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Wieviel Kostgeld vom Freund der Tochter

406 Beiträge, Schlüsselwörter: Hotel Mama, Kostgeld, Nebenkosten

Wieviel Kostgeld vom Freund der Tochter

22.07.2020 um 12:00
nanusia
schrieb:
Irgendwie bin ich sprachlos! Ich denke doch, dass 150€ ausreichend sind. Es wird so oder so gekocht, es wird so oder so gewaschen etc.
Dass es einen Unterschied macht, ob man für drei oder vier Personen Lebensmittel kauft und Wäsche wäscht, ist dir aber schon geläufig?

Ich habe den Eindruck, dass der eine oder andere User hier sehr an der Realität vorbei lebt.


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Wieviel Kostgeld vom Freund der Tochter

22.07.2020 um 12:03
Was für ein genialer Thread. Hier fragt eine erwachsene Frau was andere Menschen davon halten, dass der 19-jährige Freund der Tochter bei der Familie wohnt und nur 150€ dazugibt weil sie das offensichtlich zu wenig findet. Dann wird hier über Lebensmittelpreise Preise diskutiert die einen Scheiss mit der Situation zu tun haben - außer man ist kleinlich wie sonst was und will alles ganz formell ausrechnen.
Und zu guter letzt macht noch jemand subtil drauf aufmerksam, dass die Abgabe von 150€ „Kostgeld“ ja auch bitte versteuert werden sollen. Das ist ein super Beispiel für diese, doch sehr verklemmte und formelle, deutsche Lebensweise wie sie gerade vor ein paar Tagen in einem anderen Thread angesprochen wurde.

@sowiesofrau
Ganz im Ernst. Wenn man mit der Situation nicht zufrieden ist, dann einfach denjenigen ansprechen und sagen was Phase ist. Lege ihm deine Argumente dar und bringe ihm deine Ansichten bei. Wenn er einigermaßen reif in der Birne ist wird er verstehen, dass er nicht für 150€ einen All-Inclusive Service gebucht hat, sondern, dass gemeinsames wohnen auch bedeutet Teil einer Gemeinschaft zu sein. Dazu gehören rechte und auch Pflichten.

Wenn er das versteht - wunderbar. Wenn nicht kann man es ihm gerne vorrechnen oder ansonsten einfach die Eltern kontaktieren. Wenn er richtig dicht macht einfach vor die Tür setzen.

Wie wäre es denn mal mit festen Aufgaben? Müll rausbringen, die eigene Wäsche selber waschen, sich mal um andere Kleinigkeiten im Haushalt kümmern und sowas. Hängt natürlich davon ab ob das Geld, also die Differenz von dem was er zählt zu den was er verbraucht dringend gebraucht wird oder nicht.

Ich für meinen Teil würde mich für meine Tochter freuen wenn sie mit ihrem Freund zusammen wohnen kann, zumindest wenn das kein absoluter assi ist. Wieso das Zusammenwohnen ein „No-Go“ sein sollte verstehe ich nicht - denke mal einfach etwas konservativere Ansichten.


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22.07.2020 um 12:08
@Cassandra71

Teilweise ist es m.M nach wirklich günstiger ( pro Person gesehen!) für 4 Personen zu kochen, da Großpackungen häufiger was günstiger sind ( nicht immer!).


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Wieviel Kostgeld vom Freund der Tochter

