Nachbarschaftsklagen
29.03.2026 um 17:51Benenne bitte konkret:RomanTisch schrieb:Allerdings ist das Gericht dagegen und lehnte dies ab ,
- wogegen ist das Gericht
- und was lehnt es ab.
Benenne bitte konkret:RomanTisch schrieb:Allerdings ist das Gericht dagegen und lehnte dies ab ,
Hm, meine Kinder haben als Neugeborene eigentlich nicht laut geschrien, vielleicht aber auch, weil sich immer alsbald gekümmert wurde; aber das muss ja nicht repräsentativ sein.Aniara schrieb:Kannst du meine Aussage entkräften? Dann immer her damit. Danke.
Auch wenn Ihr Baby in den ersten drei Lebenswochen wahrscheinlich noch relativ wenig schreit, kann sich das schnell ändern: In der Regel nimmt das Schreien in den ersten beiden Lebensmonaten zu und erreicht meist in der sechsten Lebenswoche seinen Höhepunkt. Denn Ihr Baby ist dabei, einen Rhythmus zwischen Schlafen und Wachsein zu lernen, und das klappt nicht immer auf Anhieb.Quelle:
Das Schreien des Babys | kindergesundheit-info.de https://share.google/7hQxpQGMliyLsPPF4Ältere Babys schreien lauter!
Vor allem hatte man ja eine Beziehung mit den Nachbarn, sah die Kinder aufwachsen. Ich lebe auf einem Dorf, da war z.B. auch über meine Eltern eine Verbundenheit da, wenn wir ein Kind bekamen, bekamen wir mitunter Grüße und Geschenke von Bekannten meiner Eltern, die wir gar nicht so wirklich kannten. Das ist etwas völlig anderes, wenn praktisch Fremde zum Entbinden kommen und dann wieder gehen.deim0s schrieb:Wenn einmal im Jahr in der Nachbarschaft ein Kind geboren wird, hat sich auch kein Nachbar beschwert. Es war ja nur einmal im Jahr und wenns drei mal war, hat sich sicherlich auch jeder gefreut.
Ja, aber auch von Seiten der Betreiber. Eigentlich doch klar, dass da Ärger vorprogrammiert ist.deim0s schrieb:Aber jede Nacht. Das geht nicht, jedenfalls nicht ohne Schallschutz. Ich finde es sogar seitens der Unternehmung, dort ein Geburtshaus / -wohnung überhaupt einzurichten, schon ziemlich rücksichtslos.
Puh, das sind 33 Geburten in etwas mehr als einem halben Jahr, selbst wenn es nur zehn lautstarke Nächte waren, da ist man, je nach Schlafqualität ganz schön gerädert.RomanTisch schrieb:Wer redet denn davon ? bei 33 Geburten über rund 180 Tage , davon waren es nur wenige mal nachts und mit Lärm.
Ich glaube, ob die Ursache des Lärms positiv oder negativ ist, am Ende stresst es, besonders nachts in Ruhephasen. Wäre es nicht so, könnte man sonst ja auch Flughäfen über Nacht betreiben. Ich glaube, davon kann man keine Familienfreundlichkeit ableiten. Ich mag Kinder generell auch, aber das würde mich auch nerven.deim0s schrieb:Der Geburtsvorgang hat meiner Meinung nach nichts mit Kinder- und Familienfreundlichkeit zu tun. Das wäre ein Spielplatz mit hoher Lärmbelastung in einer Wohnsiedlung, wo alle einverstanden sind. Kindergarten nebenan. Das wäre Kinderfreundlich.
Ich glaube, da geht es nicht um die Schreie der Kinder, sondern die der Gebärenden.nairobi schrieb:Hm, meine Kinder haben als Neugeborene eigentlich nicht laut geschrien, vielleicht aber auch, weil sich immer alsbald gekümmert wurde; aber das muss ja nicht repräsentativ sein.
Ist das eine Wohngegend?MissMary schrieb:
Ja, aber auch von Seiten der Betreiber. Eigentlich doch klar, dass da Ärger vorprogrammiert ist.deim0s schrieb:Aber jede Nacht. Das geht nicht, jedenfalls nicht ohne Schallschutz. Ich finde es sogar seitens der Unternehmung, dort ein Geburtshaus / -wohnung überhaupt einzurichten, schon ziemlich rücksichtslos.
Am Tag könnte ich Schmerzensschreie, die über Stunden gehen, auch schlecht ertragen.MissMary schrieb:Puh, das sind 33 Geburten in etwas mehr als einem halben Jahr, selbst wenn es nur zehn lautstarke Nächte waren, da ist man, je nach Schlafqualität ganz schön gerädert.
Das stimmt, wobei die Belastungsspitzen wohl schon nachts entstehen. Aber man stelle sich vor: Man hat ein paar Freunde zum Grillfest eingeladen oder möchte in der Frühlingssonne einen Mittagsschlaf auf der Terrasse machen und dann ... Da verstehe ich wirklich, dass man sich gestört fühlt.Jan_ schrieb:Am Tag könnte ich Schmerzensschreie, die über Stunden gehen, auch schlecht ertragen.
