rainlove
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Ich denke, es gibt Geräusche, die kann man gut ausblenden und man baut ja auch nicht nachts. Geburtsschreie über Stunden, gerade, wenn man schon angetriggert ist, gehören da für viele Leute sicher nicht dazu. Ich hätte damit auch Probleme. Ist ja auch ein Unterschied, ob einmal eine Hausgeburt in der Nachbarschaft stattfindet oder es eben dauernd ist bzw. sein kann.rainlove schrieb:Bauarbeiten , Waschmaschine, gespräche etc.
Bis auf Bohrmaschine stört mich kaum was^^
nairobi schrieb:Erst vor einigen Monaten hatte in Trier ein Geburtshaus bzw. eine Wohnung eröffnet. Dieses war im 4. Stock eines zuvor als Studentenwohnheim genutzten Gebäudes eingerichtet worden 4 freiberufliche Hebammen hatten seitdem 33 Geburten dort betreut. Die Frauen kamen auch aus dem Umland und dem benachbarten Ausland dorthin. Nachdem ein Nachbar vor dem Trierer Verwaltungsgericht wegen zu viel Lärm geklagt hatte, darf nun der wichtigste Raum in dieser Einrichtung nicht mehr zum Gebären genutzt werden, nur noch für Vorsorge und Untersuchungen. 90% der Schwangeren hatten in diesem Raum entbunden, da dort auch eine Geburtsbadewanne vorgehalten wird.
Beim Durchrobben des Geburtskanals schreit das Baby natürlich nicht, ist ja Arbeit genug. Aber dann, der erste Schrei ist ja sogar ein Muß, da sich dadurch ja erst die Lungenbläschen entfalten.nairobi schrieb:Es ging hier eher um das Schreien oder Lautäußerungen von gebärenden Frauen während der Austreibungsphase.
Ein Neugeborenes hat eigentlich noch nicht so ein lautes "Organ".
Ich meine auch, die Stadtverwaltung hat das Dilemma zu verantworten! Es bleibt echt zu hoffen, dass die Stadt den Hebammen so schnell wie möglich gute, entsprechende Räumlichkeiten für diese überaus wichtige Aufgabe zur Verfügung stellt!nairobi schrieb:Ein herber Schlag für die selbstständigen Hebammen und die interessierten Frauen/Paare.
Die Klage des Petenten hatte sich gegen die Stadt gerichtet. Diese hätte die Nachbarschaftsrechte nicht ausreichend beachtet.
Nun um dein angeführtes Beispiel ging es mir in meinem Beitrag nicht. Ich schrieb doch klar von dem Fall mit dem ‚Geburtsraum‘.nairobi schrieb:Es gab auch schon Klagen gegen Rotlichtetablissements in Wohn- oder gemischt genutzten Gebieten.
Wirklich wird es das? Das wusste ich bis jetzt gar nicht! :palm: Mir ist schon klar welcher bürokratischer Akt dahinter steckt und was für Vorschriften einzuhalten wären und für was man alles eine Genehmigung braucht und die behördliche Nachprüfungen. Fand ich in Österreich sehr toll. Vorsicht Ironie. Liest sich halt sehr einfach gehalten. So als ob da einfach ein Geburtshaus in einer Wohnung eröffnet wurde ohne viel daran bzgl Lärm zu machen. Fand die Frage mit den nachbessern der Fenster darum sehr gut.nairobi schrieb:Da muss heutzutage schon einiges geprüft werden, bevor eine Genehmigung erteilt werden kann.
Vielleicht teils eine ähnliche Geräuschkulisse? Kann schon auch nerven, Gruß an meine Nachbarin von oben. ^^Bumfuzzle schrieb:Nun um dein angeführtes Beispiel ging es mir in meinem Beitrag nicht. Ich schrieb doch klar von dem Fall mit dem ‚Geburtsraum‘.