22.07.2020 um 12:10
Cassandra71
schrieb:
Das muss man sich leisten können...und ich finde es auch durchaus legitim, sich das nicht leisten zu wollen.
Das Finanzielle ist die eine Seite, das habe ich aber auch angesprochen.
Mit "leisten wollen" das entscheidet jeder individuell.
Bei uns war es selbstverständlich, das mitgeholfen wurde, finanzielle Forderungen habe ich keine gestellt
Cassandra71
schrieb:
Ich habe den Eindruck, dass der eine oder andere User hier sehr an der Realität vorbei lebt.
Es liegt in der Natur der Sache, dass nicht jeder deine persönliche Realität teilt oder teilen möchte.
Damit wirst du leben müssen.
DieGarnele
schrieb:
Und zu guter letzt macht noch jemand subtil drauf aufmerksam, dass die Abgabe von 150€ „Kostgeld“ ja auch bitte versteuert werden sollen.
Interessant.
Zählt in deiner Realität eine regelmässige monatliche Zuwendung über Jahre nicht zu den Einkünften des Haushaltes?
Ist die nicht steuerpflichtig?
Du scheinst da besser im Thema zu sein, vielleicht magst du dazu ja mal eine Auskunft geben.
DieGarnele
schrieb:
Das ist ein super Beispiel für diese, doch sehr verklemmte und formelle, deutsche Lebensweise wie sie gerade vor ein paar Tagen in einem anderen Thread angesprochen wurde.
Verklemmt will ja niemand sein. Sei so gut und formuliere mal deine unverklemmte Ansicht zum Thema.


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Wieviel Kostgeld vom Freund der Tochter

22.07.2020 um 12:19
@Cassandra71

Ganz ehrlich? Nein, den riesengrossen Unterschied sehe ich da nicht!
Oder berechnest du im Voraus zB die Nudelmenge pro Person und kochst dann strikt danach und keine Nudel mehr?
Wir sind zu dritt, 2 Erwachsene und 1 Teenager, wenn was überbleibt kann das am nächsten Tag auch noch gegessen werden.

Wäsche teile ich auf: schwarz/dunkel, bunt, weiss, fein. Da wird die Waschmaschine sowieso nicht brechend voll.

Man kann, wenn man will, sich am Wochenende zusammen setzen und einen Essensplan für die kommende Woche erstellen, wo auch Rücksicht auf die Essenswünsche der kids eingegangen wird. Somit umgeht man auch das extra kochen. Auch ein Haushaltsplan kann erstellt werden, auch extra Wünschen können/sollten besprochen werden. Nur macht man das gleich am Anfang und nicht nach einer Zeit wo einem alles am Nerv geht.


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Wieviel Kostgeld vom Freund der Tochter

22.07.2020 um 12:53
nanusia
schrieb:
Ganz ehrlich? Nein, den riesengrossen Unterschied sehe ich da nicht!
Für einen guten Esser (und das scheint der Junge ja durchaus zu sein) sind 150 Euro im Monat für Verpflegung + alles andere imho nicht ausreichend, aber das könnte die TE sicher mal nachhalten.

Und, nein, bei mir wird nichts "abgezählt", und ich bin auch weiß Gott nicht geizig, aber ausnutzen lassen würde ich mich auch nicht...und das scheint mir hier leider der Fall zu sein.

Da wird trotz Rundumversorgung um den Cent gefeilscht, im Haushalt kein Finger gekrümmt...ich finde das peinlich.

Zumal der Junge nicht im Haushalt der eigenen Eltern lebt, sondern bei den Eltern seiner Freundin.


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Wieviel Kostgeld vom Freund der Tochter

22.07.2020 um 13:49
Zyklotrop
schrieb:
Interessant.
Zählt in deiner Realität eine regelmässige monatliche Zuwendung über Jahre nicht zu den Einkünften des Haushaltes?
Ist die nicht steuerpflichtig?
Du scheinst da besser im Thema zu sein, vielleicht magst du dazu ja mal eine Auskunft geben.
In der Tat interessant.
Natürlich zählt das als ein zu versteuerndes Einkommen. Und wer von uns besser im Thema steuern ist weiß ich nicht, tut auch nichts zur Sache. Auf jeden Fall bin ich aber besser in Sachen Textverständnis, denn sonst würdest du merken, dass du dir da was zurecht gedichtet hast. Ich habe mit keiner Silbe erwähnt, dass das Geld steuerfrei oder ähnliches wäre, das war dein zutun.