Und gerade im Sommer hat man doch auch gerne ein Fenster auf.
Das auch, auf jeden Fall eine idiotische Idee in einem Wohngebiet.Jan_ schrieb:Ich könnte mir auch vorstellen, dass sich die herkömmlichen Mittel zum Schallschutz (spezielle Vorhänge und Dämmungen) nicht gut mit den Hygienevorschriften vertragen, die für einen Gebärraum gelten...
Ich kann die Kläger auch total verstehen, ich hätte da auch keine Lust drauf. Lärm ist generell sehr störend, aber gerade Schmerzensschreie sind mMn nochmal etwas ganz anderes. Mir vollkommen unverständlich, dass im Vorfeld nicht genauer geprüft wurde. Auch sehr schade für die Hebammen, die sicherlich auch einiges an Geld in das Projekt gesteckt haben.Jan_ schrieb:So gut ich das Vorhaben der Hebammen generell finde - der Platz war wohl schlecht gewählt.
Gibt es denn dafür Belege , das dies jede Nacht gewesen sein soll ?MissMary schrieb:
Ja, aber auch von Seiten der Betreiber. Eigentlich doch klar, dass da Ärger vorprogrammiert ist.deim0s schrieb:Aber jede Nacht. Das geht nicht, jedenfalls nicht ohne Schallschutz. Ich finde es sogar seitens der Unternehmung, dort ein Geburtshaus / -wohnung überhaupt einzurichten, schon ziemlich rücksichtslos.
Du weißt ja gar nicht , wie viele es wirklich waren. Vllt war es nicht mal eine Handvoll Geburten mit noch weniger Lärm . Ich beziehe mich da auf die Aussage von einer der Hebammen .Von daher wäre es mal ganz interessant zu wissen , um wie viele es sich genau gehandelt haben soll.MissMary schrieb:Puh, das sind 33 Geburten in etwas mehr als einem halben Jahr, selbst wenn es nur zehn lautstarke Nächte waren, da ist man, je nach Schlafqualität ganz schön gerädert.
Natürlich ist ein gesunder Schlaf wichtig für jeden , was sonst. Doch wieviel Lärm ( Anzahl und Intensität über x Zeitraum in diesem Fall) war unzumutbar ? Darüber gibt es leider keine Infos .MissMary schrieb:Ich glaube, ob die Ursache des Lärms positiv oder negativ ist, am Ende stresst es, besonders nachts in Ruhephasen.
Was sollen da Menschen sagen , die in direkter Nähe zu Kirchen wohnen , wenn durchgehend zu jeder vollen Stunde ( auch nachts) die Kirchenglocken läuten ?MissMary schrieb:Wäre es nicht so, könnte man sonst ja auch Flughäfen über Nacht betreiben
Schalldichte Fenster , Wandverkleidungen und Bodenbeläge wären die besseren Alternativen.Jan_ schrieb:Ich könnte mir auch vorstellen, dass sich die herkömmlichen Mittel zum Schallschutz (spezielle Vorhänge und Dämmungen) nicht gut mit den Hygienevorschriften vertragen, die für einen Gebärraum gelten...
Schlimm , wenn Nachbarn zu Grillpartys , ein Mordsspektakel mit lauter Musik und Gegröle veranstalten , teilweise sogar nach 22.00Uhr bis tief in die Nacht. Kann selbst davon ein Lied singen. 🙃MissMary schrieb:Aber man stelle sich vor: Man hat ein paar Freunde zum Grillfest eingeladen
Handelte es denn sich nicht nur um einen Kläger ? obwohl doch viele andere Mieter in diesen beiden Wohnkomplexen beheimatet sind....seltsam schon. .Photographer73 schrieb:Ich kann die Kläger auch total verstehen
Stimmt, du hast recht, es war nur ein Nachbar.RomanTisch schrieb:Handelte es denn sich nicht nur um einen Kläger ?
Es gibt leider immer nur den "Einen". Gerade vor 3 Tagen hatte mich ein Autofahrer lauthals darauf aufmerksam gemacht , als ich mit meinem Auto in einen freien Platz zwischen mit Linien gekennzeichneten Parkflächen einparkte , das ich diesen nicht benutzen darf.Photographer73 schrieb:Stimmt, du hast recht, es war nur ein Nachbar.
Dann stelle dir Schmerzensschreie vor - bis in die Morgenstunden und das nicht nur 3 Mal im Jahr.RomanTisch schrieb:Schlimm , wenn Nachbarn zu Grillpartys , ein Mordsspektakel mit lauter Musik und Gegröle veranstalten , teilweise sogar nach 22.00Uhr bis tief in die Nacht. Kann selbst davon ein Lied singen.
In den meisten Fällen stand die Kirche wohl schon als die da hingezogen sind, da können sie natürlich NICHTS sagen ausser : Augen auf! Ne Kirche ist groß genug.RomanTisch schrieb:Was sollen da Menschen sagen , die in direkter Nähe zu Kirchen wohnen , wenn durchgehend zu jeder vollen Stunde ( auch nachts) die Kirchenglocken läuten ?
