Youtube: Love Letters to Richard Dawkins

Ansonsten einmal einmal eine Vorlesung von richard Dawkins, was der gute Mann einmal für "nette" Texte bekommt.


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