Wahrscheinlich wird es so sein. Konnte ich dem Beitrag nicht entnehmen. 🤷🏻 Beifall klatschen wird sie nach oben nicht hören nehme ich an? ;D Ich bin da ziemlich schmerzbefreit und spreche diese Art von Geräuschkulisse direkt an, mitten im Akt unterbrechen wirkt wahre Wunder.sooma schrieb:Vielleicht teils eine ähnliche Geräuschkulisse? Kann schon auch nerven, Gruß an meine Nachbarin von oben. ^^
:D Nee, der Lärm geht ja eher nach unten, glaub ich. War auch nur Spaß, niemand vergönnt ihr das hier (hör ja nicht nur ich), weiß sie auch. Unterbrechen würde ich da nur, um anzufragen, ob ich mitmachen kann. :troll:Bumfuzzle schrieb:Beifall klatschen wird sie nach oben nicht hören nehme ich an? ;D
Ich glaube auch nicht das da die Amtshaftung der Stadt zum tragen kommt. Ist ziemlich schwer da einen schuldhaften Verstoss gegen die Amtspflicht nachzuweisen.sooma schrieb:Ich versteh' den Mieter schon, da wurde halt bei der Betriebserlaubnis nicht genau hingeschaut. Dass die Stadt da haftbar gemacht werden kann, halte ich praktisch für unmöglich, ähnliche Probleme kennen nicht nur Betriebe, auch private Häuslebauer.
Das ist eine gute Vorgehensweise. :)sooma schrieb:Unterbrechen würde ich da nur, um anzufragen, ob ich mitmachen kann. :troll:
Da täuschst du dich aber gewaltig. Die Stimmbänder von Neugeborenen ist genau darauf ausgelegt. Und in den ersten Monaten werden sie davon nicht mal heiser.nairobi schrieb:Ein Neugeborenes hat eigentlich noch nicht so ein lautes "Organ".
Da zeigt sich das ganze Dilemma . Denn jede Einrichtung schiebt es auf die andere und keine fühlt sich richtig zuständig. Wenn ich das richtig interpretiere , dann will die Einrichtung auch nicht in eine andere Örtlichkeit umziehen , um einer eventuellen Komplettschließung zu entgehen. Der Grund dafür ist leider dem SWR Bericht nicht zu entnehmen. Da musste ich mich einer anderen Quelle bedienen. Hier der link und der mögliche Grund . Denn es wurden schon vorher 15000€ + weitere 6000€ investiert. Gut , kann ich jetzt nachvollziehen , warum man nicht in ein anderes Geburtshaus umziehen möchte oder kann , da dies mit weiteren finanziellen Mitteln verbunden wäre. Denn jetzt wird sogar ein Spendenaufruf gestartet , da alle Trägerschaften wohl ziemlich klamm sind und keiner mehr etwas investieren möchte oder auch kann . Ein Armutszeugnis unseren ach so reichen D , immerhin eine der größten Wirtschaftsnationen dieser Erde. Jedes Jahr gehen , ganz legal , ca 100Mrd € , am Fiskus vorbei , indem Wohlhabende und Reiche den Reichensteuersatz , bzw. den Spitzensteuersatz von 45% bzw. 42% nominal entrichten müssten , allerdings de facto nur einen ganz geringen Teil wirklich entrichten.Nyx_07 schrieb:Ich verstehe nicht warum es da keinen Schallschutz gibt. Im Krankenhaus hört man doch auch nichts.

Wie steht es um die Geburtshilfe im Saarland?Schaut man sich die Bilder im Innern des Geburtshauses an , würde ich , wenn ich eine Frau wäre auch diese Räumlichkeiten gegenüber einem öffentlichen KH vorziehen.
Zwei Geburtskliniken haben in den letzten Jahren im Saarland ihre Türen geschlossen. Auch die sechs verbliebenen kämpfen mit hohen Kosten, denn in der Geburtshilfe muss rund um die Uhr Personal vorgehalten werden.
Klage gegen Trier mit schlechtem Ausgang für das GeburtshausQuelle: s.o.
Für Familien, die im Nordsaarland Nachwuchs erwarten ist es sicherlich eine Option nach Trier zu fahren. Doch auch Trier hat nur ein Krankenhaus mit einer Geburtsklinik, deshalb wurde die Eröffnung eines Geburtshauses in Trier von der Stadt unterstützt. Jetzt gibt es aber Ärger mit diesem Geburtshaus.



Lärm breitet sich in der Regel kugelförmig aus , also ist er überall gleichmäßig wahrnehmbar.sooma schrieb::D Nee, der Lärm geht ja eher nach unten,
Hast Du Kinder?Aniara schrieb:Da täuschst du dich aber gewaltig
Der fehlt und sollte nachträglich angebracht werden.Nyx_07 schrieb:Ich verstehe nicht warum es da keinen Schallschutz gibt.
Das ist in meinen Augen ein dummes Argument. Eine Frau sollte selbst bestimmen dürfen, wie und wo sie entbinden möchte.RomanTisch schrieb:Auch das Argument einiger User hier : "Dann sollen sie doch im KH entbinden" sollte man mal näher betrachten .