An der Tatsache das Geld zu versteuern ist nichts schlimmes, im Gegenteil. Es ist verpflichtend und richtig. Es ging mir nur darum, wie oben beschrieben, dass es hier um die Situation in einer Familie geht wo das steuern abführen für das Kostgeld einfach mal gar nichts zur Sache tut, dennoch aber erstmal darauf hingewiesen wird. Wenn man das jetzt in den Kontext des ersten bzw der ersten beiden Absätze meines vorigen Beitrags einfügt ergibt es das was ich damit ausdrücken wollte - das alles viel zu formell geregelt wird.

Ist aber auch egal, das war ja nur ein kleiner Einwurf vorweg. Die Nachricht die ich an sowiesofrau schrieb, war das was zählte.


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Wieviel Kostgeld vom Freund der Tochter

22.07.2020 um 14:02
DieGarnele
schrieb:
Auf jeden Fall bin ich aber besser in Sachen Textverständnis, denn sonst würdest du merken, dass du dir da was zurecht gedichtet hast.
Klar, du bist viel besser im Textverständnis. Jeder kann das sehen. :Y:
DieGarnele
schrieb:
Ich habe mit keiner Silbe erwähnt, dass das Geld steuerfrei oder ähnliches wäre, das war dein zutun.
Ich habe dir da nicht unterstellt, oder mit deinen Worten "erwähnt", du hättest behauptet das Geld sei steuerfrei. Du fackélst da gerade einen Strohmann ab,, den du mit viel Mühe selbst in die Manege gerollt hast.
Das ist aber naturgemäss meinem Textverständnis geschuldet, also Schwamm drüber.
DieGarnele
schrieb:
Und zu guter letzt macht noch jemand subtil drauf aufmerksam, dass die Abgabe von 150€ „Kostgeld“ ja auch bitte versteuert werden sollen. Das ist ein super Beispiel für diese, doch sehr verklemmte und formelle, deutsche Lebensweise wie sie gerade vor ein paar Tagen in einem anderen Thread angesprochen wurde.
Was genau ist denn da in deinen Augen verklemmt?
Ist da was schlecht an der "deutschen Lebensweise"?
Welche Lebensweise ist denn besser?
Ich lerne gerne dazu.


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Wieviel Kostgeld vom Freund der Tochter

22.07.2020 um 14:17
Zyklotrop
schrieb:
Was genau ist denn da in deinen Augen verklemmt?
Ist da was schlecht an der "deutschen Lebensweise"?
Welche Lebensweise ist denn besser?
Ich lerne gerne dazu.
Ich bin ja kritikfähig, daher revidiere ich erstmal meine Aussage mit dem Textverständnis.

Aber zumindest in diesem einen Punkt hatte ich da schon recht. Vielleicht liegt’s auch an meiner Artikulation, dass du nicht verstehst wie ich das meinte. Keine Ahnung.

Ich meinte damit lediglich, dass Geschreibe über Preise von TK-Produkten, den Verbrauch von Zahnpasta, Wasser, Waschmittel und solchen Dingen nichts bringt. Ich würde viel darauf wetten, dass sich die Situation in der Familie der Threaderstellerin absolut nicht ändern würde durch das reine aufschlüsseln von Kosten. Da muss offensichtlich erstmal an der Gemeinschaft gearbeitet werden, denn anscheinend wird dort nicht gerne drüber gesprochen wenn jemandem etwas nicht passt - sonst würde man ja nicht in einem Forum so eine Frage stellen.

Letztlich ist das hier eine Diskussion wie die meisten anderen auch - jeder bringt seine Meinung ein, man diskutiert drüber aber ans Ziel kommt man nicht. Geht auch gar nicht, denn es geht weniger um Fakten als Lebenseinstellung und Ansichten.

Der eine hat vielleicht genug Geld und es ist ihm egal ob er eine Person mehr oder weniger durchfüttert. Hauptsache alle sind glücklich. Ein anderer hat vielleicht nicht so viel Geld und muss sehr darauf achten. Ein anderer wiederum hat auch kaum Geld aber auch ihm ist es egal ob er etwas mehr ausgibt beim einkaufen. Von bis ist alles möglich.

Entweder die Threaderstellerin rückt vielleicht mit ein paar Fakten raus, so dass man (wir) als Gruppe ihr einen sinnvollen Ratschlag erteilen kann oder aber dieser Thread verläuft sich nach einigen Höhen und tiefen im Sande.


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Wieviel Kostgeld vom Freund der Tochter

22.07.2020 um 14:47
@DieGarnele
Die TE ist gut beraten, so sie denn das Gespräch über eine Erhöhung der Mietbeteiligung/Kostgeld führen will, ein paar Argumente zu haben. Ganz ohne einen Überblick der tatsächlichen Mehrkosten wird das nicht funktionieren.

Ich bin ja kein Jurist.
Kostgeld ist, zumindest unter Anverwandten, von der Einkommenssteuer befreit.
Der Freund zählt nicht dazu. Wie es bei ihm gehandhabt würde entzieht sich meiner Kenntnis.
Nun ist der Freund ja zu allem Überfluss auch noch dort gemeldet. Er bezieht also sämtliche Post, auch die der Ämter, unter der Adresse der TE. Wenn da beim Datenabgleich zwischen den Ämtern mal ein Finanzbeamter auf den Trichter kommt er könne zur Untermiete oder Miete wohnen und sich dann ein beständiger Geldfluss nachweisen lässt, dann hängt sie, meine Vermutung, bei etwas Pech am Fliegenfänger.
Da entscheidet dann die Höhe der Bezüge wahrscheinlich darüber ob es ein reines Kostgeld ist, oder ob ein Teil als Einkünfte aus v
Vermietung und Verpachtung angerechnet wird. Das wäre dann im übelsten Fall Steuerhinterziehung und die kann bis zu 10 Jahre später noch geahndet werden.
Aber das haben dann Berufenere zu entscheiden.

An Stelle der TE würde ich zumindest mal im Bekanntenkreis einen Anwalt fragen bzw. die Frage mal in einem Fachforum klären. Ich bin da Laie und nicht kompetent.
DieGarnele
schrieb:
Letztlich ist das hier eine Diskussion wie die meisten anderen auch - jeder bringt seine Meinung ein, man diskutiert drüber aber ans Ziel kommt man nicht.
Natürlich haben wir alle lediglich unsere Meinungen und jeder sieht es halt mit anderen Augen.
Du hast schon Recht, die Informationen der TE sind recht dünn, daher haben wir wahrscheinlich, zumindest in grossen Teilen,an der wahren Situation vorbeigeschrieben. :)


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Wieviel Kostgeld vom Freund der Tochter

22.07.2020 um 14:49
Zyklotrop
schrieb:
Ich bin da Laie und nicht kompetent.
Auf jeden Fall kompetenter als ich, ich hätte gedacht, dass jegliche wiederkehrende Zahlungen als Einnahmen gelten im steuerrechtlichen Sinne.


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Wieviel Kostgeld vom Freund der Tochter

22.07.2020 um 15:27
@sowiesofrau

Kann mir gut vorstellen, dass du dich überfordert fühlst. Denke, es liegt nicht nur am Geld, sondern die fehlt die Anerkennung für das, was du alles machst, eben Einkaufen, Kochen, Waschen und Putzen?
Wird oft als selbstverständlich hingenommen. Zumal bei einer fremden Person man eh ja alles noch besser machen möchte, um sich als gute Hausfrau darstellen zu wollen.

Solange du alles machst, wird es stillschweigend angenommen. Auch wenn du 50 oder 100 Euro mehr bekommen würdest, wäre die Situation wohl immer noch die gleiche. Mit Geld kann man Zufriedenheit nicht aufwiegen.

Vielleicht findest ihr eine andere Lösung. Beide suchen sich eine Wohngemeinschaft oder eine kleine Bude. Wenn man Ausbildungs- und Kindergeld von Beiden zusammenschmeißt, müssten das doch funktionieren. Wenn ich bedenke, dass ein Grundrentner viel weniger zur Verfügung haben kann.

Ihr und seine Eltern können dann ja noch finanziell aushelfen, wenn Not am Mann ist.

So werden sie selbstständig und wissen Geld zu schätzen und was ein gemeinsamer Haushalt an Arbeit bedeutet.


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Wieviel Kostgeld vom Freund der Tochter

23.07.2020 um 06:05
DieGarnele
schrieb:
Natürlich zählt das als ein zu versteuerndes Einkommen
Ist das hier Comedy? Ist doch lächerlich, ich möchte mal jemanden sehen, der 150 € Kostgeld als Einkommen versteuert.


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Wieviel Kostgeld vom Freund der Tochter

23.07.2020 um 15:29
-VOLLSTRECKER-
schrieb:
Ist doch lächerlich, ich möchte mal jemanden sehen, der 150 € Kostgeld als Einkommen versteuert.
Zumal die Threaderstellerin nach eigenen Angaben bis zu 200 Euro Mehrkosten allein durch Lebensmittel durch den Freund hat, aber nur 150 Euro einnimmt.
Kann sie den monatlichen Verlust von 50 Euro (Mehrkosten durch Stromverbrauch jetzt noch nicht einmal mitberücksichtigt) von der Steuer absetzen? :palm:


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Wieviel Kostgeld vom Freund der Tochter

23.07.2020 um 15:33
Hm...vll stolper ja nur ich darüber (abgesehen von @Pinkpony), aber mir ist absolut unklar, warum die Eltern des Jungen das Kindergeld kassieren. Nach meinem Verständnis ist das überhaupt nicht zulässig, wenn das Kind nicht daheim wohnt.

Warum bekommt der Junge nicht das Kindergeld, wie es richtig wäre? Er hätte dann mit seinem Lehrlingsgehalt 700€.
Als Volljähriger hat er zudem einen Anspruch auf Unterhalt durch seine Eltern. Ich meine es sind um 800€ die ihm zustehen. Da er inkl. Kindergeld 700€ hat, wären das noch ca. 100€ von seinen Eltern zusätzlich.

Mein persönlicher Eindruck ist, dass die Eltern des Jungen da ein Stück weit das Problem sind.

Ich meine, das ist ein junger Erwachsener, aber er bekommt Kleidergeld und Geld für sein Ticket? Das ist natürlich die beste Voraussetzung um erwachsen und selbstständig zu werden.

Das wäre vll doch das erste, was man klären sollte. Und danach kann man sich damit auseinandersetzen, was er bezahlen kann und soll.


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Wieviel Kostgeld vom Freund der Tochter

25.07.2020 um 13:03
Was für Vorstellungen hier manche haben, aber da geh ich besser nicht drauf ein.

Eine eigene Wohnung soll nicht machbar sein, einige meinen sogar die Herrschaften würden unter dem Existenzminimum leben.

Ich würde vorschlagen mal mit H4 zu vergleichen:

2x 389€ + Miete = 1278€ (bei 500€ Miete) +- 200 € (für teurere oder günstigere Miete)

Und nun zu den möglichen Einnahmen der Herrschaften:

boy: 500€ Lohn +200€ Kindergeld= 700€

girly: 500€ Lohn + 200€ Kindergeld= 700€ ( ich setze 500€ voraus, da es wohl schon das Mindeste ist was ein Lehrling verdient, bitte jetzt nicht mit Extrembeispielen von Frisösen im Osten mi 200€ kommen)

macht zusammen 1400€ Minimum, wenn die Eltern je 100€ dazugeben schon 1600€, wenn sie realistische 700 in Ausbildung verdient
schon 1800€

Dann kann man immer noch Wohngeld oder sonstiges beantragen.

Und da soll keine Wohnung möglich sein?

Da müßte man mit H4 wohl verhungern.

