PrivateEye schrieb:Ein Blockhaus im Wald, idyllisch an einem Waldsee gelegen
Oh ja, wäre auch nice.
Siegelschild schrieb:Da ich mit Sicherheit nie aufhören werde zu Arbeiten würde es mir gefallen währendessen an einem Herzstillstand zu sterben. Hmm Arbeiten ist erstmal irgend ein Beitrag zur Gesellschafft. Weniger wegen Geld
Deine Einstellung deswegen weiter zu Arbeiten, ist lobenswert.
Und ich weiß ja selber, dass man je nach Arbeit sogar direkt oder unmittelbar einen besonderen Beitrag an bzw. für die Gesellschaft leistet.
Letztendlich solltest du aber auch an dich und dein eigenes kostbares und sehr wahrscheinlich auch nur einziges Leben denken.
Leider kannte ich auch immer wieder Mal einige Personen, für die gab es nichts anderes als Arbeit, auch Erwerbsarbeit, und private Pläne und Ziele wollten sie erst im Rentenalter verwirklichen, aber dieses dann nicht mal erreicht.
Ein früherer nicht direkter Nachbar meiner Eltern ist bspw. mal mit 64 auf dem VW-Werk umgefallen und tot.
Oder ein ehemaliger technischer Mitarbeiter bei einer Bundesbehörde wollte Morgens wohl wie gewohnt zur Arbeit (hat mich auch erst immer mit Zeitung und Kaffee besucht) soll dann aber beim Aufstehen wohl umgefallen und tot vor seinem Bett aufgefunden worden sein.
Für mich muss ich ganz ehrlich sagen, war ich noch nie so der Typ für Erwerbsarbeit und habe sie mal mehr oder weniger letztendlich immer nur als reine Notwendigkeit angesehen und auch nur unter dem Motto: Arbeiten um zu leben und nicht leben, um zu arbeiten. Und schon gar nicht durch je nach Arbeit und Unternehmen (wenn ich da noch an meine bspw. Fußwegreinigungszeit und da auch noch tarifungebunden bei einer Firma zurückdenke) arbeiten, um Chefi und Geschwister von Chefi noch reicher zu machen.
Oder gar so jemanden wie Bezos. Für Amazon würde ich nie arbeiten wollen, auch noch aus anderen Gründen nicht.
Und heute ist meine Einstellung zu Arbeit bzw. Erwerbsarbeit (privat sehe ich das aber nicht so) auch mehr denn je die, wie sie wohl größtenteils von der Generation Z gesehen werden soll: Work Life Balance mir sehr wichtig und mehr Freizeit als Arbeit, da das Leben kostbar ist und man nie weiß, wie alt man wirklich wird oder bereits gesund bleiben wird.
Durch so einige Todesfälle in den vergangenen 6 Jahren einschließlich der eigenen Mutter und bis auf eine auch alle auch keine 70 geworden, wurde mir auch umso bewusster wieder, wie kostbar das Leben und Lebenszeit ist und vor allem kein Geld der Welt durch Erwerbsarbeit es wert wäre dafür Freizeit und Lebenszeit zu opfern.
Was anderes natürlich nochmal, wenn man selber in der Arbeit und Beruf seine Erfüllung, sein Leben sehen würde. Aber das war bei mir bis dato noch nie so.