Die Frage stellt sich doch immer : was ist nicht tolerierbar bzw. unzumutbar? Darüber müssen Kläger vor Gericht , Beweise liefern in Form von Gutachten bzw. ein detailliertes Lärmprotokoll , auch Zeugenaussagen von anderen Mietern und dergl. sind zulässig.Nyx_07 schrieb:In den meisten Fällen stand die Kirche wohl schon als die da hingezogen sind, da können sie natürlich NICHTS sagen ausser : Augen auf! Ne Kirche ist groß genug.
Warum? Die Menschen sind oft zunächst nicht sehr mutig. Siehst ja auch hier wie schnell man als kinderfeindlich abgestempelt wird.RomanTisch schrieb:Da wohl kein anderer Mieter dagegen klagte , bleibt mMn immer ein fader Beigeschmack dabei.
emz schrieb:
Und für diesen doofen richterlichen Beschluss, für den hätte ich gerne einen BelegRomanTisch schrieb:Schallschutzmaßnahmen einbauen lassen und gut ist es. Damit wäre allen genügt , aber der doofe Richterbeschluss verhindert dies. Unfassbar so etwas mMn.
Es bleibt dabei, für deine Behauptungen steht immer noch ein Beleg aus.emz schrieb:
Benenne bitte konkret:RomanTisch schrieb:Allerdings ist das Gericht dagegen und lehnte dies ab ,
- wogegen ist das Gericht
- und was lehnt es ab.
Ich denke , das wir uns alle einig sind , das die Stadt in der Schuld steht. Sie hätte im Vorfeld prüfen lassen müssen , wie hoch und oft ein zumutbarer Schallpegel über die Norm hinaus , stattfand.Nyx_07 schrieb:Warum? Die Menschen sind oft zunächst nicht sehr mutig. Siehst ja auch hier wie schnell man als kinderfeindlich abgestempelt wird.
Du musst jetzt nur noch den Beleg für deine Behauptung liefern, dass das Gericht nachträgliche schallisolierende Maßnahmen untersagt hätte.RomanTisch schrieb:Für mich ist hier auch Schluss in diesem Fred : was soll ich mir darüber den Kopf zerbrechen , wo es doch verschiedene Institutionen gibt , die in diesen Fall involviert sind und es deren Angelegenheit ist.
Als Letztes vllt noch in diesem Fredemz schrieb:und erkenne, dass dein Behördenbashing nicht angebracht war.
Raum darf nur noch zur Vorsorge genutzt werdenQuelle: https://www.sr.de/sr/home/nachrichten/panorama/trier_geburtshaus_klagen_zu_laute_schreie_100.html
„Es wurde ganz klar vom Gericht signalisiert, dass es so aussieht, dass der Raum nicht mehr nutzbar sei. Es würde im schlimmsten Fall dazu führen, dass die komplette Baugenehmigung aberkannt wird und damit eine Schließung des kompletten Geburtshauses droht“, sagt die Trierer Bürgermeisterin Britta Weizenegger (CDU).
Deshalb schloss die Stadt Trier eine Einigung mit dem Kläger: Der Raum darf nun nicht mehr für Geburten, sondern nur noch zur Vorsorge genutzt werden.
Es geht um deine Behauptung, das Gericht hätte die Installation von Schallschutzmaßnahmen abgelehnt.RomanTisch schrieb:Die Stadt würde Schallschutzmaßnahmen mit baulicher Genehmigung installieren , die zur Lärmreduzierung beitragen würden. Somit , denke ich und die Stadt, wäre der Raum auch weiterhin als Geburtsraum zu nutzen. Allerdings ist das Gericht dagegen und lehnte dies ab , sodass der ursprüngliche Raum nur noch als Übergangsraum benutzt werden darf.
Ja, genau. Einige Lesende hier kapieren das aber einfach nicht 🤦♀️MissMary schrieb:Ich glaube, da geht es nicht um die Schreie der Kinder, sondern die der Gebärenden.
Das stimmt. Nicht jede Gebärende brüllt alles zusammen.RomanTisch schrieb:Du weißt ja gar nicht , wie viele es wirklich waren. Vllt war es nicht mal eine Handvoll Geburten mit noch weniger Lärm .
Man gewöhnt sich schnell daran. Bei uns läuten die Glocken jeden Morgen und jeden Abend um halb sieben für einige Minuten.RomanTisch schrieb:Was sollen da Menschen sagen , die in direkter Nähe zu Kirchen wohnen , wenn durchgehend zu jeder vollen Stunde ( auch nachts) die Kirchenglocken läuten ?
Es war in diesem Fall war es wohl nur einer.RomanTisch schrieb:Handelte es denn sich nicht nur um einen Kläger ?
Als wenn jede junge Studentin attraktiv wäre....RomanTisch schrieb:da er jetzt keine jungen , attraktiven Studentinnen mehr beobachten kann
Aktuelles - Geburtshaus Trier https://share.google/FINsVGvjv8Egxd6UX