Angenommen sie wollen doch bei den Eltern bleiben, alle sagen immer nur man müsse die armen unterstützen und bloss nach der Pfeife der Tochter tanzen, damit die kleine Prinzessin nicht verstimmt wird.

Ok, schön und gut. Ich sehe die Sache aber anderes. Wer will denn unbedingt den Freund bei sich haben und verwöhnt werden und günstig Endorphine ausgeschüttet bekommen?

Ja, die Tochter.

Also soll die Tochter auch ihren Anteil für den Freund bezahlen, wenn dieser nicht selbst dafür aufkommen will.


Ansonsten sind das nur Doktorspielchen mit 19 ohne die Verantwortung übernehmen zu wollen.

In eine 3 Zimmer Wohnung würde ich eh niemanden einziehen lassen.


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25.07.2020 um 13:14
Ich hab gerade Kopfgeld gelesen ;D


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25.07.2020 um 14:10
sowiesofrau
schrieb am 21.07.2020:
Ganz kostenfrei hier wohnen werde ich den Freund aber auch nicht lassen.

An einem Tisch mit den Eltern saßen wir schon, anfangs waren es nur 100 Euro. Er ist schon seit 1 Jahr bei uns .
Ehrlich gesagt, sind diese beiden Sätze die, die mich am fassungslosesten machen.

Da wurde schon einmal höher gehandelt, so langsam käme ich mir verarscht vor. In der freien Wirtschaft verhandelt man auch nicht zwei mal nach, dann würde ich einen schriftlichen Mietvertrag aufsetzen lassen, statt so einer Käseparty und alle paar Monate wieder auftauchen.

Außerdem - er wohnt jetzt schon nicht kostenfrei.


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Wieviel Kostgeld vom Freund der Tochter

26.07.2020 um 15:34
EinElch
schrieb:
Ehrlich gesagt, sind diese beiden Sätze die, die mich am fassungslosesten machen.

Da wurde schon einmal höher gehandelt, so langsam käme ich mir verarscht vor. In der freien Wirtschaft verhandelt man auch nicht zwei mal nach, dann würde ich einen schriftlichen Mietvertrag aufsetzen lassen, statt so einer Käseparty und alle paar Monate wieder auftauchen.
Kostgeld hat mit einem Mietvertrag ja nun nix zu tun, und Mieteinnahmen wären dann wohl tatsächlich zu versteuern.

Ich finde es gar nicht tragisch, dass man "nachverhandelt", wenn man merkt, dass Betrag X nicht ausreichend ist.

Verhandeln würde ich an Stelle der TE nicht, aber bei mir wäre der Junge auch gar nicht erst eingezogen.

Wegen einem Arbeitsweg von 30 Kilometern so ein Aufriss, das kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.


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Wieviel Kostgeld vom Freund der Tochter

26.07.2020 um 16:53
Ja, natürlich. So kann man die verwöhnten Kids mal an das wahre Leben heranführen.
Kühlschrank leer fressen wenn einem das Essen was auf den Tisch kommt nicht passt. Wo gibts denn so was?
Dann geh zum Imbiss an der Ecke. Aber nee, kostet ja Geld.

Gibt immer 2 Seiten, die eine, die das versucht durchzudrücken und die Andere, die das mit sich machen lässt.

Klar, ich bin oldschool. Wenn ich meiner Mutter gesagt hätte „Das will ich aber nicht essen, das schmeckt mir nicht. Koch mal bitte was anderes“, dann hätte mein Vater mir (zu Recht) ein hinter die Ohren gehauen und gesagt „Was glaubst du denn eigentlich, wer du bist? Wenn dir das hier nicht passt... da hinten hat der Zimmermann das Loch gelassen. Geh und sieh zu wo du was zu essen herbekommst“.

Yo, is auch wieder 30 Jahre her, aber entweder hau ich mit der Hand auf den Tisch, oder ich akzeptiere alles und beschwere mich nicht.

Was sagt denn eigentlich der Mann von der TE dazu? Is ihm egal?


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