Wenn einmal im Jahr in der Nachbarschaft ein Kind geboren wird, hat sich auch kein Nachbar beschwert. Es war ja nur einmal im Jahr und wenns drei mal war, hat sich sicherlich auch jeder gefreut.nairobi schrieb:Heute ja. In den 1960er Jahren war das teilweise noch anders. Da durften Frauen nur in besonderen Fällen in Krankenhäusern entbinden. Hausgeburten waren normal und sicher hat sich da kein Nachbar beschwert.
Auch waren das noch Zeiten, in denen die Familien zahlreiche Kinder hatten.
Habe mir jetzt auch mal , das 1. mal ,das Video des SWR angeguckt und angehört. Der schwarze Peter liegt mMn demnach beim Gericht . Denn die Stadt , die Betreiber und die Eigentümer des Geburtenhaus würden ja Schallschutzmaßnahmen installieren., aber das Gericht verbietet dies.nairobi schrieb:
Der fehlt und sollte nachträglich angebracht werden.Nyx_07 schrieb:Ich verstehe nicht warum es da keinen Schallschutz gibt.
Kannst du meine Aussage entkräften? Dann immer her damit. Danke.nairobi schrieb:Hast Du Kinder?
Babys schreien mit einer Lautstärke von ca. 80 bis über 100 Dezibel (dB), was in etwa der Lautstärke eines vorbeifahrenden LKWs oder einer Kettensäge entspricht. Diese hohe Intensität dient dazu, Aufmerksamkeit zu erzwingen,
Jede Nacht?deim0s schrieb:Aber jede Nacht. Das geht nicht, jedenfalls nicht ohne Schallschutz. Ich finde es sogar seitens der Unternehmung, dort ein Geburtshaus / -wohnung überhaupt einzurichten, schon ziemlich rücksichtslos.
Der Geburtsvorgang hat meiner Meinung nach nichts mit Kinder- und Familienfreundlichkeit zu tun. Das wäre ein Spielplatz mit hoher Lärmbelastung in einer Wohnsiedlung, wo alle einverstanden sind. Kindergarten nebenan. Das wäre Kinderfreundlich.RomanTisch schrieb:Ich finde den nörgelnden Mieter eher Kinder-und Familienfeindlich...
Das sehe ich auch so. Aber ohne solche Installationen halte ich es nicht für zumutbar. Vorallem, wenn es gut läuft und noch häufiger wird.RomanTisch schrieb:Schallschutzmaßnahmen einbauen lassen und gut ist es. Damit wäre allen genügt , aber der doofe Richterbeschluss verhindert dies. Unfassbar so etwas mMn.
Von einem Verbot derartiger Maßnahmen habe ich nichts vernommen.RomanTisch schrieb:Habe mir jetzt auch mal , das 1. mal ,das Video des SWR angeguckt und angehört. Der schwarze Peter liegt mMn demnach beim Gericht . Denn die Stadt , die Betreiber und die Eigentümer des Geburtenhaus würden ja Schallschutzmaßnahmen installieren., aber das Gericht verbietet dies.
Wir haben Alternativen angeboten, Schallschutz, Fenster, wir haben viele Angebote gemacht, auch von bauaufsichtlicher Seite sind wir unterstützt worden, aber das Gericht hat ganz klar signalisiert, dieser Raum darf eigentich nicht mehr genutzt werden als Geburtsraum ...doch wie geht der Satz weiter? Im Text weiter unten heißt es:
Demnach kann die AWO entweder einen neuen Bauantrag stellen, dessen Anforderungen sie dann auch erfüllen müsste. Sie könnte auch den aktuellen Raum schallsicherer machen. Möglich wäre auch, die Wanne daraus in einen anderen Raum zu versetzen, damit dort Wassergeburten stattfinden.
Und für diesen doofen richterlichen Beschluss, für den hätte ich gerne einen BelegRomanTisch schrieb:Schallschutzmaßnahmen einbauen lassen und gut ist es. Damit wäre allen genügt , aber der doofe Richterbeschluss verhindert dies. Unfassbar so etwas mMn.
Scheinbar verstehst du den Wortlaut nicht so recht mMn.emz schrieb:Von einem Verbot derartiger Maßnahmen habe ich nichts vernommen.
Da hast du offensichtlich ein anderes Video gehört. Hier sagt die Sozialdezernentin der Stadt: