stereotyp
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Das trifft es auf den Punkt. Ähnlich wie die ganze Selbstdarstellung, viele marschieren im Trend Einheitsschritt, lassen sich von irgendwelchen Heiopeis in sozialen Medien Gleichschalten und zu manipulierbaren Opfern machen, ein Wort wie Opfer ist ein Schimpfwort und Verbrecher bekommen Netflix Serien.CaiaLia schrieb:Für mich ist es immer wieder schade, dass Worte, wie „Verlierer“ oder „Sieger“ zumeist in Zusammenhang mit beruflichem Erfolg, vermeintlichem sozialen Status und/oder monetären Rücklagen gebraucht werden.
Mag er ja gern so sehen, ich jedenfalls bin gern faul und nutzlos für Elon Musk.RayWonders schrieb am 09.03.2025:"Elon ist gefährlich für Menschen, die faul und nutzlos sind. Das sind keine guten Menschen"
Leider bist du das aber nicht für Elon musk, sondern für den deutschen Staat…kuno7 schrieb:Mag er ja gern so sehen, ich jedenfalls bin gern faul und nutzlos für Elon Musk.
Öhm, wie meinen?stereotyp schrieb:Leider bist du das aber nicht für Elon musk, sondern für den deutschen Staat…
Der Staat, der eh Probleme hat vernünftig mit Geld umzugehen?stereotyp schrieb:Leider bist du das aber nicht für Elon musk, sondern für den deutschen Staat…
Aber ist "wollen" denn ein Grund? Dahinter steckt doch mMn meistens irgendeine Beeinträchtigung mentaler Natur, auch wenn es nicht für eine Klassifikation zu einer psychischen Krankheit reicht.liaewen schrieb:Es gibt eindeutig die Mehrheit der faulen Säcke. Die körperlich sowie psychisch sehr wohl in der Lage wären zu arbeiten. Die wollen nur nicht
Du siehst mich müde lächeln. Daran glaube ich in drölftausend Jahren nicht mehr, dass das irgendwann ein "Hilfeinstitut" wird. Hätte gern das Gesicht der Sachbearbeiterin gefilmt, das immer länger und verkniffen wurde, als sie das hausinterne Gutachten vorlas. Am Ende hat sie sich dann noch über Rechtschreibfehler darin mokiert (kennt man von hier, wenn die Argumente ausgehen). Dabei ging es nicht einmal um "nicht arbeiten", sondern darum, was körperlich überhaupt noch geht.liaewen schrieb:Da müsste das Arbeitsamt halt mehr dahinter sein und solche Personen unterstützen.
Auch so von oben herab. :no:liaewen schrieb:wird er schon schauen, dass er mal in die Therapie geht
das hab ich anders erlebt. bei mir z.b. ist das Problem, dass ich zwar eine Weile arbeiten kann, aber durch die Symptome der Krankheit stapelt sich dann was an und ich habe einen Rückfall nach einer Weile. Das heißt zusammengefasst alle 2, 3 Monate falle ich für ein paar Wochen aus weil ich mich mental erstmal wieder von den psychotischen Schüben erholen muss. So etwas macht kein Arbeitnehmer lange mit. Ich denke auch deswegen hat das Jobcenter mit angeraten Rente zu beantragen weil es für sie einfach keinen Sinn macht für mich einen Job zu suchen wenn ich da doch spätestens nach nem halben Jahr sowieso wieder rausfliege..liaewen schrieb:Hier müsste es auch nur mit ärtzlichem Attest möglich sein. Auch gibt es für diese Personen einen Job. Da müsste das Arbeitsamt halt mehr dahinter sein und solche Personen unterstützen.
Ich denke, genau das Gegenteil ist der Fall. Die meisten wissen garnicht was da tatsächlich in ihnen los ist. Es gibt zwar steigende Zahlen bei Depressionserkrankungen (mglws bessere und mehr Diagnostik) aber das Thema ist weiterhin ein Tabu und viele die darunter leiden, wollten es lange nicht wahr haben - meine Meinung.liaewen schrieb:Es gibt viel zu viele Menschen, die sich selbst diagnostizieren und meinen sie haben Depressionen etc. und könnten ja nix machen
mir hat man schon 2010 in einer Psychiatrie gesagt ich sollte Rente beantragen. wirklich gemacht hab ich es aber erst nach mehreren weiteren Jobversuchen und als das Jobcenter mich mehr oder weniger dazu gedrängt hat.behind_eyes schrieb:aber das Thema ist weiterhin ein Tabu und viele die darunter leiden, wollten es lange nicht wahr haben
das wäre bei mir problematisch. man bekommt da einen Vertrag und kann dann deutschlandweit eingesetzt werden. das heißt man muss überall verfügbar sein. man muss dann vielleicht ständig hin- und herziehen und immer mal für ein halbes Jahr oder ein Jahr irgendwo leben. bei meiner psychischen Verfassung undenkbar. ich bin froh dass ich hier mein Umfeld habe und meine Eltern nicht weit von mir wohnen, da fühle ich eine Art sicherheit einen Halt den ich habe..liaewen schrieb:In deinem Fall hätte ich dich eher an Leihfirmen vermittelt. Die suchen ja immer wieder nur für kurze Zeit Leute die "aushelfen".