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45.000 Haushalte in Berlin ohne Strom, Heizung etc - Brandstiftung?

174 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Berlin, Stromausfall ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

45.000 Haushalte in Berlin ohne Strom, Heizung etc - Brandstiftung?

06.01.2026 um 04:01
Zitat von WardenWarden schrieb:Eben wegen möglichen False-Flag-Aktionen muss man immer einen weiten Blick wahren oder unterschiedliche Wege oder Urheber bedenken
Erzähle das mal der rechtskonservativen Bild, die auf ihrer Titelseite heute von Stoppt den linken Terror schreibt und nicht von Stoppt den mutmaßlichen linken Terror.


Naheliegend sind natürlich Linksextremisten, aber genauso gut traue ich das auch russischen Saboteuren oder prorussischen deutschen Landesverrätern zu.


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06.01.2026 um 09:07
Ich wohne in Berlin und bin froh nicht betroffen zu sein. Es ärgert mich aber wie lange hier alles dauert bis die Ordnung wieder hergestellt ist. Bei einem Blackout-Angriff auf Berlin würde hier Monate lang Endzeit-Apokalypse herrschen, weil das ewig nicht wieder repariert und gefixt wird. Da muss sich in Deutschland in Sachen Krisen echt mehr tun. Auf Notfälle ist dieses Land überhaupt nicht vorbereitet. Was machen die Politiker eigentlich mit ihrem ganzen Geld? Das Land und die Bürger schützen und verteidigen auf jeden Fall nicht.


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06.01.2026 um 11:16
Ich bin mir nicht sicher, ob das Bekennerschreiben echt ist. Es gibt mittlerweile berechtigte Zweifel daran. Nur weil alle schreiben, dass es diese linksextreme Gruppierung war, heißt noch lange nichts. Hier ist tiefergehende Recherche gefragt.


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45.000 Haushalte in Berlin ohne Strom, Heizung etc - Brandstiftung?

06.01.2026 um 11:29
Zitat von StadthexeStadthexe schrieb:Es ärgert mich aber wie lange hier alles dauert bis die Ordnung wieder hergestellt ist.
Man muss dazu sagen, das liegt nun auch an der Witterung. Tiefbauarbeiten, wie sie jetzt erforderlich sind, bei Minusgraden gestalten sich eben schwierig. Da haben sich die Terroristen einen passenden Zeitpunkt ausgesucht. :-(

Unterm Strich aber hast du recht.
Zitat von StadthexeStadthexe schrieb:Da muss sich in Deutschland in Sachen Krisen echt mehr tun. Auf Notfälle ist dieses Land überhaupt nicht vorbereitet.



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45.000 Haushalte in Berlin ohne Strom, Heizung etc - Brandstiftung?

06.01.2026 um 14:01
Zitat von StadthexeStadthexe schrieb:Es ärgert mich aber wie lange hier alles dauert bis die Ordnung wieder hergestellt ist
Hast du Vergleichszeiten?
Zitat von StadthexeStadthexe schrieb:Auf Notfälle ist dieses Land überhaupt nicht vorbereitet. Was machen die Politiker eigentlich mit ihrem ganzen Geld
Schau dir einfach das butget an und seine Verwendung.

Zaubern kann man nicht.
Zitat von StadthexeStadthexe schrieb:Das Land und die Bürger schützen und verteidigen auf jeden Fall nicht
Nichts neues, wie gesagt


https://haushaltsdaten.odis-berlin.de/


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45.000 Haushalte in Berlin ohne Strom, Heizung etc - Brandstiftung?

06.01.2026 um 15:35
Zitat von StadthexeStadthexe schrieb:Da muss sich in Deutschland in Sachen Krisen echt mehr tun. Auf Notfälle ist dieses Land überhaupt nicht vorbereitet. Was machen die Politiker eigentlich mit ihrem ganzen Geld? Das Land und die Bürger schützen und verteidigen auf jeden Fall nicht.
Ich greife gern das Zitat nochmal auf weil Steilvorlage. Versteh(t) mich nicht falsch, ich stimme da zu.

Aber: Während es absolut richtig ist, dass der Gesetzgeber (das heißt ergo die Politik) hier mehr machen muss, weil sie teils in der Verantwortung und Zuständigkeit ist, so sollten wir jetzt nicht in den Trott verfallen die Verantwortung komplett an die Politik oder Netzbetreiber oder sonst wen abzuschieben. Wen es betreffen möge.

