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Nachbarschaftsklagen

8 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Menschen, Leben, Recht ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Seite 1 von 1

Nachbarschaftsklagen

um 10:46
Erst vor einigen Monaten hatte in Trier ein Geburtshaus bzw. eine Wohnung eröffnet. Dieses war im 4. Stock eines zuvor als Studentenwohnheim genutzten Gebäudes eingerichtet worden 4 freiberufliche Hebammen hatten seitdem 33 Geburten dort betreut. Die Frauen kamen auch aus dem Umland und dem benachbarten Ausland dorthin. Nachdem ein Nachbar vor dem Trierer Verwaltungsgericht wegen zu viel Lärm geklagt hatte, darf nun der wichtigste Raum in dieser Einrichtung nicht mehr zum Gebären genutzt werden, nur noch für Vorsorge und Untersuchungen. 90% der Schwangeren hatten in diesem Raum entbunden, da dort auch eine Geburtsbadewanne vorgehalten wird.

Ein herber Schlag für die selbstständigen Hebammen und die interessierten Frauen/Paare.

Die Klage des Petenten hatte sich gegen die Stadt gerichtet. Diese hätte die Nachbarschaftsrechte nicht ausreichend beachtet.
Belastung des Nachbarn hätte geprüft werden müssen
Das Haus war nämlich früher ein Studentenwohnheim. Ehe die Stadt genehmigt hatte, dass es als Geburtshaus genutzt wird. Der Kläger wohnt im Mehrfamilienhaus daneben: So nah am ehemaligen Studentenzimmer, dass ihm die Schreie der gebärenden Frauen aus dem jetzigen Geburtsraum zu laut sind.

Das Verwaltungsgericht hat die Sach- und Rechtslage in der Verhandlung nach eigenen Angaben mit dem Kläger und der Stadt erörtert: Demnach könnte es tatsächlich sein, dass die Stadt hätte untersuchen müssen, ob und wie sich der Lärm auf den Nachbarn auswirkt.
Quelle:
Lärm aus dem Geburtshaus Trier: Suche nach Lösung geht weiter - SWR Aktuell https://share.google/Gfgx5yAG69gLTYgEY
Was sind Eure Gedanken dazu?


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Ich kann das Anliegen des Klägers nachvollziehen.
9 Stimmen (82%)
Ich finde, der Kläger ist zu wenig tolerant.
0 Stimmen (0%)
Typisch deutsch, sich über alles zu beschweren und zu klagen!
1 Stimme (9%)
Viele Prüfungen von Vorhaben sind einfach nicht ausreichend.
1 Stimme (9%)
Interessiert mich persönlich nicht.
0 Stimmen (0%)

Nachbarschaftsklagen

um 10:55
Lärm kann krank machen, und die Lebensqualität erheblich einschränken. Aber das Empfinden ist auch immer subjektiv. Schreiende Babys sind sicher nicht leicht auszuhalten.

Ich hätte nicht geklagt, weil ich den Zweck der Einrichtung verstehe und sinnvoll finde.

Aber wegziehen hätte ich auch nicht mal eben so können.

Keine Ahnung, ob es für ihn eine andere Möglichkeit gegeben hätte.


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Nachbarschaftsklagen

um 11:43
Zitat von philaephilae schrieb:Schreiende Babys sind sicher nicht leicht auszuhalten.
es geht um
die Schreie der gebärenden Frauen aus dem jetzigen Geburtsraum zu laut sind.



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Nachbarschaftsklagen

um 11:44
@Tussinelda

Und die Babys schreien nicht? Aber auch gebärende Frauen können nachvollziehbarerweise laut schreien.


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Nachbarschaftsklagen

um 11:48
Zitat von philaephilae schrieb:Und die Babys schreien nicht?
um die ging es halt nicht, was soll ich sagen.


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Nachbarschaftsklagen

um 12:35
Wer schreit ist meines Erachtens nicht relevant. Babys kommen nun mal auch nachts zur Welt, von daher können auch keine "Ruhezeiten" eingehalten werden. Die Stadt hätte im Vorfeld prüfen müssen, ob das Vorhaben realisierbar ist, auch hinsichtlich einer möglichen Ruhestörung in der Nachbarschaft.


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Nachbarschaftsklagen

um 12:37
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:um die ging es halt nicht, was soll ich sagen.
Macht das jetzt einen Unterschied fürs Thema? Man kann sich die Besserwisserei hier und da auch mal klemmen.


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Nachbarschaftsklagen

um 13:01
Zitat von philaephilae schrieb:Macht das jetzt einen Unterschied fürs Thema? Man kann sich die Besserwisserei hier und da auch mal klemmen.
ich denke schon, denn während der Entbindung schreien Babies ja nicht. Und die kann eben lange dauern, die Entbindung, verbunden mit entsprechenden Schmerzlauten. Es geht ja offenbar um ein Entbindungszimmer.
Zitat von philaephilae schrieb:Man kann sich die Besserwisserei hier und da auch mal klemmen.
oder man liest, worum es geht :)


Grundsätzlich verstehe ich aber das Problem, es gelten dann ja keine "Ruhezeiten", die man durchsetzen könnte, es unterscheidet sich vom normalen Alltagslärm.......ist schwierig so etwas, denn Geburtshäuser braucht es natürlich auch.


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