Denn Teil des Problems ist die eigene deutsche Gesellschaft, die das Konzept Krise/Vorsorge über die letzten Jahrzehnte sukzessive im Schnitt eher verdrängt hat. Eine Gesellschaft die das selbst nicht wahrt wird dementsprechend auch an die Politik andere Impulse und Prioritäten setzen und man hat ggf. eine Art "Teufelskreis" wo 'beidseitig' Krisenvorsorge mit dem Zahn der Zeit immer mehr erodiert, bis halt wieder irgendwas passiert.

Mit der Bundeswehr haben wir nach dem kalten Krieg doch genau das Gleiche gesehen, wobei da auch noch andere Faktoren hinzukamen.

Wofür ich hier nochmal die Werbetrommel rühren möchte, was ich sagen will ist: Vorsorge fängt beim Bürger an. Selbst wenn der Staat besser wäre: Er hat nicht unendliche Ressourcen was das angeht und unendliche Kräfte die er zeitgleich überall in adäquater Stärke hinschicken kann. Schon im situativen Eigeninteresse sollte ich also selbst vorsorgen - und entlaste so im besten Fall auch staatliche Ressourcen oder mein eigenes Umfeld aktiv mit.

Also mal ganz provokativ ist nicht nur die Frage, was die Politik mit dem Geld macht sondern der Bürger, der eher noch in erster Pflicht steht, ein Mindestmaß an eigener Krisenvorsorge zu betreiben. Leisten kann sich das auf Dauer fast jeder Haushalt. Die Regierung bzw. die Behörden empfehlen das seit Jahren.

Ich finde, wer das nicht an erster Stelle gemacht hat oder versucht, der sollte dann nicht zu vollmundig auf die Politik schimpfen, auch wenn man natürlich unabhängig der eigenen Krisenvorsorge Kritik an der Politik äußern kann. Auf mich wirkt das dann aber komisch und inkonsequent, wenn man (wen es betreffen möge) gar keine relevante Krisenvorsorge betreibt und dann sinngemäß totale Redundanz von ner Art Nanny-Staat erwartet so alá "Wasch mich aber mach mich nicht nass." Spätestens wenn man dann ohne Vorsorge und Ausweichmöglichkeit im Dunkeln sitzt hat man, joa, reingeschissen.

Fangt an zu preppen und euch zu einem Mindestmaß Basiswissen anzueignen auf was man achten muss und lieber nicht tun sollte, wenn daheim einige Tage der Strom weg wäre. Motiviert ggf. euer Umfeld, es euch gleich zu tun. Nicht mit Aluhut-Vibes sondern als gescheite normalisierte Krisenvorsorge, wie ne Versicherung die man abschließt.
Oder guckt wo ihr notfalls woanders unterkommen könnt (etwa im Winter, weil kalt und so) wo Strom ist. Verwandte, Bekannte, Angebote der Städte/des Landes/des Bundes nutzen falls die dann z.B. in Hotels Rabatte für Unterkunft geben. Packt euch individualisierte Taschen oder (Flucht-)Rucksäcke mit Ersatzklamotten, Riegel, ne Pulle Wasser, ggf. Kopien relevanter Dokumente, Taschen die man sofort greifen und raus kann ohne groß zu packen oder nachzudenken. Ich musste einmal ad-hoc sofort ins Krankenhaus und hätte da so einen Rucksack oder ne Tasche mit Ersatzklamotten echt gebrauchen können. Auch für so was kann so eine Vorbereitung sinnvoll sein, es muss nicht der große Blackout oder das Ende der Welt sein. In anderen Fällen wurden Leute von ner Flut überrascht und sie haben sehr viel verloren. Eine Notfalltasche hilft auch bei so was.


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45.000 Haushalte in Berlin ohne Strom, Heizung etc - Brandstiftung?

06.01.2026 um 15:37
Zitat von philaephilae schrieb:Tiefbauarbeiten, wie sie jetzt erforderlich sind, bei Minusgraden gestalten sich eben schwierig
Richtig.

Und an knappem Personal wird es auch nicht liegen. Notfalls würde man die benötigten Arbeiter und Facharbeiter sicherlich abziehen lassen und nach Priorität vorgehen.
Zitat von philaephilae schrieb:Da haben sich die Terroristen einen passenden Zeitpunkt ausgesucht. :-(
Leider ja, wer auch immer letztendlich dahinter stecken könnte.


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06.01.2026 um 15:38
Zitat von BellaNapoliBellaNapoli schrieb:Ich bin mir nicht sicher, ob das Bekennerschreiben echt ist. Es gibt mittlerweile berechtigte Zweifel daran. Nur weil alle schreiben, dass es diese linksextreme Gruppierung war, heißt noch lange nichts. Hier ist tiefergehende Recherche gefragt.
Wieso widerspricht diese Gruppe dem Schreiben dann nicht?
Oder stellst du in Frage, ob es diese Gruppe in dieser Form überhaupt gibt?


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06.01.2026 um 15:48
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Schau dir einfach das butget an und seine Verwendung.

Zaubern kann man nicht.
Berlin ist kaputt, da herrscht Chaos.
Nicht funktionsfähiger Katastrophenschutz ist da eine von vielen Baustellen.
Erst im Herbst ist vom Rechnungshof darauf hingewiesen worden.
Im Ernstfall Chaos?! – Der Katastrophenschutz in Berlin
Berlin ist organisatorisch und personell nicht gut auf den Krisenfall vorbereitet. Die Zuständigkeiten und Ressourcen sind weitgehend ungeklärt. So ist Berlin im Ernstfall nicht handlungsfähig.
Viele der 37 Katastrophenschutzbehörden haben auch drei Jahre nach der Reform des Katastrophenschutzgesetzes weder Gefährdungsanalysen noch Krisenstäbe oder funktionierende Katastrophenschutzpläne vorzuweisen. Einigen Behörden war nicht einmal bekannt, dass sie Katastrophenschutzbehörden sind, andere hielten sich für nicht zuständig. Von dem geplanten flächendeckenden Netz an Krisen-Anlaufstellen ist Berlin weit entfernt. Nur ca. 25 % der geplanten Stützpunkte dieses “Leuchtturm-Systems” sind einsatzbereit. Ursprünglich war auch ein neues Landesamt für Katastrophenschutz vorgesehen. Das Vorhaben scheiterte jedoch an ständig wechselnden Vorgaben und verschlang dennoch geschätzte 1,4 Mio. €.
Die Innenverwaltung muss Ihre Steuerungsverantwortung deutlich besser wahrnehmen. Sie muss für die Umsetzung des Gesetzes sorgen. Es braucht klare Zuständigkeiten, einheitliche Strukturen und mehr Ressourcen – bevor der Ernstfall eintritt.
Quelle: https://www.berlin.de/rechnungshof/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung.1620524.php


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06.01.2026 um 15:55
Zitat von WardenWarden schrieb:Denn Teil des Problems ist die eigene deutsche Gesellschaft, die das Konzept Krise/Vorsorge über die letzten Jahrzehnte sukzessive im Schnitt eher verdrängt hat. Eine Gesellschaft die das selbst nicht wahrt wird dementsprechend auch an die Politik andere Impulse und Prioritäten setzen und man hat ggf. eine Art "Teufelskreis" wo 'beidseitig' Krisenvorsorge mit dem Zahn der Zeit immer mehr erodiert, bis halt wieder irgendwas passiert.
Nicht DIE Gesellschaft, die Behörden und Politik und Teile.
Im Ahrtal konnte man gut sehen, was "die" Gesellschaft innerhalb weniger Stunden schon in der Lage ist Hilfe zu leisten und auf die Beine zustellen.
Aus vielen Regionen waren bereits Hilfskräfte und privates schweres Gerät dort, bevor die zuständigen Verantwortlichen überhaupt ihre Arbeit aufnahmen und mal ans Telefon gingen.

Wenn der Oberbürgermeister Berlins einen ganzen Tag lang in so einer Krise meint Freizeit haben zu wollen, bevor er sich mal bewegt, dann läuft was falsch.

Ich habe hier einige Katastropheneinsätze miterlebt, Elbehochwasser, an freiwilligen und hilfsbereiten Menschen hat das hier nie gemangelt.
Bauunternehmen, Bauern und Lohnunternehmen haben Arbeiter und Arbeitsgerät abgestellt für die Hilfe, Bürger haben sich freigenommen und mit angepackt, nicht nur kräftige Männer auch sehr viele Frauen, die dann die wichtige Verpflegung der Hilfskräfte leisteten.
Probleme gab es immer nur dann, wenn die verantwortlichen erst mal "prüfen" müssen und mal "schauen". Das kann dauern...


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45.000 Haushalte in Berlin ohne Strom, Heizung etc - Brandstiftung?

06.01.2026 um 16:29
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Nicht DIE Gesellschaft, die Behörden und Politik und Teile.
Im Ahrtal konnte man gut sehen, was "die" Gesellschaft innerhalb weniger Stunden schon in der Lage ist Hilfe zu leisten und auf die Beine zustellen.
Aus vielen Regionen waren bereits Hilfskräfte und privates schweres Gerät dort, bevor die zuständigen Verantwortlichen überhaupt ihre Arbeit aufnahmen und mal ans Telefon gingen.

Wenn der Oberbürgermeister Berlins einen ganzen Tag lang in so einer Krise meint Freizeit haben zu wollen, bevor er sich mal bewegt, dann läuft was falsch.

Ich habe hier einige Katastropheneinsätze miterlebt, Elbehochwasser, an freiwilligen und hilfsbereiten Menschen hat das hier nie gemangelt.
Bauunternehmen, Bauern und Lohnunternehmen haben Arbeiter und Arbeitsgerät abgestellt für die Hilfe, Bürger haben sich freigenommen und mit angepackt, nicht nur kräftige Männer auch sehr viele Frauen, die dann die wichtige Verpflegung der Hilfskräfte leisteten.
Probleme gab es immer nur dann, wenn die verantwortlichen erst mal "prüfen" müssen und mal "schauen". Das kann dauern...
Dann ändere ich halt ab in "Teile der Gesellschaft". Du hast jetzt ein ziemliches Musterbeispiel bei einer Flut gebracht, in einem auch im Schnitt weniger urbanisierten Raum und wo teils bundesweit private und behördliche Ressourcen zusammengezogen wurden.

Ich gebe dir dennoch Brief und Siegel, dass teils im ländlichen, besonders im urbanen Raum zu geringe generelle eigene Krisenvorsorge besteht. Man sah viele Ausläufer davon bei Corona, wie irrig-hysterisch-emotional Menschen gerade im urbanen Raum bei Krisen reagieren können. Eine schon grundresiliente Gesellschaft hätte bei so was im Schnitt eher nur müde gelächelt bzw. wäre weniger von so was überrascht worden. Das für eine Flut und Räumungsarbeiten etwa auch privat aufgefahrene schwere Gerät dürfte bei anderen Szenarien weniger relevant oder nicht so erforderlich sein.

Dass Bürger - Menschen - sich gegenseitig helfen ist wichtig. Der Witz ist aber: Das geht auch nur gut oder leichter, wenn man eben zum Teil auch Zusatzressourcen (etwa durch Prepping) für so was hat und nicht selbst zu sehr in der Kacke steckt.




Ich will einfach, dass Ottornormal nicht zu viel der eigenen Grundverantwortung auf andere abschiebt, so berechtigt Kritik allgemein oder im Einzelfall an staatlichen Strukturen (ob Kommune, Land, Bund) sein mag. Natürlich müssen manche da den Arsch hoch kriegen und mal zeitnah die Strukturen optimieren und stresstesten. Der Bürger selbst muss aber auch den Arsch hochkriegen, wenn er das noch nicht getan hat. Betrifft logischerweise nur die, die es betreffen möge.
Über dieses Thema berichtet: BAYERN 3-Nachrichten am 09.12.2025 um 16:00 Uhr.

Zahlreiche Landkreise und kreisfreien Städte sind nicht auf größere Katastrophenfälle vorbereitet. Auch vielen Bürgern fehlt es an ausreichenden Vorräten. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie des Meinungsforschungsinstituts Infratest-dimap, die das ARD-Politikmagazin "Report Mainz" in Auftrag gegeben hat.

Knapp 60 Prozent haben keine ausreichenden Vorräte

Demnach haben 59 Prozent der Befragten kein Trinkwasser und keine haltbaren Lebensmittel (wie Konserven, Reis, Nudeln oder Fertiggerichte) für zehn Tage im Haus. Eine stromunabhängige Kochmöglichkeit wie Camping- oder Gasgrill mit Brennstoffen fehlt bei 49 Prozent der Befragten. 58 Prozent der Befragten besitzen kein Radio mit funktionsfähigen Batterien oder Kurbelradio.


Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, BBK, empfiehlt Privatpersonen, für den Fall von Krisen und Katastrophen diese Geräte vorzuhalten und Vorräte für einen Zeitraum von zehn Tagen anzulegen. Dazu gehören beispielsweise zwei Liter Wasser pro Person pro Tag und haltbare Lebensmittel.
Quelle: https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/kommunen-und-buerger-unzureichend-auf-katastrophen-vorbereitet,V4teXIy

Ist jetzt mit bayrischem Schwerpunkt, dürfte aber vermutlich repräsentativ für andere Teile der Republik sein, gerade eher der urbane Ballungsraum, wenn nicht im Ländle wo ggf. aber bei der Ausrüstung diverser Behörden die im Falle X Y oder Z zuständig wären Probleme bestehen. Weil Spar- oder Priorisierungsprobleme. Der Artikel (zitier ich jetzt nicht alles um den Post kürzer zu halten) zeigt demnach auch noch die Defizite in den Kommunen und Kreisen auf und erwähnt am Ende Zuständigkeitswirren, die natürlich auch erwähnenswert sind. Aber staatliche Optimierung ist eine Baustelle - private Vorsorge halt ne andere bzw. sich ergänzende.


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45.000 Haushalte in Berlin ohne Strom, Heizung etc - Brandstiftung?

06.01.2026 um 16:48
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Wenn der Oberbürgermeister Berlins einen ganzen Tag lang in so einer Krise meint Freizeit haben zu wollen, bevor er sich mal bewegt, dann läuft was falsch.
In Berlin läuft (im Vergleich mit vielen anderen Städten) so einiges besonders schief und daran ist nicht "die Gesellschaft" schuld, das stimmt. Das geht schon damit los, dass Ärzte in manchen Bezirken überrepräsentiert sind und in anderen keine vorhanden, was stundenlange Fahrten bedeuten kann. Krankenwagen hingegen fehlen.
Die Gesamtquote an Ärzten stimmt aber, also tut man eher wenig.
Aber das ist unabhängig von der aktuellen Situation mit dem Stromausfall. Ich unterhielt mich vor einiger Zeit mit einem älteren Herrn, der vom letzten Stromausfallsanschlag vor ein paar Monaten betroffen war. Klang nicht sehr angenehm, was er berichtete. Da haben auch Konserven und Decken nicht wirklich für bessere Stimmung gesorgt.
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Probleme gab es immer nur dann, wenn die verantwortlichen erst mal "prüfen" müssen und mal "schauen". Das kann dauern...
Richtig, das ist ein entscheidender Punkt. Und aus dem letzten Anschlag haben die Behörden in Sachen Sicherheitsvorkehrungen nichts oder nur bedingt gelernt.
Und das ist halt (Kapazität hin oder her) nicht zu vermitteln.

Russland ist lt Polizei wohl raus...
In den sozialen Medien kursieren seit Tagen Spekulationen darüber, ob nicht doch Russland und einer seiner Geheimdienste die eigentlichen Täter sein könnten. Einige User verweisen auf grammatikalische und syntaktische Strukturen im Bekennerschreien und mutmaßen, dass das Schreiben von der KI aus dem Russischen ins Deutsche übersetzt worden sein könnte. Die Polizei und auch Innensenatorin Iris Spranger (SPD) legen sich allerdings fest: Die Täter kommen aus der linksextremen Szene
Quelle: https://www.morgenpost.de/berlin/article410837880/stromausfall-berlin-news-aktuell-live-polizei-feuerwehr-zehlendorf.html


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06.01.2026 um 17:03
58 Prozent der Befragten besitzen kein Radio mit funktionsfähigen Batterien oder Kurbelradio.
Quelle: https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/kommunen-und-buerger-unzureichend-auf-katastrophen-vorbereitet,V4teXIy

Warum sollten 58% der Leute kein batteriebetriebenes Radio besitzen? Derartige Geräte waren und sind sehr verbreitet!

Man sollte sich aber auch mal fragen, wie gut der Tunnel der 380 kV-Transversale in Berlin ( Wikipedia: 380-kV-Diagonale Berlin ) vor unbefugten Zutritt gesichert ist.

Dann stellt sich die Frage, ob man nach diesem Vorfall endlich die von mir vorgeschlagene zweite Einspeisung ohne Verwendung von Kabelbrücken realisiert.

P.S.: Was die Sache durchaus noch prekärer machen dürfte: im betroffenen Netzsegment liegt auch das Helmholtz-Institut mit den inzwischen stillgelegten Forschungsreaktor BER II ( Wikipedia: Berliner Experimentier-Reaktor ). Gut, der ist stillgelegt und hatte im Betrieb eine hohe passive Sicherheit. Auch müsste eine Notstromversorgung (für welchen Zeitraum?) existieren.
Aber normalerweise würde niemand so ein Teil an einer solch potentiell störanfälligen Stelle des Stromnetzes errichten.


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45.000 Haushalte in Berlin ohne Strom, Heizung etc - Brandstiftung?

06.01.2026 um 17:07
Zitat von MarfrankMarfrank schrieb:Warum sollten 58% der Leute kein batteriebetriebenes Radio besitzen? Derartige Geräte waren und sind sehr verbreitet!
Das glaub ich. Ist eher was für ältere Leute, aber von den jüngeren, die ich kenn, hat kaum noch wer ein Radio, Radiowecker oder eine Stereoanlage. Nur die Plattennerds letztere vielleicht noch. Aber ohne Radio
Ersteres sollte man für den Notfall haben, das stimmt


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06.01.2026 um 17:13
Warum soll man auf ein Radio verzichten? Es kann Musik und Nachrichten liefern und man kann nebenher noch alle anderen Dinge tun. Bei reinen Musikstreaming bekommt man doch keine Nachrichten mit!


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06.01.2026 um 17:17
Es gibt eine überarbeitete
Broschüre zur Krisenvorsorge
von der Bundesregierung

https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/Ratgeber-Checkliste/ratgeber-checkliste_node.html

Bitte lesen!!!

Sehr informativ!!!

Teilt die Informationen!


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45.000 Haushalte in Berlin ohne Strom, Heizung etc - Brandstiftung?

06.01.2026 um 17:18
Wenn die Russen nun (offiziell) raus sind, wird interessant, wie man die Gruppe ausfindig machen will und ob es diese als Gruppe überhaupt gibt. Seit über zehn Jahren Flaute - wenn das keine feste Gruppe, sondern nur Einzelgrüppchen sind, die sich an den vorherigen Bekennerschreiben orientieren, wird es schwieriger. Nur haben diese Grüppchen ja auch ein Umfeld und so Aktionen sollten auch in der linken Szene nicht gut ankommen, da hier kollektiv und ohne Rücksicht Privatpersonen, Bedürftige, Kinder, evtl eigene Sympathisanten usw gleich mit angegriffen wurden.
Da wird es durchaus Zoff geben, siehe das Schwanz einziehen im ergänzten Schreiben...bitten um Solidarität der Betroffenen untereinander, tut uns dolle leid, Bewohner der Bremer Straße bitte verpetzt nix...blabla


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06.01.2026 um 17:45
Zitat von WardenWarden schrieb:Ich will einfach, dass Ottornormal nicht zu viel der eigenen Grundverantwortung auf andere abschiebt, so berechtigt Kritik allgemein oder im Einzelfall an staatlichen Strukturen (ob Kommune, Land, Bund) sein mag. Natürlich müssen manche da den Arsch hoch kriegen und mal zeitnah die Strukturen optimieren und stresstesten. Der Bürger selbst muss aber auch den Arsch hochkriegen, wenn er das noch nicht getan hat. Betrifft logischerweise nur die, die es betreffen möge.
Es ist leider ein generelles Problem in unserer Gesellschaft, daß sich immer mehr auf "den Staat", sprich andere, verlassen wird.
So etwas rächt sich eben dummerweise irgendwann.

In anderen (auch europäischen) Ländern wird mehr auf die Eigenverantwortung der Bürger gesetzt und weniger gepampert.

Hat eben alles Vor- und Nachteile.

Eines muss man der Ehrlichkeit halber ganz klar sagen:

Wer in der heutigen Zeit, entgegen der stetigen Ratschläge
-auch von staatlicher Seite!-, sich mit gewissen lebensnotwendigen Dingen zu bevorraten, keinerlei Vorsorge getroffen hat, der hat ganz offensichtlich die letzten Jahre auf dem Baum geschlafen.
Und zwar gaaanz tief & fest!


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45.000 Haushalte in Berlin ohne Strom, Heizung etc - Brandstiftung?

06.01.2026 um 18:14
Zitat von DerLotseDerLotse schrieb:Es ist leider ein generelles Problem in unserer Gesellschaft, daß sich immer mehr auf "den Staat", sprich andere, verlassen wird.
So etwas rächt sich eben dummerweise irgendwann.
Es ist aber auch nicht von der Hand zu weisen, dass der Staat ziemlich scheiße aufgestellt ist. Hier haben wir "nur" einen großflächigen Stromausfall. Meinetwegen auch von linksradikalen Terroristen begangen. Es zeigt ziemlich eindringlich, wie schlecht man auf derlei Dinge vorbereitet ist und wie lange es dauert, all das zu reparieren. Im Sommer hätten die Betroffenen das vielleicht noch semi weggelächelt. Im tiefsten Winter zeigt sich, wie schwerwiegend das ist. Und ohne all die Ehrenamtlichen ohnehin nicht zu bewerkstelligen.

Natürlich sollte ein jeder Haushalt spätestens nach Corona gelernt haben, sich entsprechend auf div. Umstände vorzubereiten, vorzusorgen - selfcare zu betreiben. Aber Corona war schon im Folgejahr Schnee von gestern, dass sich zig Leute nicht mal mehr die Hände waschen, wenn sie vom Klo kommen und sämtliche Hygiene und Abstandsregeln vergessen scheinen. So grundsätzlich.

Wie also willst du Blinde zum Sehen bringen?

Der Staat ist in der Pflicht nachzubessern. Und auch für ihn gilt, aus der Pandemie nur wenig gelernt zu haben.


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45.000 Haushalte in Berlin ohne Strom, Heizung etc - Brandstiftung?

06.01.2026 um 18:17
Zitat von DerLotseDerLotse schrieb:Wer in der heutigen Zeit, entgegen der stetigen Ratschläge
-auch von staatlicher Seite!-, sich mit gewissen lebensnotwendigen Dingen zu bevorraten, keinerlei Vorsorge getroffen hat, der hat ganz offensichtlich die letzten Jahre auf dem Baum geschlafen.
Und zwar gaaanz tief & fest!
Jup.

Deswegen will ich in dem Thread hier oder woanders aber auch keine faulen Ausreden hören (und höre sie bisher nicht direkt).
Weil man dagegen halt nix sagen kann. Die Leute müssen im eigenen Interesse gefälligst Vorbereitung treffen. Das kostet auf Dauer nicht mal wirklich zwingend viel. Selbst Haushalte, die im sozialen Netz hängen könnten auf Dauer preppen. Jeder Haushalt, der besser gestellt ist, kann es also innerhalb von Monaten noch eher.

Es ist wirklich keine Raketenwissenschaft, Bevorratung zwischen 3 und 10 oder 14 Tagen aufzubauen wenn man denn will. Natürlich wird irgendwann ein rollender Prozess daraus weil man irgendwann ablaufende Vorräte ersetzen muss. Aber dann braucht man eben älteres auf und kauft neues hinzu.

Viele sind aber einfach zu faul, bequem oder haben den Schuss nicht gehört. Oder glauben naiv an die Unkaputtbarkeit von KRITIS und staatlichen Ressourcen.
Zitat von InterestedInterested schrieb:Wie also willst du Blinde zum Sehen bringen?
Aufhören zu heulen und zu lamentieren. Zu erkennen, dass man mit Erster Hilfe/eigener Vorsorge maßgeblich viel für seine Lage positiv ändern kann und ggf. dann die, Umstehender. Sich nicht zwingend in erster Linie auf den Staat bzw. endliche / träge Ressourcen zu verlassen sondern mit eigener Vorsorge klare Lage zu schaffen, wenn mal der Ernstfall eintritt.

Der Staat ist in der Pflicht nachzubessern wo es geboten ist. Der Bürger aber muss sich notfalls selbst in zumutbarem Maße helfen können. Und dafür gibts eben die Ratgeber und Krisenvorsorge. Der Bürger ist nicht komplett entbunden oder entmündigt.


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